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Sonntag, 29. September 2019

Khao Pad - Thailändischer gebratener Reis

Beinahe hätte ich ja schon aufgegeben mal wieder so guten gebratenen Reis wie im Thailand-Urlaub zu futtern. 'Khao Pad' genauer gesagt, so stand das Gericht immer auf der Karte. So viele Versuche hatte ich bereits gestartet und auch echt leckeren Bratreis zusammengebracht (und auch nicht so Leckeren, brr), aber es schmeckte irgendwie nie so wie damals. So langsam dachte ich mir es ist eben unmöglich weil das ganze Drumherum fehlt: Die süßen Geckos an den Wänden, der feine Sand zwischen den Zehen, Meeresrauschen im Hintergrund und um die beste Wohnmuschel kämpfende Mini-Einsiedlerkrebse unterm Tisch.


Nachdem ich aber im Bioladen eine vegane Fischsauce gefunden hatte, die erstaunlich lecker roch, hab ich mich nochmal an die Mission 'Gebratener Reis' gewagt. Und es wurde so unfassbar lecker, ich hab regelrecht die Schüssel ausgeschlabbert. Genau das richtige Verhältnis von salzig, süß und würzig, dazu knackiges Gemüse, leicht knusprig gebratener Reis und ein paar Tofuwürfel. Der Clou ist aber eindeutig die vegane Fischsauce, irgendwie so umami-mäßig, superlecker! Los, los, No-Fish-Sauce besorgen und das Khao Pad nachköcheln. Es geht wie so viele thailändische Gerichte superfix und schmeckt immer genial.


Khao Pad - thailändischer gebratener Reis
(2 bis 3 Portionen)

400 g gekochter Reis vom Vortag, z.B. Jasminreis*
4 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1 Tomate
1/2 Dose Erbsen (2 - 3 EL)
2 Eier
1/2 Packung frittierte Tofuwürfel, TK (optional)
4 EL Sojasauce, helle
2 - 3 EL No-Fish-Sauce (z.B. von Arche, Bioladen)
2 TL Zucker
2 EL Pflanzen-Öl, neutrales

Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, dabei vom geschnittenen Grün ein bisschen für die Deko zur Seite nehmen. Knoblauch fein hacken, Karotten in 3 - 4 cm lange Stifte schneiden, Tomate kleine würfeln, Erbsen abgießen, Reis auflockern falls er im Kühlschrank zu einem großen Klumpen geworden ist^^. Sojasauce, No-Fish-Sauce und Zucker verrühren.
Etwas Öl in einem Wok erhitzen. Knoblauch und Frühlingszwiebeln hineingeben und unter Rühren so lange braten bis der Knoblauch leicht glasig wird. Tofuwürfel zugeben und 1 min weiterrühren. Dann alles möglichst an den Rand schieben. Eier hinzugeben und kräftig hin und herrühren bis sich kleine Flocken bilden (dabei aufpassen, dass sich nicht all zu viel vom Gemüse untermischt). Reis dazugeben und gut durchrühren. Karotten dazugeben und so lange braten bis der Reis ein bisschen angeröstet ist. Erbsen untermischen und die angerührte Sauce darauf verteilen, kurz umrühren. Tomaten unterheben und nochmal kurz braten lassen. Mit Frühlingszwiebelgrün garniert servieren und am besten noch Prik Nam Pla Sauce dazu reichen.


Ich lege euch auch wärmstens ans Herz die Prik Nam Pla Sauce dazu zu machen. Sie geht supereinfach und gibt dem gebratenen Reis noch den letzten Kick, absolutes Urlaubsfeeling! Dazu mischt ihr einfach 2 EL No-Fish-Sauce mit dem Saft einer halben Limette, 1/2 TL Zucker, 1 gehackten Knoblauchzehe und frischer roter Chili.

*Am Besten ist wirklich Reis vom Vortag, da noch warmer, frisch gekochter Reis sich nicht gut anbraten lässt und gern zu Matsch wird. Für 400 g gekochten Reis braucht ihr ca. 1 Tasse, also um die 180 g rohen Reis. Ich nehme für asiatische Reisgerichte immer Basmati oder Jasminreis.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Bowl mit süß-saurem Orangen-Tofu, Rosenkohl und Süßkartoffel [vegan]

Als krasser Influencer (äh hust, fast) musste ich natürlich auch mal so eine fancy, instagrameske 'Buddha-Bowl' basteln. Das ist so ein Fresschen aus vier, fünf Komponenten, meistens aus verschiedenem Gemüse, bisschen Kohlehydraten und ner Proteinquelle. Das dann möglichst bunt und hübsch in ne Schale drappiert (wichtigster Punkt^^), eventuell noch ein fancy Dressing drüber und schon ist man dabei. In meine hippe Bowl schafften es Jasminreis, Mais, süß-saurer Orangen-Tofu, leicht ankaramellisierter Rosenkohl mit Balsamicocreme und bisschen scharfe, gebackene Süßkartoffel. Mein Favorit: Der süß-saure Orangen-Tofu, schön sticky und lecker fruchtig-süß, oh yeah. Wie man an meiner zurückhaltenden Farbauswahl erkennt war mir der Geschmack dann doch am wichtigsten. Anstatt rohen, leuchtend violetten Rotkohl, halb gegarten, kräftig-grünen Rosenkohl oder mit Rote-Bete-Saft eingefärbte Einhorn-Glasnudeln gab's einfach lecker gebackenes Gemüse mit genialem Tofu und bissl Reis.


Orangen-Tofu süß-sauer    

200 g Naturtofu (schön weichen, z.B. ausm Asialaden)
Salz oder Sojasauce (optional: Chinagewürz, Fleischwürze, Hähnchengewürz, etc)
60 ml O-Saft
2 EL Austernsauce, vegetarische
2 EL Agavendicksaft
1 EL Sesamöl
1 EL Limettensaft
Optional: Sesam, weiß und schwarz

Tofu etwas ausdrücken und trocken tupfen, in Würfel schneiden. O-Saft, Austernsauce, Agavendicksaft, Sesamöl und Limettensaft verrühren.
Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu von allen Seiten knusprig braten. Mit Salz oder Sojasauce würzen (ich hab noch etwas 'Fleischwürze' dazugegeben und dafür weniger Salz).
Angerührte Marinade dazugeben und so lange köcheln bis die Soße leicht zähflüssig wird. Nicht zu dick einköcheln sonst kann sie bitter werden. Tofuwürfel immer wieder wenden, dass sie schön mit der Glasur benetzt werden.
Mit Sesam bestreut servieren.


Den Rosenkohl hab ich mit etwas Öl, Salz und Zucker vermischt, die Süßkartoffeln mit einer geachtelten roten Zwiebel, Öl, Salz, Paprika und Cayennepfeffer und dann beides bei 180°C Umluft ca. 25 min gebacken bis es gut Farbe bekommen hat. Über den Rosenkohl kam noch Balsamicocreme und über die Süßkartoffel kamen noch paar Chiliflocken. Dazu dann noch Mais und Jasminreis und mit dem Orangen-Tofu war das dann eine leckere bunte Mischung.

Sonntag, 5. August 2018

Megacremiges indisches Cashew-Gemüse-Curry [vegan]

Es dürfte ja inzwischen kein Geheimnis mehr sein, dass wir voll auf Currys stehen. Egal ob klassisches Thai-Curry, außergewöhnliches Sri Lanka Curry, fixes Curry nach Aloo Gobi Art oder eben diese supercremigen indischen Currys mit selbstgemixter Currycreme. Unser liebstes ist da das Navratan Korma, ein wahnsinnig cremiges, aromatisches Curry mit Cashewcreme, viel buntem Gemüse und Panir (einem indischen Frischkäse). Schon vor einer ganzen Weile hatte ich das Rezept mal für Gäste veganisiert und es war so superlecker, dass ich es seitdem immer vegan gekocht habe. Leider war mit dem fertig geköchelten Currytraum vor der Nase, der triefende Eckzahn so vorherrschend, dass ich nie an ein Foto für den Blog gedacht hab, hihi. Jetzt, eeendlich, mit gezügeltem Hüngerchen durch die abartige Sommerhitze, hab ich mal ein Bildchen geknipst und hier ist das leggare Rezeptchen.

vegan Navrattan Korma

Cashew-Gemüse-Curry    
Vegane Variante des Navratan Korma
(Ca. 3 Portionen)

2 Zehen Knoblauch
1 Stück Ingwer (2cm)
1 EL Tomatenmark
je 1/2 TL Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma
1 EL Garam Masala
100 ml Kokosmilch
1/2 TL Sambal Oelek

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einer glatten Currycreme pürieren.

2 EL Pflanzenöl
1 Zwiebel
1 Kartoffel
Gemüse nach Belieben (hier: 1 Möhrchen, 200 g Broccoli, 1/3 Paprika, 1/2 Zucchini)
50 g Cashewmus (1 EL)
200 ml Kokosmilch
50 ml Soja Cuisine
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Kartoffel würfeln, Zwiebel in Ringe und restliches Gemüse in kleine Stücke schneiden.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Kartoffeln und Zwiebeln bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.
Currycreme zugeben und unter Rühren weiterbraten, bis die Kartoffeln leicht anrösten.
In der Zwischenzeit das Cashewmus mit der Kokosmilch in einen Mixer geben und samtig pürieren.
Restliches Gemüse zugeben, mit Cashewmilch aufgießen, aufkochen lassen. Soja Cuisine zugeben und ca. 5 min zugedeckt köcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und servieren, sobald die Kartoffeln durch sind.


Dazu passt natürlich leckerer Jasminreis und zum Auftunken der obercremigen Soße noch Naanbrot oder anderes Fladenbrot. Getoppt hab ich das Curry noch mit Cashewnuss-Hälften und getrockneten Cranberries. Beim Gemüse könnt ihr natürlich variieren wie es euch passt, nur den Broccoli würd ich nicht austauschen weil er nen tollen Geschmack mit rein bringt. Wir werfen auch gerne noch Erbsen, Frühlingszwiebeln oder Champignons rein, oder statt der Kartoffeln ein paar angebratene Tofuwürfel.

Montag, 2. Juli 2018

Voll legga: Soja-Cevapcici mit Tomatenreis [vegan]

Oi, verrückt, waren die Soja-Cevapcici hald echt so lecker, dass sich sogar Herr Wos zum Essn übelst das Bäuchlein damit vollgeschlagen hat. Sonst ist es nämlich meistens etwas schwierig ihn mit nachgebautem 'Fleisch'zeugs zu begeistern. Nur ein paar wenige Gerichte aus der Sparte haben es bisher in Männchens Futterherz geschafft, die rotweinlastige Soja-Bolognese, das Bier-Tuning-Tofu-Chili und das gemüsige Soja-Gulasch. Und nun gesellen sich ganz neu die Cevapcici dazu. Sie waren vom Biss her total super, richtiges Hackfleischkrümel-Feeling, und der Geschmack, nooom, schön balkanisch herzhaft. Dazu gab's natürlich klassisch Tomatenreis und ein grünes Salätchen.


Soja-Cevapcici mit Tomatenreis    
(3 Portionen) Rezept inspiriert durch Grüne Smoothies

Für die Cevapcici:
150 g Sojaschnetzel, fein
Paprika, Majoran, Liebstöckel, gemahlener Kümmel, Cayennepfeffer
3 EL Sojasauce
1 Zwiebel, mittelgroß
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
1 TL mittelscharfer Senf
1 EL Kebab-Gewürz (oder Gyros-Gewürz)
Salz, Pfeffer
2 EL Sojamehl (oder Ei-Ersatz-Pulver, Kichererbsenmehl, ...)
2 EL Mehl
4 EL Semmelbrösel

In einer Schüssel Sojaschnetzel, 1 EL Paprika, 1 TL Majoran, je 1/2 TL Liebstöckel, Kümmel und Cayennepfeffer mischen. 500 ml Wasser aufkochen und die Schnetzel damit übergießen, 1 EL Sojasauce untermischen und abgedeckt 10 min quellen lassen. (Jetzt könnt ihr den Reis ansetzen, dass alles gleichzeitig fertig ist)
Zwiebel würfeln und in einer großen beschichteten Pfanne in etwas Öl glasig dünsten. Sojaschnetzel auspressen (ich kippe sie in ein Sieb und drücke sie mit einem Kartoffelstampfer noch etwas aus) und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. So lange anbraten bis die Schnetzel etwas angebräunt sind.
Tomatenmark unterrühren, Knoblauchzehe dazupressen und 2 min unter Rühren mitrösten. Dann in eine große Schüssel füllen und evtl. etwas abkühlen lassen.
1 TL Senf, 1 EL Kebab-Gewürz, 2 EL Sojasauce untermischen. Mit Pfeffer und Salz kräftig würzen.
2 EL Sojamehl, 2 EL Mehl und 4 EL Semmelbrösel dazugeben und verkneten. So viel Wasser zugeben, bis sich eine formbare Masse zusammenkneten lässt (so ein paar EL).
Ca. 12 Cevapcici formen, dazu Kugeln rollen und etwas zusammendrücken, dann zu Würschteln rollen und drücken.
In heißem Öl rundherum knusprig-braun anbraten.


Für den Tomatenreis:
130 g Reis (ich hatte Risottoreis)
1 Zwiebel, mittelgroß
1 kleine Knoblauchzehe
250 ml Tomaten, passiert
250 ml Wasser, evtl mehr, je nach Reissorte
1 EL Ajvar
Gemüsebrühe, Paprika, Cayennepfeffer, Zucker
Salz, Pfeffer
100 g Erbsen
1 EL Petersilie

Zwiebel würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Knoblauch dazupressen und kurz mitrösten. Reis dazugeben und 1 min mitdünsten.
Mit Tomaten und Wasser ablöschen. 1 EL Ajvar, 1 TL Gemüsebrühe, 1 EL Paprika, 1/4 Cayennepfeffer und eine Prise Zucker zugeben. Bei kleiner Hitze ca. 30 min abgedeckt köcheln lassen. Immer mal wieder nachkontrollieren ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist und ggf. etwas Wasser nachgeben, dabei umrühren dass nichts anbrennt.
10 min vor Schluss die Erbsen zugeben.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und Petersilie unterheben.


Ein kleines Resterl hat es noch in meine Lunchbox geschafft, zusammen mit geröstetem Blumenkohl, Bulgursalat und Gurken-Karotten-Salat. Ui war das ein leckeres Mittagsfresschen!


Sonntag, 25. März 2018

Herzhafter Veggie-Burger mit Bratlingen aus schwarzen Bohnen, Reis und Champignons [vegan]

Schon lange her, dass es hier mal ein neues Burger-Patty-Rezept gab. Das liegt vielleicht daran, dass ich schon ein paar superleckere Patties im Repertoire hab, hehe. Wenn's richtig schnell gehen soll werden Couscous-Gemüse-Burgerpatties gebruzelt, wenn es etwas fancy sein soll oder für die Lunchbox passen Süßkartoffel-Patties super, richtiges Fleischpflanzerlfeeling kommt bei den Reispflanzerln auf, eine gemüsige, saftige Mischung sind die Gemüse-Bratlinge und, und, und ;)


Aber ein paar Ideen geistern mit immer noch im Kopf rum. Schwammerl zum Beispiel. Dieser lecker herzhafte Geschmack der kleinen Knöllchen wollte auch mal als Burgerpatties ausprobiert werden. Gepaart mit schwarzen Bohnen für die Bindung und Saftigkeit im Bratling, und mit Reiskörnern für einen guten Biss. Dazu crunchiges Panko und kräftige Gewürze für einen ordentlichen Pfiff. Männchen futterte schon den ersten Burger als ich noch meinen knipste. Sein Kommentar mit vollgestopftem Mund: 'Kannst weiterknipsen, schmeckt echt guad, nomnom!' Eine schöne Mischung aus saftigem Bohnenbratling mit dem leicht kernigen Biss vom Reis und durch die Champignons und Gewürze herzhaft lecker.


Black Bean Rice Burger    
(5 große oder 8 normale Patties)

3/4 - 1 Tasse Langkornreis (1 Tasse entspricht ca. 250 ml)
1 Dose Schwarze Bohnen (270 g Abtropfgewicht)
1/2 Zwiebel
4 braune Champignons (100 g)
5 EL Panko (ersatzweise Semmelbrösel)
2 EL Tomatenmark
3 EL Paprikasauce (oder Ketchup, Barbecuesauce, etc.)
1 - 2 EL brauner Zucker
je 1/2 TL Basilikum, Oregano, Cayennepfeffer
1 - 2 TL Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer (je ca. 1/2 TL)
Semmelbrösel (ersatzweise mehr Panko)

Reis nach Packungsanleitung kochen, etwas abkühlen lassen.
Inzwischem Bohnen abgießen, durchspülen, etwas abtropfen lassen und mit einer Gabel zerdrücken bis nur noch wenige Bohnen ganz sind.
Zwiebel und Champignons sehr fein hacken. In etwas Öl andünsten bis die Zwiebeln weich sind und die Champignons leicht anbräunen.
Reis, Bohnenmus, angebratene Champignons und Zwiebel mit Panko, Tomatenmark, Paprikasauce und Zucker in einer Schüssel vermischen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. So viel Semmelbrösel zugeben bis die Masse schön griffig und nicht mehr zu weich ist. Gut mit den Händen durchkneten.
Bratlinge in gewünschter Größe formen, nicht zu dünn, dass sie nicht beim Wenden brechen. In heißem Öl von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten bis sie schön angebräunt sind. Auf Küchenkrepp legen, dass überschüssiges Fett abtropfen kann.


Bei uns gab's die Bratlinge ganz klassisch in großen Burgerbuns mit Paprikasauce, Senf, (vegane) Mayo, Zwiebelringen, Essiggürkchen, Salat und Gurkenscheiben. Männchen hatte auch noch hartgekochte Eier und Peperonis dazugeschnipselt. Dazu dann noch einen Kartoffel-Gurkensalat statt der obligatorischen Pommes.


Falls ihr jetzt einen Fetzen-Kohldampf auf meeehr Burger habt, alle meine Burger-Rezepte findet ihr rechts in der Sidebar unter 'Burger' :)

Sonntag, 18. März 2018

Wunderbar aromatisches Linsencurry mit Quinoa [vegan]

Ich hab keine Ahnung wie oft ich schon Dal, also Linsencurry, gefuttert hab. Immer wieder mal beim Inder, manchmal auf Partys mit veganem Buffet (da passt Dal auch echt gut und ist mal was anderes als das ewige Chili), einfach so mal bei Freunden und so weiter. Aber ich hab's erst einmal selbst gekocht, vor Ewigkeiten. Damals war es mir zu breiig, irgendwie hat mir was 'Beißiges' gefehlt. Für den neuen Versuch hab ich mich gewürzemäßig bei der Dal-Version von Carla (Herbs & Chocolate) bedient und die Zutaten reingeschmissen, die in meinem liebsten Linsencurry drin waren, das ich mal auf einer Party gefuttert hab. Rausgekommen ist ein super aromatisches, leicht cremiges Curry mit fruchtigem Gemüse (damit auch was zum Beißen im Linsentopf rumschwimmt^^). Und wie das gern mal bei indischem Futter so ist auch noch zufällig vegan. Also alle ran an Tisch, nom nom nom.


Linsencurry mit Quinoa    
(Ca. 4 Portionen)

200 g rote Linsen
50 g Quinoa (ich hatte bunten)
1 Zwiebel
2 - 3 Knoblauchzehen
8 kleine Kartoffeln (300 g)
2 Karotten (200 g)
1/2 Paprika, gelb
2 EL Kokosöl, nativ
1 TL Ingwerpaste (oder frisch geriebener Ingwer)
je 1 TL Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, braune Senfkörner*
10 Curryblätter*
1/2 TL Chilipulver (je nach Geschmack und Sorte!)
500 - 700 ml Gemüsebrühe
1 EL Zitronensaft
Meersalz
Cashewkerne, Koriander (optional)

Linsen abspülen, Quinoa mit heißem Wasser spülen (um die Bitterstoffe auszuwaschen).
Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken. Kartoffeln klein würfeln, Karotten halbieren und in Scheibchen schneiden. Paprika würfeln.
Kokosöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwerpaste, Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, Senfkörner, Curryblätter und Chili zugeben und bei mittlerer Hitze andünsten, bis die Zwiebeln weich sind (ca. 8 min).
Kartoffeln und Karotten zugeben, Hitze etwas erhöhen und 2 - 3 min weiterbraten.
Linsen, Quinoa und 500 ml Gemüsebrühe zugeben, salzen, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 20 min köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Gelegentlich umrühren, dass nichts am Topf ansetzt. Brühe nachgießen falls es zu trocken wird.
Kurz vor Ende der Kochzeit Paprika unterheben. Zitronensaft zugeben und mit Salz abschmecken.
10 min abgedeckt ziehen lassen.
Mit gehackten Cashewnüssen, Koriander (oder Petersilie) und Chiliflocken garniert servieren.

Bei uns gab's noch Jasminreis und Gurkensalat dazu. Die aufgewärmten Reste haben wir mit einem Rest Reis, einem Rest Shahi Paneer Soße (hatten wir noch eingefroren, Rezept hier: *klick) und Naanbrot (Rezept hier: *klick) gefuttert, gleich noch besser! Aufgewärmt schmeckts noch aromatischer, richtig schön durchgezogen und das Naanbrot zum Tunken ist perfekt dazu.


Im Prinzip könnt ihr in das Curry alles reinhauen was ihr gerne mögt, oder noch weg muss, Kichererbsen, Spinat, Tomaten, etc. Es sollte hald immer ungefähr die Menge an Gemüse sein wie oben, dass die Verhältnisse passen. Meine Lieblingsvariante ist ohne die Kartoffeln, dafür mit mehr Möhrchen und Paprika, nomnom.


Bei Nadine im Möhreneck werden gerade fleißig leckere Curry-Rezepte gesammelt. Das wohl vielfältigste Gewürz das es so gibt, da werden sich bestimmt kunterbunte Gerichte zusammen finden. Mein vollgepacktes Linsen-Quinoa-Curry darf gleich mit in die Sammlung. Wer auch noch bei Nadines Blogevent ein Rezeptchen einreichen will hat noch bis 15. Mai Zeit ;)
Noch mehr Curryrezepte von anderen Bloggern findet ihr direkt bei Inas Let's Cook Together im Februar. Schaut mal rüber und stöbert ein bisschen :)

* Braune Senfkörner und indische Curryblätter bekommt man im Asialaden. Ich hab beides auf Anhieb im Chinaladen in Regensburg gefunden. Solltet ihr es nicht auftreiben können, Senfkörner weglassen und statt den Curryblättern einfach mehr Currypulver nehmen.

Dienstag, 13. März 2018

Resteküche: Schneller Tomatenreis mit Paprika

Manchmal (Okee, meistens) ist unser Kühlschrank quasi eine Rumpelkammer. Ein Durcheinander an angebrochenen Gläsern, Dosen mit Resten, angeschrumpeltem Gemüse im untersten Fach und diveeerse offene Marmeladen weil wir eigentlich nur Erdbeere und Preiselbeere mögen. Wenn ich mir so manche Kühlschränke auf Instagram anschaue (#fridgegoals), denk ich mir immer so: 'Ja genaaaau'. Mein Kühlschrank besteht auch nur aus farblich sortiertem, superfreshem Obst und Gemüse, selbstgemachten Aufstrichen und Gemüsefond in fancy Gläsern, mealprepmäßige Lunchboxen für die komplette Woche und natürlich selbstgemixter Pflanzenmilch... Äh ja, fast. Bei mir muss sowas wie der Mini-Rest Reis unbedingt weg bevor er flauschig wird, dann findet sich noch ein letztes Pfützchen Arrabiatasoße im hintersten Eck, ne angeschnippelte Zwiebel, angerunzelte Paprikastreifen und ein Bazerl Zaziki. Reste die nach einem einfachen, aber sehr leckerem Fresschen schreien: Tomatenreis mit Quarkbaaz!


Tomatenreis mit Paprika    
(1 Portion)

1/2 Zwiebel
1/4 Paprika
1 Tasse gekochter Jasminreis, kalt
2 EL Arrabiatasoße (hier von Alnatura)
Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Zucker

Zwiebel grob würfeln, Paprika ebenso.
Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig dünsten. Reis und Paprika dazugeben und ca. 5 min unter Rühren anbraten. Arrabiatasoße unterrühren, mit Paprika, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken, 1 - 2 min mitbraten.
Dazu passt super ein Klecks Zaziki (Rezept siehe hier: *klick) und ein grüner Salat.

Da ich nichts Neues aufrupfen wollte gabs sonst nix im Tomatenreis, aber natürlich passen Erbsen, Tomatenstücke, Mais, Zucchini, etc auch noch super mit rein. Normalerweise würde ich Tomatenmark mit anbraten und mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, die übrig gebliebene Arrabiatasoße kam da sehr gelegen für eine noch unkompliziertere Lösung. Ich hebe echt jeden Mini-Rest noch auf, zur Not frier ichs ein und hab ein anderes Mal eben drei, vier verschiedene Soßenreste zu Nudeln, Reis oder als Basis für ne neue Soße.

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

So einfach kann man aus Restchen was Jammiges zaubern. Eigentlich war dieses Rezept gar nicht geplant gebloggt zu werden, aber durch Jettes (Lanis Lecker Ecke) Blogevent 'Zu gut für die Tonne' bei Zorras Kochtopf, wollte ich es doch zeigen wie einfach man aus schrumpeligen Zutaten noch was kochen kann. Die Problematik ist wohl jedem bekannt, es werden viel zu viel Lebensmittel weggeschmissen. Dabei kann man aus so gut wie allem noch was Leckeres basteln. Schrumpliges Gemüse passt super in Suppen. Abgelaufene Packung im Kühlschrank entdeckt? Aufreißen, beaugen, reinschnüffeln, wenn nichts Flauschiges drin wächst oder ein unerträglicher Muff entgegenweht, alles gut! Reste kann man immer irgendwie kombinieren, zur Not gibt's eben Reis, Nudeln, Kartoffeln, etc. angebraten mit allem was sonst noch so rumliegt. Mit etwas Übung bekommt man alles irgendwie weg. Für besonders komplizierte Fälle kann man ja auch andere nach Rat fragen oder die Schwarmintelligenz in Foren/ Facebookgruppen heranziehen ;)

Donnerstag, 1. Februar 2018

So ne Art Gan Bian - Sticky, knoflig, sojasaucig gewokt [vegan]

Mmh, am Wochenende gab's Veggie Gan Bian, lecker lecker. Gebratenes Gemüse mit Fake-Hähnchenschnipsel, schön knoflig, bisschen klebrig-süß und sojasaucig. Dazu noch duftiger Jasminreis aus Thailand. Aber nun lieg ich krank im Bettchen und schlürfe Suppe, mäh. Da hält sich meine Begeisterung für jammige Futterbilder in Grenzen, weil ich weiß, dass außer Kartoffel-Gemüse-Eintopf und Suppe erstmal nix weltbewegenderes drin sein wird. Mein zickiger Magen hat grad die Oberhand, nicht die Tsssunge ;) Dabei war das Gan Bian so gut. Ich hab sogar am nächsten Mittag noch einen Riesenberg davon gefuttert, obwohl ich mittags eher weniger reinmümmel.


Gan Bian Style Asia-Pfanne    
(3 Portionen)

1 Pck Like Meat Hähnchen-Art
2 große Karotten
1 Zwiebel, mittelgroß
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1/4 TL Ingwerpulver
Chili nach Geschmack, Salz
Erdnussöl
4 EL Sojasauce, helle
1 EL Sojasauce, dunkel (ersatzweise helle Sojasauce)
2 EL Reisessig (oder heller Balsamico/ Weißweinessig)
4 EL brauner Zucker
Ca. 2 Cups Jasminreis

Reis nach Packungsanleitung kochen.
Karotten in dünne Stifte schneiden, Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden, Frühlingszwiebeln mit dem Grün schräg in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken.
Sojasaucen, Reisessig und braunen Zucker gut verrühren.
In einem Wok 2 EL Erdnussöl erhitzen und Like Meat Stücke anbraten, bis sie schön angebräunt sind. Karotten und Zwiebel zugeben und so 3 min mitbraten, bisschen umrühren. Knoblauch, Ingwer und Chili zugeben und 2 min unter Rühren mitbraten.
Angerührte Sauce dazugeben und rühren bis der Zucker geschmolzen ist. Frühlingszwiebeln unterheben und mit Salz abschmecken.
Mit dem Jasminreis servieren.


Den überleckeren, duftigen Jasminreis hol ich immer in Straubing bei nem Asialaden, der von einer Thailänderin geführt wird. Die haben den besten Reis ever. Den mag ich auch einfach pur mümmeln. Nachdem ich immer zwei Kilo gekauft hab, wurden zuletzt gleich viereinhalb Kilo eingepackt, hihi. Der geht weg wie warme Semmeln.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Risotto mit Paprika und Aprikosen [vegan]

Was erwartet einen nach dem Training wenn man eine ausgedehnte, gemütliche Weihnachtspause eingelegt hat? Geeenau, Muskelkater deluxe, autschn. Perfekt für geplagte Ärmchen und Beinchen ist dieses fix zusammengerührte Risotto mit Paprikastückchen und Aprikosenwürfel. Ganz wenig schnippeln, alles in den Topf, hin und wieder umrühren und Brühe nachgießen, uuund futtern. Da ich noch veganen Reibekäse übrig hatte, hab ich gleich den reingeworfen. Geht natürlich genauso mit jedem anderen Käse oder Parmesan, wie ihr mögt. Die Paprikastücke mach ich erst zum Schluss mit rein, damit sie noch schön Biss haben, jam.


Risotto mit Paprika und Aprikosen    
(3 Portionen)

250 g Risotto-Reis
1 Paprika
1 rote Zwiebel, mittelgroß
4 Soft-Aprikosen
50 g Pinienkerne
ca. 800 ml Gemüsebrühe
1 EL Basilikum, gehackt
1 EL Butasan oder Margarine, optional
70 g Reibekäse (bei mir Bedda Reiberei)
1 EL Würzhefeflocken, optional
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Zucker

Paprika entkernen und würfeln, Zwiebel fein würfeln, Aprikosen in fein hacken.
Pinienkerne ohne Öl anrösten und zur Seite stellen.
Zwiebelwürfel und Reis in 2 EL Olivenöl 2 min unter Rühren andünsten. Mit 300 ml Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Nach und nach Gemüsebrühe dazugießen und unter gelegentlichem Rühren so lange köcheln bis der Reis gar ist aber noch Biss hat (ca. 20 min). 5 min vor Schluss die Aprikosen, Pinienkerne und Paprika zugeben. Am Ende Basilikum, Butasan, Reibekäse und eine Prise Zucler unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und evtl Würzhefeflocken würzen.


Dazu passt super ein Feldsalat mit Frühlingszwiebelringen und einem Dressing aus Rotweinessig, Öl und Preiselbeermarmelade. Mein Bruder hat letztens beim Käsefondue schnabolieren den grünen Salat so angemacht und das war voll lecker! Ist gleich zu meinen Standarddressings gewandert.

Dienstag, 14. November 2017

20-Minuten-Curry nach Aloo Gobi Art [Feierabendküche]

Hah, manchmal ist's ganz einfach! Eigentlich hatte ich geplant den restlichen Blumenkohl vom Shawarma Basteln (diese Pita-Taschen mit den goilen gerösteten Blumenkohl-Röschen) in nem Aloo Gobi zu verköcheln. Also Kartoffeln kochen, Blumenkohl kurz mitgaren, alles abkühlen lassen, und daaann mit leckeren, indischen Gewürzen zu nem tollen Curry bruzeln und mit der restlichen Gurken-Raita verputzen.


Nur war ich dann an dem Abend ziemlich kochfaul und arg hungrig. Da musste eine schnellere Lösung her. Und daraus entstand dann dieses Curry. Anstatt Kartoffeln und Blumenkohl ewig vorzubereiten, haben wir nur irgendwelches Gemüse zerkleinert und mit den Gewürzen angebraten, dann noch Kokosmilch dazu und bääm, lecker Futter! Quasi ein Aloo Gobi ohne die zeitraubende Vorarbeit. Geht superfix und schmeckt aber genauso wunderbar wie das Original. Angeröstete Curry-Gewürze machen sich immer gut.


20-Minuten-Curry nach Aloo Gobi Art 
(für 2 Feinschmeckerchen)

Gemüse nach Wahl (hier 1 Möhrchen, 1/2 Zucchini, etwas Blumenkohl, 1/3 Paprika, 1/2 Zwiebel)
1 TL Kreuzkümmel
2 Zehen Knoblauch
2 Chilis, getrocknet (oder nur eine, je nach Schärfe)
1 TL Kurkuma
200 ml Kokoscreme
Petersilie, frisch gehackt
Salz, Pfeffer

Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Kreuzkümmel und etwas Pfeffer darin kurz anrösten. Chili und Knoblauch hacken und zugeben. Die Hitze etwas reduzieren und so lange weiterbraten bis der Knoblauch leicht bräunlich wird. Kurkuma einrühren. Gemüse zugeben und gut verrühren. Mit Salz würzen und unter Rühren ca. 5 min anbraten.
Kokosmilch zugeben und weiterköcheln bis das Gemüse gar aber noch bissfest ist.
Nochmal mit den Gewürzen abschmecken.
Mit Petersilie (oder Koriander) bestreuen, zu Jasminreis und z.B. Gurken-Raita servieren.


Dienstag, 15. August 2017

Pulled Soja mit Ananas ♡ in süß-saurer Soße [vegan]

Auf Instagram hab ich schon rumgeheult, ja ich bin voll krank, buhu. So Hals, Mandeln, Rachen, irgendwas. Auf jeden Fall ist essen voll doof so, wenn jeder Schluck weh tut. Vielleicht hätt ich auch am Sonntag brav zu Hause bleiben sollen mit den dicken, zwickigen Mandeln, anstatt auf's Gäuboden-Volksfest zu rennen und Bier reinzukippen... Das war's also mit meinem verlängerten Wochenende, morgen geh ich doch mal zum Arzt :P


Derweil darf Männchen ganz viel Tee kochen und die Vorräte nach Halsweh-tauglichem Futter durchwühlen. Abends gab's Lieferfutter, Mangocurry ohne Scharf für mich, Männchen hat sich nen Riesen-Burger mit Spiegelei und so bestellt, mit Mango und Co kann man ihn ja jagen. Ich dagegen steh voll auf Ananas, Teriyaki, süß-sauer, ach ja und Tofu oder Sojalappen. So wie dieses süß-saure Pulled Soja mit Ananas, haaa, das wär die Schreckenskombi für ihn gewesen. Deshalb gab's das Fresschen auch an nem 'sturmfreien' Abend, konnte alles für mich allein behalten, noom.


Pulled Soja in süß-saurer Soße    
(2 bis 3 Portionen, je nach Beilage und Hunger)

50 g Pulled Soja*
Gemüsebrühe
1 EL Sojasauce
1 EL Zitronensaft
5 EL Orangensaft
1 TL Agavendicksaft**
1/2 Paprika (bei mir rot und grün gemischt)
1 Karotte
1/2 Zucchini
1/2 Zwiebel
4 Frühlingszwiebeln
100 g Sojasprossen
1 Mini-Dose Ananas, in Stücke, ohne Zuckerzusatz (den Saft brauchen wir auch!)
200 ml Gemüsebrühe
1 geh. EL Dinkelmehl
Salz, Pfeffer, Ingwer, Chili

Pulled Soja mit Gemüsebrühe übergießen und 10 min köcheln lassen, dann herausnehmen und etwas ausdrücken.
Sojasacue, Zitronensaft, Orangensaft und Agavendicksaft mischen und das Pulled Soja darin marinieren bis der Rest vorbereitet ist.
Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, Karotte in Stifte schneiden, Zucchini halbieren und schräg in Scheiben schneiden, Zwiebel längs in Streifen schneiden, zusammen zur Seite stellen. Frühlingszwiebel schräg in Ringe schneiden, Sojasprossen waschen und mit den Frühlingszwiebeln zur Seite stellen.
1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Pulled Soja aus der Marinade holen und anbraten (ich hab noch etwas Fleischwürze dran gemacht, könnt ihr aber auch ersatzlos weglassen). Marinade zur Gemüsebrühe geben und mit dem Mehl klümpchenfrei anrühren.
Vorbereitetes Gemüse (ohne Sprossen und Frühlingszwiebeln) dazugeben und ca. 3 min mitbraten. Ananas mit dem Saft zugeben und so lange braten bis das Gemüse fast gar ist (ich mags noch knackig, also ist der Schritt bei mir recht kurz).
Frühlingszwiebeln und Sojasprossen zugeben, angerührte Brühe nochmal aufrühren und zugießen. Unter Rühren aufkochen lassen, bis die Soße angedickt hat.
Mit ca. 1/4 TL Ingwerpulver, Sojacauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit z.B. Jasminreis servieren und nach Geschmack mit Chili bestreuen.


* Pulled Soja findet man z.B. bei Müller Drogerie bei den veganz-Sachen. Ich hab's auch schon bei Edeka gesehen. Als Ersatz tut's natürlich auch normales Trockensoja, z.B. Schnetzel oder nach dem Einweichen klein schneiden.

** Agavendicksaft ist eine Art Honigersatz, ein dickflüssiger Fruchtzucker. Ersetzen könnt ihr ihn mit Honig (dann ist's aber nicht mehr vegan^^), Ahornsirup oder mit Braunem Zucker (oder natürlich auch normalem Zucker oder was immer ihr da habt).

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