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Donnerstag, 15. November 2018

Pizza-Time: Champignon- und Hawaii-Baguette [vegan]

Kennt ihr diese Bistro-Baguettes? Also so aufgeschnittene Baguette-Brötchen mit extra dick Pizzabelag drauf die man in der TK-Abteilung findet? Ich kannte die Dinger eher als Party-Pizza-Brötchen, hehe. Also so selbstgebastelt und einfach auf Semmelhälften so Pizzapamp geschmiert. Dass es sowas auch fertig im Supermarkt gibt hab ich erst entdeckt, da war ich wahrscheinlich schon volljährig.


In diversen Vegan-Gruppen sind die Pizza-Baguettes dagegen sehr bekannt und der Hunger auf eine vegane Version wohl enorm. Also hab ich mich mal dran gemacht, denn es ist eeecht easy. Inzwischen bin ich etwas angefixt und matsch mir viel zu oft Reste aus dem Kühlschrank zusammen um sie auf Semmeln, Baguettes oder Toastscheiben zu schmieren und im Ofen schön kross backen zu lassen. Ja, gesund ist anders, aber es ist sooo lecker. Hier mal zwei Rezepte, der Klassiker mit Champignons und meine persönliche Lieblingsvariante mit Ananas und Mais.


Hawaii-Baguette    
(Für 4 Stück, je nach Brötchen-Größe)

2 Baguette-Brötchen
1/2 Mini-Dose Mais (2-3 EL)
2 Scheiben Ananas
100 g Creme Vega (veganer Schmand/ Crème Fraîche)
2 EL Paprikasauce (oder Salsa, Ketchup, etc)
50 g Raspelkäse (z.B. von Bedda, SimplyV, Soyatoo)
Oregano, Basilikum
Salz, Pfeffer, Paprika

Die Ananasscheiben in kleine Stücke schneiden. Mit Mais, Creme Vega, Paprikasauce und Käse vermischen. Je 1/2 TL Oregano, Basilikum und Paprika dazugeben und mit etwas Pfeffer und einer großzügigen Prise Salz abschmecken. Chili oder Cayennepfeffer passt auch noch gut dazu.
Die Baguette-Brötchen aufschneiden und die Pizzamasse gleichmäßig darauf verteilen.
Bei 180°C (Umluft) 10 - 15 min backen bis der Belag schön zerlaufen und angebräunt ist.


Champignon-Baguette    
(Für 4 Stück, je nach Brötchen-Größe)

2 Baguette-Brötchen
120 g braune Champignons
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Tomate
1 EL Tomatenmark
100 ml Hafersahne (oder andere Pflanzensahne)
50 g Creme Vega
50 g Raspelkäse
Petersilie, Oregano, Basilikum
Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker

Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken. Tomate in kleine Würfel schneiden, Strunk entfernen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch zugeben und eine Minute unter Rühren mitbraten. Champignons und Tomaten zugeben und unter gelegentlichem Rühren braten bis die Champignons deutlich geschrumpft und angebräunt sind.
Tomatenmark zugeben und 1 min mitbraten. Mit Hafersahne ablöschen, 1 min einköcheln, dann vom Herd nehmen.
Creme Vega, Käse, 1 TL gehackte Petersilie, je 1/2 TL Oregano, Basilikum und etwas Paprika dazugeben und mit 1 Prise Zucker, etwas Pfeffer und einer großzügigen Prise Salz abschmecken.
Die Baguette-Brötchen aufschneiden und die Pizzamasse gleichmäßig darauf verteilen.
Bei 180°C (Umluft) 10 - 15 min backen bis der Belag schön zerlaufen und angebräunt ist.

Dienstag, 19. September 2017

Ananasliebe: Ananas-Curry-Pasta [Feierabendküche]

Neben Ananas auf Pizza, Ananas in süß-sauren Asiagerichten, Ananas im Bratreis oder Ananas pur weggefuttert bis der Gaumen bizelig ist, mag ich auch mal Ananas mit Nudelns, noom. In meinem zerfledderten Mini-Rezepthefterl nennt sich diese Variante 'Pasta Hawaii', auch wenns wenig hawaiianisch ist. Rein kommt quasi nur Ananas und Curry, hihi, volle Dröhnung. Wenn also das ananasverachtende Männchen außer Haus ist, gibt's hin und wieder diese crazy Ananasbombe.


Ananas-Curry-Pasta    
(2 Portionen)

200 g Nudeln (z.B. Penne)
1 Zwiebel
6 Scheiben Ananas, in Stücken
1 EL Currypulver
1/2 TL Gemüsebrühenpulver
Basilikum
100 ml Ananassaft (aus der Konserve oder vom Schneiden frischer Ananas)
100 ml Soja Cuisine
Salz, Pfeffer

Nudeln in Salzwasser al dente kochen.
Zwiebel würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Curry und Gemüsebrühenpulver zugeben und 2 min mitbraten. Ananas zugeben und 2 - 3 min anbraten. Ananassaft und etwas gehackten Basilikum dazurühren, Sojasahne unterrühren 5 min weiterköcheln, pfeffern und salzen.
Nudeln abgießen und unter die Soße heben, evtl. nochmal abschmecken.


Das Ganze in Kombination mit Apfelspalten und Chiapudding aus Orangen-Mango-Haferdrink ergibt eine ziemlich gelbe Futterbox für die Mittagspause, hihi.


Mit diesem Beitrag hab ich wahrscheinlich den Rekord für die Ananaswortdichte in einem Text gebrochen, oleole. Ob es dafür eine Kategorie im World Record Buch gibt? Hmm.

Dienstag, 15. August 2017

Pulled Soja mit Ananas ♡ in süß-saurer Soße [vegan]

Auf Instagram hab ich schon rumgeheult, ja ich bin voll krank, buhu. So Hals, Mandeln, Rachen, irgendwas. Auf jeden Fall ist essen voll doof so, wenn jeder Schluck weh tut. Vielleicht hätt ich auch am Sonntag brav zu Hause bleiben sollen mit den dicken, zwickigen Mandeln, anstatt auf's Gäuboden-Volksfest zu rennen und Bier reinzukippen... Das war's also mit meinem verlängerten Wochenende, morgen geh ich doch mal zum Arzt :P


Derweil darf Männchen ganz viel Tee kochen und die Vorräte nach Halsweh-tauglichem Futter durchwühlen. Abends gab's Lieferfutter, Mangocurry ohne Scharf für mich, Männchen hat sich nen Riesen-Burger mit Spiegelei und so bestellt, mit Mango und Co kann man ihn ja jagen. Ich dagegen steh voll auf Ananas, Teriyaki, süß-sauer, ach ja und Tofu oder Sojalappen. So wie dieses süß-saure Pulled Soja mit Ananas, haaa, das wär die Schreckenskombi für ihn gewesen. Deshalb gab's das Fresschen auch an nem 'sturmfreien' Abend, konnte alles für mich allein behalten, noom.


Pulled Soja in süß-saurer Soße    
(2 bis 3 Portionen, je nach Beilage und Hunger)

50 g Pulled Soja*
Gemüsebrühe
1 EL Sojasauce
1 EL Zitronensaft
5 EL Orangensaft
1 TL Agavendicksaft**
1/2 Paprika (bei mir rot und grün gemischt)
1 Karotte
1/2 Zucchini
1/2 Zwiebel
4 Frühlingszwiebeln
100 g Sojasprossen
1 Mini-Dose Ananas, in Stücke, ohne Zuckerzusatz (den Saft brauchen wir auch!)
200 ml Gemüsebrühe
1 geh. EL Dinkelmehl
Salz, Pfeffer, Ingwer, Chili

Pulled Soja mit Gemüsebrühe übergießen und 10 min köcheln lassen, dann herausnehmen und etwas ausdrücken.
Sojasacue, Zitronensaft, Orangensaft und Agavendicksaft mischen und das Pulled Soja darin marinieren bis der Rest vorbereitet ist.
Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, Karotte in Stifte schneiden, Zucchini halbieren und schräg in Scheiben schneiden, Zwiebel längs in Streifen schneiden, zusammen zur Seite stellen. Frühlingszwiebel schräg in Ringe schneiden, Sojasprossen waschen und mit den Frühlingszwiebeln zur Seite stellen.
1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Pulled Soja aus der Marinade holen und anbraten (ich hab noch etwas Fleischwürze dran gemacht, könnt ihr aber auch ersatzlos weglassen). Marinade zur Gemüsebrühe geben und mit dem Mehl klümpchenfrei anrühren.
Vorbereitetes Gemüse (ohne Sprossen und Frühlingszwiebeln) dazugeben und ca. 3 min mitbraten. Ananas mit dem Saft zugeben und so lange braten bis das Gemüse fast gar ist (ich mags noch knackig, also ist der Schritt bei mir recht kurz).
Frühlingszwiebeln und Sojasprossen zugeben, angerührte Brühe nochmal aufrühren und zugießen. Unter Rühren aufkochen lassen, bis die Soße angedickt hat.
Mit ca. 1/4 TL Ingwerpulver, Sojacauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit z.B. Jasminreis servieren und nach Geschmack mit Chili bestreuen.


* Pulled Soja findet man z.B. bei Müller Drogerie bei den veganz-Sachen. Ich hab's auch schon bei Edeka gesehen. Als Ersatz tut's natürlich auch normales Trockensoja, z.B. Schnetzel oder nach dem Einweichen klein schneiden.

** Agavendicksaft ist eine Art Honigersatz, ein dickflüssiger Fruchtzucker. Ersetzen könnt ihr ihn mit Honig (dann ist's aber nicht mehr vegan^^), Ahornsirup oder mit Braunem Zucker (oder natürlich auch normalem Zucker oder was immer ihr da habt).

Sonntag, 5. Juni 2016

Fajitas-Party: Füllen, rollen, futtern ♡

Letztes Wochenende war mal wieder ein Fressabend mit Freunden geplant. Eigentlich war das ja mal ein Mädels-Poker-Abend. Aber irgendwie haben sich immer mehr Männer eingeschlichen und es wird eigentlich fast nie gepokert. Das Einzige was fester Bestandteil blieb ist das gemeinsame Köcheln als Einstieg. Das hat sich dafür inzwischen so ausgedehnt, dass wir vor lauter futtern, schnapseln und ratschen eben sonst nichts mehr machen. Egal, offiziell bleibt das unser Mädelsabend oder Pokerabend. Hört sich seriöser an als fetter Fress- und Saufabend... Ja und zuletzt gabs Fajitas! So richtig chillig zum selber wrappen und dahinschlemmen.


Viele leckere Sachen fanden aufs Tischchen: Als Grundlage gabs diverse Saucen wie Roasted Tomato Salsa, Guacamole und Sour Cream, buntes Füllungsallerlei wie angebratenes Gemüse, Mais, Chilibohnen, Ananas, Lupinenschnetzel und natürlich noch etwas Wilmersburger Cheddar. Wie immer musste auch jeder brav ein Schälchen Salat futtern. Bei uns gibts zu allem Grünzeug, eben auch zu Fajitas. Wie viele Wraps man aber dazu in sich reinstopfen wollte, war jedem frei gestellt :)


Fajitas Vegetariano    
(6 Personen)

Guacamole
Rezept hier: *klick (ich würd die doppelte Portion machen^^)

Roasted Tomato Salsa
Rezept hier: *klick

Sour Cream
300 g Sojaquark *
1 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Essig
Salz, Pfeffer, gemischte Kräuter
Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken, mit Sojaquark mischen, mit Essig, Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

Pfannengemüse
2 Zucchinis
3 Paprikas (gelb, orange, rot)
2 Zwiebeln
Kräutersalz, Pfeffer
Zucchini längs halbieren und in Scheibchen schneiden, Paprika vierteln und in Streifen schneiden, Zwiebel halbieren und in Halbringe schneiden. In etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze ca. 10 min anbraten. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Weiteres
1 Dose Mais
1 Dose Ananas
200 g Cheddar (z.B. der vegane von Wilmersburger)
1 Dose Chilibohnen
2 Pck Lupinen-Geschnetzeltes
Chilibohnen in einem Topf erwärmen, Lupinen-Geschnetzeltes anbruzeln, Tortillafladen portionsweise erwärmen.

Und dann fleißig losbasteln: Einfach einen warmen Fladen schnappen, mit Saucen nach Wahl bestreichen, Gemüse und Co draufwerfen, mehr oder weniger gekonnt zu einem Wrap zusammenklappen, auffuttern und nochmal von vorn :)


Ist echt ein Riesenspaß! Man kann sich auf den Fladen klatschen worauf man Lust hat, mit den Händen futtern und supergesellig dahinbasteln, -mümmeln und -ratschen. Aus den Resten hab ich mir für mittags in der Arbeit dann noch zwei Mega-Burritos gebaut, mit Salsa bestrichen, kurz übergrillt und mit etwas Käse überbacken, woohoo.

Dazu 500 g Sojajoghurt (natur) in ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Sieb geben und über Nacht abtropfen lassen. Oder z.B. Alpro Go On als Quarkalternative besorgen, ist zwar vergleichsweise teuer aber man spart sich das Abtropfen.

Sonntag, 23. August 2015

Woah, voi guad! Mein erster grüner Smoothie mit Banane, Ananas und Radieschengrün

Jetzt ist es doch passiert. In meinem Mixer schlurpte plötzlich so ein grüner Smoothie rum... Wies dazu gekommen ist? Tja, eigentlich bin ich da ja schon länger drumrumgeschlichen, um diese grünen Smoothie Rezepte. Aber ich war rebellisch. Sollen die Gesundheitsfritzen doch die grüne Schlonze trinken, bääh. Als mich aber eine Green Smoothie Revolution 2015-Email von Roman Firnkranz erreichte, lernte ich ganz schnell, dass die Säfte rein gar nicht bäh sind.


Grundlage für einen echten grünen Smoothie ist nämlich nach wie vor Obst. Jede Menge Obst. Dann noch etwas Blattgrün dazuwerfen und mit genügend Wasser oder Pflanzenmilch aufgießen für die richtige Konsistenz. Easy. Und mit dem richtigen Fruchtzeug mächtig lecker. Mein erster Versuch bestand aus Babyananas, Banane und dem grünen Schlabberzeug von Radieschen. Wurde super-smoothie-cremig, gesund anmutend grün und abartig guuut! Würd mein Nerdkörper Fructose besser verarbeiten können, würd ich nur noch diesen grünen Supergoo süffeln.


Grüner Smoothie mit Radieschengrün (+ Ananas + Banane)    
(ca. 500 ml Smoothie)

1 Babyananas
1 Banane
1 Radieschenbund, das Grün davon
1 Schuss Zitronensaft
200 ml Wasser

Radieschengrün waschen und in den Mixer geben. Ananas von der Schale und dem holzigen Kern befreien, klein schneiden und zum Radieschengrün geben. Banane schälen, grob stückeln und ebenfalss in den Mixer geben. Mit einem Schuss Zitronensaft übergießen und mit einem Glas Wasser auffüllen. Schön cremig mixen und in geeignete Gläser oder ein Smoothiemitnehmdingens füllen.


Was übrigens süüper wäre für die zukünftige Smoothieproduktion: Ein richtig guter Mixer, der auch die Ananasfäden cremig gehäckselt bekommt. Und da hat die Green Smoothie Revolution 2015 ein Ass im Ärmel. Jeder eingereichte Beitrag kommt in die Lostrommel für einen Vitamix Pro 300 Hochleistungsmixer *kreisch*, den ich nur zu gern in meinen zittrigen Fingerchen halten würde.

Sonntag, 7. Juni 2015

Leckerschmecker gebratener Sesamtofu auf süß-saurer Ananassoße mit GEFRO Balance

Gnaa! Da ist es wieder passiert. Ich wollte den kostbaren Rest von der leckeren süß-sauren Ananassoße in den Kühlschrank packen. Also ordentlich in einer Mikrowellendose verstaut und neben den Kühlschrank aufs Regal gestellt, dass es noch abkühlen kann bevors ab in die Kühlung geht. Dann bisschen neben dem Regal rumgewurschtelt, irgendwas zwischenreingefummelt und baaz! Irgendwie hat sichs die Dose anders überlegt. Einfach im Regal rumstehen, laaangweilig! Lieber nen kleinen Salto runtermachen, dabei den Deckel verlieren, die Hälfte der Ananassoße an den Kühlschrank, das Regal und auf den Boden schlonzen. Noo! Die leckere Soße, heul! Aber zum Glück war die Dose so rum gelandet, dass noch etwas drin geblieben ist. Also wurde angefangen die Zucchinischeibchen, Zwiebelringe, Ananasstückchen und klebrige Soße aufzuwischen, um an die Dose zu kommen. Und wie ich so mit nem Küchentuch Stückchen zusammensammelte, über die Dose hinweggreifen wollte, passierte das Unvermeidliche: Eines der aufgekratzten Zwiebelstückchen löste sich aus dem Tuch und flatschte mitten in die Dose. Bäääh, wie lecker. So ein Mist, Doppelmist. Das wars mit dem Rest leckerer Ananassoße, seufz.


Dabei hatte ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass die Soße so gut wird. Schließlich ist da Fertigzeug drin. Aber richtig tolles Fertigzeug. Nämlich Soßenpulver von GEFRO Balance. Die Marke an sich kenn ich schon lange. Die Fleischwürze nehm ich z.B. gerne für Sojafutzel, Tofu und so Sachen her. Da konnte ich bei der Anfrage die neue Produktlinie zu testen nicht widerstehen. Wenig später hab ich ein schweres Paketchen mit Gemüsebrühe, heller und dunkler Soße, Suppenpulver und Dressings auspackeln dürfen. Man liest auf den Packungen 'stoffwechseloptimiert', 'niedriger glykämischer Index', 'ohne zugesetzten Haushaltszucker' und solche Sachen. Gesundes Genießen, wie ich es auch schon von Glyx-Ernährungsideen kenne. Das macht auch wirklich Sinn, so rein wissenschaftlich, und ist erfahrungsgemäß trotzdem lecker. Ich finde man schmeckt auch deutlich, dass auf Geschmacksverstärker und Co. verzichtet wurde. Einfach lecker und natürlich. Weit entfernt von den gruseligen Glutamatbomben. Auf der GEFRO-Seite gibts auch geeignete Rezepte, wo ich gleich mal eine passende Vorlage für gebratenen Sesamtofu mit süß-saurer Ananassauce gefunden habe. Endlich wieder was mit Ananas, ich liebe es. Und es war echt schnell fertig gebrutzelt.


Gebratener Sesamtofu mit süß-saurer Ananassoße    
(2 Personen)

200 g fester Naturtofu (z.B. von Taifun)
2 EL Sojasauce
1 TL Zitronengraspaste (oder 1 Stengel frisches Zitronengras)
1 TL Koriander, gehackt

Tofu trocken tupfen, in Würfel schneiden und mit Sojasauce, Zitronengras und Koriander vermischen. Für ca. 30 min marinieren.

1 rote Zwiebel
1 kleines Stück Ingwer
3 Scheiben Ananas, frisch
300 g Brokkoli
1 kleine Zucchini
2 Frühlingszwiebeln
2 EL GEFRO Balance Dunkle Soße Kraft & Saft
2 EL Apfelessig
2 EL Agavendicksaft
geröstetes Sesamöl
1 EL Sesamsaat
Pfeffer

Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden, Ingwer fein hacken, Ananas putzen und in kleine Stücke schneiden, Brokkoli waschen und in Röschen teilen, Zucchini längs halbieren und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
GEFRO Balance Dunkle Soße in 500 ml kaltes Wasser einrühren, aufkochen und unter Rühren 1 min köcheln lassen.
Etwas Pflanzenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel, Ingwer und Ananas anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Brokkoli und Zucchini zugeben, kurz mitbraten und dann mit Apfelessig ablöschen, dunkle Soße zugießen, Agavendicksaft einrühren und ca. 5 min köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Tofuwürfel in 2 EL Sesamöl rundherum anbraten, Sesam zugeben, weiterbraten bis die Sesamsamen etwas anbräunen und mit Pfeffer abschmecken.
Die süß-saure Soße eventuell noch etwas andicken (ich mach das mit etwas angerührtem Mehl...) und mit dem Sesamtofu anrichten.
Wir haben dazu noch etwas Basmatireis gegessen.



Ob ich die Suppen groß hernehmen werde, bezweifle ich eher. Wir sind nicht so die Suppenfans, wenn dann richtig dicke Kartoffelsuppe oder sowas. Die kleinen Tütchen nehm ich aber in die Arbeit mit. Praktisch ist das ja schon. Und die Gemüsebrühe und die dunkle Soße kommen in meine Gewürzschublade, allzeit griffbereit. Die find ich super. Schade finde ich allerdings, dass die helle Soße nicht vegan ist. Dann wärs für meinen Geschmack perfekt gewesen. Seit ich gestern meine Lieblings-Kurze-Hose anprobiert habe (queeetsch) finde ich auch die Idee der Stoffwechseloptimierung durch ja, fieße Zuckerpampe mit Isomaltulose austauschen und so, super. Auf den Zug spring ich gleich auf und hoffe, dass die tuffige Hose bald wieder passt... Wer die neuen Balance Produkte mal antesten will, kann sich übrigens ein kleines Testpaket zuschicken lassen. So wurde ich damals schon bei GEFRO angefixt. Kleines Test-Sortiment probiert und schon hatten sie mich. Ich frage mich eh, ob es eigentlich noch jemanden ohne diese kleinen, roten Gefro-Messerchen im Haushalt gibt^^?

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Sonntag, 9. November 2014

Rosinenumschmeichler: Curry-Reissalat (und mein Vegan Wednesday #16)

Diese Woche schaut mein veganer Mittwoch etwas reislastig aus. Dabei war es trotz der erkennbaren Reisüberflutung geschmacklich sehr bunt. Passiert, wenn man sich denkt: 'Da mach ich einfach ein bisserle mehr und des wird dann schon gefuttert.' Ich hoffe die fleißige Sammlerin des 115. Vegan Wednesday, Miss Cookie, watscht mich für die schmoddrigen Bilder nicht ab. Bei ihr sieht alles immer so suuupertuffig aus, hach.

Mittags gab es einen, ohne Scheiß, vollgas superleckeren Gebratenen Gemüse-Reis mit Ananas. Dazu dann die fast letzten Blättchen vom Balkonsalat (heul) mit Möhrchen und so und nem supergeilen Dressing mit Passionsfruchtessig, sabber!


Und für Abends wurde dann noch fleißig ein Reissalat zusammengerührt (yeah, mehr Reis!). Der Rest durfte dann mit Salat verpackt gleich für den nächsten Tag in Döschen hüpfen. Boah, aber das nächste mal mach ich viel mehr Rosinen rein, die waren so gut da drin und eindeutig viel zu wenig! Hatte nur noch ein Minihäufchen davon da und eh schon mit Cranberries gestreckt. Ah ja, und unbedingt gscheid durchziehen lassen so nen Reissalat. Am nächsten Tag in der Mittagspause war der viiiiel besser.


Curry-Reissalat    

150 g Reis (z.B. Himalaya-Reis)
2 EL Curry
1/2 Paprika, rot
1 Apfel
1 kl. Dose Ananas
1 Dose Mandarinen
5 Frühlingszwiebeln
2 EL Rosinen (oder mehr^^)
1 EL Cranberries
2 EL Zitronensaft
2 EL Pflanzenöl
Salz

Reis nach Packungsanleitung kochen, abgießen und noch warm mit Curry (und evtl. etwas Reisessig) vermischen.
Paprika klein würfeln, Apfel in kleine Stücke schneiden, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, Cranberries grob hacken.
Alle Zutaten zum Reis geben, gut durchmischen und mit Salz abschmecken. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen


Jaaa und ganz wichtig, Spannung steigt, mein baam superfancy Frühstück an diesem besonders tierfreundlichen Tag war: Toasty Toastbrot mit einem wenig gelungenen Versuch aus Alsan und etwas Sojajoghurt sowas wie Frischkäse zusammenzurühren. Aber eine ordentliche Portion Erdbeermarmelade hat die Brötchen noch gerettet. Problem war, dass sich das Mistzeug nicht vermsichen wollte. In meinem Kopf sah der Plan so gut aus, eine cremige Symbiose aus Margarine und Joghurt... Nix gibts, voll gemein.

http://living-lohas.blogspot.de/2012/08/vegan-wednesday.html

Dienstag, 4. November 2014

Geheimzutat Reisessig: Gebratener Gemüse-Reis mit Ananas

Endlich besitze ich sie! Diese superputzigen Saucenbehälter in Tierform! Eigentlich ja totaler Grusch, schließen nicht dicht und sind für meinen Geschmack fast schon etwas zu klein. Aber hald sooo tuffig. Da schmeckt das Mittagsfresschen in der Arbeit gleich viel besser und ein kleines Schmunzeln kann man sich beim Anblick der Tierdöschen auch nicht verkneifen.


Eingeweiht wurde als erstes das Schweinchen als Behüter einer süßen Chilisauce. Zum Reindippen gabs marinierten Tofu, paniert mit reichlich Sesam, das restliche Ei vom panieren wurde zu nem Mini-Omelett und das beste im Futtertrog war der gebratene Gemüse-Reis mit Ananas. Einfach mal eben schnell aus den Resten im Kühlschrank zusammengerührt und mit etwas Reisessig abgeschmeckt wurde der unerwartet fruchtig-säuerlich lecker.


Gebratener Gemüse-Reis mit Ananas    

100 g Jasmin-Reis
1/2 Zwiebel
1 Möhre
1/4 Paprika, rot
ca. 100 g Ananas
je 2 EL Mais und Brechbohnen
Reisessig
Agavendicksaft
Sojasauce

Reis mit 750 ml lauwarmem, gesalzenem Wasser aufgießen, aufkochen und leicht sprudelnd 8 min kochen. Abgießen, mit einem Esslöffel Margarine vermischen und mit geschlossenem Deckel etwas ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel grob würfeln, Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden, Paprika in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln in einer beschichteten Pfanne ohne Öl kurz anbraten, Reis dazugeben und ca. 2 min mitbraten. Restliches Gemüse zugeben und ca. 5 min unter gelegentlichem Rühren weiterbraten. Reisessig mit Agavendicksaft, Sojasauce und einer Prise Salz verrühren und über den Reis geben. Kurz unterrühren und am besten noch heiß servieren.

Außerdem gabs bei mir noch marinierten Naturtofu, den ich mit Sesam paniert und dann schön kross rausgebruzelt habe. Zum dippen eine süße Chilisauce, wie man sie für die Frühlingsrollen kennt. Passte alles wunderbar zum fruchtigen Gemüsereis.

Donnerstag, 28. August 2014

Ich brauch was Eingerolltes, Lappiges, Ananasiges...

Es war wieder so weit. Wraps, ich brauchte Wraaaps. Erstmal fleißig trainieren gegangen und dann mit massig Kohldampf daheim wieder angekommen... Fies, wenn dann noch ein paar Tortillalappen rumliegen und im Kühlschrank fuzelige Reste rumgammeln. Darunter Ananas! Also ab mit den Zucchini-, Mais- und Ananasüberbleibseln in die Pfanne, dazu noch angebruzeltes Tofuzeug für mehr Rohstoffe im Futterröllchen. Und schließlich alles mit geschmackveredelnden Begleitern aka Wilmersburger und Co in die Mehllappen gewickelt. Hurtig die Wraps auf einen Haufen geworfen und mit Handtuchturban Emails checkend gierig reingemümmelt. Oleole. In dem Moment natürlich geschmacklich top, auch wenn das Majozeug etwas zu dominant war. Einfach nur Sojasahne wär besser gewesen.


Tofu-Wraps mit Zucchini, Mais und Ananas    
(Für eine ausgehungerte Person)

3 Tortillafladen
2 Scheiben Ananas
3 EL Mais
1/2 Zucchini
75 g Tofu, natur
1 EL Tomatenmark
3 EL Wilmersburger
Mayo
Paprikapulver, Hähnchenwürze
Cayennepfeffer, Kräutersalz

Ananas in Stücke schneiden, Saft auffangen. Zucchini in dünne Scheibchen hobeln, den Tofu würfeln.
1-2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, etwas Hähnchenwürze zugeben und die Tofuwürfel darin von allen Seiten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
Zucchini in die Pfanne geben und etwas anbraten, Ananas, Mais und Tomatenmark zugeben und ca. 2 min unter Rühren mitbraten. Tofu wieder dazugeben. Mit Paprika, Cayennepfeffer und Kräutersalz würzen und mit einem Schuss Ananassaft ablöschen.
Tortillafladen erwärmen, jew. mit einem Klecks Mayo bestreichen, 1 EL Wilmersburger darauf streuen, ein Drittel der Tofumischung darauf verteilen und zu Taschen zusammenfalten.

Sonntag, 16. März 2014

Passt nicht gibts nicht - Bester Pizzabelag ever: Basilikumpesto und Ananas

Die leckerschmeckigste Pizza aller Zeiten, ich hab sie gefunden! Die Kombi mag komisch klingen, aber passte perfekt: Ananasstücke, Zucchinischeibchen, Basilikumpesto und ordentlich Schärfe in der Tomatenpampe. Auf die Idee mit dem Pesto hat mich Anika von Strawberryred gebracht, nomnom. Jaa und Ananas darf ja nie fehlen... Dazu kam dann die Restzucchini aus den Tiefen des Kühlschranks und H.s Geheimtipp für Futter jeglicher Art: Chili!! Jamjam, ich weiß, das mit der Ananas in herzhaften Gerichten ist für manche unbegreiflich, aber wers mag sollte sich die Kombi mit Basilikumpesto mal reinziehn, weils echt supergut war:)


Zucchini-Ananas-Basilikum-Pizza    

180 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
90 ml lauwarmes Wasser
4 - 5 ml Olivenöl
2 Prisen Salz
1 Prise Zucker
1/2 Pck Trockenhefe

Alle Zutaten bis aufs Mehl vermischen. Mehl zugeben und ca. 10 min gut durchkneten. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen.

1/2 Dose Tomaten, stückige
alles an Kräutern, was man pizzig findet

Ich mische unter die Tomaten noch Tomatenmark, ordentlich Salz, eine Prise Zucker, etwas Pfeffer und Paprika, Cayennepfeffer, Thymian und Oregano.

1 kleine Dose Ananas, natursüß
1/3 Zucchini
Basilikumpesto
Mozzarella
Basilikumblätter

Ananas klein schneiden, Zucchini in dünne Scheiben und Basilikumblätter (Bob musste sich von ein paar Löckchen trennen) in Streifen schneiden.

Pizzateig in Form ziehen, Tomatensauce darauf verteilen. Ananas und Zucchini gleichmäßig verteilen und ein paar kleine Klekse Pesto darauf geben. Ich hab auch noch ein paar scharfe Peperoniringel dazugeworfen. Käse darüber und ab damit in den Ofen.

Kurz vor Ende die Basilikumstreifen auf die Pizza werfen und nochmal 1 min im Ofen anbruzeln lassen.


Freitag, 13. Dezember 2013

Freakn Paprika-Tofu und was daraus geworden ist

Im Kühlschrank dümpelt schon viel zu lange so ein komischer Paprika-Tofu vor sich hin. Manchmal nehm ich nämlich irgendwelche Futtersachen mit, die sich cool anhören und hab dann ewig keinen Plan was ich damit anfangen soll. Jetzt hab ich den neuen Tofuklumpen mal ausprobiert und fand ihn gar nicht mal so übel. Ich dachte zwar, dass er ein bisschen intensiver schmecken würde, wie man das von z.B. Bärlauch-Tofu kennt, aber in Wraps verpackt wars auf jeden Fall lecker. Würd ich so zumindest wieder futtern, aber dann mit ein paar Salatfetzen. Mit Grünzeug ist so ein Wrap einfach immer besser. So als eine Art Croutons über frischem Salat mit einem leichten Dressing könnt ich mir den Paprika-Tofu auch gut vorstellen. Oder mit in eine vegane Bolognesesauce gemanscht. Ui, ja ich glaub so eine Bolognese könnt ganz cool werden. Ich hab ja noch ein Restl, mal schaun was daraus wird.


Wraps mit Paprika-Tofu und Ananas 
(2 Personen)

4 Maistortillas
1/2 Paprika
100 g Paprika-Tofu
2 Lauchzwiebeln
2 Peperonis
4 Scheiben Ananas
3 EL Frischkäse
1 TL Aprikosengelee
Kreuzkümmel, Paprikapulver
Salz, Pfeffer

Paprika, Tofu und Ananas in kleine Würfel, Lauchzwiebel und Peperoni in Ringe schneiden.
Tofu in Öl runfherum gut anbraten, dann Paprika, Lauchzwiebeln, Peperoni und Ananas zugeben und 2 min mitbraten.
Aus Frischkäse, Aprikosengelee und Gewürzen einen Dip anrühren und auf den Tortillafladen verteilen.
Die heiße Tofu-Gemüse-Mischung darauf verteilen und wie Pfannkuchen zusammenrollen.
Jeweils in der Mitte schräg durchschneiden und auf zwei Tellern anrichten.

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