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Sonntag, 6. August 2017

Knusprige Granola-Frühstückspizza mit Joghurt und Früchten [vegan]

Granola, jaaa, dieses fancy Knuspermüsli, das man als hipper Healthy-Fitness-Influencer ja schon lange selbst bastelt. Natürlich mit Matchapulver, Proteinzeugs oder Chiasamen. Nää, das ist nicht so meins. Aber Knuspermüsli an sich ist schon was Goiles, Haferflocken und Nüsse mit Zucker und Kokosöl knusprig zusammengepappt, legga. Also musste ich es doch mal testen. Nach Porridge-Bowl, Sushi-Party und Pulled Jackfruit war jetzt mal das Granola dran.


Damit's obertuffig wird hab ich das Knuspermüsli noch dazu in Tartelett-Förmchen gepresst und zu Minipizzen gebacken, hehe. Dann Joghurt und Obst draufdrappiert und man hat ne meeegahübsche Frühstückspizza. Schon allein der Duft aus dem Backofen von der Haferflockenmasse ist sooo super! Einen von den vier Knusperböden hab ich schon vorm Belegen angeknabbert, doof für die Fotos später, aber ich konnt mich nicht zusammenreißen. Mit Joghurt und Obst wars natürlich noch besser, hach, echt saulecker!


Granola-Frühstückspizza      
(4 Minipizzen, Durchmesser 10 cm)

100 g Haferflocken (bei mir 4-Korn-Flocken)
60 g Nüsse (z.B. Cashews, Walnüsse und Pistazien)
1 EL Sesamsaat
50 ml Agavendicksaft
1 Msp Zimt
1 TL Vanillezucker
4 EL Kokosöl
Joghurt (ich hatte Vanille-Sojaghurt)
Früchte nach Wahl

Die Nüsse fein hacken (ich hab dafür so nen kleinen Tupper-Häcksler^^), Kokosöl evtl schmelzen (meins ist bei 25°C schon superweich).
Alle Zutaten, bis auf den Joghurt und die Früchte, gut vermischen und auf vier Tartelett-Schälchen verteilen und festdrücken.
Im vorgeheizten Ofen bei 165°C (Ober-Unterhitze) ca. 15 min lang backen, bis die Granola-Tarteletts schön angebräunt sind.
Aus dem Ofen nehmen und mit einem Esslöffel wieder in Form drücken, da die Ränder beim backen etwas absacken. Dann komplett auskühlen lassen. Je kälter sie sind, desto fester werden sie.
Zum aus der Form lösen vorsichtig die Ränder lockern und dann aus der Form heben. Die Tarteletts sind nicht superstabil, also vorsichtig hantieren. Wenn doch eines nen Riss bekommt, einfach wieder zusammendrücken, das klebt schon wieder zusammen.

Mit ein paar Teelöffeln Joghurt bestreichen und mit den Früchten garnieren.
Die Frühstückspizzen schnell servieren, da der Joghurt die Granola-Tarteletts mit der Zeit durchweicht. Ich find das allerdings nicht schlimm, schmeckt auch so supi, außen knusprig, innen weich.


Tipps:
- Statt Agavendicksaft geht auch Ahornsirup oder Honig
- Das Kokosöl schmeckt echt suuuperlecker, falls ihr aber keines habt kann man es auch mit Margarine ersetzen.
- Keinen zu süßen Joghurt nehmen, da das Granola schon süß ist, am Besten passt säuerlicher Naturjoghurt oder Vanillejoghurt

PS: Warum sehen die Bilder heute anders aus? Das kommt dabei raus, wenn das Standard-Objektiv kaputt ist, die bessere Kamera außer Haus samt Lieblingsobjektiv rumgammelt und einem das erst auffällt, wenn alles fertig hindrappiert wurde... Also Tele oder Fischauge, hmm. Ich hab mich aufn Stuhl gestellt und mit dem Teleobjektiv geknipst, eiei. Aber passt schon. Und wie ich grad die Requisiten aufgefuttert hab, kam natürlich Herr Wos zum Essn mit der guten Kamera zur Haustür rein, gnaa.


Sonntag, 30. Juli 2017

Suuuperfluffige Blaubeer-Muffins [vegan]

Eigentlich sollte es ja einen amerikanischen Poke Pie mit Blaubeerkompott geben. Wie ich den Teig und die Blaubeersauce machen wollte hatte ich schon auf einem Mini-Zettelchen zusammengekritzelt, alle Zutaten standen bereit (ich hab dafür eigentlich alles im Haus, hab nur Blaubeeren extra geholt^^) und am Wochenende sollte dann losgebacken werden... Ja aber dann kam diese Faulheit ins Spiel. Es wurde endlich wieder sonnig und warm und drinnen am Backofen zu stehen war ziemlich unfancy.


Sonntag vormittags wollte aber dann Männchens Bruder mit der kleinen Tochter vorbeischauen, aah. Und ich hab nix gebacken, das geht mal gar nicht. Ich hab schon die kleinen traurigen Kulleräuglein vor mir gesehen, wenn kein Süßkrempel zum Reinmümmeln da sein würde. Also hab ich um halb11 noch zackizack Blaubeer-Muffins in den Ofen geworfen. Und moah, sind die fluffig geworden, Wahnsinn. Erst wollte die kleine schüchterne Maus ja keinen Muffin, Papa aber schon. Und wie sie dann dieses blaubeerige Fluff-Küchlein ansehen musste, war Papas Muffin schnell stibitzt, hihi.


Superfluffige Blaubeer-Muffins      
(15 Muffins)

270 g Mehl
180 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
1 Pck Natron (entspricht 5 g oder 1/4 TL)
Schale von einer Bio-Zitrone (oder 1 Pck CitroBack)
Schale von einer Bio-Orange (oder 1 Pck OrangeBack)
100 ml Pflanzenöl, neutrales
180 ml Orangensaft
150 g Blaubeeren

Die trockenen Zutaten (alles bis einschl. dem Natron) in einer Rührschüssel vermengen.
Zitronen- und Orangenschale, Öl und Orangensaft mit einem Schneebesen verquirlen. Zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Esslöffel zügig verrühren, gerade so lange bis keine Klümpchen mehr im Teig sind.
Blaubeeren unterheben.
In Muffinförmchen füllen, dabei nur ca. zu 2/3 befüllen, da der Teig noch gut aufgeht.
Im vorgeheizten Ofen bei 165°C (Umluft) für 20 - 25 min backen, bis die Muffins schön goldig aufgebacken sind.


So und nun die restlichen Muffins und Deko-Blaubeeren vernichten, hehe! Vielleicht schaff ich's noch einen für die Lunchbox morgen irgendwo zu verstecken. Die Dinger sind echt gefährlich, so fluffig leicht wie die sind, kann man auch gleich mal ein paar mehr futtern. Sollte das nächste mal vielleicht noch ein Blaubeerfrosting obendrauf packen. Dann reicht einer bereits für nen Zuckerschock.


Die typisch amerikanischen Blaubeer-Muffins dürfen noch eine kleine Sause mit vielen weiteren Sommerleckereien aus aller Welt feiern. Birgit von Backen mit Leidenschaft richtet das 133. Blogevent 'World Wide Summerfood' bei Zorra's Kochtopf aus und da dürfen knuffige Muffins natürlich nicht fehlen.

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

So und wer fleißig bis zum Schluss mitgelesen hat, hier gibt's ein kleines Goodie: *klick :D Chihuahua oder Blaubeer-Muffin?

Sonntag, 24. April 2016

Easy Heidelbeer-Vanille-Tarte [vegan]

Waah, Hilfe, irgendwas passiert mit mir! Am Donnerstag kam Herr Wos zum Essn ins Wohnzimmer und erwischte mich beim Germanys Next Topmodel glotzen, aah. Ich wimmerte nur ein verzweifeltes *Verrat es niemandem!* Ah, so schlimm. Natürlich fand er total witzig, mich vor so nem Mädchenkram zu finden, pff. Vielleicht kommt das vom tuffigen Kuchen zurechtrücken für die Foodfotos, dem tuffigen rosa und pastelligen Geschirr in meinem Foodprop-Schränkchen oder überhaupt davon Wörter wie 'tuffig' zu verwenden. Oder Frühling, hmm. Irgendwas Mädchenhaftes versucht sich in mir vorzuwinden. Zum Glück ging mir dann zum Schluss der Folge hin die Luft aus. Mann, war das nervig, und dann noch dieser schmierige Freund von der einen mit den kurzen Haaren. Alter, das hält doch keiner aus. Da war ich dann wieder geheilt. Erstmal das neue Video vom Hydraulic Press Channel reingezogen und es ging mir gleich wieder besser.


Heidelbeer-Vanille-Tarte       
(28cm-Springform oder Tarteform)

175 g Mehl
110 g Alsan (vegane Margarine)
75 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 kleine Prise Salz

Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbteig zusammenkneten. Eine Tarteform mit Margarine ausfetten. Mit dem Teig auskleiden (auch den Rand), mit einer Gabel einstechen.

100 g Zucker
1/2 Pck Puddingpulver, Vanille
1 EL Vanillezucker
400 g Alpro Go On (veganer Quark)*
100 g Heidelbeeren (TK)

Zucker, Puddingpulver und Vanillezucker vermischen, Quark untermixen. Die Creme auf den Mürbteig geben und glatt streichen. Die Heidelbeeren darauf verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 170°C (Umluft) 25 min backen.


Sollte ich noch was zu der Tarte sagen? Hehe, ja also eigentlich ist das die veganisierte Form der Johannisbeertarte. Für den Vegan Bake Sale in Regensburg hab ich die gebastelt. Lecker Mürbteigboden, Vanillecreme und drauf ein paar süße Heidelbeeren, schon hat man einen tuffigen Kuchen. Tadaa. Und geht echt einfach, kein Pudding kochen, abkühlen lassen, mit weicher Margarine mischen und so Käse. Einfach Sojaquark mit Zucker und Puddingpulver verrühren, auf den Mürbteig klatschen, Beerchen draufwerfen und ab in den Ofen.

*Man kann statt dem veganen Quark auch einfach ca. 800 g Soja-Joghurt in ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Sieb geben und über Nacht abtropfen lassen. So erhält man auch ca. 400 g Soja-'Quark'.

Sonntag, 18. Januar 2015

The Mamalad Annihilator: Heidelbeer-Orangen-Tarte mit Streuseln

Bei meiner Bestandsaufnahme für den Use Up Along 2015 sind ja wirklich etliche Marmeladen, Gelees, Schokoaufstriche usw. zum Vorschein gekommen. Mein Problem ist, dass ich zu Hause immer die gleiche Marmelade futter, egal ob zum Frühstück oder auf Pfannkuchen, es gibt für mich nur die eine, die Erdbeermarmelade. Damit nun die anderen Sorten auch mal aufgebraucht werden (und weil Sonntag ist^^) gibts heute Marmeladenkuchen. Besser gesagt (und hört sich gleich viel tuffiger an) Heidelbeer-Orangen-Tarte mit Streuseln. Yay! Da geht gleich ein ganzen Glas von der selbst gemachten Heidelbeer-Orangen-Marmelade drauf, ausgezeichnet. Als Marmeladenträger eignet sich hervorragend sowas wie die zuckrigbuttrige Umrahmung für den Apfelstreuselkuchen. Also kam als Boden ein einfacher Mürbteig drunter und auf die Marmeladenschicht ein paar vanillige Streusel. Das ist ein Selbstläufer, juhu. Die anderen Marmeladen warten schon. Wie wärs das nächste mal mit Stachelbeerfüllung, Mirabellengelee oder Rhabarbermus?


Heidelbeer-Orangen-Tarte mit Streuseln      
(Tarteform 28 cm)

200 g Mehl
100 g Margarine, gekühlt (z.B. Alsan)
50 g Zucker
2 EL Apfelmus (oder Ei-Ersatz oder 1 Ei oder einfach weglassen^^)
1 kleine Prise Salz
1/4 Fläschchen Buttervanillearoma (optional, es passt auch Mandel)

Mehl, gewürfelte Margarine, Zucker, Apfelmus, Salz und Aroma zu einem Teig kneten. Die Form etwas ausfetten und mit dem Teig auskleiden. Nur einen kleinen Rand hochziehen, da ja nur etwas Marmelade und Streusel darauf kommen.

1 Glas Heidelbeer-Orangen-Marmelade (200 g)

Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Marmelade darauf geben und gleichmäßig verstreichen.

100 g Mehl
65 g Rohrohrzucker
65 g Margarine (Alsan)
1 TL Vanillezucker

Mehl, Zucker, gewürfelte Margarine und Vanillezucker in einer Schüssel grob durchkneten. Jeweils eine Hand voll nehmen und zwischen beiden Händen über der Tarte zerbröseln bis der Streuselteig aufgebraucht ist. Dabei kann man die Streusel größer oder kleiner machen, wie mans lieber mag.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) auf mittlerer Schiene 30 bis 35 min backen, bis die Streusel schön angebräunt sind.


Freitag, 11. Oktober 2013

Heut wird mal ordentlich gefrühstückt!

Bei Frl. Moonstruck kocht! gibts gerade ein nettes Blog-Event-Thema: Speise morgens wie ein... Fräulein! Ich find ja den Blog an sich schon so toll, dass ich da mit machen muss und das Thema ist auch witzig:) Allerdings muss ich mir als absoluter Frühstücksmuffel da erst was einfallen lassen... Unter der Woche futter ich morgens nämlich nie was. Am Wochenende ists dann die obligatorische Nutella-Semmel und wenn wir frühstücken gehn schlägt mein Herz nur für Croissants mit Erdbeermarmelade und dazu Obstsalat und frisch gepresster Orangensaft. Dann bin ich glücklich. Da brauch ich keine Abwechslung, es gibt für mich einfach nichts Besseres.

Wenn man allerdings richtig leckere Butter-Croissants machen will, steht man ewig in der Küche. Deswegen hab ich mich für andere Marmeladenträger entschieden. Schon in der Schule waren unsere Scones (neben den flambierten Brandy-Pancakes für gewisse Lehrer) bei der Cookery Competition der Renner also gibts die heute mal wieder. Ich hab ein noch besseres Rezept bei Neues von der Insel gefunden: Extrafluffige Scones. Dazu gabs selbstgemachte Heidelbeer-Orangen-Marmelade aus den letzten eingefrorenen Beerchen. Die pure Heidelbeermarmelade taugt mir nicht so, ist sogar mir zu süß, aber mit dem Orangensaft dazu wirds frischer und ein bisschen Säure in der Marmelade ist immer lecker:)



Scones, superfluffig   
(12 Stück)

350 g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
85 g Butter, kalt, gewürfelt
4 EL Zucker
1 EL Vanillezucker
150 g Joghurt, natur
4 EL Milch

Aus allen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Aus dem Teig ca. 2,5 cm dicke Scheibchen formen (bei mir wurden es nur 11 weil ich so viel von dem verdammt leckeren Teig genascht hab). Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Milch oder Eigelb bestreichen. Bei 220ºC (Ober-/Unterhitze) ca. 12 min backen.


Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Scones waren echt superfluffig! Schön locker und trotzdem sehr saftig. Das ist ja bei Scones immer bisschen gefährlich, dass die pupstrocken werden... Damit wird das mein neues Standardrezept für lecker Scones:)



Heidelbeer-Orangen-Marmelade 

500 g Heidelbeeren
250 ml Orangensaft, frisch gepresst
330 g Gelierzucker 3:1

Alle Zutaten zusammen aufkochen und bei niedriger Hitze ca. 5 min köcheln lassen. Gelierprobe machen (evtl. noch etwas weiterköcheln lassen, bis es geliert) und in sterilisierte Gläser abfüllen.
Ich habe das Ganze noch kurz durchpüriert, weil ich kein großer Fan von Batzen in der Marmelade bin. Die Marmeladenschicht auf meinem Semmerl muss homogen verteilbar sein;)


Hat auch super zu den Scones gepasst. Leicht säuerlich und trotzdem fruchtigsüß auf joghurtfrischen Brötchen, fast so gut wie Croissants mit Erdbeermarmelade;)


Speise morgens wie ein Fräulein, quer

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