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Sonntag, 2. Juni 2019

Veganer Tapas-Abend ♡

Wenn man ein bisschen Muse zum Köcheln mitbringt empfehle ich ja mal einen Tapas-Abend zu machen. Ein paar Sachen vorbereiten und dann am Abend noch ein bisschen zusammen schnippeln und es kommt ganz stressfrei ein bunter Mix auf den Tisch. Wir hatten zuletzt diese Kombi: Natürlich klassische Patatas Bravas, dann erstaunlich leckeren Feto mit Walnuss-Vinaigrette, marinierte Zucchini, mediterrane Ofen-Champignons, Röst-Gemüse aus Fenchel und Paprika, Knoooblauch-Baguette, eine Riesenschüssel bunten Salat und vegane Aioli (die war allerdings gekauft^^).

Veganer Tapas-Abend

Uns hat alles super geschmeckt, so dass bei vier Leuten nur eine Mini-Mini-Portion übrig blieb. Mein Favorit war der Feto, wobei insgeheim ja immer die Kartoffeln gewinnen, denn ohne Patatas Bravas geht nix ;) Und die Champignons lagen auch recht hoch im Kurs. Oh und auf keinen Fall das Knoblauch-Baguette vergessen, ich finde es immer schlimm wenn es keins im Tapas-Lokal gibt, denn wir liiieben es.


Feto mit Walnuss-Vinaigrette
1 Pck Feto (von Taifun, ersatzweise 200 g Naturtofu)
1 kleine Zwiebel
10 Walnüsse
3 EL Agavendicksaft
3 EL Sherryessig oder Weißweinessig
Pflanzenöl, Salz, Pfeffer

Zwiebel sehr fein hacken, Walnusskerne fein hacken. 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel bei schwacher Hitze 3 min anschwitzen. Agavendicksaft dazugeben und für weitere ca. 5 min garen, die Zwiebeln sollen weich werden aber nicht braun. Essig zugeben und etwas einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.
Feto in Scheiben schneiden, in einer Pfanne in wenig Öl von beiden Seiten anbraten und mit der Walnuss-Vinaigrette getoppt servieren.
Die Vinaigrette hatte ich schon vorbereitet. Am Abend dann nur den Tofu frisch angebraten und die fertige Vinaigrette drauf.


Patatas Bravas
8 mittelgroße Kartoffeln
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 Chilischote
1 EL Ajvar, mild
1 EL Sherry-Essig (oder anderen Essig)
1 Glas Tomaten, gehackt (420 ml)
150 ml Weißwein (oder Gemüsebrühe)
Salz, Pfeffer, Zucker

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Mit etwas Pflanzenöl, Salz und Paprika marinieren. Auf einem Backblech ausbreiten und bei 180°C Umluft ca. 30 min backen bis die Kartoffeln gar sind.
Für die Bravas-Sauce die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, Chilischote fein hacken.
Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig dünsten. Knoblauch, Tomatenmark, Lorbeerblatt, Chili, Ajvar und Essig zugeben und 2 min unter Rühren weiterbraten. Mit Tomaten und Weißwein ablöschen, aufkochen und 15 min bei eher kleiner Flamme abgedeckt köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Offen weiterköcheln bis die Sauce eingedickt ist.
Schmeckt am besten wenn die Sauce etwas ziehen konnte, also supi zum Vorbereiten. Einfach kurz aufwärmen wenn die restlichen Komponenten fast fertig sind.


Marinierte Zucchini
Dazu eine eher größere Zucchini in Scheiben schneiden und ohne Öl in der Pfanne portionsweise von beiden Seiten anbraten bis sie etwas Farbe annehmen. Dann mit 3 EL Olivenöl, 1,5 EL dunklem Balsamico, 1 TL Oregano, 1 TL Agavendicksaft, Salz und Pfeffer marinieren und gut durchziehen lassen.


Ofen-Fenchel und -Paprika
Für das Ofen-Gemüse zwei Paprikas und eine Fenchelknolle nach dem Rezept der Pasta all'arrabiata mit Röst-Gemüse marinieren und im Ofen backen.


Mediterrane Champignons
Die Champignons hab ich nach dem Rezept für die Marinierten Gemüsespieße zubereitet. Also die Grill-Marinade mit ein paar geviertelten Champignons vermischt und mit den Patatas Bravas und dem Röst-Gemüse im Ofen gebacken.


Knoblauch-Baguette
Für das Knoblauch-Baguette ein Baguette in dicke Scheiben schneiden, in zwei Pfannen etwas Pflanzenöl erhitzen, jeweils eine Knoblauchzehe dazupressen und möglichst gut verteilen, ein bisschen Kräutersalz dazustreuen und Baguettescheiben flach in die Pfanne legen. Wenn sie etwas angeröstet sind wenden und noch von der anderen Seite etwas rösten.

Sonntag, 19. Mai 2019

Vegane Quesadillas - schnelles Feierabendfutter

Eigentlich ist ja mein klassisches Feierabend-Fresschen irgendwas mit Nudeln. Aber es geht auch ein bisschen einfallsreicher, hehe. Zum Beispiel mit diesen Quesadillas, also mit Gemüse und 'Käse' gefüllte, knusprig gebratene Tortillafladen. Geht superfix und schmeckt wunderbar nach verdientem Feierabend. Ich hab als Käseersatz einen veganen Cheddar gefunden, das hat perfekt gepasst.


Vegane Quesadillas  
(Für eine hungrige Person)

2 große Weizentortillas
1/4 Paprika
1/4 Zucchini
2 EL Mais
1 Frühlingzwiebel
2 EL veganer Schmand (Creme Vega)
2 Scheiben Keese (z.B. Green Vie Cheddar)
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer

Für die Füllung alle Zutaten bis auf die Tortillafladen verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
Ein klein wenig Öl in einer großen Pfanne erhitzen (die Weizentortillas sollten möglichst reinpassen), einen Tortillafladen hineinlegen, mit der Füllung bestreichen (dabei 2 cm Rand frei lassen), mit dem anderen Fladen bedecken und leicht andrücken.
Bei mittlerer Hitze 5 - 7 min erhitzen, dann wenden (ich hab dazu einen kleineren Deckel als die Pfanne hergenommen, auf den Quesadilla gesetzt, Pfanne umgedreht und den Quesadilla vom Deckel wieder in die Pfanne rutschen lassen), dann nochmal von der anderen Seite 5 - 7 min bräunen lassen.
Aus der Pfanne heben, in 6 Stücke teilen und z.B. mit grünem Salat und Salsa oder Guacamole reinmümmeln.


Tipps:
- Mit cheddarmäßigem Käseersatz schmecken die Quesadillas am besten, da die kräftigeren Käsesorten gut Geschmack mit ins Tortillaboot bringen.
- Das Gemüse ist je nach persönlichen Vorlieben austauschbar. Ich mag ja auch mal ein bisschen Ananas dazwischen oder Kidneyböhnchen und rote Zwiebeln, angebratene Champignons oder grüne Bohnen, was eben im Kühlschrank noch so rumliegt ;)

Donnerstag, 9. Mai 2019

Satay-Gemüse-Spieße mit Erdnuss-Sauce [vegan]

Kennt ihr das Gefühl nach einer superanstrengenden Zeit, die dann in einem wichtigen Termin gipfelt, wenn man tagelang schlecht geschlafen hat, kaum Appetit hatte und die Nerven am Ende waren? Man malt sich davor schon aus wie es danach sein würde, all die Dinge für die man auf einmal wieder Zeit hätte, Leute treffen, feiern, gut drauf sein. In Echt sieht das danach bei mir immer gleich aus, erstmal ordentlich futtern, dann schlaaafen und den restlichen Tag gammeln, einfach nur rumgammeln.
Diese Satay-Gemüse-Spieße dürfen übrigens auch ein bisschen vor sich 'hingammeln', hihi, nämlich in leckerer Curry-Marinade um dann nach einer Runde in der Pfanne superlecker zu schmecken und perfekt zur Erdnuss-Sauce zu passen. Dazu noch Pommes und Salat, nomnom. Dafür kann man sich schon mal von der Gammelcouch schälen. 


Satay-Gemüse-Spieße mit Erdnuss-Sauce    
(2 Portionen)

Für die Satay-Gemüse-Spieße:
8 Champignons, braun
1 kleine Zucchini
1/2 Paprika, gelb
1/2 rote Zwiebel
1 kleine Zwiebel
4 EL Kokosmilch
1 EL Curry
1 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer, Zucker

Champignons putzen, Zucchini in dicke Scheiben, Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und rote Zwiebel vierteln.
Die kleine Zwiebel mit Kokosmilch, Curry, Kurkuma, etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker pürieren (ich mach das im Tupper Quickchef).
Das vorbereitete Gemüse mit der Marinade vermischen und abgedeckt 1h ziehen lassen.
Dann die marinierten Gemüsestücke abwechselnd auf Schaschlikspieße stecken.
In einer ausreichend großen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Spieße rundherum anbraten, bis sie schön angeröstet sind.


Für die Erdnuss-Sauce:
10 g Tamarinde, gepresst
ca. 200 ml Kokosmilch
3 TL Erdnussmus (keine Erdnussbutter)
1 TL Rohrohrzucker
1 Chili, getrocknet (oder nach Geschmack)
1 EL Sojasauce, hell
Salz

Tamarinde in 100 ml kaltem Wasser einweichen. Nach 10 min auspressen und Tamarindenfasern wegwerfen.
Tamarindensud mit restlichen Zutaten mischen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 10 min einköcheln lassen, bis die Sauce andickt. Mit Salz abschmecken.


Bei uns gab's zu den Satay-Gemüsespießen mit Erdnuss-Sauce ganz einfach noch Backofen-Pommes und Gurkensalat. Die Erdnuss-Sauce passt super zu den Pommes oder zu jeder anderen selbstgemachten Ofen-Kartoffel-Beilage.

Falls ihr schon in Grill-Stimmung seid, könnt ihr die Satay-Spieße natürlich auch auf den Grill werfen und mit dem tollen Curryduft eure Mitgriller neidisch werden lassen. Bereitet dann lieber mehr Spieße vor als ihr allein schaffen würdet, erfahrungsgemäß landet bei so leckeren bunten Grillspießen ein Großteil auf den Tellern der anderen ;)

Donnerstag, 25. April 2019

Pasta all'arrabiata mit gerösteter Paprika und Fenchel [vegan]

Gerade bei Pastagerichten koche ich meistens immer dieselben Saucen. Aber so langsam schleicht sich doch hin und wieder ein neues Rezeptchen dazwischen. Gerade manche Klassiker hab ich erst vor kurzem ausprobiert, wie Pasta alla Norma oder diese Arrabiata hier. Wobei bissle Finesse muss schon sein. Deshalb gab's zur Pasta all'arrabiata noch mediterranes Röstgemüse in Form von Paprika und Fenchel dazu. Die Arrabiatasauce für sich war schon so lecker und mit dem gerösteten Gemüse dazu war's nochmal extra fancy. Die wird's die nächsten warmen Monate bestimmt noch ein paar mal geben. Das nächste mal dann am Balkon für extra Urlaubsfeeling inmitten der Thymian-, Oregano- und Basilikumkräuter.


Pasta all'arrabiata mit Röstgemüse
(2 - 3 Portionen)

300 g Nudeln (Penne, Rigatoni, Tortiglioni)
1 Paprika (ich hatte halb rot, halb gelb)
1 Fenchel (250 g)
1 mittelgroße Zwiebel (70 g)
2 Knoblauchzehen
1/2 - 1 Chilischote
1 EL Tomatenmark
1 Glas stückige Tomaten (420 ml)
2 Zweige Thymian
1 TL Petersilie gehackt (bei mir TK)
Salz, Pfeffer, Zucker
3 EL Pflanzenöl

1. Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, Fenchel vom Strunk entfernen, quer halbieren und längs in 1 - 2 cm breite Streifen schneiden (Fenchelkraut aufheben).
Mit einer Mischung aus 2 EL Öl, 1 gepressten Knoblauchzehe, den abgezupften Blättchen, Salz und Pfeffer marinieren und auf einem Backblech bei 220°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 min rösten. Zwischendurch einmal wenden und dann im Backofen warm halten.

2. Zwiebel fein würfeln, Knoblauchzehe fein hacken, Chili längs in Streifen schneiden und fein würfeln.
1 EL Öl in einem Topf (Pfanne geht auch aber spratzelt mehr rum^^) erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Chili, Knoblauch und Tomatenmark zugeben und 1 min unter rühren mitrösten. Mit stückigen Tomaten ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 15 min einkochen lassen. Zum Schluss hin Petersilie einrühren, mit einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

3. Während die Tomatensauce vor sich hin köchelt die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen und abgießen.

4. Nudeln mit Arrabiatasauce und geröstetem Gemüse anrichten und mit Fenchelkraut garnieren. Wer mag kann auch noch Hefeflocken oder Parmesan darüberstreuen.


Ich bin ja kein so riesiger Parmesanfan weswegen es die Pasta all'arrabiata für mich pur gibt, für den Herrn des Hauses darf der Berg frisch gehobelten Parmesans allerdings nie fehlen ;)
Übrigens hat der Nicht-so-der-mega-Fenchelfan am Tisch angemerkt, dass man das Röstgemüse vielleicht lieber mit Aubergine machen könnte oder mit kleineren Fenchelstücken. Das geht natürlich genauso, was einem eben so schmeckt. Hauptattraktion ist schon die lecker tomatig-feurige Arrabiata.

Sonntag, 16. September 2018

Erdnuss-Bratnudeln mit knackigem Gemüse [vegan]

Woah sabber, angebruzeltes Erdnussmus, das ist DER Shit, yummy. Die Erdnuss-Bratnudeln gibt's bei uns ja schon länger, nur inzwischen sehr selten mit Ei und so, da wir die fast nie im Haus haben. Eigentlich nur wenn ich eine 'Lieferung' von Mutti bekomme, also ne kleine Schachtel unterschiedlichster Hühni-Eier von ihrer Cousine und mal nen Eimer Zwetschgen, ne Schüssel Tomaten, eine 2-Kilo-Zucchini usw. ausm Garten, das Übliche eben ;) Ansonsten gibt's die Erdnuss-Bratnudeln also ganz clean mit Gemüse, Erdnussmus und Mangochutney, bissl Sojasauce dran und schon kann losgeschaufelt werden. Sonst bin ich ja echt kein Erdnussfan, Snickerstorte und so lassen mich absolut kalt, aaaaber wenn man den Erdnusspamp anröstet ist das Nusszeug abartig lecker!


Erdnuss-Bratnudeln   
(2 - 3 Portionen)

250 g Linguine
1 rote Zwiebel
2 Karotten, mittelgroß
1/2 Zucchini
1/3 Paprika, gelb
4 Champignons, braun
2 TL Erdnussmus
2 TL Mangochutney, mildes
3 EL Sojasauce, hell
Sesamöl

Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Zwiebel halbieren und längs in Streifen schneiden, Karotten und Zucchini stifteln, Paprika in Streifen und Champignons in Scheiben schneiden.
1 EL Sesamöl in einem Wok erhitzen, die Zwiebeln und Karottenstreifen 2 min unter Rühren anbraten, dann Zucchini, Paprika und Champignons zugeben und 2 min weiterbraten.
Nudeln abgießen und zum Gemüse geben, evtl. etwas Öl nachgeben dass es besser anbruzelt. Erdnussmus und Mangochutney darauf verteilen, Hitze erhöhen, gut verrühren dass sich das Mus verteilt und unter gelegentlichem Umrühren gut anbraten.
Mit Sojasauce würzen und mit Salz abschmecken.

Tipps:
- Das Gemüse ist natürlich beliebig austauschbar, super schmecken uns auch Erbsen, Wasserkastanien oder Maiskölbchen dazu.
- Bisschen Tofu oder Mock Duck ist auch lecker dazu. Einfach klein schnipseln und am Anfang in Sesamöl anbruzeln, aus dem Wok nehmen und warmhalten, und zum Schluss mitunterheben.
- Ich verteile das Erdnussmus immer schon von Anfang an in Flöckchen über den Nudeln und zerdrücke die Häufchen mit der Rückseite des Kochlöffels, dass es sich besser verteilt. Wenn ihr auf knusprige Erdnussmusbatzen steht könnt ihr euch das natürlich sparen ;)
- Ihr habt kein Mangochutney? Dann nehmt einfach etwas Aprikosengelee oder Agavendicksaft.

Sonntag, 5. August 2018

Megacremiges indisches Cashew-Gemüse-Curry [vegan]

Es dürfte ja inzwischen kein Geheimnis mehr sein, dass wir voll auf Currys stehen. Egal ob klassisches Thai-Curry, außergewöhnliches Sri Lanka Curry, fixes Curry nach Aloo Gobi Art oder eben diese supercremigen indischen Currys mit selbstgemixter Currycreme. Unser liebstes ist da das Navratan Korma, ein wahnsinnig cremiges, aromatisches Curry mit Cashewcreme, viel buntem Gemüse und Panir (einem indischen Frischkäse). Schon vor einer ganzen Weile hatte ich das Rezept mal für Gäste veganisiert und es war so superlecker, dass ich es seitdem immer vegan gekocht habe. Leider war mit dem fertig geköchelten Currytraum vor der Nase, der triefende Eckzahn so vorherrschend, dass ich nie an ein Foto für den Blog gedacht hab, hihi. Jetzt, eeendlich, mit gezügeltem Hüngerchen durch die abartige Sommerhitze, hab ich mal ein Bildchen geknipst und hier ist das leggare Rezeptchen.

vegan Navrattan Korma

Cashew-Gemüse-Curry    
Vegane Variante des Navratan Korma
(Ca. 3 Portionen)

2 Zehen Knoblauch
1 Stück Ingwer (2cm)
1 EL Tomatenmark
je 1/2 TL Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma
1 EL Garam Masala
100 ml Kokosmilch
1/2 TL Sambal Oelek

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einer glatten Currycreme pürieren.

2 EL Pflanzenöl
1 Zwiebel
1 Kartoffel
Gemüse nach Belieben (hier: 1 Möhrchen, 200 g Broccoli, 1/3 Paprika, 1/2 Zucchini)
50 g Cashewmus (1 EL)
200 ml Kokosmilch
50 ml Soja Cuisine
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Kartoffel würfeln, Zwiebel in Ringe und restliches Gemüse in kleine Stücke schneiden.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Kartoffeln und Zwiebeln bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.
Currycreme zugeben und unter Rühren weiterbraten, bis die Kartoffeln leicht anrösten.
In der Zwischenzeit das Cashewmus mit der Kokosmilch in einen Mixer geben und samtig pürieren.
Restliches Gemüse zugeben, mit Cashewmilch aufgießen, aufkochen lassen. Soja Cuisine zugeben und ca. 5 min zugedeckt köcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und servieren, sobald die Kartoffeln durch sind.


Dazu passt natürlich leckerer Jasminreis und zum Auftunken der obercremigen Soße noch Naanbrot oder anderes Fladenbrot. Getoppt hab ich das Curry noch mit Cashewnuss-Hälften und getrockneten Cranberries. Beim Gemüse könnt ihr natürlich variieren wie es euch passt, nur den Broccoli würd ich nicht austauschen weil er nen tollen Geschmack mit rein bringt. Wir werfen auch gerne noch Erbsen, Frühlingszwiebeln oder Champignons rein, oder statt der Kartoffeln ein paar angebratene Tofuwürfel.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Gebratene Mie-Nudeln mit Tofu-Puffs [vegan]

Braaaatnudeln, yummy! Ich mag die so supergerne. Obwohl ich auch schon viele Fehlschläge beim Rumprobieren hatte. Was niiicht cool ist: Warmes Kimchi, zu viel Ingwer, zu Matsch gekochte Reisnudeln, fertige 'Woksauce', flüssige Erdnusspampe, vegetarische Fischsauce und und und. Ich hab vieles getestet. Aber mit den richtigen Nudeln, einer leckeren zusammengerührten Sauce und natürlich mit meinen Lieblingen, den Tofuwürfeln, wird es immer ein kleines Juchuuh wenn das Schüsselchen fertig zum Futtern ist. Hier haben sich Mienudeln, Broccoli und eine leicht süßliche Sesam-Sojasauce zu einer fix gebruzelten Feierabend-Bowl zusammengefunden. Supereinfach, schön schnell und natürlich total lecker :)


Gebratene Mie-Nudeln    
(3 Portionen)

Ca. 170 g Mie-Nudeln (2 Nudelplatten)
1 Zwiebel
1/2 Paprika
200 g Broccoli
2 + 1 EL Sesamöl
200 g Tofu, natur *
2 EL Austernsauce, vegetarische **
2 EL + 1 EL Sojasauce
1 EL + 1/2 EL Agavendicksaft
Salz, Cayennepfeffer oder Chiliflocken

Mie-Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
Tofu etwas auspressen (ich wickle ein Küchentuch drum und drücke mit der flachen Hand drauf) und in Würfel schneiden. In 1 EL Sesamöl von allen Seiten anbraten, mit 1 EL Sojasauce und 1/2 EL Agavendicksaft ablöschen und so lange weiterrühren bis die Würfel die Sauce gut aufgenommen haben und leicht ankaramellisiert sind. Aus dem Wok nehmen und warm halten.
Zwiebel längs in Streifen schneiden, Paprika in kurze Streifen schneiden, Broccoli in Röschen teilen. In 2 EL Sesamöl kurz anbraten, bis die Zwiebeln leicht glasig werden. Mie-Nudeln zugeben und 3 min mitbraten, immer wieder umrühren. 2 EL Austernsauce, 2 EL Sojasauce und 1 EL Agavendicksaft zugeben und gut verrühren. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen, evtl nochmal mit Sojasauce und Sesamöl abschmecken.
Mit Tofuwürfel und Chiliflocken oder schwarzem Sesam getoppt servieren.


Die dritte Portion kam natürlich in die Lunchbox für nächsten Mittag, jamjam. War auch aufgewärmt nochmal superlecker. Gebratene Nudeln sind so ein tolles Fresschen und ich bin eben ein kleiner Tofu-Fan.

*Es gibt große Unterschiede zwischen Tofusorten. Für dieses Gericht nicht den bröckelig harten Tofuklotz ausm Supermarkt holen, sondern lieber einen frischen ausm Asiamarkt. Ich finde auch den Taifun-Tofu (Biomarkt) oder den Bio-Tofu von Lidl super.
**Vegetarische Austernsauce hol ich im Asia-Laden. Einfach mal die ganzen Sojasaucen und so durchstöbern, irgendwo steht sie bestimmt ;)

Sonntag, 24. Juni 2018

Partyfutter: Pizza-Brötchen [vegan]

Zur Doktorfeier meines Kumpels gab's nicht nur die promovierten Cupcakes, sondern auch traditionell einen lustigen selbstgebastelten Doktorhut überrreicht. Da der zukünftige Doktor nur einen Kollegen hatte haben sich die Freunde zum Basteln getroffen und diese ganze Meute hat sich bei mir zu Hause heimlich versammelt. Um die fleißigen Fimo-Kneter, Tonpapier-Schnipsler, Heißkleberpistolen-Helden und Klebstift-Schnüffler bei Laune zu halten gab's eine Fuhre Pizza-Brötchen, so wie auf unseren Gartenpartys von damals, richtig old-school. Nur diesmal in vegan, da mindestens die Hälfte der Freunde Veganer waren. Ich liebe diese Pizza-Toasts total und sie sind wunderbar variabel.

Pizza Toasts

Pizza-Brötchen    
(für ca. 20 Toastscheiben oder 10 Semmeln)

4 Tomaten
3 Zwiebeln
250 ml Soja Cuisine
150 g Crème Vega
150 g geriebener veganer 'Käse'
2 Paprikas, rot und gelb
1 Dose Champignons
100 g vegane Salami (hier von Veggie Friends)
Oregano
Chili
Paprikapulver
Salz, Pfeffer

Tomaten und Zwiebeln in der Küchenmaschine zerkleinern. Paprika, Salami und Champignons in kleine Stückchen schneiden. Mit der Soja Cuisine, der Crème Vega und dem Käse zu den Tomaten und Zwiebeln geben und vermischen.
Mit Gewürzen kräftig abschmecken und ca. 1 h durchziehen lassen.
Mit einem Esslöffel auf den Toastscheiben bzw. den Semmelhälften verteilen und bei 180ºC (Umluft) ca. 15 min backen, bis der Käse leicht anbräunt.


Die Pizza-Brötchen kann man natürlich mit allen möglichen Zutaten machen. Ich mag gern die Kombi Paprika, Mais und Ananas, oder Zucchiniwürfel, Paprika, getrocknete Tomaten und Knoblauch. Männchen steht eher auf Oliven, Peperoni und so. Und noch viele weitere Varianten. Wichtig ist nur die Grundmischung aus Tomaten, Zwiebeln, Schmand/Crème Fraîche-Ersatz, veganem Reibekäse (hatte bisher SimplyV, Wilmersburger, Bedda) und Gewürzen und dann darf mit rein was schmeckt ;)

Donnerstag, 31. Mai 2018

Pasta mit Röst-Paprika-Sauce und Gemüse-Julienne [vegan]

Boaaaah, was für ein Sößchen! Ich hab ja schon so oft diese ultracremige 'Roasted Red Pepper Pasta' auf Pinterest, Instagram und Co. angeglotzt und jedesmal erhöhten Speichelfluss verspürt. Die 'normalen' Rezepte waren aber oft mit Ziegenfrischkäse oder anderem krassen Zeugs, das ich nicht so mag. Die veganen Varianten haben mir eher zugesagt, besonders eine mit Mandelmilch, denn sowas hab ich immer im Vorrat gebunkert. Da es zur Zeit ja schon fast unerträglich heiß ist, gab's zu den Spaghetti noch mit dem Julienne-Schäler zurechtgeschnippelte Gemüse-Spaghetti. Das Endergebnis wurde so genial lecker! Das noch knackige Gemüse mit der megacremigen, fruchtigen, aromatischen Paprikasauce passt so gut zu den Spaghetti. Fix gemacht ist das Sößchen auch noch, also alles wunderbar, neues Lieblingsrezept, sabber!


Pasta mit Röst-Paprika-Sauce und Gemüse-Julienne    
(2 Portionen)
angelehnt an Minimalist Bakers Vegan Roasted Red Pepper Pasta

200 g Spaghetti
1 Zucchini (ca. 200 g)
2 Karotten (ca. 200 g)
2 Schalotten
3 Knoblauchzehen
350 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
1 Glas Gegrillte Paprika (Abtropfgewicht 210 g)
2 EL Tapiokastärke*, oder andere Stärke
3 - 4 EL Würzhefeflocken
1/2 TL Cayennepfeffer, oder Chili
Basilikum, Salz, Pfeffer, Zucker

- Zucchini und Karotten mit einem Spiralschneider oder Julienneschäler in dünne Streifen schneiden (wie Spaghetti). Schalotten und Knoblauch würfeln.
- Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen.
- In der Zwischenzeit etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Schalotten und Knoblauch ca. 5 min anbraten.
Mit der Mandelmilch, abgetropften Paprikaschoten, Stärke, Hefeflocken, Cayennepfeffer und ordentlich Salz und Pfeffer in einem Mixer cremig pürieren.
Die Paprikacreme zurück in die Pfanne geben, etwas Basilikum dazu, aufkochen und köcheln lassen bis die Sauce angedickt ist. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und evtl. einer Prise Gemüsebrühe kräftig abschmecken.
Karottenstreifen zugeben und weitere zwei Minuten leicht köcheln lassen.
- Spaghetti abgießen und zurück in den Topf geben, Zucchinistreifen zugeben, Paprikasauce darübergießen und zurück auf die Herdplatte stellen. Gut verrühren und nochmal mit Hefeflocken, Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Mit Basilikum bestreut servieren.


Wenn ihr die Sauce am Feierabend machen wollt könnt ihr das Julienne-Gemüse auch schon am Abend vorher oder vormittags vorbereiten und bis zum großen Fressen dann im Kühlschrank bunkern. Nach der Arbeit müsst ihr dann nur kurz die Zwiebeln mit dem Knobi anbruzeln, alles in den Mixer, kurz auf den Herd damit und bis die Nudeln gekocht sind ist das Sößchen auch schon fertig, hehe.

*Tapiokastärke bekommt man im Asialaden. Sie dickt etwas anders an als gewöhnliche Stärke, so dass man im Idealfall (wenn die Soße dick genug ist) eine käsefädenmäßige Konsistenz bekommt. Diese Soße wird aber nicht so dick, so dass es keinen großen Unterschied macht welche Stärke ihr nehmt.

Sonntag, 29. April 2018

Lecker Grillieren: Marinierte Gemüsespieße [vegan grillen]

Gestern haben wir mal den neuen Transportgrill vom Brüderchen eingeweiht. Voll das Special-Gerät, praktisch klappbar, genug Fläche für drei bis vier Leute und mit Kamineffekt und so, dass man keinen Grillanzünder braucht. Also zumindest theoretisch... Beim Anheizen haben wir auf jeden Fall schon mal die Aufmerksamkeit von den Grillnachbarn erweckt mit unserem besonderen Grill ;)


Für mich kamen marinierte Gemüse-Spieße und selbst eingelegte Soja-Steaks auf den Grill. Die Spieße hab ich mit winzigen Kartöffelchen, Champignons und so bestückt, die davor in einer Kräuter-Knoblauch-Marinade gebadet haben. Alles wird mit dieser Marinade immer voll lecker, und auch diese Spießchen wieder, nomnom! Die Kartoffeln wurden sogar ohne Vorkochen auf dem Grill durch, davor hatte ich nämlich etwas Bammel. Wären sie noch etwas größer gewesen hätten sie eben nochmal allein drauf gedurft ;) Und auch das Soja-Steak war mal wieder superlecker. Die Fleischlappen meiner Mit-Griller hab ich nullstens beneidet bei meinem jammig vollgepackten Tellerchen.


Marinierte Gemüsespieße für den Grill    
(4 Spieße)

4 lange Spieße
8 Früh-Kartöffelchen (sehr kleine)
8 Champignons
1/4 Paprika
1 kleine Zwiebel
4 EL Olivenöl
2 EL Sojasauce
2 TL Agavendicksaft
2 Zehen Knoblauch, grob klein geschnitten
1/2 TL Oregano
1/2 TL Thymian
1/4 TL Cayennepfeffer

Kartöffelchen waschen, Champignons putzen, Paprika in acht Stücke schneiden, Zwiebel achteln.
Die restlichen Zutaten zu einer Marinade vermixen.
Kartoffeln, Champignons und Paprika zur Marinade geben und gut verrühren (ich geb alles in einen Gefrierbeutel und knete es etwas durch).
Mindestens 2 h im Kühlschrank ziehen lassen, dazwischen zwei- oder dreimal durchmischen.
Das marinierte Gemüse mit den Zwiebelachteln auf die Spieße pieksen und schon kann losgegrillt werden :)


Das Rezept für die Soja-Steaks tipp ich später auch noch von meinem fleckigen Schmierzettelchen ab, damit ihr das die Woche noch bekommt. Aber jetzt geht's bei dem Traumwetter erstmal noch in den Biergarten ;)

Sonntag, 18. März 2018

Wunderbar aromatisches Linsencurry mit Quinoa [vegan]

Ich hab keine Ahnung wie oft ich schon Dal, also Linsencurry, gefuttert hab. Immer wieder mal beim Inder, manchmal auf Partys mit veganem Buffet (da passt Dal auch echt gut und ist mal was anderes als das ewige Chili), einfach so mal bei Freunden und so weiter. Aber ich hab's erst einmal selbst gekocht, vor Ewigkeiten. Damals war es mir zu breiig, irgendwie hat mir was 'Beißiges' gefehlt. Für den neuen Versuch hab ich mich gewürzemäßig bei der Dal-Version von Carla (Herbs & Chocolate) bedient und die Zutaten reingeschmissen, die in meinem liebsten Linsencurry drin waren, das ich mal auf einer Party gefuttert hab. Rausgekommen ist ein super aromatisches, leicht cremiges Curry mit fruchtigem Gemüse (damit auch was zum Beißen im Linsentopf rumschwimmt^^). Und wie das gern mal bei indischem Futter so ist auch noch zufällig vegan. Also alle ran an Tisch, nom nom nom.


Linsencurry mit Quinoa    
(Ca. 4 Portionen)

200 g rote Linsen
50 g Quinoa (ich hatte bunten)
1 Zwiebel
2 - 3 Knoblauchzehen
8 kleine Kartoffeln (300 g)
2 Karotten (200 g)
1/2 Paprika, gelb
2 EL Kokosöl, nativ
1 TL Ingwerpaste (oder frisch geriebener Ingwer)
je 1 TL Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, braune Senfkörner*
10 Curryblätter*
1/2 TL Chilipulver (je nach Geschmack und Sorte!)
500 - 700 ml Gemüsebrühe
1 EL Zitronensaft
Meersalz
Cashewkerne, Koriander (optional)

Linsen abspülen, Quinoa mit heißem Wasser spülen (um die Bitterstoffe auszuwaschen).
Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken. Kartoffeln klein würfeln, Karotten halbieren und in Scheibchen schneiden. Paprika würfeln.
Kokosöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwerpaste, Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, Senfkörner, Curryblätter und Chili zugeben und bei mittlerer Hitze andünsten, bis die Zwiebeln weich sind (ca. 8 min).
Kartoffeln und Karotten zugeben, Hitze etwas erhöhen und 2 - 3 min weiterbraten.
Linsen, Quinoa und 500 ml Gemüsebrühe zugeben, salzen, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze zugedeckt 20 min köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Gelegentlich umrühren, dass nichts am Topf ansetzt. Brühe nachgießen falls es zu trocken wird.
Kurz vor Ende der Kochzeit Paprika unterheben. Zitronensaft zugeben und mit Salz abschmecken.
10 min abgedeckt ziehen lassen.
Mit gehackten Cashewnüssen, Koriander (oder Petersilie) und Chiliflocken garniert servieren.

Bei uns gab's noch Jasminreis und Gurkensalat dazu. Die aufgewärmten Reste haben wir mit einem Rest Reis, einem Rest Shahi Paneer Soße (hatten wir noch eingefroren, Rezept hier: *klick) und Naanbrot (Rezept hier: *klick) gefuttert, gleich noch besser! Aufgewärmt schmeckts noch aromatischer, richtig schön durchgezogen und das Naanbrot zum Tunken ist perfekt dazu.


Im Prinzip könnt ihr in das Curry alles reinhauen was ihr gerne mögt, oder noch weg muss, Kichererbsen, Spinat, Tomaten, etc. Es sollte hald immer ungefähr die Menge an Gemüse sein wie oben, dass die Verhältnisse passen. Meine Lieblingsvariante ist ohne die Kartoffeln, dafür mit mehr Möhrchen und Paprika, nomnom.


Bei Nadine im Möhreneck werden gerade fleißig leckere Curry-Rezepte gesammelt. Das wohl vielfältigste Gewürz das es so gibt, da werden sich bestimmt kunterbunte Gerichte zusammen finden. Mein vollgepacktes Linsen-Quinoa-Curry darf gleich mit in die Sammlung. Wer auch noch bei Nadines Blogevent ein Rezeptchen einreichen will hat noch bis 15. Mai Zeit ;)
Noch mehr Curryrezepte von anderen Bloggern findet ihr direkt bei Inas Let's Cook Together im Februar. Schaut mal rüber und stöbert ein bisschen :)

* Braune Senfkörner und indische Curryblätter bekommt man im Asialaden. Ich hab beides auf Anhieb im Chinaladen in Regensburg gefunden. Solltet ihr es nicht auftreiben können, Senfkörner weglassen und statt den Curryblättern einfach mehr Currypulver nehmen.

Dienstag, 13. März 2018

Resteküche: Schneller Tomatenreis mit Paprika

Manchmal (Okee, meistens) ist unser Kühlschrank quasi eine Rumpelkammer. Ein Durcheinander an angebrochenen Gläsern, Dosen mit Resten, angeschrumpeltem Gemüse im untersten Fach und diveeerse offene Marmeladen weil wir eigentlich nur Erdbeere und Preiselbeere mögen. Wenn ich mir so manche Kühlschränke auf Instagram anschaue (#fridgegoals), denk ich mir immer so: 'Ja genaaaau'. Mein Kühlschrank besteht auch nur aus farblich sortiertem, superfreshem Obst und Gemüse, selbstgemachten Aufstrichen und Gemüsefond in fancy Gläsern, mealprepmäßige Lunchboxen für die komplette Woche und natürlich selbstgemixter Pflanzenmilch... Äh ja, fast. Bei mir muss sowas wie der Mini-Rest Reis unbedingt weg bevor er flauschig wird, dann findet sich noch ein letztes Pfützchen Arrabiatasoße im hintersten Eck, ne angeschnippelte Zwiebel, angerunzelte Paprikastreifen und ein Bazerl Zaziki. Reste die nach einem einfachen, aber sehr leckerem Fresschen schreien: Tomatenreis mit Quarkbaaz!


Tomatenreis mit Paprika    
(1 Portion)

1/2 Zwiebel
1/4 Paprika
1 Tasse gekochter Jasminreis, kalt
2 EL Arrabiatasoße (hier von Alnatura)
Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Zucker

Zwiebel grob würfeln, Paprika ebenso.
Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig dünsten. Reis und Paprika dazugeben und ca. 5 min unter Rühren anbraten. Arrabiatasoße unterrühren, mit Paprika, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken, 1 - 2 min mitbraten.
Dazu passt super ein Klecks Zaziki (Rezept siehe hier: *klick) und ein grüner Salat.

Da ich nichts Neues aufrupfen wollte gabs sonst nix im Tomatenreis, aber natürlich passen Erbsen, Tomatenstücke, Mais, Zucchini, etc auch noch super mit rein. Normalerweise würde ich Tomatenmark mit anbraten und mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, die übrig gebliebene Arrabiatasoße kam da sehr gelegen für eine noch unkompliziertere Lösung. Ich hebe echt jeden Mini-Rest noch auf, zur Not frier ichs ein und hab ein anderes Mal eben drei, vier verschiedene Soßenreste zu Nudeln, Reis oder als Basis für ne neue Soße.

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

So einfach kann man aus Restchen was Jammiges zaubern. Eigentlich war dieses Rezept gar nicht geplant gebloggt zu werden, aber durch Jettes (Lanis Lecker Ecke) Blogevent 'Zu gut für die Tonne' bei Zorras Kochtopf, wollte ich es doch zeigen wie einfach man aus schrumpeligen Zutaten noch was kochen kann. Die Problematik ist wohl jedem bekannt, es werden viel zu viel Lebensmittel weggeschmissen. Dabei kann man aus so gut wie allem noch was Leckeres basteln. Schrumpliges Gemüse passt super in Suppen. Abgelaufene Packung im Kühlschrank entdeckt? Aufreißen, beaugen, reinschnüffeln, wenn nichts Flauschiges drin wächst oder ein unerträglicher Muff entgegenweht, alles gut! Reste kann man immer irgendwie kombinieren, zur Not gibt's eben Reis, Nudeln, Kartoffeln, etc. angebraten mit allem was sonst noch so rumliegt. Mit etwas Übung bekommt man alles irgendwie weg. Für besonders komplizierte Fälle kann man ja auch andere nach Rat fragen oder die Schwarmintelligenz in Foren/ Facebookgruppen heranziehen ;)

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