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Donnerstag, 3. September 2015

Kaum wird es kalt...

... schon hat es mich erwischt. Am Montag war ich schon unfassbar matt und hatte diese Triefnase:/ Dachte noch, da schwirrt vielleicht irgendwas Polliges durch die Gegend. Aber seit Dienstag weiß ich, dass es eine lang nicht mehr da gewesene Erkältung war, die da ausgebrütet wurde. Mäh. Zwangspause, so ein Sch...


Also erstmal nur Suppe, Suppe, Suppe. Gut, dass ich noch Zucchinicremesuppe eingefroren hatte. Da könnte ich eigentlich auch mal das Rezept preisgeben. Muttis Rezept besser gesagt ;) Und der von Gefro gesponserte Vorrat an portionierten Süppchen wird auch mal verbraucht.

Montag, 15. Dezember 2014

Kulinarischer Adventskalender - Double Layer Toffee Pralinen

Man kann es kaum fassen, aber das 15. Türchen des legendären Kulinarischen Adventskalenders auf Zorra's Kochtopf darf tatsächlich meine Wenigkeit öffnen! Bereits zum zehnten Mal ist es so weit. Wie jedes Jahr öffnet sich jeden Dezembertag bis Weihnachten ein neues Kalendertürchen auf verschiedenen Blogs. Diesmal sogar noch ein 25stes Mal, da an Heilig Abend gleich ein Doppeltürchen himmlisch knarzend seine Geheimnisse preisgibt. Apropos Preise, natürlich gibts auch wieder drei Verlosungsrunden mit jeder Menge abgefahrener Gewinne. Die zweite Runde läuft noch bis 17. Dezember, also noch schnell reinklicken und die drei Fragen beantworten.

Für so ein Türchen sollte es natürlich ein extra tolles Rezept sein. Da im Hause Wos zum Essn zu Weihnachten die alljährliche Pralinen-Manufaktur angeworfen wird, gibts heute hinter Türchen Nummer 15 das neueste Mitglied im Pralinentütchen: Double Layer Toffee Pralinen. Die sind ausnahmsweise mal recht einfach und nervenschonend zuzubereiten. Denn so manche Sorte hat mich und auch den Schnuffi schon in den Wahnsinn getrieben. Ok, wohl eher den Schnuffi. Ich kann bei der Herstellung der kleinen Pralinchen nämlich etwas *hust* penibel sein... Aber die Orangen-Marzipan-Stangen haben allein mich letztes Jahr fies ausrasten lassen. Ich habe eines der klebrigen kleinen Marzipanmistwürschtl, das mal wieder beim Schokolieren an der Gabel festgepappt war und beim Abstreifen hässlich verwuzelt wurde, an die Wand gepfeffert und es mit einem ganz arg bösen Schimpfwort angefaucht, eiei. Es wurden trotzdem wunderbar schöne und leckere Pralinen und schon ein paar Sekunden später musste ich drüber lachen, wie ich das arme zergnatschte Marzipanhäufchen von den Küchenfliesen kratzte.


Die neue Sorte dagegen ist ganz stressfrei herzustellen und durch die zwei Schichten trotzdem ganz tuffig. Zuerst wird eine gewöhnliche Sahne-Toffee-Masse zusammengeköchelt und als untere Schicht in eine Form gefüllt. Die schmeckt übrigens so ähnlich wie diese Sahne-Toffee-Teile mit der Kuh drauf. Darauf kommt dann eine weiße Schokoladen-Toffee-Schicht mit leichter Orangennote. Passt echt super zusammen und ist schön pappig, wie sichs für Toffees eben gehört. Achtung, klebt vollgas an den Zähnen, hehe, da hat man länger was davon.


Double Layer Toffee Pralinen 
(ca. 36 Pralinen)

125 g Sahne
200 g Zucker
65 g Butter

Sahne, Zucker und Butter in einem Topf aufkochen, leicht durchschwenken, bis sich alles einigermaßen vermischt hat. Dann bei milder Hitze 20 bis 25 min leicht köcheln lassen bis die Masse ankaramellisiert. Immer dabei bleiben und nicht umrühren! Die Masse nicht zu dunkel werden lassen. Am besten eine kleine Probe nehmen und testen, ob die Masse schon pappig wird.
In eine mit Backpapier ausgekleidete Form (15cm x 15cm) gießen und glatt streichen. Auskühlen lassen.

75 g Sahne
50 g Butter
125 g Zucker
125 g Schokolade, weiß, gehackt
50 g Marshmallowcreme (Fluffer)
1 TL Orangenschale, fein gerieben

Sahne, Butter, Zucker, Hälfte der Schokolade und Orangenschale in einem Topf erhitzen und ca. 10 min leise köcheln lassen bis die Masse leicht andickt. Restliche Schokolade und Marshmallowcreme unterrühren. Vorsichtig auf die Sahne-Toffee-Schicht gießen und glatt streichen. Gut durchkühlen.

Die erkaltete Masse kann man dann in Würfel oder Rauten schneiden oder auch fantasievollere Formen ausstechen und die Reste wegnaschen.

Sonntag, 29. September 2013

Knetikneti - lecker Pull-Apart Bread

Sooo, der Arne will also unsere Küchenmaschinen sehen? Als Belohnung verlost er bei seinem Blog-Event eine Küchenmaschine von Bosch, verrückt irgendwie. Buhu und ich hab weder eine Küchenmaschine noch poplige Knethaken fürn Handmixer. Trotzdem kann ich mit einem Rezept für Küchenmaschinen dienen, nur dass ich den Teigklumpen nicht bequem per Knopfdruck herstellen hab lassen, sondern fleißig selbst geknetet und klebrige Pampe von meinen Fingern gekratzt und weitergeknetet hab...



Herausgekommen ist dabei ein echt cooles Lemon Pull-Apart Bread, fluffig locker und herrlich zitronig frisch. Das Rezept hab ich hier gefunden. Wer keine amerikanischen Cups hat kann die Cup-Tabellen von USA kulinarisch durchstöbern.

Echt praktisch so ein Pull-Apart Bread:) Dazu lecker zitronig, saftig und fluffig! Mit nicht zu süßer Erdbeermarmelade ein geniales Frühstücksbrot, jam.

Lemon Pull-Apart Bread   

2 3/4 cups Mehl
1/4 cup Zucker
1 Pck Trockenhefe
1/2 TL Salz
1/2 TL Vanille, gemahlen
1/2 cup Milch
4 EL Butter (50g)
2 Eier

Trockene Zutaten vermischen. Milch und Butter so weit erwärmen, bis die Butter schmilzt (ca. 40ºC) und zu den trockenen Zutaten mischen. Eier einzeln einkneten. So lange kneten bis sich ein weicher Teig gebildet hat, der sich vom Rand der Schüssel löst. Abgedeckt 15 min an einem warmen Ort gehen lassen.

1/2 cup Zucker
3 EL Zitronenschale, gerieben
4 EL Butter, sehr weiche

Zucker und Zitronenschale gut vermischen.
Teig auf die Größe eines Backblechs ausrollen. Mit Butter bestreichen, Zucker darauf verteilen und in fünf gleich dicke Streifen schneiden. Die Streifen aufeinander legen und dann in fünf gleich große Stücke schneiden.
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Die Teigstücke aufrecht hintereinander in die Form richten. Nochmal 30 min gehen lassen.
Bei 175ºC (Ober-/Unterhitze) 40 min backen. Eventuell zum Schluss noch mit Alufolie abdecken, falls der Kuchen zu dunkel wird.
Kuchen aus der Form heben und auskühlen lassen.

1/2 cup Puderzucker
2 Tropfen Zitronenaroma
2 TL heißes Wasser

Aus Puderzucker, Aroma und Wasser einen Guß anrühren und den Kuchen damit beträufeln. Guß fest werden lassen und fertig:)


Auch wenns ohne Küchenmaschine super geklappt hat, mit wär deutlich weniger schweißtreibend gewesen. Und wenn ich daran denke mal Brot backen zu wollen, geb ich ohne so ein Maschinchen von vorn herein auf. Das erkneten meine zarten Händchen dann nicht mehr. Wenn ich einen Platz in der Küche frei schaufeln kann, sollt ich doch mal in eine Küchenmaschine investieren... Dann wirds aber eine ordentliche Monstermaschine, mit allen möglichen Zubehörzeugs. Kneten, pürieren, schnitzeln in allen Größen, aufschlagen, ... Dazu leicht sauber zu machen und als i-Tüpfelchen nett ausschaun, das wär schon cool.

Blog-Event Zeigt her eure Küchenmaschine  (Einsendeschluss 30. September 2013)

Mittwoch, 7. August 2013

Fleischberg voraus!

Wir hatten schon ziemlich lange vor mal zum Griechen zu gehen, aber irgendwie hats nie hingehaunen. Einerseits weil wir nicht so richtig wussten wohin und andererseits weil ich nicht so der super jubel griechisches Futter Fan bin.
Aber nachdem uns von mehreren inzwischen das Perivoli in Stadtamhof empfohlen worden ist, habens wirs endlich mal geschafft. Obwohl wir nicht reserviert hatten haben wir sogar noch ein Plätzchen im ansonsten voll besetzten Lokal bekommen. Die Atmosphäre war irgendwie lustig, etwas laut wegen den auf griechisch kommunizierenden Kellnern und den ausgelassenen Gästen, in einem Eck lief Fußball im Fernsehen und ein Tisch mit zwei älteren Herren, augenscheinlich Stammgäste, amüsierte sich köstlich mit dem Besitzer und bekam brennenden Schnaps serviert. Auf uns wirkte das alles sehr sympatisch und durch die vielen leicht abgetrennten Bereiche war man trotzdem ein bisschen für sich. Bestellt haben wir ganz klassisch Gyros mit Reis und Pita. Vorneweg gabs zuerst mal einen Ouzo serviert und ziemlich bald kam dann auch schon unser Fresschen. Zwei große Teller mit einem für meinen Magen unfassbar überdimensionierten Gyrosberg. Aber es war echt supergut, lecker Fleisch, dazu ein gutes Zaziki, fettiges Pitabrot und H. hatte Reis dazu. Ich hab leider nur die Hälfte geschafft, obwohl ich mich brutal überfressen hatte und H. hatte auch ordentlich zu kämpfen mit seinem Fleischberg, ging aber als Sieger hervor;)

Leider hat die Beleuchtung nicht für ein Handyfoto ausgereicht, aber ungefähr so habe ich mein Gyros in Erinnerung...

Also wer ordentlich Hunger mitbringt, ist mit dem Perivoli bestens beraten. Es war wirklich superlecker und wenn wir das nächste Mal hingehn würd ich gern den Gyros/Kalamari-Teller probieren, der auch sehr gut sein soll.

Montag, 15. Juli 2013

Ebbs z'Essn... in Berlin

Letzte Woche waren wir ein paar Tage in Berlin und das heißt gaaanz viele neue Futtererlebnisse:) Am Montag war unser erster Kandidat ein Restaurant/Cafe/Cocktailbar-Dings, das Cafe 100 Wasser. Unser Hunger war groß und deswegen hat uns weder die unfassbar umfangreiche Karte, noch die bedenklich niedrigen Preise oder die undefinierbare Lokalbezeichnung abgeschreckt. Also suchten wir uns draußen einen Platz, kämpften uns auf der Karte durch Pizzas und Nudelgerichte, Burritos und Fajitas, asiatische Leckereien, Schnitzel und und und. Ich entschied mich für einen Burrito mit Käse, Hühnchen und Reis gefüllt, H. für ein asiatisches Hühnchengericht mit Kokosmilch und Gemüse. Und oh yeah, es war sowas von lecker. H.s Hühni hat total interessant geschmeckt, sehr stimmig und irgendwie besonders, echt ein Volltreffer. Mein Burrito hat besonders durch Menge geglänzt, ich habs einfach nicht geschafft, sooo viel Käse. Die Variante mit Reis in der Füllung kannte ich noch gar nicht, war aber sehr gut.


Jaa, also oben ist der Burrito, irgendwo unter dem Käseberg... puh war das käsig, sooo käsig! Unten ist H.s Hühniteil, das war so cool. Wenigstens hab ich H.s Orangenspalten abgestaubt:)

Abends erkundeten wir noch die Gegend um unser Hotel und holten uns dann noch einen Burger und Pommes im Kreuzburger. Es war schon ziemlich spät, also hab ich einen vegetarischen Vitalburger bestellt, H. begnügte sich mit Pommes. Mir hats zwar geschmeckt, aber das Gemüseteil auf meinem Brötchen war ein Fertigteil und innen noch eiskalt.

Veggieburger im Kreuzburger. Schon lecker, aber innen warm wär ganz nett gewesen;) Im Hintergrund schaut noch das Tegernseher Helle ins Bild, das war H.s Hauptattraktion beim Abendfresschen.


Am Dienstag war nach Zoobesuch und kleinem nicht erwähnenswertem Imbiss im Zoo ein gscheides Abendessen gewünscht. Dabei ist uns ein Vietnamese ins Auge gefallen, der sehr original kochen soll, das Via He Hai. Ich hab mir ein Hühnchengericht mit Ingwer, Chili und Zitronengras bestellt, allerdings aus Neugier mit vegetarischem Fleisch. H. nahm irgendwas mit gebratenem Klebreis, Schweinefleisch, Ei und Gemüse. Was wir dann serviert bekommen haben entsprach echt so gar nicht unseren Erwartungen. H. hatte einen Bazen Reis mit Gemüse auf dem Teller und darauf eine Rühreischeibe mit reingematschtem Hackfleisch, hmm. War nicht so gut, aber essbar. Meins war einfach nur bäh. Schmeckte nur nach Sojasauce und das vegetarische Fleisch waren einfach nur Sojascheibchen in noch mehr Sojasauce getränkt. Ich konnts einfach nicht aufessen, trotz ordentlichem Hunger.


Unser brutal vietnamesisches Essen. Oben H.s Omelettscheibchen mit Reisklotz und diversem Gemüse, darunter mein mit Sojasauce getötetes Gemüse mit Sojafetzen und neutralisierendem Reis. War leider nicht unser Fall.

Dafür haben wir uns dann noch woanders eine Nachspeise gesucht. In einem schnuckligen Cafe in Friedrichshain sind wir fündig geworden. H. brauchte Crepes mit etwas Erdbeerigem, aber keine Creperie hatte das im Angebot, bis wir in der Chüechliwirtschaft auf Nachfrage lecker Crepes mit Erdbeermarmelade bekommen haben. Überhaupt war es dort sehr nett, ein Cafe zum wie daheim fühlen. Die Kuchen und Törtchen waren unter verschiedenen Kuchenhauben auf einem Tischchen präsentiert, die Sitzgelegenheiten zusammengewürfelt und der Koch wie die Bedienung waren irgendwie total sympatisch.

Erbeer-Crepes in der Chüechliwirtschaft, die uns der supersympatische Koch mal schnell aus dem Ärmel gezaubert hat:)


Am nächsten Tag sind wir mittags kurz in einem Cafe am Prenzlauer Berg sitzen geblieben um eine Kleinigkeit reinzufuttern. H. bekam lecker Gulaschsüppchen und ich Kartoffelsalat mit Wienerwürschtl. Wir waren ein bisschen verwirrt, dass die Bedienung nur die Karte brachte, wir aber zum Bestellen an die Theke mussten. Das Essen brachte sie dann aber an unseren Tisch und zum Zahlen durften wir wieder zur Kasse gehn.


H. Gulaschsuppe und mein Kartoffelsalat mit Würschtl. Hehe, man sieht gar nicht, dass ich schon von der anderen Seite zum Futtern angefangen hab, bevor ich ans Foto gedacht hab...

Nachmittags sind wir dann in einem großen Cafe, der Anna Blume, hängen geblieben. Dort gabs Torten direkt aus der Torten-Manufaktur nebenan. Am liebsten hätt ich gleich fünf oder so gefuttert, weil die echt so hübsch und leehecker ausgeschaut haben. Ich hab dann eine Marzipancreme-Torte genommen und H. die Schoko-Praline. Waren beide echt saugut und absolut tödlich, besonders die Marzipancreme hat voll reingehauen. Allein die monströse Marzipankartoffel war schon bisserl krass. Meine Torte war dazu noch soo hübsch. Mit goldenen Schnörkelverzierungen und winzigen Blüten drauf, voll tuffig.


Noooomnoom Torten im Cafe Anna Blume. Die Marzipancreme war ganz schön heftig, aber auch die Schoko-Praline war eine Herausforderung. Aber sooo lecker!

Eigentlich hatten wir abends dann echt nicht mehr so großen Hunger, weil die Torten irgendwie noch den Magen zuklebten. Aber als wir dann mit meiner Schwägerin unterwegs waren und wir von meinem Bruder per Telefon/Internet-Navigation ins GlüXgefühl gelotst wurden kam wieder ein bisschen Appetit auf. Der Italiener war auch alles andere als gewöhnlich. In der Karte standen ausnahmslos abgefahrene Pastagerichte, es gab nur fünf oder sechs Tische im Restaurant selbst und die Küche war offen gestaltet, dass man zusehen konnte wie sein Gericht zusammengebruzelt wird. Ich hab natürlich die Pasta Hawaii genommen, H. die scharfen Nudeln und meine Schwägerin die Tagliatelle mit Speckpflaumen in Rotweinsauce. Wir waren alle drei sehr begeistert von unseren Fresschen und jeder fand sein eigenes am besten, so gehört sich das:) Ui, und es war supergünstig, meine Hawaiinudeln z.B. haben nur lächerliche 5,90 gekostet, das war echt der Hammer.



Supercoole Nudelns im GlüXgefühl. Ganz oben meine Pasta Hawaii mit Pute, Paprika, Zwiebeln, Curry uuuund natürlich Ananas, dann kommt H.s scharfe Bolognesevariante und unten M.s Tagliatelle in Tomaten-Rotwein-Sauce mit Speckpfläumchen. Die waren supertuffig rosa:) Tja, meine waren natürlichen am leckersten, hehe.


Oida, ich bin erst bei Donnerstag... Ja, also da war wieder Tiergarten angesagt und danach hab ich mir schnell eine Falafel geholt. Richtig lecker gefuttert haben wir dafür abends im Sadhu, einem Pakistanen. Die Karte ähnelte extrem der beim Inder und deswegen gabs für mich auch nur eine Entscheidungsmöglichkeit. Natürlich Chicken Mango! H. war experimentierfreudiger und nahm Chicken Jhalfreezi, also Hühnerfilet mit Gemüse, Ingwer, Knoblauch und Paprika in einer sauscharfen Sauce. Beides war echt suuuperlecker, neben dem GlüXgefühl das Beste was wir die Woche in Berlin gemampft haben.


Juhu, schaut mal wieder bisserl daneben aus, aber es war soo gut! Mein Mangohühni war genau richtig, schön fruchtig aber nicht zu süß und H.s Jhafreezizeug war auch sehr lecker, wobeis mir zu scharf gewesen wär. Ui und das Fleisch war soo weich, dass hätte man mit dem Löffel zerstochern können.


Und schon geht die Reise zu Ende. Am Freitag Nachmittag ging unser Zug heimwärts, und wie wir so am frühen Nachmittag noch durch die Gegend gestreift sind, ist uns ein Lokal mit Kaiserschmarrn auf der Karte über den Weg gelaufen. Dieser schicksalshaften Fügung haben wir uns schließlich gebeugt und uns ein Plätzchen in der gut besetzten Schwarzwaldstuben gesucht. Nach Spätzle mit Soss folgte der heiß ersehnte Kaiserschmarrn mit abartig gutem Erdbeersorbet und Vanille-Mascarpone-Creme. Also so richtig original wars nicht, weil die Soße zu den Spätzle nicht so supergut passte und der Kaiserschmarrn eher ein dickerer Pfannkuchen war, aber mit der Vanillecreme und dem Erdbeersorbet war das einfach so gut, dass mir das pupsegal ist, obs jetzt ein Kaiserschmarrn oder ein Pfannafleckl war.


Joa, zum satt werden gabs erstmal Spätzle mit Soss, unspektakulär aber mei. Eigentlich gings ja um den Kaiserschmarrn. Und der war besonders durch die leckeren Gesellen Erdbeersorbet und Vanillecreme verdammt lecker!


Außerdem hab ich nach über zehn Jahren mal wieder einen Waldmeisterslushy gezuzelt. Das weckt Kindheitserinnerungen... wie man die Mutti anbettelt aber keinen bekommt, weil das nur Chemie ist und saukalt und böser Löcher-in-die-Zähne-fressender Zucker und bla. He und warum hat mich der Videoverleihfutzi so angegrinst? Wenn er in seiner Videothek Slushies verkauft, muss er damit rechnen, dass ein großes Mädchen mit lila Brille kommt und nur einen grünen Aroma-Farbstoff-Zuckereismatsch will und sonst nichts, oder?



Und das wars dann auch schon, keine original Berliner Currywurscht, kein Döner von einer Bude bei der man 30 min anstehen muss weils der beste Döner auf der ganzen Welt sein soll, sondern Kaiserschmarrn, Chicken Mango, Pasta Hawaii und vegetarischer Burger vom Burgerkettenfutzi. So schauts aus!

Montag, 27. Mai 2013

Chicken Mangooo *omnomnom

Letzte Woche haben wir mal wieder dem Indian Palace einen Besuch abgestattet. Das indische Restaurant kennt in Regensburg so gut wie jeder und es gibt dort richtig leckere Sachen. Ich esse dort meistens das Chicken Mango, das süße Zeug hats mir voll angetan. Aber auch die andren Sachen die wir bis jetzt ausprobiert haben waren immer sehr gut. Sauscharf ist zum Beispiel das Chili Chicken. Das haut einen brutal weg. Obwohl ich bei scharfen Sachen inzwischen ordentlich was vertrage hätt ichs nicht essen können. H. hat das nicht gestört und sich über ein scharfes Fresschen gefreut, das sich auch wirklich scharf nennen darf.

H. entschied sich diesmal für ein Hühnchen mit pikanter Sauce (Nr. 63). Schön scharf und ganz lecker. Für mich wärs nichts gewesen weil ich die pikante Sauce irgendwie nicht so mag. Mein Hunger wurde zur Abwechslung mal wieder mit Chicken Mango gestillt:) Ich hab auch schon andre Sachen dort gefuttert, die auch wirklich sehr gut waren, aber Chicken Mango bleibt mein Lieblingsgericht im Indian Palace.

Ups, ja das sollte das Chicken Mango sein. Indisches Essen schaut oft sehr unfotogen aus wenn mans auf den Teller geschaufelt hat, besonders bei funzeligem Kerzenlicht. Aber es schmeckt wirklich saulecker! Und die kleinen kandierten Dekokirschen obendrauf sind mir fast die Liebsten:D

Leider haben wir diesmal unglaublich lange auf unser Essen warten müssen, fast eine Stunde! Es waren auch eine Bedienung weniger als sonst unterwegs und in der Küche ist nur ein Typ rumgegammelt. Das ist uns dort noch nie passiert, sonst war immer alles super in Ordnung.


Dienstag, 21. Mai 2013

im Schlaraffenland *träumträum

Zur Zeit hätte ich fast jeden Tag Lust auf Grillzeug. Besonders wenn draußen die Sonne scheint und von den Nachbarn der typische Kohlegeruch rüberzieht. Dann stell ich mir vor wie wir mit einem supercoolen selbstgebastelten Minigrill am Donauufer unsre Bratwürschtl bruzeln, dazu eine Radlermaß süffeln und den Feierabend genießen:) Leider besitzen wir keinen eigenen Grill und so muss ich Grillwürschtlhunger leiden. Stattdessen hab ich mich mit einer popligen Gasgrill-Bratwurstsemmel von der Dult zufrieden zu geben, die mich dann in meinen Träumen verfolgt...


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