Dienstag, 13. März 2018

Resteküche: Schneller Tomatenreis mit Paprika

Manchmal (Okee, meistens) ist unser Kühlschrank quasi eine Rumpelkammer. Ein Durcheinander an angebrochenen Gläsern, Dosen mit Resten, angeschrumpeltem Gemüse im untersten Fach und diveeerse offene Marmeladen weil wir eigentlich nur Erdbeere und Preiselbeere mögen. Wenn ich mir so manche Kühlschränke auf Instagram anschaue (#fridgegoals), denk ich mir immer so: 'Ja genaaaau'. Mein Kühlschrank besteht auch nur aus farblich sortiertem, superfreshem Obst und Gemüse, selbstgemachten Aufstrichen und Gemüsefond in fancy Gläsern, mealprepmäßige Lunchboxen für die komplette Woche und natürlich selbstgemixter Pflanzenmilch... Äh ja, fast. Bei mir muss sowas wie der Mini-Rest Reis unbedingt weg bevor er flauschig wird, dann findet sich noch ein letztes Pfützchen Arrabiatasoße im hintersten Eck, ne angeschnippelte Zwiebel, angerunzelte Paprikastreifen und ein Bazerl Zaziki. Reste die nach einem einfachen, aber sehr leckerem Fresschen schreien: Tomatenreis mit Quarkbaaz!


Tomatenreis mit Paprika    
(1 Portion)

1/2 Zwiebel
1/4 Paprika
1 Tasse gekochter Jasminreis, kalt
2 EL Arrabiatasoße (hier von Alnatura)
Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Zucker

Zwiebel grob würfeln, Paprika ebenso.
Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig dünsten. Reis und Paprika dazugeben und ca. 5 min unter Rühren anbraten. Arrabiatasoße unterrühren, mit Paprika, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken, 1 - 2 min mitbraten.
Dazu passt super ein Klecks Zaziki (Rezept siehe hier: *klick) und ein grüner Salat.

Da ich nichts Neues aufrupfen wollte gabs sonst nix im Tomatenreis, aber natürlich passen Erbsen, Tomatenstücke, Mais, Zucchini, etc auch noch super mit rein. Normalerweise würde ich Tomatenmark mit anbraten und mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, die übrig gebliebene Arrabiatasoße kam da sehr gelegen für eine noch unkompliziertere Lösung. Ich hebe echt jeden Mini-Rest noch auf, zur Not frier ichs ein und hab ein anderes Mal eben drei, vier verschiedene Soßenreste zu Nudeln, Reis oder als Basis für ne neue Soße.

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

So einfach kann man aus Restchen was Jammiges zaubern. Eigentlich war dieses Rezept gar nicht geplant gebloggt zu werden, aber durch Jettes (Lanis Lecker Ecke) Blogevent 'Zu gut für die Tonne' bei Zorras Kochtopf, wollte ich es doch zeigen wie einfach man aus schrumpeligen Zutaten noch was kochen kann. Die Problematik ist wohl jedem bekannt, es werden viel zu viel Lebensmittel weggeschmissen. Dabei kann man aus so gut wie allem noch was Leckeres basteln. Schrumpliges Gemüse passt super in Suppen. Abgelaufene Packung im Kühlschrank entdeckt? Aufreißen, beaugen, reinschnüffeln, wenn nichts Flauschiges drin wächst oder ein unerträglicher Muff entgegenweht, alles gut! Reste kann man immer irgendwie kombinieren, zur Not gibt's eben Reis, Nudeln, Kartoffeln, etc. angebraten mit allem was sonst noch so rumliegt. Mit etwas Übung bekommt man alles irgendwie weg. Für besonders komplizierte Fälle kann man ja auch andere nach Rat fragen oder die Schwarmintelligenz in Foren/ Facebookgruppen heranziehen ;)

Kommentare:

  1. Ich finde ja, dass solche Rezepte viel zu selten gebloggt werden. Meist hat man das Gefühl, man müsste noch alles einkaufen für die Hochglanzrezepte die man machen möchte. Um so mehr freut es mich, dass du dich entschlossen hast es fürs Event zu verbloggen. Danke!

    Liebe Grüße
    Jette

    PS: Die "fridgegoals" musste ich natürlich direkt mal checken - das ist mir suspekt! So sieht mein Kühlschrank definitiv niemals aus XD

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    1. Das freut mich liebe Jette! Ja eigentlich sollte man öfters auch solche 'Rezepte' posten, einfach um ein bisschen mehr Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, dass es eben nicht jeden Tag ein fancy Menü sein muss, sondern auch mit Resten ausm Kühlschrank sich sehr fein kochen lässt :)
      Dein Blogevent hat mich auch ein bisschen wach gerüttelt und ich werde in Zukunft mehr in meinem Blog darauf achten das Thema präsenter zu machen.
      Liebste Grüße,
      Sabine

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