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Montag, 13. August 2018

Lieblingsfutter aus Muttis Küche: Zucchini-Knödel-Auflauf

Jetzt kommt meine, naja eigentlich Muttis, beste Waffe gegen die Zucchini-Schwemme. Damit bekommt ihr auch mal fix so ein Zwei-Kilo-Zucchinimonster klein. Mein wohl liebster Auflauf, aus Semmelknödelteig, Zucchinigeschnipsel und mit tomatigem Häubchen. Ganz simpel, nur die getrockneten Tomaten sind vielleicht nicht immer im Haus. Die hab ich statt dem Schinken im Originalrezept von Mutti hergenommen. Wenn dann der Auflauf aus dem Ofen kommt hat sich die Knödelmasse schön mit dem Zucchini-Tomaten-Gemisch angereichert, dass es richtig saftelt, die Tomatenrahmsoße ist auch schön dazwischengesickert und eingebacken, hach. Einfach super, könnte ich grad jede Woche essen. Wobei, das tun wir ja sogar, hrhr. Auch Männchen ist ein Fan der verrückten Knödelei geworden, obwohl er beim ersten Entstehungsprozess seeehr skeptisch war. Ein paar Gäbelchen vom fertigen Zucchini-Knödel-Auflauf später war er dann überzeugt und infiziert, muha. Also wohl auch ohne nostalgische Kindheitserinnerungen sehr gelungen.


Zucchini-Knödel-Auflauf    
(3 Portionen, bei Mutti gab's eher die vierfache Menge^^)

250 g Knödelbrot (bei mir z.B. trockenes Baguette oder Semmeln)
250 - 300 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
2 Eier oder Ei-Ersatz nach Wahl (bei mir MyEy und eine Prise Kala Namak)
3 EL Mehl
Salz

Trockene Semmeln klein schneiden (ich schnippel sie in ca. 1/2 cm dicke kleine Scheibchen) und in eine abdeckbare Schüssel geben. Mandelmilch erhitzen und das Semmelbrot damit übergießen, abdecken und ca. 1/2 Stunde stehen lassen, dass alles gut durchweichen kann.
In der Zwischenzeit könnt ihr das Zucchinigemüse und die Rahmsauce machen.
Dann Eier oder Ei-Ersatz und Mehl zugeben, mit zwei kräftigen Prisen Salz abschmecken, mit den Händen verkneten. Evtl noch Mandelmilch zugeben, falls die Masse zu trocken ist.

1 kg Zucchini
1 - 2 Zwiebeln
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 Handvoll Petersilie, frisch gehackt
Salz, Pfeffer

Zucchini längs vierteln, den Innenschlabber der superkernig ist rausschneiden (wenn ihr Monsterzucchini habt, wenn ihr viele kleine habt braucht ihr nix rausschneiden), dann in Streifen und in kleine Würfel von ca. 1cm Kantenlänge schneiden.
Zwiebel grob würfeln, Tomaten ebenfalls klein schneiden.
Zwiebel in einem Topf mit 2 EL Öl andünsten. Zucchini zugeben und ein paar Minuten mitdünsten. Tomaten und Petersilie unterheben und mit ordentlich Pfeffer und etwas Salz abschmecken.

100 ml Soja Cuisine
2 EL Tomatenmark
1 TL Gemüsebrühe
1 Prise Zucker
200 ml Wasser oder passierte Tomaten
1 EL Mehl
Pfeffer

Soja Cuisine, Tomatenmark, Gemüsebrühe und Zucker in einem kleinen Topf glatt rühren.
Mehl mit Wasser klümpchenfrei anrühren und zur Sahnesoße in den Topf rühren.
Unter Rühren aufkochen bis die Soße andickt. Mit Pfeffer und evtl. etwas Salz abschmecken. Falls die Soße zu dick wird noch etwas Wasser unterrühren.

Eine Auflaufform einfetten. Die Hälfte der Knödelmasse flach hineindrücken, dann die Hälfte des Zucchini-Gemüses darauf geben, die restliche Knödelmasse flach darauf drücken, restliches Zucchini-Gemüse darauf verteilen und mit der Rahmsauce übergießen.
Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 45 min backen bis die Rahmsauce schön angebräunt ist.


Wir futtern den Auflauf am liebsten mit Gurkensalat oder gemischtem Salat, hauptsache noch etwas freshes Grünes dazu.
Den Zucchini-Knödel-Auflauf haben wir jetzt schon in verschiedensten Varianten ausprobiert, und anscheinend macht dem Rezept nix was aus, denn es schmeckt immer supi. Egal ob mit Eiern oder Ei-Ersatz, Kuhmilch, Mandelmilch oder Sojamilch, mit extratomatiger Rahmsauce, veganer Rahmsauce oder sogar eine Fertig-Packerl-Soße, hihi. Man kann wohl nichts falsch machen, sogar wenn ihr eine Komponente versalzt gleicht sich dass mit den anderen zwei wieder aus.

Blog-Event CXLIV - altbacken {Resteküche für altes Brot} (Einsendeschluss 15. August 2018)

Tja und wie's der Zufall so will geht's beim derzeitigen Blogevent 'altbacken' bei Zorras Kochtopf um die Verwertung von Brotresten. Christine von Anna Antonia hat sich das Event ausgedacht und ist neugierig auf die wilden Kreationen zur Resteverwertung. Bei mir waren's zuletzt hart gewordene Baguettereste, die ich für diesen Auflauf verwendet hab, sonst nehm ich normalerweise altbackene Semmeln. Das Baguette ist in der Arbeit übrig geblieben und vergessen worden einzupacken, also war es am nächsten Tag total ausgetrocknet. Ich hab mich dann 'geopfert', hihi, und zwei mal Zucchini-Knödel-Auflauf davon gebastelt, jam!

Sonntag, 11. März 2018

Knusper-Nougat-Würfel [Pralinentime]

Ha, da hatte es ja noch Schnee, als ich die kleinen Knusper-Würfelchen geknipst hab. Cremiges, zartschmelzendes Nougat mit schön crunchigem Mandelkrokant, voll legga. Die Masse wird einfach ausgestrichen, dann in Würfel geschnitten und mit Schokolade überzogen. Kurz vor Weihnachten wird bei uns ja immer die Pralinen-Manufaktur angeschmissen. Jedesmal gibt's vier verschiedene Sorten für die liebe Verwandtschaft. Diese Knusper-Nougat-Würfel gab es bisher fast jedes Jahr.


Knusper-Nougat-Würfel   
(49 Stück)

300 g Zartbitterschokolade (50 + 50 + 200)
50 g Mandeln, gehobelt
50 g Zucker
50 ml Wasser
125 g Nougat, dunkles
50 g Sahne (oder Schlagcreme)
50 g Butter (oder Alsan)

50 g Zartbitter hacken, überm Wasserbad schmelzen und auf einem Bogen Backpapier ca. 16 x 16 cm ausstreichen, erkalten lassen.
Zucker und Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Köcheln lassen bis sich die Masse gelb färbt. Mandeln unterheben und unter Rühren ankaramellisieren lassen. Auf einem Bogen Backpapier verteilen bzw. ausstreichen und erkalten lassen. Dann zu Mandelkrokantstückchen hacken.
50 g Zartbitter hacken. Nougat, Sahne und Butter erhitzen bis es geschmolzen ist. Über die gehackte Schokolade gießen, kurz ziehen lassen und dann verrühren bis sich die Schokolade mit dem Rest vermischt hat. Mandelkrokant unterheben. Abkühlen lassen bis die Masse etwas fester ist, sich aber noch streichen lässt.
Nougatmasse auf der vorbereiteten Schokoplatte gleichmäßig verstreichen, kühl stellen.
200 g Zartbitter schmelzen, Knuspernougat in Quader schneiden, in die Schokolade tauchen, überschüssige Schokolade abstreifen und auf Butterbrotpapier absetzen. Mit der Rückseite einer Kuchengabel auf die noch flüssige Oberfläche drücken und abheben, so entsteht das Muster wie auf den Fotos. Abkühlen lassen.


Vor dem Schokolieren schaut der Knusper-Würfel aber auch nicht schlecht aus, wir haben ein paar einfach so in Pralinen-Papierschälchen gesetzt. Nur zum Verpacken in Tüten sind sie so nicht gut geeignet, weil sie an die anderen Pralinen randitschen und angedrückt werden.


Mir gefällt das Muster das durch die Gabelzinken entsteht voll gut auf den Würfelchen. Einfach und effektvoll, ohne spezielles Pralinenwerkzeug. Überhaupt braucht man für diese Pralinen null freakiges Zeugs, keine Förmchen, Pralinengabeln oder crazy Zutaten wie Glucosesirup usw. Alles im Supermarkt aufzutreiben.


Falls ihr die Pralinen vegan machen wollt, ist das ganz easy. Einfach darauf achten, dass die dunkle Schokolade und das Nougat kein Milchzeugs drin haben (Nougat von Ruf ist z.B. vegan), die Butter mit Alsan oder Pflanzenmargarine ersetzen und statt der Sahne eine pflanzliche Alternative, Schlagcreme, Soja Cuisine oder so benutzen.

Montag, 22. Januar 2018

Mediterraner Kartoffelauflauf mit Bulgur-Feta-Häubchen - bissl Fusionküche

Wir gehen immer mal wieder gerne kurdisch essen. Bulgur, Zaziki, schön saurer Salat und viele vegetarische Leckereien. Zuletzt hatte ich Kartoffeln und verschiedenes Gemüse mit ein paar Fetakrümeln überbacken (gibt's im Lokanta in Regensburg). Das war in Kombination mit dem Beilagenbulgur und dem Zaziki sooo lecker, dass es mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Die nächste selbst geköchelte Bulgurrunde musste auch in die Richtung gehen.


Ich musste allerdings noch ein paar Kühlschrankreste unterbringen, so wurde es eher mediterran als kurdisch, voll Fusionküche quasi ;) Nach ein bisschen Gebastel gab es einen Auflauf aus Kartoffeln und Zucchini mit allen möglichen Gewürzen (Sumach ist hier echt supi, bringt ne schön fruchtige Säure mit rein) und obendrauf kam ein lecker mediterranes Bulgurhäubchen mit getrockneten Tomaten, Pinienkernen und Feta. Uhuuu, ist das super geworden, Experiment geglückt, yum! Probiert das mal aus, es ist zwar ein bisschen Zeitaufwand (ca. 45 min) aber wird mit sehr leckerem Fresschen belohnt :)


Mediterraner Kartoffelauflauf mit Bulgur-Feta-Häubchen    
(3 Portionen)

10 kleine Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1/2 große Zucchini
Salz, Pfeffer, Rosmarin, Paprika, Cayennepfeffer, Gemüsebrühenpulver, Knoblauch, Zwiebel, Sumach* (optional)
4 EL Olivenöl

Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, Zucchini längs vierteln, Kernhaus rausschneiden und in Stücke schneiden.
In eine Auflaufform geben und mit 1 TL Paprika, etwas Rosmarin und Cayennepfeffer, 1/2 TL Gemüsebrühenpulver, eine Prise Knoblauch und Zwiebel, ordentlich Salz und Pfeffer und falls vorhanden einer Prise Sumach würzen.
Mit Olivenöl beträufeln und alles gut vermischen.
Bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 30 - 40 min backen, bis die Bulgurmischung fertig ist.

100 g Bulgur
200 ml Gemüsebrühe
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
5 getrocknete Tomaten in Öl
1 Handvoll Pinienkerne, ca. 20 g
1 Schuss Weißwein, oder Weißweinessig
1 EL Zitronensaft
2 TL Tomatenmark
1 EL Petersilie, gehackt
Zimt, Zucker, Salz, Pfeffer
70 g Feta (für eine vegane Variante weglassen oder mit Tofu-Feta/ Feto ersetzen)

Gemüsebrühe aufkochen, Bulgur zugeben und abgedeckt leise köcheln lassen bis der Bulgur durch ist aber noch mit leichtem Biss, ca. 8 min. Falls die Flüssigkeit nicht reicht, einfach Wasser nachgießen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomaten klein würfeln.
Zwiebeln in 2 EL Öl glasig dünsten. Knoblauch und Tomaten zugeben, etwas zur Seite schieben und Pinienkerne zugeben. Pinienkerne leicht anrösten, Zwiebelgemisch immer wieder umrühren bis der Knoblauch weich ist. Mit Weißwein ablöschen und alles verrühren bis der Wein verdampft ist.
Bulgur mit Zwiebelgemisch, Zitronensaft, Tomatenmark und Petersilie vermischen. Mit einer Prise Zimt, einer kräftigen Prise Zucker, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Die Hälfte des Fetas dazukrümeln und vermischen.

Kartoffeln anpieksen, wenn sie durch sind kann's direkt weiter gehen.
Die Bulgurmischung auf den Kartoffeln verteilen. Mit restlichem Feta bekrümeln.
Weitere 10 min bei 200°C (Ober-/Unterhitze) backen. Dann auf Grillfunktion umschalten und kurz übergrillen bis der Feta etwas angebräunt ist.


Dazu passt super Zaziki (Rezept gibt's hier *klick) und ein Gurkensalat mit Balsamicodressing. Angeröstetes Fladenbrot und grüner Salat machen sich auch gut dazu.


*Sumach bekommt ihr im Türkischen Laden. Es ist ein fruchtig-säuerliches Gewürz aus gemahlenen Steinfrüchten, das dem Gericht das gewisse Etwas verleiht. 

Donnerstag, 11. Januar 2018

Lecker Tiramisu ohne scary rohem Ei

Sonst bin ich ja immer die Nudelsalattante, wenn's um Partybuffet-Mitbringsel geht. Oder mal ne Torte basteln. Aber klassische Nachspeisen hab ich schon recht wenig im Repertoire. Es gibt immer die gleichen Sachen, meistens Mousse au Chocolat oder Tiramisu. An Silvester musste ich diesmal eine Nachspeise beisteuern und die auch noch im Auto bis Österreich transportieren. Mousse war mir da zu heikel, dass die zusammenfällt und Tiramisu mit rohem Ei wollte ich auch nicht riskieren. Also machte ich die Tiramisu-Creme die ich sonst zu fruchtigem Erdbeer-Tiramisu mache, eine Pudding-Quark-Creme. Die ist auch nicht so mächtig wie Mascarpone.


Kam wirklich sehr gut an und wurde komplett weggefuttert, hehe. Ich glaub Tiramisu mach ich jetzt immer so. Mit viiiel Amaretto in der Creme, jam! Bei der Ei-Mascarpone-Creme kann man nämlich nur begrenzt Amaretto reinhauen, weil sie sonst flüssig wird. Bei der Puddingvariante ist das kein Problem, muha! Auf die Art mit Pudding und Co. ist die Creme außerdem recht einfach zu veganisieren falls ihr ein paar Pflanzenfresser zu Besuch habt ^_^


Tiramisu mit Pudding-Quark-Creme   
(Für so 10 bis 12 Gäste)

500 ml Milch
2 Pck Puddingpulver, Vanille
60 g Zucker
1 Becher Schlagsahne, 200 ml
1 Pck Sahnesteif
500 g Quark
125 g Puderzucker
Amaretto, ersatzweise Bittermandelaroma o.ä.
1/2 Tasse starker Kaffee (bei mir 2 Pck Instant-Espresso)
2 EL Rum, 54%, ersatzweise Rumaroma
400 g Löffelbiskuit
Kakaopulver

Puddingpulver mit Zucker vermischen, mit etwas Milch klümpchenfrei anrühren. Restliche Milch aufkochen, Topf vom Herd ziehen und angerührtes Puddingpulver mit einem Schneebesen unterrühren. Nochmal unter Rühren aufkochen bis es eine Minute gekocht hat. In eine Schüssel umfüllen, mit Frischhaltefolie abdecken (auf den Pudding drücken, so bildet sich keine Puddinghaut) und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Zwei Tütchen Espresso mit einer halben Kaffeetasse kochendem Wasser anrühren, dann abkühlen lassen. Mit 2 EL Rum verrühren.

Schlagsahne mit Sahnesteif steif schlagen. Quark mit Puderzucker cremig rühren, Pudding dazugeben und glatt rühren (ich rühre den Pudding davor erst cremig, dass es sicher nicht klumpt). Sahne unterheben. Nach Geschmack mit Amaretto abschmecken (bei mir ein paar Esslöffel, eher viele Esslöffel^^).

Löffelbiskuit mit Kaffee bepinseln (nicht eintunken sonst matschen die später voll durch) und eine Lage in eine große Schale (ca 20 x 30 cm) schichten, mit ca. der Hälfte der Vanillecreme bestreichen, nochmal Löffelbiskuit bepinseln und eine Schicht darauf legen, restliche Creme darauf geben und glatt streichen. Mit Kakao bestäuben und im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen.


Wenn ihr keine so große Schale habt, einfach höher schichten oder ihr macht zwei Schalen und futtert eine allein aus, muha ;) So haben wir das gemacht, eine große Schale für die Meute, die Reste in eine kleine Dose für uns (so konnte ich auch noch ein Foto knipsen ohne mit nem angefutterten Tiramisu bei der Party aufzutauchen^^).

Montag, 6. November 2017

Gschmackiger Röst-Blumenkohl im Pita-Brot aka Shawarma [Feierabendküche]

Schon mal den Wohnungsschlüssel verloren? Yay, das ist ne Riesenfreude, wenn man vor der Haustür steht und einem das auffällt. Besonders wenn der einzige Ort an dem er noch sein könnte Papas Auto ist und die Eltern sich gerade aufn Weg ins Theater gemacht haben. Irgendwann kurz vor Mitternacht hat Mutti meine Nachrichten entdeckt. 'Im Auto is nix' waaah, nooo! Das kann nicht sein, argh! Nochmal läschiläsch bis Papa mittem unterm Heimweg nochmal anhält und der komplette Innenraum abgeleuchtet wird. 'Ham ihn gefunden, kommen vorbei, richt ein Spitzzangerl her, er liegt da versteckt' Woohoo und gulp, was, wo, huh? Nach dem wir dann alles an zangenähnlichen, langen Gerätschaften ausprobiert hatten um den Schlüssel aus seinem miesen Versteck zu befreien, hab ich doch noch im Doktor-Bibber-Style mit einer dürren IKEA-Plastik-Fleischzange endlich den Schlüssel rausgefummelt bekommen. Oooida, puh.


Damit hat das Fleischzangendings dann doch seine Daseinsberechtigung in meinem Haushalt bewiesen. Für unsere letzte Shawarma-Version braucht man nämlich kein Fleischgedöns. Sondern einfach nur Blumenkohl, der fix mit Garam Masala und Co. mariniert und gebacken wird. In der Zwischenzeit bisschen Gemüse schnippeln, irgendwas Soßiges anrühren (Hummus, Gurken-Raita, Zaziki, ...), dann kurz Pita-Taschen mit in Backofen und schon kann alles zusammengebaut werden. Das alles geht so schnell, dass es perfekt für Feierabende ist, an denen man zackizack Futter haben will. Zitat Männchen wie er mir beim Post schreiben über die Schulter schaute: 'He, des war guti!' Hehe und ob, voi guad.


Gebackener Würz-Blumenkohl im Pita-Brot    
(4 gefüllte Brote - wir futtern die zu zweit auf)

1/2 Blumenkohl (600 g)
2 EL Pflanzenöl
1 EL Garam Masala
1/2 TL Paprika, rosenscharf (ersatzweise normalen Paprika und Chili)
1 TL Salz
Hummus (für eine komplett vegane Variante) oder Gurken-Raita (nach diesem Rezept *klick)
4 Pita-Taschen
1/4 Gurke
1/4 Paprika
4 Salatblätter

Ofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Blumenkohl in kleine Röschen teilen (ca. daumengroß), abbrausen, abtropfen lassen und etwas trocken tupfen. In einer Schüssel Öl, Garam Masala, Paprika und Salz vermischen. Blumenkohlröschen dazugeben und gut durchmischen bis sie rundrum mariniert sind. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und ca. 20 min lang backen.
In der Zwischenzeit Hummus oder Gurken-Raita zubereiten (ich hab die Gewürze nicht extra angeröstet, geht fixer, schmeckt aber nicht ganz so aromatisch dann). Außerdem Gurke in Scheiben schneiden, Paprika in dünne Streifen, Salat waschen, trocken schleudern und grob in Streifen schneiden.
Kurz bevor der Blumenkohl fertig ist die Pita-Taschen mit in den Ofen schieben und aufbacken.
Pita aufschneiden, mit Hummus/Raita bestreichen, mit Salat, Paprika und Gurke belegen und die Blumenkohlröschen dazugeben, evtl mit Paprika und Chili bestreuen.


Den Rest vom Blumenkohl kann man übrigens super in nem Aloo Gobi verarbeiten. Das indische Kartoffel-Blumenkohl-Curry ist herrlich aromatisch und passt perfekt zur evtl. übrigen Gurken-Raita ;)

Sonntag, 22. Oktober 2017

Spätzle-Auflauf mit Champignons [Feierabendküche]

Viel zu schnell war der Urlaub wieder vorbei. Jetzt heißts wieder der Schlummertaste zu widerstehen, sich an den ganzen verrotzten, hustenden Zugmitfahrern keine Erkältung abzufangen, brav arbeitiarbeiti, viel zu spät heimzukommen und voller Megakohldampf den Kühlschrank zu durchwühlen.
Also schnell schnell Futter her, oder ich kau jemandem nen Arm ab, gnaah. Wie schön, dass es Rezepte à la *eine Handvoll Zutaten in ne Auflaufform geworfen* gibt, hach. Cremige, mit Champignons gespickte Spätzle, kommt in mein Tellerchen, aber hurtig, mjamm.


Spätzle-Auflauf mit Champignons    
(2 - 3 Portionen)

500 g Spätzle (ausm Kühlregal, gibt's oft auch vegan)
250 g Champignons, braun
1 Zucchini
5 - 6 Lauchzwiebeln
200 ml Soja Cuisine (oder Sahne eurer Wahl)
1 TL Paprikapulver, edelsüß
Kräutersalz, Pfeffer, Fleischwürze (von Gefro, ersatzweise Gemüsebrühe)
100 g Gouda, gerieben (oder gut schmelzenden Käse-Ersatz, z.B. der von Soyatoo)
1 TL Schnittlauchröllchen, optional

Ofen auf 175°C (Umluft) vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Öl ausfetten, die Spätzle darin verteilen.
Champignons putzen, je nach Größe vierteln oder achteln. Zucchini längs vierteln und in Scheibchen schneiden. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden.
Champignons, Zucchini und Lauchzwiebeln in einer Pfanne anbraten, mit Paprikapulver, Fleischwürze, Pfeffer und etwas Kräutersalz oder Gemüsebrühenpulver würzen. Sahne zugießen und kurz aufkochen lassen.
Über die Spätzle gießen, etwas verteilen und mit Käse bestreuen.
Im Ofen bei 175°C ca. 20 min backen, bis der Käse zerlaufen und etwas angebräunt ist. Mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren.


Wir finden den Spätzleauflauf äuuußerst genial. Mmh, so richtig winterlich seelenfutterig. Dabei kann man ja echt reinhaun was man gerade da hat, noch ne Sojacuisine im Kühlschrank, Paprika die weg muss, Restpesto? Alles rein damit! Wobei die Champignons schon echt super waren, die würd ich nie weglassen. Gabs auch inzwischen schon öfters und mit den oben angegebenen Zutaten schmeckts uns am besten.

Samstag, 2. September 2017

Zucchini-Vernichter: Farfalle mit Zucchini-Tomaten-Käse-Sauce

Wo findet man die besten Rezepte? Im Internet? Kochbüchern? Frauenzeitschriften? Herumfliegenden Notizzettelchen? Eeeenk, alles falsch! Im zerfledderten DinA6-Rezepthefterl sind sie. In Vergessenheit geratene Lieblingsfresschen. Darin ist auch Muttis Apfelstreuselkuchen, die urstleckeren Bananen-Schoko-Muffins, Partyrezepte der ersten Stunde^^, Reispflanzerl, ... uuund eine supereinfache Zucchini-Tomatensauce die Käsefäden zieht wenn man die Nudeln aufpiekst, noom! In wenigen Minuten mit einer handvoll Zutaten zusammengeköchelt, so cool. Ordentlich pfeffern stand noch mit Bleistift dazugekritzelt, hihi. Jep, das machts echt nochmal leckerer, Zucchini und ordentlich Pfeffer. Oder wars die Kombi aus Tomate und Käsefäden? Irgendwie alles zusammen, schön soulfoodiges Feierabendfresschen.


Zucchini-Tomaten-Käse-Sauce    
(2 Portionen)

400 g Zucchini, möglichst schmale
1 Zwiebel
2 EL Tomatenmark
200 ml Soja Cuisine (oder andere Sahne)
100 g Gouda, gerieben (für ne vegane Variante gut schmelzenden Käseersatz)
Pfeffer, Salz, Basilikum
200 g Farfalle, oder andere Nudeln

Nudeln al dente kochen.
Zucchini in Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln. Sahne mit Käse vermischen, 1 EL gehackten Basilikum einrühren und kräftig salzen.
Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Zucchini und Zwiebel unter mehrmaligem Wenden gut anbraten bis die Zucchini fast gar sind. Großzügig pfeffern.
Tomatenmark unterrühren und zwei Minuten mitbraten.
Sahne-Käse-Mischung dazugießen und aufkochen lassen, bis der Käse geschmolzen ist und beim Umrühren Fäden zieht.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Nudeln servieren.
Dazu passt gut ein knackiger Gurkensalat.


Die vegane Variante sieht auch nicht recht anders aus, bis auf die Spaghetti ;) Schmeckt auch genauso gut wenn ihr einen leckeren Käseersatz ergattern konntet, der gut schmilzt. Da müsst ihr euch im schlimmsten Fall eben durchprobieren. Die Geschmäcker sind verschieden. Hier auf dem Foto war es ein SimplyV und der hat auch Männchen geschmeckt.

Dienstag, 16. Mai 2017

Gemüse-Lasagne 2.0 mit schneller 'Béchamelsauce'

Eine einzige Fresskapade war das die letzten Tage. Donnerstag gings los mit Science Retreat. Das heißt im Klartext zwei Vorträge, futtern, zwei Vorträge, futtern, usw. und dann abends nochmal ordentlich Alkohol draufkippen. Freitags mit Schlafentzug nochmal zwei Runden Vorträge und fressen und ab ins Wochenende. Da gings dann weiter mit nem 30sten. Veganes Monsterbuffet, warm und kalt, moaaah, vollgas lecker und dann noch Torten und Kochenbuffet, stopfstopf! Ah, ich muss mir noch das Rezept zur Rumbombe besorgen, war die geil, uuuh. Und Sonntag dann Muttertag. Overkill. Erstmal zu den Eltern raus, Grillen, Nachmittagskuchen. Abends dann wieder ein Geburtstag, ab zum Asiaten, wieder Buffet, aaargh. Und dann noch Cocktails, platz!


Und bei all dem Rumfetzen und Vollfressen hab ichs nicht mehr geschafft die genial leckere Über-Lasagne gepostet zu kriegen. Ich steh ja eh voll auf Gemüselasagne, das Männchen aber ist kein so Riesenfan, ... gewesen, muha! Denn die letzte Version, so mit Béchamel noch dazu und extra Käse obendrauf, die fand auch Herr Wos zum Essn ganz vorzüglich. Bei der Béchamel hab ich aber etwas gecheated und einfach Crème Fraîche mit Milch und Gewürzen verrührt, hehe. Geht viel schneller und kann nicht klumpen. Hab nämlich ein kleines Béchamel-Klump-Bazen-Trauma... Die hat echt iiiimmer gefunzt, bis ich die mal bei Männchen machen wollte. War glaub sogar das erste Mal, dass wir zusammen geköchelt haben (boah ist das lang her^^). Und natürlich ist die Béchamel ein fieser bazeliger Schleimschloz geworden, danke :P


Gemüse-Lasagne 2.0 mit schneller 'Béchamelsauce' 
(3 bis 4 Portionen)

200 g Tofu
1 Zwiebel
1 Zucchini
4 kleine Karotten
1 Paprika
2 EL Tomatenmark
200 ml Tomaten, passiert oder stückig
200 g Crème Fraîche
ca. 500 ml Milch (bei mir Sojamilch)
150 g Reibekäse (bei mir von Andechser Natur)
Lasagneplatten

Tofu mit einer Gabel grob zerdrücken, Zwiebel würfeln. Zucchini längs vierteln und in Scheiben schneiden, Karotten schräg in Scheiben schneiden, Paprika in Stücke schneiden.
Tofu in etwas Pflanzenöl knusprig anbraten, etwas Fleischwürze zugeben (optional), Zwiebeln zugeben und weiterbraten, bis sie glasig sind. Zucchini und Karotten zugeben und 1 - 2 min mitbraten. Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten, mit Milch und passierten Tomaten ablöschen. Gemüsebrühe, Paprikapulver, Oregano und Basilikum zugeben und aufkochen lassen. Paprikastücke und 2 EL Käse unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell etwas Milch zugießen, falls zu viel Flüssigkeit verdampft ist.
Für die Béchamel die Créme Fraîche mit Milch verrühren, mit Gemüsebrühe, Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Umluft) ca. 25 min backen, bis der Käse gut zerlaufen und angebräunt ist.


Übrigens auch genialst zum Aufwärmen, so ne Lasagne. Da hab ich in der Arbeit auch noch mal ordentlich geschlemmt.

Montag, 9. Januar 2017

Himbeer-Cassis-Trüffel [Pralinentime]

Folgendes Szenario: 2. Weihnachtsfeiertag, kurz nach der Mittagsvöllerei, die restliche Verwandschaft wird noch beschert, jeder bekommt sein Packerl Pralinen (10 Stück pro Nase). Mein Bruder, der gerade noch schnaufend von der Eckbank zum Sessel gerobbt ist, weil nach Sauerbraten und Co. die Hose etwas spannt, sitzt plötzlich wieder neben mir. Knibbelt die Pralinentüte auf, futtert ein, zwei Pralinen, 'moah voi guad, Schwester!' Futtert noch ein paar, 'schmatz schmatz', tauscht zwei Stück gegen Alkoholhaltige aus dem Tütchen seiner schwangeren Frau. Drei Pralinen sind noch übrig. Irgendjemand erzählt ein paar lustige Geschichten. Tüte knistert wieder, schwups, sind die letzten drei Pralinen auch weg. Whaaat? Also echt jedem anderen wär nach so viel Zucker in 20 min sauschlecht... Aber so ist das jedes Jahr. Mutti schnaboliert einzeln über Wochen verteilt an ihr Tütchen ran und die Brüder eher so 'nomnomnom, rülps, yeah, voi guad, höhö...' alles auf einmal weg.


Aber haben wohl gemundet, die kleinen Pralinchen. Und nachdem die Rezepte nun jahrelang gehütet worden sind, werden die endlich mal gelüftet. Den Anfang macht die neueste Sorte: Himbeer-Cassis-Trüffel. Wahnsinnig fruchtig und schön säuerlich außenrum. Meine liebste Fruchtpraline! Ich hab drei Jahre rumprobiert, bis ich zufrieden war mit der fruchtigen Praline im Bunde und nun bin ich endlich am Ziel angekommen. Knack, mmh, jamm!


Himbeer-Cassis-Trüffel   
(63 Pralinen)

250 g Himbeeren, TK
100 g Puderzucker
50 g Glukosesirup
150 g Kuvertüre, dunkle
50 g Vollmilchschokolade
1 Lage Hohlkugeln, Zartbitter (63 Stück)
200 g Kuvertüre, dunkle
6 EL Zucker
15 g Cassis-Pulver (schwarze Johannisbeere)

Himbeeren auftauen lassen, evtl. ausgetretene Flüssigkeit abschütten. Mit Puderzucker in einem Topf aufkochen und mind. 5 min köcheln lassen, bis die Himbeeren schön weich sind.
Glukosesirup einrühren bis es sich aufgelöst hat.
Himbeersud durch ein Sieb passieren.
Dunkle Kuvertüre (150g) mit Vollmilchschokolade grob klein hacken, mit dem heißen Himbeersud übergießen und verrühren bis alles gut vermischt ist. Falls der Sud schon zu kalt ist, die Himbeer-Schokoladen-Mischung nochmals leicht erwärmen, bis die Schokolade gut schmilzt.
Die Masse auf etwa 30°C abkühlen lassen.
Nun die Himbeer-Schokoladen-Masse in einen Spritzbeutel füllen (oder in eine Gefriertüte und dann ein Eckchen abschneiden) und die Hohlkugeln mit der Masse befüllen. Komplett abkühlen lassen.
50 g dunkle Kuvertüre schmelzen, die Hohlkugeln damit verschließen.
Sobald die Schokolade hart geworden ist die restliche dunkle Kuvertüre bei 50-55°C schmelzen. In einem Schälchen den Zucker mit dem Cassispulver vermischen.
Nun jede Kugel wie auf einer 'Panierstraße' erst dünn mit Schokolade überziehen (etwas Schokolade in die hohle Handfläche geben und die Kugel darin wälzen) und dann im Cassis-Zucker wälzen bis rundherum eine lila Zuckerschicht klebt. Wir waren dafür zu zweit (einer für die Schoki, der andre für die Zuckerwälzerei), alleine wirds eine arge Sauerei. Aber man kann die Pralinen ja auch sonstwie verzieren, einfach nur Schokolade ist auch lecker.


Tipp 1: Man kann natürlich auch noch etwas Himbeergeist in die Füllung geben. Ich wollte eigentlich beide Varianten ausprobieren, hab dann aber vergessen nach der Hälfte der Kugeln den Schnaps in die Restfüllung zu mischen und plötzlich waren alle alkoholfrei ;)

Tipp 2: Diese Pralinen kann man auch supereinfach vegan basteln. Die Vollmilchschoki mit Zartbitter oder iChoc ersetzen, bei der Kuvertüre darauf achten, dass kein Milchzeug drin ist und bing, schon gibts leckere vegane Pralinchen.

Tipp 3: Wenn ihr die Pralinen nur mit Schokolade überzieht unbedingt beim Schmelzen der Schoki nicht über 55°C kommen, sonst wird euch der Schokoladenüberzug beim Trocknen so komisch weiß. Am besten bei ca 55°C schmelzen und zum Verarbeiten auf 28°C abkühlen lassen, dann knackt die Schokolade nachher richtig schön beim Reinbeißen.


Donnerstag, 3. November 2016

Wraps mit gebackenem Kürbis - So simpel und so lecker!

Manchmal geht's so einfach! Wobei der Herstellungsprozess dieses sonst so simplen Backkürbiszeugs echte Schweißarbeit war... Diese fies harten Knollen, boah. Mit dem Monster-Brotmesser hab ich mich auf das orange Ungetüm geschmissen, mit dem ganzen Körpergewicht versucht das Ding zumindest mal in zwei Hälften gesäbelt zu bekommen, ohne dabei die halbe Arbeitsplatte x-mal anzuritzen. Aber hat man das Teil mal geknackt kann man juchzend vor sich hinschnippeln und alles klein hacken.
Und im Nu hat man den Kürbis mit etwas Rohrzucker in den Ofen verfrachtet, ein paar tuffige Balsamico-Zwiebeln angebruzelt, Curry-Joghurt angerührt und schon kann die Wrap-Bastelei losgehen. Ein bisschen knackiges Grünzeug mit dazu, Chili dran und oleole! Es geht einfach nichts über gebackenen Kürbis! Und dann noch eingerollt in Weizenfladen, noom!


Wraps mit gebackenem Kürbis und Balsamico-Zwiebeln    
(Für 2 Personen)

1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 große rote Zwiebel
1/2 Landgurke
Etwas Pflücksalat
1 Becher (Soja-)Joghurt, natur
Pflanzenöl
Brauner Zucker oder Rohrohrzucker
Balsamico-Essig
Paprikapulver, Cayennepfeffer, Garam Masala, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer
4 große Weizenfladen (Tortilla)

Kürbis vom Innenschlabber befreien und in Würfel schneiden, in einer Schüssel mit etwas Öl, Salz, Pfeffer, Paprika und einer ordentlichen Prise Zucker vermischen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und 20 min bei 180°C Umluft backen.


In der Zwischenzeit Gurke in Würfel schneiden, Salat waschen und trocken schleudern. Joghurt mit 1/2 TL Garam Masala und einer Prise Kreuzkümmel anrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zwiebel in Ringe schneiden, mit etwas Zucker und Öl ankaramellisieren, mit einem kräftigen Schuss Balsamico ablöschen und bei niedriger Hitze ziehen lassen, bis die Zwiebeln weich sind und der Balsamico verdampft ist.
Sobald der Kürbis fertig ist, die Weizenfladen erwärmen und mit Joghurtsauce, Salat, Gurken, Balsamico-Zwiebeln und gebackenem Kürbis belegen, mit Cayennepfeffer bestäuben, einrollen und losschlemmen :)


Die Joghurtsauce war auch ultralecker, gefiel mir besser als die Balsamico-Zwiebeln. Die gehen neben dem goilen Kürbis und der leckeren Sauce fast etwas unter. Vielleicht wären die ganz dünn gehobelt und roh fast noch besser in dem Wrap gewesen. Aber Balsamico, uuh, das ist hald auch immer so cool. Herr Wos zum Essn war auf jeden Fall ebenso begeistert von dem leckeren Fresschen wie ich, das ist das Beste daran: Bald gibt's also wieder Kürbis-Wraps :D

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