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Sonntag, 28. Oktober 2018

Bowl mit süß-saurem Orangen-Tofu, Rosenkohl und Süßkartoffel [vegan]

Als krasser Influencer (äh hust, fast) musste ich natürlich auch mal so eine fancy, instagrameske 'Buddha-Bowl' basteln. Das ist so ein Fresschen aus vier, fünf Komponenten, meistens aus verschiedenem Gemüse, bisschen Kohlehydraten und ner Proteinquelle. Das dann möglichst bunt und hübsch in ne Schale drappiert (wichtigster Punkt^^), eventuell noch ein fancy Dressing drüber und schon ist man dabei. In meine hippe Bowl schafften es Jasminreis, Mais, süß-saurer Orangen-Tofu, leicht ankaramellisierter Rosenkohl mit Balsamicocreme und bisschen scharfe, gebackene Süßkartoffel. Mein Favorit: Der süß-saure Orangen-Tofu, schön sticky und lecker fruchtig-süß, oh yeah. Wie man an meiner zurückhaltenden Farbauswahl erkennt war mir der Geschmack dann doch am wichtigsten. Anstatt rohen, leuchtend violetten Rotkohl, halb gegarten, kräftig-grünen Rosenkohl oder mit Rote-Bete-Saft eingefärbte Einhorn-Glasnudeln gab's einfach lecker gebackenes Gemüse mit genialem Tofu und bissl Reis.


Orangen-Tofu süß-sauer    

200 g Naturtofu (schön weichen, z.B. ausm Asialaden)
Salz oder Sojasauce (optional: Chinagewürz, Fleischwürze, Hähnchengewürz, etc)
60 ml O-Saft
2 EL Austernsauce, vegetarische
2 EL Agavendicksaft
1 EL Sesamöl
1 EL Limettensaft
Optional: Sesam, weiß und schwarz

Tofu etwas ausdrücken und trocken tupfen, in Würfel schneiden. O-Saft, Austernsauce, Agavendicksaft, Sesamöl und Limettensaft verrühren.
Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu von allen Seiten knusprig braten. Mit Salz oder Sojasauce würzen (ich hab noch etwas 'Fleischwürze' dazugegeben und dafür weniger Salz).
Angerührte Marinade dazugeben und so lange köcheln bis die Soße leicht zähflüssig wird. Nicht zu dick einköcheln sonst kann sie bitter werden. Tofuwürfel immer wieder wenden, dass sie schön mit der Glasur benetzt werden.
Mit Sesam bestreut servieren.


Den Rosenkohl hab ich mit etwas Öl, Salz und Zucker vermischt, die Süßkartoffeln mit einer geachtelten roten Zwiebel, Öl, Salz, Paprika und Cayennepfeffer und dann beides bei 180°C Umluft ca. 25 min gebacken bis es gut Farbe bekommen hat. Über den Rosenkohl kam noch Balsamicocreme und über die Süßkartoffel kamen noch paar Chiliflocken. Dazu dann noch Mais und Jasminreis und mit dem Orangen-Tofu war das dann eine leckere bunte Mischung.

Sonntag, 23. September 2018

Bandnudeln mit Champignon-Sahnesoße [vegan]

Die Champignons zu dem Gericht waren ja eigentlich für 'Fake-Meat'-Bällchen bestimmt gewesen. Dafür war ich dann aber zu faul und die Knöllchen mussten anderweitig verwertet werden. Tja und wie so oft wenns unkompliziert sein soll gibt es bei uns dann Paaasta. Supersimples Champignon-Sahnesößchen dazu, frische Petersilie aus Muttis Gemüsegarten noch rein und schon kann losgeschlemmt werden. Wir hatten sogar noch selbstgemachte Bandnudeln da, das ist schon nochmal ein Stückchen besser als gekaufte Nudeln. Als Teig nehm ich inzwischen nur noch den von meinen Pilz-Ravioli, absolut gelingsicher, lecker und einfach zu verarbeiten.


Bandnudeln mit Champignon-Sahne-Sauce    
(2 Portionen)

250 g Pasta nach Wahl (wir hatten noch selbstgemachte^^)
1 Zwiebel
1 - 2 Knoblauchzehen
250 g Champignons, braun
100 ml Weißwein
100 - 150 ml Soja Cuisine
50 - 100 ml Nudelwasser
Petersilie, frisch gehackt
Salz, Pfeffer, Paprika

Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken, Champignons putzen und in Scheibchen schneiden.
Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Knoblauch zugeben und 1 - 2 min mitbraten. Champignons dazugeben und unter gelegentlichem Rühren anbraten bis sie etwas angebräunt sind. Aufpassen dass der Knoblauch nicht anbrennt.
Mit Weißwein ablöschen und köcheln lassen bis der Wein verdampft ist. Soja Cuisine und etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz (evtl. Gemüsebrühe), Pfeffer und etwas Paprika würzen.
Wenn die Soße etwas angedickt hat Petersilie nach Geschmack unterheben und mit den Nudeln servieren.


Die selbstgemachten Nudeln waren dazu schon echt genial. Beim Ravioli-Basteln mit Freunden ist uns ein Batzen Nudelteig übrig geblieben. Den hab ich dann noch fix durch die Pastamaschine gezwängt und mit dem Pizzaroller in Streifen geschnitten, einfach auf bemehlten Brettern verteilt über Nacht getrocknet.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kartoffelsüppchen mit Karotten und Kürbis

Mein Magen spielt zur Zeit ein bisschen verrückt, was total gemein ist, wenn dank Vorweihnachtszeit und Nikolaus überall Plätzchen rumstehn, Schokonikoläuse verteilt werden und sich die Kollegen auch noch genau dann Pizza ins Büro holen müssen. Ich sitz bei all dem daneben und knabber an mein Zwiebackpaket ran... Aber zumindest am Wochenende wollte ich mal wieder was Leckeres essen, trotz Grummelmagen. Suppe geht ja eigentlich immer und damit war die Entscheidung auch schon gefallen. Denn am besten von allen Süppchen ist einfach die Kartoffelsuppe. Und das beste Rezept dafür hab ich mir mal klammheimlich über ein paar Ecken von B. stibitzt, muha! Der Klassiker ist ja eigentlich ziemlich kartoffelig, eventuell noch mit Sellerie, auf jeden fall Majoran und lauter so Zeug dran, naja. Auch fein, aber B.s Rezept ist cooler. Pupseinfach und mit bisserl Kürbis und Chili gepimpt ein echt leckeres Süppchen.


Kartoffel-Karotten-Kürbis-Suppe    

1 kg Kartoffeln
500 g Karotten
300 g Kürbis
3 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1 l Gemüsebrühe
100 ml Sahne oder Soja Cuisine (bei uns inzwischen immer mit Soja Cuisine)
3 Lauchzwiebeln
Paprika, Chili
Salz, Pfeffer

Zwiebeln grob würfeln, Knoblauch schälen und halbieren. Gemüse gegebenfalls schälen und grob klein schneiden. Lauchzwiebeln schräg in Ringe schneiden.
Zwiebeln und Knoblauch in einem großen Topf kurz anbraten, dann das restliche Gemüse dazugeben, mit Brühe aufgießen und ca. eine Stunde köcheln lassen.
Mit einem Stabmixer grob durchpürieren und mit den Gewürzen abschmecken.
Topf vom Herd nehmen, Sahne einrühren und Lauchröllchen untermischen. Eventuell nochmal mit Salz abschmecken und schon kann losgefuttert werden.


Bei uns muss die Suppe richtig schön dick sein, fast schon wie ein Brei. Wenn ihr es lieber suppiger mögt dann gebt einfach noch etwas mehr Gemüsebrühe dazu bis ihr die gewünschte Konsistenz erreicht.

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