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Donnerstag, 6. September 2018

Indische Würzkartoffeln mit Rahmspinat [vegan]

Diiiese Farben, ist das nicht der Wahn? Leuchtendes Gelb ohne Ende und dazu der nicht grau gewordene Rahmspinat, hiöö. Ich dachte ja eigentlich beim Dahinköcheln dass der supergeniale Curryduft niemals bildlich festgehalten werden könnte. Die Sonne war auch schon am sich verkriechen und der Gedanke verfestigte sich dass ich kein Foto hinkriegen würde, das dem aromatischen Fresschen gerecht werden könnte. Als ich dann aber alles auf den 'Fotografier-Teller' drappiert hatte kam sie plötzlich hinter den Wölkchen hervorgestrahlt als hätte sie etwas Interessantes erblickt, hihi. Wäre auch echt zu schade gewesen, denn die Würzkartoffeln waren der Hammer und der Hafersahne-Spinat dazu perfekt. Während der Spinat köchelte hab ich die Kartoffeln gewürfelt und dann direkt angebruzelt, so ging alles ganz fix und war innerhalb einer halben Stunde auf den Tellerchen.


Indische Würzkartoffeln mit Rahmspinat   
(2 Portionen)

400 g Spinat, TK
200 ml Hafersahne
600 g Kartoffeln
2 EL Butasan (veganes Butterschmalz, ersatzweise Pflanzenöl)
je 1 TL Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel
je 1/2 TL Ingwer, Cayennepfeffer
je 1 Prise Zimt, Nelken (2 ganze Nelken gemörsert)
200 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Petersilie

Spinat in einen Topf geben und so lange offen köcheln bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Hafersahne zugeben, mit etwas Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken. Warm halten bis die Kartoffeln fertig sind.
Kartoffeln schälen und in eher kleine Würfel schneiden. Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Ingwer, Cayennepfeffer, Zimt und Nelken in einem kleinen Schälchen mischen.
Kartoffelwürfel in 2 EL Butterschmalz von allen Seiten anbraten bis sie ein paar angeröstete Stellen haben.
Gewürzmischung zu den Kartoffeln geben und salzen. Unter Rühren 2 min anbraten. Mit 200 ml Gemüsebrühe aufgießen. Bei mittlerer Hitze einköcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Kartoffeln gar sind (Falls ihr größere Würfelchen geschnitten habt und die Kartoffeln noch nicht gar sein sollten einfach etwas Gemüsebrühe nachgießen).
Sobald die Kartoffelwürfel rundrum etwas angeröstet sind etwas gehackte Petersilie unterheben und mit dem Spinat servieren.


Falls ihr nicht so die Spinatfans sei, dieses Gericht gab's auch schon mit Rahmwirsing (Rezept hier *klick). Der Wirsing ist etwas dezenter als der Spinat und passt auch supi zu den würzigen Curry-Kartoffeln. Oder ihr futtert einfach nen bunten knackigen Salat dazu, es braucht gar nichts besonderes zu den leckeren Kartöffelchen.

Samstag, 30. Dezember 2017

Partyfutter: Spinat-Blätterteig-Stangen [vegan]

Unsere kleine Vor-Silvester-Party ist rum und es gab die eine oder andere Leckerei zu verdrücken. Diesmal alles vegan damit jeder ohne Einschränkung reinmampfen konnte. Am beliebtesten waren die Spinat-Blätterteig-Stangen: Leicht knoblauchige und 'käsige' Knusperstangen mit lecker Spinat, noooch besser als Pesto-Schnecken. Damit ich das Rezept im Partytrubel nicht vergesse hab ich es gleich hier festgehalten.


Spinat-Blätterteig-Stangen    

250 g Spinat, TK
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Creme Vega (veganer Schmand-Ersatz)
75 g Bedda Reiberei (veganer Reibekäse)
Muskat, Salz, Pfeffer
1 Rolle Blätterteig, ca. 275 g
Etwas Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)

Spinat auftauen lassen und kräftig ausdrücken. Zwiebel klein würfeln und Knoblauch fein hacken.
Spinat, Zwiebelwürfel und Knoblauch mit Creme Vega und Reibekäse vermischen, eine Prise Muskat dazugeben und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Blätterteig ausrollen, die Spinatcreme auf einer Häfte verstreichen, andere Hälfte Teig darüberklappen und andrücken.
In Streifen teilen und jeden Streifen um die Längsachse drehen, dass schön verzwirbelte Stangen entstehen.


Mit etwas Sojamilch bepinseln (damit sie später schöner anbräunen).
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Umluft) ca. 20 min backen, bis die Stangen schön goldig angebräunt sind.


Neben den Spinat-Stangen gab's noch kleine Süßkartoffel-Bratlinge, Nudelsalat mit Balsamico-Dressing, Kartoffelsalat mit Essig-Öl-Dressing mit süßem Senf, gemischten Salat, Couscous-Salat mit Kresse, falschen Heringssalat, Gurken-Hummus und Ajvar-Creme. Und danach noch Buche de Noel in Schichtform, lecker lecker. Das ein oder andere Rezept muss ich mir noch besorgen, was von mir war hab ich verlinkt oder wird demnächst noch ergänzt :)

Sonntag, 18. Juni 2017

Cremige Spinat-Schwammerl One Pot Pasta [vegan]

Wir sind ja gerade dabei im Tiefkühlfach etwas Platz zu schaffen, damit das Kühlteil von der Eismaschine reinpasst, hehe. Letzten Sommer haben wir's nämlich echt kein einziges mal geschafft selbst Eis zu machen. Das soll uns dieses Jahr nicht passieren. In der Arbeit haben wir schon fleißig Eis mit flüssigem Stickstoff gezaubert und neue Lieblingsrezepte entdeckt, da kitzelt es mich um so mehr die auch zu Hause mal ganz klassisch mit Eisfach und Rühr-O-Mat auszutesten.


Als erstes musste also eine große Dose Chili non Carne (oder con Tofu, hmm) aus'm Vorrat vernichtet werden. Und heute flog der Rest-Spinat und die Schwammerl, die mir Mutti mal mitgegeben hat in nen Topf um ne leckere Nudelsauce zu werden. Weil ich äuuußerst spülfaul bin kam auch der ganze Rest gleich mit in den Topf. Man nennt sowas dann ganz fancy 'One Pot Pasta' und klopft sich selbst auf die Schulter. Die cremige Spinat-Schwammerl-Sauce war echt total lecker und kommt direkt in mein Rezeptheftchen damit's die genau so bald mal wieder gibt. Cremige Pasta ist eben nie verkehrt, noom.


Spinat-Schwammerl One Pot Pasta    
(3 Portionen)

250 g Linguine (Kochzeit ca. 8 min)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250 g Schwammerl (gemischte Pilze)
150 g Spinat
1/2 Zucchini
1 TL Thymian, getrocknet
Kräutersalz, Pfeffer, Muskat
600 ml Gemüsebrühe
250 ml Soja Cuisine*
2 EL Würz-Hefeflocken**

Zwiebel grob würfeln, Knoblauch fein hacken, Pilze evtl klein schneiden (ich hatte eingefrorene von letztem Herbst, die schon klein geschnippelt waren), Zucchini halbieren und in Scheibchen schneiden.
Zwiebeln in einem großen Topf in etwas heißem Pflanzenöl glasig dünsten, Spinat zugeben und 2 min mitbraten. Knoblauch, Pilze, Zucchini und Thymian zugeben. Gemüsebrühe zugießen, kräftig pfeffern, eine Prise Muskat und etwas Kräutersalz zugeben und aufkochen lassen.
Sobald die Brühe köchelt die Nudeln dazugeben und bei mittlerer Hitze weiterköcheln bis die Nudeln fast al dente sind. Gelegentlich umrühren.
Nun Soja Cuisine und Hefeflocken unterrühren, mit Kräutersalz abschmecken und weiterköcheln bis die Nudeln den gewünschten Biss haben.


Männchen hat sich noch Parmesan darüber geraspelt, das passt natürlich auch super dazu. Ich war ja noch nie ein Parmesanfan, für mich passt ein Gurkensalat oder was anderes Grünes besser dazu ;)

*Soja Cuisine findet man meistens bei den haltbaren Milchprodukten. Wenn ihr es mit normaler Sahne ersetzen wollt, nehmt etwas weniger als im Rezept und dafür etwas mehr Gemüsebrühe, da Kuhmilch-Sahne etwas schwerer ist als Sojasahne.

**Würz-Hefeflocken gibt's inzwischen in größeren Supermärkten und in jedem Reformhaus. Für wen's nicht vegan sein muss kann stattdessen auch etwas Parmesan reinhobeln.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Spinatcurry mit gerösteter Paprika und lila Curry

Baaa, Mist, wie sehr hätt ich mir gestern so ne Plastikspritze ausm Labor gewünscht. Es gibt echt kaum was ausm Labor, dass man nicht als Küchenequipment missbrauchen könnte. Egal ob coole, hitzebeständige Messbecher, superpraktische Kolben zum schwenken, Magnetrührer oder eben diese steril verpackten kleinen Einwegspritzen. Wie hätte man denn besser 2ml-Portionen Obstbrand in die Minilöcher der Schnaps-Pralinen-Hohlkörper füllen können? Zum Glück hab ich daheim dann doch noch eine gefunden. Bekommt man ja manchmal vom Tierarzt oder so mit, damit man z.B. kleine geschwächte Nager daheim besser füttern kann. Mit der frisch ausgekochten 5ml-Spritze bewaffnet konnte es dann los gehen. Easypeasy sag ich da nur. In unter einer Stunde waren die 30 Pralinchen befüllt, verschlossen, schokoliert und verziert, optimal.


Perfekt nach einer Stunde Schokolade schlecken und Schnapsreste schlürfen ist übrigens unser zuletzt zusammengeköcheltes Spinatcurry mit gerösteter Paprika. Wir habens einmal mit Panir gemacht, da hat uns etwas der Biss gefehlt im großen Ganzen. Wobei ich Panir eigentlich immer gooil finde, egal was dabei ist^^ Trotzdem gabs nochmal eine zweite Variante mit knackiger Zucchini und rundherum angebruzelten Kartoffelwürfeln und schon war dieses Problemchen gelöst. Denn geschmacklich konnte man nicht meckern. Röstaromen vom Rauchpaprika und den gerösteten Paprikaschoten, das coole lila Curry und dazu bissle Tomate und Spinat, das kann ja nicht verkehrt sein ;)


Spinat-Curry mit gerösteter Paprika und lila Curry     
(3 - 4 Portionen, je nach Beilage)

3 Paprika, rot
400 ml Kokosmilch
1 Zwiebel, rot
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
250 g Spinat (TK)
250 g Panir oder Kartoffeln (für die vegane Variante Kartoffeln nehmen^^)
250 g Zucchini
1 Prise geräuchertes Paprikapulver
2 EL lila Curry (oder beliebigen anderen Curry)
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Zucker

Die Paprikas halbieren und von Häuten und Kernen befreien. Eine Paprikahälfte in Streifen und dann in kleine Würfel schneiden, für später zur Seite stellen. Restliche Paprikahälften im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca 20 min lang backen, bis die Haut verbrannt ist.
In der Zwischenzeit Zwiebel würfeln, ebenso den Panir oder die Kartoffeln und die Zucchini.
Zwiebelwürfel mit Knoblauchzehen in etwas Öl braun anbraten und in einen Mixer geben.
Nun die Paprikahälften aus dem Ofen holen, in eine Gefriertüte geben, verschließen und ca 10 min 'schwitzen' lassen, damit sich die Haut besser löst (ist trotzdem ein bisschen ein Gefummel, besser noch nicht zu hungrig sein zu diesem Zeitpunkt^^).
Dann die Paprikahälften häuten und zusammen mit Kokosmilch und Tomatenmark zu den Zwiebeln in den Mixer geben und fein pürieren.
Panir- oder Kartoffelwürfel in etwas Öl von allen Seiten anbraten, bis sie schön angebräunt sind, salzen und pfeffern, zur Seite stellen.
In einem hohen Topf (es wird nämlich ganz schön spritzen und blubbern) das Paprikapüree aufkochen, Spinat, Currypulver, geräuchertes Paprikapulver, eine Prise Zucker, Salz und Pfeffer zugeben und einköcheln lassen, bis die Sauce andickt (ca. 20 min).
Paprikawürfel und Zucchinistückchen zugeben und weitere 10 min köcheln lassen. Mit den Gewürzen und Chili abschmecken.
Kartoffel- oder Panirwürfel unterheben, kurz erwärmen lassen und mit z.B. Basmatireis, einem grünen Salat und Naanbrot servieren.


Bei uns gabs nur Salat und Reis dazu, daher waren es eher nur drei Portionen. Außerdem gabs bei der ersten Version keine Zucchini und Kartoffeln mit im Curry. Mit Naanbrot noch dazu müsste das dann also doch vier Portionen hergeben.


Lila Curry wird wahrscheinlich nicht gerade jeder daheim rumliegen haben. Aber man kann ja quasi alles irgendwie ersetzen. Ich denke da passt so ziemlich jedes etwas coolere Curry dazu, egal ob Madras, Fünf-Gewürze oder sonst was. Ich finde nur es sollte keine süßliche Mischung sein. Aber probieren geht über studieren ;) Das besondere am lila Curry ist die extra Portion Blütenzeug. Dadurch hat es was blumiges, total tuffig!

Es gab bei uns ja schon viele Currys, wenn ihr Hunger auf mehr bekommen habt, schaut doch mal hier *klicki nach :)

Donnerstag, 4. Februar 2016

Spinat-Lasagne mit Frischkäse und Tomatensauce - Soulfood pur!

Heut gibts mal wieder richtiges Soulfood. Pasta, Käse, cremiger Gemüseschlonz. Kurz: Spinatlasagne. Und zwar mit Frischkäse und Tomatensauce, damit's nicht zu spinatig wird. Lasagne könnt ich eh so gut wie jeden Tag essen, abwechselnd mit Weißbier-Pizza, Ofen-Kartoffeln, Erdnuss-Bratnudeln und irgend'nem Burgerteil.


Lange habe ich am Spinatlasagnenrezept getüftelt, obwohl's nie schelcht war. Nur hatte ich einmal eine im Chaplin in Regensburg und die war sooo gut. So schön cremig und mit einer richtig dicken Tomatensauce, lange eingeköchelt, perfekt! Die wollte ich auch mal so hinbekommen. Und da ist es nun, mein Spinatlasagnenwerk, wie ich es immer schon haben wollte.


Spinat-Lasagne mit Frischkäse und Tomatensauce    
(4 Portionen)

450 g junger Spinat, gehackt (TK)
200 g Frischkäse
Muskat, Kräutersalz, Pfeffer
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
100 ml Rotwein
1 Dose Tomaten, gehackt
Salz, Pfeffer, Zucker
Je 1 TL Thymian, Oregano, Basilikum
150 g Käse, gerieben
1/2 Kugel Mozzarella
Lasagneplatten

Spinat so lange kochen, bis alle Flüssigkeit verflogen ist. Dann mit Frischkäse mischen und mit etwas Muskatnuss, Kräutersalz und viel Pfeffer würzen.
Während der Spinat köchelt Zwiebel und Knoblauch würfeln. Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Tomatenmark unterrühren und anrösten. Mit Rotwein ablöschen und einköcheln lassen. Tomaten zugeben, Gewürze einstreuen und mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Bis die Spinatsauce fertig ist einköcheln lassen.
Lasagneform ausfetten. Die Hälfte der Tomatensauce auf dem Boden verteilen, mit Lasagneplatten belegen. Dann Spinatsauce darauf geben, glatt streichen, mit etwas geriebenem Käse bestreuen, Lasagneplatten darauf legen und so lange wiederholen, bis die Spinatsauce aufgebraucht ist (bei mir waren's drei Spinatschichten). Tomatensauce als letzte Schicht auf die Lasagneplatten streichen, mit restlichem Käse bestreuen und mit ein paar Scheibchen Mozzarella belegen.
Im vorgeheizten Ofen bei 190°C (Ober-/Unterhitze) ca. 30 min backen, bis der Käse schön angebräunt ist.

Edit 25.12.2017, es geht noch fetter (und besser^^): 250 ml Rotwein, 200 g geriebener Käse und kein Mozzi, + 200 ml Sahne zum Spinat, + Béchamel aus ca 500 ml Milch als oberste zwei Schichten. Reicht dann für 5 - 6 Leute.


Boah, ich könnt mich da echt reinlegen! So eine jammige Spinat-Lasagne, mmmh. Schade, dass alles schon weg ist. Ein grünes Salätchen oder ein Gurkensalat machen sich dazu übrigens sehr gut. Sonst wird's schon sehr heftig und schwer ;)

Montag, 27. April 2015

Pastapasta! Mit cremiger Spinat-Champignon-Sauce

Aaaah, ich ärger mich ja so! Da macht man einen superleckeren, abartig schokoladigen und dazu auch noch veganen Schokomousse-Kuchen und alle Fotos davon sind Mistkack. Nooo! Der Kuchen war der Hammer *heul. Aber die Fotos sind verwackelt, kunstlichtig usw. Also gabs am Sonntag keinen Post, war beleidigt:P
Heute konnte ich wieder aus meinem kulinarischen Loch krabbeln und ein paar gemütserhellende Spinatsahnenudeln köcheln. Mit Champignons, ein paar Kräutern und, weils immer passt, Erbsen. Es geht wieder bergauf. Bei den letzten Sonnenstrahlen vorm Regen wurden die cremigen Nudelstreifen dann auf dem Balkon reingemümmelt. Da gings mir gleich viel besser.


Tagliatelle mit cremiger Spinat-Champignon-Sauce    
(2 Personen)

200 g Tagliatelle
200 g Champignons
100 g Spinat, TK
50 g Erbsen, TK
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Gemüsebrühe
Thymian, Dill *
200 ml Sahne
Salz, Pfeffer
Parmesan, frisch gerieben

Tagliatelle in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Champignons putzen und in Scheiben schneiden, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Champignons dazugeben und unter gelegentlichem Rühren ca. 5 min weich braten.
Spinat und Erbsen zugeben und weiterbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Gemüsebrühenpulver, etwas Thymian und Dill zugeben, 1 min mitbraten und mit der Sahne ablöschen.
Mit Salz, Pfeffer und geriebenem Parmesan abschmecken und die Tagliatelle vorsichtig unterheben.
Mit Parmesan bestreut servieren.

* Mein Thymian hat schon die ersten genießbaren Triebe, der Dill hat allerdings den Winter nicht überstanden, da musste Trockenfutter her.

Samstag, 17. Mai 2014

Gesund und supercool: Avocado-Spinat-Pesto am Vegan Wednesday #9

Am Mittwoch gabs mal wieder was Verrücktes. Nicht nur weil dieser Tag seit ein paar Wochen eine kleine vegane Insel in der restlichen Futterwoche ist. Sondern auch, weil ich bei Gourmandises Vegetariennes auf ein interessantes Rezept gestoßen bin, ein Avocado-Postelein-Pesto. Mit dem restlichen Spinat statt Postelein hab ichs nun nachgebastelt. Krass. Total grasig. Als Vorspeise wärs schon cool. Irgendwie besonders und mit einem wahnsinnig frischen Geschmack. Aber als Hauptspeise war uns der Geschmack irgendwann einfach zu viel. Ich werde es nochmal mit Feldsalat ausprobieren, den mag ich roh auf jeden Fall und ich stell ihn mir auch sehr pestotauglich vor.


Avocado-Spinat-Pesto    
(Für 3 bis 4 Nudelportionen, je nach Nudelsorte und Geschmack)

1 Avocado, sehr reif
250 g Spinat (besser: zarter, junger Spinat)
1 Knoblauchzehe
30 g Pinienkerne
1 Schuss Olivenöl
1 TL Hefeflocken, optional
Muskatnuss
Salz, Pfeffer, Zucker

Avocadofleisch, Spinat, geschälte Knoblauchzehe, Pinienkerne und Olivenöl mit dem Stabmixer gut pürieren. Mit Hefeflocken, etwas Muskatnuss, 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Unter frisch gekochte Nudeln mischen und losschaufeln, -rollen, -picksen, ...


Sonst gabs an diesem Vegan Wednesday nichts Weltbewegendes. Vormittags Sandwiches mit leckerem Paprika-Veggieaufschnitt von Alnatura. Der ist einer meiner Lieblingsbrotbegleiter, egal ob von Alnatura oder von Taifun, Paprikavurscht ist immer lecker. Wobei, die von Alnatura mag ich zur Zeit etwas lieber.


Für Mittag hab ich mir Nudelsalat mitgenommen. Diesmal wieder fruchtig frisch mit Äpfeln, Ananas, Mais und Paprika. Das Rezept ist immer noch das von daaamals, als ich das erste Mal einen veganen Nudelsalat für eine Freundin machen wollte. Der war so superlecker, da gabs bis heute nichts zu verändern. Ich hab ihn sogar mal mit normalem Joghurt ausprobiert und das war echt nicht so toll. Am besten schmeckt er immer noch mit dem schlabbrigen Alpro Naturjoghurt.

Wen jetzt brennend interessiert, was man sonst so Veganes im Alltag futtern kann, schaut einfach bei Frau Schulz vorbei, die diese Woche jede Menge leckeres Veganfutter sammelt.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Käsefäden! Und dazu bissle Spinatspätzle

Wenn die kalte Jahreszeit einzieht bekomm ich auch wieder Hunger auf mächtigere Sachen. Besonders mit Käse überbackene Gerichte müssen da dann wieder öfters auf den Tisch. So wie die Spinat-Käse-Spätzle zuletzt. Ein Rezept mit kurzer und einfacher Zutatenliste, mit Spätzlesieb auch schnell zubereitet, und trotzdem superlecker. Ist einfach toll, wenns draußen nasskalt und schon dunkel ist und man kann drin jammi Spinatspätzle futtern, die bei jeder Gabel, die man zusammenstochert, ewig lange Käsefäden ziehen, echtes Seelenfutter.


Spinat-Käse-Spätzle   
(2 Portionen)

60 g Junger Spinat, gehackt (TK, aufgetaut)
2 Eier
230 g Mehl
1 TL Salz
1/4 TL Muskatnuss, gerieben
1 kleine Zwiebel
100 g Mozzarella

100 ml lauwarmes Wasser, Spinat, Eier, Salz, Muskatnuss und Mehl mit einem Kochlöffel zu einem zähen glatten Teig schlagen. 30 min ruhen lassen.
Zwiebel würfeln und in etwas Öl bräunlich anbraten.
In einem größeren Kochtopf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig durch ein Spätzlesieb in das kochende Wasser schaben. Die fertigen Spätzle (d.h. wenn sie oben schwimmen) abschöpfen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Eine Auflaufform leicht einfetten, die Hälfte der Spätzle hineingeben, mit etwas Käse (ca. 50 g) und den Zwiebeln bedecken, die andere Hälfte Spätzle darauf verteilen und mit dem restlichen Käse bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180ºC (Ober-/Unterhitze) ca. 15 min backen, bis der Käse leicht anbräunt.


Apropos Seelenfutter. Wir haben uns mal wieder lecker Pizzen beim San Marino geholt. Und da ist mir aufgefallen, dass die noch gar nicht dokumentiert wurden. Okee, schaut auch alles andere als prächtig aus, so ein verschleimter Pizzakarton mit käsiger Teigscheibe in schmurgeligem Licht. Aber die sind echt so wahnsinnig gut. Bei mir muss es immer die Extrawurscht sein, eine kleine Margherita mit Ananas, von der Pizzabäckerin inzwischen schon als 'Kleine Ana' bezeichnet. H. hat sich diesmal eine Diavola mitgenommen, scharfe Salami und Peperonis, brennt schon ziemlich arg. Mir wärs zu scharf, aber schmeckt echt sehr gut.



Mmmmh, echt so genial, dass die quasi gleich um die Ecke sind. Wenn abends nichts im Haus ist, oder einfach keiner Lust auf Kochen hat, einfach ab zum San Marino und ein paar Pizzen eingepackt, yay.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Spinattaschn schmeckan scho guad, aba san hald keine Bratkartoffeln...

Bei einer Freundin gibts zu diversen Anlässen immer mal wieder so leckere Spinattaschen und jedesmal denk ich mir dann, dass ich die auch mal selber machen wollte. Am Wochenende hats endlich mal hingehaun. Blätterteig war noch im Gefrierfach, der musste eh weg um mehr Platz für Eis zu schaufeln:) Dazu wurden Bratkartoffeln gebruzelt und natürlich jammi Salat mit süßem Weißweinessigdressing zusammengezupft.

Nomnom, lecker Bratkartoffeln! Aja und die eigentliche Hauptattraktion, die Spinattaschen:)

Die Spinattaschen waren voll lecker, obwohl sie mir bei S. noch besser geschmeckt haben. Meine waren hald noch warm und ich hab Pinienkerne statt Sonnenblumenkerne reingemischt. Außerdem gabs dazu Bratkartoffeln und gegen die kann so ein brösliges Gemüsehäufchen nicht anstinken;) Oje, und der erste Versuch so ein Täschchen zu formen ist voll daneben gegangen. Unbedingt warten, bis aus der Spinatpampe alle Flüssigkeit rausgeköchelt ist, sonst suppt alles rum und man kann vergessen den Teig noch irgendwie zusammenzukleben.


Spinattaschen     

450g junger Spinat (TK)
1 Pck Blätterteig (6 Platten)
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 EL Pinienkerne
Salz, Pfeffer

Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken und beides im Topf andünsten. Spinat dazugeben, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und so lange köcheln bis die Flüssigkeit verdampft ist. Zum Schluss die Pinienkerne untermischen.
Teigplatten einmal in der Mitte teilen und den gekochten Spinat gleichmäßig darauf verteilen. Zu Taschen verschließen und bei 200°C ca. 15 min backen.
Ich hab 12 Stück rausbekommen.


Letzte Woche wurde außerdem die Obstkuchenproduktion angekurbelt. Endlich gibts leckere Erdbeeren, die auch wirklich nach Erdbeeren schmecken und nicht aus Ägypten oder sonstwoher eingeflogen werden. In der Obstkuchenbodenform von Kaiser (die La Form Plus!) wird der Boden so genial, nach dem Backen stülp ich die Form um und der Boden fällt einfach raus *plopp, ohne irgendwelche Reste, die in der Form kleben bleiben. Einfach super!

Bunter Obstkuchen für Mutti. Die Kiwis waren noch ein bisschen fest, ups:P Aber ohne was Grünes wärs einfach nicht so schön gewesen. Und mit Glibber aus Pfirsichsaft obendrauf wars dann auf jedenfall süß genug:)

Der erste Erdbeerkuchen dieses Jahr! Man braucht nicht mal eine Gabel dafür, einfach ein Stück wie wenns eine Pizza wär rausnehmen und abbeißen *omnomnom

Meeehr Erdbeerkuchen! Gebt mir meeehr Erdbeerkuchen!


Samstag, 25. Mai 2013

und ned den Kartoffelsteaz-Damm vergessn!

Am Wochenende gibts daheim bei Mutti immer was Gscheides. Zumindest am Sonntag muss da was Ordentliches auf den Tisch kommen. So bin ich beim letzten Besuch zu Hause noch an ein Resterl Sauerbraten mit Kartoffelbrei und Blaukraut gekommen. Meine Mama macht natürlich den besten Kartoffelsteaz überhaupt:) Mmhmmh und das Fleisch konnte man fast mit der Gabel abrupfen, so weich war das.

Muttis Sauerbraten mit lecker Kartoffelsteaz und Blaukraut. Wie immer am nächsten Tag aufgewärmt noch viel besser:D Hier hab ich noch alles ordentlich fürs Foto drappiert...

Aber so hats dann ausgesehen, als ichs wirklich gefuttert hab. Mit Kartoffelbrei-Damm zwischen Fleischzeug und Blaukraut, damit sich die Soßen nicht vermischen:)


Neben sich bei den Eltern durchzufressen, wurde natürlich auch selbst gekocht. Unter der Woche muss es oft schnell gehn, meistens weil der Hunger schon so groß ist oder wir einfach keine Lust auf nen riesigen Kochaufwand haben. Also gabs mal wieder Nudeln mit Spinatsauce. Allerdings statt mit popligen Spaghetti die coolen Tagliatelle-Nudelnester - ich mag diese witzigen Nudelknäuel irgendwie voll:) 

Lustige Tagliatelle mit Spinatbaaz. Geht superschnell und kann man irgendwie immer essen:)

Dafür, dass ich Spinat früher nicht mochte, essen wir inzwischen das grüne Kraut ziemlich oft... Es geht aber auch so schön schnell und die Zutaten sind bei uns so gut wie immer parat.


Spinatsauce zu Nudeln 

250 g TK-Spinat
1/2 Zwiebel
200 ml Milch
100 ml Sahne
Muskat, Salz, Pfeffer

Zwiebel würfeln und glasig dünsten, Spinat kurz mitbraten. Mit Milch und Sahne ablöschen und kurz einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken. Eventuell etwas andicken.

Ich nehm am Liebsten den jungen Spinat, der ist mir sympatischer:)

Montag, 6. Mai 2013

auf gehts, back mas

Whee, endlich gehts los! Also heut hat es zwar was brutal unspektakuläres gegeben, aber warum den blog nicht mit Spinatpampe eröffnen? Als Kind hab ich das Zeug nie essn müssen, weils die Mama selber nicht mochte, bis dann mal ein Versuch mit Tiefkühlrahmspinat gestartet wurde. Ich fands echt graislig und hab mir gedacht, das nie wieder zu essn. Zum Glück hab ich irgendwann doch nochmal dem Spinat eine Chance gegeben und futter jetz ziemlich gerne diese Pampe, natürlich mit Salzkartoffeln und Spiegelei, hehe.


Zum Glück hats aber auch noch andere Leckereien in letzter Zeit gegeben, die etwas ansehnlicher daherkommmen. Am Wochenende stand der Junggesellinenabschied meiner zukünftigen Schwägerin an, wofür ich ein paar Cupcakes gebastelt habe. Geplant waren eigentlich zwei verschiedene Sorten, Softcake Cupcakes mit Schokobuttercreme (die sind so verdammt lecker! Rezept hab ich von Totally Veg!) und Vanille Cupcakes mit rosa Erdbeertopping. Die Softcake Teile sind auch echt super geworden:

Lecker Softcake Cupcakes :D

Die Vanillemuffins haben dagegen total abgekackt:/ Die sind mir halb aus den Förmchen gequollen und beim herausfummeln auch noch auseinander gefallen, mäh. Und weil das noch nicht genug war, ham die hässlichen Überreste auch noch voll widerlich geschmeckt aargh. Mir tats am meisten Leid um die tuffigen rosa Papierförmchen, die ich dafür verschwendet hatte. Aber zum Glück konnt ich mich mit den jetz überflüssigen Erdbeeris trösten:D

Der Tod einer jeden Muffinform: übergequollene angebackene Teigpampe...

Am Freitag musste ein improvisiertes superschnelles Gericht her. Wir hatten neben terminbedingtem Zeitdruck einen Scheißhunger, kaum was im Kühlschrank und abgespühlt war auch ned *zonk. Geworden ist es dann eine Blitz-Paprika-Sauce mit Nudelns die unverhofft lecker war. Zusammengepampt wurde die letzte Paprika, ein Restl Tomatenpampe, Milch, bissi Sahne, Basilikum und was man hald noch so in ne Sauce reinhaut, und H. schaffte trotzdem locker noch den Bus:)

Sorry, dass die Schaufel noch im Bild ist, aber wir hatten Huuunger, da darf mit Fotos machen keine Zeit verloren werden!

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