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Sonntag, 17. März 2019

Auberginen-Kebab - veganes Döner-Glück

So einen klassischen Döner hab ich nach meiner Entscheidung nie wieder Fleisch zu essen ziemlich schnell vermisst. Das war einfach eine tolle Geschmackskombi. Frisch geröstetes Fladenbrot, der knackige Salat, knoblauchige Sauce und dann dieses toll gewürzte Dönerfleisch. Nach Jahren des Durchprobierens hab ich jetzt einen neuen Favoriten, der sogar meinem Fleischersatz-Nasenrümpfer super schmeckt: Auberginen-Kebab! Sooo lecker, sag ich euch! Klingt komisch? Ist aber so :D Die Auberginenschnipsel nehmen die würzige Marinade super auf und nach dem Anbraten haben sie eine tolle Konsistenz, noch schön weich aber mit angeknusperten Stellen. Gab's jetzt schon öfters und schmeckte uns jedesmal super, als bunter Teller mit Tomatenbulgur, Zaziki, Salat und Fladenbrot, genauso wie klassisch als Döner im Fladenbrot oder Dürüm Döner oooder mit Pommes, Zaziki und Gurkensalat. Probiert es unbedingt mal aus, es ist sooo guuut!

Auberginen-Döner

Auberginen-Kebab    
(2 Portionen)

1 Aubergine (ca. 400 g)
Salz
1 große Zwiebel
3 - 4 EL Olivenöl
2 - 3 TL Kebab-Gewürz (oder Gyros-Gewürz, was ihr eben lieber mögt)
1/2 TL Paprika
1 TL mittelscharfer Senf

Aubergine in Scheiben schneiden, mit Salz bestreuen und mind. 10 min ziehen lassen.
Zwiebel halbieren und in Ringe schneiden.
Alle Auberginenscheiben gut abtupfen und dann ungleichmäßig in Stücke schneiden (ungefähr so wie Dönerfleisch-Schnipsel).
Auberginen mit Zwiebeln, Öl, Kebabgewürz, Paprika und Senf vermischen und ein paar Stunden, besser über Nacht, durchziehen lassen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und bei mittlerer Hitze unter mehrmaligem Wenden anbraten (dauert so ca. 20 min bis sie auch ein bisschen knusprig werden). Mit Salz und evtl. etwas mehr Kebab-Gewürz abschmecken.
Mit z.B. lecker Bulgur, Zaziki, Fladenbrot und Salat servieren.

Tipps:
Da meine Kebab-Gewürzmischung sehr viel Salz enthält mische ich lieber selbst was zusammen, so kann ich den Salzanteil besser dosieren.
Kebab-Gewürz: 1 TL Zwiebelpulver, 1 TL Knoblauchgranulat, 1/2 TL Pfeffer, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Oregano, 1/4 TL Sumach (oder ein bisschen Zitronenschale), 1 Msp Zimt.
Salz gebe ich dann erst während dem Anbraten noch dazu, da die Auberginen sehr unterschiedlich salzig sein können, je nachdem wie gut man abgetupft hat.

Sonntag, 3. März 2019

Burger Buns einfach selbst backen [vegan]

Viel zu lange hab ich damit gewartet: Burger Buns selbst zu backen! Es ist sooo einfach und die fluffigen Brötchen sind um so vieles besser als die traurigen Lappen aus der Tüte. Der Teig ist schnell und simpel angemixt, dann kommt natürlich noch ein bisschen Wartezeit dazu, in der der Teig gehen darf, aber erstmal im Backofen dauert aus kaum mehr als zehn Minuten bis ihr eure Brötchen zu einem ordentliche Burger zusammenbauen könnt. Jammi! Leckere, fluffige Burger Buns, da lass ich die trockenen Brösel-Buns ausm Supermarktregal links liegen, die auch noch oft nach dem ersten Zupacken flach wie ne Flunder sind. Die Selbstgebackenen fluffen wieder schön zurück in die Originalform wenn man sie drückt, hihi.

Burger Brötchen

Burger Buns   
(für 8 Burger-Brötchen)

375 g Mehl (Weizen, Typ 550)
1 TL Salz
1 Pck Trockenhefe (7 g)
2 EL Rohrohrzucker
120 ml Wasser, lauwarm
180 ml Sojadrink, lauwarm (oder andere Pflanzenmilch)
2 EL Pflanzenöl, neutrales

Trockenhefe mit Zucker und lauwarmem Wasser verrühren bis sich der Zucker gelöst hat, 10 min abgedeckt stehen lassen.
Pflanzenmilch und Öl zugeben und gut verrühren.
Mehl mit Salz in einer großen Rührschüssel mischen. Eine Mulde hineindrücken und die Hefemilch hineingießen. Vom Rand her gut verkneten und mindestens 5 - 10 min weiterkneten bis ein schön geschmeidiger Hefeteig entstanden ist (ich hab diese Arbeit der Küchenmaschine überlassen^^).
Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1h gehen lassen (bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat).
Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal mit den Händen durchkneten und in 8 gleichgroße Portionen teilen. Aus den Teigportionen runde Kugeln formen, jeweils vier auf ein Blech legen und nochmal abgedeckt gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat (bei mir hat das nochmal fast 1h gedauert).
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 10 - 15 min backen bis die Oberfläche goldig braun ist.

Burger-Brötchen

Ihr könnt natürlich auch ganz klassische Sesam-Buns machen. Dazu einfach direkt vorm Backen die Teiglinge mit etwas Wasser bepinseln und geschälten Sesam darauf streuen.

Wir backen das zweite Blech etwas kürzer (so 2-3 min weniger) und frieren die Buns dann ein. Für den nächsten Burgerhunger lasse ich sie einfach auftauen, schneide sie auf und lege sie mit der Schnittfläche nach oben unter den Grill in unserem Backofen. Da auch immer Pommes noch im Ofen sind werden sie durch die Resthitze noch schön warm und die Schnittfläche lecker angeröstet.


Und schon kann fröhlich geburgert werden: Zum Beispiel mit selbstgemachten Reispflanzerln, Salat, Gurke, Zwiebeln, Kraut, Essiggürkchen, Senf und Chilisauce. Auch bei den Burger-Bratlingen mache ich immer gleich mindestens die doppelte Menge und friere die Reste ein.

Sonntag, 6. Mai 2018

Nochmal Bärlauch ergattert: Bärlauch-Couscous-Bratlinge [vegan]

Die Bratlinge, die es in unserem Burger-verrückten Haus am öftesten aufs Tellerchen schaffen, sind eindeutig die Couscous-Gemüse-Burgerpatties. Mit Curry und Cayennepfeffer lecker gewürzt, schön saftig durch Karottenraspel und Frischkäse, und mit dem Couscous superfix gebastelt und dazu schön knusprig. Da ich letzte Woche Bärlauch plündern war gab's die Bratlinge mal leicht abgewandelt, dazu Kartoffel- und Chinakohlsalat. Die Gewürze etwas an den Bärlauch angepasst wurden die kleinen Puffer wieder so lecker, dass ich das Rezeptchen gleich festhalten musste.


Bärlauch-Couscous-Bratlinge    
(12 Bratlinge)

160 g Couscous
300 ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
3 Karotten
1 Handvoll Bärlauch (ca. 40 g)
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver
Salz, Pfeffer, Zucker, Cayennepfeffer
4 EL Soja-Joghurt natur (oder Frischkäse)
4 EL Ei-Ersatz-Pulver (oder Sojamehl)
Semmelbrösel

Couscous mit kochender Gemüsebrühe übergießen und 10 min quellen lassen.
Zwiebel sehr klein würfeln, Möhrchen fein raspeln, Bärlauch in Streifen schneiden.
Couscous, Zwiebeln, Karottenraspel, Bärlauch, Sojajoghurt, Tomatenmark, Ei-Ersatz-Pulver, Paprika, etwas Cayennepfeffer, 1 Prise Zucker und kräftig Salz und Pfeffer vermischen. So viel Semmelbrösel dazukneten, bis sich Bratlinge formen lassen (sind schon ein paar Esslöffel). Die Masse darf ruhig noch etwas feucht sein, das wird durch Couscous und Semmelbrösel später schon knusprig.
12 Burgerpatties formen und bei mittlerer Hitze in heißem Öl goldbraun rausbruzeln.


Vielleicht wär sogar noch ein Hauch Knoblauch ganz fein in den Bratlingen. Aber so schnell werd ich das nicht mehr testen können, denn viel Bärlauch findet man nicht mehr. Sollte ich doch nochmal einen ergattern wird der definitiv erstmal wieder zu cremiger Bärlauch-Pasta verarbeitet, die ist so richtig zum Reinlegen und der Bärlauch kommt darin super zur Geltung. Sorry Bratlinge, es geht hald nix über schlozige Nudelsoßen.


Bärlauch sammeln ist übrigens voll gruselig! Da sitzen einfach mal Unmengen an Spinnen dazwischen rum und lassen sich teilweise nicht mal verscheuchen. So nach dem Motto: 'Des is mei Bärlauch-Bladl, zupf di!' Pah, fiese dicke Spinne, so ne fleischige, kurzbeinige die man sonst nur im Brennholz findet. Die hab ich mal auf ihrem Bärlauch-Blatt sitzen lassen...

Sonntag, 25. März 2018

Herzhafter Veggie-Burger mit Bratlingen aus schwarzen Bohnen, Reis und Champignons [vegan]

Schon lange her, dass es hier mal ein neues Burger-Patty-Rezept gab. Das liegt vielleicht daran, dass ich schon ein paar superleckere Patties im Repertoire hab, hehe. Wenn's richtig schnell gehen soll werden Couscous-Gemüse-Burgerpatties gebruzelt, wenn es etwas fancy sein soll oder für die Lunchbox passen Süßkartoffel-Patties super, richtiges Fleischpflanzerlfeeling kommt bei den Reispflanzerln auf, eine gemüsige, saftige Mischung sind die Gemüse-Bratlinge und, und, und ;)


Aber ein paar Ideen geistern mit immer noch im Kopf rum. Schwammerl zum Beispiel. Dieser lecker herzhafte Geschmack der kleinen Knöllchen wollte auch mal als Burgerpatties ausprobiert werden. Gepaart mit schwarzen Bohnen für die Bindung und Saftigkeit im Bratling, und mit Reiskörnern für einen guten Biss. Dazu crunchiges Panko und kräftige Gewürze für einen ordentlichen Pfiff. Männchen futterte schon den ersten Burger als ich noch meinen knipste. Sein Kommentar mit vollgestopftem Mund: 'Kannst weiterknipsen, schmeckt echt guad, nomnom!' Eine schöne Mischung aus saftigem Bohnenbratling mit dem leicht kernigen Biss vom Reis und durch die Champignons und Gewürze herzhaft lecker.


Black Bean Rice Burger    
(5 große oder 8 normale Patties)

3/4 - 1 Tasse Langkornreis (1 Tasse entspricht ca. 250 ml)
1 Dose Schwarze Bohnen (270 g Abtropfgewicht)
1/2 Zwiebel
4 braune Champignons (100 g)
5 EL Panko (ersatzweise Semmelbrösel)
2 EL Tomatenmark
3 EL Paprikasauce (oder Ketchup, Barbecuesauce, etc.)
1 - 2 EL brauner Zucker
je 1/2 TL Basilikum, Oregano, Cayennepfeffer
1 - 2 TL Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer (je ca. 1/2 TL)
Semmelbrösel (ersatzweise mehr Panko)

Reis nach Packungsanleitung kochen, etwas abkühlen lassen.
Inzwischem Bohnen abgießen, durchspülen, etwas abtropfen lassen und mit einer Gabel zerdrücken bis nur noch wenige Bohnen ganz sind.
Zwiebel und Champignons sehr fein hacken. In etwas Öl andünsten bis die Zwiebeln weich sind und die Champignons leicht anbräunen.
Reis, Bohnenmus, angebratene Champignons und Zwiebel mit Panko, Tomatenmark, Paprikasauce und Zucker in einer Schüssel vermischen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. So viel Semmelbrösel zugeben bis die Masse schön griffig und nicht mehr zu weich ist. Gut mit den Händen durchkneten.
Bratlinge in gewünschter Größe formen, nicht zu dünn, dass sie nicht beim Wenden brechen. In heißem Öl von beiden Seiten ein paar Minuten anbraten bis sie schön angebräunt sind. Auf Küchenkrepp legen, dass überschüssiges Fett abtropfen kann.


Bei uns gab's die Bratlinge ganz klassisch in großen Burgerbuns mit Paprikasauce, Senf, (vegane) Mayo, Zwiebelringen, Essiggürkchen, Salat und Gurkenscheiben. Männchen hatte auch noch hartgekochte Eier und Peperonis dazugeschnipselt. Dazu dann noch einen Kartoffel-Gurkensalat statt der obligatorischen Pommes.


Falls ihr jetzt einen Fetzen-Kohldampf auf meeehr Burger habt, alle meine Burger-Rezepte findet ihr rechts in der Sidebar unter 'Burger' :)

Montag, 6. November 2017

Gschmackiger Röst-Blumenkohl im Pita-Brot aka Shawarma [Feierabendküche]

Schon mal den Wohnungsschlüssel verloren? Yay, das ist ne Riesenfreude, wenn man vor der Haustür steht und einem das auffällt. Besonders wenn der einzige Ort an dem er noch sein könnte Papas Auto ist und die Eltern sich gerade aufn Weg ins Theater gemacht haben. Irgendwann kurz vor Mitternacht hat Mutti meine Nachrichten entdeckt. 'Im Auto is nix' waaah, nooo! Das kann nicht sein, argh! Nochmal läschiläsch bis Papa mittem unterm Heimweg nochmal anhält und der komplette Innenraum abgeleuchtet wird. 'Ham ihn gefunden, kommen vorbei, richt ein Spitzzangerl her, er liegt da versteckt' Woohoo und gulp, was, wo, huh? Nach dem wir dann alles an zangenähnlichen, langen Gerätschaften ausprobiert hatten um den Schlüssel aus seinem miesen Versteck zu befreien, hab ich doch noch im Doktor-Bibber-Style mit einer dürren IKEA-Plastik-Fleischzange endlich den Schlüssel rausgefummelt bekommen. Oooida, puh.


Damit hat das Fleischzangendings dann doch seine Daseinsberechtigung in meinem Haushalt bewiesen. Für unsere letzte Shawarma-Version braucht man nämlich kein Fleischgedöns. Sondern einfach nur Blumenkohl, der fix mit Garam Masala und Co. mariniert und gebacken wird. In der Zwischenzeit bisschen Gemüse schnippeln, irgendwas Soßiges anrühren (Hummus, Gurken-Raita, Zaziki, ...), dann kurz Pita-Taschen mit in Backofen und schon kann alles zusammengebaut werden. Das alles geht so schnell, dass es perfekt für Feierabende ist, an denen man zackizack Futter haben will. Zitat Männchen wie er mir beim Post schreiben über die Schulter schaute: 'He, des war guti!' Hehe und ob, voi guad.


Gebackener Würz-Blumenkohl im Pita-Brot    
(4 gefüllte Brote - wir futtern die zu zweit auf)

1/2 Blumenkohl (600 g)
2 EL Pflanzenöl
1 EL Garam Masala
1/2 TL Paprika, rosenscharf (ersatzweise normalen Paprika und Chili)
1 TL Salz
Hummus (für eine komplett vegane Variante) oder Gurken-Raita (nach diesem Rezept *klick)
4 Pita-Taschen
1/4 Gurke
1/4 Paprika
4 Salatblätter

Ofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Blumenkohl in kleine Röschen teilen (ca. daumengroß), abbrausen, abtropfen lassen und etwas trocken tupfen. In einer Schüssel Öl, Garam Masala, Paprika und Salz vermischen. Blumenkohlröschen dazugeben und gut durchmischen bis sie rundrum mariniert sind. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und ca. 20 min lang backen.
In der Zwischenzeit Hummus oder Gurken-Raita zubereiten (ich hab die Gewürze nicht extra angeröstet, geht fixer, schmeckt aber nicht ganz so aromatisch dann). Außerdem Gurke in Scheiben schneiden, Paprika in dünne Streifen, Salat waschen, trocken schleudern und grob in Streifen schneiden.
Kurz bevor der Blumenkohl fertig ist die Pita-Taschen mit in den Ofen schieben und aufbacken.
Pita aufschneiden, mit Hummus/Raita bestreichen, mit Salat, Paprika und Gurke belegen und die Blumenkohlröschen dazugeben, evtl mit Paprika und Chili bestreuen.


Den Rest vom Blumenkohl kann man übrigens super in nem Aloo Gobi verarbeiten. Das indische Kartoffel-Blumenkohl-Curry ist herrlich aromatisch und passt perfekt zur evtl. übrigen Gurken-Raita ;)

Dienstag, 30. Mai 2017

Pulled Jackfruit ohne Barbecue-Suppsupp [vegan]

Jaja, für die meisten ist es schon ein alter Hut, Pulled Jackfruit, boah, gähn Oida. Aber ich hab's tatsächlich noch nie gegessen, den geilen Veganer-Scheiß, der angeblich wie Pulled Pork schmeckt. Also eines vorweg: Vergleicht das bloß nicht mit 24h Stunden im Smoker geschmortes Fleischfleisch. So schmeckts bestimmt nicht, und die Konsistenz ist wahrscheinlich auch anders. Keine Ahnung, ich hab nie sowas gefuttert^^ Aber ich fand's ganz cool. So bisschen was anderes mal aufm Teller, mit so Fasern und teilweise bisschen fester. Und den Geschmack kann man je nach Sauce ja anpassen. Mein erstes Pulled Jackfruit bekam eine 'Pulled Pork Sauce', mit extraviel Hotness, huii. Die meisten Rezepte sind ja mit Barbecue-Sauce, aber die mag ich nicht, deswegen kommt bei mir kein Raucharoma rein.


Pulled Jackfruit mit veganer 'Pulled Pork Sauce'    
(2 bis 3 Portionen, je nach Beilage)

1 Dose Jackfruit, die junge in Salzlake (bekommt man im Asia-Laden)
1 Zwiebel, mittelgroß
1 Knoblauchzehe
1 TL Brauner Zucker
Je 1/2 TL Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Paprika
Je 1/4 TL Cayennepfeffer, Chiliflocken
1/2 TL Worcestersauce
200 ml Gemüsebrühe

Jackfruit abgießen, gut mit Wasser spülen, dass die Salzlake ab ist.
Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken.
In 1 EL Pflanzenöl die Zwiebel glasig dünsten, Jackfruit, Knoblauch und restliche Zutaten bis auf Gemüsebrühe zugeben. Gut umrühren bis alles gut vermischt ist.
Mit Gemüsebrühe aufgießen, Hitze zurückdrehen und abgedeckt 30 min sanft köcheln lassen.
Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Falls noch recht viel Flüssigkeit in der Pfanne ist, offen bei höherer Hitze kurz weiterbraten, bis die Flüssigkeit etwas einreduziert ist, dabei die Jackfruitstücke zerkleinern, die nicht zerfallen sind.

1 EL Pflanzenöl
4 EL Brauner Zucker
250 ml Ketchup
120 ml Wasser
2 EL Sojasauce
3 EL Worcestersauce
1/2 TL Knoblauchpulver
Je 1/4 TL Salz, Pfeffer
Chiliflocken nach Geschmack

Aus den Zutaten eine 'Pulled Pork Sauce' anrühren. Wer mag kann auch noch Liquid Smokey zugeben, wenn man einen Barbecue-Geschmack haben möchte.
Die Jackfruit mit Sauce nach Geschmack vermischen, bei mir ca. 250 ml, und bei mittlerer Hitze nochmal ca 5 - 10 min unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis die Sauce etwas einreduziert ist.

Ich lasse nun die Masse abgedeckt im Kühlschrank über Nacht ziehen. Wenn ihr ungeduldig seid, könnt ihr auch direkt weitermachen, aber der Geschmack wird dann nicht so intensiv.

Marinierte Jackfruitmasse auf dem vorbereiteten Backblech verteilen und 30 bis 40 min backen, bis die Jackfruit schön angebräunt und knusprig ist.


Am besten schmeckt uns die Jackfruit zusammen mit selbstgemachtem Zaziki, Salat, Gurke und Co. in nem frisch angerösteten Fladenbrot. Mir wird es schnell mal zu scharf wenn mir der Cayennepfeffer auskommt, Männchen natürlich nicht, der haut sich immer noch ordentlich Peperoni mit in den Fladen.


Ich fand das Jackfruitzeug sogar am nächsten Tag noch besser, so aufgewärmt. Dann wars etwas fester und noch besser angeröstet. Außerdem hatte ich das Gefühl es war noch mehr durchgezogen. Also wohl gar nicht verkehrt das vorzubereiten, voll praktisch für Burgerparties, yay.


Auch mal keine schlechte Bentobox-Füllung, so eine Art Döner-Teller mit brutal scharfem Pulled Jackfruit statt Dönerfuzeln, hehe. Für mehr Mittags-Futterboxen könnt ihr auch auf meinem Instagram-Account vorbeischauen.

Dienstag, 21. Februar 2017

Knusprige Süßkartoffel-Burger ohne Matschepampe

Es gibt wieder einen Neuzugang im Burger-Bratling-Repertoire! Diesmal mit Süßkartoffeln, hab ich echt noch nie selbstgemacht. In erster Linie weil die Konsistenz immer so arg matschig ist bei Süßkartoffel-Bratlingen. Bei dem Rezept kommen die Dinger aber nicht als Püree, sondern roh und gehobelt ins Pflanzerl. Dadurch wird der Bratling nicht zu nem traurigen, zerquetschten Lappen im (und besonders außerhalb vom) Burgerbrötchen, sobald man einmal reingebissen hat.


Natürlich ist das Teil immer noch weicher als ein Reispflanzerl oder Linsen-Bratling, aber eben nicht zu weich. Die Süßkartoffelraspel bringen da echt ne coole Textur mit rein. Und auuuußerdem entschädigt der Geschmack sowieso jedes noch so kleine Gematsche! Die Süßkartoffel-Pflanzerl schmecken nämlich so wahnsinnig lecker. Supereinfache Zutatenliste und trotzdem burner Geschmackserlebnis. Wahn. Super. Holdrioo. Man muss sie einfach mal probiert haben. Auch kalt in der Lunchbox supergut! Männchen hätte sich beinah noch nen dritten Burger reingepresst, war dann aber doch vernünftig.


Süßkartoffel-Patties    
(10 - 12 Stück, ich hab 6 normale und viele Mini-Bratlinge gemacht)

2 Süßkartoffeln (ca. 700 g)
1 Dose Kichererbsen (400 g)
1 rote Zwiebel
3 EL Ei-Ersatz-Pulver oder Kichererbsenmehl
Semmelbrösel, Mehl
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer
5 EL Semmelbrösel
3 EL Sesam

Süßkartoffel schälen und grob reiben, Kichererbsen mit einer Gabel zermatschen, Zwiebel fein würfeln. Alles mit dem Ei-Ersatz-Pulver in eine Schüssel geben, ein paar Esslöffel Semmelbrösel und Mehl zugeben und mit den Händen verkneten. Wenn die Masse noch sehr 'nass' ist, mehr Mehl zugeben. Mit Salz, Pfeffer, 2 TL Paprika und 1/2 TL Cayennepfeffer kräftig würzen. 10 min ziehen lassen.
5 EL Semmelbrösel mit 3 EL Sesam mischen, in einen kleinen Teller geben. Aus der Masse Bratlinge formen und im Bröselgemisch wenden, etwas andrücken.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen (eher zu viel als zu wenig^^), Bratlinge von beiden Seiten goldbraun anbraten (bei mir so Stufe 6,5 oder 7 von 9). Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.


Die Burger dann nach Belieben zusammenbauen. Wir hatten Sesambuns, die wir im Backrohr angegrillt haben, Chilisauce, Dijonsenf, Salat, gehobelte rote Zwiebel, Gurke, Essiggurke, scharfe Peperoni, Avocado und dazu noch ein paar Kartoffel-Wedges, jawoll.


Es wurden echt einige Pflanzerl, huiui. Da war für zwei Mittage noch was übrig (hab dafür extra welche im Mini-Format ausgebacken) und zwei große Bratlinge wanderten noch ins Gefrierfach.

Samstag, 30. Juli 2016

Linsen-Burger mit Cranberries und 'Honig'-Senf-Sauce

Endlich wieder Burger-Time! Gabs ja schon ne gefühlte Ewigkeit nicht mehr, kreisch. Also ok, wir hatten schon zwischendurch mal wieder Halloumi-Pflanzerl oder Gemüsebratlinge in Burgerform (mit Süßkartoffelpommes dazu, waah, lecker!). Aber ein neues Rezeptchen wurde schon länger nicht mehr getestet. Und es gibt ja noch sooo viele unerprobte Veggie-Burger-Varianten. Meine Ideen-Liste ist quasi unendlich. Der neueste Streich war nun ein Bratling aus Linsen, dazu etwas Reis für den richtigen Biss, geröstete Walnüsse für extra Aromen und Crunch, Cranberries für ne fruchtige Note und Curry und Co. zum Abrunden. Getoppt mit einer 'Honig'-Senf-Sauce, mehr Cranberries, Walnüssen und knackigem Salat wurde daraus Soulfood pur!


Dass geröstete Walnüsse gut zu süßem Fruchtzeug passen, haben wir ja schon mal mit dem Walnuss-Burger mit Camembert, Rucola und Preiselbeeren ertestet. Der war auch so saulecker, uuuh! Aber dieser Neue mit Cranberries im Patty und der superguten Honig-Senf-Sauce ist mir noch lieber. Die Sauce hab ich sogar noch zusätzlich als Tunke missbraucht, meeehr Honig-Senf-Zeug! Die Walnüsse crunchten dazu noch so cool und der frische Salat rundete den Burger perfekt ab. Hach, ich fands echt genial.


Linsen-Burger mit Cranberries und 'Honig'-Senf-Sauce     
(Für 4 große Burger)

120 g Linsen (bei mir Belugalinsen) oder 1/2 Dose vorgekochte Linsen^^
100 g Reis (bei mir Sushireis, mit etwas Reisessig und Salz gewürzt)
60 g Walnüsse
1 Schalotte
3 EL Cranberries, getrocknet
2 EL Ei-Ersatz-Pulver (oder Kichererbsenmehl, Sojamehl, ...)
Curry, Gemüsebrühe, Chiliflocken
Salz, Pfeffer

4 EL Agavendicksaft (oder Akazienhonig, wenns nicht vegan sein muss)
3 EL Senf, mittelscharf
1/2 TL Curry
1 Schalotte
1 Stück Gurke
1 Handvoll Salatblätter
(Vegane) Mayo (z.B. von Follow your Heart, hab ich bei Edeka gefunden)
1 - 2 EL Cranberries
4 Burgerbrötchen, große
Evtl. noch Pommes als Beilage

Für die Linsen-Patties die Linsen gar kochen, Reis nach Packungsanleitung zubereiten, Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten, ca. 3/4 davon fein hacken, Schalotte fein würfeln und kurz andünsten, Cranberries fein hacken.
Wenn die Linsen und der Reis abgekühlt sind: Gekochte Linsen, zubereiteten Reis, die fein gehackten Walnüsse, Schalottenwürfel, Cranberries, Ei-Ersatz-Pulver, je 1/2 TL Curry und Gemüsebrühe, etwas Chili, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit den Händen verkneten, mind. 10 min ziehen lassen.

Wenn ihr Pommes dazumacht, die jetzt in den Ofen schieben.
In der Zwischenzeit aus Agavendicksaft, Senf und Curry die 'Honig'-Senf-Sauce anrühren. Schalotte in Ringe schneiden (evtl. kurz andünsten), Gurke in dünne Scheiben schneiden, Salat waschen und trocken schleudern, Cranberries und restliche geröstete Walnüsse grob hacken, Burgerbrötchen aufschneiden.

Nun aus der Linsen-Patty-Masse 4 gleichgroße Bratlinge formen, in etwa so groß wie die Brötchen. In reichlich Öl von beiden Seiten braun anbraten und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Kurz bevor die Patties fertig sind noch die aufgeschnittenen Brötchen kurz im Backrohr anrösten.

Burgerbrötchen-Hälften beide mit etwas Mayo und 'Honig'-Senf-Sauce bestreichen. Auf die Unterseite den Linsen-Bratling legen, mit Gurkenscheiben, Schalottenringel und Salat belegen, Walnüsse und Cranberries darauf streuen, Deckel aufsetzen und mit einem Spießchen feststecken. Pommes dazureichen und beherzt losfuttern.


Mit den Knusper-Walnussstückchen knuspert sich dieser Linsen-Burger mitsamt den fruchtig-süßen Cranberries und der Honig-Senf-Sauce in die Reihe der Rezepte zum Knuspersommer 2016 bei Sarahs Knusperstübchen. Für mich darf gerade im Sommer ein richtig leckerer Burger nicht fehlen, jaaam!


Freitag, 6. Mai 2016

Bääm! Walnuss-Burger mit Camembert, Rucola und Preiselbeeren

Baut euch diesen Burger! Ich hab die Kombination von Camembert, gerösteten Walnüssen, Rucola und Preiselbeeren mal auf nem krossen Sandwich in nem freakigen Hipster-Schuppen gefuttert und bin seitdem besessen von der Kombi. Natürlich musste die auch mal in Burgerform zelebriert werden und fand gestern endlich den Weg auf unsere Teller. Der Walnuss-Bratling ist auf Reisbasis, also auch mit ner genialen Konsistenz, so richtig supidupi bissig und saftig und mit den knackigen Walnussstücken perfekto abgerundet. Da drauf dann die Hipster-Sandwich-Partner Camembert (der auch noch vollgas anschmilzt, oleole), mehr Walnüsse, Preiselbeeren und Rucola, yeah. Alles in ein selbstgebackenes Baguette-Brötchen packen und fertig. Absolut abartig lecker!


Walnuss-Burger mit Camembert, Rucola und Preiselbeeren  
(4 ordentliche Burger)

Bratlinge:
100 g Walnüsse
1/2 Tasse Reis
3/4 Tasse Haferflocken
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 EL Sojasauce
1 Ei
1 TL Dijon-Senf
Je 1/2 TL Liebstöckl, Gemüsebrühenpulver, Muskatnuss, Kurkuma, Paprika
Petersilie (TK), Salz, Pfeffer
Semmelbrösel, Mehl

Walnüsse ohne Fett in einer Pfanne anrösten. Ca 1/4 davon zur Seite nehmen für die Garnitur. Den Rest grob hacken.
Reis sehr weich kochen, abgießen, mit etwas kaltem Wasser mischen, bis es etwas matscht. Haferflocken untermischen.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. In etwas Öl glasig dünsten. In eine kleine Schüssel geben, mit Olivenöl, Sojasauce, Ei, Dijon-Senf und den Gewürzen vermischen.
Die gehackten Walnüsse dazugeben. Ca. 1 EL Petersilie untermischen, etwas Mehl und Semmelbrösel zugeben, bis die Masse fest genug ist, dass sich Bratlinge formen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mind. 10 min ziehen lassen.
4 Bratlinge formen und in heißem Öl rausbruzeln.

Brötchen:
Bei uns gabs Polenta-Baguette-Brötchen nach diesem Rezept *klick (Ich hab die Hälfte der Menge genommen und daraus vier fluffige, leckere Burger-Brötchen gebacken)

Finish:
100 g Preiselbeermarmelade
200 g Camembert, in Scheiben geschnitten
Rucola
Restliche Walnüsse von den Bratlingen, sehr grob gehackt

Polenta-Baguette-Brötchen aufschneiden. Unteren Teil mit 2 TL Preiselbeermarmelade bestreichen, Walnuss-Bratling auflegen, Camembert darüber, mit Walnüssen bestreuen, mit einer Handvoll Rucola abschließen. Deckel auch mit 2 TL Preiselbeermarmelade bestreichen und auf den Burger setzen. Evtl. Mit einem kurzen Spieß feststecken.


Oh yeah. Dazu gabs noch nen Berg Pommes, weil ich Burger pur immer doof finde. Am liebsten noch Salat dazu, hmm. Aber diesmal war ja schon im Burger ein halbes Vogelnest, das reichte schon ;)


Der Walnuss-Burger ist mein zweiter Beitrag für Lecker&Cos Blogevent Burger&Co. Ich beobachte ja schon von Anfang an, was da so an Burgern gebastelt wurden und freu mir nen Ast ab, dass es echt viele Veggie-Varianten gab. Die sind auch einfach mal sowas von genialer als die schnöden Fleischklumpen-Türme, muha! Schon vor meinem Vegetarier-Dasein war mein Lieblings-Burger ein veganer Teriyaki-Burger aus ner veganen Burgerbude. Leider gibts den Laden nicht mehr, buhu. So gemein. Ich hab nämlich keine Ahnung aus was der Patty damals war, keinen blassen Schimmer.

Sonntag, 10. April 2016

Kuskus-Tier? Lieber orientalische Couscous-Bällchen!

Das Blog-Event 'Blogg den Suchbegriff' ging endlich in die dritte Runde. Ich hab mich schon so drauf gefreut. Es ist nämlich immer wieder eine Riesengaudi, die Suchbegriffe durchzulesen, die doch tatsächlich zu meinem Blog führen.
Ein beliebter Suchbegriff, der einfach nicht aus meiner Liste verschwinden mag ist immer noch 'schlonze'. Verrückt, gibt es echt so viele Beiträge bei mir mit diesem, gerade für Essen so ansehnlichen, Wort? Hm, anscheinend. Aber meine Lieblinge dieses Jahr waren einmal das 'süße tier am finger' (juhu, Bilchbeutler) und das 'kuskus tier' (nicht zu verwechseln mit dem Döner-Tier, hehe). Zum Kuskus-Tier fiel mir auch gleich was passendes ein: Wie wärs mit orientalischen Couscous-Bällchen mit süßen Glupschaugen? Erinnern mich ein klein bisschen an die ChubbChubbs. Süße kleine Flauschkugeln.


Couscous Bällchen nach orientalischer Art    
(Ca. 20 Bällchen)

150 g Couscous
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe (eher ne kleine)
1 TL Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmel
1 - 2 Soft-Aprikosen
1/2 TL Schwarzkümmel, gemörsert
Chili (nach Geschmack)
Salz, Pfeffer
200 ml Wasser
60 g Kichererbsenmehl

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Aprikosen klein schneiden.
Etwas Öl in einem kleinen Topf erhitzen. Zwiebel glasig dünsten, Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Kurkuma und Kreuzkümmel zugeben und unter Rühren anrösten.
Aprikosen, Schwarzkümmel und Chili zugeben. Mit Wasser aufgießen, salzen und pfeffern, aufkochen lassen.
Vom Herd ziehen und Couscous dazugeben. 10 min quellen lassen.
Kichererbsenmehl zugeben und zu einer Masse verkneten. Sie sollte sich gut klebrig sein und sich formen lassen. Evtl. Wasser oder Kichererbsenmehl zugeben, falls die Konsistenz noch nicht passt.
Aus der Masse kleine Bällchen formen (wie bei Falafel) und durchkühlen lassen (dauert im Kühlschrank keine halbe Stunde).
In heißem Öl von allen Seiten anbraten, oder frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.


Bei uns gabs die Couscous-Bällchen mit reichlich Zaziki und diversem Grünzeug im Fladen. Auf jeden Fall einen Dip zu den Bällchen reichen. Die sind die perfekten Saucenträger, jammi. Oh, und vorm Wegfuttern noch die Plastikäugelchen entfernen, nä ;)


Und damit geht das Rezept nun rüber zu feed me up before you go-go in die Sammlung der 'Blogg den Suchbegriff' Beiträge. Was bei den anderen wohl für witzige Suchbegriffe zu finden waren?


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