Posts mit dem Label Avocado werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Avocado werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 21. Februar 2017

Knusprige Süßkartoffel-Burger ohne Matschepampe

Es gibt wieder einen Neuzugang im Burger-Bratling-Repertoire! Diesmal mit Süßkartoffeln, hab ich echt noch nie selbstgemacht. In erster Linie weil die Konsistenz immer so arg matschig ist bei Süßkartoffel-Bratlingen. Bei dem Rezept kommen die Dinger aber nicht als Püree, sondern roh und gehobelt ins Pflanzerl. Dadurch wird der Bratling nicht zu nem traurigen, zerquetschten Lappen im (und besonders außerhalb vom) Burgerbrötchen, sobald man einmal reingebissen hat.


Natürlich ist das Teil immer noch weicher als ein Reispflanzerl oder Linsen-Bratling, aber eben nicht zu weich. Die Süßkartoffelraspel bringen da echt ne coole Textur mit rein. Und auuuußerdem entschädigt der Geschmack sowieso jedes noch so kleine Gematsche! Die Süßkartoffel-Pflanzerl schmecken nämlich so wahnsinnig lecker. Supereinfache Zutatenliste und trotzdem burner Geschmackserlebnis. Wahn. Super. Holdrioo. Man muss sie einfach mal probiert haben. Auch kalt in der Lunchbox supergut! Männchen hätte sich beinah noch nen dritten Burger reingepresst, war dann aber doch vernünftig.


Süßkartoffel-Patties    
(10 - 12 Stück, ich hab 6 normale und viele Mini-Bratlinge gemacht)

2 Süßkartoffeln (ca. 700 g)
1 Dose Kichererbsen (400 g)
1 rote Zwiebel
3 EL Ei-Ersatz-Pulver oder Kichererbsenmehl
Semmelbrösel, Mehl
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer
5 EL Semmelbrösel
3 EL Sesam

Süßkartoffel schälen und grob reiben, Kichererbsen mit einer Gabel zermatschen, Zwiebel fein würfeln. Alles mit dem Ei-Ersatz-Pulver in eine Schüssel geben, ein paar Esslöffel Semmelbrösel und Mehl zugeben und mit den Händen verkneten. Wenn die Masse noch sehr 'nass' ist, mehr Mehl zugeben. Mit Salz, Pfeffer, 2 TL Paprika und 1/2 TL Cayennepfeffer kräftig würzen. 10 min ziehen lassen.
5 EL Semmelbrösel mit 3 EL Sesam mischen, in einen kleinen Teller geben. Aus der Masse Bratlinge formen und im Bröselgemisch wenden, etwas andrücken.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen (eher zu viel als zu wenig^^), Bratlinge von beiden Seiten goldbraun anbraten (bei mir so Stufe 6,5 oder 7 von 9). Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.


Die Burger dann nach Belieben zusammenbauen. Wir hatten Sesambuns, die wir im Backrohr angegrillt haben, Chilisauce, Dijonsenf, Salat, gehobelte rote Zwiebel, Gurke, Essiggurke, scharfe Peperoni, Avocado und dazu noch ein paar Kartoffel-Wedges, jawoll.


Es wurden echt einige Pflanzerl, huiui. Da war für zwei Mittage noch was übrig (hab dafür extra welche im Mini-Format ausgebacken) und zwei große Bratlinge wanderten noch ins Gefrierfach.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Mexican Pan - Mexikanisches Ofengemüse mit Süßkartoffel

Omnomnomnomnom! Ich liiiiebe Süßkartoffeln. Ja sogar diese selbstgemachten Schlabberdinger ausm Ofen, die manche Süßkartoffel-'Pommes' nennen. Mein neuestes Lieblings-Süßkartoffel-Rezept ist aber dieser mexikanische Gemüse-Pot ausm Ofen: Lecker südamerikanisch mariniertes Gemüse mit Süßkartoffelwürfeln, unkompliziert aufm Blech gebacken, jaam! Herr Wos zum Essn hat noch Guacamole zusammengematscht und da ein fettes Blech Gemüse nicht genug ist, musste noch ein Salätchen dazu her. Oh, wie ich mich auf meine Resterl-Futterbox am nächsten Mittag gefreut hab.


Mexikanisches Ofengemüse mit Süßkartoffel     
(3 bis 4 Portionen)

2 große Süßkartoffeln (ca. 1 kg)
2 Paprikas, gelb und rot
1 Zucchini
1 Dose Mais
1 Dose schwarze Bohnen (oder Kidneybohnen)
Pflanzenöl (bei mir Sonnenblume und Raps gemischt)
2 TL Paprikapulver
1 Msp geräuchertes Paprikapulver (optional)
1 TL Kreuzkümmel
Chilipulver (nach 'Geschmack')
Salz, Pfeffer

Süßkartoffeln schälen, würfeln und mit etwas Pflanzenöl vermischt auf einem Backblech verteilen, 15 min bei 175°C (Umluft) backen.
In der Zwischenzeit das restliche Gemüse vorbereiten: Paprikas entkernen, in mundgerechte Stücke schneiden, Zucchini in Scheibchen schneiden, Mais abtropfen lassen, Bohnen durchspülen und ebenso abtropfen lassen. In einer Schüssel mit etwas Pflanzenöl und den Gewürzen gut vermischen, gut salzen, da die Süßkartoffeln auch was davon haben wollen ;)
Die Gemüsemischung zu den vorgegarten Süßkartoffeln aufs Blech geben, etwas vermischen und wieder verteilen. Nochmal ca. 15 min (auch bei 175°C Umluft) backen, bis alles fertig ist. Je nachdem wie knackig man sein Gemüse mag^^


Super passt dazu fix selbstgebastelte Guacamole (kann man auch noch machen, wenn alles im Ofen ist) und ein leckerer grüner Salat. Bei uns gab's einen einfachen Feldsalat mit Himbeer-Balsamico-Dressing, noom!


Sogar am nächsten Tag war die Resterl-Guacamole noch supergrün. Ui, war das ein leckeres Fresschen! Die Avocado passt einfach super zu dem mexikanischen Gemüse und besonders zu den Süßkartoffeln. Ganz unauffällig ist das dann alles auch noch vegan, voll genial, oder?

Sonntag, 5. Juni 2016

Fajitas-Party: Füllen, rollen, futtern ♡

Letztes Wochenende war mal wieder ein Fressabend mit Freunden geplant. Eigentlich war das ja mal ein Mädels-Poker-Abend. Aber irgendwie haben sich immer mehr Männer eingeschlichen und es wird eigentlich fast nie gepokert. Das Einzige was fester Bestandteil blieb ist das gemeinsame Köcheln als Einstieg. Das hat sich dafür inzwischen so ausgedehnt, dass wir vor lauter futtern, schnapseln und ratschen eben sonst nichts mehr machen. Egal, offiziell bleibt das unser Mädelsabend oder Pokerabend. Hört sich seriöser an als fetter Fress- und Saufabend... Ja und zuletzt gabs Fajitas! So richtig chillig zum selber wrappen und dahinschlemmen.


Viele leckere Sachen fanden aufs Tischchen: Als Grundlage gabs diverse Saucen wie Roasted Tomato Salsa, Guacamole und Sour Cream, buntes Füllungsallerlei wie angebratenes Gemüse, Mais, Chilibohnen, Ananas, Lupinenschnetzel und natürlich noch etwas Wilmersburger Cheddar. Wie immer musste auch jeder brav ein Schälchen Salat futtern. Bei uns gibts zu allem Grünzeug, eben auch zu Fajitas. Wie viele Wraps man aber dazu in sich reinstopfen wollte, war jedem frei gestellt :)


Fajitas Vegetariano    
(6 Personen)

Guacamole
Rezept hier: *klick (ich würd die doppelte Portion machen^^)

Roasted Tomato Salsa
Rezept hier: *klick

Sour Cream
300 g Sojaquark *
1 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Essig
Salz, Pfeffer, gemischte Kräuter
Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken, mit Sojaquark mischen, mit Essig, Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

Pfannengemüse
2 Zucchinis
3 Paprikas (gelb, orange, rot)
2 Zwiebeln
Kräutersalz, Pfeffer
Zucchini längs halbieren und in Scheibchen schneiden, Paprika vierteln und in Streifen schneiden, Zwiebel halbieren und in Halbringe schneiden. In etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze ca. 10 min anbraten. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Weiteres
1 Dose Mais
1 Dose Ananas
200 g Cheddar (z.B. der vegane von Wilmersburger)
1 Dose Chilibohnen
2 Pck Lupinen-Geschnetzeltes
Chilibohnen in einem Topf erwärmen, Lupinen-Geschnetzeltes anbruzeln, Tortillafladen portionsweise erwärmen.

Und dann fleißig losbasteln: Einfach einen warmen Fladen schnappen, mit Saucen nach Wahl bestreichen, Gemüse und Co draufwerfen, mehr oder weniger gekonnt zu einem Wrap zusammenklappen, auffuttern und nochmal von vorn :)


Ist echt ein Riesenspaß! Man kann sich auf den Fladen klatschen worauf man Lust hat, mit den Händen futtern und supergesellig dahinbasteln, -mümmeln und -ratschen. Aus den Resten hab ich mir für mittags in der Arbeit dann noch zwei Mega-Burritos gebaut, mit Salsa bestrichen, kurz übergrillt und mit etwas Käse überbacken, woohoo.

Dazu 500 g Sojajoghurt (natur) in ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Sieb geben und über Nacht abtropfen lassen. Oder z.B. Alpro Go On als Quarkalternative besorgen, ist zwar vergleichsweise teuer aber man spart sich das Abtropfen.

Donnerstag, 2. Juni 2016

So einfach und so lecker: Guacamole - nicht Gurkamole ;)

Got the guacamole and the piece of cake, Got the guacamole and the piece of cake, Eat the guacamole, eat the cake, But not at the same time, big mistake! Wer das nicht kennt, darf gleich mal auf YouTube danach suchen und sich den Ohrwurm reinziehen. Und während ihr dann immer und immer wieder 'but not at the same time, big mistake' vor euch hinsummt, stellt euch diese superleckere, cremige, dezent knoblauchige Guacamole vor, mmh! Ich hab übrigens früher gedacht, dass Guacamole aus Gurken sei. Also quasi ne Gurk-a-mole. Fail. Oje, ich darf glaub gar nicht sagen, wie alt ich schon war, als ich gecheckt hab, dass das ne Avocado-Pampe ist. Heute bin ich etwas älter und weiß nicht nur wie man Guacamole macht, sondern mag auch endlich Tomaten und Avocado. Also mal fleißig selbst zusammengematscht und tadaa: Vollgas schmatzig lecker! Ich hätte mal lieber gleich die doppelte Menge gemacht, weil das Schälchen gleich ausgekratzt war.


Guacamole    

1 Avocado
1/2 Limette
1 sehr kleine Knoblauchzehe
1 Tomate
Salz, Pfeffer, Zucker, Petersilie

Avocado halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen, klein würfeln und in ein Schüsselchen geben. Limettenhälfte auspressen und den Saft zur Avocado mischen. Knoblauch möglichst fein hacken und zur Avocado geben. Alles gut vermischen, bis die Avocado leicht cremig wird. Tomate vom Strunk befreien, klein würfeln und unter die leicht stückige Avocadocreme heben. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas Petersilie (oder frischem Koriander) abschmecken. Falls ihr sie noch etwas ziehen lassen wollt, unbedingt luftdicht verschließen, nicht dass die Guacamole braun wird.

Donnerstag, 28. April 2016

Vegetarisches Sushi - Meditatives Futterbasteln

Eigentlich mochte ich ja gar kein Sushi. Aber dieses Sushi-Röllchen basteln macht mir einfach unheimlich Spaß, weswegen ich bei jeder Sushi-Party mit am Start war und fleißig Röllchen gebastelt hab. Sehr akkurat, fast schon meditativ, gnatschte ich da vor mich hin. Meistens endete so ein Sushiabend für mich dann mit einem ordentlichen Hickser, weil ich als einzige die Sushi-Teilchen nicht futtern mochte und so ganz ohne Grundlage dann aber mitgebechert hab. Aber jedesmal probiert man ein Häppchen, gewöhnt sich immer mehr an die Norialge, die das Reisröllchen zusammenhält und schließlich bin ich inzwischen auch fleißig am futtern. Was aber echt nervig war, ist jedesmal wieder zusammenzusuchen, was man alles reingepackt hat, wie man genau den Reis gekocht hat, usw. Deshalb halt ich hier mal mein Sushi-Rezept fest, obwohls natürlich tausende im Internet gibt ;)


Vegetarisches Sushi    
(3 - 4 Personen)

300 g Sushi-Reis
375 ml Wasser
6 EL Reisessig (Den für Sushi, der andere ist zu würzig)
2 - 3 EL Zucker
1 Prise Salz

7 Nori-Blätter
Verschiedenes Gemüse, in dünne Streifen geschnitten (Bei mir Karotte, Gurke, Paprika, Kimchi, Sushi-Ingwer, Avocado, Frischkäse)
Sojasauce, Wasabi


Reis waschen: Dazu Den Reis in eine große Schüssel geben und mit kaltem Wasser übergießen, etwas quellen lassen. Das Wasser wird sich milchig verfärben. Wasser abgießen und wieder mit kaltem Wasser auffüllen. So oft wiederholen, bis das Wasser möglichst klar bleibt.

Reis kochen: Den Reis in einen Topf geben, Wasser zugeben (egal ob kalt oder warm), Deckel aufsetzen und aufkochen lassen. Sobald das Wasser kocht (hört man, oder mal kurz reinlinsen), auf möglichst niedrige Stufe zurückstellen, bis gerade noch ein paar Blubbel aufsteigen (ich mach das nach Gehör^^). Für ca. 20 min so leicht köcheln. Falls das Wasser schon davor aufgesogen ist, kann man den Reis auch eher vom Herd nehmen. Wichtig: Deckel nicht zwischendurch abnehmen, dass kein Wasserdampf entweicht!

Reis würzen: Reisessig, Zucker und Salz verrühren, erhitzen bis sich Zucker und Salz einigermaßen gelöst haben. Gekochten Reis in eine große Schüssel geben (keine aus Metall!), die Würzmischung zugeben und gut verrühren. Mit einem Tuch abgedeckt abkühlen lassen (nicht im Kühlschrank, der Reis sollte nicht zu kalt werden).

Sushi-Rollen basteln: Noriblatt (die raue Seite) dünn mit Reis bestreichen (Man sollte das Nori noch durchscheinen sehen), dabei ca 1 cm Rand an der oberen langen Seite frei lassen. Ca 2 cm vom unteren Rand entfernt die Füllung auflegen. Mit Hilfe einer Sushimatte aufrollen, freien Norirand befeuchten (damit es pappt!) und komplett zusammenrollen. Oder einfach ein Youtube-Video dazu suchen, das ist deutlich anschaulicher ;)


Meine Tipps:
- Den Reis kann man super mit einem befeuchteten Plastiklöffel (Metall ist schlecht, weil der Reis dann metallisch schmecken kann) verstreichen. Deshalb haben wir immer ein Schälchen Wasser am Tisch stehen, damit man nachbefeuchten kann. Sonst klebt der Reis überall, nur nicht auf dem Norilappen ;)
- Richtig fest zusammenrollen ist echt wichtig, sonst wabbelt beim schneiden alles auseinander! Dazu auch unbedingt ein richtig scharfes Messer nehmen, sonst kommt man schlecht durchs Nori.
- Kombinationen von würzigen Zutaten wie Kimchi, rote Bete, Sushi-Ingwer mit eher frischen wie Gurke, Paprika, Karotte passen besonders gut. Bisschen Kontrast macht sich da immer gut. Und nicht den Frischkäse unterschätzen, der ist echt lecker im Sushi. Kimchi und Gurke ist total lecker!
- Wir haben auch schon verschiedene Sojasaucen durchprobiert, aber am besten passt tatsächlich die japanische, finden wir.


Bei unserem ersten selbstgemachten Sushi waren auch 'Fleischfresser' mit dabei, also gabs zusätzlich Thunfisch und geräucherten Lachs. Vom Lachs waren sie nicht so begeistert, aber Thuni war wohl ganz lecker. Auch die sauer eingelegte rote Bete war erstaunlich gut.

Habt ihr schon mal Sushi selbst gebastelt? Was sind eure Geheimtipps?

Samstag, 17. Mai 2014

Gesund und supercool: Avocado-Spinat-Pesto am Vegan Wednesday #9

Am Mittwoch gabs mal wieder was Verrücktes. Nicht nur weil dieser Tag seit ein paar Wochen eine kleine vegane Insel in der restlichen Futterwoche ist. Sondern auch, weil ich bei Gourmandises Vegetariennes auf ein interessantes Rezept gestoßen bin, ein Avocado-Postelein-Pesto. Mit dem restlichen Spinat statt Postelein hab ichs nun nachgebastelt. Krass. Total grasig. Als Vorspeise wärs schon cool. Irgendwie besonders und mit einem wahnsinnig frischen Geschmack. Aber als Hauptspeise war uns der Geschmack irgendwann einfach zu viel. Ich werde es nochmal mit Feldsalat ausprobieren, den mag ich roh auf jeden Fall und ich stell ihn mir auch sehr pestotauglich vor.


Avocado-Spinat-Pesto    
(Für 3 bis 4 Nudelportionen, je nach Nudelsorte und Geschmack)

1 Avocado, sehr reif
250 g Spinat (besser: zarter, junger Spinat)
1 Knoblauchzehe
30 g Pinienkerne
1 Schuss Olivenöl
1 TL Hefeflocken, optional
Muskatnuss
Salz, Pfeffer, Zucker

Avocadofleisch, Spinat, geschälte Knoblauchzehe, Pinienkerne und Olivenöl mit dem Stabmixer gut pürieren. Mit Hefeflocken, etwas Muskatnuss, 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Unter frisch gekochte Nudeln mischen und losschaufeln, -rollen, -picksen, ...


Sonst gabs an diesem Vegan Wednesday nichts Weltbewegendes. Vormittags Sandwiches mit leckerem Paprika-Veggieaufschnitt von Alnatura. Der ist einer meiner Lieblingsbrotbegleiter, egal ob von Alnatura oder von Taifun, Paprikavurscht ist immer lecker. Wobei, die von Alnatura mag ich zur Zeit etwas lieber.


Für Mittag hab ich mir Nudelsalat mitgenommen. Diesmal wieder fruchtig frisch mit Äpfeln, Ananas, Mais und Paprika. Das Rezept ist immer noch das von daaamals, als ich das erste Mal einen veganen Nudelsalat für eine Freundin machen wollte. Der war so superlecker, da gabs bis heute nichts zu verändern. Ich hab ihn sogar mal mit normalem Joghurt ausprobiert und das war echt nicht so toll. Am besten schmeckt er immer noch mit dem schlabbrigen Alpro Naturjoghurt.

Wen jetzt brennend interessiert, was man sonst so Veganes im Alltag futtern kann, schaut einfach bei Frau Schulz vorbei, die diese Woche jede Menge leckeres Veganfutter sammelt.

Dienstag, 15. April 2014

Sooo fluffy: Avocado-Rührkuchen

Bei der Avocado-Schokoladencreme von letztens brauchte ich ja nur eine halbe Avocado und ich fragte mich schon, was ich so schnell mit dem Rest anfangen sollte. Erst einmal angeschnitten werden die Teile ja doch recht schnell hässlich braun. Aber noch am gleichen Tag bin ich bei Schokohimmel fündig geworden. Ein simpler Rührkuchen mit Avocado drin, vanillig, fluffig und creeemig soll er sein. Das musste ich ausprobieren. Beim Blick in den Kühlschrank fiel mir die Alsan-Butter in die Augen. Schlurpt schon viel zu lange da rum. Und sie wog exakt 112 g, genau die Menge, die ich brauchen würde. Und dann hab ich gleich den ganzen Kuchen veganisiert (ich liebe Eiersatzpampe anrühren, das ist wie Kleisterschlonze, hihi).


Ooh und dann passt das grüne Kuchenrezept auch noch super zum Frühlingsgefühle Blog-Event bei klein & zuckersüß, juhu (großer Zufall *hüstel). Den Zuckerguss hab ich extra total frühlingsmäßig mit grünem Dekorzucker und bunten Blättchen bestreut. Man erkennt bestimmt voll die saftige Wiese mit den tuffigen Blümchen darin...
Schmecken tut der Avocado-Rührkuchen übrigens genial! Vanillig, sehr saftig und ultrafluffig, der Wahnsinn. Die Avocado schmeckt man gar nicht mehr, nur die grüne Farbe bleibt:)


Avocado-Rührkuchen      
(Für eine kleine 20cm-Kastenform - Für eine normal große Kastenkuchenform (25cm) einfach das Rezept verdoppeln. Meine 20cm-Form ist so ein tolles 'Halbes-Rezept'-Teil^^)

1/2 Avocado
1 TL Zitronensaft
112 g Margarine (Alsan)
100 g Zucker
2 Tl Vanillezucker
2 Msp Vanillemark
2 Portionen Eiersatz, angerührt (entsprechend 2 Eiern)
200 g Mehl
2 TL Backpulver
50 ml Sojasahne (oder 30 ml Milch)

Margarine, Zucker, Vanillezucker, Vanille und Eier cremig schlagen, bis der Zucker nicht mehr knuspert.
Avocadofleisch mit Zitronensaft glatt pürieren und zu der Buttercreme geben.
Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Sojasahne zur Creme geben.
Gut vermixen und in eine gefettete Kastenform füllen. Glattstreichen und bei 160ºC (Ober/-Unterhitze) 50 - 60 min backen (Stäbchentest!).

Kuchen aus dem Ofen nehmen, 10 min abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.
Aus 100 g Puderzucker, 3 Tropfen Zitronenaroma und heißem Wasser eine dicke Glasur anrühren. Auf dem Kuchen verstreichen und zügig nach Belieben verzieren, bevor der Zuckerguss anzieht.

Sonntag, 13. April 2014

Schokoladig-süß und fruchtig-sauer: Avocado-Schokoladencreme mit Granatapfelkernen

Haha! Wieder ein Rezept nachgebaut, das schon ewig auf meiner Nachbastelliste stand. Bei einem Blog-Event hab ich es entdeckt: Avocado-Schokoladencreme bei der Küchenmamsell. Und auch bei mir wird es in einem Blog-Event verwurschtet, nämlich bei Petras Lieblingslöffelessen, das gerade beim Kochtopf am Start ist. Ich glaube der Name des Blog-Events spricht für sich;) Ich musste das Originalrezept übrigens etwas umändern. Mandelmus sollte rein, im Regal steht Cashew, Erdnuss, Sesam, alles Mögliche, nur leider kein Mandelzeug. Und da wir in nicht all zu großer zeitlicher Entfernung umziehn (yaaaay!), wollte ich auch nichts Neues in der Art kaufen, was ich nicht mehr bis zum Umzug aufbrauchen werde. Weiße Schokoladencreme hab ich schließlich gefunden (so eine supertuffige mit Pistazienstückchen drin), statt Orangenblütenwasser (äh, freakn, wer hat denn sowas?) einfach ein bisschen natürliches Orangenaroma und den Safran hab ich weggelassen. Mein Gaumen ist zu primitiv um das Zeug neben Kakao, Banane, Vanille und Co. noch rauszuschmecken:P Ich fands echt lecker und mit den säuerlichen Granatapfelkernen zusammen wars total genial. Außergewöhnlich aber nicht zu abgespaced, bisschen Schoki und bisschen Sauer, sehr gut.

Das schaut nach wenig aus für zwei Leute, aber die Creme ist ganz schön heftig, mit den Granatapfelkernen zusammen passts dann aber perfekt. Schokoladig und fruchtig säuerlich, jam!

Avocado-Schokoladencreme mit Granatapfelkernen  
(2 Portionen)

1/2 Avocado, sehr reif
1 Banane, sehr reif
2 EL Kakao
50 g weiße Schokoladencreme
25 g Zucker
1 Msp. Vanillemark
5 Tropfen Orangenaroma
1 Pck Sahnesteif
Granatapfelkerne

Avocadofleisch, Banane, Kakao, Schokoladencreme, Zucker, Vanille und Orangenaroma mit einem Pürierstab in einem hohen Gefäß glatt pürieren.
Sahnesteif mit einem Schneebesen einarbeiten.
Auf zwei Schüsseln verteilen und mind. 1 h kühlen.
Vor dem Servieren ein paar Granatapfelkerne frisch über die Creme streuen.

Blog-Event XCVII - Lieblingslöffelessen (Einsendeschluss 15. April 2014)

Freitag, 18. Oktober 2013

Giftgrüne Avocado Cupcakes? Verrückt aber lecker!

Ha! Endlich wieder ein Rezept von der Nachbackliste geschafft! Da hängt nämlich ziemlich weit oben schon lange ein etwas verrücktes Kuchenrezept rum: Vegan Chocolate Cake with Avocado. Gefunden bei Joy the Baker (draufgekommen aber eigentlich durch diesen Blog). Hört sich total merkwürdig an, aber irgendwie juckts mich wahnsinnig in den Fingern das Zeug auszuprobieren:) So schlimm ists dann auch gar nicht, statt Butter kommt Avocado in den Teig und die Buttercreme ist eben auch aus Avocado. Der Teig ist schon mal supergeil geworden, absolute Suchtgefahr schon beim rohen Teig. Hab die Schüssel mit den Fingern ausgeschleckt... Die Buttercreme ist dann aber echt etwas freakig geworden. Da schmeckt man ordentlich die Avocado raus. Obwohls nur eine Kleine war. Aber in Verbindung mit dem Schokokuchen schmeckts auf einmal wieder supercool. Absolut empfehlenswert und auf jeden Fall ein neues Rezept in meinem Vegan-Repertoir:D Besonders das Schokomuffinteil ist supergut und die Avocadopampe obendrauf eben was Besonderes, wenn auch brutal süß;) Ich hab übrigens nur die Hälfte der Zutaten genommen und statt Kuchen tuffige Cupcakes gebastelt.

Schon ein merkwürdiger Anblick, diese grünen Chocolate Avocado Cupcakes. Eben mal was anderes und dazu noch unerwartet lecker!


Chocolate Avocado Cupcakes     
(12 Stück)

1 1/2 cups Mehl
3 EL Kakaopulver, ungesüßt
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/4 cup Avocado (ca. 1/4 einer kleinen Avocado)
1/8 cup Pflanzenöl, neutrales
1 EL Weißweinessig
1 EL Vanillezucker
1 Msp Vanille, gemahlen
1 cup Zucker
1 cup Wasser

Die trockenen Zutaten, bis auf den Zucker, in einer Schüssel vermischen.
In einer zweiten Schüssel die restlichen Zutaten mit einem Stabmixer pürieren, bis keine Avocadostückchen mehr zu sehen sind.
Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Esslöffel zu einem glatten Teig rühren.
In eine mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform füllen und bei 170ºC (Ober-/Unterhitze) 20 - 25 min backen. Mit einem Holzstäbchen anpicksen, wenn kein Teig hängen bleibt sind die Muffins fertig. Ganz abkühlen lassen.

1/2 - 3/4 cup Avocado (Rest der kleinen Avocado)
100 g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
1 Msp. Vanille, gemahlen
Schokoherzen, vegan

Die Zutaten mit einem Stabmixer zu einer homogenen, festen Creme vermixen.
Auf den Muffins trappieren und mit den Schokoherzen verzieren.

Ich hab zum ersten Mal die veganen Schokoherzen von Biovegan hergenommen. Das sind irgendwelche knusprigen Teile mit Schokolade ummantelt. Hübsch und schokoladig:)

Übrigens: Keine Angst bei dem Topping, das wird nicht braun, wie mans manchmal bei Avocado kennt. Bleibt dank Zitronensaft wunderbar giftgrün:D

Wer behauptet, dass veganes Gebäck immer kompakt matschig oder pupstrocken sei - Hier der Gegenbeweis: Superfluffig und saftig!


Mit den verrückt grünen Avocado Cupcakes nehm ich gleich noch an Angies Blog-Event Dann wollen wir doch Kuchen essen! teil:) Anlass ist der 2. Geburtstag ihres Blogs Bissen fürs Gewissen. Ein veganer Blog mit vielen guten Rezepten, Infos über vegane Kosmetik und vieles mehr. Da bin ich am Start:)


Freitag, 13. September 2013

Wenns ned schmeckt, klatsch ichs ma hald ins Gsicht

So, jetzt hab ichs also auch getan. Avocados verkocht. Noch nie hab ich so ein Teil gekauft. Hatte also keine Ahnung wie reife Avocados aussehn umd trotzdem eine ins Einkaufskörbchen gepackt. Daheim wurde dann recherchiert und festgestellt, dass das grüne steinharte Teil natürlich brutal unreif ist. Also hab ich sie in Butterbrotpapier zusammen mit einem schrumpligen Äpfelchen verpackt und erstmal eine Woche reifen lassen. Gestern hab ich sie dann ausgepackt und sie war perfekt matschig aber noch nicht braun, supi. Endlich. Bei Frl. Moonstruck kocht! hab ich ein cooles, aber einfaches Rezept für einen ersten Avocadoversuch gefunden, Spaghetti mit Avocadosauce. Die wurden es also und es war erstaunlich lecker. Ungewöhnlich, aber lecker.


Mal was anderes auf dem Teller: Grüne Creme-Schlonze aka Avocadosauce zu Spaghettini. Qualitätsurteil: Lecker!


Spaghettini mit Avocadosauce  

125 g Spaghettini
1 kleine Avocado, sehr reif
1/2 Knoblauchzehe
5 Basilikumblätter
2 EL Zitronensaft
1/2 TL Zucker
2 EL Joghurt
Salz, Pfeffer

Spaghettini in Salzwasser al dente kochen.
Avocadofleisch auskratzen, mit Knoblauch, Basilikum, Zitronensaft und Zucker pürieren. Joghurt unterrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Mit den Nudeln vermischen und sofort servieren.


Nachdem ich mich mit Muttis Billig-Pürierstab voll angespratzelt hab, zusätzlich doofe Stückchen in der Pampe geblieben sind und lächerliche zwei Betriebsstufen mich ungläubig den Stab in alle Richtungen drehen ließen, bin ich wieder um so glücklicher über meinen Brutalo-Monster-Pürier-O-Maten. Er ist zwar echt ein bisserl schwer, aber damit kriegt man alles zu Mus und dazu ganz ohne Rumgespratzlwatzl. Hmm, ich würd jetz gern was kleinschreddern... 

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...