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Donnerstag, 3. November 2016

Wraps mit gebackenem Kürbis - So simpel und so lecker!

Manchmal geht's so einfach! Wobei der Herstellungsprozess dieses sonst so simplen Backkürbiszeugs echte Schweißarbeit war... Diese fies harten Knollen, boah. Mit dem Monster-Brotmesser hab ich mich auf das orange Ungetüm geschmissen, mit dem ganzen Körpergewicht versucht das Ding zumindest mal in zwei Hälften gesäbelt zu bekommen, ohne dabei die halbe Arbeitsplatte x-mal anzuritzen. Aber hat man das Teil mal geknackt kann man juchzend vor sich hinschnippeln und alles klein hacken.
Und im Nu hat man den Kürbis mit etwas Rohrzucker in den Ofen verfrachtet, ein paar tuffige Balsamico-Zwiebeln angebruzelt, Curry-Joghurt angerührt und schon kann die Wrap-Bastelei losgehen. Ein bisschen knackiges Grünzeug mit dazu, Chili dran und oleole! Es geht einfach nichts über gebackenen Kürbis! Und dann noch eingerollt in Weizenfladen, noom!


Wraps mit gebackenem Kürbis und Balsamico-Zwiebeln    
(Für 2 Personen)

1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 große rote Zwiebel
1/2 Landgurke
Etwas Pflücksalat
1 Becher (Soja-)Joghurt, natur
Pflanzenöl
Brauner Zucker oder Rohrohrzucker
Balsamico-Essig
Paprikapulver, Cayennepfeffer, Garam Masala, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer
4 große Weizenfladen (Tortilla)

Kürbis vom Innenschlabber befreien und in Würfel schneiden, in einer Schüssel mit etwas Öl, Salz, Pfeffer, Paprika und einer ordentlichen Prise Zucker vermischen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und 20 min bei 180°C Umluft backen.


In der Zwischenzeit Gurke in Würfel schneiden, Salat waschen und trocken schleudern. Joghurt mit 1/2 TL Garam Masala und einer Prise Kreuzkümmel anrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zwiebel in Ringe schneiden, mit etwas Zucker und Öl ankaramellisieren, mit einem kräftigen Schuss Balsamico ablöschen und bei niedriger Hitze ziehen lassen, bis die Zwiebeln weich sind und der Balsamico verdampft ist.
Sobald der Kürbis fertig ist, die Weizenfladen erwärmen und mit Joghurtsauce, Salat, Gurken, Balsamico-Zwiebeln und gebackenem Kürbis belegen, mit Cayennepfeffer bestäuben, einrollen und losschlemmen :)


Die Joghurtsauce war auch ultralecker, gefiel mir besser als die Balsamico-Zwiebeln. Die gehen neben dem goilen Kürbis und der leckeren Sauce fast etwas unter. Vielleicht wären die ganz dünn gehobelt und roh fast noch besser in dem Wrap gewesen. Aber Balsamico, uuh, das ist hald auch immer so cool. Herr Wos zum Essn war auf jeden Fall ebenso begeistert von dem leckeren Fresschen wie ich, das ist das Beste daran: Bald gibt's also wieder Kürbis-Wraps :D

Donnerstag, 12. Februar 2015

Champignon-Maronen-Ravioli mit glasierten Zwiebeln und gebackenen Kürbiswürfeln

Auch im Hause Wos zum Essn gibts hin und wieder totales Fancy-Food. Beim ersten Versuch gabs vor lauter Sabberei nicht mal die Möglichkeit noch ein ordentliches Foto zu knipsen. Nur das letzte Schnipsel hab ich noch erwischt. Es war schneller weg als man denken könnte: Die Champignon-Maronen-Ravioli mit glasierten Zwiebeln und gebackenen Kürbiswürfeln. Scheiße, waren die gut. Ich habs hald doch drauf:P Hin und wieder. Also falls ihr mal was supercooles, leckeres, Gänge-Menü taugliches köcheln wollt, dann macht diese Ravioli. Mit den Zwiebelchen und dem Kürbis ist das so genial, omnomnom! Obendrein ist das ganze dann auch noch vegan*.


Champignon-Maronen-Ravioli mit glasierten Zwiebeln und gebackenen Kürbiswürfeln   
(diesmal 8 Portionen)

Die Ravioli können super vorbereitet werden und werden erst kurz bevor die anderen Komponenten fertig sind nochmal kurz angebraten. Ich habe gleich die doppelte Menge gemacht und die restlichen Ravioli eingefroren, damit sich die Nudelpamperei auch lohnt;)

400 g Champignons, weiße
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
200 g Maronen, vorgekocht
2 EL Mandelmus, weiß
Salz, Pfeffer
1 Schuss Zitronensaft
2 EL Petersilie, gehackt
1 kg Nudelteig

Champignons, Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. In etwas Olivenöl so lange anbraten, bis fast keine Flüssigkeit mehr aufsteigt.
Maronen, Mandelmus und 2 TL Salz mit 100 ml Wasser pürieren. Falls nötig mehr Wasser zugeben, bis eine feine Creme entstanden ist.
Die Maronencreme zu den Champignons geben und nochmal ca. 5 min weiterkochen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Schluss die Petersilie unterrühren und vom Herd nehmen.

Den Nudelteig mit der Champignon-Maronenmasse füllen und Raviolitäschchen herstellen. Ich benutze dafür den 'Big Snack' von Tupperware, dann geht das ganz fix.
Die Ravioli dann portionsweise ca. 8 min in siedendem Salzwasser kochen.

500 g Kürbis, grob gewürfelt
Salz, Zucker, Öl

Kürbis auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, mit reichlich Öl beträufeln und mit Salz und etwas Zucker bestreuen. Bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 min lang backen.

2 Zwiebeln, in Ringe geschnitten
Zucker, Öl

Zwei Pfannen aufsetzen. In der einen portionsweise die Ravioli in Öl leicht anbraten und warm halten.
In der anderen Pfanne die Zwiebeln bei mittlerer Hitze in wenig Öl anbraten und zum Schluss mit Zucker glasieren.

Die Ravioli auf einem Teller anrichten, ein paar glasierte Zwiebeln darauf geben und Kürbiswürfel darüber verteilen.


Wie dem aufmerksamen Bildchengucker aufgefallen ist, fehlen auf dem zweiten Raviolifoto die Zwiebelchen. Dafür glibbert darunter so eine merkwürdig weiße Soße rum. Das liegt daran, dass der zweite Schwung Ravioli nach H.s Wunsch mit Sößchen statt Zwiebelchen gefuttert wurde. Die Soße war echt fein. Mit Mandelmus und Weißwein (nach Vorlage von hier). Ist natürlich auch lecker, aber ich fand die Zwiebelvariante cooler. Außerdem hab ich beim zweiten Versuch die Kürbisteile ein bisschen verbockt.

Weißwein-Mandelmus-Soße   

1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 ml Weißwein
2 EL Mandelmus
1/4 TL Gemüsebrühenpulver
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Zitronensaft
1 EL Petersilie

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. In etwas Öl glasig dünsten. Mit Weißwein und einem Schuss Wasser ablöschen und etwas einköcheln lassen. Mandelmus mit 150 ml Wasser mischen und dazurühren. Mit Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einem Schuss Zitronensaft würzen. Ca. 10 min einköcheln und zum Schluss frisch gehackte Petersilie unterheben.


*Sofern man veganen Nudelteig hinkriegt. ich hatte extra so nen Bio-Fertigteig und dachte der ist vollgas vegan weil mit Hartweizengries und so. Hinterher ist mir das mit dem Ei dann aufgefallen:P Kacke. 

Sonntag, 12. Oktober 2014

Kürbis küsst Birne: Kürbirnen-Muffins

Kürbis küsst Birne? Yeah! Das *Kürbirnen-Blogevent* bei Freude am Kochen ist mal sowas von meine Kragenweite. Da lässt sich doch allerhand freakiger Mist damit anfangen. In Lasagne funzt das ganze bestimmt voll gut. Oder ein nascher Burgerbratling? Naja, könnte etwas matschig werden. Moment. So geraspelter Kürbis sieht ja genauso aus, wie diese Karottenfiezel, die man in Kuchen verbäckt... Dazu dann noch ein paar Birnenstückle und weils immer geil ist noch Schokoladenbatzen? Plan!
Das Ergebnis: Supercoole Kürbis-Birnen-Muffins mit Schokoladenstückchen. Zu den statischen Eigenschaften lässt sich sagen, das Experiment hat wunderbar geklappt. Schön locker fluffig, nicht zusammengesessen und dazu auch noch schön saftig. Geschmacklich ist das Teil gar nicht so wahnsinnig abgefahren wie ich angenommen hatte. Den Kürbis schmeckt man quasi gar nicht. Also bleibt ein lockeres Muffinschwämmchen mit leckeren Schokostückchen und fruchtigen Birnenwürfelchen. Perfekto!


Kürbis-Birnen-Muffins      
(12 Stück)

200 g Kürbis, fein geraspelt
2 EL Limettensaft
2 EL Agavendicksaft
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 EL Kakao (Backkakao, kein Kabapulver)
1 Prise Salz
2 Portionen Ei-Ersatz, angerührt (bei mir 3Pauly, oder Sojamehl, Stärke, ...)
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
100 ml Pflanzenöl
150 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)
1 kleine Birne, gewürfelt
100 g Zartbitterschokolade, gehackt

Kürbisraspel, Limettensaft und Agavendicksaft mischen und ziehen lassen.
Mehl, Backpulver, Kakao und Salz in einer kleinen Schüssel vermischen.
Ei-Ersatz, Zucker, Vanillezucker, Öl und Sojamilch glatt schlagen. Mehlmischung und Kürbisraspel unterrühren.
Birnenwürfel (ich hab sie noch mit Obstler getränkt^^) und Schokoladenstücke unterheben. Ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken und die Förmchen zu gut 2/3 mit Teig füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C (Umluft) ca. 20-25 min backen (Stäbchenprobe).


Montag, 10. Februar 2014

Kürbis-Curry - wenn scho koa Ananas, dann hald bissl Mangochutney, muha!

Letztes Jahr wurde auch ich endlich vom Kürbis überzeugt. Bei der Schwägerin gabs ihn in angebruzelter, olivenöliger Form ausm Backofen und war aller Skepsis zum Trotz vollgas lecker. Seit einer traumatisierenden Erfahrung mit dem orangen Knollendings in einer dünnen Suppe war ich nämlich eeetwas voreingenommen diesem Kürbiszeug gegenüber. Nur in die Kartoffelsuppe durfte er mit rein. Bei bento lunch blog hab ich dann vor kurzem ein supercooles Kürbis-Rezept gefunden, dass ich gleich nachkochen wollte, aber die pürierte Ananas schreckte H. leider zu sehr ab. Die erste Hälfte des angeschafften Kürbis wurde also lieber zu Ofengemüse verschnibbelt (war saugut, Ofenkürbis ist abartig lecker) und die andere Hälfte wurde zu einem wirklich feinen Curry verarbeitet. Cremig, gemüsig, leicht süßlich durch den Kürbis, leicht säuerlich durchs Mangochutney. Einfach lecker.


Kürbis-Curry  
(Für 2 Personen)

1/2 Hokkaido-Kürbis
1 kleine Zucchini
1/2 Zwiebel
200 g Putenschnitzel
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
100 ml Sahne
je 1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander
1 EL Curry
1/2 TL Sambal Oelek
2 TL Mangochutney
Salz, Pfeffer

Kürbis schälen, Kerne und Glibber herauskratzen und würfeln, Zucchini längs halbieren und in Scheibchen schneiden, Zwiebel in Ringe schneiden. Pute in mundgerechte Stücke schneiden.
Kürbis gut anbraten, dann Zwiebeln und Zucchini dazu und kurz mitrösten. Kurkuma und Curry zugeben und 1 min mitbruzeln.
Mit Kokosmilch ablöschen. Kreuzkümmel, Koriander, Sambal Oelek und Chutney zugeben. Sahne einrühren, Putenstücke dazugeben und etwas einköcheln lassen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu passt z.B. Jasminreis.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kartoffelsüppchen mit Karotten und Kürbis

Mein Magen spielt zur Zeit ein bisschen verrückt, was total gemein ist, wenn dank Vorweihnachtszeit und Nikolaus überall Plätzchen rumstehn, Schokonikoläuse verteilt werden und sich die Kollegen auch noch genau dann Pizza ins Büro holen müssen. Ich sitz bei all dem daneben und knabber an mein Zwiebackpaket ran... Aber zumindest am Wochenende wollte ich mal wieder was Leckeres essen, trotz Grummelmagen. Suppe geht ja eigentlich immer und damit war die Entscheidung auch schon gefallen. Denn am besten von allen Süppchen ist einfach die Kartoffelsuppe. Und das beste Rezept dafür hab ich mir mal klammheimlich über ein paar Ecken von B. stibitzt, muha! Der Klassiker ist ja eigentlich ziemlich kartoffelig, eventuell noch mit Sellerie, auf jeden fall Majoran und lauter so Zeug dran, naja. Auch fein, aber B.s Rezept ist cooler. Pupseinfach und mit bisserl Kürbis und Chili gepimpt ein echt leckeres Süppchen.


Kartoffel-Karotten-Kürbis-Suppe    

1 kg Kartoffeln
500 g Karotten
300 g Kürbis
3 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1 l Gemüsebrühe
100 ml Sahne oder Soja Cuisine (bei uns inzwischen immer mit Soja Cuisine)
3 Lauchzwiebeln
Paprika, Chili
Salz, Pfeffer

Zwiebeln grob würfeln, Knoblauch schälen und halbieren. Gemüse gegebenfalls schälen und grob klein schneiden. Lauchzwiebeln schräg in Ringe schneiden.
Zwiebeln und Knoblauch in einem großen Topf kurz anbraten, dann das restliche Gemüse dazugeben, mit Brühe aufgießen und ca. eine Stunde köcheln lassen.
Mit einem Stabmixer grob durchpürieren und mit den Gewürzen abschmecken.
Topf vom Herd nehmen, Sahne einrühren und Lauchröllchen untermischen. Eventuell nochmal mit Salz abschmecken und schon kann losgefuttert werden.


Bei uns muss die Suppe richtig schön dick sein, fast schon wie ein Brei. Wenn ihr es lieber suppiger mögt dann gebt einfach noch etwas mehr Gemüsebrühe dazu bis ihr die gewünschte Konsistenz erreicht.

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