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Montag, 28. Januar 2019

It's so fluffy: Mohn-Hefeschnecken-Kuchen [vegan]

Es ist schon ein bisschen verrückt, was für ein glücklich-doofes Grinsen so ein gelungener Hefeteig in mein Gesicht zaubern kann. Um den Blaumohn aus meiner Use-Up-Along-Liste zu verbrauchen hab ich mich mal an Mohn-Hefeschnecken getraut. Allerdings schön in eine Kuchenform geschlichtet, damit möglichst wenig Rand und viel fluffig-saftiger Hefekuchen dabei rauskommt. Und der Teig ist mir sowas von geluuungen, oh yeah. Den hätte ich am liebsten noch roh verputzt, so lecker und so schön geschmeidig.

Mohnschnecken vegan

Richtig hübsch ist er auch noch geworden, hach. Ich hätte mir ja erstmal nur das Rezept für den Hefeteig notiert, weil der so schön locker und saftig geworden ist, und den Kuchen dann nochmal mit einer anderen Füllung gemacht. Ich mag nämlich eigentlich keinen Mohn, hihi. Herr Wos zum Essn bestand aber auf eine detaillierte Dokumentation, dass es die Mohnvariante auch mal wieder gibt. Derweil hat er den Monsterkuchen bis auf ein winziges Stückchen schon fast vernichtet, Mohnfan muss man eben sein. Also kommt nun das Rezept für den Mohn-Hefeschnecken-Kuchen. An alle Mohnfanatiker da draußen, bedankt euch bei dem Mann der hier immer alle Koch- und Backexperimente ertragen muss ;)

Mohnschnecken vegan

Mohn-Hefeschnecken-Kuchen      
(26cm-Springform)

Hefeteig:
130 g Margarine (Alsan)
250 ml Sojadrink (oder andere Pflanzenmilch)
80 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Pck Trockenhefe (7g)
500 g Mehl (Weizen, Typ 405)
1 Prise Salz
1 - 2 TL Zitronenschale, fein gerieben

Mohnfüllung*:
200 g Blaumohn
100 ml Sojadrink
40 g Margarine
70 g Zucker
150 g Quarkersatz (ich hatte Mandelquark)
4 cl Rum (Strohrum hehe)

Zuckerguss:
100 g Puderzucker
2 Tropfen Zitronenaroma
ca. 2 EL heißes Wasser

Für den Hefeteig die Margarine in einer kleinen Rührschüssel schmelzen bis sie flüssig ist. Sojadrink dazugeben und verrühren, evtl nochmal kurz erwärmen bis sie lauwarm ist. Zucker, Vanillezucker und Hefe dazugeben und so lange rühren bis sich der Zucker gelöst hat.
In einer großen Rührschüssel das Mehl (bis auf 50 g) mit dem Salz mischen und eine Mulde hineindrücken. Hefemilch hineingießen und mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Mit restlichem Mehl (den 50 g) bestreuen und abgedeckt 15 min gehen lassen.

Zitronenschale zu dem Teig geben und alles gut verkneten bis sich ein geschmeidiger, homogener Teig geformt hat. Zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort 45 min gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Mohn in einer Kaffeemühle oder Mixer portionsweise mahlen und in eine Schale geben. Den Sojadrink aufkochen, den Mohn damit übergießen und abgedeckt 15 min quellen lassen.
Margarine schmelzen, mit Zucker, Mandelquark, Rum und Mohnzubereitung gut verrühren.


Eine Springform mit 26 cm Durchmesser ausfetten.

Den Hefeteig nun nochmal gut durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche quadratisch ausrollen (Kantenlänge ca. 45 cm). Mit der Mohnfüllung gleichmäßig bestreichen und aufrollen.
In 8 gleichgroße Stücke schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Eventuell etwas in Form drücken und zupfen und ein letztes Mal abgedeckt an einem warmen Ort 30 min gehen lassen.

Ofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Den Kuchen insgesamt 40 - 45 min backen, nach 20 min mit Alufolie abdecken, dass er nicht zu dunkel wird.

Noch möglichst heiß aus dem Ofen den Zuckerguss darauf verteilen: Dazu den Puderzucker mit Zitronenaroma und gerade so viel heißem Wasser anrühren, dass es ein richtig dicker Guss wird und zügig auf der Oberfläche verteilen.
Nach 20 min auskühlen kann der Springformrand entfernt werden und evtl. mit mehr Zuckerguss noch der Kuchenrand bestrichen werden. Komplett abkühlen lassen, oder noch leicht warm schon ein Stück genießen.


*Zur Mohnfüllung:
Ihr könnt natürlich auch Mohnfix oder Mohnback hernehmen. Dazu braucht ihr dann ca. 400 g Mohnfix, das mischt ihr mit den 150 g Quark und gebt noch den Rum dazu. Geht ein bisschen schneller und ihr riskiert nicht euren Minimixer durchzuschmoren.

Mohnschnecken vegan

Donnerstag, 11. Januar 2018

Lecker Tiramisu ohne scary rohem Ei

Sonst bin ich ja immer die Nudelsalattante, wenn's um Partybuffet-Mitbringsel geht. Oder mal ne Torte basteln. Aber klassische Nachspeisen hab ich schon recht wenig im Repertoire. Es gibt immer die gleichen Sachen, meistens Mousse au Chocolat oder Tiramisu. An Silvester musste ich diesmal eine Nachspeise beisteuern und die auch noch im Auto bis Österreich transportieren. Mousse war mir da zu heikel, dass die zusammenfällt und Tiramisu mit rohem Ei wollte ich auch nicht riskieren. Also machte ich die Tiramisu-Creme die ich sonst zu fruchtigem Erdbeer-Tiramisu mache, eine Pudding-Quark-Creme. Die ist auch nicht so mächtig wie Mascarpone.


Kam wirklich sehr gut an und wurde komplett weggefuttert, hehe. Ich glaub Tiramisu mach ich jetzt immer so. Mit viiiel Amaretto in der Creme, jam! Bei der Ei-Mascarpone-Creme kann man nämlich nur begrenzt Amaretto reinhauen, weil sie sonst flüssig wird. Bei der Puddingvariante ist das kein Problem, muha! Auf die Art mit Pudding und Co. ist die Creme außerdem recht einfach zu veganisieren falls ihr ein paar Pflanzenfresser zu Besuch habt ^_^


Tiramisu mit Pudding-Quark-Creme   
(Für so 10 bis 12 Gäste)

500 ml Milch
2 Pck Puddingpulver, Vanille
60 g Zucker
1 Becher Schlagsahne, 200 ml
1 Pck Sahnesteif
500 g Quark
125 g Puderzucker
Amaretto, ersatzweise Bittermandelaroma o.ä.
1/2 Tasse starker Kaffee (bei mir 2 Pck Instant-Espresso)
2 EL Rum, 54%, ersatzweise Rumaroma
400 g Löffelbiskuit
Kakaopulver

Puddingpulver mit Zucker vermischen, mit etwas Milch klümpchenfrei anrühren. Restliche Milch aufkochen, Topf vom Herd ziehen und angerührtes Puddingpulver mit einem Schneebesen unterrühren. Nochmal unter Rühren aufkochen bis es eine Minute gekocht hat. In eine Schüssel umfüllen, mit Frischhaltefolie abdecken (auf den Pudding drücken, so bildet sich keine Puddinghaut) und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Zwei Tütchen Espresso mit einer halben Kaffeetasse kochendem Wasser anrühren, dann abkühlen lassen. Mit 2 EL Rum verrühren.

Schlagsahne mit Sahnesteif steif schlagen. Quark mit Puderzucker cremig rühren, Pudding dazugeben und glatt rühren (ich rühre den Pudding davor erst cremig, dass es sicher nicht klumpt). Sahne unterheben. Nach Geschmack mit Amaretto abschmecken (bei mir ein paar Esslöffel, eher viele Esslöffel^^).

Löffelbiskuit mit Kaffee bepinseln (nicht eintunken sonst matschen die später voll durch) und eine Lage in eine große Schale (ca 20 x 30 cm) schichten, mit ca. der Hälfte der Vanillecreme bestreichen, nochmal Löffelbiskuit bepinseln und eine Schicht darauf legen, restliche Creme darauf geben und glatt streichen. Mit Kakao bestäuben und im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen.


Wenn ihr keine so große Schale habt, einfach höher schichten oder ihr macht zwei Schalen und futtert eine allein aus, muha ;) So haben wir das gemacht, eine große Schale für die Meute, die Reste in eine kleine Dose für uns (so konnte ich auch noch ein Foto knipsen ohne mit nem angefutterten Tiramisu bei der Party aufzutauchen^^).

Sonntag, 3. September 2017

Vegane Toffifee - einfach selbstgemacht

Ich zeig euch mal lieber nicht das Foto meiner Brandblasen, die ich mir beim Toffifee basteln eingefangen hab. Minireste Schokolade in der dünnen Kunststoffverpackung mikrowellisieren ist keine gute Idee. Nach zehn Sekunden bei niedrigster Stufe war das Plastik schon schön geschmolzen und die Schoki teerartig am Blubbern. Hab ich aber erst gemerkt wie ichs schon in bzw. an den Fingern hatte, Auuutschn. Aber lecker sind die Teile geworden, vegane Toffifee, oleole! Und wenn man nicht zu doof ist Schokolade unfallfrei zu schmelzen sind die auch echt easy gebastelt.


Vegane Toffifee    
(15 Stück)

5 Kuhbonbons, vegane
15 kleine Haselnüsse
Ca. 50 g dunkles Nougat
75 ml Kakaoglasur
Leere Toffifeeform oder Cakepop-Silikonform

Kuhbonbons dritteln, portionsweise in der Mikrowelle leicht anwärmen. Jedes Stück zuerst glatt kneten, zu einer Kugel rollen und in die Mulden drücken. Mit einem kleinen Löffel oder mit den Fingern in die Form drücken und modellieren.
Jeweils eine Haselnuss in jede Karamellmulde geben und leicht andrücken. Die Form eine halbe Stunde im Kühlschrank durchkühlen.


Das Nougat portionsweise in der Mikrowelle leicht erwärmen (es wird echt schnell flüssig). Mit einem Teelöffel die Förmchen bis zum Rand auffüllen. Die Form vorsichtig auf den Tisch klopfen um die Nougatfüllung zu glätten. Wieder in den Kühlschrank stellen und durchkühlen bis die Nougatschicht fest ist.


Die Kakaoglasur erwärmen bis sie flüssig ist, nicht zu heiß werden lassen, sonst schmilzt das Nougat zu sehr an. Mit einer kleinen Spritze jeweils 0,5 ml Glasur aufziehen und mittig auf die Nougatschicht geben (geht natürlich auch mit einem Löffel, aber ist mehr Gebaze). Immer wieder vorsichtig die Form anrütteln, dass die Schokolade zu dem typischen Klecks zerläuft. Bis zum Wegschnabolieren kühl lagern.


Und noch was: Bei wärmeren Temperaturen nicht hochkant transportieren. Das Nougat schlaazt dann nämlich raus und das wars mit den hübsch hingezitterten Pralinchen, gnaa.
Auch wenn ich keine Fotos von den Toffifees außerhalb der Verpackung hab, weil ich sie verschenkt habe, sie gehen echt super raus! Wie die Originalen ploppen sie lustig raus wenn man auf die Packung drückt.

Sonntag, 19. Juni 2016

Käsekuchen-Erdbeer-Tarte mit Baiser - Obertuffig und saulecker!

Als ich Maras Erdbeer-Käsekuchen-Tarte mit Baiser gesehen hab wusste ich sofort, dass die uuuunbedingt nachgebaut werden muss. Allein die Fotos lassen einen ja nicht mehr zu sabbern aufhören. Und dann die Schichten: Erstmal Mürbteig, hhm, dann cremige Käsekuchenfüllung, uuh, darauf dann ein Erdbeerspiegel, jaam, und dann noch viele Baisertupfen als Häubchen obendrauf, kreisch!


Das Rezept war allerdings für eine längliche Tarteform, also hab ich erstmal rumgerechnet für meine 28er Form, was super aufgegangen ist. Groß geändert hab ich am Rezept nichts, nur minimal an meinen Geschmack und die Vorräte angepasst und die Eier so aufgeteilt, dass kein Eigelb oder Eiweiß übrig bleibt (die vergammeln bei mir nämlich sonst immer:P). Ja und als die Tarte dann vollendet war wurde natürlich probiert: Omnomnom sag ich da nur! Sabbermäßig lecker!


Käsekuchen-Erdbeer-Tarte mit Baiser    
(28cm-Tarteform)

300 g Mehl
200 g Butter
100 g Zucler
1 Prise Salz

Aus den Zutaten einen Mürbteig zusammenkneten. Eine Tarteform (28 cm Durchmesser) damit auskleiden, auch den Rand hochziehen.

500 g Quark
70 ml Sahne
75 g Zucker
2 Eigelb
1 geh. EL Vanillezucker
1 geh. EL Speisestärke

Aus den Zutaten eine glatte Creme anmischen, in die Tarteform füllen und glatt streichen. Bei 170°C (Umluft) ca. 30 min backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

400 g Erdbeeren (TK)
50 g Zucker
1 Schuss Zitronensaft
1 Pck Tortenguss, rot

Erdbeeren etwas antauen lassen, mit Zucker und Zitronensaft fein pürieren (im Mixer) und in einen Topf geben. Tortenguss klumpenfrei einrühren und unter Rühren aufkochen. Mind. eine Minute köcheln lassen, vom Herd nehmen und auf der Tarte verteilen, glattstreichen und über Nacht durchkühlen lassen.

2 Eiweiß
80 g Zucker
1 kleine Prise Salz

Eiweiß mit Zucker und Salz dick cremig schlagen, bis ein möglichst fester Eischnee entstanden ist. In eine Spritztülle mit kleinem Aufsatz füllen und von außen nach innen Ringe aus Baisertupfen aufspritzen. Grillfunktion am Herd vorheizen und die Tarte auf unterster Schiene hineinschieben. Warten bis die Tupfen anbräunen (unbedingt dabei bleiben, das dauert nur ca. 2 - 4 min!) und sofort wieder aus dem Ofen holen. Wieder auskühlen lassen und losschlemmen!


Ich bin einfach hin und weg, wie hübsch die Tarte ausschaut mit ihren obertuffigen Baisertüpfelchen. Beim Sommerfest war sie mit als erstes weggefuttert, muha! Sieht eben nicht nur hübsch aus sondern schmeckt auch noch saugut.


Mit Mürbteig, Käsekuchencreme, Erdbeerspiegel und Baiser kann man eh nix falsch machen, oder? Das mag doch wirklich so gut wie jeder :) Ich denke ich werde sie auch nochmal mit einem Himbeerspiegel ausprobieren. Der ist dann säuerlicher als die Erdbeermasse und sollte noch besser zur Baiserhaube passen, oder? Wobei Erdbeere hald schon fast unübertrefflich ist unter den Obstlingen.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Klassische Crème Brûlée mit dem neuen Flambier-O-Maten

Manche Sachen, so absolute Klassiker, seis Schwarzwälder Kirschtorte, Ratatouille, Dampfnudel oder Crème Brûlée schaffens einfach nicht in meine Küche. Ewig stehen sie auf der To-Do-Liste und vergammeln da, weil die richtige Gelegenheit, das geeignete Küchenequipment oder meine geschmackliche Toleranz für Auberginen fehlt.


Zum Glück hat mir dieses Jahr das Christkindl (aka Brüderchen) einen Flambier-O-Maten gebracht und es konnte endlich mal Projekt Crème Brûlée erfolgreich durchgeführt werden. Das Standard-Nachspeischen ist ja total einfach zu basteln. Bisschen Eigelb aufschlagen, in warmer Vanillemilch rumrühren, in Schälchen schütten und nachm Abkühlen Zucker drauf und drüberflammen, muha. Oh, und wenn man dann mit dem Löffel die Karamellkruste knackt, wooh. Ein himmlisches Geräusch.


Crème Brûlée  
(6 Schälchen)

200 g Schlagsahne
200 ml Milch
1 Msp Vanille, gemahlen
4 Eigelb
40 g Zucker
Rohrohrzucker

Sahne mit Milch und Vanille erhitzen, etwas abkühlen lassen.
Eigelb mit Zucker zu einer dicken Creme schlagen.
Milch portionsweise unter Rühren untermengen.
Creme durch ein Sieb streichen und in Crème Brûlée Schälchen füllen.
Im vorgeheizten Ofen bei 120°C Umluft garen, bis die Creme nicht mehr flüssig ist. Das dauert je nach Tiefe der Schälchen 40 bis 60 min.
Abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Rohrohrzucker bestreuen und karamellisieren. Entweder mit einem Flambierbrenner (vorsichtig, dass der Zucker nicht verbrennt) oder im Backofen mit der Grillfunktion, macht aber deutlich weniger Spaß als mit dem Flambiergerät ;)


So, dann ist unser vegetarisches Weihnachtsmenü 2015 endlich komplett. Der süße Abschluss nach Schafskäsetaler mit Honig-Walnuss-Kruste auf Rucola-Feldsalat mit Granatapfel-Dressing und Penne mit Broccoli und Zucchini in cremiger Curry-Sauce aus dem Wok. Die Abfolge könnte ich mir so jetzt direkt nochmal vorstellen, es war echt superlecker und stimmig.

Oh, und ich sollte noch erwähnen, wo ich dieses Rezept gefunden hab. Es ist ursprünglich aus Französisch kochen mit Aurélie, aufs Rezept an sich bin ich allerdings bei Law of Baking gestoßen. Bei Kevin kann man süßkrammäßig echt nix falsch machen. Ich hab schon das ein oder andere nachgebastelt und es war immer super!

Sonntag, 30. August 2015

Melonen-Creme - Was zum Naschen für das White Dinner

Huch, warum auf einmal ein hübsch dezentes, lecker anzusehendes Schlemmer-Cremchen bei Wos zum Essn? Ganz einfach, Tina von Tinas Tausendschön lädt ein zum White Dinner! Ich find das Thema super schööön, weiße Leckereien aller Art, hübsch präsentiert in dezenten Tönen, hach. So eine helle, sommerliche Dinner-Tafel ist einfach was echt Tolles! Da musste ich mich ganz schön ins Zeug legen, dass da was Ansehnliches zustande kommt. In der Slowly Veggie hab ich die Idee für die Melonen-Creme gefunden. Da gabs zuletzt eine Erdbeermousse mit Kondensmilch. So hübsch anzusehen und lecker moussig. Damits weiß wird hab ich mir eine leckere, superreife Honigmelone heim getragen und sie dann mit nur einer handvoll Zutaten zu einer süß-fruchtigen Creme verquirlt. Löffelchen grapschen und losschlemmen :)


Melonen-Creme  

150 g Melone (z.B. Galia)
1 EL Limettensaft
400 ml gesüßte Kondensmilch
75 g Sahnesteif (z.B. San Apart)
200 ml Schlagsahne

Die Melone mit Limettensaft, Kondensmilch und Sahnesteif im Mixer fein pürieren.
Sahne steif schlagen und unter die Melonenmasse heben.
Gut durchgekühlt und mit Melonenbällchen garniert servieren.

Ruhig eine ganze Melone besorgen, den Rest kann man gut in tuffigen Bällchen dazu futtern :) Kekse gehn natürlich auch immer zu Cremes. So ein bisschen Kontrast auch in den Konsistenzen mag ich gerne, sonst wird mir die leckerste Mousse bald fad...


Mittwoch, 1. April 2015

Und diesmal in vegan: Oreo-Torte ohne backen

Oreo-Kekse gehören ja zur der seltenen Spezies der veganen Süßigkeiten ausm normalen Supermarkt. Also wenn die Hauptattraktion in einer Torte schon vegan ist, dann machens wir doch gleich komplett vegan. Echt easy. Einfach ein paar Päckchen Schlagcreme nach Hause holen und losbasteln. Die vegane Variante der Oreo-Torte wurde deutlich fluffiger und etwas zitroniger als das Mascarponeteil, weswegen sie auf einen Schlag bis auf ein Anstandsstückchen zusammengefuttert wurde. Jam, also was haben wir da gehabt: Knuspriger Keksboden, darauf fluffige Sahnecreme, zitronig, vanillig, und dazwischen coole Oreo-Keks-Stückchen. Mal wieder eine Torte ohne Ei, Milchzeug oder Gelatine, trotzdem, oder eben genau deswegen, saulecker. Die Schlagcreme ist einfach soo genial.


Vegane Oreo-Torte ohne backen      
(18cm-Springform)

1 Pck Oreo-Kekse (176g)
55 g Alsan
50 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
1/2 TL Zitronenschale, fein gerieben
1 EL Zitronensaft
1/2 Röhrchen Buttervanillearoma
400 g Schlagcreme (von Schlagfix) *
2 Pck Sahnesteif

10 der Oreo-Kekse in Keks und Füllung zerlegen. Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln. Die Füllungen in einer kleinen Schale zur Seite stellen.
Alsan schmelzen und mit den Keksbröseln gut vermischen.
Die Masse in eine Springform mit 18 cm Durchmesser füllen und gleichmäßig andrücken, dass ein Boden entsteht. In den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.
Keksfüllung nun etwas erwärmen, Puderzucker, Vanillezucker, Aroma, Zitronenschale und -saft zugeben und vermixen. Nach und nach eine Packung (200g) Schlagcreme zugeben und zusammen mit einem Tütchen Sahnesteif unterrühren.
Restliche Schlagcreme mit übrigem Sahnesteif steif schlagen. Zitronencreme unterheben.
Restliche Oreo-Kekse (6 Stück) grob hacken.
Ein Drittel der Creme auf dem nun festen Boden verteilen, eine Hälfte der Oreo-Stückchen darauf streuen, zweites Drittel Creme darüber verstreichen, die andere Hälfte Oreo-Bruch darauf bröseln und mit dem restlichen Drittel Creme bedecken und glatt streichen.
Abdecken und über Nacht durchkühlen lassen.

* Die Schlagfix Schlagcreme gibts bei uns im Kaufland. Da gibts inzwischen echt ordentlich veganen Kram. Sogar Wilmersburger hab ich da schon gefunden. Dass sie den Alpro Natur Joghurt nicht mehr haben find ich allerdings voll doof. Dieser Berief Joghurt ist so mies:P

Montag, 30. März 2015

Heut bleibt der Ofen kalt: Oreo-Torte ohne backen

Es ist schon wieder passiert: Hey, ich hab Oreo-Torte gemacht! Yay, ich auch! Ja, upsi. Doof, dass ich auch noch gleich zwei Stück davon gemacht hab. Einmal normal, einmal vegan. Also hatten wir dann drei Oreo-Torten. Aber hey, es gibt echt Schlimmeres. Dann hatten wir hald einen Oreo-Abend vor uns. Heute gibts das Rezept für die normale Oreo-Torte ohne backen. Der Boden ist aus Feeeett und Oreo-Keksen. Die Füllung aus Mascarpone, Sahne und so, vermischt mit zitroniger Oreo-Füllung und zerbröselten Oreo-Keksen. Echt super-oreoig. Besonders der dunkle Knusper-Keksboden ist so lecker. Davon hätt ich gerne noch mehr gehabt, jaaam! Für mich könnte das Verhältnis Boden zu Creme ein bisschen bodenlastiger sein, hehe. Aber vielleicht ist es dann auch zu heftig.


Oreo-Torte ohne backen    
(18cm-Springform)

1 Pck Oreo-Kekse (176g)
55 g Butter
125 g Mascarpone
75 g Frischkäse
50 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
1/4 TL Zitronenschale, fein gerieben
200 g Schlagsahne
2 Pck Sahnesteif

10 der Oreo-Kekse in Keks und Füllung zerlegen. Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zerbröseln. Die Füllungen in einer kleinen Schale zur Seite stellen.
Butter schmelzen und mit den Keksbröseln gut vermischen.
Die Masse in eine Springform mit 18cm Durchmesser füllen und gleichmäßig andrücken, dass ein Boden entsteht. In den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.
Keksfüllung nun etwas erwärmen, Puderzucker, Vanillezucker und Zitronenschale zugeben und vermixen. Löffelweise Mascarpone zugeben und unterrühren. Frischkäse und ein Päckchen Sahnesteif dazugeben und nochmal gut vermixen.
Sahne mit einem Päckchen Sahnesteif steif schlagen. Die Mascarponecreme unterheben.
Restliche Oreo-Kekse (6 Stück) grob hacken.
Ein Drittel der Creme auf dem nun festen Boden verteilen, eine Hälfte der Oreo-Stückchen daraufstreuen, zweites Drittel Creme darüber verstreichen, die andere Hälfte Oreo-Bruch daraufbröseln und mit dem restlichen Drittel Creme bedecken und glatt streichen.
Abdecken und über Nacht durchkühlen lassen.


Das war der erste Streich, der zweite folgt... äääh, morgen oder so. Dann das ganze in vegan. Mit fluffiger Schlagcreme und einer extra Portion Zitrone. War beliebter als die nicht-vegane Variante. Wobei ich das normale Rezept besser fand. Irgendwie kompakter, cremiger. Also wem das Rezept oben zu mächtig klingt, kann ja dann auf die vegane Variante umschwenken.

Sonntag, 11. Januar 2015

Baklava - wie's da Papa am liebsten mag

Wenn man meinen Papa fragt, was man ihm backen soll, kommt eigentlich immer die gleiche Antwort: Nusskuchen. Und egal, was für ne Süßspeise gebastelt wird, er ist immer der Meinung, dass ein paar Walnüsse drin bestimmt super wären. Ich kenne ihn auch abends vorm Sudokubuch oder beim Film schaun nur mit Nussknacker bewaffnet und einer fetten Schale Walnüsse vom Monster-Walnussbaum in unserem Garten. Überall um den Tisch findet man immer ein paar weggesprungene fies kantige Schalenstückchen:/ In der Garage baumeln Säckchen mit Walnüssen befüllt an der Decke, geschützt vor gierigen Mäusen und Eichhörnchen.


Als dann bosnische Bekannte mal ein Baklava nach heimischem Rezept vorbeibrachten, wars klar wer sich da gleich reinlegen wird, obwohls so pappig und mächtig ist, dass jeder Normalsterbliche nur ein kleines Stückchen davon schafft. Dieses bosnische Baklava besteht im Original nämlich nur aus Walnüssen. Bei mir gibts noch ein paar leckere Pistazien dazu. Echt saulecker, aber ganz schön heftig. Mit fertigem Blätterteig gehts auch ganz schnell, aber wers überhausfrauenmäßig machen will, kann sich Filoteig besorgen, mit Butter bepinseln und fleißig schichten.


Baklava    
(Für eine Auflaufform 15 x 25 cm)

30 g Pistazien
100 g Walnüsse
2 EL Zucker
1 Msp Zimt
1 Pck Blätterteig (Rolle)
100 g Butter, zerlassen
125 g Zucker
2 EL Honig
90 ml Wasser

Pistazien und Walnüsse hacken (ich hab sie im Tupper-Turbo-Chef geschreddert). Mit Zucker und Zimt mischen.
Blätterteig so weit auswalgen bis sich vier Stücke in der Größe der Auflaufform zurechtschneiden lassen.
Die Auflaufform mit etwas Butter einpinseln. Ein Blätterteigviertel darauf legen, mit Butter einpinseln und ein Drittel der Nussmischung darauf verteilen. Zweimal wiederholen, ca. einen Teelöffel der Nussmischung zurückbehalten. Zum Schluss das letzte Blätterteigviertel auflegen, in Quadrate schneiden und mit der restlichen Butter einpinseln.
Bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 min backen bis die Kruste schön angebräunt ist.
In der Zwischenzeit aus Zucker, Wasser und Honig in 10 min einen Sirup einköcheln. Etwas abkühlen lassen.
Das Baklava 5 min abkühlen lassen, mit dem Sirup bedecken und mit der restlichen Nussmischung verzieren. Über Nacht durchziehen lassen.

Sonntag, 4. Januar 2015

Lecker vanillig und supereinfach: Pudding-Schnecken

Wenn ich beim Bäcker so durch die Auswahl an Gebäckkram schaue, wirds am Ende doch meistens irgendwas Vanilliges, Quarkiges oder voller Weimberl. Am liebsten Vanillepuddinghörnchen oder auch einfach nur ne Rosinenschnecke. Aber richtig genial wär mal eine Vanillepuddingschnecke. Hab ich aber noch nirgends entdeckt, also selber basteln, hehe. Da hab ichs mir ganz einfach gemacht, Vanillepudding gekocht, Blätterteig besorgt und mit Zimtzucker abgerundet. Erster Versuch und schon voll lecker! Mit dem Zimt drin würden auch Apfelstückchen noch gut rein passen. Das wird das nächste mal gleich getestet. Wobei die Vanilleschneckchen auch so schon super waren.


Pudding-Schnecken    

450 ml Milch
40 g Zucker
1 Pck Puddingpulver, Vanille
50 g Rohrohrzucker
1/2 TL Zimt
1 Rolle Blätterteig

Aus Milch, Zucker und Puddingpulver einen Pudding kochen: Zucker mit Pulver vermischen, mit ein paar Esslöffel Milch anrühren. Restliche Milch aufkochen, vom Herd nehmen und Pulvermischung einrühren. Nochmal unter Rühren aufkochen und in eine Schüssel füllen. Mit Frischhaltefolie abdecken (dass sich keine Haut bildet) und abkühlen lassen.
Rohrohrzucker und Zimt mischen. Blätterteigrolle ausbreiten. Pudding darauf verstreichen, Zimtzucker darauf streuen und einrollen.
Mit einem scharfen Messer 2 cm dicke Scheiben abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Bei 175°C (Umluft) ca. 20 min backen.
Mit Puderzucker bestreut servieren.


Gaaaanz wichtig: Den Pudding gut auskühlen lassen. Mir hats etwas pressiert und deswegen wurde der quasi noch heiße Pudding mit Zucker auf den Blätterteig geklatscht. Ergebnis war verflüssigter Zucker mit weichem Schlabberpudding, der dann beim Scheibchen abschneiden schön überall rausgeschlonzt ist:P War zwar trotzdem lecker, aber ansehnlich waren manche der Puddingflatschn nicht.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Muffinwinzlinge für die Kollegen: Schokoladengespickte Kirschmuffins mit Zimtnote

Zum Anlass meines Geburtstags hab ich in der Arbeit mal ein paar Muffins mitgebracht (ist auch schon wieder etwas her^^). Damit sich jeder ein paar krallen kann, mussten es natürlich winzig kleine Minimuffins werden. Die kann man im Vorbeigehen schnell mitnehmen und muss sich nicht die Finger vollbazen oder krümelt sich beim heimlichen Reinmümmeln im Büro voll. Zur Auswahl standen Eierlikörwinzlinge und als fruchtige Alternative putzige Kirsch-Schokosplit-Muffins.



Bei den Eierlikörteilen wusste ich ja schon, dass die gut werden, weil das Rezept seit gefühlten 15 Jahren in meinem Kuchenrepertoire herumfläzt. Aber die neu ausprobierten Kirschzwerge waren auch sowas von lecker. Passte alles sehr gut zusammen: Ein heller Grundteig, Schokoladensplitter dazu, fruchtig säuerliche Kirschen mit rein und mit einer ordentlichen Schaufel Zimt und etwas Himbeergeist abgerundet.


Kirschmuffins mit Schokoladensplittern    
(ca. 36 Mini-Muffins oder 12 normale Muffins)

125 g Butter, weich
125 g Zucker
1 TL Vanillezucker
3 Eier
125 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
3 EL Himbeergeist
100 g Zartbitterschokolade, gehackt
200 g Sauerkirschen

Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier cremig schlagen. Mehl, Backpulver und Zimt mischen, mit Himbeergeist zur Eicreme geben und unterschlagen. Die Schokoladensplitter unterheben.
Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und die Förmchen zu gut 2/3 mit Teig füllen. In jeden Muffin eine Kirsche drücken (bei normal großen Muffins die Kirschen zuvor unter den Teig heben).
Im vorgeheizten Backofen bei 170°C (Umluft) 15 bis 20 min backen.

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