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Sonntag, 2. Juni 2019

Veganer Tapas-Abend ♡

Wenn man ein bisschen Muse zum Köcheln mitbringt empfehle ich ja mal einen Tapas-Abend zu machen. Ein paar Sachen vorbereiten und dann am Abend noch ein bisschen zusammen schnippeln und es kommt ganz stressfrei ein bunter Mix auf den Tisch. Wir hatten zuletzt diese Kombi: Natürlich klassische Patatas Bravas, dann erstaunlich leckeren Feto mit Walnuss-Vinaigrette, marinierte Zucchini, mediterrane Ofen-Champignons, Röst-Gemüse aus Fenchel und Paprika, Knoooblauch-Baguette, eine Riesenschüssel bunten Salat und vegane Aioli (die war allerdings gekauft^^).

Veganer Tapas-Abend

Uns hat alles super geschmeckt, so dass bei vier Leuten nur eine Mini-Mini-Portion übrig blieb. Mein Favorit war der Feto, wobei insgeheim ja immer die Kartoffeln gewinnen, denn ohne Patatas Bravas geht nix ;) Und die Champignons lagen auch recht hoch im Kurs. Oh und auf keinen Fall das Knoblauch-Baguette vergessen, ich finde es immer schlimm wenn es keins im Tapas-Lokal gibt, denn wir liiieben es.


Feto mit Walnuss-Vinaigrette
1 Pck Feto (von Taifun, ersatzweise 200 g Naturtofu)
1 kleine Zwiebel
10 Walnüsse
3 EL Agavendicksaft
3 EL Sherryessig oder Weißweinessig
Pflanzenöl, Salz, Pfeffer

Zwiebel sehr fein hacken, Walnusskerne fein hacken. 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel bei schwacher Hitze 3 min anschwitzen. Agavendicksaft dazugeben und für weitere ca. 5 min garen, die Zwiebeln sollen weich werden aber nicht braun. Essig zugeben und etwas einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.
Feto in Scheiben schneiden, in einer Pfanne in wenig Öl von beiden Seiten anbraten und mit der Walnuss-Vinaigrette getoppt servieren.
Die Vinaigrette hatte ich schon vorbereitet. Am Abend dann nur den Tofu frisch angebraten und die fertige Vinaigrette drauf.


Patatas Bravas
8 mittelgroße Kartoffeln
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 Chilischote
1 EL Ajvar, mild
1 EL Sherry-Essig (oder anderen Essig)
1 Glas Tomaten, gehackt (420 ml)
150 ml Weißwein (oder Gemüsebrühe)
Salz, Pfeffer, Zucker

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Mit etwas Pflanzenöl, Salz und Paprika marinieren. Auf einem Backblech ausbreiten und bei 180°C Umluft ca. 30 min backen bis die Kartoffeln gar sind.
Für die Bravas-Sauce die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, Chilischote fein hacken.
Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig dünsten. Knoblauch, Tomatenmark, Lorbeerblatt, Chili, Ajvar und Essig zugeben und 2 min unter Rühren weiterbraten. Mit Tomaten und Weißwein ablöschen, aufkochen und 15 min bei eher kleiner Flamme abgedeckt köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Offen weiterköcheln bis die Sauce eingedickt ist.
Schmeckt am besten wenn die Sauce etwas ziehen konnte, also supi zum Vorbereiten. Einfach kurz aufwärmen wenn die restlichen Komponenten fast fertig sind.


Marinierte Zucchini
Dazu eine eher größere Zucchini in Scheiben schneiden und ohne Öl in der Pfanne portionsweise von beiden Seiten anbraten bis sie etwas Farbe annehmen. Dann mit 3 EL Olivenöl, 1,5 EL dunklem Balsamico, 1 TL Oregano, 1 TL Agavendicksaft, Salz und Pfeffer marinieren und gut durchziehen lassen.


Ofen-Fenchel und -Paprika
Für das Ofen-Gemüse zwei Paprikas und eine Fenchelknolle nach dem Rezept der Pasta all'arrabiata mit Röst-Gemüse marinieren und im Ofen backen.


Mediterrane Champignons
Die Champignons hab ich nach dem Rezept für die Marinierten Gemüsespieße zubereitet. Also die Grill-Marinade mit ein paar geviertelten Champignons vermischt und mit den Patatas Bravas und dem Röst-Gemüse im Ofen gebacken.


Knoblauch-Baguette
Für das Knoblauch-Baguette ein Baguette in dicke Scheiben schneiden, in zwei Pfannen etwas Pflanzenöl erhitzen, jeweils eine Knoblauchzehe dazupressen und möglichst gut verteilen, ein bisschen Kräutersalz dazustreuen und Baguettescheiben flach in die Pfanne legen. Wenn sie etwas angeröstet sind wenden und noch von der anderen Seite etwas rösten.

Sonntag, 19. Mai 2019

Vegane Quesadillas - schnelles Feierabendfutter

Eigentlich ist ja mein klassisches Feierabend-Fresschen irgendwas mit Nudeln. Aber es geht auch ein bisschen einfallsreicher, hehe. Zum Beispiel mit diesen Quesadillas, also mit Gemüse und 'Käse' gefüllte, knusprig gebratene Tortillafladen. Geht superfix und schmeckt wunderbar nach verdientem Feierabend. Ich hab als Käseersatz einen veganen Cheddar gefunden, das hat perfekt gepasst.


Vegane Quesadillas  
(Für eine hungrige Person)

2 große Weizentortillas
1/4 Paprika
1/4 Zucchini
2 EL Mais
1 Frühlingzwiebel
2 EL veganer Schmand (Creme Vega)
2 Scheiben Keese (z.B. Green Vie Cheddar)
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer

Für die Füllung alle Zutaten bis auf die Tortillafladen verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
Ein klein wenig Öl in einer großen Pfanne erhitzen (die Weizentortillas sollten möglichst reinpassen), einen Tortillafladen hineinlegen, mit der Füllung bestreichen (dabei 2 cm Rand frei lassen), mit dem anderen Fladen bedecken und leicht andrücken.
Bei mittlerer Hitze 5 - 7 min erhitzen, dann wenden (ich hab dazu einen kleineren Deckel als die Pfanne hergenommen, auf den Quesadilla gesetzt, Pfanne umgedreht und den Quesadilla vom Deckel wieder in die Pfanne rutschen lassen), dann nochmal von der anderen Seite 5 - 7 min bräunen lassen.
Aus der Pfanne heben, in 6 Stücke teilen und z.B. mit grünem Salat und Salsa oder Guacamole reinmümmeln.


Tipps:
- Mit cheddarmäßigem Käseersatz schmecken die Quesadillas am besten, da die kräftigeren Käsesorten gut Geschmack mit ins Tortillaboot bringen.
- Das Gemüse ist je nach persönlichen Vorlieben austauschbar. Ich mag ja auch mal ein bisschen Ananas dazwischen oder Kidneyböhnchen und rote Zwiebeln, angebratene Champignons oder grüne Bohnen, was eben im Kühlschrank noch so rumliegt ;)

Donnerstag, 9. Mai 2019

Satay-Gemüse-Spieße mit Erdnuss-Sauce [vegan]

Kennt ihr das Gefühl nach einer superanstrengenden Zeit, die dann in einem wichtigen Termin gipfelt, wenn man tagelang schlecht geschlafen hat, kaum Appetit hatte und die Nerven am Ende waren? Man malt sich davor schon aus wie es danach sein würde, all die Dinge für die man auf einmal wieder Zeit hätte, Leute treffen, feiern, gut drauf sein. In Echt sieht das danach bei mir immer gleich aus, erstmal ordentlich futtern, dann schlaaafen und den restlichen Tag gammeln, einfach nur rumgammeln.
Diese Satay-Gemüse-Spieße dürfen übrigens auch ein bisschen vor sich 'hingammeln', hihi, nämlich in leckerer Curry-Marinade um dann nach einer Runde in der Pfanne superlecker zu schmecken und perfekt zur Erdnuss-Sauce zu passen. Dazu noch Pommes und Salat, nomnom. Dafür kann man sich schon mal von der Gammelcouch schälen. 


Satay-Gemüse-Spieße mit Erdnuss-Sauce    
(2 Portionen)

Für die Satay-Gemüse-Spieße:
8 Champignons, braun
1 kleine Zucchini
1/2 Paprika, gelb
1/2 rote Zwiebel
1 kleine Zwiebel
4 EL Kokosmilch
1 EL Curry
1 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer, Zucker

Champignons putzen, Zucchini in dicke Scheiben, Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und rote Zwiebel vierteln.
Die kleine Zwiebel mit Kokosmilch, Curry, Kurkuma, etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker pürieren (ich mach das im Tupper Quickchef).
Das vorbereitete Gemüse mit der Marinade vermischen und abgedeckt 1h ziehen lassen.
Dann die marinierten Gemüsestücke abwechselnd auf Schaschlikspieße stecken.
In einer ausreichend großen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Spieße rundherum anbraten, bis sie schön angeröstet sind.


Für die Erdnuss-Sauce:
10 g Tamarinde, gepresst
ca. 200 ml Kokosmilch
3 TL Erdnussmus (keine Erdnussbutter)
1 TL Rohrohrzucker
1 Chili, getrocknet (oder nach Geschmack)
1 EL Sojasauce, hell
Salz

Tamarinde in 100 ml kaltem Wasser einweichen. Nach 10 min auspressen und Tamarindenfasern wegwerfen.
Tamarindensud mit restlichen Zutaten mischen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 10 min einköcheln lassen, bis die Sauce andickt. Mit Salz abschmecken.


Bei uns gab's zu den Satay-Gemüsespießen mit Erdnuss-Sauce ganz einfach noch Backofen-Pommes und Gurkensalat. Die Erdnuss-Sauce passt super zu den Pommes oder zu jeder anderen selbstgemachten Ofen-Kartoffel-Beilage.

Falls ihr schon in Grill-Stimmung seid, könnt ihr die Satay-Spieße natürlich auch auf den Grill werfen und mit dem tollen Curryduft eure Mitgriller neidisch werden lassen. Bereitet dann lieber mehr Spieße vor als ihr allein schaffen würdet, erfahrungsgemäß landet bei so leckeren bunten Grillspießen ein Großteil auf den Tellern der anderen ;)

Sonntag, 16. September 2018

Erdnuss-Bratnudeln mit knackigem Gemüse [vegan]

Woah sabber, angebruzeltes Erdnussmus, das ist DER Shit, yummy. Die Erdnuss-Bratnudeln gibt's bei uns ja schon länger, nur inzwischen sehr selten mit Ei und so, da wir die fast nie im Haus haben. Eigentlich nur wenn ich eine 'Lieferung' von Mutti bekomme, also ne kleine Schachtel unterschiedlichster Hühni-Eier von ihrer Cousine und mal nen Eimer Zwetschgen, ne Schüssel Tomaten, eine 2-Kilo-Zucchini usw. ausm Garten, das Übliche eben ;) Ansonsten gibt's die Erdnuss-Bratnudeln also ganz clean mit Gemüse, Erdnussmus und Mangochutney, bissl Sojasauce dran und schon kann losgeschaufelt werden. Sonst bin ich ja echt kein Erdnussfan, Snickerstorte und so lassen mich absolut kalt, aaaaber wenn man den Erdnusspamp anröstet ist das Nusszeug abartig lecker!


Erdnuss-Bratnudeln   
(2 - 3 Portionen)

250 g Linguine
1 rote Zwiebel
2 Karotten, mittelgroß
1/2 Zucchini
1/3 Paprika, gelb
4 Champignons, braun
2 TL Erdnussmus
2 TL Mangochutney, mildes
3 EL Sojasauce, hell
Sesamöl

Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Zwiebel halbieren und längs in Streifen schneiden, Karotten und Zucchini stifteln, Paprika in Streifen und Champignons in Scheiben schneiden.
1 EL Sesamöl in einem Wok erhitzen, die Zwiebeln und Karottenstreifen 2 min unter Rühren anbraten, dann Zucchini, Paprika und Champignons zugeben und 2 min weiterbraten.
Nudeln abgießen und zum Gemüse geben, evtl. etwas Öl nachgeben dass es besser anbruzelt. Erdnussmus und Mangochutney darauf verteilen, Hitze erhöhen, gut verrühren dass sich das Mus verteilt und unter gelegentlichem Umrühren gut anbraten.
Mit Sojasauce würzen und mit Salz abschmecken.

Tipps:
- Das Gemüse ist natürlich beliebig austauschbar, super schmecken uns auch Erbsen, Wasserkastanien oder Maiskölbchen dazu.
- Bisschen Tofu oder Mock Duck ist auch lecker dazu. Einfach klein schnipseln und am Anfang in Sesamöl anbruzeln, aus dem Wok nehmen und warmhalten, und zum Schluss mitunterheben.
- Ich verteile das Erdnussmus immer schon von Anfang an in Flöckchen über den Nudeln und zerdrücke die Häufchen mit der Rückseite des Kochlöffels, dass es sich besser verteilt. Wenn ihr auf knusprige Erdnussmusbatzen steht könnt ihr euch das natürlich sparen ;)
- Ihr habt kein Mangochutney? Dann nehmt einfach etwas Aprikosengelee oder Agavendicksaft.

Sonntag, 2. September 2018

Zucchini-Safran-Sahne-Sauce mit Dinkelpasta [vegan]

Mal schaun ob das das letzte neue Zucchinirezept des Jahres sein wird, oder ob Mutti doch noch unter nem riesigen Blatt eine Monsterzucchini findet und ich nochmal losbasteln darf, hihi. Diese Kombi aus sahniger Sauce mit Zucchini und Safran kennen wir vom Nudelabenteuer bei der Spaghetteria Aquino in Regensburg. Da gibt's so viele leckere Saucen und die Zucchinisauce haben wir jetzt auch mal zu Hause nachgebaut. Geht total schnell, schmeckt wunderbar leicht und ist mal was anderes zu den üblichen Nudelsaucen.


Zucchini-Safran-Sahne-Sauce mit Penne    
(Für 2 Personen)

250 g Penne (wir hatten hier Dinkelpasta)
2 junge Zucchinis (zusammen ca. 300 g)
2 Schalotten
1 kleine Knoblauchzehe
100 - 120 ml Weißwein
150 - 200 ml Soja Cuisine
5 Safranfäden
Salz, Pfeffer

Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Zucchinis längs in Streifen schneiden und dann quer in Stifte (oder ihr habt einen fancy Stifte-Hobel im Gegensatz zu mir), Schalotten grob würfeln, Knoblauch fein hacken.
In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen, Schalotten 2 min glasig dünsten, Knoblauch zugeben und 1 min mitbraten. Zucchinistifte dazugeben und weitere 2 min unter gelegentlichem Rühren dünsten.
Mit Weißwein ablöschen, Safran zugeben und etwas einkochen lassen (so 1 - 2 min). Sahne zugießen, mit Pfeffer und Salz würzen und aufkochen lassen. Etwas andicken lassen, evtl etwas Nudelwasser zugeben falls es zu dick ist und nochmal mit Salz (und evtl etwas Gemüsebrühe) abschmecken.
Zusammen mit den Penne servieren.


Falls ihr Nudelabenteuer nicht kennt: Das funktioniert so, dass jeder am Tisch eine Sauce bestellt und dann bekommt man Nudelnachschub und tauscht fröhlich Saucen durch bis alle platzen. Ist auch echt ne nette Idee in freundschaftlicher Runde. Drei, vier verschiedene Saucen und Nudelsorten und schon kann bunt durchprobiert werden.

Montag, 13. August 2018

Lieblingsfutter aus Muttis Küche: Zucchini-Knödel-Auflauf

Jetzt kommt meine, naja eigentlich Muttis, beste Waffe gegen die Zucchini-Schwemme. Damit bekommt ihr auch mal fix so ein Zwei-Kilo-Zucchinimonster klein. Mein wohl liebster Auflauf, aus Semmelknödelteig, Zucchinigeschnipsel und mit tomatigem Häubchen. Ganz simpel, nur die getrockneten Tomaten sind vielleicht nicht immer im Haus. Die hab ich statt dem Schinken im Originalrezept von Mutti hergenommen. Wenn dann der Auflauf aus dem Ofen kommt hat sich die Knödelmasse schön mit dem Zucchini-Tomaten-Gemisch angereichert, dass es richtig saftelt, die Tomatenrahmsoße ist auch schön dazwischengesickert und eingebacken, hach. Einfach super, könnte ich grad jede Woche essen. Wobei, das tun wir ja sogar, hrhr. Auch Männchen ist ein Fan der verrückten Knödelei geworden, obwohl er beim ersten Entstehungsprozess seeehr skeptisch war. Ein paar Gäbelchen vom fertigen Zucchini-Knödel-Auflauf später war er dann überzeugt und infiziert, muha. Also wohl auch ohne nostalgische Kindheitserinnerungen sehr gelungen.


Zucchini-Knödel-Auflauf    
(3 Portionen, bei Mutti gab's eher die vierfache Menge^^)

250 g Knödelbrot (bei mir z.B. trockenes Baguette oder Semmeln)
250 - 300 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
2 Eier oder Ei-Ersatz nach Wahl (bei mir MyEy und eine Prise Kala Namak)
3 EL Mehl
Salz

Trockene Semmeln klein schneiden (ich schnippel sie in ca. 1/2 cm dicke kleine Scheibchen) und in eine abdeckbare Schüssel geben. Mandelmilch erhitzen und das Semmelbrot damit übergießen, abdecken und ca. 1/2 Stunde stehen lassen, dass alles gut durchweichen kann.
In der Zwischenzeit könnt ihr das Zucchinigemüse und die Rahmsauce machen.
Dann Eier oder Ei-Ersatz und Mehl zugeben, mit zwei kräftigen Prisen Salz abschmecken, mit den Händen verkneten. Evtl noch Mandelmilch zugeben, falls die Masse zu trocken ist.

1 kg Zucchini
1 - 2 Zwiebeln
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 Handvoll Petersilie, frisch gehackt
Salz, Pfeffer

Zucchini längs vierteln, den Innenschlabber der superkernig ist rausschneiden (wenn ihr Monsterzucchini habt, wenn ihr viele kleine habt braucht ihr nix rausschneiden), dann in Streifen und in kleine Würfel von ca. 1cm Kantenlänge schneiden.
Zwiebel grob würfeln, Tomaten ebenfalls klein schneiden.
Zwiebel in einem Topf mit 2 EL Öl andünsten. Zucchini zugeben und ein paar Minuten mitdünsten. Tomaten und Petersilie unterheben und mit ordentlich Pfeffer und etwas Salz abschmecken.

100 ml Soja Cuisine
2 EL Tomatenmark
1 TL Gemüsebrühe
1 Prise Zucker
200 ml Wasser oder passierte Tomaten
1 EL Mehl
Pfeffer

Soja Cuisine, Tomatenmark, Gemüsebrühe und Zucker in einem kleinen Topf glatt rühren.
Mehl mit Wasser klümpchenfrei anrühren und zur Sahnesoße in den Topf rühren.
Unter Rühren aufkochen bis die Soße andickt. Mit Pfeffer und evtl. etwas Salz abschmecken. Falls die Soße zu dick wird noch etwas Wasser unterrühren.

Eine Auflaufform einfetten. Die Hälfte der Knödelmasse flach hineindrücken, dann die Hälfte des Zucchini-Gemüses darauf geben, die restliche Knödelmasse flach darauf drücken, restliches Zucchini-Gemüse darauf verteilen und mit der Rahmsauce übergießen.
Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 45 min backen bis die Rahmsauce schön angebräunt ist.


Wir futtern den Auflauf am liebsten mit Gurkensalat oder gemischtem Salat, hauptsache noch etwas freshes Grünes dazu.
Den Zucchini-Knödel-Auflauf haben wir jetzt schon in verschiedensten Varianten ausprobiert, und anscheinend macht dem Rezept nix was aus, denn es schmeckt immer supi. Egal ob mit Eiern oder Ei-Ersatz, Kuhmilch, Mandelmilch oder Sojamilch, mit extratomatiger Rahmsauce, veganer Rahmsauce oder sogar eine Fertig-Packerl-Soße, hihi. Man kann wohl nichts falsch machen, sogar wenn ihr eine Komponente versalzt gleicht sich dass mit den anderen zwei wieder aus.

Blog-Event CXLIV - altbacken {Resteküche für altes Brot} (Einsendeschluss 15. August 2018)

Tja und wie's der Zufall so will geht's beim derzeitigen Blogevent 'altbacken' bei Zorras Kochtopf um die Verwertung von Brotresten. Christine von Anna Antonia hat sich das Event ausgedacht und ist neugierig auf die wilden Kreationen zur Resteverwertung. Bei mir waren's zuletzt hart gewordene Baguettereste, die ich für diesen Auflauf verwendet hab, sonst nehm ich normalerweise altbackene Semmeln. Das Baguette ist in der Arbeit übrig geblieben und vergessen worden einzupacken, also war es am nächsten Tag total ausgetrocknet. Ich hab mich dann 'geopfert', hihi, und zwei mal Zucchini-Knödel-Auflauf davon gebastelt, jam!

Freitag, 10. August 2018

Supersaftige Zucchini-Brownies mit Schokoguss [vegan]

Zucchini-Schwemme ahoi! Im Garten meiner Eltern wuchert die Zucchinipflanze wie verrückt und produziert monströse Ungetüme wie am Fließband. Mutti hat uns fleißig beliefert und so hab ich die letzten Tage mehrere Kilo Zucchini verkocht. Nachdem ich gerade Zucchini-Auflauf im Ofen hatte und Mutti die nächsten zwei Oschis daherbrachte musste ein neuer Plan her, nur als Zoodles, in Nudelsauce, im Auflauf, als Ofengemüse oder im Curry würd ich dem Zucchiniberg nicht mehr her werden. Ha, vielleicht als Kuchen. Mutti hat immer einen wahnsinnig saftigen Zucchinikuchen gebacken und sowas wollte ich auch bauen. Die Zucchini schmeckt man nach dem Backen nämlich gar nicht mehr, dafür macht sie jeden Kuchen supersaftig.


Also ein paar Rezepte für Zucchini-Brownies durchgestöbert, an meine Vorstellungen und Vorräte angepasst und losgebacken. Noch nen schönen Schokoguss draufgesetzt und fertig waren die herrlich duftenden Brownies. Während ich noch Fotos geknipst hab, war Männchen schon mit dem ersten Stückchen verschwunden und man hörte sehr zufriedene Schmatzgeräusche aus dem Nebenzimmer. Supersaftig, aber nicht matschig, fluffig, ein bisschen klebrig, knallig schokoladig, kurz: Einfach perfekt!


Zucchini-Brownies mit Schokoguss      
(1 Backblech, ca. 30 Stücke)

660 g Zucchini, fein geraspelt (ich brauchte dafür eine ca. 1kg schwere Monsterzucchini)
270 g Dinkelmehl, Typ 630
240 g Rohrohrzucker
60 g Kakao
2 EL Vanillezucker
1 TL Natron (1 Pck)
1 Prise Salz
75 ml Pflanzenöl, neutrales

Zucchini schälen und ggf. die Kerne rausschneiden (ich hatte eine riesige Zucchini, die schon sehr große, feste Kerne hatte, die müssen raus) und ca. 660 g abwiegen, dann fein raspeln.
Ein Backblech mit Margarine einfetten, Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
In einer großen Rührschüssel Dinkelmehl und Kakao einsieben, mit Rohrzucker, Vanillezucker, Natron und Salz vermischen.
Zucchiniraspel und Öl zugeben und rasch verrühren (nicht zu lange rühren sonst geht der Teig nicht mehr so schön auf, einfach bis es einigermaßen klumpenfrei ist).
Den Teig in das vorbereitete Backblech füllen und glatt verstreichen.
Bei 180°C ca. 16 - 18 min backen.

200 g Zartbitter-Kuvertüre (vegane)
4 EL Kokosfett oder -öl
2 EL Agavendicksaft
1 EL Rum (optional^^)

Kuvertüre grob hacken, zusammen mit Kokosöl, Agavendicksaft und evtl Rum in einen Topf geben und bei niedrigster Hitze (oder überm Wasserbad falls ihr keinen Induktionsherd habt) vorsichtig unter Rühren schmelzen bis ein homogener Schokoguss entstanden ist.
Den Guss auf dem Kuchen verstreichen und nach Belieben verzieren. Der Guss bleibt schön weich, so dass ihr danach Stücke abschneiden könnt ohne dass die sonst oft knüppelharte Schokoschicht alles darunter zermatscht.


Da ein Kollege von mir kein Weizenmehl verträgt experimentiere ich seit Neuestem etwas mit Dinkelmehl. Die Schoko-Himbeer-Torte z.B. funzt auch genauso mit Dinkel- statt Weizenmehl, in Pizzateig machen wir ja schon quasi immer Dinkel rein und diese Brownies sind auch suuuper damit geworden. Eine super Alternative, sogar unseren mediterranen Nudelsalat mach ich inzwischen mit Dinkelnudeln, schmeckt noch besser!


Sonntag, 5. August 2018

Megacremiges indisches Cashew-Gemüse-Curry [vegan]

Es dürfte ja inzwischen kein Geheimnis mehr sein, dass wir voll auf Currys stehen. Egal ob klassisches Thai-Curry, außergewöhnliches Sri Lanka Curry, fixes Curry nach Aloo Gobi Art oder eben diese supercremigen indischen Currys mit selbstgemixter Currycreme. Unser liebstes ist da das Navratan Korma, ein wahnsinnig cremiges, aromatisches Curry mit Cashewcreme, viel buntem Gemüse und Panir (einem indischen Frischkäse). Schon vor einer ganzen Weile hatte ich das Rezept mal für Gäste veganisiert und es war so superlecker, dass ich es seitdem immer vegan gekocht habe. Leider war mit dem fertig geköchelten Currytraum vor der Nase, der triefende Eckzahn so vorherrschend, dass ich nie an ein Foto für den Blog gedacht hab, hihi. Jetzt, eeendlich, mit gezügeltem Hüngerchen durch die abartige Sommerhitze, hab ich mal ein Bildchen geknipst und hier ist das leggare Rezeptchen.

vegan Navrattan Korma

Cashew-Gemüse-Curry    
Vegane Variante des Navratan Korma
(Ca. 3 Portionen)

2 Zehen Knoblauch
1 Stück Ingwer (2cm)
1 EL Tomatenmark
je 1/2 TL Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma
1 EL Garam Masala
100 ml Kokosmilch
1/2 TL Sambal Oelek

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einer glatten Currycreme pürieren.

2 EL Pflanzenöl
1 Zwiebel
1 Kartoffel
Gemüse nach Belieben (hier: 1 Möhrchen, 200 g Broccoli, 1/3 Paprika, 1/2 Zucchini)
50 g Cashewmus (1 EL)
200 ml Kokosmilch
50 ml Soja Cuisine
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Kartoffel würfeln, Zwiebel in Ringe und restliches Gemüse in kleine Stücke schneiden.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Kartoffeln und Zwiebeln bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.
Currycreme zugeben und unter Rühren weiterbraten, bis die Kartoffeln leicht anrösten.
In der Zwischenzeit das Cashewmus mit der Kokosmilch in einen Mixer geben und samtig pürieren.
Restliches Gemüse zugeben, mit Cashewmilch aufgießen, aufkochen lassen. Soja Cuisine zugeben und ca. 5 min zugedeckt köcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und servieren, sobald die Kartoffeln durch sind.


Dazu passt natürlich leckerer Jasminreis und zum Auftunken der obercremigen Soße noch Naanbrot oder anderes Fladenbrot. Getoppt hab ich das Curry noch mit Cashewnuss-Hälften und getrockneten Cranberries. Beim Gemüse könnt ihr natürlich variieren wie es euch passt, nur den Broccoli würd ich nicht austauschen weil er nen tollen Geschmack mit rein bringt. Wir werfen auch gerne noch Erbsen, Frühlingszwiebeln oder Champignons rein, oder statt der Kartoffeln ein paar angebratene Tofuwürfel.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Pasta mit Röst-Paprika-Sauce und Gemüse-Julienne [vegan]

Boaaaah, was für ein Sößchen! Ich hab ja schon so oft diese ultracremige 'Roasted Red Pepper Pasta' auf Pinterest, Instagram und Co. angeglotzt und jedesmal erhöhten Speichelfluss verspürt. Die 'normalen' Rezepte waren aber oft mit Ziegenfrischkäse oder anderem krassen Zeugs, das ich nicht so mag. Die veganen Varianten haben mir eher zugesagt, besonders eine mit Mandelmilch, denn sowas hab ich immer im Vorrat gebunkert. Da es zur Zeit ja schon fast unerträglich heiß ist, gab's zu den Spaghetti noch mit dem Julienne-Schäler zurechtgeschnippelte Gemüse-Spaghetti. Das Endergebnis wurde so genial lecker! Das noch knackige Gemüse mit der megacremigen, fruchtigen, aromatischen Paprikasauce passt so gut zu den Spaghetti. Fix gemacht ist das Sößchen auch noch, also alles wunderbar, neues Lieblingsrezept, sabber!


Pasta mit Röst-Paprika-Sauce und Gemüse-Julienne    
(2 Portionen)
angelehnt an Minimalist Bakers Vegan Roasted Red Pepper Pasta

200 g Spaghetti
1 Zucchini (ca. 200 g)
2 Karotten (ca. 200 g)
2 Schalotten
3 Knoblauchzehen
350 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
1 Glas Gegrillte Paprika (Abtropfgewicht 210 g)
2 EL Tapiokastärke*, oder andere Stärke
3 - 4 EL Würzhefeflocken
1/2 TL Cayennepfeffer, oder Chili
Basilikum, Salz, Pfeffer, Zucker

- Zucchini und Karotten mit einem Spiralschneider oder Julienneschäler in dünne Streifen schneiden (wie Spaghetti). Schalotten und Knoblauch würfeln.
- Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen.
- In der Zwischenzeit etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Schalotten und Knoblauch ca. 5 min anbraten.
Mit der Mandelmilch, abgetropften Paprikaschoten, Stärke, Hefeflocken, Cayennepfeffer und ordentlich Salz und Pfeffer in einem Mixer cremig pürieren.
Die Paprikacreme zurück in die Pfanne geben, etwas Basilikum dazu, aufkochen und köcheln lassen bis die Sauce angedickt ist. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und evtl. einer Prise Gemüsebrühe kräftig abschmecken.
Karottenstreifen zugeben und weitere zwei Minuten leicht köcheln lassen.
- Spaghetti abgießen und zurück in den Topf geben, Zucchinistreifen zugeben, Paprikasauce darübergießen und zurück auf die Herdplatte stellen. Gut verrühren und nochmal mit Hefeflocken, Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Mit Basilikum bestreut servieren.


Wenn ihr die Sauce am Feierabend machen wollt könnt ihr das Julienne-Gemüse auch schon am Abend vorher oder vormittags vorbereiten und bis zum großen Fressen dann im Kühlschrank bunkern. Nach der Arbeit müsst ihr dann nur kurz die Zwiebeln mit dem Knobi anbruzeln, alles in den Mixer, kurz auf den Herd damit und bis die Nudeln gekocht sind ist das Sößchen auch schon fertig, hehe.

*Tapiokastärke bekommt man im Asialaden. Sie dickt etwas anders an als gewöhnliche Stärke, so dass man im Idealfall (wenn die Soße dick genug ist) eine käsefädenmäßige Konsistenz bekommt. Diese Soße wird aber nicht so dick, so dass es keinen großen Unterschied macht welche Stärke ihr nehmt.

Montag, 22. Januar 2018

Mediterraner Kartoffelauflauf mit Bulgur-Feta-Häubchen - bissl Fusionküche

Wir gehen immer mal wieder gerne kurdisch essen. Bulgur, Zaziki, schön saurer Salat und viele vegetarische Leckereien. Zuletzt hatte ich Kartoffeln und verschiedenes Gemüse mit ein paar Fetakrümeln überbacken (gibt's im Lokanta in Regensburg). Das war in Kombination mit dem Beilagenbulgur und dem Zaziki sooo lecker, dass es mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Die nächste selbst geköchelte Bulgurrunde musste auch in die Richtung gehen.


Ich musste allerdings noch ein paar Kühlschrankreste unterbringen, so wurde es eher mediterran als kurdisch, voll Fusionküche quasi ;) Nach ein bisschen Gebastel gab es einen Auflauf aus Kartoffeln und Zucchini mit allen möglichen Gewürzen (Sumach ist hier echt supi, bringt ne schön fruchtige Säure mit rein) und obendrauf kam ein lecker mediterranes Bulgurhäubchen mit getrockneten Tomaten, Pinienkernen und Feta. Uhuuu, ist das super geworden, Experiment geglückt, yum! Probiert das mal aus, es ist zwar ein bisschen Zeitaufwand (ca. 45 min) aber wird mit sehr leckerem Fresschen belohnt :)


Mediterraner Kartoffelauflauf mit Bulgur-Feta-Häubchen    
(3 Portionen)

10 kleine Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1/2 große Zucchini
Salz, Pfeffer, Rosmarin, Paprika, Cayennepfeffer, Gemüsebrühenpulver, Knoblauch, Zwiebel, Sumach* (optional)
4 EL Olivenöl

Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, Zucchini längs vierteln, Kernhaus rausschneiden und in Stücke schneiden.
In eine Auflaufform geben und mit 1 TL Paprika, etwas Rosmarin und Cayennepfeffer, 1/2 TL Gemüsebrühenpulver, eine Prise Knoblauch und Zwiebel, ordentlich Salz und Pfeffer und falls vorhanden einer Prise Sumach würzen.
Mit Olivenöl beträufeln und alles gut vermischen.
Bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 30 - 40 min backen, bis die Bulgurmischung fertig ist.

100 g Bulgur
200 ml Gemüsebrühe
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
5 getrocknete Tomaten in Öl
1 Handvoll Pinienkerne, ca. 20 g
1 Schuss Weißwein, oder Weißweinessig
1 EL Zitronensaft
2 TL Tomatenmark
1 EL Petersilie, gehackt
Zimt, Zucker, Salz, Pfeffer
70 g Feta (für eine vegane Variante weglassen oder mit Tofu-Feta/ Feto ersetzen)

Gemüsebrühe aufkochen, Bulgur zugeben und abgedeckt leise köcheln lassen bis der Bulgur durch ist aber noch mit leichtem Biss, ca. 8 min. Falls die Flüssigkeit nicht reicht, einfach Wasser nachgießen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomaten klein würfeln.
Zwiebeln in 2 EL Öl glasig dünsten. Knoblauch und Tomaten zugeben, etwas zur Seite schieben und Pinienkerne zugeben. Pinienkerne leicht anrösten, Zwiebelgemisch immer wieder umrühren bis der Knoblauch weich ist. Mit Weißwein ablöschen und alles verrühren bis der Wein verdampft ist.
Bulgur mit Zwiebelgemisch, Zitronensaft, Tomatenmark und Petersilie vermischen. Mit einer Prise Zimt, einer kräftigen Prise Zucker, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Die Hälfte des Fetas dazukrümeln und vermischen.

Kartoffeln anpieksen, wenn sie durch sind kann's direkt weiter gehen.
Die Bulgurmischung auf den Kartoffeln verteilen. Mit restlichem Feta bekrümeln.
Weitere 10 min bei 200°C (Ober-/Unterhitze) backen. Dann auf Grillfunktion umschalten und kurz übergrillen bis der Feta etwas angebräunt ist.


Dazu passt super Zaziki (Rezept gibt's hier *klick) und ein Gurkensalat mit Balsamicodressing. Angeröstetes Fladenbrot und grüner Salat machen sich auch gut dazu.


*Sumach bekommt ihr im Türkischen Laden. Es ist ein fruchtig-säuerliches Gewürz aus gemahlenen Steinfrüchten, das dem Gericht das gewisse Etwas verleiht. 

Dienstag, 14. November 2017

20-Minuten-Curry nach Aloo Gobi Art [Feierabendküche]

Hah, manchmal ist's ganz einfach! Eigentlich hatte ich geplant den restlichen Blumenkohl vom Shawarma Basteln (diese Pita-Taschen mit den goilen gerösteten Blumenkohl-Röschen) in nem Aloo Gobi zu verköcheln. Also Kartoffeln kochen, Blumenkohl kurz mitgaren, alles abkühlen lassen, und daaann mit leckeren, indischen Gewürzen zu nem tollen Curry bruzeln und mit der restlichen Gurken-Raita verputzen.


Nur war ich dann an dem Abend ziemlich kochfaul und arg hungrig. Da musste eine schnellere Lösung her. Und daraus entstand dann dieses Curry. Anstatt Kartoffeln und Blumenkohl ewig vorzubereiten, haben wir nur irgendwelches Gemüse zerkleinert und mit den Gewürzen angebraten, dann noch Kokosmilch dazu und bääm, lecker Futter! Quasi ein Aloo Gobi ohne die zeitraubende Vorarbeit. Geht superfix und schmeckt aber genauso wunderbar wie das Original. Angeröstete Curry-Gewürze machen sich immer gut.


20-Minuten-Curry nach Aloo Gobi Art 
(für 2 Feinschmeckerchen)

Gemüse nach Wahl (hier 1 Möhrchen, 1/2 Zucchini, etwas Blumenkohl, 1/3 Paprika, 1/2 Zwiebel)
1 TL Kreuzkümmel
2 Zehen Knoblauch
2 Chilis, getrocknet (oder nur eine, je nach Schärfe)
1 TL Kurkuma
200 ml Kokoscreme
Petersilie, frisch gehackt
Salz, Pfeffer

Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Kreuzkümmel und etwas Pfeffer darin kurz anrösten. Chili und Knoblauch hacken und zugeben. Die Hitze etwas reduzieren und so lange weiterbraten bis der Knoblauch leicht bräunlich wird. Kurkuma einrühren. Gemüse zugeben und gut verrühren. Mit Salz würzen und unter Rühren ca. 5 min anbraten.
Kokosmilch zugeben und weiterköcheln bis das Gemüse gar aber noch bissfest ist.
Nochmal mit den Gewürzen abschmecken.
Mit Petersilie (oder Koriander) bestreuen, zu Jasminreis und z.B. Gurken-Raita servieren.


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