Sonntag, 19. Mai 2019

Vegane Quesadillas - schnelles Feierabendfutter

Eigentlich ist ja mein klassisches Feierabend-Fresschen irgendwas mit Nudeln. Aber es geht auch ein bisschen einfallsreicher, hehe. Zum Beispiel mit diesen Quesadillas, also mit Gemüse und 'Käse' gefüllte, knusprig gebratene Tortillafladen. Geht superfix und schmeckt wunderbar nach verdientem Feierabend. Ich hab als Käseersatz einen veganen Cheddar gefunden, das hat perfekt gepasst.


Vegane Quesadillas
(Für eine hungrige Person)

2 große Weizentortillas
1/4 Paprika
1/4 Zucchini
2 EL Mais
1 Frühlingzwiebel
2 EL veganer Schmand (Creme Vega)
2 Scheiben Keese (z.B. Green Vie Cheddar)
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer

Für die Füllung alle Zutaten bis auf die Tortillafladen verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
Ein klein wenig Öl in einer großen Pfanne erhitzen (die Weizentortillas sollten möglichst reinpassen), einen Tortillafladen hineinlegen, mit der Füllung bestreichen (dabei 2 cm Rand frei lassen), mit dem anderen Fladen bedecken und leicht andrücken.
Bei mittlerer Hitze 5 - 7 min erhitzen, dann wenden (ich hab dazu einen kleineren Deckel als die Pfanne hergenommen, auf den Quesadilla gesetzt, Pfanne umgedreht und den Quesadilla vom Deckel wieder in die Pfanne rutschen lassen), dann nochmal von der anderen Seite 5 - 7 min bräunen lassen.
Aus der Pfanne heben, in 6 Stücke teilen und z.B. mit grünem Salat und Salsa oder Guacamole reinmümmeln.


Tipps:
- Mit cheddarmäßigem Käseersatz schmecken die Quesadillas am besten, da die kräftigeren Käsesorten gut Geschmack mit ins Tortillaboot bringen.
- Das Gemüse ist je nach persönlichen Vorlieben austauschbar. Ich mag ja auch mal ein bisschen Ananas dazwischen oder Kidneyböhnchen und rote Zwiebeln, angebratene Champignons oder grüne Bohnen, was eben im Kühlschrank noch so rumliegt ;)

Donnerstag, 9. Mai 2019

Satay-Gemüse-Spieße mit Erdnuss-Sauce [vegan]

Kennt ihr das Gefühl nach einer superanstrengenden Zeit, die dann in einem wichtigen Termin gipfelt, wenn man tagelang schlecht geschlafen hat, kaum Appetit hatte und die Nerven am Ende waren? Man malt sich davor schon aus wie es danach sein würde, all die Dinge für die man auf einmal wieder Zeit hätte, Leute treffen, feiern, gut drauf sein. In Echt sieht das danach bei mir immer gleich aus, erstmal ordentlich futtern, dann schlaaafen und den restlichen Tag gammeln, einfach nur rumgammeln.
Diese Satay-Gemüse-Spieße dürfen übrigens auch ein bisschen vor sich 'hingammeln', hihi, nämlich in leckerer Curry-Marinade um dann nach einer Runde in der Pfanne superlecker zu schmecken und perfekt zur Erdnuss-Sauce zu passen. Dazu noch Pommes und Salat, nomnom. Dafür kann man sich schon mal von der Gammelcouch schälen. 


Satay-Gemüse-Spieße mit Erdnuss-Sauce    
(2 Portionen)

Für die Satay-Gemüse-Spieße:
8 Champignons, braun
1 kleine Zucchini
1/2 Paprika, gelb
1/2 rote Zwiebel
1 kleine Zwiebel
4 EL Kokosmilch
1 EL Curry
1 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer, Zucker

Champignons putzen, Zucchini in dicke Scheiben, Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und rote Zwiebel vierteln.
Die kleine Zwiebel mit Kokosmilch, Curry, Kurkuma, etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker pürieren (ich mach das im Tupper Quickchef).
Das vorbereitete Gemüse mit der Marinade vermischen und abgedeckt 1h ziehen lassen.
Dann die marinierten Gemüsestücke abwechselnd auf Schaschlikspieße stecken.
In einer ausreichend großen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Spieße rundherum anbraten, bis sie schön angeröstet sind.


Für die Erdnuss-Sauce:
10 g Tamarinde, gepresst
ca. 200 ml Kokosmilch
3 TL Erdnussmus (keine Erdnussbutter)
1 TL Rohrohrzucker
1 Chili, getrocknet (oder nach Geschmack)
1 EL Sojasauce, hell
Salz

Tamarinde in 100 ml kaltem Wasser einweichen. Nach 10 min auspressen und Tamarindenfasern wegwerfen.
Tamarindensud mit restlichen Zutaten mischen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 10 min einköcheln lassen, bis die Sauce andickt. Mit Salz abschmecken.


Bei uns gab's zu den Satay-Gemüsespießen mit Erdnuss-Sauce ganz einfach noch Backofen-Pommes und Gurkensalat. Die Erdnuss-Sauce passt super zu den Pommes oder zu jeder anderen selbstgemachten Ofen-Kartoffel-Beilage.

Falls ihr schon in Grill-Stimmung seid, könnt ihr die Satay-Spieße natürlich auch auf den Grill werfen und mit dem tollen Curryduft eure Mitgriller neidisch werden lassen. Bereitet dann lieber mehr Spieße vor als ihr allein schaffen würdet, erfahrungsgemäß landet bei so leckeren bunten Grillspießen ein Großteil auf den Tellern der anderen ;)

Donnerstag, 25. April 2019

Pasta all'arrabiata mit gerösteter Paprika und Fenchel [vegan]

Gerade bei Pastagerichten koche ich meistens immer dieselben Saucen. Aber so langsam schleicht sich doch hin und wieder ein neues Rezeptchen dazwischen. Gerade manche Klassiker hab ich erst vor kurzem ausprobiert, wie Pasta alla Norma oder diese Arrabiata hier. Wobei bissle Finesse muss schon sein. Deshalb gab's zur Pasta all'arrabiata noch mediterranes Röstgemüse in Form von Paprika und Fenchel dazu. Die Arrabiatasauce für sich war schon so lecker und mit dem gerösteten Gemüse dazu war's nochmal extra fancy. Die wird's die nächsten warmen Monate bestimmt noch ein paar mal geben. Das nächste mal dann am Balkon für extra Urlaubsfeeling inmitten der Thymian-, Oregano- und Basilikumkräuter.


Pasta all'arrabiata mit Röstgemüse
(2 - 3 Portionen)

300 g Nudeln (Penne, Rigatoni, Tortiglioni)
1 Paprika (ich hatte halb rot, halb gelb)
1 Fenchel (250 g)
1 mittelgroße Zwiebel (70 g)
2 Knoblauchzehen
1/2 - 1 Chilischote
1 EL Tomatenmark
1 Glas stückige Tomaten (420 ml)
2 Zweige Thymian
1 TL Petersilie gehackt (bei mir TK)
Salz, Pfeffer, Zucker
3 EL Pflanzenöl

1. Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, Fenchel vom Strunk entfernen, quer halbieren und längs in 1 - 2 cm breite Streifen schneiden (Fenchelkraut aufheben).
Mit einer Mischung aus 2 EL Öl, 1 gepressten Knoblauchzehe, den abgezupften Blättchen, Salz und Pfeffer marinieren und auf einem Backblech bei 220°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 min rösten. Zwischendurch einmal wenden und dann im Backofen warm halten.

2. Zwiebel fein würfeln, Knoblauchzehe fein hacken, Chili längs in Streifen schneiden und fein würfeln.
1 EL Öl in einem Topf (Pfanne geht auch aber spratzelt mehr rum^^) erhitzen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Chili, Knoblauch und Tomatenmark zugeben und 1 min unter rühren mitrösten. Mit stückigen Tomaten ablöschen, aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 15 min einkochen lassen. Zum Schluss hin Petersilie einrühren, mit einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

3. Während die Tomatensauce vor sich hin köchelt die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen und abgießen.

4. Nudeln mit Arrabiatasauce und geröstetem Gemüse anrichten und mit Fenchelkraut garnieren. Wer mag kann auch noch Hefeflocken oder Parmesan darüberstreuen.


Ich bin ja kein so riesiger Parmesanfan weswegen es die Pasta all'arrabiata für mich pur gibt, für den Herrn des Hauses darf der Berg frisch gehobelten Parmesans allerdings nie fehlen ;)
Übrigens hat der Nicht-so-der-mega-Fenchelfan am Tisch angemerkt, dass man das Röstgemüse vielleicht lieber mit Aubergine machen könnte oder mit kleineren Fenchelstücken. Das geht natürlich genauso, was einem eben so schmeckt. Hauptattraktion ist schon die lecker tomatig-feurige Arrabiata.

Montag, 8. April 2019

Vegane Schwarzwälder Kirschtorte

Was nicht so alles zustande kommt, wenn nach einer Weihnachtsfeier Kirschwasser übrig bleibt. Pur ein Grauen aber in einer Schwarzwälder Kirschtorte verbaut dann vielleicht doch ganz lecker? Meine Kollegen haben das Experiment tapfer überstanden und die komplett vegane Torte hat damit den Omni-Test bravurös gemeistert. Die Torte ist ja auch weit entfernt von so manch langweiliger Interpretation der Schwarzwälder Kirschtorte mit purer Sahne, trockenem Kakao-Boden den man mit Kirschwasser tränken muss dass er genießbar wird und mit Stärke zu festem Glibber gekochten Kirschen als Füllung. In dieser Variante dagegen hat sich in so gut wie jeder Komponente ein kleines Highlight versteckt. So muss eine Schwarzwälder Kirschtorte sein. Und durch die vegane Sahne ist sie auch gleich noch ein kleines bisschen leichter als die gewohnte Sahnebombe.


Normalerweiße tränkt man ja die Böden mit dem Kirschwasser. Da der Schoko-Biskuit aber schon perfekt saftig und fluffig ist, hab ich den Schnaps lieber in der Tortencreme versteckt. Und weil zu einer richtigen Torte ein keksiger Boden gehört wurde diesmal auch ein Mürbteigboden gebacken. So hat man alles in einer Torte vereint, das man sich wünschen kann: Knuspriger Keksboden, fluffiger Schoko-Biskuit, fruchtiger Kirschgelee und die saftigen Kirschen, dann die leicht schnapslige, vanillige Tortencreme und ein Häubchen aus zarten Schokoflöckchen. Schwarzwälder Kirschtorte wie aus dem Bilderbuch.


Schwarzwälder Kirschtorte      
(für eine 26-cm-Springform)

Mürbteigboden:
150 g Mehl (Dinkel Typ 630)
100 g Margarine (Alsan)
50 g Rohrohrzucker
1 EL Vanillezucker

Schokobiskuit:
200 g Mehl (Dinkel Typ 630)
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Pck Natron (5g)
1 kleine Prise Salz
30 g Kakao
250 ml Wasser, lauwarm
120 g Kirschgelee
80 ml Pflanzenöl, neutrales
1 EL Apfelessig

Tortencreme und Deko:
1 Glas Kirschen, entkernt (Abtropfgewicht: 280 g)
400 ml Schlagcreme (Schlagfix, ungesüßt), gut gekühlt
5 EL Sahnesteif (San Apart)
3 EL Vanillezucker (+ etwas gemahlene Vanille)
2 EL Puderzucker
40 ml Kirschwasser
30 g Schokolade, Zartbitter (80% Kakao)
Cocktailkirschen
ca. 6 EL Kirschgelee

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Mürbteig einen homogenen Teig kneten.
Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.
Teig auf dem Boden der Form plattdrücken, mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 15 - 18 min backen, bis der Teig goldig wird.
Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

Für den Biskuit eine Springform mit 26 cm Durchmesser ausfetten (ich fette nur die Ränder und kleide den Boden mit Backpapier aus, dann lässt sich der fertig gebackene Boden super von der Form heben). Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die trockenen Zutaten in einer großen Rührschüssel vermischen und durchsieben.
Die nassen Zutaten mit einem Schneebesen gut verrühren, bis sich der Kirschgelee gelöst hat.
Nun die nassen Zutaten zu den trockenen in die Rührschüssel gießen und mit einem Schneebesen zügig zu einem einigermaßen glatten Teig verrühren (wichtig: hier nicht zu lange rühren, da der Teig sonst nicht mehr schön aufgeht, wirklich nur geradeso vermischen, dass keine großen Klumpen mehr im Teig sind).
Sofort in die vorbereitete Springform füllen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 25 min backen (Stäbchenprobe!).
Herausnehmen und 10 min abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und komplett abkühlen lassen.

Für die Tortencreme die Schlagcreme mit Sahnesteif, Vanillezucker und Kirschwasser steif schlagen. Mit etwas gemahlener Vanille und Puderzucker abschmecken.

Bevor ihr die Schwarzwälder Kirschtorte zusammensetzt den Schokobiskuit waagerecht in zwei Hälften teilen, die Kirschen abtropfen lassen und die Schokolade raspeln.


Die Torte dann folgendermaßen zusammenbauen:
- Zuerst den Mürbteigboden auf eine Tortenplatte setzen.
- Mit 2 bis 3 EL Kirschgelee bestreichen.
- Untere Biskuithälfte aufsetzen und etwas andrücken.
- Mit 3 EL Kirschgelee bestreichen und mit den abgetropften Kirschen belegen.
- Ca. 1/3 der Tortencreme darauf geben und verstreichen. Es sollten alle Kirschen mit der Creme bedeckt sein.
- Zweite Biskuithälfte aufsetzen und leicht andrücken.
- Mit der restlichen Tortencreme (bis auf 2 - 3 EL für die Deko) komplett einstreichen und die Oberfläche glätten.
- Mit ein paar Cremetupfen, Cocktailkirschen und geraspelter Schokolade verzieren.
- Tortenhaube aufsetzen und die Schwarzwälder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.


Tipps:
- Die Böden könnt ihr auch einen Tag vorher schon backen, gerade Biskuitböden lassen sich oft besser schneiden wenn sie einen Tag ruhen konnten.
- Das Kirschwasser ist natürlich keine Pflicht, wenn ihr eine alkoholfreie Variante machen wollt, lasst es einfach ersatzlos weg. Ihr könnt dann auch die Sahnesteifmenge um 1 bis 2 EL verringern.
- Statt der Cocktailkirschen nehme ich lieber Amarenakirschen. Die sind zwar sehr dunkel aber schmecken dafür toll. Die Cocktailkirschen schmecken nämlich nur nach Zucker.
- Wenn ihr Cocktailkirschen draufmachen wollt und keine veganen findet: Die sind bei den süßen Konserven in einem Glas. In der Backabteilung findet man nur die Belegkirschen und da hab ich noch nie welche ohne Echtes Karmin als Färbemittel gefunden.

Sonntag, 17. März 2019

Auberginen-Kebab - veganes Döner-Glück

So einen klassischen Döner hab ich nach meiner Entscheidung nie wieder Fleisch zu essen ziemlich schnell vermisst. Das war einfach eine tolle Geschmackskombi. Frisch geröstetes Fladenbrot, der knackige Salat, knoblauchige Sauce und dann dieses toll gewürzte Dönerfleisch. Nach Jahren des Durchprobierens hab ich jetzt einen neuen Favoriten, der sogar meinem Fleischersatz-Nasenrümpfer super schmeckt: Auberginen-Kebab! Sooo lecker, sag ich euch! Klingt komisch? Ist aber so :D Die Auberginenschnipsel nehmen die würzige Marinade super auf und nach dem Anbraten haben sie eine tolle Konsistenz, noch schön weich aber mit angeknusperten Stellen. Gab's jetzt schon öfters und schmeckte uns jedesmal super, als bunter Teller mit Tomatenbulgur, Zaziki, Salat und Fladenbrot, genauso wie klassisch als Döner im Fladenbrot oder Dürüm Döner oooder mit Pommes, Zaziki und Gurkensalat. Probiert es unbedingt mal aus, es ist sooo guuut!

Auberginen-Döner

Auberginen-Kebab    
(2 Portionen)

1 Aubergine (ca. 400 g)
Salz
1 große Zwiebel
3 - 4 EL Olivenöl
2 - 3 TL Kebab-Gewürz (oder Gyros-Gewürz, was ihr eben lieber mögt)
1/2 TL Paprika
1 TL mittelscharfer Senf

Aubergine in Scheiben schneiden, mit Salz bestreuen und mind. 10 min ziehen lassen.
Zwiebel halbieren und in Ringe schneiden.
Alle Auberginenscheiben gut abtupfen und dann ungleichmäßig in Stücke schneiden (ungefähr so wie Dönerfleisch-Schnipsel).
Auberginen mit Zwiebeln, Öl, Kebabgewürz, Paprika und Senf vermischen und ein paar Stunden, besser über Nacht, durchziehen lassen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und bei mittlerer Hitze unter mehrmaligem Wenden anbraten (dauert so ca. 20 min bis sie auch ein bisschen knusprig werden). Mit Salz und evtl. etwas mehr Kebab-Gewürz abschmecken.
Mit z.B. lecker Bulgur, Zaziki, Fladenbrot und Salat servieren.

Tipps:
Da meine Kebab-Gewürzmischung sehr viel Salz enthält mische ich lieber selbst was zusammen, so kann ich den Salzanteil besser dosieren.
Kebab-Gewürz: 1 TL Zwiebelpulver, 1 TL Knoblauchgranulat, 1/2 TL Pfeffer, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Oregano, 1/4 TL Sumach (oder ein bisschen Zitronenschale), 1 Msp Zimt.
Salz gebe ich dann erst während dem Anbraten noch dazu, da die Auberginen sehr unterschiedlich salzig sein können, je nachdem wie gut man abgetupft hat.

Sonntag, 10. März 2019

Use Up Along 2019 - Endstand

Sonst gab es immer noch einen regelrechten Endspurt beim 'Use Up Along', aber dieses Jahr war es etwas zäher als sonst. Die Pläne waren vorhanden, was so alles noch mit den letzten Ladenhütern passieren soll, aber die Zeit und Motivation ließen zu wünschen übrig. Letzten Endes ging aber doch echt gut was weg und ich bin ganz zufrieden mit dem Endstand. Die letzten Sachen werden auch noch ihren Weg in unsere Mägelchen schaffen, es gibt ja Ideen dafür und über kurz oder lang wird das dann schon aufgefuttert.



Endstand Muss-weg-Liste:
Schoko-Knusper-Müsli Schoko-Haferflocken-Cookies, ging voll daneben
Manner Müsli mit Amarenakirschen aufgefuttert
Quinoa, gepufft Müsliriegel nach dem Granola-Frühstückspizza-Rezept
Reismehl, Vollkorn Idee: Vish n Chips oder Chicken aus Bananenblüten mit Bierteig :)
Tempuramehl Idee: naja, eben irgendwas darin eintunken und frittieren ;)
Gewürzproben (Chai Tee, Apfelpunsch, Zimtzucker, Taco, Salsa, Schafskäse, Tofu-Gewürz, Paella, Soljanka, Cajun, Süßkartoffel-Gewürz, italienische Kräuter, Piment d'Espelette, Kreuzkümmel)
Soja-Spaghetti zu Verschenken-Kiste
Kichererbsen-Spirelli waren entweder schon kaputt oder einfach ungenießbar :P
Emmer-Nudeln mit Pesto gefuttert, waren komisch
Reisnudeln abgegeben, mögen wir nicht
Glasnudeln Japanische Miso-Suppe
Udonnudeln 2x Würzige Wok-Udonnudeln mit Gemüse
Konjaknudeln zu Verschenken-Kiste
Jackfruit Pulled Jackfruit
Inari Tofutaschen Idee: Sushi bauen
BBQ Teriyaki Sauce abgeben
Char Siu Sauce Sojamedaillons mariniert
Hoisin-Sauce
Black Bean Sauce Idee: Jajangmyeon
Mushroomsauce als Tofu-Marinade, schmeckt mir nicht, Rest verschenkt
Tandoori-Paste
Rote-Bohnen-Paste Idee: als Füllung für Baozi
Shiitakepilze, getrocknet in Miso-Suppe, Rest abgegeben
Tapiokaperlen zu Verschenken-Kiste
Apfelblaukraut abgegeben
Chili Sin Carne
Lizza Pizzasauce in Spinat-Lasagne
Miracel Whip abgegeben
Miracel Whip Joghurt abgegeben 
Artischocken im Glas in Paella
Kirsch-Grütze
Eingeweckte Kirschen
Apfelmus, großes + kleines Glas Rheinischer Riemchenkuchen
Marmeladen (Apfel-Kirsch, 4-Frucht, Mirabelle, Apfel, Quitte, Johannisbeere, Pflümli, Birne-Zitrone (angebrochen), Blaubeer-Orange, Bratapfel, Birne-Lebkuchen) Pfannkuchen, Idee: Pflümli ->Yakisoba, Petits Fours, Gitter-Kuchen
Amarenakirschen mit Müsli und Joghurt gefuttert
Cocktailkirschen (angebrochen) auf Frankfurter Kranz
Eszet, Zartbitter Schoko-Haferflocken-Cookies
Callebaut Zartbitter Callets schmeckten leider gar nicht gut
Blaumohn Mohn-Hefeschnecken-Kuchen
Gerstenmalz (angebrochen) Müsliriegel, Idee: Brötchen
Götterspeise Instant, Waldmeister
Rote-Bete-Saft

Was im Januar verbraucht worden ist könnt ihr nochmal im Beitrag zum Zwischenstand nachschauen. Sonst wurden noch die Glasnudeln und ein paar Shiitakepilze in einer Misosuppe verköchelt. Leider ist mir die Suppe an sich nicht so gut gelungen, irgendwie fad. Ich bin einfach kein Suppenspezialist.


Die kleinen Gewürzproben-Döschen hab ich nach und nach in bunten Mittagstellerchen verbraucht. Z.B. als Ofen-Blumenkohl mit Tofu-Gewürz oder als gebackene Kartoffeln mit Taco-Gewürz. In der Gewürzschublade griffbereit ging immer wieder nebenbei etwas weg und so sind fast alle Pröbchen nun verbraucht.


Die Mushroom-Sauce hab ich auch endlich getestet. Es gab Erdnuss-Bratnudeln mit Tofuwürfeln, die ich mit einem Mix aus Mushroom-Sauce, Sojasauce und Agavendicksaft glasiert habe. Sonst nehm ich immer vegetarische Austernsauce her und ich muss auch zugeben, dass mir die Mushroomversion nicht so geschmeckt hat. Es gibt glücklicherweise schon einen hungrigen Abnehmer für die Sauce, also wandert sie demnächst in andere Hände.


Für die gepufften Quinoa-Kügelchen hab ich eine tolle Verwendung gefunden: Müsli-Riegel. Einen Teil angelehnt an die Granola-Frühstückspizza und die anderen fast nur mit Quinoa. Dann noch eine Schoko-Schicht drauf und fertig waren die leckeren Quinoa-Müsliriegel. Außerdem hab ich statt dem Agavendicksaft Gerstenmalz verwendet, hehe, da waren auch gleich ein paar Esslöffel damit verbraucht. Krosse Semmelchen wollte ich damit auch noch ausprobieren, dafür ist noch genug da.


Nach langem Bunkern im Vorrat war dann auch die Bio-Jackfruit endlich mal verbraucht. Sie wanderte als Pulled Jackfruit in einen Burger, zusammen mit Krautsalat und Gurken. Leider gefiel mir die Bio-Jackfrucht gar nicht. Sie war schon total komisch geschnitten aus der Dose gekommen, die Stücke fast nur aus Strunk bestehend, und so waren nach der Zubereitung natürlich kaum noch coole Fasern übrig. Eher eine Pampe. Den nächsten Jackfruit-Burger gibt's wenn dann wieder mit der Jackfruit ausm Asialaden.


Wenn ihr noch Rezepte oder Tipps zu Tandoori-Paste, Hoisin oder Black Bean Sauce habt, gerne her damit, da bin ich noch nicht so überzeugt von meinen Ideen.
Spätestens wenn ich mal einen Großteil der Marmeladen aufgebraucht habe, gibt's hier nochmal einen Nach-Bericht. Denn ein paar Dinge müssen schon noch weg, nächstes Jahr sollen die nicht schon wieder auf der Liste stehen^^

Sonntag, 3. März 2019

Burger Buns einfach selbst backen [vegan]

Viel zu lange hab ich damit gewartet: Burger Buns selbst zu backen! Es ist sooo einfach und die fluffigen Brötchen sind um so vieles besser als die traurigen Lappen aus der Tüte. Der Teig ist schnell und simpel angemixt, dann kommt natürlich noch ein bisschen Wartezeit dazu, in der der Teig gehen darf, aber erstmal im Backofen dauert aus kaum mehr als zehn Minuten bis ihr eure Brötchen zu einem ordentliche Burger zusammenbauen könnt. Jammi! Leckere, fluffige Burger Buns, da lass ich die trockenen Brösel-Buns ausm Supermarktregal links liegen, die auch noch oft nach dem ersten Zupacken flach wie ne Flunder sind. Die Selbstgebackenen fluffen wieder schön zurück in die Originalform wenn man sie drückt, hihi.

Burger Brötchen

Burger Buns   
(für 8 Burger-Brötchen)

375 g Mehl (Weizen, Typ 550)
1 TL Salz
1 Pck Trockenhefe (7 g)
2 EL Rohrohrzucker
120 ml Wasser, lauwarm
180 ml Sojadrink, lauwarm (oder andere Pflanzenmilch)
2 EL Pflanzenöl, neutrales

Trockenhefe mit Zucker und lauwarmem Wasser verrühren bis sich der Zucker gelöst hat, 10 min abgedeckt stehen lassen.
Pflanzenmilch und Öl zugeben und gut verrühren.
Mehl mit Salz in einer großen Rührschüssel mischen. Eine Mulde hineindrücken und die Hefemilch hineingießen. Vom Rand her gut verkneten und mindestens 5 - 10 min weiterkneten bis ein schön geschmeidiger Hefeteig entstanden ist (ich hab diese Arbeit der Küchenmaschine überlassen^^).
Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1h gehen lassen (bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat).
Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal mit den Händen durchkneten und in 8 gleichgroße Portionen teilen. Aus den Teigportionen runde Kugeln formen, jeweils vier auf ein Blech legen und nochmal abgedeckt gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat (bei mir hat das nochmal fast 1h gedauert).
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 10 - 15 min backen bis die Oberfläche goldig braun ist.

Burger-Brötchen

Ihr könnt natürlich auch ganz klassische Sesam-Buns machen. Dazu einfach direkt vorm Backen die Teiglinge mit etwas Wasser bepinseln und geschälten Sesam darauf streuen.

Wir backen das zweite Blech etwas kürzer (so 2-3 min weniger) und frieren die Buns dann ein. Für den nächsten Burgerhunger lasse ich sie einfach auftauen, schneide sie auf und lege sie mit der Schnittfläche nach oben unter den Grill in unserem Backofen. Da auch immer Pommes noch im Ofen sind werden sie durch die Resthitze noch schön warm und die Schnittfläche lecker angeröstet.


Und schon kann fröhlich geburgert werden: Zum Beispiel mit selbstgemachten Reispflanzerln, Salat, Gurke, Zwiebeln, Kraut, Essiggürkchen, Senf und Chilisauce. Auch bei den Burger-Bratlingen mache ich immer gleich mindestens die doppelte Menge und friere die Reste ein.

Sonntag, 24. Februar 2019

Muttis Donauwelle: auch vegan super super lecker!

Wieder so ein Back-Projekt das schon lange auf meiner To-Do-Liste stand: Donauwelle veganisieren. Allerdings nicht irgendeine, sondern natürlich Muttis überleckere Donauwelle. Für den Boden hab ich mir aus verschiedenen erprobten Rührteigrezepten diesen Teig zusammengebaut um eine genauso leckere, nicht zuuu fluffige und schön saftige 'Unterlage' zu zaubern. Natürlich mit Rum, wie bei Mutti. Darauf kommt dann ein kleines Guddi, dass extra viel fruchtigen Kirschgeschmack einbringt, eine Schicht aus angedicktem Kirschsaft von den abgegossenen Schattenmorellen. Die 'Buttercreme' war ganz einfach zu veganisieren, indem ich nur die Butter durch Margarine und die Milch mit Mandeldrink ersetzt habe (Rum ist auch hier eine von Muttis Spezialzutaten^^) und obendrauf kommt dann natürlich noch Schokolade.


Wichtig ist noch den Kuchen über Nacht gut durchziehen zu lassen, damit sich die Aromen schön verbinden und entfalten können. Für mich gibt es keine bessere Version einer Donauwelle und auch die vielen Verkoster (vor allem Omnis) beim Kuchenverkauf am Heimspieltag oder beim veganen Mitbringbrunch waren begeistert. Meine Donauwelle ist restlos weggefuttert worden, hehe.


Vegane Donauwelle      
(Für ein Backblech, ca. 30 x 40 cm)

Teig:
200 g Margarine (Alsan)
250 g Zucker
2 EL Vanillezucker
500 g Mehl (Weizen, Typ 550)
2 Pck Backpulver
1 Prise Salz
200 ml Mandelmilch
200 ml Sprudelwasser
2 EL Zitronensaft
4 EL Kakao (kein Kabapulver!)
2 EL Rum (Strohrum)

'Butter'creme:
0,5 l Mandelmilch
3 EL Zucker
2 Pck Puddingpulver, Vanille
250 g Margarine (Alsan)
250 g Puderzucker
2 - 3 EL Rum (Strohrum)

außerdem:
1 Glas Sauerkirschen (720 g)
Saft von den Kirschen mit Wasser aufgefüllt auf 0,5 l
2 Pck Tortenguss, rot (von Ruf gibt's veganen ohne 'Echtes Karmin')
2 EL Zucker
200 g Kuvertüre, Zartbitter (oder Kakao-Kuchenglasur)
1 EL Schoko- oder Haselnusscreme

Zuerst für die Buttercreme schon mal den Pudding kochen. Dazu aus Mandelmilch, Zucker und Puddingpulver nach Anleitung einen Pudding kochen. Mit Frischhaltefolie abdecken (auf die Creme drücken damit sich keine Puddinghaut bildet) und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen (nicht in den Kühlschrank!).
Die Margarine schon mal aus der Kühlung holen und ebenfalls bei Zimmertemperatur weich werden lassen.

Backblech gründlich einfetten, Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Kirschen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen.
Nun für den Teig die Margarine leicht anwärmen bis sie weich aber nicht flüssig ist, mit Zucker und Vanillezucker fluffig schlagen (das geht am besten mit einer Küchenmaschine, mit einem Handrührgerät braucht es etwas länger bis es schön weiß cremig wird).
Restliche Zutaten bis auf Kakao und Rum zugeben und zügig aber klümpchenfrei verrühren.
Die Hälfte des Teiges auf dem Backblech verteilen und glatt streichen (die Schicht erscheint sehr dünn, das geht aber später wirklich noch gut auf, also keine Sorge).
Restlichen Teig mit Kakao und Rum verrühren, gleichmäßig auf dem hellen Teig verteilen und glatt streichen.
Kirschen auf dem Teig verteilen, leicht andrücken und dann bei 180°C (Umluft) 20 - 25 min backen (bei mir waren 23 min perfekt). Stäbchenprobe an der dicksten Stelle bevor ihr den Kuchen rausholt. Dann abkühlen lassen.

Aus Kirschsaft (evtl. mit Wasser auf 1/2 l aufgefüllt) mit Zucker und Tortenguss nach Packungsanleitung aufkochen und auf dem abgekühlten Boden gleichmäßig verteilen. Abkühlen lassen.

Sobald der Pudding auf Zimmertemperatur abgekühlt (aber noch nicht ganz fest geworden) und die Margarine weich ist (also beide Komponenten gleiche Temperatur haben), die Margarine mit dem Puderzucker dick cremig schlagen. Pudding löffelweise dazugeben und unterschlagen, zum Schluss noch Rum nach Geschmack zugeben.
Die Buttercreme auf der Kirschschicht verteilen und schön glatt streichen.
Im Kühlschrank erkalten lassen.

Kuvertüre schmelzen und mit der Schoko-Nuss-Creme vermischen.
Auf dem Kuchen zügig verteilen und glatt streichen, oder nach Belieben mit Schokolade verzieren.
Mindestens über Nacht, besser zwei Tage, gekühlt durchziehen lassen, damit sich das Aroma gut entfalten kann.


Tipps/Anmerkungen:
- Statt der Mandelmilch kann man an sich jede Pflanzenmilch nehmen, ich würde nur auf Soja verzichten weil die der Buttercreme eine unschöne leicht graue Farbe verpassen würde.
- wenn ihr keinen veganen, roten Tortenguss findet (also wegen dem roten Farbstoff), geht natürlich auch klarer Tortenguss, die Kirschschicht wird dann allerdings eher grau, also vielleicht habt ihr ja zu Hause noch rote Lebensmittelfarbe gebunkert und könnt den Guss noch etwas aufhübschen damit.
- Gerade bei der Buttercreme ist es wichtig, dass die Margarine und der Pudding gleiche Temperatur haben und nicht zu kalt sind. Ideal ist wenn der Pudding schon auf Zimmertemperatur abgekühlt ist aber noch weich. Wenn der Pudding schon zu kalt ist bekommt ihr sonst kleine Klümpchen in die Creme. Ich hol deswegen die Margarine schon sehr früh aus dem Kühlschrank, dass diese sicher weich genug ist wenn der Pudding soweit ist.
- Man kann auch noch 'Butter'kekse zwischen Buttercreme und Schokoglasur legen. Das hat drei Vorteile: Erstens, dass ihr die Schokoglasur schöner verteilen könnt, weil die warme Schokolade nicht die Buttercreme darunter anschmilzt und sich teilweise unschön verschmiert. Zweitens, dass ihr durch die Kekse schon gleichmäßig große Kuchenstücke vormarkiert habt. Uuund drittens: Ihr könnt die Kekse nochmal mit Rum tränken und noch mehr genialen Rumgeschmack reinschmuggeln.
- Die Schoko-Nuss-Creme in der Schokoladenglasur hat den Sinn und Zweck, dass die Schokoschicht nicht zu hart wird, so dass ihr einfacher Stücke abschneiden könnt, ohne dass dabei die Glasur kreuz und quer bricht und die Buttercreme dazwischen rausgequetscht wird. 
- Ja, ich messe die fertige Donauwelle aus und schneide dann mit einem Lineal markierte, gleichmäßige Stücke ;)

Freitag, 1. Februar 2019

Mein Use Up Along 2019 - Zwischenstand

So, Zeit für eine Zwischenbilanz in meinem 'Use Up Along'. Es ist schon ordentlich was weggekommen und einige Zutaten aus der Liste abgestrichen. Leider bleiben ja meistens die hartnäckigsten Kandidaten bis zum bitteren Ende übrig, also leichter wird es auf jeden Fall nicht. Allerdings hab ich schon einige Ideen gefunden, was ich mit den noch zu verbrauchenden Sachen anfangen könnte (hab sie als Gedankenstütze in der Liste direkt hinter die Zutaten geschrieben). Das ist schon mal sehr hilfreich und wird hoffentlich dafür sorgen, dass bis zum Endstand Ende Februar noch gut was aufgefuttert wird. 


Muss-weg-Liste:
Schoko-Knusper-Müsli Schoko-Haferflocken-Cookies, ging voll daneben
Manner Müsli mit Amarenakirschen aufgefuttert
Quinoa, gepufft in Schokolade oder Müsliriegel nach dem Granola-Frühstückspizza-Rezept
Reismehl, Vollkorn Vish n Chips oder Chicken aus Bananenblüten mit Bierteig
Tempuramehl
Gewürzproben (Chai Tee, Apfelpunsch, Zimtzucker, Taco, Salsa, Schafskäse, Tofu-Gewürz, Paella, Soljanka, Cajun, Süßkartoffel-Gewürz, italienische Kräuter, Piment d'Espelette, Kreuzkümmel)
Soja-Spaghetti vllt als gebratene Nudeln mit Teriyakisauce
Kichererbsen-Spirelli waren entweder schon kaputt oder einfach ungenießbar :P
Emmer-Nudeln mit Pesto gefuttert, waren komisch
Reisnudeln abgegeben, mögen wir nicht
Glasnudeln Mittagssüppchen Miso
Udonnudeln 2x Würzige Wok-Udonnudeln mit Gemüse
Konjaknudeln
Jackfruit Pulled Jackfruit basteln
Inari Tofutaschen Sushi bauen
BBQ Teriyaki Sauce abgeben
Char Siu Sauce Sojamedaillons mariniert
Hoisin-Sauce
Black Bean Sauce Jajangmyeon
Mushroomsauce als Marinade für Chicken in Bierteig, in Pad Thai
Tandoori-Paste
Rote-Bohnen-Paste als Füllung für Baozi
Shiitakepilze, getrocknet in Miso-Suppe
Tapiokaperlen für Dessert
Apfelblaukraut abgegeben
Chili Sin Carne
Lizza Pizzasauce als Tomatensauce zu Spaghetti
Miracel Whip abgegeben
Miracel Whip Joghurt abgegeben 
Artischocken im Glas in Paella
Kirsch-Grütze
Eingeweckte Kirschen
Apfelmus, großes + kleines Glas Rheinischer Riemchenkuchen
Marmeladen (Apfelkirsch, 4-Frucht, Mirabelle, Apfel, Quitte, Johannisbeere, Pflümli, Birne-Zitrone, Blaubeer-Orange, Bratapfel, Birne-Lebkuchen)
Amarenakirschen mit Müsli und Joghurt gefuttert
Cocktailkirschen auf Frankfurter Kranz
Eszet, Zartbitter Schoko-Haferflocken-Cookies
Callebaut Zartbitter Callets schmeckten leider gar nicht gut
Blaumohn Mohn-Hefeschnecken-Kuchen
Gerstenmalz
Götterspeise Instant, Waldmeister
Rote-Bete-Saft

Geht also voran, aber es ist noch Luft nach oben, besonders mit den Marmeladen, aaah. Hoffentlich kommt mir da doch noch ein Geistesblitz bis Ende Februar, oder sonst irgendwann. Aber jetzt zeige ich euch erstmal wie die bisher verbrauchten Zutaten so untergekommen sind:

Gleich als Erstes wegbekommen hab ich die Udonnudeln. Als Würzige Udonnudeln aus dem Wok mit Gemüse nach einem Rezept von Maltes Kitchen. Ich wollte auch unbedingt mal wieder was mit unserem chinesischen Essig machen, der ist nicht so sauer wie der normale Essig und besonders würzig. Uns war das Fresschen aber dann doch ein bisschen zu süß-säuerlich, besonders Männchen ist da ja kein großer Fan. Im Nachhinein ist mir dann noch die Mushroomsauce eingefallen, hach, die hätte da perfekt reingepasst.


Das Apfelmus hab ich teilweise mit Fingernudeln und Sauerkraut verschnaboliert und den Rest als Füllung für Rheinischen Riemchenkuchen hergenommen, der war mega! So einen tollen Hefeteig hab ich noch nie gefuttert.


Beim Mohn war mir sofort klar, dass da Mohn-Schnecken daraus werden müssen. Kleines Problemchen war noch, dass der Mohn (entgegen meiner Annahme) nicht gemahlen war, aber mein kleines Kaffeemühlchen hat ihn gepackt. Es wurde dann schließlich ein riesiger Mohn-Hefeschnecken-Kuchen, der dem Herrn des Hauses fast ganz alleine blieb, weil ich keinen Mohn mag, hihi.


Was sich auch noch als echt lecker herausgestellt hat, war die Char Siu Sauce. Diese chinesische Barbecue-Sauce werde ich mir auf jeden Fall wieder holen. Gerade als Marinade für Sojasteaks ist sie grandios. Hier gab es sie z.B. mit Ofen-Blumenkohl (mit Taco-Gewürz mariniert, war auch super), grünen Bohnen und Chinakohlsalat.


Ja und manche Sachen haben wir auch ganz unspektakulär einfach so gefuttert, wie das Chili sin Carne (das war nicht so der Burner obwohl ich es mit Mais, Kartoffeln, Knobi, Bier und Gewürzen gepimpt hatte), die Götterspeise oder das Müsli. Ich sollte auf jeden Fall weniger Müslizeug in Zukunft kaufen, ich bin gar kein so großer Fan davon. Eigentlich esse ich es nur im Hotel, weil da Joghurt, Früchte und so da sind und ich dann Bock drauf hab. Daheim bleibts dann wieder ewig im Regal stehen. Die Gewürzproben kommen auch so nach und nach endlich weg, jetzt wo ich sie deutlicher auf dem Schirm habe. Bis jetzt ist auch nichts weggeflogen, war alles noch gut oder irgendwie schon genießbar. Mit einer Ausnahme: Die Kichererbsennudeln haben mich fertig gemacht, gestunken und noch fürchterlicher geschmeckt, die konnte ich beim besten Willen nicht futtern, brr.

Habt ihr auch schon ausgemistet oder wartet ihr damit bis zum Frühjahrsputz?

Montag, 28. Januar 2019

It's so fluffy: Mohn-Hefeschnecken-Kuchen [vegan]

Es ist schon ein bisschen verrückt, was für ein glücklich-doofes Grinsen so ein gelungener Hefeteig in mein Gesicht zaubern kann. Um den Blaumohn aus meiner Use-Up-Along-Liste zu verbrauchen hab ich mich mal an Mohn-Hefeschnecken getraut. Allerdings schön in eine Kuchenform geschlichtet, damit möglichst wenig Rand und viel fluffig-saftiger Hefekuchen dabei rauskommt. Und der Teig ist mir sowas von geluuungen, oh yeah. Den hätte ich am liebsten noch roh verputzt, so lecker und so schön geschmeidig.

Mohnschnecken vegan

Richtig hübsch ist er auch noch geworden, hach. Ich hätte mir ja erstmal nur das Rezept für den Hefeteig notiert, weil der so schön locker und saftig geworden ist, und den Kuchen dann nochmal mit einer anderen Füllung gemacht. Ich mag nämlich eigentlich keinen Mohn, hihi. Herr Wos zum Essn bestand aber auf eine detaillierte Dokumentation, dass es die Mohnvariante auch mal wieder gibt. Derweil hat er den Monsterkuchen bis auf ein winziges Stückchen schon fast vernichtet, Mohnfan muss man eben sein. Also kommt nun das Rezept für den Mohn-Hefeschnecken-Kuchen. An alle Mohnfanatiker da draußen, bedankt euch bei dem Mann der hier immer alle Koch- und Backexperimente ertragen muss ;)

Mohnschnecken vegan

Mohn-Hefeschnecken-Kuchen      
(26cm-Springform)

Hefeteig:
130 g Margarine (Alsan)
250 ml Sojadrink (oder andere Pflanzenmilch)
80 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Pck Trockenhefe (7g)
500 g Mehl (Weizen, Typ 405)
1 Prise Salz
1 - 2 TL Zitronenschale, fein gerieben

Mohnfüllung*:
200 g Blaumohn
100 ml Sojadrink
40 g Margarine
70 g Zucker
150 g Quarkersatz (ich hatte Mandelquark)
4 cl Rum (Strohrum hehe)

Zuckerguss:
100 g Puderzucker
2 Tropfen Zitronenaroma
ca. 2 EL heißes Wasser

Für den Hefeteig die Margarine in einer kleinen Rührschüssel schmelzen bis sie flüssig ist. Sojadrink dazugeben und verrühren, evtl nochmal kurz erwärmen bis sie lauwarm ist. Zucker, Vanillezucker und Hefe dazugeben und so lange rühren bis sich der Zucker gelöst hat.
In einer großen Rührschüssel das Mehl (bis auf 50 g) mit dem Salz mischen und eine Mulde hineindrücken. Hefemilch hineingießen und mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Mit restlichem Mehl (den 50 g) bestreuen und abgedeckt 15 min gehen lassen.

Zitronenschale zu dem Teig geben und alles gut verkneten bis sich ein geschmeidiger, homogener Teig geformt hat. Zu einer Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort 45 min gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Mohn in einer Kaffeemühle oder Mixer portionsweise mahlen und in eine Schale geben. Den Sojadrink aufkochen, den Mohn damit übergießen und abgedeckt 15 min quellen lassen.
Margarine schmelzen, mit Zucker, Mandelquark, Rum und Mohnzubereitung gut verrühren.


Eine Springform mit 26 cm Durchmesser ausfetten.

Den Hefeteig nun nochmal gut durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche quadratisch ausrollen (Kantenlänge ca. 45 cm). Mit der Mohnfüllung gleichmäßig bestreichen und aufrollen.
In 8 gleichgroße Stücke schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Eventuell etwas in Form drücken und zupfen und ein letztes Mal abgedeckt an einem warmen Ort 30 min gehen lassen.

Ofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Den Kuchen insgesamt 40 - 45 min backen, nach 20 min mit Alufolie abdecken, dass er nicht zu dunkel wird.

Noch möglichst heiß aus dem Ofen den Zuckerguss darauf verteilen: Dazu den Puderzucker mit Zitronenaroma und gerade so viel heißem Wasser anrühren, dass es ein richtig dicker Guss wird und zügig auf der Oberfläche verteilen.
Nach 20 min auskühlen kann der Springformrand entfernt werden und evtl. mit mehr Zuckerguss noch der Kuchenrand bestrichen werden. Komplett abkühlen lassen, oder noch leicht warm schon ein Stück genießen.


*Zur Mohnfüllung:
Ihr könnt natürlich auch Mohnfix oder Mohnback hernehmen. Dazu braucht ihr dann ca. 400 g Mohnfix, das mischt ihr mit den 150 g Quark und gebt noch den Rum dazu. Geht ein bisschen schneller und ihr riskiert nicht euren Minimixer durchzuschmoren.

Mohnschnecken vegan

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