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Montag, 8. April 2019

Vegane Schwarzwälder Kirschtorte

Was nicht so alles zustande kommt, wenn nach einer Weihnachtsfeier Kirschwasser übrig bleibt. Pur ein Grauen aber in einer Schwarzwälder Kirschtorte verbaut dann vielleicht doch ganz lecker? Meine Kollegen haben das Experiment tapfer überstanden und die komplett vegane Torte hat damit den Omni-Test bravurös gemeistert. Die Torte ist ja auch weit entfernt von so manch langweiliger Interpretation der Schwarzwälder Kirschtorte mit purer Sahne, trockenem Kakao-Boden den man mit Kirschwasser tränken muss dass er genießbar wird und mit Stärke zu festem Glibber gekochten Kirschen als Füllung. In dieser Variante dagegen hat sich in so gut wie jeder Komponente ein kleines Highlight versteckt. So muss eine Schwarzwälder Kirschtorte sein. Und durch die vegane Sahne ist sie auch gleich noch ein kleines bisschen leichter als die gewohnte Sahnebombe.


Normalerweiße tränkt man ja die Böden mit dem Kirschwasser. Da der Schoko-Biskuit aber schon perfekt saftig und fluffig ist, hab ich den Schnaps lieber in der Tortencreme versteckt. Und weil zu einer richtigen Torte ein keksiger Boden gehört wurde diesmal auch ein Mürbteigboden gebacken. So hat man alles in einer Torte vereint, das man sich wünschen kann: Knuspriger Keksboden, fluffiger Schoko-Biskuit, fruchtiger Kirschgelee und die saftigen Kirschen, dann die leicht schnapslige, vanillige Tortencreme und ein Häubchen aus zarten Schokoflöckchen. Schwarzwälder Kirschtorte wie aus dem Bilderbuch.


Schwarzwälder Kirschtorte      
(für eine 26-cm-Springform)

Mürbteigboden:
150 g Mehl (Dinkel Typ 630)
100 g Margarine (Alsan)
50 g Rohrohrzucker
1 EL Vanillezucker

Schokobiskuit:
200 g Mehl (Dinkel Typ 630)
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Pck Natron (5g)
1 kleine Prise Salz
30 g Kakao
250 ml Wasser, lauwarm
120 g Kirschgelee
80 ml Pflanzenöl, neutrales
1 EL Apfelessig

Tortencreme und Deko:
1 Glas Kirschen, entkernt (Abtropfgewicht: 280 g)
400 ml Schlagcreme (Schlagfix, ungesüßt), gut gekühlt
5 EL Sahnesteif (San Apart)
3 EL Vanillezucker (+ etwas gemahlene Vanille)
2 EL Puderzucker
40 ml Kirschwasser
30 g Schokolade, Zartbitter (80% Kakao)
Cocktailkirschen
ca. 6 EL Kirschgelee

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Mürbteig einen homogenen Teig kneten.
Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.
Teig auf dem Boden der Form plattdrücken, mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 15 - 18 min backen, bis der Teig goldig wird.
Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

Für den Biskuit eine Springform mit 26 cm Durchmesser ausfetten (ich fette nur die Ränder und kleide den Boden mit Backpapier aus, dann lässt sich der fertig gebackene Boden super von der Form heben). Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die trockenen Zutaten in einer großen Rührschüssel vermischen und durchsieben.
Die nassen Zutaten mit einem Schneebesen gut verrühren, bis sich der Kirschgelee gelöst hat.
Nun die nassen Zutaten zu den trockenen in die Rührschüssel gießen und mit einem Schneebesen zügig zu einem einigermaßen glatten Teig verrühren (wichtig: hier nicht zu lange rühren, da der Teig sonst nicht mehr schön aufgeht, wirklich nur geradeso vermischen, dass keine großen Klumpen mehr im Teig sind).
Sofort in die vorbereitete Springform füllen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 25 min backen (Stäbchenprobe!).
Herausnehmen und 10 min abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und komplett abkühlen lassen.

Für die Tortencreme die Schlagcreme mit Sahnesteif, Vanillezucker und Kirschwasser steif schlagen. Mit etwas gemahlener Vanille und Puderzucker abschmecken.

Bevor ihr die Schwarzwälder Kirschtorte zusammensetzt den Schokobiskuit waagerecht in zwei Hälften teilen, die Kirschen abtropfen lassen und die Schokolade raspeln.


Die Torte dann folgendermaßen zusammenbauen:
- Zuerst den Mürbteigboden auf eine Tortenplatte setzen.
- Mit 2 bis 3 EL Kirschgelee bestreichen.
- Untere Biskuithälfte aufsetzen und etwas andrücken.
- Mit 3 EL Kirschgelee bestreichen und mit den abgetropften Kirschen belegen.
- Ca. 1/3 der Tortencreme darauf geben und verstreichen. Es sollten alle Kirschen mit der Creme bedeckt sein.
- Zweite Biskuithälfte aufsetzen und leicht andrücken.
- Mit der restlichen Tortencreme (bis auf 2 - 3 EL für die Deko) komplett einstreichen und die Oberfläche glätten.
- Mit ein paar Cremetupfen, Cocktailkirschen und geraspelter Schokolade verzieren.
- Tortenhaube aufsetzen und die Schwarzwälder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.


Tipps:
- Die Böden könnt ihr auch einen Tag vorher schon backen, gerade Biskuitböden lassen sich oft besser schneiden wenn sie einen Tag ruhen konnten.
- Das Kirschwasser ist natürlich keine Pflicht, wenn ihr eine alkoholfreie Variante machen wollt, lasst es einfach ersatzlos weg. Ihr könnt dann auch die Sahnesteifmenge um 1 bis 2 EL verringern.
- Statt der Cocktailkirschen nehme ich lieber Amarenakirschen. Die sind zwar sehr dunkel aber schmecken dafür toll. Die Cocktailkirschen schmecken nämlich nur nach Zucker.
- Wenn ihr Cocktailkirschen draufmachen wollt und keine veganen findet: Die sind bei den süßen Konserven in einem Glas. In der Backabteilung findet man nur die Belegkirschen und da hab ich noch nie welche ohne Echtes Karmin als Färbemittel gefunden.

Sonntag, 20. Mai 2018

Fruchtige Rumbombe mit Aprikosen in der Kranzform [vegan]

Was passiert wenn man superungeduldig versucht einen Frankfurter-Kranz-Boden noch superheiß aus der Form zu pulen? Jaaa genau, ein Fledderhaufen von Teigkranz kommt dabei raus. Nix mehr mit in drei Schichten schneiden und so. Aber für solche Fälle gibt es ja die altbewährte Rumbombe, hehe. Einfach den rissigen Teil vom Kranz abschneiden, mit Buttercreme, Aprikosenwürfeln und viiiel Rum vermatschen und drauf damit auf den Restboden, am Besten noch mit nem leckeren Klecks roter Marmelade. Über Nacht durchgezogen ist das Törtchen so richtig voller Geschmack. Es gibt aberduzende Varianten dieser Torte, da sie meistens aus überschüssigem Tortenboden, verunglückten Kuchen oder krummen Keksen gemacht wird. Mehr zu den Varianten findet ihr am Ende des Posts.


Rumbombe mit Aprikosen      
(26 cm Kranzform)

600 g Mehl (Typ 405)
350 g Rohrohrzucker
2 Pck Backpulver
1,5 Pck Zitronenschale, gerieben (z.B. CitroBack)
1 Prise Salz
300 ml Pflanzenöl, neutrales
500 ml Sprudelwasser

Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Kranzform mit etwas Margarine ausfetten.
In einer großen Rührschüssel die trockenen Zutaten gut vermengen. Pflanzenöl und Sprudel nacheinander rasch unterrühren, bis ein einigermaßen homogener Teig entstanden ist.
Teig in die Kranzform füllen, glatt streichen und auf zweiter Schiene von unten 55 - 60 min backen. Stäbchenprobe machen! Die Zeit kann je nach Backform stark variieren.
Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen (40 min). Vorsichtig aus der Form lösen und über Nacht komplett auskühlen lassen.

400 ml Mandelmilch, oder andere Pflanzenmilch
100 g Zucker
1 Pck Puddingpulver, Vanille
50 + 250 g Alsan (vegane Butter)
80 ml Rum (Pott, 54%)
2 EL Strohrum (80%)
1 Dose Aprikosen (Abtropfgewicht 480 g), oder Pfirsiche
3 EL rote Marmelade (z.B. Waldbeere)

Puddingpulver mit Zucker mischen und ca. 150 ml Mandelmilch klümpchenfrei anrühren. Restliche Milch und 50 g Alsan aufkochen, angerührtes Puddingpulver einrühren, aufkochen und unter Rühren eine Minute kochen lassen. 80 ml Rum einrühren, in eine Schüssel füllen, mit Frischhaltefolie bedecken (dass keine Puddinghaut entsteht) und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Restliche Alsan aus dem Kühlschrank holen und auf Zimmertemperatur angleichen lassen.
Aprikosen klein würfeln (bis auf 3 oder 4 zum Verzieren), abgeschnittenen Teig würfeln.
Weiche Alsan fluffig aufschlagen, Pudding löffelweise unterschlagen, Strohrum dazurühren. 3 EL der Creme zum Verzieren abnehmen und im Kühlschrank zwischenlagern. Teigwürfel und Aprikosen unterheben.
Die Kranzform mit Frischhaltefolie auskleiden und die Creme vorsichtig hineinlöffeln und verstreichen.
Boden mit Marmelade bestreichen, umgedreht auf die Creme setzen und andrücken (Mir ist er dabei etwas zerbrochen, macht aber nix, einfach andrücken, das wird wieder fest durchs Kühlen).
Im Kühlschrank ein paar Stunden (besser über Nacht) fest werden lassen.
Torte aus der Form stürzen, Folie vorsichtig abziehen und mit Buttercreme und Aprikosenstückchen verzieren.


Tipps:
- Die Torte kann mit quasi jedem hellen Boden gebacken werden, die Mengenverhältnisse sind hier sehr dehnbar und zur Rumcreme passt so gut wie jede Geschmacksrichtung, egal ob zitroniger, vanilliger oder nussiger Tortenboden.
- Natürlich muss es kein Kranz sein, es geht auch eine klassische Kuppelform, dann einfach den Boden mit Marmelade bestreichen und die Rumcreme kuppelförmig darauf verteilen.
- Auch sehr lecker ist noch ein Überzug mit dunkler Schokolade. Ist aber ein ganz schönes Gebaze und sieht bei mir immer etwas, äh, unschön aus.
- In dem Rezept ist vieles austauschbar, kompletter Boden (je nachdem was verunglückt ist^^), Marmeladensorte (da geht alles säuerliche ganz gut, Sauerkirsche, Himbeere und so), Obstsorte (z.B. Pfirsiche), oder andere Pflanzenmilch.
- Statt der Aprikosen in der Rumcreme passt auch gut Kirschgrütze. Dazu einfach die Aprikosen weglassen und stattdessen Kirschgrütze auf dem Boden (statt Marmelade) dick verteilen und dann mit der Creme abdecken.

Sonntag, 25. Februar 2018

Überüberleckerer Frankfurter Kranz [vegan]

OMG! Quatschen wir nicht lange drumrum, dieser Frankfurter Kranz ist deeer geile Scheiß, kreisch! Schon letztes Jahr haben wir das Ungetüm bei ner liiieben Freundin verdrückt und waren ganz hin und weg. Männchens Wunsch zu seinem Gebrutstag war deshalb, dass ich den Kranz nachbacke, 'aber genau wie die Sonja, jaaa!' Okay. Also hab ich brav nachgefragt wie genau der ging und Männchen seinen Frankfurter Kranz gebacken.


Das Rezept ist aus 'vegan backen', das von Jérôme Eckmeier, und ich hab wirklich nicht viel anders gemacht. Die meisten Änderungen kamen durch meine Verpeiltheit beim Einkaufen zustande, d'oh. Schmeckte aber trotzdem genauso gut wie beim Original. Backt uuunbedingt das Teil nach wenn ihr mal Muse habt, es ist echt der Waaaahn. An Männchens Geburtstag waren nur 'Nicht-Veganer' mit am Tisch und auch sie waren alle ausnahmslos begeistert. Der saftige Boden, die leicht fluffige Buttercreme, die sich so schön mit dem Aroma der karamellisierten Haselnüsse vollsaugt und zum Abrunden säuerlich-fruchtige Marmelade, das alles verbindet sich zu einer perfekten Torte, traumhaft.


Frankfurter Kranz      
(Kranzform 26cm)

600 g Weizenmehl
350 g Rohrzucker
2 Pck Backpulver
1,5 Pck CitroBack (Zitronenschale von 1,5 Zitronen)
1 Prise Salz
300 ml Pflanzenöl, neutrales
500 ml Mineralwasser mit Sprudel

Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Kranzform mit etwas Margarine ausfetten.
In einer großen Rührschüssel die trockenen Zutaten gut vermengen. Pflanzenöl und Sprudel nacheinander rasch unterrühren, bis ein einigermaßen homogener Teig entstanden ist.
Teig in die Kranzform füllen, glatt streichen und auf zweiter Schiene von unten 55 - 60 min backen. Stäbchenprobe machen! Die Zeit kann je nach Backform stark variieren.
Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen (mind. 40 min, sonst reißt er ein). Vorsichtig aus der Form lösen und über Nacht komplett auskühlen lassen.

500 ml Mandelmilch (oder Haselnussdrink)
1 Pck Puddingpulver, Vanille (37 g)
75 g Rohrzucker
250 g Alsan (vegane Margarine)
200 g Schlagcreme, gekühlt (vegane Sahne von Schlagfix) *
1 Pck Vanillezucker
1 Pck Sahnesteif

Puddingpulver und Rohrzucker mischen, mit ca. 150 ml Milch glatt rühren. Restliche Milch aufkochen, vom Herd ziehen, angerührtes Puddingpulver einrühren und nochmal aufkochen. Unter Rühren 1 min köcheln lassen.
Den Pudding in eine Schüssel füllen, mit Frischhaltefolie abdecken (auf die Puddingoberfläche drücken, so entsteht keine Puddinghaut) und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Alsan aus dem Kühlschrank holen und weich werden lassen.
Die zimmerwarme Alsan schaumig aufschlagen. Den Pudding esslöffelweise dazugeben und weiterschlagen.
Schlagcreme mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen und unter die Buttercreme heben.

200 g Sauerkirschmarmelade (oder Himbeergelee^^)
125 g Haselnusskrokant
8 - 16 Cocktailkirschen (vegane) **

Tortenboden horizontal in drei gleich dicke Böden schneiden.
Auf dem ersten Boden die Hälfte der Marmelade verstreichen, ca. 5 gehäufte EL der Buttercreme darauf verteilen.
Zweiten Boden aufsetzen und leicht andrücken. Restliche Marmelade darauf verstreichen, wieder Buttercreme darauf verteilen, letzten Boden daraufsetzen und andrücken.
Mit der restlichen Buttercreme (bis auf ein paar EL zum Verzieren) rundherum einstreichen und möglichst glatt abziehen.
Haselnusskrokant rundherum anbringen (ich hab ihn einfach an den Rand geworfen, alles was nicht hängen blieb wieder dran geworfen usw. Oben drauf einfach streuen).
Mit zurückbehaltener Buttercreme Tupfen auf den Kranz setzen und mit Kirschen verzieren.
Mindestens 3h kalt stellen.


Ich bin so begeistert wie lecker die Torte war. Also wenn nochmal irgendwer behauptet vegan backen ist bäh, der bekommt eins mitm Paddel! Erstmal probieren, dann die Erleuchtung erfahren und Jérôme Eckmeier huldigen.


Damit reiht sich das Rezept ein in meine liebsten Backrezepte, die fluffig-saftige Schoko-Himbeer-Torte, die unfassbar leckere Mandarinen-Keese-Sahne oder supersaftiger Möhrchenkuchen mit versunkenen Äpfeln. Klar gibt's auch noch das ein oder andere nicht-vegane Backrezept, das (noch) unübertroffen ist, wie z.B. der Goldtränchen-Kuchen, leeechz, oder Muttis Donauwelle. Aber mein veganes Repertoire nimmt weiter zu und übertrumpft inzwischen so manchen Klassiker.

Tipps:
* Ich nehme iiiimmer die 'Universelle Schlagcreme' von Schlagfix. Sie schmeckt sehr sahnig ohne nen komischen Nebengeschmack, lässt sich super aufschlagen und ist sojafrei. Soyatoo und Co. schmecken mir einfach nicht. 
** Die kandierten Kirschen die man bei den Backzutaten findet sind so gut wie immer nicht vegan, weil sie mit tierischen Stoffen rot gefärbt werden. Ich hab bei den Obstkonserven eingelegte Cocktailkirschen im Glas gefunden, die vegan sind.

Sonntag, 23. Juli 2017

Schoko-Rum-Torte mit Knusperstückchen für Papa

Vor Kurzem hatte mein Papa Geburtstag. Und wie das so ist bei den Eltern, haben sie ja schon alles und brauchen eh nix. Ein guter Schlachtplan bei Papi ist geschenkemäßig also was 'Verzehrbares'. Hehe, sowas kann ich. Ich dachte da zuerst an Pralinen oder Schnaps oder so, aber dann kam's mir: Lieblingsschoki Trauben-Nuss, oder war's Rum-Trauben-Nuss? Hmm. Das muss sich doch auch in Form einer Torte realisieren lassen.


Dann erinnerte ich mich an diese Rum-Knusperteile von Ritter Sport, die Papa immer gefuttert hat, als wir noch etwas kleiner waren. Echt lange her^^ Die einfach in ne geile Schokotorte matschen, Rum dazukippen, fertig! Ha, perfekter Plan! Also meine supersaftige, überleckere Schoko-Himbeer-Torte als Grundlage genommen und Rumzeug dazu. So easy und Papa war sehr begeistert. Mutti hat sich auch noch ein gaaanz kleines zweites Stück abgeschnippelt, muha. Ja und nen selbstangesetzten Likör gab's dann auch noch.


Schoko-Rum-Torte    
(26cm-Springform)

200 g Mehl, Typ 550
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker
30 g Kakao
1 TL Natron (entspricht 5 g)
1 Prise Salz

250 ml Wasser, lauwarm
120 g Himbeermarmelade (Gelee, oder durchpassieren)
80 ml Pflanzenöl
1 EL Essig (z.B. Apfel- oder Weißweinessig)

Eine 26cm-Springform ausfetten (ich lege den Boden mit Backpapier aus), den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten in einer großen Rührschüssel vermischen. Die nassen Zutaten gut verquirlen, bis sich die Marmelade gut gelöst hat.
Eine Mulde in die trockenen Zutaten drücken und die Nassen hineingießen. Mit einem Esslöffel vorsichtig verrühren, gerade so lange, bis sich alles einigermaßen miteinander vermischt hat (größere Klümpchen zerdrücke ich mit dem Löffel). Nicht zu lange rumrühren, sonst geht der Kuchen nicht mehr schön auf.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 min backen (Stäbchenprobe!). Ca. 10 min abkühlen lassen, aus der Form holen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

400 ml Schlagcreme (die ungesüßte von Schlagfix), gut gekühlt
2 EL Vanillezucker
3 EL San Apart (oder Sahnesteif)
3 EL Kakao
3 EL Puderzucker
3 - 4 EL Rum (bei mir Strohrum^^)
1 Pck Rum-Knusperstücke (von Ritter Sport)

Kalte Schlagcreme mit Vanillezucker, Sahnesteif, Kakao und Puderzucker zu einer steifen Sahnecreme schlagen. Rum unterschlagen, dann etwas mehr als die Hälfte der Creme in eine extra Schüssel geben. Knusperstücke grob klein hacken (so 3 oder 4 zurückbehalten für's Verzieren) und unter die kleinere Menge der Creme heben.

Ca. 100 g Himbeermarmelade

Tortenboden einmal waagerecht durchschneiden.
Auf dem unteren Boden die Marmelade verstreichen. Mit der Knusperstückchen-Creme bestreichen. Zweiten Boden auflegen, leicht andrücken.
Etwas mehr als die Hälfte der Sahnecreme darauf geben und glatt streichen. Mit restlicher Sahne und Knusperstückchen verzieren.
Mind. 2 h im Kühlschrank durchziehen lassen.


Irgendwie schade, dass die vegane Torte durch die Knusperstücke unvegan wird. Ich hab allerdings keine Ahnung, was man als Ersatz für die kleinen Rum-Riegelchen nehmen könnte um die Torte komplett pflanzlich basteln zu können. Habt ihr ne Idee oder kennt ihr sowas ähnliches?


Donnerstag, 2. März 2017

Woah! DIE vegane Mandarinen-Käsesahne-Torte O_o

Hui, das war mal eine Herausforderung. Meine absolute Lieblingstorte aus Kindertagen ist auf jeden Fall Muttis Mandarinen-Käsesahne. Die hab ich auch selbst schon x mal gebacken, inzwischen ohne Gelatine, aber bisher immer mit Quark und Co. Diesen Kindheitstraum zu veganisieren war schon echt hart, die Erwartungen lagen hoch! Diese Kombi aus leichter Quark-Creme mit süßer Sahne und fruchtigsäuerlichen Mandarinen auf fluffigem Vanille-Biskuit, hach.


Also hab ich mir mein 'Originalrezept' zu Käsesahne geschnappt und rumüberlegt wie ichs am besten hinkriege, dass die Torte zum Schluss genauso legga schmeckt. Ich würde mal behaupten meine Geheimwaffen waren Zitronenschale, Mandarinensaft und abgetropfter Vanille-Sojajoghurt. Krass, es wurde so überüberüberperfekt!


Neun Testesser haben rangefuttert, Veganer, Vegetarier, Pescetarier und Omnis, alles beieinander. Einer der Omnis meinte ich würde alle verarschen und das Törtchen wäre gar nicht vegan, crazy. Nein so fies wär ich echt nie. Aber die Aussage hat mich schon ein wenig gefreut, so taste-mäßig. Alle waren sie begeistert, whee! Männchen und ich fandens auch süüüperlecker.


Mandarinen-Käsesahne-Torte, vegan      
(Springform 26 cm)

350 g Mehl, Typ 550
250 g Zucker
1 EL Vanillezucker (1 Pck)
1,5 Pck Backpulver
1 Prise Salz
225 ml Pflanzenöl, neutrales
250 ml Vanille-Sojadrink
1 EL Zitronensaft

Den Boden einer Springform (26cm) mit Backpapier auslegen (ich klemme es straff ein zwischen Boden und Ring). Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten in einer Rührschüssel vermischen. Nasse Zutaten in einem extra Gefäß verquirlen.
In die Mehlmischung eine Mulde drücken, nasse Zutaten hineingießen und von der Mitte aus mit einem Esslöffel verrühren, bis ein klumpenfreier Teig entstanden ist.
Teig in die vorbereitete Springform füllen, glatt streichen und bei 180°C in 35 - 40 min goldgelb backen (Stäbchenprobe!).
Kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

400 g Sojaquark (Alpro Go On)
Ca. 300 g abgetropfter Vanille-Sojajoghurt (aus 500 g Vanille-Sojajoghurt*)
400 ml Schlagfix, ungesüßt (kühlschrankkalt)
2 EL Vanillezucker
12 EL San Apart (oder Sahnesteif)
5 EL Mandarinensaft (von den Dosen-Mandarinen)
1 Pck Citroback (oder geriebene Schale von 1 Zitrone)
100 g Puderzucker
2 kleine Dosen Mandarinen

Mandarinen abtropfen lassen, Saft auffangen. Evtl. für die Deko ein paar schöne Mandarinenspalten zur Seite nehmen, Rest mit 2 EL San Apart vermischen.
Schlagfix mit 2 EL Vanillezucker und 3 EL San Apart steif schlagen.
Sojaquark, abgetropften Vanille-Sojajoghurt mit 7 EL San Apart, Mandarinensaft, Citroback und Puderzucker vermixen. Steifgeschlagene Schlagfix unterheben. Tortencreme in zwei Portionen teilen.
Unter eine Portion die angedickten Mandarinen mischen.

Tortenboden waagerecht in zwei Böden schneiden (evtl den oberen Boden noch gerade schneiden, wenn ein arger Hubbel beim Backen entstanden ist). Einen Boden auf eine Tortenplatte setzen, Tortenring außenrum legen. Die Mandarinencreme auf dem Boden verteilen, glatt streichen. Zweiten Boden aufsetzen und andrücken. Mit der Tortencreme bestreichen, bis auf ca. 1 Tasse zum Verzieren, glatt streichen.
Gut im Kühlschrank durchkühlen lassen (über Nacht). Mit der restlichen Tortencreme und zurückbehaltenen Mandarinen, oder nach Belieben, verzieren.


Zum Transportieren hab ich den Tortenring aber nochmal drumrumgepopelt. Die Torte ist schon weicher als mit Gelatine, aber dadurch ist die Creme total angenehm zum Löffeln. Nicht so merkwürdig puddinghaft.


Fürs Anschneiden reicht die Festigkeit aber locker aus. Auf jeden Fall gut durchkühlen lassen, nicht dass die Schichten doch zu driften beginnen ;)


Ich bin so glücklich! So eine leckere Torte, ohne irgendnen Hinweis auf Soja oder so. Die könnte ich auch bei Oma aufn Tisch stellen und sie würd sich ein fettes Stück reinschaufeln. Voll wie echt, Oida :D

* Ein Sieb mit Küchenkrepp auslegen, 500 g Vanille-Sojajoghurt hineingeben und über einer Schüssel abtropfen lassen, am Besten über Nacht im Kühlschrank. Ergibt ca. 300 g Vanille-Soja-'Quark'. Etwas mehr oder weniger ist auch ok.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Whisky-Schokoladen-Torte mit Karamellcreme [nachgemacht]

So, heut gibts mal ordentlich Torte. So richtig männlich mit Kalorien en masse, richtig viel Whisky und mächtiger Karamellcreme. Der schokoladige, saftige, fluffige Boden ist so der Wahn! Die Whiskynote ist total genial und passt perfekt zu Kakao und buttrigem Rührteig, jammi. Um gegen den genialen Boden anzukommen brauchts ne ordentliche Tortencreme. Die Karamellcreme kann bestens gegenhalten und geht richtig gut mit Schoki und Alkohol, hehe.


Zuletzt hatte ich ein kleines Rätsel für meine Kollegen: Ob sie auf der Geburtstags-Torte für Mr. Wos zum Essn sein Alter erkennen? Frau Inschenör hats natürlich sofort gewusst. Die Chemiker dagegen haben abgekackt, tztz. Sesselkonformationen ausm Effeff aufmalen aber kein Binär können...
Das Rezept zur Übertorte hab ich mir leider nicht selbst ausgedacht, sondern bei Vera stibitzt. Als ich die auf ihrem Blog erspäht hatte war klar, dass ich die nachbasteln muss. Krasses Gerät, Whisky, Schoki, Karamell, yay! Männchen hat sich auch riesig gefreut und ordentlich gefuttert, muha!


Whisky-Schokoladen-Torte mit Karamellcreme    
(für eine kleine Springform mit 20 cm Durchmesser)

160 g Butter, weich
160 g Rohrohrzucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier
200 g Mehl, Typ 550
2 EL Kakaopulver
1 Pck Backpulver
200 ml Whisky (z.B. Bourbon, ich hatte nen Jim)
125 g Schokolade (Zartbitter)

Butter mit Rohrzucker und Vanillezucker cremig schlagen. Eier einzeln unterrühren.
Mehl mit Kakaopulver und Backpulver vermischen, abwechselnd mit dem Whisky unter den Eischaum rühren.
Schokolade fein hacken und unterheben.
Teig in drei Portionen teilen und jew. in eine gefettete Springform mit 20 cm Durchmesser füllen und 18 - 25 min im vorgeheizten Backofen bei 170°C Umluft backen (Stäbchenprobe!). Die Böden auskühlen lassen.

250 g Mascarpone
250 g Quark
50 g Rohrohrzucker
2 EL Karamellsirup
1 Pck Paradiescreme, Sahne-Karamell
200 g Schlagsahne

Mascarpone mit Quark, Zucker und Sirup cremig rühren. Paradiescreme einrühren. Schlagsahne steif schlagen und unterheben.
Die Creme auf den drei Tortenböden verteilen (evtl. für die Deko etwas zurückbehalten) und aufeinander setzen. Ich hab etwas Creme mit Kakao dunkel gefärbt und damit die Torte verziert.


Also Vera, du hast es echt drauf mit dekadenten Törtchen! Das Teil ist so krass und trotzdem kann man nicht aufhören sich immer wieder ein Stückle abzuknipsen. Voll fies und so lecker! Der Boden allein ist schon so göttlich. Hab vom Tortenboden gerade schneiden etwas übrig gehabt und vollgas noch warm weggemümmelt^^

Sonntag, 15. Januar 2017

Prinzregententorte - Schichtischicht!

Gestern hab ich mich auch mal getraut, bei der Whiskeyprobe alles mitdurchzuprobieren. Dieses torfige Zeug mag ich nämlich irgendwie gar nicht. Aber man kann sich ja nicht immer drücken. Tja, also sagen wir's mal so: Gar ned mal so lecker... Whiskey ist einfach nix für mich. Ich werf den lieber auch in Zukunft in Kuchen oder Tortencremes und lass Männchen genüßlich ein Gläschen schlürfen.


Wie das jetzt zu meinem Prinzregententortenrezept passen soll, frag ich mich grad selbst. Vielleicht weil ich beim nächsten mal tatsächlich noch ein bisschen Alkohol in die Creme schummeln würde, hmm. Denn klassische Rezepte sind ja schön und gut, aber irgendwie macht sich ein Schuss Rum im Kakaorührkuchen, ein Schluck Himbeergeist in der Himbeertrüffelpraline oder ein, zwei Esslöffel Whiskey im Marmorkuchen echt nicht schlecht.


Prinzregententorte    
(26cm-Springform)

Biskuitteig
8 Eier
150 g Zucker
2 EL Vanillinzucker
1 Prise Salz
200 g Mehl, Typ 550
50 g Speisestärke
2 gestr. TL Backpulver

Ich habe die Zutaten geteilt und jew. 2 einzelne Böden gebacken, man kann aber auch den ganzen Teig auf einmal anrühren und direkt auf zwei Formen aufteilen, dann wird der zweite Boden aber nicht so hoch weil das Backpulver etwas verpufft wenn es nicht gleich in den Ofen kommt.
Eier mit Zucker, Vanillinzucker, Salz und 6 bis 8 EL heißem Wasser dick cremig aufschlagen. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und portionsweise zur Eicreme sieben und unterheben.
Teig auf zwei Springformen (nur Boden mit Backpapier belegt, nicht eingefettet) mit 26 cm Durchmesser verteilen, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 min backen (Stäbchenprobe!). Kurz auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und komplett auskühlen lassen.

Schokocreme
100 g dunkle Schokolade
500 ml Milch
50 g Zucker
1 Pck Puddingpulver, Schokoladengeschmack
3 EL Kakao
250 Butter, weich

Schokolade hacken, 400 ml Milch erwärmen, Schokolade darin schmelzen und mit Kakao aufkochen. Zucker mit Puddingpulver vermischen, restliche Milch (100ml) zugießen und glattrühren. Angerührtes Puddingpulver in die kochende Milch einrühren. Unter ständigem Rühren den Pudding nochmal eine Minute köcheln lassen. Dann in eine Schüssel füllen, mit Frischhaltefolie abdecken (dass sich keine Haut bildet) und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Zimmerwarme Butter schaumig schlagen, abgekühlten Pudding unterheben.
Die Biskuitböden in 6 bis 7 Böden teilen, je nachdem wie hoch sie geworden sind.
Untersten Boden mit 2 bis 3 EL Creme bestreichen, nächsten Boden aufsetzen und andrücken, wieder mit Creme bestreichen, usw. Mit der restlichen Creme die Torte rundherum einstreichen und glätten. Für mind. 2h durchkühlen.

Deko
200 g dunkle Schokolade
1 EL neutrales Pflanzenöl
Schokoladenreste zum Raspeln (optional)

Schokolade im Wasserbad schmelzen, Öl unterrühren. Vorsichtig auf die Torte gießen und von der Mitte aus gleichmäßig nach außen verstreichen. Am besten die Torte über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Vorm Servieren eventuell noch mit Schokoladenhobel bestreuen.


Haut schon ordentlich rein, aber das gehört sich ja so bei Buttercreme, hehe. Ich mag die Puddingvariante da echt am liebsten, nur Butter und Zucker ist dann eher die brutale 'Herren'-Variante. Ach ja und eigentlich gehört unter die Schokodecke erst noch ne Marzipandecke. Mir war das zu süß aber für die Verzierung wär das echt praktischer. Vielleicht probier ichs auch nochmal mir Marzipan.



Beim Verzieren hab ich mich auch mal dran versucht die Schokoglasur so tuffig über die Kante laufen zu lassen, dass sich hübsche Glasurspuren seitlich hinabziehen. Aber mir ist die Schokolade viel zu schnell fest geworden. Ist zwar trotzdem noch einigermaßen geglückt, ich würds trotzdem lieber anders verzieren beim nächsten mal, war mir etwas zu stressig mit dem Zeitdruck^^

Mittwoch, 27. Juli 2016

Knusper-Puffreis-Erdbeer-Torte ohne backen [vegan]

Habt ihr damals beim Tabu spielen auch den Begriff Nippon immer mit 'dieser schokolierte Puffreis in Quadraten' erklärt? Haha, jammi, war das Zeug lecker. Als ich dann bei Sarah von Kinder, kommt essen! eine Kühlschranktorte mit nem Schoko-Puffreis-Boden entdeckt hatte, war klar, dass ich das auch ausprobieren muss. Knuspriger, schokolierter Puffreis als Träger für Tortencreme? Ja Mann, ich bin dabei!


Im Alnatura hatte ich schnell Puffreis gefunden, Blockschokolade liegt back-notfallmäßig immer daheim rum. Also Boden schon mal check. Darauf ein bisschen Erdbeermarmelade, Erdbeerstückle und meine derzeitige Lieblingstortencreme aus Schlagcreme, Vanille und Zitrone (und vegan, Karma + 1 ^_^). Superschnell zusammengebaut und vollgas puffreisknusprig lecker, woohoo.


Knusper-Puffreis-Erdbeer-Torte ohne backen      
(26cm-Springform)

75 g Puffreis (z.B. von Alnatura)
200 g Blockschokolade
400 g Schlagcreme (von Schlagfix, die universelle)
2 EL Vanillezucker
4 EL San Apart oder Sahnesteif
1/4 TL Zitronenschale, fein gerieben
3 EL Erdbeermarmelade
250 g Erdbeeren
Schokoraspel für die Deko

Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen (der Boden reicht). Puffreis in eine Schüssel geben. Blockschokolade unausgepackt in heißes Wasser geben und schmelzen lassen. Die geschmolzene Schokolade aus der Verpackung über den Puffreis quetschen, mit einem Löffel gut verrühren, dass alle Körner mit Schokolade umzogen sind. Puffreismasse in die vorbereitete Springform füllen, glattstreichen und ca. 1 h im Kühlschrank fest werden lassen.

Schlagcreme mit Vanillezucker, San Apart und Zitronenschale mit dem Handmixer zu einer festen Creme aufschlagen. Bis zum Gebrauch kühl stellen.
Erdbeeren waschen, trocken tupfen und halbieren.

Den Puffreisboden aus der Form holen. Mit der Erdbeermarmelade dünn bestreichen. 4 großzügige Esslöffel der Tortencreme darauf verstreichen. Mit Erdbeerhälften belegen und mit der restlichen Creme bestreichen. Eine möglichst glatte Kuppel formen und mit Schokoraspeln bestreuen. Mind. 2 h im Kühlschrank durchziehen lassen.


Wenn man die Blockschokolade gleich im Beutel schmilzt, gibts auch gar keine Schokoladensauerei, voll supi. So einfach und schnell hab ich noch nie ne Torte gebaut. Dafür ist der Boden beim Stücke abschneiden etwas, äh, widerständiger als normaler Tortenboden. Die Schoki und der Puffreis wehren sich etwas, aber zum Schluss landet doch Gäbelchen für Gäbelchen im Mund, muha!


Sommer, Sonne, Gartenparty! Das ist zur Zeit das Motto bei fraustillerbackt und ihrem Blogevent zum 2. Bloggeburtstag. Bis 31.07. ist noch Zeit einen Beitrag zur sommerlichen Geburtstagstafel einzureichen. Von mir gibts heute die extra schnell gebastelte Knusper-Puffreis-Erdbeer-Torte, die ohne Schwitzerei backofenfrei gezaubert wird.


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