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Sonntag, 19. Mai 2019

Vegane Quesadillas - schnelles Feierabendfutter

Eigentlich ist ja mein klassisches Feierabend-Fresschen irgendwas mit Nudeln. Aber es geht auch ein bisschen einfallsreicher, hehe. Zum Beispiel mit diesen Quesadillas, also mit Gemüse und 'Käse' gefüllte, knusprig gebratene Tortillafladen. Geht superfix und schmeckt wunderbar nach verdientem Feierabend. Ich hab als Käseersatz einen veganen Cheddar gefunden, das hat perfekt gepasst.


Vegane Quesadillas  
(Für eine hungrige Person)

2 große Weizentortillas
1/4 Paprika
1/4 Zucchini
2 EL Mais
1 Frühlingzwiebel
2 EL veganer Schmand (Creme Vega)
2 Scheiben Keese (z.B. Green Vie Cheddar)
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer

Für die Füllung alle Zutaten bis auf die Tortillafladen verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
Ein klein wenig Öl in einer großen Pfanne erhitzen (die Weizentortillas sollten möglichst reinpassen), einen Tortillafladen hineinlegen, mit der Füllung bestreichen (dabei 2 cm Rand frei lassen), mit dem anderen Fladen bedecken und leicht andrücken.
Bei mittlerer Hitze 5 - 7 min erhitzen, dann wenden (ich hab dazu einen kleineren Deckel als die Pfanne hergenommen, auf den Quesadilla gesetzt, Pfanne umgedreht und den Quesadilla vom Deckel wieder in die Pfanne rutschen lassen), dann nochmal von der anderen Seite 5 - 7 min bräunen lassen.
Aus der Pfanne heben, in 6 Stücke teilen und z.B. mit grünem Salat und Salsa oder Guacamole reinmümmeln.


Tipps:
- Mit cheddarmäßigem Käseersatz schmecken die Quesadillas am besten, da die kräftigeren Käsesorten gut Geschmack mit ins Tortillaboot bringen.
- Das Gemüse ist je nach persönlichen Vorlieben austauschbar. Ich mag ja auch mal ein bisschen Ananas dazwischen oder Kidneyböhnchen und rote Zwiebeln, angebratene Champignons oder grüne Bohnen, was eben im Kühlschrank noch so rumliegt ;)

Donnerstag, 19. Januar 2017

Easy Veggie To Go: Wraps mit Curry-Hummus

Hab ich hald echt wegen einem Bananenröllchen die riesige Tortillalappen-Packung aufgerupft. Was aus den ganzen Restfladen machen? Die müssen schnell weg, bevor sie austrocknen. Also gibts die Tage zu jeder Gelegenheit Wraps. Richtig goil waren die Teile mit Curry-Hummus. Total einfach und so lecker, dass ichs mir doch lieber mal aufschreibe ;)


Die Füllung kann man ja beliebig variieren. Hätte ich noch Tofu zur Hand gehabt oder ein paar Pilze hätten die auch noch gut angebruzelt miteingerollt werden dürfen. Hauptsache Curry-Hummus und knackiges Gemüse. Auf dieser Grundlage kann eigentlich nix mehr schief gehen :D


Wraps mit Curry-Hummus    
(2 ordentliche Wraps)

2 Weizen-Tortillas, große
4 EL Hummus, natur
Kurkuma, Curry
eine Handvoll Salatblätter
eine Handvoll Rucola
1 Möhre
1 Stück Gurke (ca. 10cm)
1/2 rote Zwiebel oder 1 Schalotte
1 EL Sonnenblumenkerne
Paprikapulver, Chiliflocken

Hummus mit je 1/2 TL Kurkuma und Curry verrühren. Möhre und Gurke längs in Streifen schneiden, Zwiebel in dünne (Halb-)Ringe hobeln.
Tortillafladen mit Hummus bestreichen, Salatblätter darauf verteilen, Rucola ebenso. Am unteren 'Ende' in einem Streifen Möhren- und Gurkenstifte anordnen, Zwiebeln darüberstreuen, Sonnenblumenkerne ebenso. Mit Chiliflocken und Paprikapulver bestäuben.
Nun seitlich die äußersten 2 - 3 cm einklappen und dann von unten über die Möhren- und Gurkenstifte einrollen. Mittig halbieren und evtl. mit etwas Lebensmittelgarn fixieren, dass sich die Wraps nicht hinterrücks wieder entrollen.


Was ich mit den Bananenröllchen meinte? Haha, ganz einfach: Einen Weizentortilla mit Schokocreme des Vertrauens bestreichen, Banane drauf, einrollen, in tuffige Röllchen schneiden. In eine Bentobox verstaut sieht das dann echt super aus. Und ist sooo lecker, nommi!


So, zum Schluss nochmal ein Wrap, der von meinen ultrafotogenen (Achtung, Sarkasmus!) Händchen umklammert wird. In Bayern sagt man zu groben riesigen Händen ja auch Pratzen...


Donnerstag, 3. November 2016

Wraps mit gebackenem Kürbis - So simpel und so lecker!

Manchmal geht's so einfach! Wobei der Herstellungsprozess dieses sonst so simplen Backkürbiszeugs echte Schweißarbeit war... Diese fies harten Knollen, boah. Mit dem Monster-Brotmesser hab ich mich auf das orange Ungetüm geschmissen, mit dem ganzen Körpergewicht versucht das Ding zumindest mal in zwei Hälften gesäbelt zu bekommen, ohne dabei die halbe Arbeitsplatte x-mal anzuritzen. Aber hat man das Teil mal geknackt kann man juchzend vor sich hinschnippeln und alles klein hacken.
Und im Nu hat man den Kürbis mit etwas Rohrzucker in den Ofen verfrachtet, ein paar tuffige Balsamico-Zwiebeln angebruzelt, Curry-Joghurt angerührt und schon kann die Wrap-Bastelei losgehen. Ein bisschen knackiges Grünzeug mit dazu, Chili dran und oleole! Es geht einfach nichts über gebackenen Kürbis! Und dann noch eingerollt in Weizenfladen, noom!


Wraps mit gebackenem Kürbis und Balsamico-Zwiebeln    
(Für 2 Personen)

1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 große rote Zwiebel
1/2 Landgurke
Etwas Pflücksalat
1 Becher (Soja-)Joghurt, natur
Pflanzenöl
Brauner Zucker oder Rohrohrzucker
Balsamico-Essig
Paprikapulver, Cayennepfeffer, Garam Masala, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer
4 große Weizenfladen (Tortilla)

Kürbis vom Innenschlabber befreien und in Würfel schneiden, in einer Schüssel mit etwas Öl, Salz, Pfeffer, Paprika und einer ordentlichen Prise Zucker vermischen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und 20 min bei 180°C Umluft backen.


In der Zwischenzeit Gurke in Würfel schneiden, Salat waschen und trocken schleudern. Joghurt mit 1/2 TL Garam Masala und einer Prise Kreuzkümmel anrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zwiebel in Ringe schneiden, mit etwas Zucker und Öl ankaramellisieren, mit einem kräftigen Schuss Balsamico ablöschen und bei niedriger Hitze ziehen lassen, bis die Zwiebeln weich sind und der Balsamico verdampft ist.
Sobald der Kürbis fertig ist, die Weizenfladen erwärmen und mit Joghurtsauce, Salat, Gurken, Balsamico-Zwiebeln und gebackenem Kürbis belegen, mit Cayennepfeffer bestäuben, einrollen und losschlemmen :)


Die Joghurtsauce war auch ultralecker, gefiel mir besser als die Balsamico-Zwiebeln. Die gehen neben dem goilen Kürbis und der leckeren Sauce fast etwas unter. Vielleicht wären die ganz dünn gehobelt und roh fast noch besser in dem Wrap gewesen. Aber Balsamico, uuh, das ist hald auch immer so cool. Herr Wos zum Essn war auf jeden Fall ebenso begeistert von dem leckeren Fresschen wie ich, das ist das Beste daran: Bald gibt's also wieder Kürbis-Wraps :D

Sonntag, 5. Juni 2016

Fajitas-Party: Füllen, rollen, futtern ♡

Letztes Wochenende war mal wieder ein Fressabend mit Freunden geplant. Eigentlich war das ja mal ein Mädels-Poker-Abend. Aber irgendwie haben sich immer mehr Männer eingeschlichen und es wird eigentlich fast nie gepokert. Das Einzige was fester Bestandteil blieb ist das gemeinsame Köcheln als Einstieg. Das hat sich dafür inzwischen so ausgedehnt, dass wir vor lauter futtern, schnapseln und ratschen eben sonst nichts mehr machen. Egal, offiziell bleibt das unser Mädelsabend oder Pokerabend. Hört sich seriöser an als fetter Fress- und Saufabend... Ja und zuletzt gabs Fajitas! So richtig chillig zum selber wrappen und dahinschlemmen.


Viele leckere Sachen fanden aufs Tischchen: Als Grundlage gabs diverse Saucen wie Roasted Tomato Salsa, Guacamole und Sour Cream, buntes Füllungsallerlei wie angebratenes Gemüse, Mais, Chilibohnen, Ananas, Lupinenschnetzel und natürlich noch etwas Wilmersburger Cheddar. Wie immer musste auch jeder brav ein Schälchen Salat futtern. Bei uns gibts zu allem Grünzeug, eben auch zu Fajitas. Wie viele Wraps man aber dazu in sich reinstopfen wollte, war jedem frei gestellt :)


Fajitas Vegetariano    
(6 Personen)

Guacamole
Rezept hier: *klick (ich würd die doppelte Portion machen^^)

Roasted Tomato Salsa
Rezept hier: *klick

Sour Cream
300 g Sojaquark *
1 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Essig
Salz, Pfeffer, gemischte Kräuter
Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken, mit Sojaquark mischen, mit Essig, Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

Pfannengemüse
2 Zucchinis
3 Paprikas (gelb, orange, rot)
2 Zwiebeln
Kräutersalz, Pfeffer
Zucchini längs halbieren und in Scheibchen schneiden, Paprika vierteln und in Streifen schneiden, Zwiebel halbieren und in Halbringe schneiden. In etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze ca. 10 min anbraten. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Weiteres
1 Dose Mais
1 Dose Ananas
200 g Cheddar (z.B. der vegane von Wilmersburger)
1 Dose Chilibohnen
2 Pck Lupinen-Geschnetzeltes
Chilibohnen in einem Topf erwärmen, Lupinen-Geschnetzeltes anbruzeln, Tortillafladen portionsweise erwärmen.

Und dann fleißig losbasteln: Einfach einen warmen Fladen schnappen, mit Saucen nach Wahl bestreichen, Gemüse und Co draufwerfen, mehr oder weniger gekonnt zu einem Wrap zusammenklappen, auffuttern und nochmal von vorn :)


Ist echt ein Riesenspaß! Man kann sich auf den Fladen klatschen worauf man Lust hat, mit den Händen futtern und supergesellig dahinbasteln, -mümmeln und -ratschen. Aus den Resten hab ich mir für mittags in der Arbeit dann noch zwei Mega-Burritos gebaut, mit Salsa bestrichen, kurz übergrillt und mit etwas Käse überbacken, woohoo.

Dazu 500 g Sojajoghurt (natur) in ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Sieb geben und über Nacht abtropfen lassen. Oder z.B. Alpro Go On als Quarkalternative besorgen, ist zwar vergleichsweise teuer aber man spart sich das Abtropfen.

Freitag, 11. September 2015

Mendol Tempeh Bällchen Wraps: Streetfood & Sambal

Bald ist wieder Frankfurter Buchmesse und das heißt es gibt auch wieder ein Blog-Event bei Dinner um Acht. Das Thema lautet passend zum diesjährigen Ehrengast Indonesien: 'Streetfood & Sambal'. Yeah! Also streetfoodmäßig sind mir gleich mal gefühlte tausend Dinge eingefallen, aber Sambal, huh? Achso, diese Würzpasten, die von mild bis feurig in vielen indonesischen Gerichten zu finden sind. Ja, und was genau ist eigentlich indonesische Küche? Asiatisch an sich kommt mir ja wirklich oft und gerne auf den Teller. Es gibt auch so viele leckere vegetarische Gerichte aus der Ecke. Aber Indonesisch hatte ich bisher nur selten gefuttert und noch seltener selbst gekocht. Die üblichen Verdächtigen à la Rendang, Bakso, Sate-Spießchen oder Nasi Goreng sind schon mal klassisch mit Fleisch und fielen somit für mich raus. Und dann sollte es auch noch streetfood-tauglich sein. Geiles vegetarisches Nasi Goreng würde ich hinbekommen, aber das dann auf die Hand ist doch echt etwas unpraktisch ;) Irgendwas Knuspriges in Wraps gepackt fänd ich genial. Mmh, und da wurde ich fündig: Mendol Tempeh, ha! Mit Kaffirlimettenblätter und Kencur gewürzter Tempeh, frittiert und formbar, muha! In Bällchen gerollt würde das super in mein Konzept passen. Und so kams zu diesen echt lecker schmatzofatzigen Mendol Tempeh Bällchen in, mit Gemüse und süßlicher Knoblauchsoße ausgekleideten, Weizenfladen. Das Beste am Futter-Shooting ist hald immer die Requisitenvernichtung danach :D Mampfmampf!


Mendol Tempeh Bällchen Wraps    
(4 große Wraps)

200 g Tempeh
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Kaffirlimettenblatt
1/2 TL Kencur-Pulver
1 Prise Koriander
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
1 EL Ei-Ersatz-Pulver (optional)

Tempeh grob raspeln, Zwiebel würfeln und Knoblauch grob klein schneiden. Kaffirlimettenblatt mit Kencur fein mörsern.
Aus Zwiebel, Knoblauch, 1/2 TL gemörsertem Kencur-Limetten-Pulver, Koriander, Salz und Zucker eine Gewürzpaste herstellen (ich hab alles in nem Mini-Zerkleinerer vermantscht).
Zur Tempehmasse geben, ggf. Ei-Ersatz zufügen (dann kleben die Bällchen besser zusammen), und mit den Fingern gut durchkneten, bis eine formbare Masse entsteht.
Kleine Kugeln formen und in reichlich Öl goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

4 Tortilla-Fladen
Gurke, Paprika, Zwiebel, Salatblätter
Knoblauchsoße
Aprikosengelee

Gurke und Paprika in Streifen, Zwiebel in Ringe schneiden, Salatblätter grob klein zupfen.
Knoblauchsoße mit etwas Aprikosengelee verrühren.
Salat auf den Fladen verteilen, dann Gurken-, Paprika- und Zwiebelstückchen darauf verteilen, die Tempeh-Bällchen darauf anrichten und mit der Knoblauchcreme großzügig beträufeln.
Zu Wrap-Taschen einrollen und direkt losschlemmen!


Hahaa! Mein erster Versuch Tempeh zuzubereiten und gleich mal ein Win. Aber in Quasi-Burger-Form schmeckt hald einfach alles supi. Zwiebeln, coole Gewürze dazu, Tempeh schreddern, vermischen, in viel Öl rausbruzeln und tadaa. Hat so auch schon mit anderen Zutaten funktioniert, die pur etwas gewöhnungsbedürfig wären: Halloumi, Tofu, Reis, Couscous, usw. Alles sehr fein in Burgerform. Also wer Tempeh nicht so dolle findet, aber vielleicht noch einen Klumpen davon im Kühlschrank rumgammeln hat: Bällchen oder Patties draus bauen und ab damit in Wraps, Brötchen, Fladen, oder was ihr sonst so findet.


Das 'Streetfood & Sambal'-Blog-Event läuft noch bis 13. September und der Gewinner darf sein Rezeptchen auf der Frankfurter Buchmesse dann vorköcheln! Also dran denken, dass der ganze Spaß in einer Stunde fertig zubereitet sein muss. Dazu eine Reise nach Indonesien!! und viele weitere Gewinne. Ich bin mal gespannt, ob mein Rezeptchen was reisst oder die Juroren sich gleich denken: Iiih, Tempeh! ^^

Samstag, 3. Januar 2015

Gemüse-Burritos mit Cheddar: Warum man immer Notfall-Tortillafladen im Haus haben sollte

Unsre Silvesterplanung ist dieses Jahr gut aufgegangen. Ein gelungener Abend/Morgen mit lecker Futter, süffiger Feuerzangenbowle und natürlich coolen, gut gelaunten Gästen. Das erste selbst gemachte Käsefondue war super, die Wohnung wurde beim Feuerzangenbowle anzündeln nicht abgefackelt, kurz vor Mitternacht natürlich Dinner for One geglotzt, dann auf die Eisenbahnbrücke gehatscht zum Anstoßen und Feuerwerk gucken und schließlich noch bis halb fünf morgens Restl verputzt, Wasser gegen den Kater getankt und Bledschmaaz geredet, optimal.


So gut die Party geplant war, hats bei der Futterplanung für den Neujahrstag dann aber nicht für mehr als das Frühstück gereicht. Also musste am Abend improvisiert werden. Reste ausm Kühlschrank, Dosengemüse und Notfall-Tortilla-Lappen retteten uns in den nächsten Werktag. Das Ergebnis waren sowas von leckere Burritos, dass ich das Rezept doch fest halten muss. Nur die Sour Creme oder ne Guacamole hat noch gefehlt, aber das hat der Vorrat doch nicht mehr hergegeben.


Burritos mit Gemüse und Cheddar  
(Für 3 große Burritos)

1 Zwiebel
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
1/2 Glas Champignons
1/2 Dose Erbsen
250 ml Tomaten, stückig/passiert
2 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
Paprika, Cayennepfeffer, Zucker
Salz, Pfeffer
150 g Cheddar
125 g Mozzarella (1 Kugel)
3 große Tortillafladen

Zwiebel würfeln, in etwas Öl glasig dünsten. Kidneybohnen abbrausen, zu den Zwiebeln geben und ca. 5 min mitbraten. Champignons hinzudügen und unter Rühren weiterbraten, bis die Champignons angebräunt sind. Tomatenmark unterrühren, mit 1 EL Paprikapulver bestreuen und anrösten. Mit Tomaten ablöschen, dabei etwas vom Saft zurückbehalten, der später zum Bestreichen der Burritos benötigt wird. Knoblauchzehe hinzupressen, Mais und Erbsen dazu geben und mit den Gewürzen abschmecken.

Tortillafladen kurz anwärmen, mit Cheddar bestreuen und Füllung darauf verteilen. 1/3 vom Cheddar fürs Überbacken zurückhalten. Einrollen und mit der überlappenden Seite nach unten in eine Auflaufform richten. Die Fladenrollen mit Tomatensaft bestreichen und mit Paprikapulver bestäuben. 10 min bei 180°C (Umluft) backen.

Dann die Burritos mit restlichem Cheddar und Mozzarella belegen und ca. 20 min weiterbacken, bis der Käse anbräunt. Die letzten 5 min Grill zuschalten.


Boah und dann waren da noch diese Vanilleschnecken, die ich am 31. spät abends noch zusammenbauen wollte. Ok, es wurden zum Großteil eher Muscheln oder einfach nur Flatschn weil das mit dem Scheibchen abschneiden von der Vanillepudding-Blätterteig-Rolle um die Uhrzeit nicht mehr so hingehauen hat. Aber voll gut die Teile!


Das Rezept dafür muss ich erst noch aufschreiben. Sollte aber noch in meinem Kopf sein, mal schaun:P

Donnerstag, 28. August 2014

Ich brauch was Eingerolltes, Lappiges, Ananasiges...

Es war wieder so weit. Wraps, ich brauchte Wraaaps. Erstmal fleißig trainieren gegangen und dann mit massig Kohldampf daheim wieder angekommen... Fies, wenn dann noch ein paar Tortillalappen rumliegen und im Kühlschrank fuzelige Reste rumgammeln. Darunter Ananas! Also ab mit den Zucchini-, Mais- und Ananasüberbleibseln in die Pfanne, dazu noch angebruzeltes Tofuzeug für mehr Rohstoffe im Futterröllchen. Und schließlich alles mit geschmackveredelnden Begleitern aka Wilmersburger und Co in die Mehllappen gewickelt. Hurtig die Wraps auf einen Haufen geworfen und mit Handtuchturban Emails checkend gierig reingemümmelt. Oleole. In dem Moment natürlich geschmacklich top, auch wenn das Majozeug etwas zu dominant war. Einfach nur Sojasahne wär besser gewesen.


Tofu-Wraps mit Zucchini, Mais und Ananas    
(Für eine ausgehungerte Person)

3 Tortillafladen
2 Scheiben Ananas
3 EL Mais
1/2 Zucchini
75 g Tofu, natur
1 EL Tomatenmark
3 EL Wilmersburger
Mayo
Paprikapulver, Hähnchenwürze
Cayennepfeffer, Kräutersalz

Ananas in Stücke schneiden, Saft auffangen. Zucchini in dünne Scheibchen hobeln, den Tofu würfeln.
1-2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, etwas Hähnchenwürze zugeben und die Tofuwürfel darin von allen Seiten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
Zucchini in die Pfanne geben und etwas anbraten, Ananas, Mais und Tomatenmark zugeben und ca. 2 min unter Rühren mitbraten. Tofu wieder dazugeben. Mit Paprika, Cayennepfeffer und Kräutersalz würzen und mit einem Schuss Ananassaft ablöschen.
Tortillafladen erwärmen, jew. mit einem Klecks Mayo bestreichen, 1 EL Wilmersburger darauf streuen, ein Drittel der Tofumischung darauf verteilen und zu Taschen zusammenfalten.

Sonntag, 6. April 2014

Lecker Mitnehm-Futter: Wraps mit mariniertem Tofu und Pfirsichen

Inzwischen nehm ich mir für die Arbeit eigentlich immer was mit. Es schmeckt mir in der Kantine einfach gar nicht und es gibt überwiegend nur Fleischzeug oder total schlecht zubereiteten Gemüsebampf. Oft ist die 'vegetarische' Alternative auch das Fischgericht, pff. Und die nervigen Kommentare, wenn ich was ohne eckliges Fleisch haben will, erspar ich mir damit auch. Jeden Tag nur belegtes Brot oder so ist mir aber auch zu fad, ich mag lieber was Cooles. Wenns die Zeit (und mein Motivationsgrad) zulässt wird also was Mitnehmtaugliches zusammengeköchelt, oder wie zuletzt auch mal gerollt. Ein paar Teiglappen lagen nämlich noch im Regal und wollten endlich aufgegessen werden. Also hab ich ein paar Tofuwürfel mariniert, kurz mit ein paar Frühlingszwiebelringeln angebruzelt und mit Salat, Pfirsich und einer Pampe aus Joghurt und etwas Mayo in die Tortillas gewickelt. Der Pfirsich passte hier ganz gut rein, aber ich glaube angebruzelte Mango wäre auch nicht schlecht gewesen.


Ich gehör ja eigentlich nicht zu den Leuten, die immer tuffig ihr Essen dekorieren, damits auf dem Foto besser ausschaut. Zu den Papierlappen muss ich allerdings sagen, dass die einfach saupraktisch sind. Man saut sich nicht die Finger voll und durch das Bändchen entrollt sich das mühevoll zusammengefingerte Wrapteil nicht innerhalb von Sekunden, sondern behält tatsächlich bis zum gewünschten Verzehrzeitpunkt seine praktische From, supi.


Wraps mit mariniertem Tofu und Pfirsichen  
(Für zwei Personen)

4 Tortillafladen
100 g Tofu, natur
2 TL Honig
3 EL Olivenöl
1/2 TL Fleischwürze
3 Frühlingzwiebeln
100 g Pfirsich
4 EL Joghurt
1 EL Mayo
1 TL süßer Senf
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Salatblätter

Tofu trockentupfen und würfeln. Aus Öl, Honig und Fleischwürze eine Marinade herstellen und den Tofu darin mind. 1 Stunde marinieren.
Frühlingzwiebeln in Ringe schneiden, Pfirsich klein würfeln.
Tofu in der Pfanne anbraten, Frühlingszwiebeln kurz dazu geben. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
Knoblauch fein würfeln und mit dem Joghurt, Mayo und Senf vermischen. Tofu, Frühlingszwiebeln und Pfirsichstücke untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 10 min im Kühlschrank ziehen lassen.
Etwas Salat in Streifen schneiden, Tortillafladen mit Wasser bepinseln und im Ofen leicht erwärmen, dass sie elastisch werden.
Die Tofumischung mittig auf den Fladen verteilen, mit Salat belegen und zu Wraps aufrollen. Dazu unten den Fladen leicht über die Füllung klappen und dann von links und rechts über die Füllung zusammenfalten, dass sich eine schöne Fladentasche formt. Dabei drückt es die Füllung etwas nach oben, also nicht zu eng zusammenrollen, damit es oben nichts rausdrückt.


Donnerstag, 20. Februar 2014

Eingerollt schmeckts gleich noch besser - Mango-Curry-Wraps

Eins meiner liebsten 'mitnehm-Rezepte' sind leckere Wraps. Man kann ja quasi alles in einen Teiglappen einrollen, in eine Dose stopfen und am nächsten Tag losfuttern. Supergern hab ich dabei was fruchtig-säuerliches wie z.B. Ananas miteingewrapt. Und was es bei mir tatsächlich noch nie in Teiglappen verpackt gab, ist die Mango. Mag vielleicht daran liegen, dass ich die Frucht roh echt gar nicht mag, aber gekocht ist sie suhuuper. Absolutes Lieblingsfutter beim Inder ist ja das Mango-Curry. Mit etwas Gemüse-Julienne gepimpt sollte das Gericht der Begierde also den Weg in praktische Fingerfutter-taugliche Tortilla-Fladen finden. Booyah, war das sabbermäßig lecker! Total einfach und echt soo gut. Die Mango schmeckte man gar nicht explizit raus, es war einfach ein echt gutes frisch-leichtes Curry, das man mit den Fingern essen konnte. Jam!

Leckerlecker Mango-Curry-Wraps. Sieht komisch aus, ist aber so:D

Mango-Curry-Wraps 
(2 Hungrige)

100 g Naturtofu
1/2 Mango, sehr reif
1/2 Paprika, gelb
1 Möhrchen
1 kleine Zucchini
2 TL Mangochutney
1/2 TL Garam Masala
100 ml Sahne
Milch
Fleisch- oder Hähnchenwürze
6 Tortilla-Fladen

Tofu in schmale Stücke schneiden, Paprika, Möhrchen und Zucchini in dünne Stifte schneiden oder mit dem Julienne-Hobel schnibbeln, die Mango in kleine Stückchen teilen.
Tofu in Öl gut anbraten und mit Fleisch- oder Hähnchenwürze würzen. Garam Masala dazugeben und 1 min mitrösten. Gemüse und Mango zufügen und 2 min mitbraten. Mangochutney einrühren und mit Sahne und etwas Milch ablöschen. Evtl. mit etwas Salz abschmecken.
Auf den Tortilla-Fladen verteilen und einrollen.


Anlass der spontanen Mangoverspeisung war übrigens das mangoige Blog-Event bei Mangoseele (wow, so viele Mangos in einem Satz, weeh). Und da wollte ich doch auch meine Glückwünsche zum ersten Blog-Geburtstag mit einem kleinen Beitrag überbringen.


Freitag, 13. Dezember 2013

Freakn Paprika-Tofu und was daraus geworden ist

Im Kühlschrank dümpelt schon viel zu lange so ein komischer Paprika-Tofu vor sich hin. Manchmal nehm ich nämlich irgendwelche Futtersachen mit, die sich cool anhören und hab dann ewig keinen Plan was ich damit anfangen soll. Jetzt hab ich den neuen Tofuklumpen mal ausprobiert und fand ihn gar nicht mal so übel. Ich dachte zwar, dass er ein bisschen intensiver schmecken würde, wie man das von z.B. Bärlauch-Tofu kennt, aber in Wraps verpackt wars auf jeden Fall lecker. Würd ich so zumindest wieder futtern, aber dann mit ein paar Salatfetzen. Mit Grünzeug ist so ein Wrap einfach immer besser. So als eine Art Croutons über frischem Salat mit einem leichten Dressing könnt ich mir den Paprika-Tofu auch gut vorstellen. Oder mit in eine vegane Bolognesesauce gemanscht. Ui, ja ich glaub so eine Bolognese könnt ganz cool werden. Ich hab ja noch ein Restl, mal schaun was daraus wird.


Wraps mit Paprika-Tofu und Ananas 
(2 Personen)

4 Maistortillas
1/2 Paprika
100 g Paprika-Tofu
2 Lauchzwiebeln
2 Peperonis
4 Scheiben Ananas
3 EL Frischkäse
1 TL Aprikosengelee
Kreuzkümmel, Paprikapulver
Salz, Pfeffer

Paprika, Tofu und Ananas in kleine Würfel, Lauchzwiebel und Peperoni in Ringe schneiden.
Tofu in Öl runfherum gut anbraten, dann Paprika, Lauchzwiebeln, Peperoni und Ananas zugeben und 2 min mitbraten.
Aus Frischkäse, Aprikosengelee und Gewürzen einen Dip anrühren und auf den Tortillafladen verteilen.
Die heiße Tofu-Gemüse-Mischung darauf verteilen und wie Pfannkuchen zusammenrollen.
Jeweils in der Mitte schräg durchschneiden und auf zwei Tellern anrichten.

Samstag, 3. August 2013

Wraps mit Nudeln - nix vakemma lassn

Nachdem ich in einer absoluten Notfall-Aktion die Tortillafladen-Packung aufgerissen hatte, mussten die restlichen Tortillas langsam mal aufgebraucht werden. Der Kühlschrank beherbergte allerdings echt wenig brauchbare Zutaten. Gefunden hab ich schließlich ein winziges Döschen mit Rest-Mais, eine halbe Zucchini, eine Portion gekochte Nudeln vom Nudelsalat bauen und eine halbe Zwiebel. Das könnte was werden, in Berlin hab ich auch einen Burrito mit Reisfüllung schnaboliert, dann wird das mit den Nudeln auch gehn! Ui, und da wär noch Melone im Gemüsefach, oder ist das zu verrückt? Hält die überhaupt die Hitze aus oder schrumpelt das nur ecklig zusammen? Naja, lieber weitersuchen. Lecker Ananas wär natürlich im Vorratsregal! Aber immer Ananas, das ist ja auch pupe, und dann ist wieder ein Resterl da... Vielleicht reichen die Zutaten ja auch schon. Den Dip zum auf den Fladen streichen hab ich aus Frischkäse und Mangochutney mit diversen Gewürzen zusammengerührt. Und wie ich so beim Anbruzeln der Gemüsesachen war, ist mein Blick auf ein kleines grünes Äpfelchen gefallen. Das hab ich dann noch schnell klein geschnibbelt und dazugeworfen. Mit Kreuzkümmel, Paprika und einem Schuss Milch wurde es dann richtig cool. Ich hätte ja nie gedacht, dass das hinhaut, aber sogar ohne davor abzuschmecken hats voll geil geschmeckt:D

Wraps mit Nudel-Mais-Zucchini-Apfel-Füllung. Die restlichen Nudeln gabs dann einfach so dazu, mit bisschen Tomatenmark und Milch geköchelt.


Wraps mit Nudelfüllung   

2 Tortilla-Fladen, Chili
2 EL Frischkäse
1 TL Mangochutney
Kreuzkümmel, Paprika, Salz

Aus Frischkäse, Chutney und den Gewürzen einen Dip anrühren. Gleichmäßig auf den beiden Tortilla-Fladen verstreichen.

1/2 Zwiebel
1/2 Zucchini
2 EL Mais
Mini-Nudeln, gekocht
1 kleiner Apfel, säuerlich
Milch, Kreuzkümmel, Paprika, Salz

Zwiebel in Ringe schneiden, Zucchini in kleine Stücke. Beides ca. 3 min anbraten und dann den Mais zugeben. Mit einem kräftigen Schuss Milch ablöschen, eine Hand voll Nudeln zugeben und mit Kreuzkümmel, Paprika und Salz würzen. Apfel klein würfeln und dazumischen.
Auf die vorbereiteten Fladen verteilen und Wraps falten.

Ich hatte noch Nudeln und Füllung übrig, weswegen ich alles noch mit Tomatenmark, Milch und Pfeffer kurz aufgekocht habe und dann zu den Wraps gefuttert hab. War mit dem Tomatenmark glatt noch besser als die Tortilla-Füllung.

Sonntag, 28. Juli 2013

Woah woah woaaah! Da san ja no Tortilla-Lappen!

Altaaaa! Hab ich einen Hunger gehabt! Da reserviert man für Viertel nach Neun einen Tisch im Restaurant für 12(!) Personen und bekommt nur noch Getränke weil die Küche schon aufgeräumt wurde. Noch dazu hatten wir davor zwei Stunden Training in der Halle, wo man nach 20 Minuten die Luft drin schneiden konnte und dann sagen die einem es gibt nix mehr zu futtern?? Leute, auf eurem Schild steht Restaurant, in der Karte warmes Futter bis 22 Uhr, was geht denn aahaaab? Aargh, um elf war ich dann endlich daheim, alles bis auf Bahnhof, McDonalds und Co. hatten natürlich schon zu und das letzte Toastbrot war auch noch angeschimmelt (unfassbar, seit wann schimmelt Toastbrot, das ist doch eh schon furztrocken, ach egal). Und ich brauchte Kooohlenhydrate! Da fiel mein Blick auf die Tortilla-Lappen eingepfercht im Vorratsregal:D Oleole, mein Abendfresschen war gerettet! Die halbe Paprika und Minizucchini ausm Kühlschrank geplündert, dazu bisserl Zwiebel und Mais, das würde schon hinhaun. Und tadaa, es war supergeil! Ok, wenn ichs nochmal unter neutralen Bedingungen und nicht mit dem Fetzenkohldampf bewerten müsste kanns vielleicht auch normal gut gewesen sein, aber unter den gegebenen Umständen wars einfach nur saulecker.

Schmeckt am besten kurz vor Mitternacht: Gemüse-Tortilla-Wraps


Gemüse-Tortilla-Wraps 

1/2 Paprika, rot
1/2 Zucchini
1/2 Zwiebel
2 EL Mais
1 EL Tomatenmark
2 EL Paprikasauce
Paprika, Kräutersalz, Pfeffer
2 Tortillas, Chili

Zwiebel in Halbringe schneiden, Zucchini und Paprika würfeln.
Zwiebeln mit Tomatenmark ca. 2 min anbraten, dann Zucchini und Paprika zugeben und ca. 3 min mitbraten. Dann Mais dazugeben und mit Paprikasauce ablöschen. Mit Paprika, Salz und Pfeffer abschmecken.
Gleichmäßig auf zwei Tortillas verteilen und zu Wraps falten.


Ach ja, wie so ein simpler gewickelter Teiglappen die Stimmung wieder aufhellen kann. Es war aber auch echt erstaunlich lecker. Die Paprikasauce hat voll gut dazugepasst und die Chilitortillateile warn auch ziemlich cool, dadurch wars ein bisschen scharf und eben genialer als poplige normale Weizentortillas. Ich bin wieder im Reinen mit der Welt:)


Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Whee und da das Rezept so schön zugemüllt mit Fertigtortillas, gekaufter Paprikasauce und lecker Dosenmais ist, darf es gleich beim Outtakes-Blog-Event von Pimpimella teilnehmen! Die Herausforderung des Blog-Events: Zeigt her eure schlimmsten Unfälle, popligen Trivial-Rezepte, verkackten Futterfotos... also quasi Un-blog-bares. Ui, ja genau und mein Tortilla-Foto ist auch noch total hässlich, mit vor Hunger zittrigen Händen unter dem Abzugshaubenlicht mit dem Handy geschossen... sogar bazige Flecken vom Wrap-Bau sind noch auf dem Teller, ja herrlich:D

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