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Sonntag, 19. Mai 2019

Vegane Quesadillas - schnelles Feierabendfutter

Eigentlich ist ja mein klassisches Feierabend-Fresschen irgendwas mit Nudeln. Aber es geht auch ein bisschen einfallsreicher, hehe. Zum Beispiel mit diesen Quesadillas, also mit Gemüse und 'Käse' gefüllte, knusprig gebratene Tortillafladen. Geht superfix und schmeckt wunderbar nach verdientem Feierabend. Ich hab als Käseersatz einen veganen Cheddar gefunden, das hat perfekt gepasst.


Vegane Quesadillas  
(Für eine hungrige Person)

2 große Weizentortillas
1/4 Paprika
1/4 Zucchini
2 EL Mais
1 Frühlingzwiebel
2 EL veganer Schmand (Creme Vega)
2 Scheiben Keese (z.B. Green Vie Cheddar)
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer

Für die Füllung alle Zutaten bis auf die Tortillafladen verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.
Ein klein wenig Öl in einer großen Pfanne erhitzen (die Weizentortillas sollten möglichst reinpassen), einen Tortillafladen hineinlegen, mit der Füllung bestreichen (dabei 2 cm Rand frei lassen), mit dem anderen Fladen bedecken und leicht andrücken.
Bei mittlerer Hitze 5 - 7 min erhitzen, dann wenden (ich hab dazu einen kleineren Deckel als die Pfanne hergenommen, auf den Quesadilla gesetzt, Pfanne umgedreht und den Quesadilla vom Deckel wieder in die Pfanne rutschen lassen), dann nochmal von der anderen Seite 5 - 7 min bräunen lassen.
Aus der Pfanne heben, in 6 Stücke teilen und z.B. mit grünem Salat und Salsa oder Guacamole reinmümmeln.


Tipps:
- Mit cheddarmäßigem Käseersatz schmecken die Quesadillas am besten, da die kräftigeren Käsesorten gut Geschmack mit ins Tortillaboot bringen.
- Das Gemüse ist je nach persönlichen Vorlieben austauschbar. Ich mag ja auch mal ein bisschen Ananas dazwischen oder Kidneyböhnchen und rote Zwiebeln, angebratene Champignons oder grüne Bohnen, was eben im Kühlschrank noch so rumliegt ;)

Donnerstag, 15. November 2018

Pizza-Time: Champignon- und Hawaii-Baguette [vegan]

Kennt ihr diese Bistro-Baguettes? Also so aufgeschnittene Baguette-Brötchen mit extra dick Pizzabelag drauf die man in der TK-Abteilung findet? Ich kannte die Dinger eher als Party-Pizza-Brötchen, hehe. Also so selbstgebastelt und einfach auf Semmelhälften so Pizzapamp geschmiert. Dass es sowas auch fertig im Supermarkt gibt hab ich erst entdeckt, da war ich wahrscheinlich schon volljährig.


In diversen Vegan-Gruppen sind die Pizza-Baguettes dagegen sehr bekannt und der Hunger auf eine vegane Version wohl enorm. Also hab ich mich mal dran gemacht, denn es ist eeecht easy. Inzwischen bin ich etwas angefixt und matsch mir viel zu oft Reste aus dem Kühlschrank zusammen um sie auf Semmeln, Baguettes oder Toastscheiben zu schmieren und im Ofen schön kross backen zu lassen. Ja, gesund ist anders, aber es ist sooo lecker. Hier mal zwei Rezepte, der Klassiker mit Champignons und meine persönliche Lieblingsvariante mit Ananas und Mais.


Hawaii-Baguette    
(Für 4 Stück, je nach Brötchen-Größe)

2 Baguette-Brötchen
1/2 Mini-Dose Mais (2-3 EL)
2 Scheiben Ananas
100 g Creme Vega (veganer Schmand/ Crème Fraîche)
2 EL Paprikasauce (oder Salsa, Ketchup, etc)
50 g Raspelkäse (z.B. von Bedda, SimplyV, Soyatoo)
Oregano, Basilikum
Salz, Pfeffer, Paprika

Die Ananasscheiben in kleine Stücke schneiden. Mit Mais, Creme Vega, Paprikasauce und Käse vermischen. Je 1/2 TL Oregano, Basilikum und Paprika dazugeben und mit etwas Pfeffer und einer großzügigen Prise Salz abschmecken. Chili oder Cayennepfeffer passt auch noch gut dazu.
Die Baguette-Brötchen aufschneiden und die Pizzamasse gleichmäßig darauf verteilen.
Bei 180°C (Umluft) 10 - 15 min backen bis der Belag schön zerlaufen und angebräunt ist.


Champignon-Baguette    
(Für 4 Stück, je nach Brötchen-Größe)

2 Baguette-Brötchen
120 g braune Champignons
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Tomate
1 EL Tomatenmark
100 ml Hafersahne (oder andere Pflanzensahne)
50 g Creme Vega
50 g Raspelkäse
Petersilie, Oregano, Basilikum
Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker

Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken. Tomate in kleine Würfel schneiden, Strunk entfernen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch zugeben und eine Minute unter Rühren mitbraten. Champignons und Tomaten zugeben und unter gelegentlichem Rühren braten bis die Champignons deutlich geschrumpft und angebräunt sind.
Tomatenmark zugeben und 1 min mitbraten. Mit Hafersahne ablöschen, 1 min einköcheln, dann vom Herd nehmen.
Creme Vega, Käse, 1 TL gehackte Petersilie, je 1/2 TL Oregano, Basilikum und etwas Paprika dazugeben und mit 1 Prise Zucker, etwas Pfeffer und einer großzügigen Prise Salz abschmecken.
Die Baguette-Brötchen aufschneiden und die Pizzamasse gleichmäßig darauf verteilen.
Bei 180°C (Umluft) 10 - 15 min backen bis der Belag schön zerlaufen und angebräunt ist.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Bowl mit süß-saurem Orangen-Tofu, Rosenkohl und Süßkartoffel [vegan]

Als krasser Influencer (äh hust, fast) musste ich natürlich auch mal so eine fancy, instagrameske 'Buddha-Bowl' basteln. Das ist so ein Fresschen aus vier, fünf Komponenten, meistens aus verschiedenem Gemüse, bisschen Kohlehydraten und ner Proteinquelle. Das dann möglichst bunt und hübsch in ne Schale drappiert (wichtigster Punkt^^), eventuell noch ein fancy Dressing drüber und schon ist man dabei. In meine hippe Bowl schafften es Jasminreis, Mais, süß-saurer Orangen-Tofu, leicht ankaramellisierter Rosenkohl mit Balsamicocreme und bisschen scharfe, gebackene Süßkartoffel. Mein Favorit: Der süß-saure Orangen-Tofu, schön sticky und lecker fruchtig-süß, oh yeah. Wie man an meiner zurückhaltenden Farbauswahl erkennt war mir der Geschmack dann doch am wichtigsten. Anstatt rohen, leuchtend violetten Rotkohl, halb gegarten, kräftig-grünen Rosenkohl oder mit Rote-Bete-Saft eingefärbte Einhorn-Glasnudeln gab's einfach lecker gebackenes Gemüse mit genialem Tofu und bissl Reis.


Orangen-Tofu süß-sauer    

200 g Naturtofu (schön weichen, z.B. ausm Asialaden)
Salz oder Sojasauce (optional: Chinagewürz, Fleischwürze, Hähnchengewürz, etc)
60 ml O-Saft
2 EL Austernsauce, vegetarische
2 EL Agavendicksaft
1 EL Sesamöl
1 EL Limettensaft
Optional: Sesam, weiß und schwarz

Tofu etwas ausdrücken und trocken tupfen, in Würfel schneiden. O-Saft, Austernsauce, Agavendicksaft, Sesamöl und Limettensaft verrühren.
Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu von allen Seiten knusprig braten. Mit Salz oder Sojasauce würzen (ich hab noch etwas 'Fleischwürze' dazugegeben und dafür weniger Salz).
Angerührte Marinade dazugeben und so lange köcheln bis die Soße leicht zähflüssig wird. Nicht zu dick einköcheln sonst kann sie bitter werden. Tofuwürfel immer wieder wenden, dass sie schön mit der Glasur benetzt werden.
Mit Sesam bestreut servieren.


Den Rosenkohl hab ich mit etwas Öl, Salz und Zucker vermischt, die Süßkartoffeln mit einer geachtelten roten Zwiebel, Öl, Salz, Paprika und Cayennepfeffer und dann beides bei 180°C Umluft ca. 25 min gebacken bis es gut Farbe bekommen hat. Über den Rosenkohl kam noch Balsamicocreme und über die Süßkartoffel kamen noch paar Chiliflocken. Dazu dann noch Mais und Jasminreis und mit dem Orangen-Tofu war das dann eine leckere bunte Mischung.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Mexican Pan - Mexikanisches Ofengemüse mit Süßkartoffel

Omnomnomnomnom! Ich liiiiebe Süßkartoffeln. Ja sogar diese selbstgemachten Schlabberdinger ausm Ofen, die manche Süßkartoffel-'Pommes' nennen. Mein neuestes Lieblings-Süßkartoffel-Rezept ist aber dieser mexikanische Gemüse-Pot ausm Ofen: Lecker südamerikanisch mariniertes Gemüse mit Süßkartoffelwürfeln, unkompliziert aufm Blech gebacken, jaam! Herr Wos zum Essn hat noch Guacamole zusammengematscht und da ein fettes Blech Gemüse nicht genug ist, musste noch ein Salätchen dazu her. Oh, wie ich mich auf meine Resterl-Futterbox am nächsten Mittag gefreut hab.


Mexikanisches Ofengemüse mit Süßkartoffel     
(3 bis 4 Portionen)

2 große Süßkartoffeln (ca. 1 kg)
2 Paprikas, gelb und rot
1 Zucchini
1 Dose Mais
1 Dose schwarze Bohnen (oder Kidneybohnen)
Pflanzenöl (bei mir Sonnenblume und Raps gemischt)
2 TL Paprikapulver
1 Msp geräuchertes Paprikapulver (optional)
1 TL Kreuzkümmel
Chilipulver (nach 'Geschmack')
Salz, Pfeffer

Süßkartoffeln schälen, würfeln und mit etwas Pflanzenöl vermischt auf einem Backblech verteilen, 15 min bei 175°C (Umluft) backen.
In der Zwischenzeit das restliche Gemüse vorbereiten: Paprikas entkernen, in mundgerechte Stücke schneiden, Zucchini in Scheibchen schneiden, Mais abtropfen lassen, Bohnen durchspülen und ebenso abtropfen lassen. In einer Schüssel mit etwas Pflanzenöl und den Gewürzen gut vermischen, gut salzen, da die Süßkartoffeln auch was davon haben wollen ;)
Die Gemüsemischung zu den vorgegarten Süßkartoffeln aufs Blech geben, etwas vermischen und wieder verteilen. Nochmal ca. 15 min (auch bei 175°C Umluft) backen, bis alles fertig ist. Je nachdem wie knackig man sein Gemüse mag^^


Super passt dazu fix selbstgebastelte Guacamole (kann man auch noch machen, wenn alles im Ofen ist) und ein leckerer grüner Salat. Bei uns gab's einen einfachen Feldsalat mit Himbeer-Balsamico-Dressing, noom!


Sogar am nächsten Tag war die Resterl-Guacamole noch supergrün. Ui, war das ein leckeres Fresschen! Die Avocado passt einfach super zu dem mexikanischen Gemüse und besonders zu den Süßkartoffeln. Ganz unauffällig ist das dann alles auch noch vegan, voll genial, oder?

Sonntag, 5. Juni 2016

Fajitas-Party: Füllen, rollen, futtern ♡

Letztes Wochenende war mal wieder ein Fressabend mit Freunden geplant. Eigentlich war das ja mal ein Mädels-Poker-Abend. Aber irgendwie haben sich immer mehr Männer eingeschlichen und es wird eigentlich fast nie gepokert. Das Einzige was fester Bestandteil blieb ist das gemeinsame Köcheln als Einstieg. Das hat sich dafür inzwischen so ausgedehnt, dass wir vor lauter futtern, schnapseln und ratschen eben sonst nichts mehr machen. Egal, offiziell bleibt das unser Mädelsabend oder Pokerabend. Hört sich seriöser an als fetter Fress- und Saufabend... Ja und zuletzt gabs Fajitas! So richtig chillig zum selber wrappen und dahinschlemmen.


Viele leckere Sachen fanden aufs Tischchen: Als Grundlage gabs diverse Saucen wie Roasted Tomato Salsa, Guacamole und Sour Cream, buntes Füllungsallerlei wie angebratenes Gemüse, Mais, Chilibohnen, Ananas, Lupinenschnetzel und natürlich noch etwas Wilmersburger Cheddar. Wie immer musste auch jeder brav ein Schälchen Salat futtern. Bei uns gibts zu allem Grünzeug, eben auch zu Fajitas. Wie viele Wraps man aber dazu in sich reinstopfen wollte, war jedem frei gestellt :)


Fajitas Vegetariano    
(6 Personen)

Guacamole
Rezept hier: *klick (ich würd die doppelte Portion machen^^)

Roasted Tomato Salsa
Rezept hier: *klick

Sour Cream
300 g Sojaquark *
1 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Essig
Salz, Pfeffer, gemischte Kräuter
Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken, mit Sojaquark mischen, mit Essig, Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

Pfannengemüse
2 Zucchinis
3 Paprikas (gelb, orange, rot)
2 Zwiebeln
Kräutersalz, Pfeffer
Zucchini längs halbieren und in Scheibchen schneiden, Paprika vierteln und in Streifen schneiden, Zwiebel halbieren und in Halbringe schneiden. In etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze ca. 10 min anbraten. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Weiteres
1 Dose Mais
1 Dose Ananas
200 g Cheddar (z.B. der vegane von Wilmersburger)
1 Dose Chilibohnen
2 Pck Lupinen-Geschnetzeltes
Chilibohnen in einem Topf erwärmen, Lupinen-Geschnetzeltes anbruzeln, Tortillafladen portionsweise erwärmen.

Und dann fleißig losbasteln: Einfach einen warmen Fladen schnappen, mit Saucen nach Wahl bestreichen, Gemüse und Co draufwerfen, mehr oder weniger gekonnt zu einem Wrap zusammenklappen, auffuttern und nochmal von vorn :)


Ist echt ein Riesenspaß! Man kann sich auf den Fladen klatschen worauf man Lust hat, mit den Händen futtern und supergesellig dahinbasteln, -mümmeln und -ratschen. Aus den Resten hab ich mir für mittags in der Arbeit dann noch zwei Mega-Burritos gebaut, mit Salsa bestrichen, kurz übergrillt und mit etwas Käse überbacken, woohoo.

* Dazu 500 g Sojajoghurt (natur) in ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Sieb geben und über Nacht abtropfen lassen. Oder z.B. Alpro Go On als Quarkalternative besorgen, ist zwar vergleichsweise teuer aber man spart sich das Abtropfen.

Donnerstag, 20. August 2015

War das mal ein leckeres Fresschen - Jambalaya mit Zucchini, Erbsen und Co.

Kennt jemand noch diese lustige Szene bei Scrubs mit diesem 'Jam-ba-la-ya'? Ich fand das saukomisch und muss seitdem immer wieder an dieses doofe, langgezogene 'Jambaalayaa' denken. Bei Penne im Topf gabs vor nicht all zu langer Zeit dieses so genial klingende Gericht und ich wusste nun endlich, was das überhaupt ist. Sogar eine Version mit Gemüse und dazu noch gleich ein Rezept für selbstgemixtes Cajun-Gewürz. Bei mir flogen Erbsen, Paprika, Zucchini usw. rein und ich dachte mir so, uiui, da wird der Herr Wos zum Essn aber schauen, wenn es komischen Reisbampf gibt. Aber das Zeug war sowas von legga! Das hätt ich von dem Topf Pampe echt nicht erwartet. Obwohl es ja viele leckere Reisgerichte gibt. Paella, Djuvec-Reis, Risotto, Milchreis... Alles etwas pampig und trotzdem supergut. Und Jambalaya ist nun mein neuer Favorit auf der Reisvernichtungsliste :3


Jambalaya    
(2 - 3 Portionen)

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
150 g Paella-Reis (bzw. Risotto-Reis)
250 ml Tomaten, passiert
ca. 400 ml Gemüsebrühe
1 Handvoll Erbsen, TK
1 Paprika
1/2 Zucchini
1/2 kl. Dose Mais
4 Frühlingszwiebeln
Paprika, Cayennepfeffer, Thymian, Oregano, Basilikum
Kräutersalz, Pfeffer

Zwiebel grob würfeln, Knoblauch in Scheibchen schneiden, Paprika und Zucchini in kleine Stücke schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
In einem (beschichteten!) Topf etwas Öl erhitzen und Zwiebelwürfel darin anbraten. Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten. Reis unterrühren und mit Tomaten und ca. 250 ml Gemüsebrühe ablöschen. Erbsen zugeben und aufkochen. Ca. 25 min köcheln lassen (bei geschlossenem Deckel), bis der Reis gar ist.
15 min vor Ende die Zucchini, Paprika, Mais und Frühlingszwiebeln zugeben. Eventuell etwas Gemüsebrühe nachgeben, falls es zu trocken wird.
Mit 2 TL Paprika, je 1 TL Thymian, Oregano und Basilikum, 1/2 TL Cayennepfeffer würzen und mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.


Dazu noch ein knackiges Salätchen, dass noch eine feste Komponente mit am Tisch steht und schon ists perfekt. Da waren wir uns nämlich auch einig: So lecker die Jambalaya auch schmeckt, es fehtl noch irgendwas festes, knackiges, ja beißiges hald. Ohne den Gurkensalat wär das nach ein paar Gabeln wahrscheinlich fad geworden. Mit den knackigen Gurkenscheibchen war es dann absolut genial.

Ui und dann war da noch dieser ohrwurmige Jambalaya-Song... Naja, eigentlich singen die gar nicht Jambalaya, sondern Bamboleo. Ups. Samma wieda gscheida, hiö. Jambalaya, Jambalaya, dada dada dadadada dadadadaaa...

Donnerstag, 28. Mai 2015

Fürs Picknick, aufm Buffet oder neben dem Spielbrett: Mexikanische Blätterteig-Schnecken für alle Fälle

Ich bin seit dem ersten Bärlauch-Schneckchen dieses Jahr irgendwie im Schnecken-Fieber. Alles wird eingerollt, in Scheibchen geschnitten und rausgebacken. Es schmeckt aber auch echt alles besser, wenn man es in diese Form bringt. Egal ob Pudding, Stachelbeermarmelade oder sogar eine öde Dose Gemüsemix. Mein letzter Lebensmittel-Einkringel-Versuch waren nämlich Blätterteiglinge mit mexikanischer Füllung. Also Mais, Erbsen, Chili und so. Für den Geschmack noch ein paar Schnipsel Cheddar dazugeworfen und noch bevor die Teile fertig gebacken waren duftete es schon vielversprechend. Jam, leicht warm natürlich nochmal deutlich besser aber auch kalt sind die Mexikanischen Blätterteig-Schnecken ein geniales Buffet-Futter, leckere Picknickkorb-Eroberer oder deftige Spieleabend-Häppchen.


Mexikanische Blätterteig-Schnecken    
(ca. 20 Schnecken)

1 Rolle Blätterteig
1 kl. Dose Gemüsemix Mexiko (170g)
1/4 Zwiebel, rot
50 g Cheddar
3 EL Joghurt
5 EL Tomaten, passiert
Paprikapulver, Cayennepfeffer
Pfeffer, Kräutersalz

Gemüsemix abtropfen lassen. Zwiebel würfeln, Cheddar reiben oder klein schneiden.
Gemüsemix, Zwiebelwürfel, Cheddar, Joghurt und passierte Tomaten vermischen, mit den Gewürzen kräftig abschmecken.
Auf dem Blätterteig verstreichen und über die lange Seite aufrollen.
In ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.


Außenrum etwas mit Wasser bepinseln und bei 175°C (Umluft) ca. 15 min backen, bis der Blätterteig angebräunt ist.
Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Noch heiß sind die Schneckchen nämlich innen noch sehr weich.



Moni von KochzereMoni hat Lust auf grasgrüne Kräuter, auf reife duftende Früchte und auf den Geruch von Grillkohle. Frühlingsgefühle pur und sie will uns mit ihrem Blog-Event 'Genießen auf Wiesen - Picknick Fingerfood' damit anstecken.


Mich hat sie jedenfalls damit angesteckt. He, und Fingerfood ist ja eh super! Nicht lange überlegen, einfach zupacken und reinschnabolieren. Ich find so Häppchensachen ja auch besonders deswegen so toll, weil man durch die kleinen Portionen so viel verschiedene Dinge probieren kann. Da bin ich ein kleiner Fan von^^


Meine Mexikanischen Blätterteig-Schnecken kann man übrigens auch super auf einem Picknickdeckchen schnabolieren. Mit bunter Früchtelimo aus Camping-Bechern, aufgepicksten Melonenbällchen, frischem Salat von Outdoortellerchen und fertig belegten, mehrstöckigen Sandwiches... Bisschen Guacamole würd auch noch gut zu den Schneckchen passen, mmh.

Samstag, 3. Januar 2015

Gemüse-Burritos mit Cheddar: Warum man immer Notfall-Tortillafladen im Haus haben sollte

Unsre Silvesterplanung ist dieses Jahr gut aufgegangen. Ein gelungener Abend/Morgen mit lecker Futter, süffiger Feuerzangenbowle und natürlich coolen, gut gelaunten Gästen. Das erste selbst gemachte Käsefondue war super, die Wohnung wurde beim Feuerzangenbowle anzündeln nicht abgefackelt, kurz vor Mitternacht natürlich Dinner for One geglotzt, dann auf die Eisenbahnbrücke gehatscht zum Anstoßen und Feuerwerk gucken und schließlich noch bis halb fünf morgens Restl verputzt, Wasser gegen den Kater getankt und Bledschmaaz geredet, optimal.


So gut die Party geplant war, hats bei der Futterplanung für den Neujahrstag dann aber nicht für mehr als das Frühstück gereicht. Also musste am Abend improvisiert werden. Reste ausm Kühlschrank, Dosengemüse und Notfall-Tortilla-Lappen retteten uns in den nächsten Werktag. Das Ergebnis waren sowas von leckere Burritos, dass ich das Rezept doch fest halten muss. Nur die Sour Creme oder ne Guacamole hat noch gefehlt, aber das hat der Vorrat doch nicht mehr hergegeben.


Burritos mit Gemüse und Cheddar  
(Für 3 große Burritos)

1 Zwiebel
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
1/2 Glas Champignons
1/2 Dose Erbsen
250 ml Tomaten, stückig/passiert
2 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
Paprika, Cayennepfeffer, Zucker
Salz, Pfeffer
150 g Cheddar
125 g Mozzarella (1 Kugel)
3 große Tortillafladen

Zwiebel würfeln, in etwas Öl glasig dünsten. Kidneybohnen abbrausen, zu den Zwiebeln geben und ca. 5 min mitbraten. Champignons hinzudügen und unter Rühren weiterbraten, bis die Champignons angebräunt sind. Tomatenmark unterrühren, mit 1 EL Paprikapulver bestreuen und anrösten. Mit Tomaten ablöschen, dabei etwas vom Saft zurückbehalten, der später zum Bestreichen der Burritos benötigt wird. Knoblauchzehe hinzupressen, Mais und Erbsen dazu geben und mit den Gewürzen abschmecken.

Tortillafladen kurz anwärmen, mit Cheddar bestreuen und Füllung darauf verteilen. 1/3 vom Cheddar fürs Überbacken zurückhalten. Einrollen und mit der überlappenden Seite nach unten in eine Auflaufform richten. Die Fladenrollen mit Tomatensaft bestreichen und mit Paprikapulver bestäuben. 10 min bei 180°C (Umluft) backen.

Dann die Burritos mit restlichem Cheddar und Mozzarella belegen und ca. 20 min weiterbacken, bis der Käse anbräunt. Die letzten 5 min Grill zuschalten.


Boah und dann waren da noch diese Vanilleschnecken, die ich am 31. spät abends noch zusammenbauen wollte. Ok, es wurden zum Großteil eher Muscheln oder einfach nur Flatschn weil das mit dem Scheibchen abschneiden von der Vanillepudding-Blätterteig-Rolle um die Uhrzeit nicht mehr so hingehauen hat. Aber voll gut die Teile!


Das Rezept dafür muss ich erst noch aufschreiben. Sollte aber noch in meinem Kopf sein, mal schaun:P

Dienstag, 4. November 2014

Geheimzutat Reisessig: Gebratener Gemüse-Reis mit Ananas

Endlich besitze ich sie! Diese superputzigen Saucenbehälter in Tierform! Eigentlich ja totaler Grusch, schließen nicht dicht und sind für meinen Geschmack fast schon etwas zu klein. Aber hald sooo tuffig. Da schmeckt das Mittagsfresschen in der Arbeit gleich viel besser und ein kleines Schmunzeln kann man sich beim Anblick der Tierdöschen auch nicht verkneifen.


Eingeweiht wurde als erstes das Schweinchen als Behüter einer süßen Chilisauce. Zum Reindippen gabs marinierten Tofu, paniert mit reichlich Sesam, das restliche Ei vom panieren wurde zu nem Mini-Omelett und das beste im Futtertrog war der gebratene Gemüse-Reis mit Ananas. Einfach mal eben schnell aus den Resten im Kühlschrank zusammengerührt und mit etwas Reisessig abgeschmeckt wurde der unerwartet fruchtig-säuerlich lecker.


Gebratener Gemüse-Reis mit Ananas    

100 g Jasmin-Reis
1/2 Zwiebel
1 Möhre
1/4 Paprika, rot
ca. 100 g Ananas
je 2 EL Mais und Brechbohnen
Reisessig
Agavendicksaft
Sojasauce

Reis mit 750 ml lauwarmem, gesalzenem Wasser aufgießen, aufkochen und leicht sprudelnd 8 min kochen. Abgießen, mit einem Esslöffel Margarine vermischen und mit geschlossenem Deckel etwas ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel grob würfeln, Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden, Paprika in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln in einer beschichteten Pfanne ohne Öl kurz anbraten, Reis dazugeben und ca. 2 min mitbraten. Restliches Gemüse zugeben und ca. 5 min unter gelegentlichem Rühren weiterbraten. Reisessig mit Agavendicksaft, Sojasauce und einer Prise Salz verrühren und über den Reis geben. Kurz unterrühren und am besten noch heiß servieren.

Außerdem gabs bei mir noch marinierten Naturtofu, den ich mit Sesam paniert und dann schön kross rausgebruzelt habe. Zum dippen eine süße Chilisauce, wie man sie für die Frühlingsrollen kennt. Passte alles wunderbar zum fruchtigen Gemüsereis.

Donnerstag, 28. August 2014

Ich brauch was Eingerolltes, Lappiges, Ananasiges...

Es war wieder so weit. Wraps, ich brauchte Wraaaps. Erstmal fleißig trainieren gegangen und dann mit massig Kohldampf daheim wieder angekommen... Fies, wenn dann noch ein paar Tortillalappen rumliegen und im Kühlschrank fuzelige Reste rumgammeln. Darunter Ananas! Also ab mit den Zucchini-, Mais- und Ananasüberbleibseln in die Pfanne, dazu noch angebruzeltes Tofuzeug für mehr Rohstoffe im Futterröllchen. Und schließlich alles mit geschmackveredelnden Begleitern aka Wilmersburger und Co in die Mehllappen gewickelt. Hurtig die Wraps auf einen Haufen geworfen und mit Handtuchturban Emails checkend gierig reingemümmelt. Oleole. In dem Moment natürlich geschmacklich top, auch wenn das Majozeug etwas zu dominant war. Einfach nur Sojasahne wär besser gewesen.


Tofu-Wraps mit Zucchini, Mais und Ananas    
(Für eine ausgehungerte Person)

3 Tortillafladen
2 Scheiben Ananas
3 EL Mais
1/2 Zucchini
75 g Tofu, natur
1 EL Tomatenmark
3 EL Wilmersburger
Mayo
Paprikapulver, Hähnchenwürze
Cayennepfeffer, Kräutersalz

Ananas in Stücke schneiden, Saft auffangen. Zucchini in dünne Scheibchen hobeln, den Tofu würfeln.
1-2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, etwas Hähnchenwürze zugeben und die Tofuwürfel darin von allen Seiten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
Zucchini in die Pfanne geben und etwas anbraten, Ananas, Mais und Tomatenmark zugeben und ca. 2 min unter Rühren mitbraten. Tofu wieder dazugeben. Mit Paprika, Cayennepfeffer und Kräutersalz würzen und mit einem Schuss Ananassaft ablöschen.
Tortillafladen erwärmen, jew. mit einem Klecks Mayo bestreichen, 1 EL Wilmersburger darauf streuen, ein Drittel der Tofumischung darauf verteilen und zu Taschen zusammenfalten.

Sonntag, 27. April 2014

Burger bauen 2.0: Die perfekten Gemüsepflanzerl

Was gibts denn bitte besseres als einen saftigen, knusprigen Gemüseburger an einem warmen Frühlingstag? Also zumindest futtertechnisch find ich so einen leckeren Gemüsebratling schon ganz weit vorne. Dieser hier, gefunden bei Frl. Moonstruck (da hab ich ja schon öfters gespickt, hehe) war wieder mal sowas von gut. Schon mal die Herstellung war supereinfach. Zeug zusammenmatschen, kurz ziehen lassen, fertig. Es bröselte nichts oder klebte wie verrückt, nachm Bruzeln war auch noch alles beisammen, innen schön saftig, außen angenehm knusprig. Und geschmeckt hats auch noch saugut. Da werf ich jeden Fleischlappen in die Ecke dafür! Meine Reispflanzerl sind ja auch echt nicht schlecht - schmecken hald eher wie echte Fleischpflanzerl. Aber die Gemüsepflanzerl sind eben geschmacklich noch ein bisserl cooler, weil sie nichts nachahmen wollen, sondern einfach lecker und frisch nach Grünzeug schmecken.


Gemüseburger    
(4 Burgerpatties - für 2 fleißige Burgervernichter)

1/2 Dose Kidneybohnen, ca. 130 g
1/2 kl. Dose Mais, also ca. 75 g
1/2 kl. Dose Erbsen, ca. 75 g
2 Möhrchen, ca. 100 g
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
5 EL Mehl
5 EL Semmelbrösel
3 EL Ei-Ersatz-Pulver (oder Stärke)
Paprika, Liebstöckel, Cayennepfeffer
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

Kidneybohnen waschen und abtropfen lassen, Mais und Erbsen abtropfen lassen.
Möhrchen fein raspeln, mit Kidneybohnen, Mais und Erbsen vermischen und mit einer Gabel grob zermatschen.
Zwiebel klein würfeln und mit Tomatenmark, Mehl, Semmelbrösel und Ei-Ersatz-Pulver zur Gemüsematsche geben und gut vermischen.
Kräftig mit den Gewürzen abschmecken und ordentlich verkneten.
Vier Bratlinge formen und 10 min ruhen lassen.
In Öl von beiden Seiten knusprig anbraten.



Lechz! Das war so lecker, ich will wieder welche haben! Die sollen ja auch aufm Grill hinhaun, vielleicht mach ich mir für die nächste Grillaktion solche Gemüsebratlinge, muha.


Edit 2018: Die Bratlinge machen wir immer noch geeenauso wie im Rezept oben beschrieben, allerdings immer gleich die doppelte Menge. Hab mir nur mal erlaubt die Fotos bisschen auszutauschen. Aber diesen alten Burger-Tower im Semmerl wollte ich nicht rauslöschen, der gefällt mir immer noch ;)

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