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Sonntag, 6. Januar 2019

Rote Bete Carpaccio mit Orangen-Vinaigrette [vegan]

Unser Quasi-Weihnachtsmenü gab es ja noch nie an den Weihnachtsfeiertagen selbst. Da sind wir immer bei der Verwandtschaft und futtern uns dort durch. Unser fancy Menü wird also immer erst ein paar Tage danach aufgefahren, wenn sich nach der Feiertags-Fresskapade langsam wieder ein Hüngerchen regt. Dieses Mal gab es als farbenfrohen Auftakt ein Rote Bete Carpaccio mit Orangenvinaigrette, das mit Feldsalat, Kürbiskernen und salzigen Kartoffelwürfelchen getoppt wurde. Hauptgericht und Nachspeise gibt es die Tage dann auch noch in einem extra Beitrag, dass das hier nicht zu unübersichtlich wird. Nach dem Salätchen folgte dann ein Nuss-Maronen-Braten mit Semmelknödeln, Apfel-Blaukraut und Champignon-Rahmsoße und als süßes Finale noch Milchreis-Bratapfel mit Vanillesoße. 


Rote Bete Carpaccio mit Orangen-Vinaigrette    
(4 Portionen)

3 - 4 kleine Rote Beten (ca. 400 g)
100 g Feldsalat
2 Kartoffeln, festkochend (ca. 300 g)
Kürbiskerne
1 Orange
Weißweinessig
Olivenöl
Agavendicksaft
Salz, Pfeffer

> Die Beten abwaschen und in Salzwasser gar kochen (je nach Größe 30 - 40 min), dann abgießen und abkühlen lassen. In dünne Scheiben hobeln.
> Feldsalat waschen und trocken schleudern.
> Orange halbieren und Saft auspressen. 6 EL Orangensaft, 6 EL Weißweinessig, 8 EL Olivenöl und 2 EL Agavendicksaft in ein Schraubglas füllen, salzen und pfeffern, zuschrauben und kräftig schütteln, eventuell mit mehr Agavendicksaft abschmecken.
> Kartoffeln würfeln (ca. 1cm groß) und in einer Pfanne in heißem Pflanzenöl unter mehrmaligem Wenden goldbraun anbraten, kräftig salzen. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp abteopfen lassen.
> Rote Bete fächerförmig in einem flachen Teller anrichten, Feldsalat darauf geben, reichlich mit Orangen-Vinaigrette beträufeln, Kartoffelwürfel und ein paar Kürbiskerne darüber verteilen.


Dazu passen auch noch gut ein paar Scheibchen frisch gebackenes Baguette. Kommt ein bisschen darauf an was es sonst noch geben soll. Wir haben das Baguette wegen der Menüabfolge weggelassen, aber zum Tunken des Dressings aus dem Tellerchen wär's schon toll gewesen ;)

Dienstag, 15. August 2017

Pulled Soja mit Ananas ♡ in süß-saurer Soße [vegan]

Auf Instagram hab ich schon rumgeheult, ja ich bin voll krank, buhu. So Hals, Mandeln, Rachen, irgendwas. Auf jeden Fall ist essen voll doof so, wenn jeder Schluck weh tut. Vielleicht hätt ich auch am Sonntag brav zu Hause bleiben sollen mit den dicken, zwickigen Mandeln, anstatt auf's Gäuboden-Volksfest zu rennen und Bier reinzukippen... Das war's also mit meinem verlängerten Wochenende, morgen geh ich doch mal zum Arzt :P


Derweil darf Männchen ganz viel Tee kochen und die Vorräte nach Halsweh-tauglichem Futter durchwühlen. Abends gab's Lieferfutter, Mangocurry ohne Scharf für mich, Männchen hat sich nen Riesen-Burger mit Spiegelei und so bestellt, mit Mango und Co kann man ihn ja jagen. Ich dagegen steh voll auf Ananas, Teriyaki, süß-sauer, ach ja und Tofu oder Sojalappen. So wie dieses süß-saure Pulled Soja mit Ananas, haaa, das wär die Schreckenskombi für ihn gewesen. Deshalb gab's das Fresschen auch an nem 'sturmfreien' Abend, konnte alles für mich allein behalten, noom.


Pulled Soja in süß-saurer Soße    
(2 bis 3 Portionen, je nach Beilage und Hunger)

50 g Pulled Soja*
Gemüsebrühe
1 EL Sojasauce
1 EL Zitronensaft
5 EL Orangensaft
1 TL Agavendicksaft**
1/2 Paprika (bei mir rot und grün gemischt)
1 Karotte
1/2 Zucchini
1/2 Zwiebel
4 Frühlingszwiebeln
100 g Sojasprossen
1 Mini-Dose Ananas, in Stücke, ohne Zuckerzusatz (den Saft brauchen wir auch!)
200 ml Gemüsebrühe
1 geh. EL Dinkelmehl
Salz, Pfeffer, Ingwer, Chili

Pulled Soja mit Gemüsebrühe übergießen und 10 min köcheln lassen, dann herausnehmen und etwas ausdrücken.
Sojasacue, Zitronensaft, Orangensaft und Agavendicksaft mischen und das Pulled Soja darin marinieren bis der Rest vorbereitet ist.
Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, Karotte in Stifte schneiden, Zucchini halbieren und schräg in Scheiben schneiden, Zwiebel längs in Streifen schneiden, zusammen zur Seite stellen. Frühlingszwiebel schräg in Ringe schneiden, Sojasprossen waschen und mit den Frühlingszwiebeln zur Seite stellen.
1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Pulled Soja aus der Marinade holen und anbraten (ich hab noch etwas Fleischwürze dran gemacht, könnt ihr aber auch ersatzlos weglassen). Marinade zur Gemüsebrühe geben und mit dem Mehl klümpchenfrei anrühren.
Vorbereitetes Gemüse (ohne Sprossen und Frühlingszwiebeln) dazugeben und ca. 3 min mitbraten. Ananas mit dem Saft zugeben und so lange braten bis das Gemüse fast gar ist (ich mags noch knackig, also ist der Schritt bei mir recht kurz).
Frühlingszwiebeln und Sojasprossen zugeben, angerührte Brühe nochmal aufrühren und zugießen. Unter Rühren aufkochen lassen, bis die Soße angedickt hat.
Mit ca. 1/4 TL Ingwerpulver, Sojacauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit z.B. Jasminreis servieren und nach Geschmack mit Chili bestreuen.


* Pulled Soja findet man z.B. bei Müller Drogerie bei den veganz-Sachen. Ich hab's auch schon bei Edeka gesehen. Als Ersatz tut's natürlich auch normales Trockensoja, z.B. Schnetzel oder nach dem Einweichen klein schneiden.

** Agavendicksaft ist eine Art Honigersatz, ein dickflüssiger Fruchtzucker. Ersetzen könnt ihr ihn mit Honig (dann ist's aber nicht mehr vegan^^), Ahornsirup oder mit Braunem Zucker (oder natürlich auch normalem Zucker oder was immer ihr da habt).

Sonntag, 30. Juli 2017

Suuuperfluffige Blaubeer-Muffins [vegan]

Eigentlich sollte es ja einen amerikanischen Poke Pie mit Blaubeerkompott geben. Wie ich den Teig und die Blaubeersauce machen wollte hatte ich schon auf einem Mini-Zettelchen zusammengekritzelt, alle Zutaten standen bereit (ich hab dafür eigentlich alles im Haus, hab nur Blaubeeren extra geholt^^) und am Wochenende sollte dann losgebacken werden... Ja aber dann kam diese Faulheit ins Spiel. Es wurde endlich wieder sonnig und warm und drinnen am Backofen zu stehen war ziemlich unfancy.


Sonntag vormittags wollte aber dann Männchens Bruder mit der kleinen Tochter vorbeischauen, aah. Und ich hab nix gebacken, das geht mal gar nicht. Ich hab schon die kleinen traurigen Kulleräuglein vor mir gesehen, wenn kein Süßkrempel zum Reinmümmeln da sein würde. Also hab ich um halb11 noch zackizack Blaubeer-Muffins in den Ofen geworfen. Und moah, sind die fluffig geworden, Wahnsinn. Erst wollte die kleine schüchterne Maus ja keinen Muffin, Papa aber schon. Und wie sie dann dieses blaubeerige Fluff-Küchlein ansehen musste, war Papas Muffin schnell stibitzt, hihi.


Superfluffige Blaubeer-Muffins      
(15 Muffins)

270 g Mehl
180 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
1 Pck Natron (entspricht 5 g oder 1/4 TL)
Schale von einer Bio-Zitrone (oder 1 Pck CitroBack)
Schale von einer Bio-Orange (oder 1 Pck OrangeBack)
100 ml Pflanzenöl, neutrales
180 ml Orangensaft
150 g Blaubeeren

Die trockenen Zutaten (alles bis einschl. dem Natron) in einer Rührschüssel vermengen.
Zitronen- und Orangenschale, Öl und Orangensaft mit einem Schneebesen verquirlen. Zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Esslöffel zügig verrühren, gerade so lange bis keine Klümpchen mehr im Teig sind.
Blaubeeren unterheben.
In Muffinförmchen füllen, dabei nur ca. zu 2/3 befüllen, da der Teig noch gut aufgeht.
Im vorgeheizten Ofen bei 165°C (Umluft) für 20 - 25 min backen, bis die Muffins schön goldig aufgebacken sind.


So und nun die restlichen Muffins und Deko-Blaubeeren vernichten, hehe! Vielleicht schaff ich's noch einen für die Lunchbox morgen irgendwo zu verstecken. Die Dinger sind echt gefährlich, so fluffig leicht wie die sind, kann man auch gleich mal ein paar mehr futtern. Sollte das nächste mal vielleicht noch ein Blaubeerfrosting obendrauf packen. Dann reicht einer bereits für nen Zuckerschock.


Die typisch amerikanischen Blaubeer-Muffins dürfen noch eine kleine Sause mit vielen weiteren Sommerleckereien aus aller Welt feiern. Birgit von Backen mit Leidenschaft richtet das 133. Blogevent 'World Wide Summerfood' bei Zorra's Kochtopf aus und da dürfen knuffige Muffins natürlich nicht fehlen.

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

So und wer fleißig bis zum Schluss mitgelesen hat, hier gibt's ein kleines Goodie: *klick :D Chihuahua oder Blaubeer-Muffin?

Sonntag, 3. Januar 2016

Schafskäsetaler mit Honig-Walnuss-Kruste auf Rucola-Feldsalat mit Granatapfeldressing

Ja gell, so schnell gehts. Kaum schaut man sich um, ist Weihnachten und Silvester schon wieder rum. Bei uns waren die Feiertage sogar so schnell vorbeigeflitzt, dass es unser Weihnachtsmenü erst am 28. gab. Dafür wurde dann ganz ohne Festtagstrubel Montag morgens eingekauft, abends schön gemütlich vorbereitet und schließlich tiefenentspannt reingemümmelt.
Heute gibts dann schon mal das Rezept für unsere Vorspeise: Schafskäsetaler mit Honig-Walnuss-Kruste auf Rucola-Feldsalat mit Granatapfeldressing. Das war der Hammer! Ein echt superleckeres, fruchtiges Dressing zu dem Salat und darauf dann diese nussige, crunchige, leicht honigsüße Kruste, als Träger dafür schön weicher Schafskäse, hhhmm.


Schafskäsetaler mit Honig-Walnuss-Kruste auf Rucola-Feldsalat mit Granatapfel-Dressing   
(Für 2 Personen als Vorspeise)

100 g gemischter Salat (Feldsalat, Rucola, Römersalat)
Granatapfel, ca. 1 Handvoll Kerne davon
1 Handvoll Walnüsse

Salate waschen und trocken schleudern. Walnüsse grob hacken, ohne Fett in der Pfanne anrösten.

1 Schalotte
2 EL Olivenöl
2 EL Walnussöl
2 EL Orangensaft
2 EL Granatapfelsaft (frisch aus den Kernen gepresst)
1 EL Granatapfelsirup
1 EL Balsamico Bianco
1 EL Sherryessig
1 TL süßer Senf
1 TL Akazienhonig
Salz, Pfeffer

Für das Dressing Schalotte fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Die restlichen Zutaten dazugeben, 1 min köcheln lassen und zur Seite stellen.

100 g Schafskäse
25 g Butter, weich
1 EL Akazienhonig
1/2 Scheibe Toastbrot (Vollkorn)
25 g Walnüsse

Butter und Honig cremig rühren. Toastbrot würfeln und mit den Walnüssen fein mahlen. In die Buttercreme mischen.
Schafskäse teilen (oder aus einem größeren Stück Taler ausstechen), die Walnussmasse ca. 1 cm dick auf den Käse streichen und im Backofengrill überbacken, bis die Kruste anbräunt.

Salat mit dem Dressing vermischen, auf zwei Tellern anrichten. Granatapfelkerne und Walnüsse darüberstreuen. Überkrustete Schafskäsetaler daraufsetzen und zügig servieren.


Als Hauptgang gabs dann ein asiatisch angehauchtes Nudelgericht: Penne mit Broccoli und Zucchini in einer cremigen Currysauce aus dem Wok. Ich steh ja sehr auf Broccoli und Pasta und in Kombination mit der Currysauce war das auch ein Volltreffer. Mit Sojasauce und Chili klang das erst etwas gewöhnungsbedürftig aber es war wirklich super! Rezept folgt natürlich ;)

Und auch die Crème Brûlée wird noch ihren Weg auf den Blog schaffen. Keine Panik, hehe.

Für das Granatapfel-Dressing hab ich übrigens bei grain de sel gespickt. Da gibts unglaublich viele Salatrezepte, supertoll! Und ich liebe die eingestreuten südfranzösischen Eindrücke, herrlich. Sollte ich einmal auswandern dann dorthin!
Die leckere Honig-Walnuss-Kruste hab ich in einer Slowly Veggie Ausgabe gefunden. Meistens sind die Rezepte daraus zwar für meinen Geschmack etwas zu abgefahren, aber mit ein paar Änderungen lacht mich immer wieder ein Gericht daraus an.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Feuerzangenbowle - Eine fruchtig-feurige Silvestertradition

Ein letztes Rezept in diesem Jahr das schon lange auf Silvester gewartet hat. Denn die Feuerzangenbowle gab's schon bei der letzten Silvesterparty. Eigentlich machen wir die Bowle sogar schon seit mindestens drei Jahren nach diesem Rezeptchen, einfach super! Sie ist etwas süßer und fruchtiger als die Standard-Rezepte, die ich bisher gefunden habe. Da gesellen sich z.B. noch Traubensaft und Orangensaft mit zum Rotwein und es wird mit ordentlich Zucker nachgeholfen. Soll ja auch schön süffig werden, hehe. Die ca. sechs Liter Bowle haben wir dann auch mal eben zu sechst vernichtet. Die geht aber immer ganz gut weg, so lecker wie die schmeckt, nomnom. Bei unserer Lehrstuhl-Weihnachtsfeier durfte ich auch zum wiederholten Male zündeln :) Ist echt ein Riesenspaß den Rum über den brennenden Zuckerhut zu kippen, dass eine fette Stichflamme entsteht. Immer wieder. Hihi.


Feuerzangenbowle  
(Für 6 fleißige Bowlentrinker)

5 Flaschen Rotwein (je 0,7 l)
1 Flasche Rum, 54% (0,7 l)
1 l Traubensaft, rot
0,3 l Orangensaft
2 Orangen, Bio
2 Zitronen, Bio
6 Nelken
1 Stange Zimt
2 Zuckerhüte

Orangen und Zitronen in Scheiben schneiden. Nelken in zwei der Scheiben stecken, mit Zimtstange in einen großen Topf geben. Mit Rotwein, Traubensaft und Orangensaft übergießen. Erwärmen (nicht kochen!) und zwei, drei Stunden ziehen lassen (besser über Nacht).


Für's Finale Bowle nochmal erhitzen, in ein feuerfestes Bowlengefäß geben, Zuckerhutzange auflegen, Zuckerhut drauf legen.
Den Zuckerhut gut mit Rum tränken und anzünden. Immer wieder Rum über den Zuckerhut gießen, bis er sich aufgelöst hat (bis dahin sollte grob die Hälfte des Rums aufgebraucht sein). Dann den zweiten Zuckerhut auflegen, mit Rum tränken und entzünden. Mit restlichem Rum portionsweise übergießen, dass sich aller Zucker auflöst.


Unser Bowlengefäß fasst nur knapp 5 Liter, weshalb ich von vornherein die Bowle auf zwei Portionen aufteile. Dann macht das mit den zwei Zuckerhüten auch Sinn. :)

Sonntag, 22. November 2015

Krasses Soja-Gulasch, dem Original erschreckend ähnlich...

Ich mochte noch nie Gulasch, diese eckligen, faserig-sehnigen Fleischklumpen, bah. Da hab ich immer nur die Soße rausgelöffelt und so zu Nudeln schnaboliert. Die Soße an sich ist nämlich schon verdammt lecker. Und dann gewinne ich auf einmal packungsweise Sojawürfel. Ui, das schreit natürlich nach einem Veggie-Gulasch-Versuch. Aber der Herr Wos zum Essn war skeptisch. Es gab schon mal so ein Sojawürfel-Experiment. Und es war kein Geglücktes. Es schmeckte widerlich nach Soja und hatte eine sehr merkwürdige Konsistenz. Bei diesem Versuch wurden also alle möglichen Parameter verändert, so dass es wieder ein geglücktes Sojaprojekt wie bei der Soja-Bolognese wird. Also, erstmal ein geiles Rezept als Grundlage suchen, Gulasch Moschinski, jo, check. Dann Sojawürfel megafestest auspressen, check. Und schließlich Sojaklumpen fettest anbruzeln, ordentlich durchschmoren und mit Tomatenmark anrösten, check. Damit konnte nix mehr schief gehen. Sogar dem Herrn des Hauses hats geschmeckt.


Soja-Gulasch     
(4 Portionen)

400 g Nudeln
100 g Soja-Würfel + 1/2 l Gemüsebrühe
3 Zwiebeln
1 Möhrchen
1/2 Paprika, rot
1 EL dunkles Soßenpulver (bei mir von Gefro Balance)
1 TL Gulaschgewürz
2 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1 TL Paprikapulver, scharf
1 Knoblauchzehe
1/2 l Gemüsebrühe
1/4 l Orangensaft (am besten Direktsaft)
2 EL Sojasahne
Salz, Pfeffer, Zucker

Sojawürfel in der heißen Gemüsebrühe 10 min einweichen. Anschließend abgießen und möglichst kräftig ausdrücken. Mit Salz und Pfeffer (und evtl. mit Gefro Fleischwürze) würzen.
Zwiebeln grob würfeln, Möhrchen und Paprika fein würfeln, Knoblauch fein hacken.
Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Möhrchen, Paprika und Sojawürfel 10 min anbraten.
Soßenpulver und Gulaschgewürz darüberstreuen und abgedeckt, unter gelegentlichem Rühren, 15 min bei mittlerer Hitze braun schmoren.
Tomatenmark und Paprikapulver zugeben, kurz mitrösten, Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten.
Mit Gemüsebrühe und Orangensaft ablöschen. Abgedeckt 1 h köcheln lassen.
Sahne unterrühren und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker abschmecken. Nach Geschmack mit Cayennepfeffer oder Piri Piri schärfen.
Zum Ende hin die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen und zusammen mit dem Soja-Gulasch servieren.

Nachtrag: Erst ausgepresste Sojafuzel allein 10 min anbraten, dann Gemüse zugeben und schmoren. Ca. 20 min vor Ende noch ca. 1/2 Paprika und ein Möhrchen klein geschnibbelt dazugeben und offen fertig köcheln. Evtl noch zusätzlich mit etwas Liebstöckel und Rosmarinpulver würzen. Das genaue Rezept wie ich Gulasch inzwischen mache findet ihr hier: *klick.

Mittwoch, 15. April 2015

Tapa Vegetariana: Sherry-Schalotten mit Fenchel-Orangen-Risotto-Bällchen und Weinkäse

Was mit Reis. Was Cooles. Was Leckeres. Was Hübsches. Jaa, und was irgendwie Neues. Oh leck, ganz schön viele Ansprüche an ein Rezeptchen. Da hab ich mir lange das Köpfchen zerbrochen um einen zweiten Beitrag für Zorras Fiesta del arroz zusammen zu bauen. Aber es wurde echt supercool: Tapas-Spießchen aus Sherry-Schalotten, Fenchel-Orangen-Risotto-Bällchen und obenauf ein Stückle Lieblingskäse.


Hört sich merkwürdig an? Näää! Das war in der Kombi der Wahnsinn. Die Schalotten sind super sherrysüß, darauf dann das Fenchel-Reisbällchen mit seiner Anis-Orangennote und natürlich der aromatische und leicht säuerliche, weiche Käse noch drauf. Echt lecker!



Sherry-Schalotten mit Fenchel-Orangen-Risotto-Bällchen und Weinkäse  

2 EL Sultaninen (oder Malaga-Rosinen)*
100 ml Sherry Fino
300 g Schalotten, möglichst kleine
1 EL Rohrohrzucker
1 EL Sherry-Essig
Zimt, Salz, Pfeffer
Olivenöl

Sultaninen im Sherry einweichen. Inzwischen Schalotten vorsichtig schälen, dass sie nicht auseinander fallen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Schalotten ein paar Minuten vorgaren. Rohrohrzucker darüberstreuen und 2 Minuten leicht ankaramellisieren. Mit Sherry-Essig ablöschen, Sherry und Rosinen dazugeben, mit einer Prise Zimt, Salz und Pfeffer würzen und abgedeckt ca. 15 min bei geringer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce sirupartig eindickt.


50 g Paella- bzw. Risottoreis
1/4 Fenchel
1 kleine Knoblauchzehe
1 Orange, bio
Sherry, optional
200 ml Gemüsefond, heiß
150 g Weinkäse
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Knoblauchzehe fein hacken, Fenchel klein würfeln. Orange halbieren, die eine Hälfte auspressen und die Schale fein abreiben. Die andere Hälfte schälen und Filets auslösen.
Olivenöl in einem Topf erhitzen, Fenchel und Knoblauch kurz darin andünsten. Reis zugeben und glasig anbraten.
Mit Orangensaft und einem kräftigen Schuss Sherry ablöschen, die Hälfte des Gemüsefonds und Orangenschale zugeben und aufkochen.
Soweit zurückdrehen, bis es nur noch leise dahinköchelt. Unter gelegentlichem Rühren ca. 20 min kochen, bis der Reis gar ist, aber noch etwas Biss hat. Falls nötig zwischendurch Gemüsefond zugeben.
Orangenfilets und 50 g gewürfelten Käse unterheben und bei mittlerer Hitze noch etwas weiterrühren, bis das Risotto etwas fester wird. Leicht abkühlen lassen, damit sich der Reis besser formen lässt.


Aus dem Risotto mit Hilfe von zwei Teelöffeln Kugeln formen. Restlichen Käse in Ecken schneiden.
Nun mit einem Spießchen zuerst ein Stück Käse aufpicksen, dann ein Reisbällchen und zum Schluss in eine Sherry-Schalotte stecken.
Die Sherrysauce mit den Sultaninen in ein flaches Schälchen geben und die Spießchen darauf setzen.



Auf den allerletzten Drücker huscht dieses Tapas-Rezept also noch rüber zu Zorras Fiesta del arroz. Damit hab ich doch noch ein zweites Fresschen für das 107. Blog-Event beim Kochtopf geschafft. Auch wenn die Gemüse-Paella echt nicht übel war, gefallen mir die verrückten Tapas-Spießchen irgendwie noch besser. Vielleicht auch einfach nur weil ich gerne bastle, hihi.

Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)


*Die Sherry-Schalotten hab ich übrigens in Tapas vegetarisch vom Hädecke Verlag gefunden. Aus der Buchreihe durfte ich mir vor kurzem drei Exemplare aussuchen, da ich bei der Blogparade im Februar vom KüchenAtlas Blog aus dem Lostöpfchen gezogen wurde, jippie!
Im Original werden natürlich Rosinen aus Malaga verwendet. Die sind viel aromatischer als normale Rosinchen. Die hab ich nicht bekommen, also wurdens Sultaninen. Allerdings keine 'von der Stange' weil die oft fad sind. Für die Sherry-Schalotten darf man dann schon die special-Rosinchen vorkramen.

Sonntag, 22. März 2015

Softcake Cupcakes im putzigen Miniformat

Am Wochenende ergab sich mal wieder die Möglichkeit die Mini-Muffinformen vorzukramen und ordentlich loszubacken. Freunde haben sich am Samstag im Rahmen der weltweiten Aktion MEATOUT an einem Infostand befleißigt (was für ein cooles alles Wort, oder? Yay!) um über die Folgen von Fleischkonsum und Massentierhaltung aufzuklären und Interesse am Veggie-Lifestyle zu wecken. Und weil leckere Kostproben immer gut ankommen gab es fleischfreie Mett- und Leberwurstbrötchen und andere herzhafte Köstlichkeiten. Was Süßes sollte es auch als Lockmittel geben und da durfte ich mich mit einschalten: Es wurden Bananen-Schokoladen-Muffins und Softcake Cupcakes beigesteuert. Beides vegan, um zu zeigen, dass man auch ohne Milch, Butter oder Eier superlecker backen kann. Das erste Mal hab ich die Cupcakes bei einer Freundin gefuttert und sie waren abgefahren lecker, weswegen ich mir das Rezept erbetteln musste. Das war glücklicherweise ganz einfach, den man findet es bei Totally Veg!. Orangig fluffige Muffins mit einem süßherben Schokotopping, dazu schnell mit einem Löffel angerührt, echt super. Ich hab sie folgendermaßen gemacht:


Softcake Cupcakes      
(36 Mini-Cupcakes oder 14-15 normale)

270 g Mehl
1 TL Backpulver
180 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
100 ml Pflanzenöl
180 ml Orangensaft
2 Pck Orangenback

Trockene Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. In einem extra Gefäß Öl, Orangensaft und -schale verrühren und in die Schüssel geben. Mit einem Esslöffel zügig zu einem glatten Teig rühren.
Den Teig mit der Hilfe von zwei Teelöffeln auf die Minimuffinform verteilen. Die Förmchen sollten zu ca. 2/3 gefüllt sein.
Im vorgeheizten Ofen bei 165°C (Umluft) 15 bis 20 min backen, bis die Muffins eine goldene Farbe annehmen. Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen.

100 g Alsan, weich
75 g Puderzucker
20 g Kakaopulver

Zutaten mit einem Handmixer zu einer glatten Creme verrühren. In eine Spritztülle füllen und Creme-Tupfen auf die Muffins setzen.


Jamjam, die rund 70 Mini-Muffins waren eigentlich superschnell fertig. Zwei 24er Muffinbleche und der zu Weihnachten ergatterte zweite Rost für den Ofen machens möglich. Zweimal Teig anrühren, zweimal Ofen befüllen, kleine Schokocremetupfen auf die eine Hälfte der Muffins setzen und schon wars fertig.

Sonntag, 18. Januar 2015

The Mamalad Annihilator: Heidelbeer-Orangen-Tarte mit Streuseln

Bei meiner Bestandsaufnahme für den Use Up Along 2015 sind ja wirklich etliche Marmeladen, Gelees, Schokoaufstriche usw. zum Vorschein gekommen. Mein Problem ist, dass ich zu Hause immer die gleiche Marmelade futter, egal ob zum Frühstück oder auf Pfannkuchen, es gibt für mich nur die eine, die Erdbeermarmelade. Damit nun die anderen Sorten auch mal aufgebraucht werden (und weil Sonntag ist^^) gibts heute Marmeladenkuchen. Besser gesagt (und hört sich gleich viel tuffiger an) Heidelbeer-Orangen-Tarte mit Streuseln. Yay! Da geht gleich ein ganzen Glas von der selbst gemachten Heidelbeer-Orangen-Marmelade drauf, ausgezeichnet. Als Marmeladenträger eignet sich hervorragend sowas wie die zuckrigbuttrige Umrahmung für den Apfelstreuselkuchen. Also kam als Boden ein einfacher Mürbteig drunter und auf die Marmeladenschicht ein paar vanillige Streusel. Das ist ein Selbstläufer, juhu. Die anderen Marmeladen warten schon. Wie wärs das nächste mal mit Stachelbeerfüllung, Mirabellengelee oder Rhabarbermus?


Heidelbeer-Orangen-Tarte mit Streuseln      
(Tarteform 28 cm)

200 g Mehl
100 g Margarine, gekühlt (z.B. Alsan)
50 g Zucker
2 EL Apfelmus (oder Ei-Ersatz oder 1 Ei oder einfach weglassen^^)
1 kleine Prise Salz
1/4 Fläschchen Buttervanillearoma (optional, es passt auch Mandel)

Mehl, gewürfelte Margarine, Zucker, Apfelmus, Salz und Aroma zu einem Teig kneten. Die Form etwas ausfetten und mit dem Teig auskleiden. Nur einen kleinen Rand hochziehen, da ja nur etwas Marmelade und Streusel darauf kommen.

1 Glas Heidelbeer-Orangen-Marmelade (200 g)

Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Marmelade darauf geben und gleichmäßig verstreichen.

100 g Mehl
65 g Rohrohrzucker
65 g Margarine (Alsan)
1 TL Vanillezucker

Mehl, Zucker, gewürfelte Margarine und Vanillezucker in einer Schüssel grob durchkneten. Jeweils eine Hand voll nehmen und zwischen beiden Händen über der Tarte zerbröseln bis der Streuselteig aufgebraucht ist. Dabei kann man die Streusel größer oder kleiner machen, wie mans lieber mag.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) auf mittlerer Schiene 30 bis 35 min backen, bis die Streusel schön angebräunt sind.


Montag, 15. Dezember 2014

Kulinarischer Adventskalender - Double Layer Toffee Pralinen

Man kann es kaum fassen, aber das 15. Türchen des legendären Kulinarischen Adventskalenders auf Zorra's Kochtopf darf tatsächlich meine Wenigkeit öffnen! Bereits zum zehnten Mal ist es so weit. Wie jedes Jahr öffnet sich jeden Dezembertag bis Weihnachten ein neues Kalendertürchen auf verschiedenen Blogs. Diesmal sogar noch ein 25stes Mal, da an Heilig Abend gleich ein Doppeltürchen himmlisch knarzend seine Geheimnisse preisgibt. Apropos Preise, natürlich gibts auch wieder drei Verlosungsrunden mit jeder Menge abgefahrener Gewinne. Die zweite Runde läuft noch bis 17. Dezember, also noch schnell reinklicken und die drei Fragen beantworten.

Für so ein Türchen sollte es natürlich ein extra tolles Rezept sein. Da im Hause Wos zum Essn zu Weihnachten die alljährliche Pralinen-Manufaktur angeworfen wird, gibts heute hinter Türchen Nummer 15 das neueste Mitglied im Pralinentütchen: Double Layer Toffee Pralinen. Die sind ausnahmsweise mal recht einfach und nervenschonend zuzubereiten. Denn so manche Sorte hat mich und auch den Schnuffi schon in den Wahnsinn getrieben. Ok, wohl eher den Schnuffi. Ich kann bei der Herstellung der kleinen Pralinchen nämlich etwas *hust* penibel sein... Aber die Orangen-Marzipan-Stangen haben allein mich letztes Jahr fies ausrasten lassen. Ich habe eines der klebrigen kleinen Marzipanmistwürschtl, das mal wieder beim Schokolieren an der Gabel festgepappt war und beim Abstreifen hässlich verwuzelt wurde, an die Wand gepfeffert und es mit einem ganz arg bösen Schimpfwort angefaucht, eiei. Es wurden trotzdem wunderbar schöne und leckere Pralinen und schon ein paar Sekunden später musste ich drüber lachen, wie ich das arme zergnatschte Marzipanhäufchen von den Küchenfliesen kratzte.


Die neue Sorte dagegen ist ganz stressfrei herzustellen und durch die zwei Schichten trotzdem ganz tuffig. Zuerst wird eine gewöhnliche Sahne-Toffee-Masse zusammengeköchelt und als untere Schicht in eine Form gefüllt. Die schmeckt übrigens so ähnlich wie diese Sahne-Toffee-Teile mit der Kuh drauf. Darauf kommt dann eine weiße Schokoladen-Toffee-Schicht mit leichter Orangennote. Passt echt super zusammen und ist schön pappig, wie sichs für Toffees eben gehört. Achtung, klebt vollgas an den Zähnen, hehe, da hat man länger was davon.


Double Layer Toffee Pralinen 
(ca. 36 Pralinen)

125 g Sahne
200 g Zucker
65 g Butter

Sahne, Zucker und Butter in einem Topf aufkochen, leicht durchschwenken, bis sich alles einigermaßen vermischt hat. Dann bei milder Hitze 20 bis 25 min leicht köcheln lassen bis die Masse ankaramellisiert. Immer dabei bleiben und nicht umrühren! Die Masse nicht zu dunkel werden lassen. Am besten eine kleine Probe nehmen und testen, ob die Masse schon pappig wird.
In eine mit Backpapier ausgekleidete Form (15cm x 15cm) gießen und glatt streichen. Auskühlen lassen.

75 g Sahne
50 g Butter
125 g Zucker
125 g Schokolade, weiß, gehackt
50 g Marshmallowcreme (Fluffer)
1 TL Orangenschale, fein gerieben

Sahne, Butter, Zucker, Hälfte der Schokolade und Orangenschale in einem Topf erhitzen und ca. 10 min leise köcheln lassen bis die Masse leicht andickt. Restliche Schokolade und Marshmallowcreme unterrühren. Vorsichtig auf die Sahne-Toffee-Schicht gießen und glatt streichen. Gut durchkühlen.

Die erkaltete Masse kann man dann in Würfel oder Rauten schneiden oder auch fantasievollere Formen ausstechen und die Reste wegnaschen.

Sonntag, 30. November 2014

Die Platzerlfabrik und orientalische Orangen-Mandel-Kekse

Da sind wir wieder. Zurück in der Zivilisation. Mit jeder Mange Platzerl im Gebäck, äh, Gepäck. Die letzten zwei Tage verbrachten wir nämlich abgeschottet im Wald um uns ganz der traditionellen Platzerlfabrikation nach Familie D. zu widmen. Dabei geht es nicht darum ästhetisch ansprechendes Gebäck zu zaubern. Viel wichtiger ist die Menge. Viiiele Platzerl müssen es sein. Aber nicht dass der Eindruck ensteht hier zähle nur die Quantität und nicht die Qualität. Nein, es wird nach altbewährten, butter- und zuckerreichen Rezepten gearbeitet und die Plätzchen werden echt wahnsinnig, wahnsinnig lecker.


Sonntag nachmittag war dann Backschluss und es waren Nougatstangen, Mandelplätzchen, Zitronenherzen, Lebkuchen, Spitzbuben, Zimtsterne, Nuss- und Schokomakronen entstanden. In zufriedenstellenden Haufen, yay!


Danach wurden alle noch in diverse Boxen verteilt um die gierige Verwandtschaft die nächsten Tage damit auszustatten. Ich glaube es waren zum Schluss 22 Dosen. So viel Platzerl auf einmal hab ich glaub noch nie gesehen.

Mein Platzerlhäufchen zu Hause ist noch ziemlich klein. Erst eine Sorte und dann auch noch nur einfache Menge, peinlich. Am Wochenende kamen da Zahlen ganz anderer Art zusammen. '15 Eiweiß?' Wir haben nur 15 Eiweiß eingekühlt? Wir brauchen doch 17 für die Makronen!' Ja, es waren andere Zahlen... Ich brauchte für meine Orangen-Mandel-Kekse nur zwei Eiweiß, pfff.


Orangen-Mandel-Kekse   

2 Eiweiß
1 Pck OrangeBack (oder Schale einer Orange)
2 TL Saft (Orange, Mango, ... was hald da ist)
1 Prise Salz
120 g Zucker
200 g Mandeln, blanchiert und gemahlen
50 - 100 g Mehl
2 EL Speisestärke
Orangen- oder Bittermandelaroma (optional)

Eiweiß mit Orangenschale, Saft und Salz zu Eischnee schlagen. Zucker, Mandeln, 50 g Mehl und Speisestärke mischen und unter den Eischnee schlagen. Eventuell noch etwas Aroma zugeben und falls nötig mehr Mehl, bis ein Teig entstanden ist.
Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine Stunde kühl stellen.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 3 mm dünn ausrollen, Plätzchen (ich hatte eine Sonnenform) ausstechen und auf ein Backblech richten.
Bei 150°C Umluft 12 - 15 min backen, bis die Ränder Farbe bekommen.

Die sonnigen Kekse sind echt lecker geworden. Nicht ganz einfach zu verarbeiten, da der Teig leicht klebrig werden kann, wenn er nicht gut genug gekühlt wird. Aber schön mandelig-orangig. Ich habe noch ein paar Tröpfchen Orangenaroma dazugemixt, dadurch wurden sie eher orangiger. Je nach dem wie mans hald lieber mag. Oder was es sonst noch im Platzerlteller geben soll;)

Und da die Plätzchen so wunderpaar mandelig, orangig und sonnenförmig sind, passen sie total super zum orientalischen Blog-Event bei Insane in the Kitchen. Ich hab mich auf den letzten Drücker dazugezwickt weil ich erst so spät davon Wind bekommen habe. Erst durch einen anderen Eventteilnehmer bin ich auf den so liebevoll verstrahlten Blog gestoßen und musste mir deswegen unbedingt noch was dazu überlegen.

Die Sultanine von Insane in the Kitchen und ihr Sultan :D

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