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Sonntag, 10. November 2019

Wunderbar schlabbriger Rührtofu [vegan]

Tjaha was darf bei nem leckeren Brunch auf keinen Fall fehlen? Genau, richtig leckerer, herzhafter Rührtofu! Inzwischen hab ich schon einige probiert, mit zerhäckselten Champignons, aus Tofubröseln, mit Kichererbsenmantsch, Tomatenstücken oder einem kräftigen Schuss Sojasahne gepimpt und was sonst noch. Aber mein persönlicher Favorit ist dieser Rührtofu hier mit Räuchertofu und Seidentofu. Er wird wunderbar schlabbrig, hat eine schön herzhafte Komponente durch den Räuchertofu und schmeckt dank Kala Namak angenehm nach Rührei. 


Rührtofu  
(3 - 4 Portionen)

200 g Räuchertofu (ich nehm den von Taifun)
1 kleine bis mittelgroße Zwiebel
400 g Seidentofu (z.B. von Taifun^^)
Kurkuma, Paprika, Pfeffer
Kala Namak (geschwefeltes Salz)
Schnittlauch

Räuchertofu mit einer Gabel oder den Händen zerbröseln, Zwiebel klein würfeln, Seidentofu grob mit einer Gabel zerpflücken.
Zwiebeln mit Räuchertofu in etwas Öl anbraten bis die Zwiebeln weich sind und der Tofu etwas angebräunt. Mit 1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Paprika und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Seidentofu zugeben und unter vorsichtigem Wenden ein paar Minuten braten bis die Konsistenz rühreimäßig ist und nicht mehr zu flüssig.
1/2 TL Kala Namak und Schnittlauchröllchen unterrühren und nochmal abschmecken.


Tipps:
- Das Kala Namak erst zum Schluss unterrühren da es bei Hitzeeinwirkung viel des Ei-Geschmacks verliert.
- Zusätzliches Salz ist normal nicht nötig da das Kala Namak als Salz reicht. 
- Man kann natürlich auch noch ein paar Tomatenstücke oder anderes Gemüse mitbraten. Mir ist der Rührtofu aber so pur am liebsten :)
- Ich nehme iiimmer den Taifuntofu. Gerade der Räuchertofu ist schön weich und lässt sich gut zerbröseln und der Seidentofu schmeckt total mild, so dass der Rührtofu schön eiig wird und keinen komischen Nebengeschmack nach Soja hat.
- Für den letzten Schliff geb ich noch ein klein bisschen Zwiebelpulver und Liebstöckel dazu.

Sonntag, 29. September 2019

Khao Pad - Thailändischer gebratener Reis

Beinahe hätte ich ja schon aufgegeben mal wieder so guten gebratenen Reis wie im Thailand-Urlaub zu futtern. 'Khao Pad' genauer gesagt, so stand das Gericht immer auf der Karte. So viele Versuche hatte ich bereits gestartet und auch echt leckeren Bratreis zusammengebracht (und auch nicht so Leckeren, brr), aber es schmeckte irgendwie nie so wie damals. So langsam dachte ich mir es ist eben unmöglich weil das ganze Drumherum fehlt: Die süßen Geckos an den Wänden, der feine Sand zwischen den Zehen, Meeresrauschen im Hintergrund und um die beste Wohnmuschel kämpfende Mini-Einsiedlerkrebse unterm Tisch.


Nachdem ich aber im Bioladen eine vegane Fischsauce gefunden hatte, die erstaunlich lecker roch, hab ich mich nochmal an die Mission 'Gebratener Reis' gewagt. Und es wurde so unfassbar lecker, ich hab regelrecht die Schüssel ausgeschlabbert. Genau das richtige Verhältnis von salzig, süß und würzig, dazu knackiges Gemüse, leicht knusprig gebratener Reis und ein paar Tofuwürfel. Der Clou ist aber eindeutig die vegane Fischsauce, irgendwie so umami-mäßig, superlecker! Los, los, No-Fish-Sauce besorgen und das Khao Pad nachköcheln. Es geht wie so viele thailändische Gerichte superfix und schmeckt immer genial.


Khao Pad - thailändischer gebratener Reis
(2 bis 3 Portionen)

400 g gekochter Reis vom Vortag, z.B. Jasminreis*
4 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
1 Tomate
1/2 Dose Erbsen (2 - 3 EL)
2 Eier
1/2 Packung frittierte Tofuwürfel, TK (optional)
4 EL Sojasauce, helle
2 - 3 EL No-Fish-Sauce (z.B. von Arche, Bioladen)
2 TL Zucker
2 EL Pflanzen-Öl, neutrales

Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, dabei vom geschnittenen Grün ein bisschen für die Deko zur Seite nehmen. Knoblauch fein hacken, Karotten in 3 - 4 cm lange Stifte schneiden, Tomate kleine würfeln, Erbsen abgießen, Reis auflockern falls er im Kühlschrank zu einem großen Klumpen geworden ist^^. Sojasauce, No-Fish-Sauce und Zucker verrühren.
Etwas Öl in einem Wok erhitzen. Knoblauch und Frühlingszwiebeln hineingeben und unter Rühren so lange braten bis der Knoblauch leicht glasig wird. Tofuwürfel zugeben und 1 min weiterrühren. Dann alles möglichst an den Rand schieben. Eier hinzugeben und kräftig hin und herrühren bis sich kleine Flocken bilden (dabei aufpassen, dass sich nicht all zu viel vom Gemüse untermischt). Reis dazugeben und gut durchrühren. Karotten dazugeben und so lange braten bis der Reis ein bisschen angeröstet ist. Erbsen untermischen und die angerührte Sauce darauf verteilen, kurz umrühren. Tomaten unterheben und nochmal kurz braten lassen. Mit Frühlingszwiebelgrün garniert servieren und am besten noch Prik Nam Pla Sauce dazu reichen.


Ich lege euch auch wärmstens ans Herz die Prik Nam Pla Sauce dazu zu machen. Sie geht supereinfach und gibt dem gebratenen Reis noch den letzten Kick, absolutes Urlaubsfeeling! Dazu mischt ihr einfach 2 EL No-Fish-Sauce mit dem Saft einer halben Limette, 1/2 TL Zucker, 1 gehackten Knoblauchzehe und frischer roter Chili.

*Am Besten ist wirklich Reis vom Vortag, da noch warmer, frisch gekochter Reis sich nicht gut anbraten lässt und gern zu Matsch wird. Für 400 g gekochten Reis braucht ihr ca. 1 Tasse, also um die 180 g rohen Reis. Ich nehme für asiatische Reisgerichte immer Basmati oder Jasminreis.

Samstag, 24. August 2019

Vegane Spaghetti Carbonara mit Räuchertofu und Cashewcreme

Gibt ja Leute die futtern Räuchertofu einfach roh auf Brot oder so, brr, da gruselts mich ja schon ein bissl. Aber in Würfeln angebraten und vielleicht auch noch mit nem Schüsschen Sojasauce abgelöscht bin ich sofort dabei.
Besonders lecker sind diese sojasoßifizierten Bruzel-Räuchertofu-Würfelchen in extra cremiger Carbonara-Sauce. So mach ich inzwischen seit Jahren vegane Carbonara und es wird echt mal Zeit das Rezept hier festzuhalten ;) Cremig, ja man könnte sagen schlozig, bisschen käsig und mit den herzhaften Tofuwürfeln eine schöne Pastasauce in die sich die Spaghetti gerne einschmiegen. Das macht richtig Spaß da eine ordentliche Gabel voll aufzurollen. Und ein paar Kullererbsen verstecken sich auch noch dazwischen, juhu. 


Vegane Spaghetti Carbonara  
(2 bis 3 Portionen)

300 g Spaghetti
150 g Räuchertofu
1 Schuss Sojasauce
1 Zwiebel
3 EL Erbsen
350 ml Pflanzensahne (Soja, Hafer, etc)
Kräutersalz, Pfeffer, Knoblauch, Muskat, Oregano, Kala Namak (geschwefeltes Salz)
3 EL Würzhefeflocken (für den Keesegeschmack)
1-2 EL Cashewmus

Räuchertofu würfeln (ca. so groß wie Speckwürfel), Zwiebel fein würfeln.
Spaghetti al dente kochen.
Tofuwürfel in etwas Öl anbraten. Wenn der Tofu schön angebräunt ist, mit einem Schuss Sojasauce ablöschen und durchschwenken.
Zwiebeln zugeben und bei mittlerer Hitze dünsten, bis die Zwiebelstücke glasig und leicht angebräunt sind. Erbsen zugeben.
Mit Pflanzensahne ablöschen, Cashewmus einrühren, 1 TL Oregano, 1/4 TL Muskat, 1 Prise Kala Namak, 2 EL Hefeflocken zugeben, mit etwas Knoblauch, Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.
Die Nudeln abgießen, dabei etwas Nudelwasser auffangen, Nudeln zurück in den Topf geben.
Sauce zu den Nudeln geben und so viel Nudelwasser zugeben, dass es cremig wird. Nochmal mit Salz und Hefeflocken abschmecken.


Falls ihr wie hier auf dem Foto ein bisschen Zucchini unter die Spaghetti Carbonara mogeln wollt einfach ein, zwei schmale Zucchini mit dem Spiralschneider zu dünnen Streifen verarbeiten und zum Schluss noch drei Minuten in der Carbonara-Sauce mitköcheln lassen. Ich nehme dann auch 50 bis 100 g weniger Spaghetti.

Sonntag, 2. Juni 2019

Veganer Tapas-Abend ♡

Wenn man ein bisschen Muse zum Köcheln mitbringt empfehle ich ja mal einen Tapas-Abend zu machen. Ein paar Sachen vorbereiten und dann am Abend noch ein bisschen zusammen schnippeln und es kommt ganz stressfrei ein bunter Mix auf den Tisch. Wir hatten zuletzt diese Kombi: Natürlich klassische Patatas Bravas, dann erstaunlich leckeren Feto mit Walnuss-Vinaigrette, marinierte Zucchini, mediterrane Ofen-Champignons, Röst-Gemüse aus Fenchel und Paprika, Knoooblauch-Baguette, eine Riesenschüssel bunten Salat und vegane Aioli (die war allerdings gekauft^^).

Veganer Tapas-Abend

Uns hat alles super geschmeckt, so dass bei vier Leuten nur eine Mini-Mini-Portion übrig blieb. Mein Favorit war der Feto, wobei insgeheim ja immer die Kartoffeln gewinnen, denn ohne Patatas Bravas geht nix ;) Und die Champignons lagen auch recht hoch im Kurs. Oh und auf keinen Fall das Knoblauch-Baguette vergessen, ich finde es immer schlimm wenn es keins im Tapas-Lokal gibt, denn wir liiieben es.


Feto mit Walnuss-Vinaigrette
1 Pck Feto (von Taifun, ersatzweise 200 g Naturtofu)
1 kleine Zwiebel
10 Walnüsse
3 EL Agavendicksaft
3 EL Sherryessig oder Weißweinessig
Pflanzenöl, Salz, Pfeffer

Zwiebel sehr fein hacken, Walnusskerne fein hacken. 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel bei schwacher Hitze 3 min anschwitzen. Agavendicksaft dazugeben und für weitere ca. 5 min garen, die Zwiebeln sollen weich werden aber nicht braun. Essig zugeben und etwas einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.
Feto in Scheiben schneiden, in einer Pfanne in wenig Öl von beiden Seiten anbraten und mit der Walnuss-Vinaigrette getoppt servieren.
Die Vinaigrette hatte ich schon vorbereitet. Am Abend dann nur den Tofu frisch angebraten und die fertige Vinaigrette drauf.


Patatas Bravas
8 mittelgroße Kartoffeln
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 Chilischote
1 EL Ajvar, mild
1 EL Sherry-Essig (oder anderen Essig)
1 Glas Tomaten, gehackt (420 ml)
150 ml Weißwein (oder Gemüsebrühe)
Salz, Pfeffer, Zucker

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Mit etwas Pflanzenöl, Salz und Paprika marinieren. Auf einem Backblech ausbreiten und bei 180°C Umluft ca. 30 min backen bis die Kartoffeln gar sind.
Für die Bravas-Sauce die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, Chilischote fein hacken.
Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig dünsten. Knoblauch, Tomatenmark, Lorbeerblatt, Chili, Ajvar und Essig zugeben und 2 min unter Rühren weiterbraten. Mit Tomaten und Weißwein ablöschen, aufkochen und 15 min bei eher kleiner Flamme abgedeckt köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Offen weiterköcheln bis die Sauce eingedickt ist.
Schmeckt am besten wenn die Sauce etwas ziehen konnte, also supi zum Vorbereiten. Einfach kurz aufwärmen wenn die restlichen Komponenten fast fertig sind.


Marinierte Zucchini
Dazu eine eher größere Zucchini in Scheiben schneiden und ohne Öl in der Pfanne portionsweise von beiden Seiten anbraten bis sie etwas Farbe annehmen. Dann mit 3 EL Olivenöl, 1,5 EL dunklem Balsamico, 1 TL Oregano, 1 TL Agavendicksaft, Salz und Pfeffer marinieren und gut durchziehen lassen.


Ofen-Fenchel und -Paprika
Für das Ofen-Gemüse zwei Paprikas und eine Fenchelknolle nach dem Rezept der Pasta all'arrabiata mit Röst-Gemüse marinieren und im Ofen backen.


Mediterrane Champignons
Die Champignons hab ich nach dem Rezept für die Marinierten Gemüsespieße zubereitet. Also die Grill-Marinade mit ein paar geviertelten Champignons vermischt und mit den Patatas Bravas und dem Röst-Gemüse im Ofen gebacken.


Knoblauch-Baguette
Für das Knoblauch-Baguette ein Baguette in dicke Scheiben schneiden, in zwei Pfannen etwas Pflanzenöl erhitzen, jeweils eine Knoblauchzehe dazupressen und möglichst gut verteilen, ein bisschen Kräutersalz dazustreuen und Baguettescheiben flach in die Pfanne legen. Wenn sie etwas angeröstet sind wenden und noch von der anderen Seite etwas rösten.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Bowl mit süß-saurem Orangen-Tofu, Rosenkohl und Süßkartoffel [vegan]

Als krasser Influencer (äh hust, fast) musste ich natürlich auch mal so eine fancy, instagrameske 'Buddha-Bowl' basteln. Das ist so ein Fresschen aus vier, fünf Komponenten, meistens aus verschiedenem Gemüse, bisschen Kohlehydraten und ner Proteinquelle. Das dann möglichst bunt und hübsch in ne Schale drappiert (wichtigster Punkt^^), eventuell noch ein fancy Dressing drüber und schon ist man dabei. In meine hippe Bowl schafften es Jasminreis, Mais, süß-saurer Orangen-Tofu, leicht ankaramellisierter Rosenkohl mit Balsamicocreme und bisschen scharfe, gebackene Süßkartoffel. Mein Favorit: Der süß-saure Orangen-Tofu, schön sticky und lecker fruchtig-süß, oh yeah. Wie man an meiner zurückhaltenden Farbauswahl erkennt war mir der Geschmack dann doch am wichtigsten. Anstatt rohen, leuchtend violetten Rotkohl, halb gegarten, kräftig-grünen Rosenkohl oder mit Rote-Bete-Saft eingefärbte Einhorn-Glasnudeln gab's einfach lecker gebackenes Gemüse mit genialem Tofu und bissl Reis.


Orangen-Tofu süß-sauer    

200 g Naturtofu (schön weichen, z.B. ausm Asialaden)
Salz oder Sojasauce (optional: Chinagewürz, Fleischwürze, Hähnchengewürz, etc)
60 ml O-Saft
2 EL Austernsauce, vegetarische
2 EL Agavendicksaft
1 EL Sesamöl
1 EL Limettensaft
Optional: Sesam, weiß und schwarz

Tofu etwas ausdrücken und trocken tupfen, in Würfel schneiden. O-Saft, Austernsauce, Agavendicksaft, Sesamöl und Limettensaft verrühren.
Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu von allen Seiten knusprig braten. Mit Salz oder Sojasauce würzen (ich hab noch etwas 'Fleischwürze' dazugegeben und dafür weniger Salz).
Angerührte Marinade dazugeben und so lange köcheln bis die Soße leicht zähflüssig wird. Nicht zu dick einköcheln sonst kann sie bitter werden. Tofuwürfel immer wieder wenden, dass sie schön mit der Glasur benetzt werden.
Mit Sesam bestreut servieren.


Den Rosenkohl hab ich mit etwas Öl, Salz und Zucker vermischt, die Süßkartoffeln mit einer geachtelten roten Zwiebel, Öl, Salz, Paprika und Cayennepfeffer und dann beides bei 180°C Umluft ca. 25 min gebacken bis es gut Farbe bekommen hat. Über den Rosenkohl kam noch Balsamicocreme und über die Süßkartoffel kamen noch paar Chiliflocken. Dazu dann noch Mais und Jasminreis und mit dem Orangen-Tofu war das dann eine leckere bunte Mischung.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Gebratene Mie-Nudeln mit Tofu-Puffs [vegan]

Braaaatnudeln, yummy! Ich mag die so supergerne. Obwohl ich auch schon viele Fehlschläge beim Rumprobieren hatte. Was niiicht cool ist: Warmes Kimchi, zu viel Ingwer, zu Matsch gekochte Reisnudeln, fertige 'Woksauce', flüssige Erdnusspampe, vegetarische Fischsauce und und und. Ich hab vieles getestet. Aber mit den richtigen Nudeln, einer leckeren zusammengerührten Sauce und natürlich mit meinen Lieblingen, den Tofuwürfeln, wird es immer ein kleines Juchuuh wenn das Schüsselchen fertig zum Futtern ist. Hier haben sich Mienudeln, Broccoli und eine leicht süßliche Sesam-Sojasauce zu einer fix gebruzelten Feierabend-Bowl zusammengefunden. Supereinfach, schön schnell und natürlich total lecker :)


Gebratene Mie-Nudeln    
(3 Portionen)

Ca. 170 g Mie-Nudeln (2 Nudelplatten)
1 Zwiebel
1/2 Paprika
200 g Broccoli
2 + 1 EL Sesamöl
200 g Tofu, natur *
2 EL Austernsauce, vegetarische **
2 EL + 1 EL Sojasauce
1 EL + 1/2 EL Agavendicksaft
Salz, Cayennepfeffer oder Chiliflocken

Mie-Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
Tofu etwas auspressen (ich wickle ein Küchentuch drum und drücke mit der flachen Hand drauf) und in Würfel schneiden. In 1 EL Sesamöl von allen Seiten anbraten, mit 1 EL Sojasauce und 1/2 EL Agavendicksaft ablöschen und so lange weiterrühren bis die Würfel die Sauce gut aufgenommen haben und leicht ankaramellisiert sind. Aus dem Wok nehmen und warm halten.
Zwiebel längs in Streifen schneiden, Paprika in kurze Streifen schneiden, Broccoli in Röschen teilen. In 2 EL Sesamöl kurz anbraten, bis die Zwiebeln leicht glasig werden. Mie-Nudeln zugeben und 3 min mitbraten, immer wieder umrühren. 2 EL Austernsauce, 2 EL Sojasauce und 1 EL Agavendicksaft zugeben und gut verrühren. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen, evtl nochmal mit Sojasauce und Sesamöl abschmecken.
Mit Tofuwürfel und Chiliflocken oder schwarzem Sesam getoppt servieren.


Die dritte Portion kam natürlich in die Lunchbox für nächsten Mittag, jamjam. War auch aufgewärmt nochmal superlecker. Gebratene Nudeln sind so ein tolles Fresschen und ich bin eben ein kleiner Tofu-Fan.

*Es gibt große Unterschiede zwischen Tofusorten. Für dieses Gericht nicht den bröckelig harten Tofuklotz ausm Supermarkt holen, sondern lieber einen frischen ausm Asiamarkt. Ich finde auch den Taifun-Tofu (Biomarkt) oder den Bio-Tofu von Lidl super.
**Vegetarische Austernsauce hol ich im Asia-Laden. Einfach mal die ganzen Sojasaucen und so durchstöbern, irgendwo steht sie bestimmt ;)

Donnerstag, 23. Juni 2016

Glasierter Sesam-Tofu mit Broccoli - Uuh sticky!

Eeendlich ist der Sommer da, yeah! Ja und was macht man da als nerdiger Wissenschaftler, ja genau, erstmal ab ins klimatisierte Labor. Aaah, ists da schön kühl! Da macht die Arbeit richtig Spaß, wenn man dabei nicht zerläuft. Mein Nachmittagsprogramm dagegen verspricht jede Menge Schweiß. Ein armer Prüfling, vier gnadenlose Profs und ein sich potenzielle Fragen für die eigene Doktorprüfung mitkritzelndes Publikum kombiniert mit einem Mini-Mini-Mini-Raum ohne Lüftung. Da wirds dampfig, yay. Hoffentlich gibts danach Eis^^


Was dagegen super in den Sommer passt, ist dieses Broccoli-Sesam-Tofu-Gericht mit einer leicht klebrigen, sojasaucigen Glasur. Ein ziemlich geniales Reis-Fresschen, das locker leicht besonders an heißen Tagen gern ins Bäuchlein wandert. Also zumindest bei mir. Der Herr des Hauses ist immer noch kein Tofu-Fan, mist. Aber ich arbeite dran ;) Denn ich fand gerade die außen knusprigen, innen weichen Tofuwürfel total cool.

Glasierter Sesam-Tofu mit Broccoli    
(3 Portionen)

Für die Sauce:
50 ml Sojasauce
3 EL Wasser
2 EL Reisessig
1 EL Sesamöl, geröstetes
2 EL Rohrohrzucker
2 EL Sesam, geröstet
1 EL Speisestärke
1 TL Ingwer, fein gehackt
1 TL Knoblauchpaste (oder 2 fein gehackte Knoblauchzehen)

Sonst so:
400 g fester Natur-Tofu (z.B. von Taifun)
2 EL Speisestärke
400 g Broccoli
2 Frühlingszwiebeln
170 g Basmatireis (oder Jasminreis)

Zuerst den Tofu zwischen Küchenkrepp legen, mit ein paar dicken Büchern beschweren und so die überschüssige Flüssigkeit rauspressen.
Für die Sauce die angegebenen Zutaten in einer großen Tasse vermixen, bis sich der Zucker gelöst hat.
Reis aufsetzen (nach Packungsanweisung garen).
Den Tofu würfeln, etwas salzen, mit der Speisestärke bestäuben und vermischen, bis die Würfel gleichmäßig mit einer dünnen Schicht Stärke überzogen sind.
Broccoli in kleine Röschen teilen, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
In einer großen, beschichteten Pfanne Pflanzenöl erhitzen und die Würfel rundherum goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
Den Broccoli im zurückgebliebenen Pfannenfett braten, bis sie leicht gar sind. Sie sollten noch etwas Biss haben.
Die Sauce nochmal aufrühren und über den Broccoli gießen. Umrühren, die Tofuwürfel dazugeben und ohne weitere Hitze gut verrühren.
Die Frühlingszwiebeln darüberstreuen und sofort mit dem Reis servieren.


Tipps:
- Sobald die Sauce in der Pfanne ist, die Herdplatte abschalten, da sonst die Sauce zu sehr andickt. Die Resthitze der Pfanne reicht aus, um die Stärke und den Zucker in der Sauce anziehen zu lassen.
- Ein frischer, knackiger Salat passt wunderbar dazu
- Wer auf saucigere Gerichte steht, sollte sich vielleicht noch eine süßliche Chilisauce oder etwas Sojasauce dazu holen. Ich fands so saftig genug, aber wenn die Pfanne nur ein bisschen zu lange auf dem Ofen bleibt, kanns leicht trocken werden.

Dienstag, 7. Juni 2016

Zucchini-Spaghetti mit Räuchertofu-Carbonara

Ooooh meeeein Goooott! Sind diese kleinen flauschigen Entenküken süüüß! Eine Kollegin züchtet verschiedene Vogelarten und letzte Woche sind so kleine, gelb-braune Flauschbällchen aus den Enteneiern geschlüpft, aaaaw. Heute durften wir im Ställchen vorbeischauen und die superputzigen Babys anglotzen. Jetzt hab ich keine Ahnung wie ich die Kurve zur Carbonara kriegen soll. Mein Gehirn ist voller süßer Flauschkugeln, die tollpatschig durcheinanderhüpfen.


Also die vegane Variante der Carbonara an sich ist ja fast schon ein alter Hut. Man nehme Räuchertofu, würfel ihn klein, bruzel ihn volle Knäcke an und wenn der Schinkenduft aufsteigt, kommt eben noch so Zeug wie Sojasahne und so mit dran. Bei dieser Variante gabs noch ein paar Kullererbsen und Zucchinispiralen dazu, jippie. Als ich das erste mal vegane Carbonara vorgesetzt bekommen hab, dachte ich zuerst die Vegetarierin, die das gekocht hat, hätte echt extra für uns Fleischfresser (damals war ich noch keine Vegetarierin^^) Schinkenwürfel da reingeworfen. Das war niiicht zu unterscheiden. An diesem Rezept halte ich seit damals fest und baue alle carbonaraähnlichen Rezepte darauf auf.


Zucchini-Spaghetti mit Räuchertofu-Carbonara    
(2 Portionen)

150 g Spaghetti
1 Zucchini
100 g Räuchertofu
1/2 Zwiebel
3 EL Erbsen
250 ml Soja Cuisine
1 EL Margarine
1 EL Petersilie, gehackt
Kräutersalz, Pfeffer

Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Zucchini in Spiralen schneiden, Räuchertofu in dünne Streifen und dann in dünne Scheibchen schneiden, Zwiebel fein hacken.
In einem Wok etwas Öl erhitzen, Tofu darin kräftig anbraten, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten, Zucchini darauf geben, Erbsen, Soja Cuisine, Margarine und Petersilie dazugeben und kurz köcheln lassen, bis die Zucchini etwas weich wird.
Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken und die abgegossenen Spaghetti unterheben.

Bildchen von den Küken hab ich übrigens leider nicht. Ich hatte irgendwie immer eines in meinen Händen und konnte sie nicht hergeben um ein Foto zu knipsen ^_^

Sonntag, 7. Juni 2015

Leckerschmecker gebratener Sesamtofu auf süß-saurer Ananassoße mit GEFRO Balance

Gnaa! Da ist es wieder passiert. Ich wollte den kostbaren Rest von der leckeren süß-sauren Ananassoße in den Kühlschrank packen. Also ordentlich in einer Mikrowellendose verstaut und neben den Kühlschrank aufs Regal gestellt, dass es noch abkühlen kann bevors ab in die Kühlung geht. Dann bisschen neben dem Regal rumgewurschtelt, irgendwas zwischenreingefummelt und baaz! Irgendwie hat sichs die Dose anders überlegt. Einfach im Regal rumstehen, laaangweilig! Lieber nen kleinen Salto runtermachen, dabei den Deckel verlieren, die Hälfte der Ananassoße an den Kühlschrank, das Regal und auf den Boden schlonzen. Noo! Die leckere Soße, heul! Aber zum Glück war die Dose so rum gelandet, dass noch etwas drin geblieben ist. Also wurde angefangen die Zucchinischeibchen, Zwiebelringe, Ananasstückchen und klebrige Soße aufzuwischen, um an die Dose zu kommen. Und wie ich so mit nem Küchentuch Stückchen zusammensammelte, über die Dose hinweggreifen wollte, passierte das Unvermeidliche: Eines der aufgekratzten Zwiebelstückchen löste sich aus dem Tuch und flatschte mitten in die Dose. Bäääh, wie lecker. So ein Mist, Doppelmist. Das wars mit dem Rest leckerer Ananassoße, seufz.


Dabei hatte ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass die Soße so gut wird. Schließlich ist da Fertigzeug drin. Aber richtig tolles Fertigzeug. Nämlich Soßenpulver von GEFRO Balance. Die Marke an sich kenn ich schon lange. Die Fleischwürze nehm ich z.B. gerne für Sojafutzel, Tofu und so Sachen her. Da konnte ich bei der Anfrage die neue Produktlinie zu testen nicht widerstehen. Wenig später hab ich ein schweres Paketchen mit Gemüsebrühe, heller und dunkler Soße, Suppenpulver und Dressings auspackeln dürfen. Man liest auf den Packungen 'stoffwechseloptimiert', 'niedriger glykämischer Index', 'ohne zugesetzten Haushaltszucker' und solche Sachen. Gesundes Genießen, wie ich es auch schon von Glyx-Ernährungsideen kenne. Das macht auch wirklich Sinn, so rein wissenschaftlich, und ist erfahrungsgemäß trotzdem lecker. Ich finde man schmeckt auch deutlich, dass auf Geschmacksverstärker und Co. verzichtet wurde. Einfach lecker und natürlich. Weit entfernt von den gruseligen Glutamatbomben. Auf der GEFRO-Seite gibts auch geeignete Rezepte, wo ich gleich mal eine passende Vorlage für gebratenen Sesamtofu mit süß-saurer Ananassauce gefunden habe. Endlich wieder was mit Ananas, ich liebe es. Und es war echt schnell fertig gebrutzelt.


Gebratener Sesamtofu mit süß-saurer Ananassoße    
(2 Personen)

200 g fester Naturtofu (z.B. von Taifun)
2 EL Sojasauce
1 TL Zitronengraspaste (oder 1 Stengel frisches Zitronengras)
1 TL Koriander, gehackt

Tofu trocken tupfen, in Würfel schneiden und mit Sojasauce, Zitronengras und Koriander vermischen. Für ca. 30 min marinieren.

1 rote Zwiebel
1 kleines Stück Ingwer
3 Scheiben Ananas, frisch
300 g Brokkoli
1 kleine Zucchini
2 Frühlingszwiebeln
2 EL GEFRO Balance Dunkle Soße Kraft & Saft
2 EL Apfelessig
2 EL Agavendicksaft
geröstetes Sesamöl
1 EL Sesamsaat
Pfeffer

Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden, Ingwer fein hacken, Ananas putzen und in kleine Stücke schneiden, Brokkoli waschen und in Röschen teilen, Zucchini längs halbieren und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
GEFRO Balance Dunkle Soße in 500 ml kaltes Wasser einrühren, aufkochen und unter Rühren 1 min köcheln lassen.
Etwas Pflanzenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel, Ingwer und Ananas anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Brokkoli und Zucchini zugeben, kurz mitbraten und dann mit Apfelessig ablöschen, dunkle Soße zugießen, Agavendicksaft einrühren und ca. 5 min köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Tofuwürfel in 2 EL Sesamöl rundherum anbraten, Sesam zugeben, weiterbraten bis die Sesamsamen etwas anbräunen und mit Pfeffer abschmecken.
Die süß-saure Soße eventuell noch etwas andicken (ich mach das mit etwas angerührtem Mehl...) und mit dem Sesamtofu anrichten.
Wir haben dazu noch etwas Basmatireis gegessen.



Ob ich die Suppen groß hernehmen werde, bezweifle ich eher. Wir sind nicht so die Suppenfans, wenn dann richtig dicke Kartoffelsuppe oder sowas. Die kleinen Tütchen nehm ich aber in die Arbeit mit. Praktisch ist das ja schon. Und die Gemüsebrühe und die dunkle Soße kommen in meine Gewürzschublade, allzeit griffbereit. Die find ich super. Schade finde ich allerdings, dass die helle Soße nicht vegan ist. Dann wärs für meinen Geschmack perfekt gewesen. Seit ich gestern meine Lieblings-Kurze-Hose anprobiert habe (queeetsch) finde ich auch die Idee der Stoffwechseloptimierung durch ja, fieße Zuckerpampe mit Isomaltulose austauschen und so, super. Auf den Zug spring ich gleich auf und hoffe, dass die tuffige Hose bald wieder passt... Wer die neuen Balance Produkte mal antesten will, kann sich übrigens ein kleines Testpaket zuschicken lassen. So wurde ich damals schon bei GEFRO angefixt. Kleines Test-Sortiment probiert und schon hatten sie mich. Ich frage mich eh, ob es eigentlich noch jemanden ohne diese kleinen, roten Gefro-Messerchen im Haushalt gibt^^?

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Dienstag, 4. November 2014

Geheimzutat Reisessig: Gebratener Gemüse-Reis mit Ananas

Endlich besitze ich sie! Diese superputzigen Saucenbehälter in Tierform! Eigentlich ja totaler Grusch, schließen nicht dicht und sind für meinen Geschmack fast schon etwas zu klein. Aber hald sooo tuffig. Da schmeckt das Mittagsfresschen in der Arbeit gleich viel besser und ein kleines Schmunzeln kann man sich beim Anblick der Tierdöschen auch nicht verkneifen.


Eingeweiht wurde als erstes das Schweinchen als Behüter einer süßen Chilisauce. Zum Reindippen gabs marinierten Tofu, paniert mit reichlich Sesam, das restliche Ei vom panieren wurde zu nem Mini-Omelett und das beste im Futtertrog war der gebratene Gemüse-Reis mit Ananas. Einfach mal eben schnell aus den Resten im Kühlschrank zusammengerührt und mit etwas Reisessig abgeschmeckt wurde der unerwartet fruchtig-säuerlich lecker.


Gebratener Gemüse-Reis mit Ananas    

100 g Jasmin-Reis
1/2 Zwiebel
1 Möhre
1/4 Paprika, rot
ca. 100 g Ananas
je 2 EL Mais und Brechbohnen
Reisessig
Agavendicksaft
Sojasauce

Reis mit 750 ml lauwarmem, gesalzenem Wasser aufgießen, aufkochen und leicht sprudelnd 8 min kochen. Abgießen, mit einem Esslöffel Margarine vermischen und mit geschlossenem Deckel etwas ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel grob würfeln, Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden, Paprika in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln in einer beschichteten Pfanne ohne Öl kurz anbraten, Reis dazugeben und ca. 2 min mitbraten. Restliches Gemüse zugeben und ca. 5 min unter gelegentlichem Rühren weiterbraten. Reisessig mit Agavendicksaft, Sojasauce und einer Prise Salz verrühren und über den Reis geben. Kurz unterrühren und am besten noch heiß servieren.

Außerdem gabs bei mir noch marinierten Naturtofu, den ich mit Sesam paniert und dann schön kross rausgebruzelt habe. Zum dippen eine süße Chilisauce, wie man sie für die Frühlingsrollen kennt. Passte alles wunderbar zum fruchtigen Gemüsereis.

Donnerstag, 28. August 2014

Ich brauch was Eingerolltes, Lappiges, Ananasiges...

Es war wieder so weit. Wraps, ich brauchte Wraaaps. Erstmal fleißig trainieren gegangen und dann mit massig Kohldampf daheim wieder angekommen... Fies, wenn dann noch ein paar Tortillalappen rumliegen und im Kühlschrank fuzelige Reste rumgammeln. Darunter Ananas! Also ab mit den Zucchini-, Mais- und Ananasüberbleibseln in die Pfanne, dazu noch angebruzeltes Tofuzeug für mehr Rohstoffe im Futterröllchen. Und schließlich alles mit geschmackveredelnden Begleitern aka Wilmersburger und Co in die Mehllappen gewickelt. Hurtig die Wraps auf einen Haufen geworfen und mit Handtuchturban Emails checkend gierig reingemümmelt. Oleole. In dem Moment natürlich geschmacklich top, auch wenn das Majozeug etwas zu dominant war. Einfach nur Sojasahne wär besser gewesen.


Tofu-Wraps mit Zucchini, Mais und Ananas    
(Für eine ausgehungerte Person)

3 Tortillafladen
2 Scheiben Ananas
3 EL Mais
1/2 Zucchini
75 g Tofu, natur
1 EL Tomatenmark
3 EL Wilmersburger
Mayo
Paprikapulver, Hähnchenwürze
Cayennepfeffer, Kräutersalz

Ananas in Stücke schneiden, Saft auffangen. Zucchini in dünne Scheibchen hobeln, den Tofu würfeln.
1-2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, etwas Hähnchenwürze zugeben und die Tofuwürfel darin von allen Seiten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
Zucchini in die Pfanne geben und etwas anbraten, Ananas, Mais und Tomatenmark zugeben und ca. 2 min unter Rühren mitbraten. Tofu wieder dazugeben. Mit Paprika, Cayennepfeffer und Kräutersalz würzen und mit einem Schuss Ananassaft ablöschen.
Tortillafladen erwärmen, jew. mit einem Klecks Mayo bestreichen, 1 EL Wilmersburger darauf streuen, ein Drittel der Tofumischung darauf verteilen und zu Taschen zusammenfalten.

Sonntag, 24. August 2014

Pastapasta - Cremige Tomaten-Gemüse-Sauce

So eine Nudelsauce auf cremiger Tomatenbasis geht doch immer, das wird immer lecker. So wars auch bei dieser Zusammenstellung. Erbsen, scharf angebratener Räuchertofu (das schmeckt dann wie kleine Räucherschinkenwürfelchen), Paprika und Cherrytomaten, die fünf Minuten vorher noch am Strauch in der Sonne baumelten, waren zuletzt die bunten Begleiter zur Tomatencreme. Wir fandens echt lecker und werden wieder auf die Kombi zurückgreifen. Unsere Tomatenpflänzchen schauen so aus, als ob wir da noch öfters die Gelegenheit dazu haben werden. Fleißige Pflänzchen. Nur doof, dass ich Tomaten roh überhaupt nicht mag:P Die müssen alle verpampt werden, oder verschenkt, das geht auch immer gut;)


Linguine mit cremiger Tomaten-Gemüse-Sauce 
(2-3 Portionen)

250 Nudeln (z.B. Linguine)
30 g Räuchertofu
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 Paprika, gelb
1 Hand voll Erbsen
1 Dose stückige Tomaten (400g)
1 EL Tomatenmark
100 ml Sahne
ein paar Cherrytomaten
Cayennepfeffer, Kräutersalz, Paprika, Basilikum
Salz, Pfeffer, Zucker

Nudelwasser aufsetzen.
Zwiebel würfeln, Tofu in dünne Stückchen, Knoblauchzehe in sehr dünne Scheibchen, Paprika in kleine Würfel schneiden und Basilikum fein hacken.
Nudeln al dente kochen.
Inzwischen Tofu in etwas Öl braun anbraten, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Knoblauch kurz mitbraten und mit Tomaten ablöschen. Aufkochen und Tomatenmark, Erbsen und Paprika zugeben.
Sahne unterrühren, kurz einköcheln lassen und mit Gewürzen abschmecken.
Cherrytomaten halbieren und unter die Sauce heben. Auf die Nudeln damit und Futteraufnahme starten!

Dienstag, 29. Juli 2014

Mehr Burger! Wie wärs mit Tofu-Gemüse-Bratlingen?

Burgertime! Burger gehn immer. Und seit aus meinem Speiseplan der einfallslose Fleischpflanzerlburger verschwunden ist, wurde es ziemlich bunt. Ich hab schon Reispflanzerl gezaubert (Jawoll, gezaubert, weil die so genial sind, sogar Brutalo-Fleischfresser haben sich die schon bis zum Platzen reingeschossen), die unfassbar zarten, an Minischnitzelchen erinnernden Tofuschnitzel gebruzelt und meinen neuen Favoriten, die soo leckeren Gemüseburger von Frl. Moonstruck reinschnaboliert. Aber ich habe noch nicht genug, jamjam! Ich wollte Tofu und Gemüse zu einer geschmackvollen, von Burgerbrötchen und feinem Gemüse umschmeichelten, Symbiose verhelfen. Heraus kamen diese schmatzig leckeren Tofu-Gemüse-Bratlinge, die auch kalt am nächsten Tag auf nem Semmelchen supergut geschmeckt haben. Da haben die Kollegen doof geglotzt, als ich meine Döschen ausgepackt habe und meinen Burgerturm gebaut habe, muhaha. Oh, war das lecker.


Tofu-Gemüse-Bratlinge   
(ergibt 6-7 Bratlinge)

3 Möhren
1/2 Zucchini
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Hand voll Sojasprossen
1 Knoblauchzehe
200 g Tofu
3 EL Mehl
5 EL Semmelbrösel
1 Ei (oder 1 EL Ei-Ersatz)
Petersilie, Liebstöckel, Paprika
Kräutersalz, Cayennepfeffer

Möhren und Zucchini schälen und grob raspeln. Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und zu den Raspeln geben. Mit Salz bestreuen, durchkneten und 10 min ziehen lassen.
In der Zwischenzeit Knoblauchzehe fein hacken, Tofu mit einer Gabel zerbröseln und beides in eine Schüssel geben. Mehl, Semmelbrösel und Ei dazugeben. Gemüse etwas auspressen und mit den Sojasprossen in die Schüssel geben. Mit Gewürzen kräftig abschmecken (besonders bei der Petersilie nicht sparen) und mit den Händen verkneten. Falls es zu matschig scheint, einfach Semmelbrösel dazuwerfen bis die Masse gut formbar wird.
Bratlinge formen und in etwas Öl von beiden Seiten knusprig anbraten.

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