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Freitag, 15. Dezember 2017

Weihnachtsbäckerei: Zitronige Marzipan-Plätzchen [vegan]

Heute war ich noch in einem Laden zum Bestellungen abholen und schon bin ich durch mit den Weihnachtsgeschenken, yeah! Ich hoffe meinen Eltern fällt nicht noch irgendwas ein das ich am 23. dann in einem Einkaufszentrum mitten in der Stadt besorgen muss. Das ist Mord und Totschlag! Hupende Autos, Parkplatznot, genervte Muttis, motzige Papis, quengelnde Kinder, Gedränge, Geschubse, Last-Christmas-Gedudel, Parfümwolken, alles worauf man sich an so nem Samstag nachmittag eben freut. Ich bin für gammeln in der Wohnung oder vielleicht auch hysterisch Last-Minute-Pralinen basteln.


Mit Plätzchen backen bin ich noch nicht ganz fertig, es fehlen noch Linzer-Würfel (mach ich nach dem Rezept von der Linzer-Torte *klick) und Aprikosen-Schweineöhrchen (einfach Blätterteig mit Marmelade, Mandeln und Hagelzucker). Ein Rezept hab ich aber noch für euch. Und zwar von den Marzipan-Plätzchen die ich dieses Jahr das erste mal gemacht hab. Die sind echt super geworden. Schön zitronig und superschön zu verarbeiten, das ist mir bei Ausstechteig schon auch wichtig. Vom Marzipan schmeckt man gar nicht so viel, aber macht trotzdem den feinen Unterschied zu normalen Keksen.


Zitronige Marzipan-Plätzchen, vegan      
(Ca. 250 Stück, bei eher kleineren Ausstechern)

200 g Marzipan
1 Pck CitroBack (oder fein geraspelte Schale von einer Zitrone)
3 EL Zitronensaft
135 g Alsan (vegane Butter)
270 g Mehl, Typ 405
100 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker

150 g Puderzucker
Zitronenaroma
Zuckerstreusel

Marzipan in Flocken rupfen und mit Zitronenschale und -Saft in eine Schüssel geben. Kurz leicht anwärmen (in der Mikrowelle) und mit dem Handrührer vermixen.
Butter ebenfalls etwas erwärmen, dass sie weich ist aber noch nicht flüssig. Zur Marzipanmasse geben und gut vermixen.
Mehl, Puderzucker und Vanillezucker vermengen und nach und nach unter die Marzipan-Butter-Masse kneten (mit Handrührer und Knethaken) bis ein glatter Teig entstanden ist.
In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank erkalten lassen.


Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 4 - 5 mm dick ausrollen und Förmchen ausstechen. Auf mit Backpapier belegten Bleche legen.
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) 9 min backen, bis die Ränder ganz leicht Farbe annehmen (nicht länger, sonst werden sie zu keksig^^).
Gut auskühlen lassen.

Puderzucker mit etwas Zitronenaroma (bei mir nur 2 - 3 Tropfen) und ca. 3 EL heißem Wasser zu einem eher dicken Guss anrühren. Lieber erstmal weniger Wasser und dann nachgeben, dass es nicht zu flüssig wird.
Die Plätzchen mit dem Zuckerguss bestreichen und mit Zuckerperlen bestreuen. Fest werden lassen und dann luftdicht verpackt aufbewahren.


Sonntag, 10. Dezember 2017

Weiße Schoko-Crossies mit Aprikose [vegan]

Am Freitag durfte ich den ganzen Tag im Home Office auf zwei Leute warten, einmal Rauchmelder-Tester (ab 8:15) und später Heizungs- und Wasserableser (ab 13:15). Besonders der Termin um 8 machte mich etwas fertig, weil Tags davor unsre Nikolausfeier war und ich nicht viel Schlaf abbekommen hatte. Da ich aber eh aufstehen musste sollte die Zeit auch sinnvoll genutzt werden. An arbeiten war erstmal nicht zu denken, mein Gehirn war Gemüse.


Aber zombiehaft Schoko-Crossies basteln müsste hinhaun. Also wurden nach und nach Crossies zusammengebaazt (der Rauchmelderfutzi kam um halb11, grr), noch ein Marzipan-Stollen gebacken, geduscht, mehr Crossies hindrappiert (der Heizungs/Wasser-Typi kam um kurz vor 4, gnaa), dann Mittag gegessen, Emails gecheckt, Training, Kuchen backen für'n Spieltag am Samstag uuund Ende vom Lied: Ich hab Schoko-Crossies aus 1 kg Schokolade, nen goilen Stollen, zwei Siege am Spieltag und einen vermuskelkaterten Sonntag an dem ich noch meine Arbeit vom Freitag nachholen musste.


Weiße Schoko-Crossies mit Aprikose      
(Ca. 30 Stück)

200 g Schokolade (hier iChoc White Vanilla)
Ca. 3 Handvoll Cornflakes
2 Softaprikosen

Schokolade grob hacken, Aprikosen in sehr kleine Würfelchen schneiden.
Schokolade im Wasserbad schmelzen. In eine vorgewärmte Schüssel füllen (z.B. eine Müslischale).
Mit so viel Cornflakes mischen, dass sich gerade noch über alle Flakes Schokolade verteilen lässt.
Aprikosenwürfel unterheben.
Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf Backpapier oder Butterbrotpapier drappieren. An einem kühlen Ort erkalten lassen.


Die Schoko-Crossies kann man fröhlich mit allem möglichen kombinieren. Cranberries, Cashewnüsse, Mandeln, Krokant, Knister-Krispies, ... Oder einfach coole Schokoladensorten hernehmen, wie hier mit weißer Erdbeer-Schokolade. Die Schokoladen hab ich in 500g-Portionen beim Schoko-Outlet bestellt, hehe. Die haben auch die veganen Sorten von Vivani und iChoc.


Und jetzt noch mal ein Bild von den weißen Crossies weil ich die Fotos fleißig bearbeitet habe und sie dann auch gefälligst gepostet werden ;)


Was würdet ihr denn in eure Schoko-Crossies-Kreation packen?

Montag, 4. Dezember 2017

Weihnachtsbäckerei: Überleckere Nougatstangen [vegan]

Nachdem ich jedes Jahr gnadenlos abgestunken hab, was Plätzchenbackausdauer angeht, solls dieses Jahr mal hinhauen. Eine selbst gebackene, einigermaßen ansehnliche Plätzchenauswahl. Ich hab mir mal sieben Sorten vorgenommen, das sollte machbar sein. Und weil Mutti ja wie immer so ca. 15 Sorten raushaut ist es nicht so einfach noch Sorten zu finden die's dann nicht eh schon gibt (in unübertrumpfbar lecker noch dazu). Eines machte es wenigstens einfacher: Wenn ich schon neue Rezepte backe, dann doch gleich vegan. Und schon waren jede Menge Ideen da.


Eine der besten Sorten sind diese Nougatstangen. Gefunden hab ich das Rezept bei Vegane Liebe. Kein Ei-Ersatz-Gedöns sondern einfache Zutaten, vielversprechende Kombi. Und es wurde suuuuperlecker! Der Duft der mürben Nougat-Kakao-Stangerl hält sich in meiner Speisekammer und man muss immer mal wieder reinschnüffeln weils so gut ist, hihi. Auch echt toll verarbeitbar der Teig sowie die fertig gebackenen Stäbchen. Kein kleben, bröseln oder brechen. Wir sind total begeistert. Wirklich meine besten Nougatstangen, jede unvegane Variante mit eingerechnet. So genial, juhu!


Nougatstangen, vegan      
(200 - 250 Stück)

250 g Alsan (vegane Butter, fester als Margarine)
100 g Puderzucker
2 EL Vanillezucker
200 g Apfelmus
1 geh. TL Zimt
1 Prise Salz
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Haselnüsse, gemahlen
40 g Kakao (nicht Kabapulver)
1 EL Johannisbrotkernmehl (oder Sojamehl, Stärke, ...)
125 g Nougat (z.B. von Ruf)
100 g Kuchenglasur, Kakao (oder Zartbitterschokolade)

Alsan ca. 1 Stunde vor Beginn aus dem Kühlschrank nehmen, dass sie etwas weich wird.
Alsan, Puderzucker, Vanillezucker, Apfelmus, Zimt und Salz mit dem Handrührer (mit den Rührbesen) vermixen.
In einer extra Schüssel Mehl, Backpulver, Haselnüsse, Kakao und Johannisbrotkernmehl vermengen.
Die Mehlmischung portionsweise zum Alsan-Zucker-Mix geben und unterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
Den Teig in einen (stabilen!) Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf mit Backpapier belegte Bleche ca. 5 cm lange Würschtl spritzen. Der Teig ist eher fester, also den Spritzbeutel gut umfassen und mit Gefühl drücken, dass kein zu großer Druck auf die Tülle entsteht und euch dann mit einem Ruck alles rausploppt oder der Beutel einreisst.
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) 8 min backen.


Ich hab immer ein Blech gebacken und derweil das zweite Blech mit neuen Teigwürschteln bestückt, oder einen Backpapierbogen bis das Blech etwas abgekühlt war.

Optional für die Monks: Teigstangen paarweise sortieren, dass möglichst gleich große und gekrümmte Stangerl zusammen kommen ;)

Wenn dann alle Teigstangen abgekühlt sind, das Nougat in einen Gefrierbeutel geben und auf die Heizung legen bis es sich weichkneten lässt. Dann wie einen Spritzbeutel nehmen und die untere Ecke ganz klein abschneiden, dass ein ca. 1 mm großes Löchlein entsteht.
Etwas Nougat auf die platte Seite einer Stange spritzen, zweite Stange auflegen und so weiter bis alle Teigstangen oder das Nougat verbraucht sind. Bei mir ist es genau aufgegangen, falls es bei euch knapper wird mit dem Nougat, die restlichen Stangen einfach mit Marmelade zusammenkleben. Kühl lagern dass das Nougat wieder fest wird.

Die Kuchenglasur im Wasserbad schmelzen, beide Enden der Nougatstangen eintauchen und erkalten lassen.
Luftdicht verpackt an einem kühlen Ort lagern. Sie schmecken allerdings sofort so lecker, dass das mit dem Lagern schwierig wird ;)


Es freut mich ja immer wieder wenn vegane Varianten noch leckerer sind wie die 'Originalen'. Zum Beispiel der vegane Eiersalat, Mandarinen-'Käsesahne'-Torte oder supercremige Ajvar-Erbsen-Pasta. Jetzt hab ich auch ein übergeniales Plätzchenrezept gefunden, und es gibt noch ein paar mehr... hehe.

Kennt ihr eigentlich schon die coolen Polaroid-Rätsel von fressen und gefressen werden? Schaut mal rein wenn ihr lustige Rätsel mögt. Jedes Jahr zum Advent gibt's ein paar Rätselrunden :)

Freitag, 15. Juli 2016

Knuffige Pinguin-Cookies mit einer Prise Pingu-Facts

Ja, auf meinem Blog gehts öfters mal um putzige Tiere. Da wird über den zuckersüßen, nektarschlürfenden Bilchbeutler, lustige Kuskus-Tiere oder knuffige, babyfleckchenfellige Schabrackentapire geschwafelt und ganz hinterlistig die ein oder andere Info zum Tierchen eingestreut. Gleich was dazugelernt, ha! Heute beginnen wir mal passend zum Rezeptchen mit ein paar lustigen Fakten über Pinguine:
- Wenn sie niesen, werden sie dadurch Salz los, da sie beim rumtauchen Salzwasser schlürfen. Das geschluckte Salzwasser wird über spezielle Salzdrüsen oberhalb der Augen gefiltert.
- Der lustige Frack hat natürlich einen Grund: Durch den schwarzen Rücken sieht man sie vor dem dunklen Meeresgrund nicht und der helle Bauch tarnt sie von unten vor der hellen Wasseroberfläche.
- Das berühmte Pinguinkuscheln ist ein wohlkoordiniertes Kuscheln, bei dem durch wellenartige Bewegung in der Gruppe jeder mal in die wärmende Mitte kommt.
- Pinguine verlieren ihre Federn einmal im Jahr komplett und sind so ca. fünf Wochen an Land gebunden, bis das neue Gefieder gewachsen ist. Erst nach der 'Mauser' ist die schützende Ölschicht wieder intakt, dass die Pinguine wieder im Wasser Futter fangen können.
- Da Pinguine am Festland keine natürlichen Feinde haben, schrecken sie auch vor Menschen nicht zurück und erforschen gerne sehr interessiert die humanen Eindringlinge.


Außerdem machen sich Punguine super als putzige Vorlagen für süße Cookies! Mit nem ganz einfachen Vanilleteig sind die Keksrollen schnell zusammengerollt und in pinguinförmige Scheibchen geschnitten. Mit Schokolade noch Gesicht, Flügel und Watschelfüßchen draufgepinselt und schon sind die goldigen Cookies fertig.


Pinguin-Cookies    
(Ca. 50 Stück)

225 g Butter
3/4 Cup Zucker (170 g)
1/2 Cup Puderzucker (60 g)
2 EL Vanillezucker
2 Eigelb
3 Cups Mehl (360 g)
Lila Lebensmittelfarbe (bei mir rosa und blau)
Optional: farblich passendes Fruchtpulver (z.B. Cassis)

Butter mit Zucker, Puderzucker und Vanillezucker cremig rühren. Eigelb unterrühren. Mehl zugeben und zu einem Teig verkneten.
Den Teig in 1/3 und 2/3 Portionen aufteilen. Die 2/3-Portion mit Lebensmittelfarbe und evtl. mit Fruchtpulver anfärben (Mit Fruchtpulver wird der Teig aber leicht bröselig).

Aus dem hellen Teig eine Rolle von ca. 2 cm Durchmesser rollen (Man braucht keine besondere Unterlage, der Teig ist so buttrig, dass nix anklebt). Den dunklen Teig rechteckig ausrollen, mit einem dickeren Streifen in der Mitte, so dass er um die helle Rolle geschlagen werden kann und eine Eiform dabei entsteht. Dann die helle Rolle auf den lila Teig legen, zusammenrollen und etwas andrücken.

Mit einem scharfen Messer Cookies von der Rolle schneiden. Man kann auch noch ganz gut mit den Fingern etwas an der Form rumkneten, dass sie schön pinguinförmig werden.

Bei 160°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Ofen ca. 15 min lang backen. Dann aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.

Mit Schokolade Gesicht, Flügelchen und Füßchen aufmalen. Für den Schnabel und die Füßchen hab ich weiße Schokolade mit gelber Lebensmittelfarbe gefärbt.


Wie komm ich eigentlich genau jetzt auf diese lustigen knubbligen Pinguin-Cookies? Das ist ganz einfach, bei Zorra's Kochtopf gibts gerade ein Blogevent namens 'Mit Essen spielt man doch''. Sarah von 'Kinder kommt essen' hat sich dieses lustige Thema überlegt und ruft auf zu witzigen, hübschen, abgefahrenen Futterbeiträgen. Auf den letzten Drücker bin ich also mit meinen kleinen Pinguin-Cookies auch noch dabei :)


Samstag, 12. Dezember 2015

Aus der Platzerlfabrik: Vanillekipferl mit Haselnuss [vegan]

Mmmmh jam jam jam! Diese Vanillekipferl sind sowas von gut. Ich find das Haselnussige einfach total lecker. Und dass sie vegan sind, merkt man mal wieder rein gar nicht. Das erste mal hab ich sie bei nem VEBU-Stand probiert und war ganz verliebt in die nussigen kleinen Vanillekipferl. Zum Glück lag das Rezept aus und ich habs gleich (mit minimalen Abänderungen) nachgebastelt. Man könnte dieses Jahr fast meinen ich wäre unter die Veganer gegangen mit meinen Plätzchenrezepten. Aber eins hat sich doch untergeschlichen, das vollgas mit Butter ist. Muss nur noch abklären, ob dieses Oma-Geheimrezept freigegeben wird ;) Derweil gibts aber erstmal die haselnussigen Vanillekipferl.


Vanillekipferl mit Haselnuss      
(Ca. 150 Plätzchen)

300 g Mehl
100 g Zucker
200 g Alsan (feste, vegane Margarine)
100 g Haselnüsse, gemahlen
2 EL Vanillezucker
1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma
Puderzucker + Vanillezucker zum Bestäuben

Aus Mehl, Zucker, Margarine, Haselnüssen, Vanillezucker und Butter-Vanille-Aroma einen Teig herstellen. Abgedeckt mind. 1 h kühl stellen.
Aus dem Teig kleine Hörnchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 10 bis 12 min backen.
Komplett auskühlen lassen und mit vanilliertem Puderzucker bestäuben.


Es ist etwas mühsam die vielen Hörnchen zu formen, aber irgendwie machts auch Spaß, Würschterl rollen, schön hinbiegen, Enden zuspitzen, und wieder von vorn. Bis man eine ganze Kipferl-Armee hat.


So, jetzt wirds dann aber mal wieder Zeit für was Herzhaftes. Was ich an Weihnachten koche, weiß ich auch noch gar nicht und hab noch nix ausprobiert. Puh. Am liebsten was in der Richtung cooles Salati, dann geniales Hauptgangdingens (noch total planlos) und danach was Cremiges, vielleicht brûléeig :)

Sonntag, 29. November 2015

Start der Weihnachtsbäckerei: Schneebällchen [vegan]

Waaah überall Plätzchen, tonnenweise, auf allen Blogs gibts schon gefühlte 100.000 verschiedene weihnachtliche Keksteile. Mutti hat auch schon Sorte Nummer 15 oder so durch. Nur ich gammel hier plätzchenlos rum, kann mich einfach nicht aufraffen. Zum Glück konnte eine Freundin für einen veganen Infostand ein paar Plätzchen gebrauchen, so dass ich doch mal meinen Arsch vom Sofa wälzte und endlich mal startete. Aber ein veganes Plätzchen hab ich glaub echt noch nie gebacken. Und fand auch nichts richtig Ansprechendes. Es sollte ja super veganisierbar sein, oder eh schon vegan und trotzdem natürlich vollgas goil. Letzte Woche in der Arbeit kamen wir dann wieder auf ein Rezept von letztem Jahr, als ne Kollegin abartig leckere Schneebälle oder so dabei hatte. Und die waren easy veganisierbar, oleole. Und jo Mann, sind die genial geworden. Schön luftig und irgendwie crunchy, angenehm süß und genau richtig vanillig, aah, süüper. Ich nenne sie jetzt mal Schneebällchen, weil sie so schön putzig, weiß und puderzuckrig sind.


Schneebällchen      
(90 Plätzchen)

250 g Alsan (vegane, feste Margarine), weich
150 g Puderzucker
1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma
125 g Mehl
250 g Stärke
2 EL Vanillezucker

Weiche Alsan mit Puderzucker und Butter-Vanille-Aroma schaumig schlagen. Mehl, Stärke und Vanillezucker unterrühren. Den Teig ca. 1h kalt stellen.
Kirschgroße Kugeln formen, auf mit Backpapier ausgelgte Backbleche verteilen (bei mir passten genau 30 drauf) und mit einer Gabel platt drücken, dass die Zinken sich abzeichnen.
Im vorgeheizten Ofen bei 160°C (Umluft) 10 - 15 min backen.
Sofort vom Blech ziehen, abkühlen lassen und komplett erkaltet mit Puderzucker bestäuben.


Man kann die Plätzchen natürlich auch klassisch mit Butter machen. Dazu einfach die Margarine zu gleicher Menge mit Butter ersetzen und das Butter-Vanille-Aroma weglassen oder dafür etwas Vanille pur dazugeben.

Ich bin übrigens übelst stolz auf meine tuffig beleuchteten Plätzchenfotos ^_^ Für meine Verhältnisse voll aufwändig produziert, mit Deckchen überm Sessel als Hintergrund, weißem Regaldingens als Reflektor, rumtrappierter Lichterkette, rumrobben aufm Boden und verrenken beim Fotos knipsen... Ja, so Foto-Untergründe und bequem aufm Tisch fotografieren wär auch zu einfach :P


Mit meinen supertuffigen Schneebällchen bin ich auch gleich noch bei Maras Weihnachtsevent bei Life is full of goodies dabei. Bis 6.12. haben alle noch Zeit mit zu machen und haben damit die Chance auf mega tolle Preise! Gleich mal rübersurfen und weihnachtlich losbacken, -kochen, -schmoren, -mixen, usw.

Mehr Weihnachtsrezepte finden sich hier *klickiklick

Sonntag, 17. Mai 2015

Neue Lieblingscookies: Supersofte Chocolate Fudge Cookies

Beinah wärs mir mit den Schokocookies genauso gegangen wie mit der superfluffigen Pizza zuletzt: Aufgefuttert bevor ein Foto geknipst wurde. Zum Glück kam dann doch noch unerwartet die Sonne raus und wenigstens die Cookies konnte ich knipsen. Kurz bevors sie restlos vernichtet wurden. Für die Pizza war es schon lange zu spät, da war die Gier aufs Futter zu groß um noch an den Fotomaten zu denken.
Ja also die Cookies. Genauer gesagt waren es Chocolate Fudge Cookies. Die sind echt der Wahnsinn. Sowas von weich, saftig und määächtig schokoladig. Wooh! Die Tester waren auch total begeistert und haben sich trotz voller Wampe gleich noch einen hinterher gestopft. So gehört sich das :]


Chocolate Fudge Cookies 2.0    
(ca. 20 Cookies)

125 g Kuvertüre, Zartbitter
100 g Butter
100 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
2 Eier
30 g Mehl
30 g Kakao
1 gestr. TL Backpulver

Kuvertüre mit Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen.
Zucker, Vanillezucker und Eier cremig schlagen. Mehl, Kakao und Backpulver mischen.
Abgekühlte Schokoladenbutter zur Eicreme geben, untermixen. Mehlmischung dazugeben und zügig unterrühren.
Backbleche mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel Häufchen darauf setzen (Abstand lassen).
Im vorgeheizten Ofen bei 160°C (Umluft) ca. 12 min backen.


Mmmh, so zart und schokoladig. Am liebsten würd ich sie gleich wieder backen... Die Zutaten dafür hab ich ja immer im Haus, da wären heute abends eigentlich nochmal ein paar weiche schokoladige Kekse drin. Oh no. Doof, dass ich erkältet bin und Schokolade meinem Hals dann immer fies zusetzt, buhu. Also schnell gesund werden und dann wieder leckere Schokoflufficookies futtern. Plan!

Sonntag, 5. April 2015

Knusprig, bunt und zuckersüß: Sugar Sprinkle Cookies

Wie gewonnen so zerronnen... Da findet man ein lange verschwundenes Rezeptchen wieder und wenn man es endlich backen will ist es schon wieder verschollen. Merke: DinA7-Zettelchen sind nicht gerade die perfekten Rezeptehüter. Alles wurde abgesucht, sogar der schon instabile Berg (oder eher Berge) auf meinem Schreibtisch wurde durchwühlt (und endlich aufgeräumt, yay), aber das Zettelchen ließ sich nicht blicken. Wie ich gestern allerdings dann eine Postkarte an die Magnettafel pinnen wollte ist es mir plötzlich in die Augen gesprungen, aaaah. Natürlich, hab ichs also doch aufgeräumt *hust. Extra an die Pinnwand geheftet, damit ichs auch gleich wieder finde. Äh, naja, immerhin hats mit etwas Zeitverzögerung ja dann doch funktioniert. Es gibt eeendlich Sugar Sprinkle Cookies!


Ich hab sie schon in drei verschiedenen Varianten gemacht. Ganz normal mit Butter und Ei, dann mit Ei-Ersatz und Becel und dann noch einen Teil mit Banane statt Ei-Ersatz. Bei der Geschmacksprobe kams wies kommen musste, jeder fand eine andere Variante am besten, na toll. Also hab ich auch gestern die (vegane) Bananen- und die Ei-Version gebacken, konnte mich selbst nicht entscheiden;)


Sugar Sprinkle Cookies      
(16 Stück)

40 g Margarine
40 g Butter, weich (oder Alsan)
50 g Zucker, weiß
50 g Rohrohrzucker
1 EL Vanillezucker
1 Ei (oder 1/2 reife Banane, zu Brei zerdrückt)
75 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
50 g Haferflocken
3 EL Zuckerstreusel

Margarine, Butter (oder Alsan), weißen und Rohrohrzucker, Vanillezucker und Ei (bzw. Bananenbrei) cremig rühren.
Mehl und Backpulver unterrühren. Haferflocken und Zuckerstreusel unterziehen.
Mit einem Esslöffel ca. walnussgroße Klekse auf mit Backpapier belegten Backblechen verteilen (8 pro Blech).
Im vorgeheizten Ofen bei 165°C (Umluft) 15 bis 20 min backen, bis die Cookies anbräunen.
Fertige Kekse mit dem Backpapier vom Blech ziehen (sie sind heiß noch sehr weich) und auskühlen lassen.


Wenn man ganz genau hinschaut erkennt man sogar einen Unterschied zwischen Bananen-Sugar Sprinkle und normalem Cookie. Die mit Banane werden etwas flacher und bräunen auch beim Backen deutlich schneller an. Die Bananencookies muss man übrigens extra luftig lagern. In einer komplett verschlossenen Dose werden die zu Gummi:P Lieber nur in Butterbrotpapier einschlagen und gar nicht groß eindosen.

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