Dienstag, 21. Februar 2017

Knusprige Süßkartoffel-Burger ohne Matschepampe

Es gibt wieder einen Neuzugang im Burger-Bratling-Repertoire! Diesmal mit Süßkartoffeln, hab ich echt noch nie selbstgemacht. In erster Linie weil die Konsistenz immer so arg matschig ist bei Süßkartoffel-Bratlingen. Bei dem Rezept kommen die Dinger aber nicht als Püree, sondern roh und gehobelt ins Pflanzerl. Dadurch wird der Bratling nicht zu nem traurigen, zerquetschten Lappen im (und besonders außerhalb vom) Burgerbrötchen, sobald man einmal reingebissen hat.


Natürlich ist das Teil immer noch weicher als ein Reispflanzerl oder Linsen-Bratling, aber eben nicht zu weich. Die Süßkartoffelraspel bringen da echt ne coole Textur mit rein. Und auuuußerdem entschädigt der Geschmack sowieso jedes noch so kleine Gematsche! Die Süßkartoffel-Pflanzerl schmecken nämlich so wahnsinnig lecker. Supereinfache Zutatenliste und trotzdem burner Geschmackserlebnis. Wahn. Super. Holdrioo. Man muss sie einfach mal probiert haben. Auch kalt in der Lunchbox supergut! Männchen hätte sich beinah noch nen dritten Burger reingepresst, war dann aber doch vernünftig.


Süßkartoffel-Patties    
(10 - 12 Stück, ich hab 6 normale und viele Mini-Bratlinge gemacht)

2 Süßkartoffeln (ca. 700 g)
1 Dose Kichererbsen (400 g)
1 rote Zwiebel
3 EL Ei-Ersatz-Pulver oder Kichererbsenmehl
Semmelbrösel, Mehl
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer
5 EL Semmelbrösel
3 EL Sesam

Süßkartoffel schälen und grob reiben, Kichererbsen mit einer Gabel zermatschen, Zwiebel fein würfeln. Alles mit dem Ei-Ersatz-Pulver in eine Schüssel geben, ein paar Esslöffel Semmelbrösel und Mehl zugeben und mit den Händen verkneten. Wenn die Masse noch sehr 'nass' ist, mehr Mehl zugeben. Mit Salz, Pfeffer, 2 TL Paprika und 1/2 TL Cayennepfeffer kräftig würzen. 10 min ziehen lassen.
5 EL Semmelbrösel mit 3 EL Sesam mischen, in einen kleinen Teller geben. Aus der Masse Bratlinge formen und im Bröselgemisch wenden, etwas andrücken.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen (eher zu viel als zu wenig^^), Bratlinge von beiden Seiten goldbraun anbraten (bei mir so Stufe 6,5 oder 7 von 9). Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.


Die Burger dann nach Belieben zusammenbauen. Wir hatten Sesambuns, die wir im Backrohr angegrillt haben, Chilisauce, Dijonsenf, Salat, gehobelte rote Zwiebel, Gurke, Essiggurke, scharfe Peperoni, Avocado und dazu noch ein paar Kartoffel-Wedges, jawoll.


Es wurden echt einige Pflanzerl, huiui. Da war für zwei Mittage noch was übrig (hab dafür extra welche im Mini-Format ausgebacken) und zwei große Bratlinge wanderten noch ins Gefrierfach.

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