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Sonntag, 2. Juni 2019

Veganer Tapas-Abend ♡

Wenn man ein bisschen Muse zum Köcheln mitbringt empfehle ich ja mal einen Tapas-Abend zu machen. Ein paar Sachen vorbereiten und dann am Abend noch ein bisschen zusammen schnippeln und es kommt ganz stressfrei ein bunter Mix auf den Tisch. Wir hatten zuletzt diese Kombi: Natürlich klassische Patatas Bravas, dann erstaunlich leckeren Feto mit Walnuss-Vinaigrette, marinierte Zucchini, mediterrane Ofen-Champignons, Röst-Gemüse aus Fenchel und Paprika, Knoooblauch-Baguette, eine Riesenschüssel bunten Salat und vegane Aioli (die war allerdings gekauft^^).

Veganer Tapas-Abend

Uns hat alles super geschmeckt, so dass bei vier Leuten nur eine Mini-Mini-Portion übrig blieb. Mein Favorit war der Feto, wobei insgeheim ja immer die Kartoffeln gewinnen, denn ohne Patatas Bravas geht nix ;) Und die Champignons lagen auch recht hoch im Kurs. Oh und auf keinen Fall das Knoblauch-Baguette vergessen, ich finde es immer schlimm wenn es keins im Tapas-Lokal gibt, denn wir liiieben es.


Feto mit Walnuss-Vinaigrette
1 Pck Feto (von Taifun, ersatzweise 200 g Naturtofu)
1 kleine Zwiebel
10 Walnüsse
3 EL Agavendicksaft
3 EL Sherryessig oder Weißweinessig
Pflanzenöl, Salz, Pfeffer

Zwiebel sehr fein hacken, Walnusskerne fein hacken. 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel bei schwacher Hitze 3 min anschwitzen. Agavendicksaft dazugeben und für weitere ca. 5 min garen, die Zwiebeln sollen weich werden aber nicht braun. Essig zugeben und etwas einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.
Feto in Scheiben schneiden, in einer Pfanne in wenig Öl von beiden Seiten anbraten und mit der Walnuss-Vinaigrette getoppt servieren.
Die Vinaigrette hatte ich schon vorbereitet. Am Abend dann nur den Tofu frisch angebraten und die fertige Vinaigrette drauf.


Patatas Bravas
8 mittelgroße Kartoffeln
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 Chilischote
1 EL Ajvar, mild
1 EL Sherry-Essig (oder anderen Essig)
1 Glas Tomaten, gehackt (420 ml)
150 ml Weißwein (oder Gemüsebrühe)
Salz, Pfeffer, Zucker

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Mit etwas Pflanzenöl, Salz und Paprika marinieren. Auf einem Backblech ausbreiten und bei 180°C Umluft ca. 30 min backen bis die Kartoffeln gar sind.
Für die Bravas-Sauce die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, Chilischote fein hacken.
Zwiebelwürfel in etwas Öl glasig dünsten. Knoblauch, Tomatenmark, Lorbeerblatt, Chili, Ajvar und Essig zugeben und 2 min unter Rühren weiterbraten. Mit Tomaten und Weißwein ablöschen, aufkochen und 15 min bei eher kleiner Flamme abgedeckt köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Offen weiterköcheln bis die Sauce eingedickt ist.
Schmeckt am besten wenn die Sauce etwas ziehen konnte, also supi zum Vorbereiten. Einfach kurz aufwärmen wenn die restlichen Komponenten fast fertig sind.


Marinierte Zucchini
Dazu eine eher größere Zucchini in Scheiben schneiden und ohne Öl in der Pfanne portionsweise von beiden Seiten anbraten bis sie etwas Farbe annehmen. Dann mit 3 EL Olivenöl, 1,5 EL dunklem Balsamico, 1 TL Oregano, 1 TL Agavendicksaft, Salz und Pfeffer marinieren und gut durchziehen lassen.


Ofen-Fenchel und -Paprika
Für das Ofen-Gemüse zwei Paprikas und eine Fenchelknolle nach dem Rezept der Pasta all'arrabiata mit Röst-Gemüse marinieren und im Ofen backen.


Mediterrane Champignons
Die Champignons hab ich nach dem Rezept für die Marinierten Gemüsespieße zubereitet. Also die Grill-Marinade mit ein paar geviertelten Champignons vermischt und mit den Patatas Bravas und dem Röst-Gemüse im Ofen gebacken.


Knoblauch-Baguette
Für das Knoblauch-Baguette ein Baguette in dicke Scheiben schneiden, in zwei Pfannen etwas Pflanzenöl erhitzen, jeweils eine Knoblauchzehe dazupressen und möglichst gut verteilen, ein bisschen Kräutersalz dazustreuen und Baguettescheiben flach in die Pfanne legen. Wenn sie etwas angeröstet sind wenden und noch von der anderen Seite etwas rösten.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Satay-Gemüse-Spieße mit Erdnuss-Sauce [vegan]

Kennt ihr das Gefühl nach einer superanstrengenden Zeit, die dann in einem wichtigen Termin gipfelt, wenn man tagelang schlecht geschlafen hat, kaum Appetit hatte und die Nerven am Ende waren? Man malt sich davor schon aus wie es danach sein würde, all die Dinge für die man auf einmal wieder Zeit hätte, Leute treffen, feiern, gut drauf sein. In Echt sieht das danach bei mir immer gleich aus, erstmal ordentlich futtern, dann schlaaafen und den restlichen Tag gammeln, einfach nur rumgammeln.
Diese Satay-Gemüse-Spieße dürfen übrigens auch ein bisschen vor sich 'hingammeln', hihi, nämlich in leckerer Curry-Marinade um dann nach einer Runde in der Pfanne superlecker zu schmecken und perfekt zur Erdnuss-Sauce zu passen. Dazu noch Pommes und Salat, nomnom. Dafür kann man sich schon mal von der Gammelcouch schälen. 


Satay-Gemüse-Spieße mit Erdnuss-Sauce    
(2 Portionen)

Für die Satay-Gemüse-Spieße:
8 Champignons, braun
1 kleine Zucchini
1/2 Paprika, gelb
1/2 rote Zwiebel
1 kleine Zwiebel
4 EL Kokosmilch
1 EL Curry
1 TL Kurkuma
Salz, Pfeffer, Zucker

Champignons putzen, Zucchini in dicke Scheiben, Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und rote Zwiebel vierteln.
Die kleine Zwiebel mit Kokosmilch, Curry, Kurkuma, etwas Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker pürieren (ich mach das im Tupper Quickchef).
Das vorbereitete Gemüse mit der Marinade vermischen und abgedeckt 1h ziehen lassen.
Dann die marinierten Gemüsestücke abwechselnd auf Schaschlikspieße stecken.
In einer ausreichend großen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Spieße rundherum anbraten, bis sie schön angeröstet sind.


Für die Erdnuss-Sauce:
10 g Tamarinde, gepresst
ca. 200 ml Kokosmilch
3 TL Erdnussmus (keine Erdnussbutter)
1 TL Rohrohrzucker
1 Chili, getrocknet (oder nach Geschmack)
1 EL Sojasauce, hell
Salz

Tamarinde in 100 ml kaltem Wasser einweichen. Nach 10 min auspressen und Tamarindenfasern wegwerfen.
Tamarindensud mit restlichen Zutaten mischen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 10 min einköcheln lassen, bis die Sauce andickt. Mit Salz abschmecken.


Bei uns gab's zu den Satay-Gemüsespießen mit Erdnuss-Sauce ganz einfach noch Backofen-Pommes und Gurkensalat. Die Erdnuss-Sauce passt super zu den Pommes oder zu jeder anderen selbstgemachten Ofen-Kartoffel-Beilage.

Falls ihr schon in Grill-Stimmung seid, könnt ihr die Satay-Spieße natürlich auch auf den Grill werfen und mit dem tollen Curryduft eure Mitgriller neidisch werden lassen. Bereitet dann lieber mehr Spieße vor als ihr allein schaffen würdet, erfahrungsgemäß landet bei so leckeren bunten Grillspießen ein Großteil auf den Tellern der anderen ;)

Sonntag, 16. Dezember 2018

Vegane Rotweinsauce einfach selbstgemacht

Wenn's bei Mutti zu Hause Sauerbraten gab waren mir schon immer die mitgekochten Möhrchen in der Sauce am liebsten. Das Tellerchen sah dann immer gleich aus: Ein Kartoffelbreiberg in einem Drittel und ein Damm aus Kartoffelbrei mitten durch den Teller, auf einer Seite dann Blaukraut und auf der anderen Braten, Mööööhrchen und Sauce. Die Kombi mag ich auch bis heute noch total gerne, nur eben ohne Fleischi und die selbstgemachte Sauce lieber ohne Fleisch-Bratensatz. Das geht nämlich genauso gut ohne und wird richtig lecker! Zuletzt gab's eine schön eingeköchelte Rotweinsauce, natürlich mit Möhrchen, Blaukraut und selbstgemachten Spätzle. Leider wurden die veganen Spätzle so gar nichts, total pappig und gnatschig, aber die Rotweinsauce war super gelungen und deswegen gibt's jetzt trotz den verhunzten Spätzle ein tolles Saucen-Rezept. Falls jemand ein gelingsicheres, veganes Spätzlerezept kennt würde ich mich sehr über einen dezenten Hinweis in den Kommentaren freuen :)


Vegane Rotweinsauce    

1 kleine Zwiebel
1 Prise Zucker
1 Schuss Balsamico (dunkler)
250 ml Rotwein
300 ml Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
1 EL Preiselbeermarmelade
1 - 2 TL Dijonsenf
Rosmarin, Thymian, Piment, Lorbeer, Wacholderbeeren

Zwiebeln würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Mit Zucker bestreuen und etwas ankaramellisieren lassen. Mit Balsamico und einem Schuss Rotwein ablöschen, einköcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Dann restlichen Rotwein, Gemüsebrühe, Tomatenmark, Preiselbeermarmelade, Dijonsenf zugeben, mit je 1/4 TL Rosmarin und Thymian, einer Prise Piment, einem Lorbeerblatt und 2 - 3 Wacholderbeeren (falls vorhanden) würzen. Bei mittlerer Hitze so lange einköcheln bis die Sauce etwas andickt (ca. 30 min). Evtl nochmal abschmecken (Wacholderbeeren rausfischen) und falls gewünscht pürieren oder sieben falls ihr keine Stücke in der Soße mögt.


*** Die glückliche Gewinnerin der Advent-Verlosung ist übrigens Jess Tkocz (via fb), herzlichen Glückwunsch! Melde dich doch bitte bei mir damit ich möglichst bald das Päckchen verschicken kann. ***

Sonntag, 23. September 2018

Bandnudeln mit Champignon-Sahnesoße [vegan]

Die Champignons zu dem Gericht waren ja eigentlich für 'Fake-Meat'-Bällchen bestimmt gewesen. Dafür war ich dann aber zu faul und die Knöllchen mussten anderweitig verwertet werden. Tja und wie so oft wenns unkompliziert sein soll gibt es bei uns dann Paaasta. Supersimples Champignon-Sahnesößchen dazu, frische Petersilie aus Muttis Gemüsegarten noch rein und schon kann losgeschlemmt werden. Wir hatten sogar noch selbstgemachte Bandnudeln da, das ist schon nochmal ein Stückchen besser als gekaufte Nudeln. Als Teig nehm ich inzwischen nur noch den von meinen Pilz-Ravioli, absolut gelingsicher, lecker und einfach zu verarbeiten.


Bandnudeln mit Champignon-Sahne-Sauce    
(2 Portionen)

250 g Pasta nach Wahl (wir hatten noch selbstgemachte^^)
1 Zwiebel
1 - 2 Knoblauchzehen
250 g Champignons, braun
100 ml Weißwein
100 - 150 ml Soja Cuisine
50 - 100 ml Nudelwasser
Petersilie, frisch gehackt
Salz, Pfeffer, Paprika

Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken, Champignons putzen und in Scheibchen schneiden.
Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Knoblauch zugeben und 1 - 2 min mitbraten. Champignons dazugeben und unter gelegentlichem Rühren anbraten bis sie etwas angebräunt sind. Aufpassen dass der Knoblauch nicht anbrennt.
Mit Weißwein ablöschen und köcheln lassen bis der Wein verdampft ist. Soja Cuisine und etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz (evtl. Gemüsebrühe), Pfeffer und etwas Paprika würzen.
Wenn die Soße etwas angedickt hat Petersilie nach Geschmack unterheben und mit den Nudeln servieren.


Die selbstgemachten Nudeln waren dazu schon echt genial. Beim Ravioli-Basteln mit Freunden ist uns ein Batzen Nudelteig übrig geblieben. Den hab ich dann noch fix durch die Pastamaschine gezwängt und mit dem Pizzaroller in Streifen geschnitten, einfach auf bemehlten Brettern verteilt über Nacht getrocknet.

Samstag, 30. Juli 2016

Linsen-Burger mit Cranberries und 'Honig'-Senf-Sauce

Endlich wieder Burger-Time! Gabs ja schon ne gefühlte Ewigkeit nicht mehr, kreisch. Also ok, wir hatten schon zwischendurch mal wieder Halloumi-Pflanzerl oder Gemüsebratlinge in Burgerform (mit Süßkartoffelpommes dazu, waah, lecker!). Aber ein neues Rezeptchen wurde schon länger nicht mehr getestet. Und es gibt ja noch sooo viele unerprobte Veggie-Burger-Varianten. Meine Ideen-Liste ist quasi unendlich. Der neueste Streich war nun ein Bratling aus Linsen, dazu etwas Reis für den richtigen Biss, geröstete Walnüsse für extra Aromen und Crunch, Cranberries für ne fruchtige Note und Curry und Co. zum Abrunden. Getoppt mit einer 'Honig'-Senf-Sauce, mehr Cranberries, Walnüssen und knackigem Salat wurde daraus Soulfood pur!


Dass geröstete Walnüsse gut zu süßem Fruchtzeug passen, haben wir ja schon mal mit dem Walnuss-Burger mit Camembert, Rucola und Preiselbeeren ertestet. Der war auch so saulecker, uuuh! Aber dieser Neue mit Cranberries im Patty und der superguten Honig-Senf-Sauce ist mir noch lieber. Die Sauce hab ich sogar noch zusätzlich als Tunke missbraucht, meeehr Honig-Senf-Zeug! Die Walnüsse crunchten dazu noch so cool und der frische Salat rundete den Burger perfekt ab. Hach, ich fands echt genial.


Linsen-Burger mit Cranberries und 'Honig'-Senf-Sauce     
(Für 4 große Burger)

120 g Linsen (bei mir Belugalinsen) oder 1/2 Dose vorgekochte Linsen^^
100 g Reis (bei mir Sushireis, mit etwas Reisessig und Salz gewürzt)
60 g Walnüsse
1 Schalotte
3 EL Cranberries, getrocknet
2 EL Ei-Ersatz-Pulver (oder Kichererbsenmehl, Sojamehl, ...)
Curry, Gemüsebrühe, Chiliflocken
Salz, Pfeffer

4 EL Agavendicksaft (oder Akazienhonig, wenns nicht vegan sein muss)
3 EL Senf, mittelscharf
1/2 TL Curry
1 Schalotte
1 Stück Gurke
1 Handvoll Salatblätter
(Vegane) Mayo (z.B. von Follow your Heart, hab ich bei Edeka gefunden)
1 - 2 EL Cranberries
4 Burgerbrötchen, große
Evtl. noch Pommes als Beilage

Für die Linsen-Patties die Linsen gar kochen, Reis nach Packungsanleitung zubereiten, Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten, ca. 3/4 davon fein hacken, Schalotte fein würfeln und kurz andünsten, Cranberries fein hacken.
Wenn die Linsen und der Reis abgekühlt sind: Gekochte Linsen, zubereiteten Reis, die fein gehackten Walnüsse, Schalottenwürfel, Cranberries, Ei-Ersatz-Pulver, je 1/2 TL Curry und Gemüsebrühe, etwas Chili, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit den Händen verkneten, mind. 10 min ziehen lassen.

Wenn ihr Pommes dazumacht, die jetzt in den Ofen schieben.
In der Zwischenzeit aus Agavendicksaft, Senf und Curry die 'Honig'-Senf-Sauce anrühren. Schalotte in Ringe schneiden (evtl. kurz andünsten), Gurke in dünne Scheiben schneiden, Salat waschen und trocken schleudern, Cranberries und restliche geröstete Walnüsse grob hacken, Burgerbrötchen aufschneiden.

Nun aus der Linsen-Patty-Masse 4 gleichgroße Bratlinge formen, in etwa so groß wie die Brötchen. In reichlich Öl von beiden Seiten braun anbraten und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Kurz bevor die Patties fertig sind noch die aufgeschnittenen Brötchen kurz im Backrohr anrösten.

Burgerbrötchen-Hälften beide mit etwas Mayo und 'Honig'-Senf-Sauce bestreichen. Auf die Unterseite den Linsen-Bratling legen, mit Gurkenscheiben, Schalottenringel und Salat belegen, Walnüsse und Cranberries darauf streuen, Deckel aufsetzen und mit einem Spießchen feststecken. Pommes dazureichen und beherzt losfuttern.


Mit den Knusper-Walnussstückchen knuspert sich dieser Linsen-Burger mitsamt den fruchtig-süßen Cranberries und der Honig-Senf-Sauce in die Reihe der Rezepte zum Knuspersommer 2016 bei Sarahs Knusperstübchen. Für mich darf gerade im Sommer ein richtig leckerer Burger nicht fehlen, jaaam!


Samstag, 27. Dezember 2014

Unverkrampft vegan: Gefüllte Kartoffeln mit Bratensauce

Zu Weihnachten wird ja bei den meisten ordentlich aufgetischt. Da darf auch der Festtagsfleischbatzen nicht fehlen. Dieses Jahr hab ich mich darauf nicht so gefreut, weils das erste Weihnachten für mich als Vegetariernase werden würde. Am Heiligabend gabs bei uns also Raclette mit supertollem verschiedenen Fleisch, Schinken, Geräuchtertem usw. War dann aber gar nicht schlimm, weil ja bei ner richtigen Racletteorgie auch jede Menge Gemüse (und Ananas, oleole) mit rumliegt. Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde es dann schon kniffliger: Mutti hatte von Rouladen geredet, oh oh. Aber kein Problem. Es gab auch Rübchen, Blaukraut, Kartoffelbrei und sogar Sauce ausm Extrapot, yay.


Am zweiten Weihnachtsfeiertag waren wir wieder zu Hause und ich hab gleich das neue La Veganista ausprobieren können. Heraus kamen wirklich leckere mit Champignons gefüllte Kartoffelhälften, dazu jamjam-Bratensauce nach dem Rezept von Transglobal Pan Party (unbedingt mal ausprobieren - lechz!), supergeiles Knoblauchbaguette mit sehr genialem Olivenöl und natürlich noch ein Salätchen. Solche veganen Rezepte mag ich am liebsten. Man braucht kein Arsenal an Ersatzprodukten und es trägt nicht diesen 'Veganstempel'. Manche rümpfen beim Wort Tofu oder Sojasahne ja gleich schon mal die Nase ohne zu wissen, wie das überhaupt schmecken kann. Wer dieses Rezept komplett vegan machen will, muss also nur darauf achten, vegane Margarine zu erwischen und eventuell Wein und Sojasauce abchecken.


Gefüllte Kartoffeln mit Bratensauce    
(Für 2 Personen)

6 mittelgroße Kartoffeln, vorw. festkochend
100 g Champignons
1 kleine Zwiebel
70 ml Weißwein
1 EL Hefeflocken
2 EL Margarine

Kartoffeln schälen, halbieren und in Salzwasser 10 - 15 min gar kochen.
Zwiebeln und Champignons würfeln. In Öl anbraten bis beides leicht anbräunt, mit Weißwein ablöschen und kurz einköcheln lassen. Kartoffeln etwas aushöhlen, Kartoffelpamp mit Margarine, Hefeflocken und Champignon-Zwiebeln mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Füllung in den Kartoffeln verteilen und bei 180°C (Umluft) 20 min backen. Die letzten 5 min Grill zuschalten.

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Tomatenmark
2 EL Mehl
2 - 3 EL Sojasauce
2 Lorbeerblätter
1/4 TL Piment
4 Pfefferkörner
1 Prise Zimt

Zwiebel und Knoblauch würfeln. Zwiebelwürfel in Öl glasig dünsten, Knoblauch kurz mitbraten, Tomatenmark zugeben und anrösten. Mehl darüberstreuen und unter Rühren weiterbraten bis alles leicht matschig wird. Mit Sojasauce ablöschen und mit 250 ml heißem Wasser auffüllen. Restliche Gewürze zugeben, aufkochen lassen und 10 - 15 min einköcheln. Durchpassieren und eventuell mit etwas Petersilie abrunden.

Bei uns gabs dazu noch Knoblauchbaguette und Gurkensalat. Das Baguette hab ich während die Sauce einköcheln durfte hergeschnitten, mit kräftigem Olivenöl beträufelt, Knoblauchwürfel darauf gestreut und die letzten 5 min auf der unteren Schiene mit in den Ofen (210°) geschoben.

Montag, 2. Dezember 2013

Sonntagsfutter: Schnitzelchen in Rotweinsauce mit Möhrchen und Spätzle

Yay Schnitzeltime! Am Wochenende gabs diesmal was Supersonntagsmäßiges. Lecker kleine Schnitzel mit Rotweinsauce, Möhrchen, selbstgemachten Eierspätzle und bisserl Blaukraut. Alles vom Prinzip her gar nicht so schwer, trotzdem bin ich dezent fluchend durch die Küche gewalzt, weil die miese Blaukrautdose nicht aufgehen wollte. Oben und unten hat schon der Blaukrautsaft rausgesuppt, aber keine Chance. Nur mit roher Gewalt und dem Schweizer Taschenmesser ging das blöde Ding schließlich auf, gnaa. Blöder special Dosenöffner, der die Ränder umkrimpt, zwecks der Verletzungsgefahr. Aber die kack Dose aufmachen kann er nicht! Naja, aber letztendlich war der Sieg mein, auch wenn mein Messerchen kleine Schrammen davon getragen hat. Und danach wurde die Mühe mit leckerem Essen belohnt. Ich mag ja besonders die Möhrchenstücke total gern, die in der Sauce einfach mitgeköchelt werden:) Und dank dem Trick mit dem Backpulver sind die Spätzle auch schön weich geworden.

Jamjam, Sonntagsfutter: Kleine Schnitzel mit Möhrchen in Rotweinsauce geköchelt und dazu frisch geschabte Spätzle.

Schnitzelchen in Rotweinsauce mit Möhrchen und Spätzle  
(2 große Portionen)

250 g Mehl
110 ml Wasser, lauwarm
2 Eier
1 TL Salz
1 gestr. TL Backpulver
Pfeffer

Aus den Zutaten einen Spätzleteig herstellen. Dazu mit einem Kochlöffel den Teig schlagen, bis er Blasen wirft und eine halbe Stunde ruhen lassen.

2 Schnitzel
1/2 Zwiebel
1 Prise Zucker
1 Schuss Balsamico, dunkler
150 ml Rotwein
250 ml Rinderbrühe
1 EL Tomatenmark
2 TL Preißelbeermarmelade
1 TL Dijonsenf
Rosmarin, Thymian
1 große Karotte

Zwiebel fein würfeln, Karotte in Stifte schneiden, Schnitzel waschen, klopfen, in kleinere Stücke teilen, salzen und pfeffern.
Schnitzel kurz scharf im heißen Öl von beiden seiten anbraten, aus der Pfanne nehmen und warm halten. Zwiebeln in die Pfanne geben und glasig dünsten. Mit Zucker bestreuen und leicht ankaramellisieren lassen. Mit Balsamico und einem Schuss Rotwein ablöschen. Brühe, restlichen Rotwein, Tomatenmark, Marmelade, Senf und Gewürze zugeben und aufkochen lassen. Karottenstücke hineingeben und offen einköcheln lassen.
Zum Schluss die Schnitzel wieder dazulegen und während man die Spätzle macht zugedeckt leicht köcheln lassen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, mit einem Spätzleschaber Spätzle hineinhobeln und die abgeschöpften Spätzle warm halten.

Die Schnitzelchen mit der Rotweinsauce, den Möhrchen und den fertigen Spätzle anrichten. Bei uns gabs noch etwas Blaukraut dazu.

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