Posts mit dem Label fleischig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label fleischig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 10. Februar 2014

Kürbis-Curry - wenn scho koa Ananas, dann hald bissl Mangochutney, muha!

Letztes Jahr wurde auch ich endlich vom Kürbis überzeugt. Bei der Schwägerin gabs ihn in angebruzelter, olivenöliger Form ausm Backofen und war aller Skepsis zum Trotz vollgas lecker. Seit einer traumatisierenden Erfahrung mit dem orangen Knollendings in einer dünnen Suppe war ich nämlich eeetwas voreingenommen diesem Kürbiszeug gegenüber. Nur in die Kartoffelsuppe durfte er mit rein. Bei bento lunch blog hab ich dann vor kurzem ein supercooles Kürbis-Rezept gefunden, dass ich gleich nachkochen wollte, aber die pürierte Ananas schreckte H. leider zu sehr ab. Die erste Hälfte des angeschafften Kürbis wurde also lieber zu Ofengemüse verschnibbelt (war saugut, Ofenkürbis ist abartig lecker) und die andere Hälfte wurde zu einem wirklich feinen Curry verarbeitet. Cremig, gemüsig, leicht süßlich durch den Kürbis, leicht säuerlich durchs Mangochutney. Einfach lecker.


Kürbis-Curry  
(Für 2 Personen)

1/2 Hokkaido-Kürbis
1 kleine Zucchini
1/2 Zwiebel
200 g Putenschnitzel
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
100 ml Sahne
je 1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander
1 EL Curry
1/2 TL Sambal Oelek
2 TL Mangochutney
Salz, Pfeffer

Kürbis schälen, Kerne und Glibber herauskratzen und würfeln, Zucchini längs halbieren und in Scheibchen schneiden, Zwiebel in Ringe schneiden. Pute in mundgerechte Stücke schneiden.
Kürbis gut anbraten, dann Zwiebeln und Zucchini dazu und kurz mitrösten. Kurkuma und Curry zugeben und 1 min mitbruzeln.
Mit Kokosmilch ablöschen. Kreuzkümmel, Koriander, Sambal Oelek und Chutney zugeben. Sahne einrühren, Putenstücke dazugeben und etwas einköcheln lassen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu passt z.B. Jasminreis.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Heut gibts mal wieder LASAGNE - noooom!

Mmh jam, schon der Geruch beim Ragout bruzeln hat es erahnen lassen: Diese Lasagne wurde scheißlecker! Es gibt ja irgendwie schon verreckt viele Arten so eine traditionelle Lasagne zu köcheln und dementsprechend auch mindestens genau so viele Möglichkeiten es zu verkacken... Der Klassiker ist dann sowas wie die bröckelige Bechamelsauce oder zu viel Rotwein reingeschüttet usw. Bei meinem letzten Versuch hat aber (endlich mal) alles super gepasst. Geschmacklich einfach suhuupernomminom und dank hingetrickster Doofi-Bechamelsauce hab ich auch die Bröckelchenhürde galant umgangen, hehe. Idiotensicher und saulecker, einfach perfekt!

Waah sabber, das war echt soo gut! Es geht einfach nichts über ein gut abgestimmtes Klassikerfresschen mit ordentlich schläzigem Käse drauf:)

Lasagne   
(2-3 Portionen)

250 g Hackfleisch, gemischt
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Möhrchen
1 Dose Tomaten, geschält (400 ml)
80 ml Rotwein
1 Chilischote, getrocknet
Oregano, Rosmarin

1 Becher Créme Fraîche
100 ml Milch
Muskatnuss
1/2 TL Gemüsebrühe
1 TL Zitronensaft
100 g Mozzarella, gerieben
Lasagneplatten

Für das Ragout die Zwiebel klein würfeln, Möhrchen fein reiben. In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln glasig dünsten. Möhrchen dazugeben und kurz mit anbraten. Zur Seite schieben und das Hackfleisch schön knusprig bruzeln. Knoblauch darüberpressen und mit Rotwein ablöschen. Tomaten mit Saft und Gewürze zugeben und bei mittlerer Hitze zugedeckt mind. 20 min köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Bechamelsauce anrühren: Dazu Créme Fraîche mit Milch und 3 EL Mozzarella verrühren und mit Muskatnuss, Gemüsebrühe, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Eine Auflaufform mit Butter auspinseln und schon mal den Ofen auf 200ºC Umluft vorheizen.

Nach den 20 min Deckel von der Pfanne abnehmen und weitere 5 min offen köcheln lassen. Die Tomaten klein zerteilen und mit Salz, Pfeffer und evtl. einer Prise Zucker abschmecken.

Jetzt gehts ans Schichten. Zuerst eine dünne Schicht Bechamelsauce in der Form verteilen und mit Lasagneblättern bedecken. Darauf kommt eine dünne Schicht Ragout und dann etwas Bechamelsauce, wieder mit Lasagneplatten bedecken usw. Die letzte Schicht besteht aus Ragout, darüber eine dickere Schicht Bechamel und darauf wird der restliche Mozzarelle verteilt.

Ofen auf 180ºC zurückstellen und die Lasagne ca. 35 min backen bis der Käse schön angebräunt ist. Wenn man den Käse nicht so dunkel mag, kann man ihn auch erst 10 min vor Ende der Backzeit über die Lasagne streuen.

Gaaanz wichtig: So viele Schichten wie möglich!

Diesmal hab ich mich rezeptmäßig an der Lasagne und der Bolognesesauce aus Basic cooking orientiert. Rausgekommen ist dann zwar irgendwas dazwischen mit ein paar kleineren und größeren Abwandlungen, aber die Grundstruktur schreib ich mal dem Büchlein zu. Doch praktisch so ein Basics-Teil daheim zu haben. Gerade für Klassiker mag ich nämlich dann doch deutlich lieber ein richtiges Kochbuch, im Internet findet man zu viel komisches Zeug;)

Montag, 2. Dezember 2013

Sonntagsfutter: Schnitzelchen in Rotweinsauce mit Möhrchen und Spätzle

Yay Schnitzeltime! Am Wochenende gabs diesmal was Supersonntagsmäßiges. Lecker kleine Schnitzel mit Rotweinsauce, Möhrchen, selbstgemachten Eierspätzle und bisserl Blaukraut. Alles vom Prinzip her gar nicht so schwer, trotzdem bin ich dezent fluchend durch die Küche gewalzt, weil die miese Blaukrautdose nicht aufgehen wollte. Oben und unten hat schon der Blaukrautsaft rausgesuppt, aber keine Chance. Nur mit roher Gewalt und dem Schweizer Taschenmesser ging das blöde Ding schließlich auf, gnaa. Blöder special Dosenöffner, der die Ränder umkrimpt, zwecks der Verletzungsgefahr. Aber die kack Dose aufmachen kann er nicht! Naja, aber letztendlich war der Sieg mein, auch wenn mein Messerchen kleine Schrammen davon getragen hat. Und danach wurde die Mühe mit leckerem Essen belohnt. Ich mag ja besonders die Möhrchenstücke total gern, die in der Sauce einfach mitgeköchelt werden:) Und dank dem Trick mit dem Backpulver sind die Spätzle auch schön weich geworden.

Jamjam, Sonntagsfutter: Kleine Schnitzel mit Möhrchen in Rotweinsauce geköchelt und dazu frisch geschabte Spätzle.

Schnitzelchen in Rotweinsauce mit Möhrchen und Spätzle  
(2 große Portionen)

250 g Mehl
110 ml Wasser, lauwarm
2 Eier
1 TL Salz
1 gestr. TL Backpulver
Pfeffer

Aus den Zutaten einen Spätzleteig herstellen. Dazu mit einem Kochlöffel den Teig schlagen, bis er Blasen wirft und eine halbe Stunde ruhen lassen.

2 Schnitzel
1/2 Zwiebel
1 Prise Zucker
1 Schuss Balsamico, dunkler
150 ml Rotwein
250 ml Rinderbrühe
1 EL Tomatenmark
2 TL Preißelbeermarmelade
1 TL Dijonsenf
Rosmarin, Thymian
1 große Karotte

Zwiebel fein würfeln, Karotte in Stifte schneiden, Schnitzel waschen, klopfen, in kleinere Stücke teilen, salzen und pfeffern.
Schnitzel kurz scharf im heißen Öl von beiden seiten anbraten, aus der Pfanne nehmen und warm halten. Zwiebeln in die Pfanne geben und glasig dünsten. Mit Zucker bestreuen und leicht ankaramellisieren lassen. Mit Balsamico und einem Schuss Rotwein ablöschen. Brühe, restlichen Rotwein, Tomatenmark, Marmelade, Senf und Gewürze zugeben und aufkochen lassen. Karottenstücke hineingeben und offen einköcheln lassen.
Zum Schluss die Schnitzel wieder dazulegen und während man die Spätzle macht zugedeckt leicht köcheln lassen.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, mit einem Spätzleschaber Spätzle hineinhobeln und die abgeschöpften Spätzle warm halten.

Die Schnitzelchen mit der Rotweinsauce, den Möhrchen und den fertigen Spätzle anrichten. Bei uns gabs noch etwas Blaukraut dazu.

Samstag, 23. November 2013

Einfach mit der Gabel neischaufeln: Reisbampf

Als Vorbild hat beim folgenden Fresschen die Erinnerung an Serbisches Reisfleisch hergehalten. Das ist nämlich schon echt lecker, schön tomatiger Reisbaaz mit Fleischi und Paprika. Irgendwie so. Eigentlich auch ganz super zum Reste verbrauchen, so ein Reistopf. Und sogar am nächsten Tag kalt in der Arbeit wars noch recht lecker, ich finde sogar noch besser. Ist wohl so ein Kandidat aus der 'muss noch etwas durchziehen'-Abteilung. Also vielleicht mach ich sowas das nächste mal schon etwas früher, damits noch bissle einwirken kann:) Und was ich vollgas vergessen hab, war Chili reinzuwerfen! Mensch, so ein Reisfleischzeug muss doch wenigstens ein bizerli scharf sein, argh. Jaa, das nächste mal dann...

Ok, etwas unspektakulär so ein Reisbampf, aber meistens ist einfacher Pamp doch das beste - so auch hier;)


Paprika-Puten-Reispfanne  
(2 große Portionen)

125 g Reis
300 g Putenschnitzel
1 Paprika, rot
1 Zwiebel
200 ml Tomaten, passiert
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver
1 TL Agavendicksaft
1 TL Gemüsebrühenpulver
Petersilie
Salz, Pfeffer

Reis in Salzwasser gar kochen.
Pute schnetzeln, Zwiebel grob hacken und Paprika in Würfel schneiden.
Putenstücke mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Paprika und Paprikapulver ebenfalls zugeben und kurz anbraten, mit passierten Tomaten und 200 ml Wasser ablöschen. Gemüsebrühe, Tomatenmark und Agavendicksaft zugeben und ca. 5 min einköcheln lassen.
Den gekochten Reis untermischen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und etwas gehackte Petersilie unterheben.
Bei uns gabs dazu selbstgemachten Kräuterjoghurt und einen Gurkensalat.

Montag, 18. November 2013

Geht immer: Chicken Curry

Man könnte ja fast glauben, ich würd mich nur von süßem Zeugs ernähren, wenn ich so meine letzten Posts durchgehe... Aber es gibt bei uns tatsächlich auch noch richtiges satt-mach-Futter. Indisches Hähnchen-Curry zähle ich da einfach mal dazu, obwohl ich currylastige Gerichte auch schon fast wieder etwas süß finde, zumindest wenn es nicht gerade brutal pikant gewürzt ist. Das Curry gibts bei uns inzwischen schon ziemlich regelmäßig, einerseits weils echt fix und einfach geht und andrerseits natürlich weils vollgas lecker schmeckt:)

Also ich find unser Chicken Curry ja mindestens so gut wie das beim Lieblingsinder. Deswegen kann ich dort beruhigt lecker Chicken Mango essen, weil Curry bekomm ich selber auch geil hin;)

Chicken Curry 
(2 Portionen)

400 g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
1 Bund Lauchzwiebeln
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
250 ml Milch
2 TL Curry
je 1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander
1 Chili, getrocknet
1 TL Zitronensaft
1 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Fleisch waschen und schnetzeln. Zwiebel in Ringe schneiden, Lauchzwiebeln schräg in Röllchen schneiden.
Zwiebelringe in Öl in der Pfanne glasig dünsten, Kurkuma und Curry zugeben und kurz mitrösten.
Kokosmilch und Milch zugießen, verrühren und mit Koriander, Kreuzkümmel und Chili würzen. Aufkochen lassen und Zitronensaft und Tomatenmark dazu geben.
Hähnchen in die Sauce legen und ca. 20 min offen einköcheln lassen, bis die Sauce schön sämig wird. Zum Schluss Lauchzwiebeln hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und evtl. mit etwas Sambal Oelek abschmecken.
Dazu gibts bei uns immer lecker Himalaya-Reis und frischen Salat:)

Sonntag, 15. September 2013

Wir kanntn mal wieder die Thai-Putenspießchen macha...

Auf den allerletzten Drücker zwick ich mich auch noch in Zorras Blog-Event rein, das sie anlässlich ihres 9. Blog-Geburtstags (9 Jahre! Wie verrückt!) veranstaltet. In Zusammenarbeit mit Braun sucht sie alle möglichen Rezepte, bei denen ein Stabmixer zum Einsatz kommt. Damit kann ich dienen:D Bis vor einem Jahr hab ich noch gar keinen Stabmixer besessen und mich immer geärgert, wenn man ein tolles Rezept gefunden hatte aber ohne das richtige Werkzeug mans nicht nachkochen konnte. Aber jetzt kann ich auch endlich pürieren ohne Ende!

Als Rezept liefere ich extrazarte, saftige Gai Satay Putenspieße mit einem leicht fruchtigen Kokosdip. Die Marinade für die Spieße hab ich früher in Handarbeit winzig klein schnibbeln müssen oder mit einem mechanischen Mixgerät zusammengehäckselt, aber es war immer stückig:P Mit Pürierstab bekommt man eine leicht sämige Masse, so wie sich das gehört und es schmeckt noch besser:) Dazu gabs dann noch gebratenen Reis. Der war übrigens auch sehr lecker und ist auch pur als Hauptgericht immer wieder gut. Einfach alles, was man im Kühlschrank findet zu angebratenem Reis geben, Rührei dazu, würzwürz, fertig, futtern:)


Superzarte Putenspieße mit cremig-fruchtigem Kokosdip und gebratenem Reis.

Gai Satay - Putenspieße 
(für 2 Personen)

300 g Putenschnitzel
1 TL Zucker
1 kleine Zwiebel
4 EL Kokosmilch
1 EL Curry
1 TL Kurkuma
1/4 TL weißer Pfeffer

Putenschnitzel in dünne Streifen schneiden, mit Zucker vermischen.
Restliche Zutaten mit einem Stabmixer zu einer fein sämigen Masse pürieren. Zu den Putenstreifen geben, durchmischen und mind. 10 min ziehen lassen.
Putenstreifen wellenförmig auf Schaschlikspieße stecken und bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten je 2 min braten.


Kokos-Orangen-Dip 

restl. Kokosmilch (ca. 150 ml)
10 g gepresste Tamarinde
50 ml Orangensaft
2 TL Limettensaft
1 Chili, getrocknet, gehackt
2 TL Zucker
1/4 TL Salz
2 TL Sojasauce

Tamarinde in 60 ml kaltem Wasser 10 min einweichen. Kokosmilch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.
Tamarinde auspressen, absieben und die Reste wegwerfen. Tamarindensud zur Kokosmilch geben.
Restliche Zutaten ebenfalls in den Topf geben und leicht dicklich einkochen lassen.
Zu den Putenspießen servieren.


Gebratener Reis 
(für 2 Personen als Beilage)

100 g Jasminreis, gekocht und abgekühlt
2 Eier
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 Paprika, rot
4 Frühlingszwiebeln
1 EL Mungobohnensprossen
1 EL Austernsauce
1 EL Sojasauce, hell
1 EL Zitronensaft

Paprika in kleine Stücke, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Eier kurz anbraten, Eigelb verrühren. Dann aus der Pfanne nehmen und kurz zur Seite stellen.
Reis mit der Knoblauchzehe ca. 3 min anbraten. Paprika und Frühlingszwiebeln zugeben, kurz mitbraten.
Zum Schluss Sprossen zugeben, Austernsauce, Sojasauce und Zitronensaft darübergeben, gut verrühren und Pfanne vom Herd nehmen.
Z.B. zu Gai Satay mit dem Kokos-Orangen-Dip servieren.


9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Donnerstag, 12. September 2013

Partyparty! Gibts wieder die coolen Pizza-Brötchen?

Yo, bei der letzten Party gabs ja einiges an Futter. Ein absoluter Klassiker, der seit gefühlten zehn Jahren immer auf meinen Geburtstagsfeiern mit auf dem Speiseplan steht, sind die Pizza-Brötchen. Ein pisi-einfaches Rezept, bei dem man eine Pizzabelagpampe zusammenmischt und dann einfach auf Toastscheiben oder Semmelhälften streicht und frisch rausbäckt. Diesmal hab ich die Pampe allerdings als Füllung für Blätterteigtaschen hergenommen, weil ich alles fertig haben wollte um während der Feier nicht immer zum Backofen rennen zu müssen. Aber ich finde die Brötchenvariante besser. Frisch aus dem Ofen mit zerlaufenem Käse ist einfach unschlagbar;)

Am allercoolsten wars, als wir, ich weiß gar nicht mehr warum genau, einen Ofen auf der Terrasse zwischenlagern hatten. Da konnten wir direkt in der Partymeute die Pizza-Brötchen rausbacken. Und ein bisschen verrückt war das schon mit dem Ofen auf der Terrasse... Besonders mit dem mal eben schnell umgebauten Stecker für Normalo-Steckdosen statt Starkstrom. Hat man noch eine Platte zum Backrohr angeschaltet flog nämlich dann die Sicherung und das Partyvolk war köstlich amüsiert von unserem Verhau.

Joho, lecker Pizza-Brötchen aus den Partyresten zusammengerührt. Diesmal mit Ananas bzw. Pfefferonen und Oliven extra obendrauf.

Besonders cool an dem Rezept finde ich, dass man es super variieren kann. Also egal was es an Extrawünschen gibt - vegan, vegetarisch, fruchtig, fleischig, etc. - mit ein paar ausgetauschten Zutaten kommt jeder auf seinen Geschmack und durch die Grundzutaten schmeckts immer saulecker.

Pizza-Brötchen       
(für 20 Toastscheiben oder 10 Semmeln)

4 Tomaten
3 Zwiebeln
200 g Schmand
200 g Crème Fraîche
150 g Pizzakäse
1 Paprika
1 kleine Dose Champignons
150 g Salami
150 g Schinken
Oregano
Chili
Paprikapulver
Salz, Pfeffer

Tomaten und Zwiebeln in der Küchenmaschine zerkleinern. Paprika, Schinken, Salami und Champignons in kleine Stückchen schneiden. Mit dem Schmand, der Crème Fraîche und dem Käse zu den Tomaten und Zwiebeln geben und vermischen.
Mit Gewürzen kräftig abschmecken und ca. 1 h durchziehen lassen.
Mit einem Esslöffel auf den Toastscheiben bzw. den Semmelhälften verteilen und bei 180ºC (Umluft) ca. 15 min backen, bis der Käse leicht anbräunt.

Wir haben die Pizza-Brötchen auch schon mit Mais und Ananas statt Schinken und Salami gemacht, mit Sojasahne statt Schmand, Crème Fraîche und Käse, mit Pizzaschmelz statt Käse, etc. Wichtig ist nur die Grundsubstanz: Tomaten, Zwiebeln, Käse/Schmand oder Ähnliches, viel Oregano und Paprikapulver.

Dienstag, 10. September 2013

Partyparty! Aaw, der Nudelsalat is einfach so geil!

Was auf keinen Fall beim Partybuffet fehlen darf ist natürlich ein gscheider Nudelsalat. Und obwohl mein Nudelsalat ziemlich ecklig ausschaut, so baazig und wegen akutem Schüsselmangel in einen Topf gequetscht, ist er sowas von lecker. Das Rezept steht auf der ersten Seite in meinem ersten Mini-Rezeptebuch. Es ist also wirklich schon uralt und immer noch das beste Nudelsalatrezept das ich kenne. Und auch mein Bekanntenkreis schätzt den Nudelpamp sehr:)

Oh shit, herrlich... Also es schmeckt echt tausend mal besser als es ausschaun mag! Leckerlecker Nudelsalat, mucho lecker!


Nudelsalat 

500 g Gabelspaghetti
300 g Salami
300 g Schinken (bitte nicht den Press-Ekel-Schinken, schon was Leckeres nehmen)
200 g Edamer, in Scheiben
je 1 Paprika, rot, gelb
6 Essiggurken, große
1 Glas Miracel Whip 'so leicht'
1 Schuss Essig
Milch
Paprikapulver
Salz, Pfeffer
Tabasco

Gabelspaghetti in Salzwasser al dente kochen, abgießen und etwas auskühlen lassen.
Salami, Schinken, Käse, Paprikas und Essiggurken in kleine Stückchen schneiden und unter die Nudeln mischen.
Miracel Whip und Essig untermengen. Falls zu trocken etwas Milch zugeben (ich misch das Miracel Whip immer schon unter die noch warmen Nudeln, dann brauch ich mind. 1/4 l Milch dazu).
Mit viel Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Tabasco schärfen.
Mind. 4 h im Kühlschrank durchziehen lassen, besser über Nacht.


Unfassbar wie gut der Nudelsalat immer ankommt. Einmal hat jemand, nachdem der Salat die ganze Nacht offen rumgestanden war und deswegen angetrocknete Nudelränder bekommen hatte und warm geworden war, in seinem Katerzustand mit dem großen Salatbesteck die Reste ausgefressen. Baah, das war schon ein bisschen abartig... Aber wieder mal war alles restlos ausgefuttert:)

Freitag, 30. August 2013

Schee schoaf: Puti-Paprika-Soss

Passend zur Sonne, die sich endlich mal wieder blicken lässt, gabs gestern ein leichtes sommerliches Nudelsößchen. Ich bin nämlich eigentlich gar kein Fan von Sahnesaucen und bei dieser kommt man völlig ohne sowas aus. Etwas Paprika, bisschen Pute, angeröstetes Tomatenmark, recht viel mehr braucht man gar nicht für eine richtig leckere Nudelsauce. Nur ein bisschen Chili darf auf keinen Fall fehlen. Uns erinnerte der Geschmack leicht an Gulasch, eine angenehm frische Art Gulasch:)

Gut scharf war es, das Puten-Paprika-Sößchen;) Und wirklich saulecker! Kommt auf jeden Fall mit ins Standard-Repertoire.


Fusilli mit scharfer Puten-Paprika-Sauce 
(2 Portionen)

200 g Nudeln (Penne, Fusilli, ...)
200 g Putenschnitzel
1 Zwiebel
1 Paprika, rot
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
1 EL Weißweinessig
250 ml Gemüsebrühe
2 TL Agavendicksaft
1 EL Paprikapulver
1 getrocknete Chili
Tabasco
Salz, Pfeffer

Pute schnetzeln, Zwiebel fein würfeln, Paprika in kleine Stücke schneiden.
Salzwasser für die Nudeln zum Kochen bringen.
Pute scharf anbraten, Zwiebeln dazugeben und kurz andünsten. Paprika zufügen, Tomatenmark untermischen und leicht anrösten lassen.
Mit Essig ablöschen und die Gemüsebrühe zugeben. Mit Agavendicksaft, Paprika, Salz und Pfeffer würzen. Chili fein hacken, dazugeben und 3-4 Spritzer Tabasco zufügen.
Ca. 10 min einköcheln lassen. In der Zwischenzeit die Nudeln im Salzwasser al dente kochen.
Sauce evtl. nochmal mit Agavendicksaft, Paprika, Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Nudeln servieren.


Bei Uwe geht das Blog-Event 'Wir kochen alle nur mit Wasser' in den Endspurt. Pro beigetragenem Rezept aus dem Bereich 'Leichte Sommerküche' spendet Staatl. Fachingen 10€ an Viva con Agua und die angestrebte Marke von 200 Beiträgen ist fast erreicht. Da muss dieses Rezept natürlich gleich mit in den Sammeltopf.

HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser


Und da bis zu drei Rezepte pro Nase eingereicht werden können, kommen die Zitronigen Hähnchenspieße und die Tagliatelle mit Gemüse-Julienne in Currysauce auch noch dazu:)

Samstag, 17. August 2013

*rollrollroll* und auffe aufs Steckal *pieks*

Juhu, dank Brückentag ein superlanges Wochenende! Das heißt natürlich auch ganz viel Zeit zum Kochen und Backen. Aber als Erstes waren wir bei meinen Eltern zuhause zum Grillen und haben uns mit verschiedenen Biosalaten aus Muttis Garten und Grillzeug vollgefuttert. Nachmittags gabs dann noch einen Erdbeerkuchen, wahrscheinlich den letzten in diesem Jahr *schniefschnief. Und bevor wir heim gebrezt sind, haben wir uns mit Gurke, Äpfeln usw. eindecken lassen und noch einen ordentlichen Rest Grillfleisch abgestaubt.
Dafür wurde dann am Freitag fleißig selbst geköchelt. Ich wollte unbedingt mal wieder was Aufgespießtes:) Also Hähnchen besorgt, mit Zitronenpampe mariniert, dazu Kartoffeln in den Ofen geworfen und Quarkzeug dazu angerührt. Am coolsten waren natürlich die kunstvoll gerollten Zucchinistreifen auf den Hähnchenspießen, die find ich so hübsch:D Außerdem konnten wir wieder unsere selbstgezüchteten Kräuterpflanzen Mane und Hilde etwas stutzen und im Kräuterquark und der Marinade verwerten. Der Hilde, also unserem Oregano, gehts inzwischen übrigens wieder supi, die ist bei der brutalen Hitze jetzt so richtig aufgeblüht. Unseren Peter (höhö, wer hätts gedacht, da Beedasui, also Petersilie...) haben wir noch stehen lassen, der ist noch zu klein.

Zitronige Hähnchenspieße mit Rosmarin-Kartoffelspalten aus dem Ofen. Dazu gabs Kräuterquark und Gurkensalat. Man bewundere das tuffige Zucchiniröllchen im Vordergrund:)


Zitronige Hähnchenspieße mit Rosmarin-Kartoffelspalten   

250 g Hähnchenbrust
1 EL Zitronensaft
Schale von 1/4 Zitrone, gerieben
1 TL Dijonsenf
5 EL Olivenöl
je 1 TL Oregano, Rosmarin, und Thymian, gehackt
Salz, Pfeffer

Hähnchenbrust in Stücke schneiden. Aus Zitronensaft und -schale, Senf, Olivenöl, Kräutern, Salz und Pfeffer eine Marinade herstellen und die Hähnchenstücke ca. 1h darin einlegen.

12 kleine Kartoffeln
Olivenöl
Rosmarin
Salz

Kartoffeln schälen und in dünne Spalten schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech richten und kräftig salzen. Rosmarinnadeln darüberstreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
Für ca. 40 min bei 180ºC backen bis die Spalten gut Farbe annehmen.

1/2 Paprika
1 Zucchini

Inzwischen 5 Schaschlikspieße in kaltem Wasser einweichen (dann gehts nachher leichter runter). Paprika in Stücke schneiden, Zucchini längs in dünne Scheiben hobeln oder schneiden.
Auf die Spieße abwechselnd Fleisch, Paprika und aufgerollte Zucchinischeibchen stecken.

125 g Quark
75 g Joghurt
2 EL Milch
1 TL Olivenöl
je 1 EL Schnittlauch, Petersilie und Dill, zerkleinert
Salz, Pfeffer, Zucker

Quark, Joghurt, Milch, Olivenöl und Kräuter verrühren. Mit einer Prise Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken.

10 min bevor die Kartoffeln fertig sind die Spieße in der Pfanne von beiden Seiten vorsichtig braten.
Mit den Rosmarin-Kartoffeln und dem Kräuterquark servieren.

Yay! Ich find Spieße einfach cool, und tuffige Zucchiniröllchen auch:)


Aus dem Backen ist dann irgendwie nicht mehr so viel geworden. Ich hab gestern noch drei Bleche Pizza-Häppchen für unseren Nerd-Nachmittag heute machen wollen, aber während dem ersten Blech ist mir die Schale mit der Füllung vom Tisch gerutscht und zersprungen. Überall war der Pamp, auf meinem Socken, am Kühlschrank, aufm Boden gepflatscht,... Aber ich bin ruhig geblieben, der liebe H. hat alles zusammengeputzt und mir gut zugeredet, ich hab leicht fahrig die erste Fuhre fertig zusammengebaut und in den Ofen gestopft. Dann hab ich, immer noch relativ ruhig, eine Ersatzfüllung aus den Vorräten zusammenimprovisiert, alles fertig gebacken und dann kam erst so langsam der Ärger. Die schöne Schale, das gute Essen, der Baaz überall - aaargh! Gut, dann gabs erstmal ein kräftiges Stamperl Ouzo. Dann gings wieder ein bisschen besser;) Aber wie ich so die Sachen schon mal abgespült hab, ist mir die Lust aufs Kuchen-fürs-Wochenende-backen total vergangen:P Lieber abgammeln und Eis futtern, pff.

Dienstag, 13. August 2013

Wie wär's mit Thai-Hühni?

Eigentlich hatten wir ja vor kurzem thailändisches Essen, aber irgendwie musste trotzdem mal wieder das Thai-Curry her. Mir persönlich schmeckt die Variante besser als indisches Curry, weils nicht so süß ist und wieder eine andere Art Curry, eben etwas frischer. Außerdem wollte ich mal wieder unsre superscharfe grüne Currypaste verbraten. Dazu lecker Gemüse reinschnibbeln und mal den Sushi-Reis ausprobieren. Der liegt schon länger in der Vorratsbox und wartet auf seinen ersten Einsatz.

Das Thai-Curry war natürlich superlecker:) Wurde ja auch nicht zum ersten Mal gekocht, sondern schon vielfach erprobt. Boa und der Klebreis machte seinem Namen alle Ehre und pappte einfach überall fest. Aber geschmeckt hat er. Hihi und mit dem Reis rumbaazen macht auch ein bisschen Spaß:) Ich roll so gerne Sushi-Röllchen, nur mag ich das Sushi gar nicht, da müssen dann Andere fürs Vernichten herhalten. Aber zum Zusammenbauen komm ich gerne vorbei, futter davor vielleicht noch ein Brötchen und ernähr mich dann den Rest des Abends von Bier und in Rum eingelegten Zwetschgen... Naja, das ist eine andere Geschichte;)

Thai-Curry mit viel Gemüse und Klebreis. Hehe und ein bisserl scharf, muha!


Thai-Curry 
(2 Portionen)

250 g Putenschnitzel
1 TL Currypaste, grün
1 TL Sojasauce
1/2 Zwiebel
1/2 TL Knoblauch, eingelegt, gehackt (oder 1 Zehe frischen Knoblauch)
1/2 Paprika, rot
1 kleine Zucchini
1 Möhrchen
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
250 ml Milch
1 EL Currypaste, grün
1 Schuss Zitronensaft
Paprika, Koriander, Curry
Salz, Pfeffer

Putenschnitzel schnetzeln und mit etwas Öl, 1 TL Currypaste und 1 TL Sojasauce mind. 30 min marinieren.
Gemüse klein schneiden, Zwiebel würfeln.
Putenschnetzel scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen und warm halten.
Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten, dann das Gemüse dazugeben und kurz mitanbraten. Currypaste dazugeben, anschwitzen und mit Kokosmilch ablöschen.
Milch und Fleisch zugeben und einköcheln lassen. Mit Zitronensaft, ca. 2 TL Paprika, 1 TL Koriander, etwas Curry, Salz und Pfeffer würzen.

Dazu gabs 150g Sushi-Reis, den ich nach dem Kochen mit etwas Reisessig, Agavendicksaft und Salz gewürzt hab.


Beim Rummantschen im Klebreis ist mir eingefallen, dass wir schon ewig Milchreis machen wollten. Ich glaub, den wirds demnächst mal geben (natürlich mitohne Weinberln in H.s Hälfte). Und zwar im Backrohr gebruzelt, dann wirds schön klebrig! Ich mag schleimigen Milchreis nicht, der ist so ...schleimig:P


Am Wochenende gabs mal wieder ein paar hauseigene Klassiker. Erstmal Schinkennudeln, die müssen regelmäßig sein, sonst gibts Entzugserscheinungen, und am Sonntag dann die coolen Reispflanzerl. Diesmal zu Burgern aufgebaut, ist einfach immer wieder lecker:)

Yay, Burger! Die Reispflanzerl sind einfach so genial! Da pups ich auf Fleischpflanzerl (außer die von Mutti, die sind zu lecker).

Mittwoch, 31. Juli 2013

I glaub da is no a bissl Kaiserschmarrn an de Weinberl

Bei dem derzeitigen Wetter bleibt einem eigentlich gar nichts anderes übrig, als in den Biergarten zu gehen. Wer da schon lange auf unserer Austest-Liste steht ist der Prüfeninger Schlossgarten. Dort gibts zwei Bereiche: Einmal den klassischen Biergarten mit Selbstbedienung, wo man auch selber was zu Essen mitbringen kann und während einer Radltour oder so seinen Proviant verputzen und dazu ein frisch gezapftes Bierchen schlürfen kann. Außerdem einen Restaurantbereich indem man dann auch wechselnde warme Gerichte bekommt.

Wir haben uns nach einem Blick auf die Speisekarten für das Restaurant entschieden weils da einen Kaiserschmarrn gibt:D Damit die anforcierte Nachspeise noch reingeht hab ich mir nur ein Kinderschnitzelchen bestellt, H. nahm eine Sulz mit Bratkartoffeln. Ich hab gestaunt wie groß mein Schnitzel war, irgendwie mehr ein Erwachsenenschnitzel ohne Salat als ein putziges Kinderschnitzelchen, aber besser so als andersrum;) Die Sulz war auch lustig, nicht wie sonst im Suppenteller, sondern als zwei Sulzhügelchen auf einen Teller gestürzt. Geschmeckt hats uns beiden sehr gut und es war tatsächlich noch Platz für ein Kaiserschmärrnchen...


Kinderschnitzel (für wirklich hungrige Kinder) und lustige Sulzhügelchen mit Bratkartoffeln.

Der Kaiserschmarrn war erstaunlich schnell fertig und kam mit einem kleinen (wirklich sehr kleinen) Töpfchen Apfelmus, leicht ankaramellisierten Mandeln und einer ordentlichen Portion Weinberln daher. Der Schmarrn selbst war dann nicht so toll, bisschen fad, unfluffig und nicht ankaramellisiert:/ Da haben wir schon Bessere gegessen. Außerdem waren da echt sauviel Weinberl drauf, die noch total fest waren, also einfach direkt aus der Packung dazugeschüttet ohne sie in Apfelsaft oder sowas einzulegen... Nene, so kann man unsere hohen Kaiserschmarrn-Ansprüche nicht erfüllen, tztz.

Weinberl mit Kaiserschmarrn...


Der eigentliche Grund für den Biergartenbesuch war aber nicht nur das Wetter, auch unser zuletzt unerwartetes Ausbleiben eines Schnitzel-Abendessens...
Da die Gefriertruhe meiner Eltern mit den Resten der Hochzeit leicht überquillt haben wir uns nämlich geopfert da ein bisschen was rauszufuttern. Entschieden hab ich mich für das Tütchen mit der Aufschrift 'Schweineschnitzel Hochzeit', später hab ich dann bemerkt, dass die Fleischteile aber eigentlich die fruchtig marinierten Putenteilchen waren... In dem Glauben panierte Schnitzelchen aufzutauen, hab ich fleißig Kartoffelsalat zusammengepampt, Pflücksalat abgeschnibbelt und mich damit auf zu H. gemacht. Der freute sich auch schon auf ein klassisches Schnitzerl mit Kartoffelsalat, zupfte dann brav Salatblätter zurecht und mischte schon mal eine Radlermaß zusammen. Tja, erst als die Pfanne schon heiß war und die Fleischteile aus dem Tütchen gefingern wurden hab ichs dann gecheckt: Hmm, keine Panade, komische fasrige Dinger, öh, ui, doch keine Schnitzelchen noooo! Wir habens dann natürlich doch rausgebruzelt, hat hald nicht so supergut zusammengepasst, aber mei.

Resterl-Essen deluxe... Putenschnitzel vom Hochzeitsbuffet, dazu selbstgemachter Kartoffelsalat, Pflücksalat aus Muttis Garten und natürlich Radler ausm Steinkrug:)


Sonntag, 2. Juni 2013

Heenastier oder Schweinderl, hauptsach Fleisch!

Fresschen für abends, das nicht soo viel Arbeitmacht, Möhrchen, Paprika und anderes Gedöns im Kühlschrank, kein Bock auf langweilige Nudelpampe... Ja klar, mach ma Zigeunerschnitzel. Hab zwar vor lauter Ratscherei mit einer Freundin dann im Biomarkt das falsche Fleischteil mitgenommen, aber passt ja auch:) Besonders gut wird das Schnitzelchen übrigens wenn mans kurz scharf anbruzelt und dann in Alufolie eingewickelt im Ofen bei niedriger Temperatur fertig gart.

Zigeunerschnitzel mit Hähnchenbrust statt Schweineschnitzel, schmeckt mindestens genauso gut:)


Zigeunerschnitzel   
(für 2 Personen)

2 Schnitzel
1 Zwiebel
1 Paprika, rot
100ml Sahne
250ml Rinderbrühe
1 EL Tomatenmark
3 EL Ketchup
4-5 EL Karottensalat, ausm Glas
1 TL Sambal Oelek
3 EL Paprikapulver
Salz, Pfeffer, Paprika, Chilipulver

Schnitzel mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und leicht in Mehl wenden. In der Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten, dann in Alufolie wickeln und im Ofen bei ca. 100ºC warm halten.
Zwiebeln würfeln und glasig dünsten und klein geschnittene Paprika kurz mitbraten. Mit Sahne ablöschen, Rinderbrühe, Tomatenmark, Ketchup, Karotten, Sambal Oelek und Paprikapulver zugeben und einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und evtl. Chili abschmecken, Fleisch wieder dazugeben und mit der Sauce bedecken.
Mit Reis servieren.

Samstag, 25. Mai 2013

und ned den Kartoffelsteaz-Damm vergessn!

Am Wochenende gibts daheim bei Mutti immer was Gscheides. Zumindest am Sonntag muss da was Ordentliches auf den Tisch kommen. So bin ich beim letzten Besuch zu Hause noch an ein Resterl Sauerbraten mit Kartoffelbrei und Blaukraut gekommen. Meine Mama macht natürlich den besten Kartoffelsteaz überhaupt:) Mmhmmh und das Fleisch konnte man fast mit der Gabel abrupfen, so weich war das.

Muttis Sauerbraten mit lecker Kartoffelsteaz und Blaukraut. Wie immer am nächsten Tag aufgewärmt noch viel besser:D Hier hab ich noch alles ordentlich fürs Foto drappiert...

Aber so hats dann ausgesehen, als ichs wirklich gefuttert hab. Mit Kartoffelbrei-Damm zwischen Fleischzeug und Blaukraut, damit sich die Soßen nicht vermischen:)


Neben sich bei den Eltern durchzufressen, wurde natürlich auch selbst gekocht. Unter der Woche muss es oft schnell gehn, meistens weil der Hunger schon so groß ist oder wir einfach keine Lust auf nen riesigen Kochaufwand haben. Also gabs mal wieder Nudeln mit Spinatsauce. Allerdings statt mit popligen Spaghetti die coolen Tagliatelle-Nudelnester - ich mag diese witzigen Nudelknäuel irgendwie voll:) 

Lustige Tagliatelle mit Spinatbaaz. Geht superschnell und kann man irgendwie immer essen:)

Dafür, dass ich Spinat früher nicht mochte, essen wir inzwischen das grüne Kraut ziemlich oft... Es geht aber auch so schön schnell und die Zutaten sind bei uns so gut wie immer parat.


Spinatsauce zu Nudeln 

250 g TK-Spinat
1/2 Zwiebel
200 ml Milch
100 ml Sahne
Muskat, Salz, Pfeffer

Zwiebel würfeln und glasig dünsten, Spinat kurz mitbraten. Mit Milch und Sahne ablöschen und kurz einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken. Eventuell etwas andicken.

Ich nehm am Liebsten den jungen Spinat, der ist mir sympatischer:)

Sonntag, 19. Mai 2013

hee schau oo, des schmeckt ja goa ned moi so graislich!

Am Samstag haben wir uns wieder an was Neues rangetraut, Paella. H. schwärmt immer wieder davon und weil wir letztens von seiner Mama das Rezept abgestaubt haben, wurde das endlich mal ausprobiert. Außerdem hab ich dort seit laaanger Zeit mal wieder Garnelen probiert und fand sie dann gar nicht so schlecht. Das war nämlich auch son bisserl ein Argument gegen das Paella-Experiment, weil da ja schon so kleine Meerestierchen reingehören und mir das Zeug noch nie geschmeckt hat. Außerdem wurden wir noch vorgewarnt sehr sparsam mit Gewürzen zu sein, dass man nicht den feinen Safran überdeckt. Tja und schließlich hats dann gleich aufs erste Mal wunderbar geklappt und war so gut, dass das Rezept sofort archiviert werden musste:)

Meine erste Paella! Ist saulecker geworden, war zwar fast ein bissl viel aber wir hatten zum Glück ordentlich Hunger:)


Paella   
(für 2 Personen)

100 g Riesengarnelen
1 Putenschnitzel (190g)
1 Schweineschnitzel (130g)
40 g Chorizo
1 Paprikaschote, gelb
100 g TK-Erbsen
2 Knoblauchzehen
130 g Reis
1 Tütchen Safran (1g)
1/4 l Hühnerbrühe
1/2 Zitrone
Salz

Garnelen in heißem Öl in der Pfanne anbraten, herausnehmen. Pute in mundgerechten Stücken anbraten. Schnitzel und Wurst klein schneiden und kurz mitbraten. Mit Deckel 10 min schmoren. Gewürfelte Paprika, aufgetaute Erbsen, zerdrückten Knoblauch und Reis unter Rühren mitschmoren. Safran, Salz und Hühnerbrühe zufügen. Abgedeckt 20 min garen, dabei gelegentlich umrühren. Eventuell noch Brühe zufügen. Deckel abnehmen und Garnelen untermischen. Noch 10 min offen braten, dabei mehrmals umrühren. Zitrone in Spalten schneiden, 2 darüberpressen und mit den restlichen Spalten garniert servieren.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...