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Montag, 10. Februar 2014

Kürbis-Curry - wenn scho koa Ananas, dann hald bissl Mangochutney, muha!

Letztes Jahr wurde auch ich endlich vom Kürbis überzeugt. Bei der Schwägerin gabs ihn in angebruzelter, olivenöliger Form ausm Backofen und war aller Skepsis zum Trotz vollgas lecker. Seit einer traumatisierenden Erfahrung mit dem orangen Knollendings in einer dünnen Suppe war ich nämlich eeetwas voreingenommen diesem Kürbiszeug gegenüber. Nur in die Kartoffelsuppe durfte er mit rein. Bei bento lunch blog hab ich dann vor kurzem ein supercooles Kürbis-Rezept gefunden, dass ich gleich nachkochen wollte, aber die pürierte Ananas schreckte H. leider zu sehr ab. Die erste Hälfte des angeschafften Kürbis wurde also lieber zu Ofengemüse verschnibbelt (war saugut, Ofenkürbis ist abartig lecker) und die andere Hälfte wurde zu einem wirklich feinen Curry verarbeitet. Cremig, gemüsig, leicht süßlich durch den Kürbis, leicht säuerlich durchs Mangochutney. Einfach lecker.


Kürbis-Curry  
(Für 2 Personen)

1/2 Hokkaido-Kürbis
1 kleine Zucchini
1/2 Zwiebel
200 g Putenschnitzel
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
100 ml Sahne
je 1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander
1 EL Curry
1/2 TL Sambal Oelek
2 TL Mangochutney
Salz, Pfeffer

Kürbis schälen, Kerne und Glibber herauskratzen und würfeln, Zucchini längs halbieren und in Scheibchen schneiden, Zwiebel in Ringe schneiden. Pute in mundgerechte Stücke schneiden.
Kürbis gut anbraten, dann Zwiebeln und Zucchini dazu und kurz mitrösten. Kurkuma und Curry zugeben und 1 min mitbruzeln.
Mit Kokosmilch ablöschen. Kreuzkümmel, Koriander, Sambal Oelek und Chutney zugeben. Sahne einrühren, Putenstücke dazugeben und etwas einköcheln lassen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu passt z.B. Jasminreis.

Samstag, 23. November 2013

Einfach mit der Gabel neischaufeln: Reisbampf

Als Vorbild hat beim folgenden Fresschen die Erinnerung an Serbisches Reisfleisch hergehalten. Das ist nämlich schon echt lecker, schön tomatiger Reisbaaz mit Fleischi und Paprika. Irgendwie so. Eigentlich auch ganz super zum Reste verbrauchen, so ein Reistopf. Und sogar am nächsten Tag kalt in der Arbeit wars noch recht lecker, ich finde sogar noch besser. Ist wohl so ein Kandidat aus der 'muss noch etwas durchziehen'-Abteilung. Also vielleicht mach ich sowas das nächste mal schon etwas früher, damits noch bissle einwirken kann:) Und was ich vollgas vergessen hab, war Chili reinzuwerfen! Mensch, so ein Reisfleischzeug muss doch wenigstens ein bizerli scharf sein, argh. Jaa, das nächste mal dann...

Ok, etwas unspektakulär so ein Reisbampf, aber meistens ist einfacher Pamp doch das beste - so auch hier;)


Paprika-Puten-Reispfanne  
(2 große Portionen)

125 g Reis
300 g Putenschnitzel
1 Paprika, rot
1 Zwiebel
200 ml Tomaten, passiert
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver
1 TL Agavendicksaft
1 TL Gemüsebrühenpulver
Petersilie
Salz, Pfeffer

Reis in Salzwasser gar kochen.
Pute schnetzeln, Zwiebel grob hacken und Paprika in Würfel schneiden.
Putenstücke mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Paprika und Paprikapulver ebenfalls zugeben und kurz anbraten, mit passierten Tomaten und 200 ml Wasser ablöschen. Gemüsebrühe, Tomatenmark und Agavendicksaft zugeben und ca. 5 min einköcheln lassen.
Den gekochten Reis untermischen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und etwas gehackte Petersilie unterheben.
Bei uns gabs dazu selbstgemachten Kräuterjoghurt und einen Gurkensalat.

Montag, 18. November 2013

Geht immer: Chicken Curry

Man könnte ja fast glauben, ich würd mich nur von süßem Zeugs ernähren, wenn ich so meine letzten Posts durchgehe... Aber es gibt bei uns tatsächlich auch noch richtiges satt-mach-Futter. Indisches Hähnchen-Curry zähle ich da einfach mal dazu, obwohl ich currylastige Gerichte auch schon fast wieder etwas süß finde, zumindest wenn es nicht gerade brutal pikant gewürzt ist. Das Curry gibts bei uns inzwischen schon ziemlich regelmäßig, einerseits weils echt fix und einfach geht und andrerseits natürlich weils vollgas lecker schmeckt:)

Also ich find unser Chicken Curry ja mindestens so gut wie das beim Lieblingsinder. Deswegen kann ich dort beruhigt lecker Chicken Mango essen, weil Curry bekomm ich selber auch geil hin;)

Chicken Curry 
(2 Portionen)

400 g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
1 Bund Lauchzwiebeln
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
250 ml Milch
2 TL Curry
je 1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander
1 Chili, getrocknet
1 TL Zitronensaft
1 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Fleisch waschen und schnetzeln. Zwiebel in Ringe schneiden, Lauchzwiebeln schräg in Röllchen schneiden.
Zwiebelringe in Öl in der Pfanne glasig dünsten, Kurkuma und Curry zugeben und kurz mitrösten.
Kokosmilch und Milch zugießen, verrühren und mit Koriander, Kreuzkümmel und Chili würzen. Aufkochen lassen und Zitronensaft und Tomatenmark dazu geben.
Hähnchen in die Sauce legen und ca. 20 min offen einköcheln lassen, bis die Sauce schön sämig wird. Zum Schluss Lauchzwiebeln hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und evtl. mit etwas Sambal Oelek abschmecken.
Dazu gibts bei uns immer lecker Himalaya-Reis und frischen Salat:)

Sonntag, 15. September 2013

Wir kanntn mal wieder die Thai-Putenspießchen macha...

Auf den allerletzten Drücker zwick ich mich auch noch in Zorras Blog-Event rein, das sie anlässlich ihres 9. Blog-Geburtstags (9 Jahre! Wie verrückt!) veranstaltet. In Zusammenarbeit mit Braun sucht sie alle möglichen Rezepte, bei denen ein Stabmixer zum Einsatz kommt. Damit kann ich dienen:D Bis vor einem Jahr hab ich noch gar keinen Stabmixer besessen und mich immer geärgert, wenn man ein tolles Rezept gefunden hatte aber ohne das richtige Werkzeug mans nicht nachkochen konnte. Aber jetzt kann ich auch endlich pürieren ohne Ende!

Als Rezept liefere ich extrazarte, saftige Gai Satay Putenspieße mit einem leicht fruchtigen Kokosdip. Die Marinade für die Spieße hab ich früher in Handarbeit winzig klein schnibbeln müssen oder mit einem mechanischen Mixgerät zusammengehäckselt, aber es war immer stückig:P Mit Pürierstab bekommt man eine leicht sämige Masse, so wie sich das gehört und es schmeckt noch besser:) Dazu gabs dann noch gebratenen Reis. Der war übrigens auch sehr lecker und ist auch pur als Hauptgericht immer wieder gut. Einfach alles, was man im Kühlschrank findet zu angebratenem Reis geben, Rührei dazu, würzwürz, fertig, futtern:)


Superzarte Putenspieße mit cremig-fruchtigem Kokosdip und gebratenem Reis.

Gai Satay - Putenspieße 
(für 2 Personen)

300 g Putenschnitzel
1 TL Zucker
1 kleine Zwiebel
4 EL Kokosmilch
1 EL Curry
1 TL Kurkuma
1/4 TL weißer Pfeffer

Putenschnitzel in dünne Streifen schneiden, mit Zucker vermischen.
Restliche Zutaten mit einem Stabmixer zu einer fein sämigen Masse pürieren. Zu den Putenstreifen geben, durchmischen und mind. 10 min ziehen lassen.
Putenstreifen wellenförmig auf Schaschlikspieße stecken und bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten je 2 min braten.


Kokos-Orangen-Dip 

restl. Kokosmilch (ca. 150 ml)
10 g gepresste Tamarinde
50 ml Orangensaft
2 TL Limettensaft
1 Chili, getrocknet, gehackt
2 TL Zucker
1/4 TL Salz
2 TL Sojasauce

Tamarinde in 60 ml kaltem Wasser 10 min einweichen. Kokosmilch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.
Tamarinde auspressen, absieben und die Reste wegwerfen. Tamarindensud zur Kokosmilch geben.
Restliche Zutaten ebenfalls in den Topf geben und leicht dicklich einkochen lassen.
Zu den Putenspießen servieren.


Gebratener Reis 
(für 2 Personen als Beilage)

100 g Jasminreis, gekocht und abgekühlt
2 Eier
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 Paprika, rot
4 Frühlingszwiebeln
1 EL Mungobohnensprossen
1 EL Austernsauce
1 EL Sojasauce, hell
1 EL Zitronensaft

Paprika in kleine Stücke, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Eier kurz anbraten, Eigelb verrühren. Dann aus der Pfanne nehmen und kurz zur Seite stellen.
Reis mit der Knoblauchzehe ca. 3 min anbraten. Paprika und Frühlingszwiebeln zugeben, kurz mitbraten.
Zum Schluss Sprossen zugeben, Austernsauce, Sojasauce und Zitronensaft darübergeben, gut verrühren und Pfanne vom Herd nehmen.
Z.B. zu Gai Satay mit dem Kokos-Orangen-Dip servieren.


9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Freitag, 30. August 2013

Schee schoaf: Puti-Paprika-Soss

Passend zur Sonne, die sich endlich mal wieder blicken lässt, gabs gestern ein leichtes sommerliches Nudelsößchen. Ich bin nämlich eigentlich gar kein Fan von Sahnesaucen und bei dieser kommt man völlig ohne sowas aus. Etwas Paprika, bisschen Pute, angeröstetes Tomatenmark, recht viel mehr braucht man gar nicht für eine richtig leckere Nudelsauce. Nur ein bisschen Chili darf auf keinen Fall fehlen. Uns erinnerte der Geschmack leicht an Gulasch, eine angenehm frische Art Gulasch:)

Gut scharf war es, das Puten-Paprika-Sößchen;) Und wirklich saulecker! Kommt auf jeden Fall mit ins Standard-Repertoire.


Fusilli mit scharfer Puten-Paprika-Sauce 
(2 Portionen)

200 g Nudeln (Penne, Fusilli, ...)
200 g Putenschnitzel
1 Zwiebel
1 Paprika, rot
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
1 EL Weißweinessig
250 ml Gemüsebrühe
2 TL Agavendicksaft
1 EL Paprikapulver
1 getrocknete Chili
Tabasco
Salz, Pfeffer

Pute schnetzeln, Zwiebel fein würfeln, Paprika in kleine Stücke schneiden.
Salzwasser für die Nudeln zum Kochen bringen.
Pute scharf anbraten, Zwiebeln dazugeben und kurz andünsten. Paprika zufügen, Tomatenmark untermischen und leicht anrösten lassen.
Mit Essig ablöschen und die Gemüsebrühe zugeben. Mit Agavendicksaft, Paprika, Salz und Pfeffer würzen. Chili fein hacken, dazugeben und 3-4 Spritzer Tabasco zufügen.
Ca. 10 min einköcheln lassen. In der Zwischenzeit die Nudeln im Salzwasser al dente kochen.
Sauce evtl. nochmal mit Agavendicksaft, Paprika, Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Nudeln servieren.


Bei Uwe geht das Blog-Event 'Wir kochen alle nur mit Wasser' in den Endspurt. Pro beigetragenem Rezept aus dem Bereich 'Leichte Sommerküche' spendet Staatl. Fachingen 10€ an Viva con Agua und die angestrebte Marke von 200 Beiträgen ist fast erreicht. Da muss dieses Rezept natürlich gleich mit in den Sammeltopf.

HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser


Und da bis zu drei Rezepte pro Nase eingereicht werden können, kommen die Zitronigen Hähnchenspieße und die Tagliatelle mit Gemüse-Julienne in Currysauce auch noch dazu:)

Samstag, 17. August 2013

*rollrollroll* und auffe aufs Steckal *pieks*

Juhu, dank Brückentag ein superlanges Wochenende! Das heißt natürlich auch ganz viel Zeit zum Kochen und Backen. Aber als Erstes waren wir bei meinen Eltern zuhause zum Grillen und haben uns mit verschiedenen Biosalaten aus Muttis Garten und Grillzeug vollgefuttert. Nachmittags gabs dann noch einen Erdbeerkuchen, wahrscheinlich den letzten in diesem Jahr *schniefschnief. Und bevor wir heim gebrezt sind, haben wir uns mit Gurke, Äpfeln usw. eindecken lassen und noch einen ordentlichen Rest Grillfleisch abgestaubt.
Dafür wurde dann am Freitag fleißig selbst geköchelt. Ich wollte unbedingt mal wieder was Aufgespießtes:) Also Hähnchen besorgt, mit Zitronenpampe mariniert, dazu Kartoffeln in den Ofen geworfen und Quarkzeug dazu angerührt. Am coolsten waren natürlich die kunstvoll gerollten Zucchinistreifen auf den Hähnchenspießen, die find ich so hübsch:D Außerdem konnten wir wieder unsere selbstgezüchteten Kräuterpflanzen Mane und Hilde etwas stutzen und im Kräuterquark und der Marinade verwerten. Der Hilde, also unserem Oregano, gehts inzwischen übrigens wieder supi, die ist bei der brutalen Hitze jetzt so richtig aufgeblüht. Unseren Peter (höhö, wer hätts gedacht, da Beedasui, also Petersilie...) haben wir noch stehen lassen, der ist noch zu klein.

Zitronige Hähnchenspieße mit Rosmarin-Kartoffelspalten aus dem Ofen. Dazu gabs Kräuterquark und Gurkensalat. Man bewundere das tuffige Zucchiniröllchen im Vordergrund:)


Zitronige Hähnchenspieße mit Rosmarin-Kartoffelspalten   

250 g Hähnchenbrust
1 EL Zitronensaft
Schale von 1/4 Zitrone, gerieben
1 TL Dijonsenf
5 EL Olivenöl
je 1 TL Oregano, Rosmarin, und Thymian, gehackt
Salz, Pfeffer

Hähnchenbrust in Stücke schneiden. Aus Zitronensaft und -schale, Senf, Olivenöl, Kräutern, Salz und Pfeffer eine Marinade herstellen und die Hähnchenstücke ca. 1h darin einlegen.

12 kleine Kartoffeln
Olivenöl
Rosmarin
Salz

Kartoffeln schälen und in dünne Spalten schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech richten und kräftig salzen. Rosmarinnadeln darüberstreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
Für ca. 40 min bei 180ºC backen bis die Spalten gut Farbe annehmen.

1/2 Paprika
1 Zucchini

Inzwischen 5 Schaschlikspieße in kaltem Wasser einweichen (dann gehts nachher leichter runter). Paprika in Stücke schneiden, Zucchini längs in dünne Scheiben hobeln oder schneiden.
Auf die Spieße abwechselnd Fleisch, Paprika und aufgerollte Zucchinischeibchen stecken.

125 g Quark
75 g Joghurt
2 EL Milch
1 TL Olivenöl
je 1 EL Schnittlauch, Petersilie und Dill, zerkleinert
Salz, Pfeffer, Zucker

Quark, Joghurt, Milch, Olivenöl und Kräuter verrühren. Mit einer Prise Zucker, Pfeffer und Salz abschmecken.

10 min bevor die Kartoffeln fertig sind die Spieße in der Pfanne von beiden Seiten vorsichtig braten.
Mit den Rosmarin-Kartoffeln und dem Kräuterquark servieren.

Yay! Ich find Spieße einfach cool, und tuffige Zucchiniröllchen auch:)


Aus dem Backen ist dann irgendwie nicht mehr so viel geworden. Ich hab gestern noch drei Bleche Pizza-Häppchen für unseren Nerd-Nachmittag heute machen wollen, aber während dem ersten Blech ist mir die Schale mit der Füllung vom Tisch gerutscht und zersprungen. Überall war der Pamp, auf meinem Socken, am Kühlschrank, aufm Boden gepflatscht,... Aber ich bin ruhig geblieben, der liebe H. hat alles zusammengeputzt und mir gut zugeredet, ich hab leicht fahrig die erste Fuhre fertig zusammengebaut und in den Ofen gestopft. Dann hab ich, immer noch relativ ruhig, eine Ersatzfüllung aus den Vorräten zusammenimprovisiert, alles fertig gebacken und dann kam erst so langsam der Ärger. Die schöne Schale, das gute Essen, der Baaz überall - aaargh! Gut, dann gabs erstmal ein kräftiges Stamperl Ouzo. Dann gings wieder ein bisschen besser;) Aber wie ich so die Sachen schon mal abgespült hab, ist mir die Lust aufs Kuchen-fürs-Wochenende-backen total vergangen:P Lieber abgammeln und Eis futtern, pff.

Dienstag, 13. August 2013

Wie wär's mit Thai-Hühni?

Eigentlich hatten wir ja vor kurzem thailändisches Essen, aber irgendwie musste trotzdem mal wieder das Thai-Curry her. Mir persönlich schmeckt die Variante besser als indisches Curry, weils nicht so süß ist und wieder eine andere Art Curry, eben etwas frischer. Außerdem wollte ich mal wieder unsre superscharfe grüne Currypaste verbraten. Dazu lecker Gemüse reinschnibbeln und mal den Sushi-Reis ausprobieren. Der liegt schon länger in der Vorratsbox und wartet auf seinen ersten Einsatz.

Das Thai-Curry war natürlich superlecker:) Wurde ja auch nicht zum ersten Mal gekocht, sondern schon vielfach erprobt. Boa und der Klebreis machte seinem Namen alle Ehre und pappte einfach überall fest. Aber geschmeckt hat er. Hihi und mit dem Reis rumbaazen macht auch ein bisschen Spaß:) Ich roll so gerne Sushi-Röllchen, nur mag ich das Sushi gar nicht, da müssen dann Andere fürs Vernichten herhalten. Aber zum Zusammenbauen komm ich gerne vorbei, futter davor vielleicht noch ein Brötchen und ernähr mich dann den Rest des Abends von Bier und in Rum eingelegten Zwetschgen... Naja, das ist eine andere Geschichte;)

Thai-Curry mit viel Gemüse und Klebreis. Hehe und ein bisserl scharf, muha!


Thai-Curry 
(2 Portionen)

250 g Putenschnitzel
1 TL Currypaste, grün
1 TL Sojasauce
1/2 Zwiebel
1/2 TL Knoblauch, eingelegt, gehackt (oder 1 Zehe frischen Knoblauch)
1/2 Paprika, rot
1 kleine Zucchini
1 Möhrchen
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
250 ml Milch
1 EL Currypaste, grün
1 Schuss Zitronensaft
Paprika, Koriander, Curry
Salz, Pfeffer

Putenschnitzel schnetzeln und mit etwas Öl, 1 TL Currypaste und 1 TL Sojasauce mind. 30 min marinieren.
Gemüse klein schneiden, Zwiebel würfeln.
Putenschnetzel scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen und warm halten.
Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten, dann das Gemüse dazugeben und kurz mitanbraten. Currypaste dazugeben, anschwitzen und mit Kokosmilch ablöschen.
Milch und Fleisch zugeben und einköcheln lassen. Mit Zitronensaft, ca. 2 TL Paprika, 1 TL Koriander, etwas Curry, Salz und Pfeffer würzen.

Dazu gabs 150g Sushi-Reis, den ich nach dem Kochen mit etwas Reisessig, Agavendicksaft und Salz gewürzt hab.


Beim Rummantschen im Klebreis ist mir eingefallen, dass wir schon ewig Milchreis machen wollten. Ich glaub, den wirds demnächst mal geben (natürlich mitohne Weinberln in H.s Hälfte). Und zwar im Backrohr gebruzelt, dann wirds schön klebrig! Ich mag schleimigen Milchreis nicht, der ist so ...schleimig:P


Am Wochenende gabs mal wieder ein paar hauseigene Klassiker. Erstmal Schinkennudeln, die müssen regelmäßig sein, sonst gibts Entzugserscheinungen, und am Sonntag dann die coolen Reispflanzerl. Diesmal zu Burgern aufgebaut, ist einfach immer wieder lecker:)

Yay, Burger! Die Reispflanzerl sind einfach so genial! Da pups ich auf Fleischpflanzerl (außer die von Mutti, die sind zu lecker).

Sonntag, 2. Juni 2013

Heenastier oder Schweinderl, hauptsach Fleisch!

Fresschen für abends, das nicht soo viel Arbeitmacht, Möhrchen, Paprika und anderes Gedöns im Kühlschrank, kein Bock auf langweilige Nudelpampe... Ja klar, mach ma Zigeunerschnitzel. Hab zwar vor lauter Ratscherei mit einer Freundin dann im Biomarkt das falsche Fleischteil mitgenommen, aber passt ja auch:) Besonders gut wird das Schnitzelchen übrigens wenn mans kurz scharf anbruzelt und dann in Alufolie eingewickelt im Ofen bei niedriger Temperatur fertig gart.

Zigeunerschnitzel mit Hähnchenbrust statt Schweineschnitzel, schmeckt mindestens genauso gut:)


Zigeunerschnitzel   
(für 2 Personen)

2 Schnitzel
1 Zwiebel
1 Paprika, rot
100ml Sahne
250ml Rinderbrühe
1 EL Tomatenmark
3 EL Ketchup
4-5 EL Karottensalat, ausm Glas
1 TL Sambal Oelek
3 EL Paprikapulver
Salz, Pfeffer, Paprika, Chilipulver

Schnitzel mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und leicht in Mehl wenden. In der Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten, dann in Alufolie wickeln und im Ofen bei ca. 100ºC warm halten.
Zwiebeln würfeln und glasig dünsten und klein geschnittene Paprika kurz mitbraten. Mit Sahne ablöschen, Rinderbrühe, Tomatenmark, Ketchup, Karotten, Sambal Oelek und Paprikapulver zugeben und einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und evtl. Chili abschmecken, Fleisch wieder dazugeben und mit der Sauce bedecken.
Mit Reis servieren.

Sonntag, 19. Mai 2013

hee schau oo, des schmeckt ja goa ned moi so graislich!

Am Samstag haben wir uns wieder an was Neues rangetraut, Paella. H. schwärmt immer wieder davon und weil wir letztens von seiner Mama das Rezept abgestaubt haben, wurde das endlich mal ausprobiert. Außerdem hab ich dort seit laaanger Zeit mal wieder Garnelen probiert und fand sie dann gar nicht so schlecht. Das war nämlich auch son bisserl ein Argument gegen das Paella-Experiment, weil da ja schon so kleine Meerestierchen reingehören und mir das Zeug noch nie geschmeckt hat. Außerdem wurden wir noch vorgewarnt sehr sparsam mit Gewürzen zu sein, dass man nicht den feinen Safran überdeckt. Tja und schließlich hats dann gleich aufs erste Mal wunderbar geklappt und war so gut, dass das Rezept sofort archiviert werden musste:)

Meine erste Paella! Ist saulecker geworden, war zwar fast ein bissl viel aber wir hatten zum Glück ordentlich Hunger:)


Paella   
(für 2 Personen)

100 g Riesengarnelen
1 Putenschnitzel (190g)
1 Schweineschnitzel (130g)
40 g Chorizo
1 Paprikaschote, gelb
100 g TK-Erbsen
2 Knoblauchzehen
130 g Reis
1 Tütchen Safran (1g)
1/4 l Hühnerbrühe
1/2 Zitrone
Salz

Garnelen in heißem Öl in der Pfanne anbraten, herausnehmen. Pute in mundgerechten Stücken anbraten. Schnitzel und Wurst klein schneiden und kurz mitbraten. Mit Deckel 10 min schmoren. Gewürfelte Paprika, aufgetaute Erbsen, zerdrückten Knoblauch und Reis unter Rühren mitschmoren. Safran, Salz und Hühnerbrühe zufügen. Abgedeckt 20 min garen, dabei gelegentlich umrühren. Eventuell noch Brühe zufügen. Deckel abnehmen und Garnelen untermischen. Noch 10 min offen braten, dabei mehrmals umrühren. Zitrone in Spalten schneiden, 2 darüberpressen und mit den restlichen Spalten garniert servieren.
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