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Sonntag, 29. Dezember 2019

Wahnsinnig saftiger Nuss-Gugl [vegan]

Als mein kleiner Neffe so seine ersten Minisätze angefangen hat war einer davon 'Opa Nüsse knacken'. Mein Papa ist nämlich ein großer Walnuss-Fan und futtert sie in jeder Lebenslage (und hat auch immer ein paar Stücke in der Hemdtasche für die Meise die immer angeflogen kommt sobald er das Haus verlässt^^). Alles mit Nüssen rangiert ganz weit oben auf Papas Lieblingsfutterliste. Dafür musste mal ein richtig geniales Nusskuchenrezept her und so wurde ordentlich rumprobiert und schnaboliert.

Nuss-Kuchen vegan

Schon beim ersten Backversuch war dieser kleine Nuss-Gugl der absolute Hammer. So unfassbar saftig und schön nussig, mit Zimtnote und einem leckeren Schokomantel umschlossen. In kürzester Zeit haben wir ihn mehrmals gebacken weil er so gut war und gehört inzwischen zu unseren Lieblingsrezepten. Der kleine Nuss-Guglhupf ist auch noch ganz unauffällig vegan, ohne Ei-Ersatz-Pülverchen oder fancy Mehlsorten sondern mit ganz normalen Zutaten, die man heutzutage in jedem Supermarkt findet.

Nuss-Guglhupf

Kleiner Nuss-Gugl      
(16cm-Bundform oder Guglhupf)

160 g Mehl (z.B. Dinkel Typ 630)
80 g Zucker
80 g Nüsse, gemahlen (Mandel, Haselnuss gemischt)
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
65 ml Pflanzenöl, neutrales
160 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
80 g Bratapfelgelee (oder anderen Fruchtaufstrich ohne Stücke)

Eine Guglhupfform (Durchmesser 16cm) mit Margarine ausfetten, Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten (Mehl, Zucker, gemahlene Nüsse, Backpulver und Zimt) in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen vermischen.
Nasse Zutaten (Öl, Milch, Gelee) mit einem Schneebesen gut verrühren bis sich der Gelee gelöst hat.
Den Öl-Milch-Gelee-Mix zu den trockenen Zutaten in die Rührschüssel geben und zügig mit dem Schneebesen zu einem Teig ohne größere Klumpen rühren (wirklich nur kurz verrühren, nicht zu lange rummatschen, sonst geht der Kuchen nicht so gut auf).
Direkt in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und bei 180°C 30 - 35 min backen (Stäbchenprobe!).
Aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Aus der Form stürzen und komplett auskühlen lassen.

50 g Zartbitter-Kuvertüre schmelzen, mit 1/2 TL Kokosöl verrühren und den Kuchen damit verzieren, z.B. Haselnusskrokant oder Zimt darauf streuen.

Nuss-Kuchen

Tipps:
- Am liebsten streichen wir den Kuchen komplett mit Schokolade ein, dazu braucht ihr ca. 100g Schokolade (sieht auf dem Foto aber nicht so hübsch aus, deshalb hab ich erst danach den Rest mit Schoki eingebaazt^^). Die Verzierung mit Haselnusskrokant hat uns bisher am besten geschmeckt, Zimt ist aber auch toll, oder grob gehackte Haselnüsse.
- Mit Sojamilch hab ich ihn auch schon gebacken, das schmeckt genauso gut. An sich könnt ihr aber hernehmen was ihr eben da habt.
- Bratapfelgelee wird schwer aufzutreiben sein, als Ersatz würde ich Apfelgelee und etwas Marzipan nehmen oder eben anderen hellen Fruchtaufstrich. 
- Mit Weizenmehl funktioniert der Kuchen natürlich auch, Typ 405 oder Typ 550.
- Bei den Nüssen könnt ihr nehmen was ihr wollt, ich hatte bisher immer eine Mischung aus Mandel und Haselnuss, entweder 1:1 oder 2:1, was eben gerade da ist.
- Für eine normal große Guglhupfform einfach das Rezept verdoppeln und die Backzeit etwas verlängern. 

Montag, 8. April 2019

Vegane Schwarzwälder Kirschtorte

Was nicht so alles zustande kommt, wenn nach einer Weihnachtsfeier Kirschwasser übrig bleibt. Pur ein Grauen aber in einer Schwarzwälder Kirschtorte verbaut dann vielleicht doch ganz lecker? Meine Kollegen haben das Experiment tapfer überstanden und die komplett vegane Torte hat damit den Omni-Test bravurös gemeistert. Die Torte ist ja auch weit entfernt von so manch langweiliger Interpretation der Schwarzwälder Kirschtorte mit purer Sahne, trockenem Kakao-Boden den man mit Kirschwasser tränken muss dass er genießbar wird und mit Stärke zu festem Glibber gekochten Kirschen als Füllung. In dieser Variante dagegen hat sich in so gut wie jeder Komponente ein kleines Highlight versteckt. So muss eine Schwarzwälder Kirschtorte sein. Und durch die vegane Sahne ist sie auch gleich noch ein kleines bisschen leichter als die gewohnte Sahnebombe.


Normalerweiße tränkt man ja die Böden mit dem Kirschwasser. Da der Schoko-Biskuit aber schon perfekt saftig und fluffig ist, hab ich den Schnaps lieber in der Tortencreme versteckt. Und weil zu einer richtigen Torte ein keksiger Boden gehört wurde diesmal auch ein Mürbteigboden gebacken. So hat man alles in einer Torte vereint, das man sich wünschen kann: Knuspriger Keksboden, fluffiger Schoko-Biskuit, fruchtiger Kirschgelee und die saftigen Kirschen, dann die leicht schnapslige, vanillige Tortencreme und ein Häubchen aus zarten Schokoflöckchen. Schwarzwälder Kirschtorte wie aus dem Bilderbuch.


Schwarzwälder Kirschtorte      
(für eine 26-cm-Springform)

Mürbteigboden:
150 g Mehl (Dinkel Typ 630)
100 g Margarine (Alsan)
50 g Rohrohrzucker
1 EL Vanillezucker

Schokobiskuit:
200 g Mehl (Dinkel Typ 630)
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Pck Natron (5g)
1 kleine Prise Salz
30 g Kakao
250 ml Wasser, lauwarm
120 g Kirschgelee
80 ml Pflanzenöl, neutrales
1 EL Apfelessig

Tortencreme und Deko:
1 Glas Kirschen, entkernt (Abtropfgewicht: 280 g)
400 ml Schlagcreme (Schlagfix, ungesüßt), gut gekühlt
5 EL Sahnesteif (San Apart)
3 EL Vanillezucker (+ etwas gemahlene Vanille)
2 EL Puderzucker
40 ml Kirschwasser
30 g Schokolade, Zartbitter (80% Kakao)
Cocktailkirschen
ca. 6 EL Kirschgelee

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Mürbteig einen homogenen Teig kneten.
Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.
Teig auf dem Boden der Form plattdrücken, mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 15 - 18 min backen, bis der Teig goldig wird.
Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

Für den Biskuit eine Springform mit 26 cm Durchmesser ausfetten (ich fette nur die Ränder und kleide den Boden mit Backpapier aus, dann lässt sich der fertig gebackene Boden super von der Form heben). Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die trockenen Zutaten in einer großen Rührschüssel vermischen und durchsieben.
Die nassen Zutaten mit einem Schneebesen gut verrühren, bis sich der Kirschgelee gelöst hat.
Nun die nassen Zutaten zu den trockenen in die Rührschüssel gießen und mit einem Schneebesen zügig zu einem einigermaßen glatten Teig verrühren (wichtig: hier nicht zu lange rühren, da der Teig sonst nicht mehr schön aufgeht, wirklich nur geradeso vermischen, dass keine großen Klumpen mehr im Teig sind).
Sofort in die vorbereitete Springform füllen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 25 min backen (Stäbchenprobe!).
Herausnehmen und 10 min abkühlen lassen. Dann aus der Form lösen und komplett abkühlen lassen.

Für die Tortencreme die Schlagcreme mit Sahnesteif, Vanillezucker und Kirschwasser steif schlagen. Mit etwas gemahlener Vanille und Puderzucker abschmecken.

Bevor ihr die Schwarzwälder Kirschtorte zusammensetzt den Schokobiskuit waagerecht in zwei Hälften teilen, die Kirschen abtropfen lassen und die Schokolade raspeln.


Die Torte dann folgendermaßen zusammenbauen:
- Zuerst den Mürbteigboden auf eine Tortenplatte setzen.
- Mit 2 bis 3 EL Kirschgelee bestreichen.
- Untere Biskuithälfte aufsetzen und etwas andrücken.
- Mit 3 EL Kirschgelee bestreichen und mit den abgetropften Kirschen belegen.
- Ca. 1/3 der Tortencreme darauf geben und verstreichen. Es sollten alle Kirschen mit der Creme bedeckt sein.
- Zweite Biskuithälfte aufsetzen und leicht andrücken.
- Mit der restlichen Tortencreme (bis auf 2 - 3 EL für die Deko) komplett einstreichen und die Oberfläche glätten.
- Mit ein paar Cremetupfen, Cocktailkirschen und geraspelter Schokolade verzieren.
- Tortenhaube aufsetzen und die Schwarzwälder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.


Tipps:
- Die Böden könnt ihr auch einen Tag vorher schon backen, gerade Biskuitböden lassen sich oft besser schneiden wenn sie einen Tag ruhen konnten.
- Das Kirschwasser ist natürlich keine Pflicht, wenn ihr eine alkoholfreie Variante machen wollt, lasst es einfach ersatzlos weg. Ihr könnt dann auch die Sahnesteifmenge um 1 bis 2 EL verringern.
- Statt der Cocktailkirschen nehme ich lieber Amarenakirschen. Die sind zwar sehr dunkel aber schmecken dafür toll. Die Cocktailkirschen schmecken nämlich nur nach Zucker.
- Wenn ihr Cocktailkirschen draufmachen wollt und keine veganen findet: Die sind bei den süßen Konserven in einem Glas. In der Backabteilung findet man nur die Belegkirschen und da hab ich noch nie welche ohne Echtes Karmin als Färbemittel gefunden.

Sonntag, 2. Dezember 2018

DER perfekte Rotweinkuchen [vegan]

Es passt hald einfach perfekt, die Schlagwörter zum Rezept, die ich direkt nach dem Backen notiert hab um später besser wiedergeben zu können wie der Rotweinkuchen geworden ist: 'voll guad, saftig und weich, schokoladig und typisch rotweinkuchig eben'. Hehe, ja das trifft es genau. Soooo schön saftig und gleichzeitig locker und so bisschen schwer wie man es von Gewürzkuchen kennt, hach! Ich bin sowas von begeistert von dem Kuchen, geeenau so sollte er werden.


Lange hab ich rumgeguckt, Rezepte über Rezepte gewälzt um diesen so schön cremigen und schokoladigen, bisschen herbstlich-weihnachtlichen Kuchen zu zaubern. Ich wollte unbedingt was mit Margarine anstatt Öl, damit es nicht zu fluffig wird, sollte ja nicht in Richtung Biskuit gehen sondern schön heftig werden ;) Außerdem sollte möglichst kein Ei-Ersatz oder andere spezielle Zutaten rein, die ein Nicht-Veganer selten im Haus hat. So wurde dieses unfassbar leckere Rotweinkuchen-Baby geboren, und es ist ein so lieber kleiner Fratz geworden, man muss es einfach zum Fressen gern haben.


Rotweinkuchen      
(16cm-Guglhupf, für einen normal großen Guglhupf das Rezept verdoppeln)

200 g Mehl (Weizen 405/550 oder Dinkel 630)
80 g Rohrohrzucker
50 g Mandeln, gemahlen (mit Schale)
1 EL Speisestärke
1 EL Vanillezucker
2 EL Kakao
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
1 TL Natron (1 Pck)
70 g Schokoladentropfen, Zartbitter
80 g Margarine (Alsan) + etwas zum Ausfetten
80 g Marmelade ohne Stücke (Kirsche, Himbeere o.ä.)
80 ml Rotwein, veganen
80 ml Sprudelwasser

Eine kleine Guglhupfform (Durchmesser 16cm) mit Margarine ausfetten. Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten (mit Schokodrops) mit einem Schneebesen verrühren.
Margarine in der Mikrowelle (oder in einem Topf) schmelzen, Marmelade mit Rotwein vermischen bis sich die Marmelade gut gelöst hat (geht am Besten mit einem Schneebesen).
Flüssige Margarine, Rotwein-Marmelade-Gemisch und Sprudel zu den trockenen Zutaten geben und zügig mit einem Schneebesen klumpenfrei verrühren.
In die vorbereitete Backform füllen, gleichmäßig verstreichen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 40 bis 50 min backen. Falls die Stäbchenprobe noch nicht so ganz passt mit Alufolie abdecken und noch weitere 10 min im heißen aber abgeschalteten Ofen lassen. So wird er noch komplett durch aber nicht zu dunkel.
20 min in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen und komplett auskühlen lassen.
Vorm Anschneiden mit Puderzucker bestäuben.


Den gibt's in der Adventszeit sicher nochmal, da können im Moment nicht mal Plätzchen mithalten. Der Rotweinkuchen ist mein neuer Liebling nomnom.

Sonntag, 17. Juni 2018

Promovierte Cupcakes - Schoko-Cupcakes mit Himbeer-Topping und Doktorhut [vegan]

Jetzt muss ich wohl bei jeder Promotionsfeier diese superputzigen Doktorhut-Cupcakes mitbringen, hihi. Die süßen Muffins mit der ungewöhnlichen Verzierung sind super angekommen. Und auch geschmacklich konnten sie überzeugen. Schön fluffig und saftig wie die Schoko-Himbeer-Torte (falls ihr die schon mal ausprobiert habt) und mit einer fruchtigen Himbeercreme getoppt. Die Idee mit den Doktorhüten hab ich von Herbs & Chocolate, dort könnt ihr auch mal gucken wie Carla die Hütchen gebastelt hat.


Da der Prüfling und auch ein Großteil der erwarteten Partygäste Veganer waren, mussten die Cupcakes natürlich komplett vegan sein. Die Muffins samt Topping waren da kein Problem, aber die Rohstoffe für die kleinen Doktorhüte in vegan zu finden war dagegen schon eine kleine Herausforderung. Die quadratische Platte für oben drauf war noch ganz einfach, Schokoplättchen oder schokolierte Waffelblätter bekommt man quasi überall. Schnur für obendrauf, auch easy, Cola- oder Lakritzschnüre findet man schon und sind fast immer vegan. Aber der Zylinder, puh. Alles was ich in den Fingern hatte war mit Molkenerzeugnis oder sonst was Unveganem verhunzt. Erst nach einem Tipp in einer Facebookgruppe hatte ich einen Plan und nach vielen Läden auch die wohl einzigen veganen Waffelröllchen auf dem Markt ergattert, sogar schon mit Zartbitter überzogen, yay.


Promovierte Schoko-Cupcakes mit Himbeer-Topping      
(15 Cupcakes)

200 g Mehl, Weizen Typ 405
150 g Zucker
1 Pck Vanillezucker (1 EL)
30 g Kakao (nicht Kabapulver!)
1 Pck Natron, 5 g
1 kleine Prise Salz

250 ml Wasser, lauwarm
120 g Himbeergelee (oder Heidelbeergelee)
80 ml Pflanzenöl, neutrales
1 EL Apfelessig

Muffinform mit Papierförmchen auslegen und/oder Silkkonförmchen bereitstellen, den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten in einer großen Rührschüssel vermischen. Die nassen Zutaten gut verquirlen, bis sich die Marmelade gut gelöst hat.
Eine Mulde in die trockenen Zutaten drücken und die Nassen hineingießen. Mit einem Esslöffel vorsichtig verrühren, gerade so lange, bis sich alles einigermaßen miteinander vermischt hat.
Den Teig mit Hilfe von zwei Löffeln gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen. Dabei die Förmchen nur zu 2/3 füllen, der Teig geht gut auf.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 20 min backen (Stäbchenprobe!). Ca. 10 min abkühlen lassen, aus der Form holen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

15 Dinkelwaffelröllchen, Zartbitter *
15 Quadratische Schokoladentäfelchen, Zartbitter *
Cola-Schnüre
Kuchenglasur, Zartbitter

Die Kuchenglasur erwärmen (z.B. in der Mikrowelle). Schokoröllchen mit etwas Glasur bestreichen und mittig auf die Schokotäfelchen 'kleben'.


Die Colaschnüre zurechtschneiden und mit Hilfe eines Zahnstochers mit geschmolzener Glasur auf die Oberseite der Hüte kleben.


200 ml Schlagcreme (die ungesüßte von Schlagfix), gut gekühlt
1 EL Vanillezucker
2 EL San Apart (oder Sahnesteif)
2 EL Himbeerpulver ** (oder Heidelbeerpulver)
1 EL Puderzucker

Schlagcreme mit den restlichen Zutaten zu einer steifen Sahnecreme aufschlagen.
In eine Spritztülle füllen, auf die Muffins drappieren und die Doktorhüten draufsetzen.


Tipps:
* Ich hatte 'Dinkel Waffelröllchen Zartbitter' von der Firma Rosengarten, gefunden im Bioladen im DEZ in Regensburg. Es waren genau 30 Röllchen drin, was für mich perfekt gepasst hat weil ich gleich die doppelte Menge Cupcakes gemacht hatte (halb Himbeer, halb Heidelbeer).
Als Plättchen hatte ich 'Hauchdünne Täfelchen Edelbitter' von Lindt. Die gibt's quasi in jedem Supermarkt und haben auch schon die perfekte Größe. Alternativ gehen auch gut die Waffelblättchen von Alnatura.
** Das Himbeerpulver hab ich bei Pativersand mal bestellt, das mische ich auch gerne in Chiapudding oder benutze es für Pralinen. 


Sonntag, 25. Februar 2018

Überüberleckerer Frankfurter Kranz [vegan]

OMG! Quatschen wir nicht lange drumrum, dieser Frankfurter Kranz ist deeer geile Scheiß, kreisch! Schon letztes Jahr haben wir das Ungetüm bei ner liiieben Freundin verdrückt und waren ganz hin und weg. Männchens Wunsch zu seinem Gebrutstag war deshalb, dass ich den Kranz nachbacke, 'aber genau wie die Sonja, jaaa!' Okay. Also hab ich brav nachgefragt wie genau der ging und Männchen seinen Frankfurter Kranz gebacken.


Das Rezept ist aus 'vegan backen', das von Jérôme Eckmeier, und ich hab wirklich nicht viel anders gemacht. Die meisten Änderungen kamen durch meine Verpeiltheit beim Einkaufen zustande, d'oh. Schmeckte aber trotzdem genauso gut wie beim Original. Backt uuunbedingt das Teil nach wenn ihr mal Muse habt, es ist echt der Waaaahn. An Männchens Geburtstag waren nur 'Nicht-Veganer' mit am Tisch und auch sie waren alle ausnahmslos begeistert. Der saftige Boden, die leicht fluffige Buttercreme, die sich so schön mit dem Aroma der karamellisierten Haselnüsse vollsaugt und zum Abrunden säuerlich-fruchtige Marmelade, das alles verbindet sich zu einer perfekten Torte, traumhaft.


Frankfurter Kranz      
(Kranzform 26cm)

600 g Weizenmehl
350 g Rohrzucker
2 Pck Backpulver
1,5 Pck CitroBack (Zitronenschale von 1,5 Zitronen)
1 Prise Salz
300 ml Pflanzenöl, neutrales
500 ml Mineralwasser mit Sprudel

Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Kranzform mit etwas Margarine ausfetten.
In einer großen Rührschüssel die trockenen Zutaten gut vermengen. Pflanzenöl und Sprudel nacheinander rasch unterrühren, bis ein einigermaßen homogener Teig entstanden ist.
Teig in die Kranzform füllen, glatt streichen und auf zweiter Schiene von unten 55 - 60 min backen. Stäbchenprobe machen! Die Zeit kann je nach Backform stark variieren.
Aus dem Ofen holen und abkühlen lassen (mind. 40 min, sonst reißt er ein). Vorsichtig aus der Form lösen und über Nacht komplett auskühlen lassen.

500 ml Mandelmilch (oder Haselnussdrink)
1 Pck Puddingpulver, Vanille (37 g)
75 g Rohrzucker
250 g Alsan (vegane Margarine)
200 g Schlagcreme, gekühlt (vegane Sahne von Schlagfix) *
1 Pck Vanillezucker
1 Pck Sahnesteif

Puddingpulver und Rohrzucker mischen, mit ca. 150 ml Milch glatt rühren. Restliche Milch aufkochen, vom Herd ziehen, angerührtes Puddingpulver einrühren und nochmal aufkochen. Unter Rühren 1 min köcheln lassen.
Den Pudding in eine Schüssel füllen, mit Frischhaltefolie abdecken (auf die Puddingoberfläche drücken, so entsteht keine Puddinghaut) und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Alsan aus dem Kühlschrank holen und weich werden lassen.
Die zimmerwarme Alsan schaumig aufschlagen. Den Pudding esslöffelweise dazugeben und weiterschlagen.
Schlagcreme mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen und unter die Buttercreme heben.

200 g Sauerkirschmarmelade (oder Himbeergelee^^)
125 g Haselnusskrokant
8 - 16 Cocktailkirschen (vegane) **

Tortenboden horizontal in drei gleich dicke Böden schneiden.
Auf dem ersten Boden die Hälfte der Marmelade verstreichen, ca. 5 gehäufte EL der Buttercreme darauf verteilen.
Zweiten Boden aufsetzen und leicht andrücken. Restliche Marmelade darauf verstreichen, wieder Buttercreme darauf verteilen, letzten Boden daraufsetzen und andrücken.
Mit der restlichen Buttercreme (bis auf ein paar EL zum Verzieren) rundherum einstreichen und möglichst glatt abziehen.
Haselnusskrokant rundherum anbringen (ich hab ihn einfach an den Rand geworfen, alles was nicht hängen blieb wieder dran geworfen usw. Oben drauf einfach streuen).
Mit zurückbehaltener Buttercreme Tupfen auf den Kranz setzen und mit Kirschen verzieren.
Mindestens 3h kalt stellen.


Ich bin so begeistert wie lecker die Torte war. Also wenn nochmal irgendwer behauptet vegan backen ist bäh, der bekommt eins mitm Paddel! Erstmal probieren, dann die Erleuchtung erfahren und Jérôme Eckmeier huldigen.


Damit reiht sich das Rezept ein in meine liebsten Backrezepte, die fluffig-saftige Schoko-Himbeer-Torte, die unfassbar leckere Mandarinen-Keese-Sahne oder supersaftiger Möhrchenkuchen mit versunkenen Äpfeln. Klar gibt's auch noch das ein oder andere nicht-vegane Backrezept, das (noch) unübertroffen ist, wie z.B. der Goldtränchen-Kuchen, leeechz, oder Muttis Donauwelle. Aber mein veganes Repertoire nimmt weiter zu und übertrumpft inzwischen so manchen Klassiker.

Tipps:
* Ich nehme iiiimmer die 'Universelle Schlagcreme' von Schlagfix. Sie schmeckt sehr sahnig ohne nen komischen Nebengeschmack, lässt sich super aufschlagen und ist sojafrei. Soyatoo und Co. schmecken mir einfach nicht. 
** Die kandierten Kirschen die man bei den Backzutaten findet sind so gut wie immer nicht vegan, weil sie mit tierischen Stoffen rot gefärbt werden. Ich hab bei den Obstkonserven eingelegte Cocktailkirschen im Glas gefunden, die vegan sind.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Kuchenklassiker: Linzertorte [vegan]

Aah, endlich Urlaub. Das heißt stundenlang Netflix glotzen ohne schlechtes Gewissen, hiöö. Und ein paar Tage wegfahren, dass wir nicht nur auf der Couch versumpfen. Prag steht auf dem Plan, heute noch fix gebucht, voi spontan und so. Da freu ich mich, hach, Prag, da gibt's ja angeblich tonnenweise Veggiefutter. Wenn Männchen mitspielt kann ich mich bestimmt gut durchfuttern.


Als Proviant für die gut vier Stunden lange Fahrt werd ich noch die letzten zwei Stückle Linzertorte eindosen. Dunkler Mürbteig mit leicht lebkuchiger Note und fruchtiger Marmelade, wie ein riesiges Plätzchen mit weichem Kuchenherz. Mit jedem Tag den der Kuchen (die Torte?) überlebt wird er übrigens leckerer, wie bei Plätzchen eben.


Linzertorte      
(Springform mit 26 cm Durchmesser)

200 g Mehl, Typ 405
200 g Mandeln, gemahlen
150 g Zucker
1 - 2 EL Kakao (nicht Kaba-Pulver)
1 TL Zimt
1/4 TL Nelken, gemahlen (oder 5-6 Nelken fein gemörsert)
200 g Margarine (z.B. Alsan Bio)
1 Ei-Ersatz, bei mir 1 EL Sojamehl mit 3 EL Wasser verquirlt
3 EL Himbeergeist oder Kirschwasser (optional)
ca. 300 g Himbeermarmelade (ich hatte 'Schwartau Samt' weil ich Kerne doof finde^^)
Sojamilch zum Bepinseln (ich hatte grad nur Hafermilch da)

Mehl, Mandeln, Zucker, Kakao, Zimt und Nelken vermischen. Margarine in Flocken dazu geben, Ei-Ersatz und Himbeergeist ebenso. Erst mit einem Handrührgerät mit Knethaken verrühren und dann zügig mit den Händen zu einem Teig verkneten.
Eine 26cm-Springform einfetten (ich belege den Boden stattdessen mit Backpapier, dann kann man den Kuchen besser rausheben).
Mit 3/4 des Teigs Boden und einen 3 cm hohen Rand in die Springform drücken. Restlichen Teig in Frischhaltefolie schlagen und 30 min im Kühlschrank durchkühlen (Springform bis zum nächsten Schritt auch kühl lagern).
Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Marmelade auf dem Teigboden verteilen und glatt streichen (wer mag kann mehr Marmelade nehmen, 400g sind auch lecker^^, wir mögens so ein bisschen eingebacken lieber also eher nur 270g).
Den restlichen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen, Förmchen nach Wahl ausstechen und auf der Marmeladenschicht verteilen.
Mit etwas Sojamilch bepinseln und auf zweiter Schiene von unten bei 180°C ca. 35 min backen, bis der Kuchen etwas anbräunt.
Aus dem Ofen nehmen, 10 min abkühlen lassen, dann den Springformrand lösen und komplett auskühlen lassen. Dann mit einem Tortenbutler von dem Springformboden heben und auf eine Tortenplatte setzen.
Evtl. mit Puderzucker bestäubt servieren.


War ich mal wieder froh um meine abnormal umfachreiche Plätzchenausstecher-Sammlung. So hab ich genug verschiedengroße Förmchen zusammen gebracht um ein tuffiges Blumenmuster auf den Kuchen basteln zu können. Noch schöner hätte ich viele verschiedene Blumenarten gefunden, die aber doch irgendwie zusammenpassen. Hatte ich aber nicht. Hmm, ich brauche meeehr Ausstecherle.


Sonntag, 23. Juli 2017

Schoko-Rum-Torte mit Knusperstückchen für Papa

Vor Kurzem hatte mein Papa Geburtstag. Und wie das so ist bei den Eltern, haben sie ja schon alles und brauchen eh nix. Ein guter Schlachtplan bei Papi ist geschenkemäßig also was 'Verzehrbares'. Hehe, sowas kann ich. Ich dachte da zuerst an Pralinen oder Schnaps oder so, aber dann kam's mir: Lieblingsschoki Trauben-Nuss, oder war's Rum-Trauben-Nuss? Hmm. Das muss sich doch auch in Form einer Torte realisieren lassen.


Dann erinnerte ich mich an diese Rum-Knusperteile von Ritter Sport, die Papa immer gefuttert hat, als wir noch etwas kleiner waren. Echt lange her^^ Die einfach in ne geile Schokotorte matschen, Rum dazukippen, fertig! Ha, perfekter Plan! Also meine supersaftige, überleckere Schoko-Himbeer-Torte als Grundlage genommen und Rumzeug dazu. So easy und Papa war sehr begeistert. Mutti hat sich auch noch ein gaaanz kleines zweites Stück abgeschnippelt, muha. Ja und nen selbstangesetzten Likör gab's dann auch noch.


Schoko-Rum-Torte    
(26cm-Springform)

200 g Mehl, Typ 550
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker
30 g Kakao
1 TL Natron (entspricht 5 g)
1 Prise Salz

250 ml Wasser, lauwarm
120 g Himbeermarmelade (Gelee, oder durchpassieren)
80 ml Pflanzenöl
1 EL Essig (z.B. Apfel- oder Weißweinessig)

Eine 26cm-Springform ausfetten (ich lege den Boden mit Backpapier aus), den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten in einer großen Rührschüssel vermischen. Die nassen Zutaten gut verquirlen, bis sich die Marmelade gut gelöst hat.
Eine Mulde in die trockenen Zutaten drücken und die Nassen hineingießen. Mit einem Esslöffel vorsichtig verrühren, gerade so lange, bis sich alles einigermaßen miteinander vermischt hat (größere Klümpchen zerdrücke ich mit dem Löffel). Nicht zu lange rumrühren, sonst geht der Kuchen nicht mehr schön auf.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 min backen (Stäbchenprobe!). Ca. 10 min abkühlen lassen, aus der Form holen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

400 ml Schlagcreme (die ungesüßte von Schlagfix), gut gekühlt
2 EL Vanillezucker
3 EL San Apart (oder Sahnesteif)
3 EL Kakao
3 EL Puderzucker
3 - 4 EL Rum (bei mir Strohrum^^)
1 Pck Rum-Knusperstücke (von Ritter Sport)

Kalte Schlagcreme mit Vanillezucker, Sahnesteif, Kakao und Puderzucker zu einer steifen Sahnecreme schlagen. Rum unterschlagen, dann etwas mehr als die Hälfte der Creme in eine extra Schüssel geben. Knusperstücke grob klein hacken (so 3 oder 4 zurückbehalten für's Verzieren) und unter die kleinere Menge der Creme heben.

Ca. 100 g Himbeermarmelade

Tortenboden einmal waagerecht durchschneiden.
Auf dem unteren Boden die Marmelade verstreichen. Mit der Knusperstückchen-Creme bestreichen. Zweiten Boden auflegen, leicht andrücken.
Etwas mehr als die Hälfte der Sahnecreme darauf geben und glatt streichen. Mit restlicher Sahne und Knusperstückchen verzieren.
Mind. 2 h im Kühlschrank durchziehen lassen.


Irgendwie schade, dass die vegane Torte durch die Knusperstücke unvegan wird. Ich hab allerdings keine Ahnung, was man als Ersatz für die kleinen Rum-Riegelchen nehmen könnte um die Torte komplett pflanzlich basteln zu können. Habt ihr ne Idee oder kennt ihr sowas ähnliches?


Montag, 16. Mai 2016

Suhuuhuuuperlecker: Schoko-Himbeer-Torte [vegan]

Es kommt ja echt selten vor, dass ich innerhalb einer Woche direkt zweimal die gleiche Torte backe. Aber die war sohoohooo lecker! Der Boden ist total fluffig und saftig zugleich, dabei schön schokoladig und hoch genug, um ihn in zwei Böden zu schnibbeln. Oh und dann die Creme. Total einfach und eben so schokomoussemäßig. Dann wird das ganze mit Himbeergelee zusammengesetzt und ergibt in der Kombi die perfekte Symbiose. Man kann das Teil mit 12 bis 14 Stücken mal locker zu viert vernichten.


Ach ja, und unglaublich aber wahr: Das Teil ist auch noch vegan. Dabei verwette ich meinen Kopf (mitsamt dem kleinen Äffchen drin, der immer diese nervigen Ohrwürmer summt...), dass die Torte mit Kuhmilchsahne kacke wär. Die fettärmere, neutralere vegane Sahne passt da echt perfekt. Herr Wos zum Essn mag ja normalerweise keine Schokokuchen und vermantschte Himbeeren. Aber von dieser Torte hat er sich gleich mal zwei Stücke ins Gesicht gehauen, also reingefuttert ;) Muha!


Schoko-Himbeer-Torte       
(26cm-Springform)

200 g Mehl, Typ 550 (oder Dinkel Typ 630)
150 g Zucker
1 EL Vanillezucker
30 g Kakao
1 TL Natron (entspricht 5 g)
1 Prise Salz

250 ml Wasser (am besten lauwarm, dann löst sich die Marmelade besser)
120 g Himbeermarmelade (Gelee, oder durchpassieren)
80 ml Pflanzenöl
1 EL Essig (z.B. Apfel- oder Weißweinessig)

Eine 26cm-Springform ausfetten (ich lege den Boden mit Backpapier aus), den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten in einer großen Rührschüssel vermischen. Die nassen Zutaten gut verquirlen, bis sich die Marmelade gut gelöst hat.
Eine Mulde in die trockenen Zutaten drücken und die Nassen hineingießen. Mit einem Esslöffel vorsichtig verrühren, gerade so lange, bis sich alles einigermaßen miteinander vermischt hat.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 min backen (Stäbchenprobe!). Ca. 10 min abkühlen lassen, aus der Form holen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

400 ml Schlagcreme (die 'universelle' von Schlagfix), gekühlt
2 EL Vanillezucker
3 EL San Apart (oder Sahnesteif)
3 EL Kakao
3 EL Puderzucker

Schlagcreme mit den restlichen Zutaten zu einer steifen Sahnecreme schlagen. Eventuell mehr Puderzucker oder Kakao zugeben, je nach persönlichem Geschmack.

Ca. 100 g Himbeermarmelade
2 EL Himbeergeist (optional)
Frische Himbeeren

Himbeermarmelade mit Himbeergeist verrühren.
Tortenboden einmal waagerecht durchschneiden.
Auf den unteren Boden die Marmelade verstreichen. Mit ca. 1/3 der Sahnecreme bestreichen. Zweiten Boden auflegen, leicht andrücken. Zweites Drittel der Sahnecreme darauf geben und glatt streichen. Mit restlicher Sahne und Himbeeren verzieren.
Mind. 2 h im Kühlschrank durchziehen lassen.


Obwohl ich letzte Woche sechs Stücke davon vernichtet hab, bekomm ich schon wieder Hunger drauf, argh. Sonst bin ich ja auch nicht so der Schokotortenfan. Hab ich die Wahl kommen alle Frucht- oder Käsesahneteile zuerst. Aber diese Schoko-Himbeer-Kombi ist mein neuer Liebling.


Bei ner Freundin hab ich auch schon richtig geile vegane Torten gefuttert und jetzt weiß ich endlich auch wie das funzt. Ich bin infiziert! Mein Repertoire um veganes Backzeug wird immer größer, yeah. Lecker Torten und Kuchen für alle! Das Originalrezept zu der Schoko-Himbeer-Torte habe ich bei Totally Veg! gefunden. Probiert von dort auch unbedingt mal die Soft Cake Cupcakes aus, auch unschlagbar lecker und simpelst zusammengerührt.

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