Sonntag, 29. Dezember 2019

Wahnsinnig saftiger Nuss-Gugl [vegan]

Als mein kleiner Neffe so seine ersten Minisätze angefangen hat war einer davon 'Opa Nüsse knacken'. Mein Papa ist nämlich ein großer Walnuss-Fan und futtert sie in jeder Lebenslage (und hat auch immer ein paar Stücke in der Hemdtasche für die Meise die immer angeflogen kommt sobald er das Haus verlässt^^). Alles mit Nüssen rangiert ganz weit oben auf Papas Lieblingsfutterliste. Dafür musste mal ein richtig geniales Nusskuchenrezept her und so wurde ordentlich rumprobiert und schnaboliert.

Nuss-Kuchen vegan

Schon beim ersten Backversuch war dieser kleine Nuss-Gugl der absolute Hammer. So unfassbar saftig und schön nussig, mit Zimtnote und einem leckeren Schokomantel umschlossen. In kürzester Zeit haben wir ihn mehrmals gebacken weil er so gut war und gehört inzwischen zu unseren Lieblingsrezepten. Der kleine Nuss-Guglhupf ist auch noch ganz unauffällig vegan, ohne Ei-Ersatz-Pülverchen oder fancy Mehlsorten sondern mit ganz normalen Zutaten, die man heutzutage in jedem Supermarkt findet.

Nuss-Guglhupf

Kleiner Nuss-Gugl      
(16cm-Bundform oder Guglhupf)

160 g Mehl (z.B. Dinkel Typ 630)
80 g Zucker
80 g Nüsse, gemahlen (Mandel, Haselnuss gemischt)
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
65 ml Pflanzenöl, neutrales
160 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
80 g Bratapfelgelee (oder anderen Fruchtaufstrich ohne Stücke)

Eine Guglhupfform (Durchmesser 16cm) mit Margarine ausfetten, Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Trockene Zutaten (Mehl, Zucker, gemahlene Nüsse, Backpulver und Zimt) in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen vermischen.
Nasse Zutaten (Öl, Milch, Gelee) mit einem Schneebesen gut verrühren bis sich der Gelee gelöst hat.
Den Öl-Milch-Gelee-Mix zu den trockenen Zutaten in die Rührschüssel geben und zügig mit dem Schneebesen zu einem Teig ohne größere Klumpen rühren (wirklich nur kurz verrühren, nicht zu lange rummatschen, sonst geht der Kuchen nicht so gut auf).
Direkt in die vorbereitete Backform füllen, glattstreichen und bei 180°C 30 - 35 min backen (Stäbchenprobe!).
Aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen. Aus der Form stürzen und komplett auskühlen lassen.

50 g Zartbitter-Kuvertüre schmelzen, mit 1/2 TL Kokosöl verrühren und den Kuchen damit verzieren, z.B. Haselnusskrokant oder Zimt darauf streuen.

Nuss-Kuchen

Tipps:
- Am liebsten streichen wir den Kuchen komplett mit Schokolade ein, dazu braucht ihr ca. 100g Schokolade (sieht auf dem Foto aber nicht so hübsch aus, deshalb hab ich erst danach den Rest mit Schoki eingebaazt^^). Die Verzierung mit Haselnusskrokant hat uns bisher am besten geschmeckt, Zimt ist aber auch toll, oder grob gehackte Haselnüsse.
- Mit Sojamilch hab ich ihn auch schon gebacken, das schmeckt genauso gut. An sich könnt ihr aber hernehmen was ihr eben da habt.
- Bratapfelgelee wird schwer aufzutreiben sein, als Ersatz würde ich Apfelgelee und etwas Marzipan nehmen oder eben anderen hellen Fruchtaufstrich. 
- Mit Weizenmehl funktioniert der Kuchen natürlich auch, Typ 405 oder Typ 550.
- Bei den Nüssen könnt ihr nehmen was ihr wollt, ich hatte bisher immer eine Mischung aus Mandel und Haselnuss, entweder 1:1 oder 2:1, was eben gerade da ist.
- Für eine normal große Guglhupfform einfach das Rezept verdoppeln und die Backzeit etwas verlängern. 

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