Mittwoch, 16. April 2014

Wie die Mümmelhasen: Kartoffelcurry mit Giersch

Alle Unkrautausrupfer kennen ihn: Giersch. Dieses nervige, von allen Mistgewächsen im Beet am schlimmsten wuchernde und hässliche Unkraut. Bei beetroot massacre steht man dem Kraut allerdings deutlich positiver gegenüber - der Giersch wird einfach lecker in einem Curry mitreingeköchelt und verputzt, muha. Supercool und praktisch, dachte ich mir, gleich eine Schüssel zusammengerupft und los gings. Vom Geschmack her erinnert das Grünzeug an eine Mischung aus Feldsalat und Spinat. Auf jeden Fall passte es tatsächlich ins Kartoffelcurry und war gar nicht mal übel. Nur gefiel mir die Konsistenz nicht so gut, ich dachte es würde weicher werden. Vielleicht hab ich aber auch zu 'alte' Triebe abgezupft, junge Gierschblättchen wären wahrscheinlich passender gewesen.


Kartoffel-Giersch-Curry    
(2 Portionen)

12 kleine bis mittelgroße Kartoffeln
1 Schüssel Giersch
1 Zwiebel
1 Dose gehackte Tomaten
je 1 TL Kreuzkümmel, Ingwer, Kurkuma, Garam Masala, Koriander
1 Chili, getrocknet + Sambal Oelek nach Geschmack
50 ml Sojasahne
Salz, Pfeffer, Zucker

Kartoffeln würfeln und ca. 15 min in Salzwasser vorkochen.
Giersch waschen und von den Stielen befreien, Zwiebel würfeln.
Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Kreuzkümmel 2 min darin anrösten. Zwiebel und Ingwer zugeben und mitrösten. Kurkuma, Garam Masala, Koriander und Chili zugeben und ebenfalls 1 min anrösten lassen.
Mit Tomaten ablöschen, Giersch zugeben und 5 min köcheln lassen.
Kartoffeln abgießen und in den Topf geben. Sojasahne zugeben und 5 min einköcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Eventuell noch mit Sambal Oelek schärfen und mit Weißbrot, Naanbrot etc. servieren.


Fürs nächste Mal werd ich auf jeden Fall jüngere Gierschblätter einsammeln. Oder einfach Spinat reinwerfen;) Nur ist es hald deutlich cooler, aus unscheinbarem Unkraut was Abgefahrenes zusammenzubruzeln als mit pupu Standardgedöhns, hmm.

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