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Sonntag, 6. Januar 2019

Rote Bete Carpaccio mit Orangen-Vinaigrette [vegan]

Unser Quasi-Weihnachtsmenü gab es ja noch nie an den Weihnachtsfeiertagen selbst. Da sind wir immer bei der Verwandtschaft und futtern uns dort durch. Unser fancy Menü wird also immer erst ein paar Tage danach aufgefahren, wenn sich nach der Feiertags-Fresskapade langsam wieder ein Hüngerchen regt. Dieses Mal gab es als farbenfrohen Auftakt ein Rote Bete Carpaccio mit Orangenvinaigrette, das mit Feldsalat, Kürbiskernen und salzigen Kartoffelwürfelchen getoppt wurde. Hauptgericht und Nachspeise gibt es die Tage dann auch noch in einem extra Beitrag, dass das hier nicht zu unübersichtlich wird. Nach dem Salätchen folgte dann ein Nuss-Maronen-Braten mit Semmelknödeln, Apfel-Blaukraut und Champignon-Rahmsoße und als süßes Finale noch Milchreis-Bratapfel mit Vanillesoße. 


Rote Bete Carpaccio mit Orangen-Vinaigrette    
(4 Portionen)

3 - 4 kleine Rote Beten (ca. 400 g)
100 g Feldsalat
2 Kartoffeln, festkochend (ca. 300 g)
Kürbiskerne
1 Orange
Weißweinessig
Olivenöl
Agavendicksaft
Salz, Pfeffer

> Die Beten abwaschen und in Salzwasser gar kochen (je nach Größe 30 - 40 min), dann abgießen und abkühlen lassen. In dünne Scheiben hobeln.
> Feldsalat waschen und trocken schleudern.
> Orange halbieren und Saft auspressen. 6 EL Orangensaft, 6 EL Weißweinessig, 8 EL Olivenöl und 2 EL Agavendicksaft in ein Schraubglas füllen, salzen und pfeffern, zuschrauben und kräftig schütteln, eventuell mit mehr Agavendicksaft abschmecken.
> Kartoffeln würfeln (ca. 1cm groß) und in einer Pfanne in heißem Pflanzenöl unter mehrmaligem Wenden goldbraun anbraten, kräftig salzen. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp abteopfen lassen.
> Rote Bete fächerförmig in einem flachen Teller anrichten, Feldsalat darauf geben, reichlich mit Orangen-Vinaigrette beträufeln, Kartoffelwürfel und ein paar Kürbiskerne darüber verteilen.


Dazu passen auch noch gut ein paar Scheibchen frisch gebackenes Baguette. Kommt ein bisschen darauf an was es sonst noch geben soll. Wir haben das Baguette wegen der Menüabfolge weggelassen, aber zum Tunken des Dressings aus dem Tellerchen wär's schon toll gewesen ;)

Samstag, 14. Mai 2016

Kartoffel-Ofengemüse mit Roter Bete und Äpfeln

Eigentlich sollte wohl unser Besuch auf der Analytica in München eher so Gedanken wie 'Uuh, eine Makro-EA, wie supi, da werden unsere Messergebnisse ja viel genauer, das wäre genial' oder 'Krass, ein Dispenser fürs Chloroform, dass wirs besser in die NMR-Röhrchen dosieren können' auslösen. Also wenns nachm Chef geht. Aber in Echt sind wir seit Dienstag nur damit beschäftigt herauszufinden, wie man das coole Lego-Mini-Labor vom Merck-Stand nachbauen kann. Wir wollen auch so eines haben, aaaah! Puh, zum Glück hat jemand am Mittwoch ein Foto von dem Teil getwittert und ich hab aufm Lappi noch so nen Lego-Designer. Mein verlängertes Wochenende ist also bereits verplant. Darum musste es auch simpel zusammenrührbares Futter geben. So wie dieses Kartoffel-Ofengemüse mit Roter Bete. Sieht nicht nur hübsch bunt aus aufm Tellerchen, es schmeckt durch die Rote Bete auch ohne Firlefanz total cool.


Ofengemüse mit Roter Bete und Äpfeln    
(2 Personen)

8 - 10 Kartoffeln, ca. 700 g
3 Karotten
2 Knollen Rote Bete, vorgegart
1 Apfel
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Kartoffeln und Karotten schälen, beides in Scheiben schneiden. Auf einem Backblech verteilen, mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 30 min garen bis die Kartoffeln (fast) gar sind. In der Zwischenzeit Rote Bete und Apfel in dünne Stücke schneiden. Sobald die Kartoffeln gar sind Rote Bete und Apfelstücke auf dem Blech verteilen und nochmal 10 min backen.


Dazu gabs bei uns Beilagen nach Kurdenstyle: Lecker Bulgur, selbstgemachtes Zaziki und grünen Salat mit extra saurem Dressing. Memo für mich: Zwei Zehen Knoblauch auf 200 g Zaziki sind zu hart. Schön reingepresst noch dazu, puh war das knoflig, haha.

Donnerstag, 28. April 2016

Vegetarisches Sushi - Meditatives Futterbasteln

Eigentlich mochte ich ja gar kein Sushi. Aber dieses Sushi-Röllchen basteln macht mir einfach unheimlich Spaß, weswegen ich bei jeder Sushi-Party mit am Start war und fleißig Röllchen gebastelt hab. Sehr akkurat, fast schon meditativ, gnatschte ich da vor mich hin. Meistens endete so ein Sushiabend für mich dann mit einem ordentlichen Hickser, weil ich als einzige die Sushi-Teilchen nicht futtern mochte und so ganz ohne Grundlage dann aber mitgebechert hab. Aber jedesmal probiert man ein Häppchen, gewöhnt sich immer mehr an die Norialge, die das Reisröllchen zusammenhält und schließlich bin ich inzwischen auch fleißig am futtern. Was aber echt nervig war, ist jedesmal wieder zusammenzusuchen, was man alles reingepackt hat, wie man genau den Reis gekocht hat, usw. Deshalb halt ich hier mal mein Sushi-Rezept fest, obwohls natürlich tausende im Internet gibt ;)


Vegetarisches Sushi    
(3 - 4 Personen)

300 g Sushi-Reis
375 ml Wasser
6 EL Reisessig (Den für Sushi, der andere ist zu würzig)
2 - 3 EL Zucker
1 Prise Salz

7 Nori-Blätter
Verschiedenes Gemüse, in dünne Streifen geschnitten (Bei mir Karotte, Gurke, Paprika, Kimchi, Sushi-Ingwer, Avocado, Frischkäse)
Sojasauce, Wasabi


Reis waschen: Dazu Den Reis in eine große Schüssel geben und mit kaltem Wasser übergießen, etwas quellen lassen. Das Wasser wird sich milchig verfärben. Wasser abgießen und wieder mit kaltem Wasser auffüllen. So oft wiederholen, bis das Wasser möglichst klar bleibt.

Reis kochen: Den Reis in einen Topf geben, Wasser zugeben (egal ob kalt oder warm), Deckel aufsetzen und aufkochen lassen. Sobald das Wasser kocht (hört man, oder mal kurz reinlinsen), auf möglichst niedrige Stufe zurückstellen, bis gerade noch ein paar Blubbel aufsteigen (ich mach das nach Gehör^^). Für ca. 20 min so leicht köcheln. Falls das Wasser schon davor aufgesogen ist, kann man den Reis auch eher vom Herd nehmen. Wichtig: Deckel nicht zwischendurch abnehmen, dass kein Wasserdampf entweicht!

Reis würzen: Reisessig, Zucker und Salz verrühren, erhitzen bis sich Zucker und Salz einigermaßen gelöst haben. Gekochten Reis in eine große Schüssel geben (keine aus Metall!), die Würzmischung zugeben und gut verrühren. Mit einem Tuch abgedeckt abkühlen lassen (nicht im Kühlschrank, der Reis sollte nicht zu kalt werden).

Sushi-Rollen basteln: Noriblatt (die raue Seite) dünn mit Reis bestreichen (Man sollte das Nori noch durchscheinen sehen), dabei ca 1 cm Rand an der oberen langen Seite frei lassen. Ca 2 cm vom unteren Rand entfernt die Füllung auflegen. Mit Hilfe einer Sushimatte aufrollen, freien Norirand befeuchten (damit es pappt!) und komplett zusammenrollen. Oder einfach ein Youtube-Video dazu suchen, das ist deutlich anschaulicher ;)


Meine Tipps:
- Den Reis kann man super mit einem befeuchteten Plastiklöffel (Metall ist schlecht, weil der Reis dann metallisch schmecken kann) verstreichen. Deshalb haben wir immer ein Schälchen Wasser am Tisch stehen, damit man nachbefeuchten kann. Sonst klebt der Reis überall, nur nicht auf dem Norilappen ;)
- Richtig fest zusammenrollen ist echt wichtig, sonst wabbelt beim schneiden alles auseinander! Dazu auch unbedingt ein richtig scharfes Messer nehmen, sonst kommt man schlecht durchs Nori.
- Kombinationen von würzigen Zutaten wie Kimchi, rote Bete, Sushi-Ingwer mit eher frischen wie Gurke, Paprika, Karotte passen besonders gut. Bisschen Kontrast macht sich da immer gut. Und nicht den Frischkäse unterschätzen, der ist echt lecker im Sushi. Kimchi und Gurke ist total lecker!
- Wir haben auch schon verschiedene Sojasaucen durchprobiert, aber am besten passt tatsächlich die japanische, finden wir.


Bei unserem ersten selbstgemachten Sushi waren auch 'Fleischfresser' mit dabei, also gabs zusätzlich Thunfisch und geräucherten Lachs. Vom Lachs waren sie nicht so begeistert, aber Thuni war wohl ganz lecker. Auch die sauer eingelegte rote Bete war erstaunlich gut.

Habt ihr schon mal Sushi selbst gebastelt? Was sind eure Geheimtipps?

Sonntag, 6. Juli 2014

Rosa, tuffig, lecker - Rote Bete Dip

Heut haben wir mal die von Papa gebauten Einlegeböden für den Küchenschrank eingebaut. Eigentlich ist es ja ein vermutlich über 100 Jahre alter Schrank, den meine Uroma als Kleiderschrank benutzte. Der wurde immer weitervererbt, meine Mama hat ihn dann mal komplett weiß gestrichen, als sie ihn als Mädchen in ihrem Kinderzimmer stehen hatte. Als letztes stand der tuffige Schrank unscheinbar im Keller meiner Eltern rum und durfte Luftmatratzen, Gummiboot und Co aufbewahren. Von diesem Schicksal haben wir ihn nun erlöst. Zu viert haben ihn meine starken Männer in den ersten Stock geschleppt und jetzt darf er ein schnuckliger Küchenschrank sein und meine tuffigen Teller, Backformen und anderen Backkrempel hüten.

Die noch unbenutzten Crème-Brûlée-Förmchen haben natürlich auch ihr Plätzchen im weißen Schrank gefunden und konnten endlich ausgepackt werden. Und sie wurden auch gleich eingeweiht mit einem Rote Bete Dip. Den hab ich mal auf einer Vernissage gefuttert, obwohl ich Rote Bete nicht so mag. Aber das Zeug war tuffig rosa und ich wusste, dass die Köchin eigentlich nur geilen Scheiß zusammenköchelt. Da hab ich mich getraut und probiert. Yay, superlecker. Ich hab leider nur die Information Schmand, Rote Bete und Dill bekommen, musste also ein bisschen experimentieren, was die Gewürze angeht, aber man kanns eigentlich nicht verkacken. Einfach nur Salz, Pfeffer und Knoblauch rein schmeckt auch schon voll gut;)


Rote Bete Dip 

250 g Rote Bete, vorgegart
200 g Schmand
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bund Dill
je 1 TL Zitronensaft, Agavendicksaft
Paprika, Kreuzkümmel, Muskatnuss
Salz, Pfeffer

Rote Bete und Zwiebel im Speedy Chef zerkleinern oder fein hacken bzw. raspeln. Mit Schmand, gehacktem Dill, Zitronensaft und Agavendicksaft vermischen und die Knoblauchzehe dazupressen. Mit Paprika, Kreuzkümmel, etwas Muskatnuss, ordentlich Salz und Pfeffer abschmecken.

Am liebsten futter ich den Dip ja einfach auf Baguettescheibchen. Aber zu Folienkartoffeln oder gegrillten Süßkartoffelspalten passt das Zeug auch super. Also ab damit zur Rezepteliste Veggie Grillen bei Minzgrün.

Minzgruen.com Blogevent Veggiegrillen

Ich bin schon gespannt auf die Rezeptsammlung. Ich bin veggie-grill-technisch ja noch total grün hinter den Ohren und werf mir einfallsloses Zeug auf den Grill und bin dann enttäuscht weils nicht wie die guten alten Grillwürschtl schmeckt:P

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