Samstag, 18. Mai 2013

waaah! Der Baaz is voi aussanand gschläzt *heul

Die letzten Tage waren futtermäßig wenig spektakulär. Spinatpizza, Brote und Nutellatoasts haben mich über die Runden gebracht, mit dem traurigen Höhepunkt einer popligen Bratwurstsemmel auf der Dult... Moment, der frische Käs mit Riesenbrezn im Bierzelt war schon sehr geil, sogar für mich als Käsebanause. Ich ess ja wenn dann den geschmacklosesten Kaas den ich erwischen kann. Hauptsache er hat viele Löcher und ist weich:)

Dafür wurden ein paar vegane Experimente gewagt. Schon lange im Biomarkt drumrumgeschlichen, hab ich mal wieder eine vegane Wurst gekauft. Nachdem ich schon öfters die "Papillon" (schmeckt wie Paprikawurst) hatte, traute ich mich an eine neue Sorte von der Firma Taifun ran, die "Rondo". Irgendwas von Kräutern und Karotten soll da drin sein und mir hats gar ned mal schlecht geschmeckt:) Allerdings find ich die Paprikavariante besser;)

Veganer Brotbelag "Rondo" von Taifun. Fand ihn gar nicht schlecht, bin irgendwie kein Käsefan und immer nur Pampe aufs Brot streichen ist auch doof. Da sind diese Scheibchen echt ne willkommene Abwechslung.


Experiment Nr. 2 war ein veganer Mousse au Chocolat-Kuchen. Am Wochenende feiert eine liebe Freundin Geburtstag und da wollt ich mal was neues mitbringen:) Sie und ihr Freund sind Veganer und da muss ich natürlich was adäquates ranschaffen. Bei denen gibts immer so sauleckere Sachen, ich freu mich jetz schon wie ein Kind auf das leckere Futter:D

Der Mousse au Chocolat-Kuchen ist echt brutal schokoladig! Und unbedingt supergut und lange durchkühlen, sonst pampt alles hoffnungslos auseinander.

Das Originalrezept "Silken Chocolate Mousse Cake" hab ich aus dem Buch "My Sweet Vegan" von Hanna Kaminsky. Wegen der verrückten Cup-Angaben und Zutaten wurde es allerdings ein bisserl modifiziert.


Mousse au Chocolat-Kuchen     

75 g Mandeln, gemahlen
19 g Kakaopulver
38 g Agavendicksaft
1,5 EL Pflanzenöl

Alle Zutaten gut vermixen, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig auf den Boden einer 20cm-Springform drücken und 5-10 min kühlen während man die Füllung zubereitet.

400 g Seidentofu
28 g Kakaopulver
75 g Zucker
1/2 EL Agavendicksaft
2 EL Vanillezucker
1/2 Prise Salz
175 g Halbbitterschokolade, vegan

Die überschüssige Flüssigkeit des Seidentofus wegschütten und Seidentofu in einen Mixer geben. So lange pürieren bis er cremig ist, dann Kakao, Zucker, Agavendicksaft, Vanillezucker und Salz zugeben und miteinander vermischen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, zu der Creme geben und nochmal 3 min ordentlich durchmixen. Die Mousse in die Springform geben, die Oberfläche glätten und einige Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Den Ring der Springform erst unmittelbar vor dem Servieren entfernen! Ich habs nach ca. 5h ausprobiert und die Mousse ist erst mal vollgas auseinander geschläzt. Hat mich irgendwie an die Blobby Volley-Viecher erinnert, die immer so auf und ab wippen und dabei unten so aussanand gehn:) Sofort hab ich den Ring wieder zuschnappen lassen und damit ne schlimmere Sauerei verhindert... Also nochmal über Nacht in Kühlschrank und hoffen, dass es fest wird.

Zum Garnieren hab ich noch etwas Schokolade auf den Kuchen geraspelt. Und nach einem kompletten Tag im Kühlschrank wars dann doch gerade fest genug zum Anschneiden. Hat dafür aber echt sowas von gut geschmeckt, ein wenig puddinghaft und uuunglaublich schokoladig:D

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