Sonntag, 30. August 2015

Melonen-Creme - Was zum Naschen für das White Dinner

Huch, warum auf einmal ein hübsch dezentes, lecker anzusehendes Schlemmer-Cremchen bei Wos zum Essn? Ganz einfach, Tina von Tinas Tausendschön lädt ein zum White Dinner! Ich find das Thema super schööön, weiße Leckereien aller Art, hübsch präsentiert in dezenten Tönen, hach. So eine helle, sommerliche Dinner-Tafel ist einfach was echt Tolles! Da musste ich mich ganz schön ins Zeug legen, dass da was Ansehnliches zustande kommt. In der Slowly Veggie hab ich die Idee für die Melonen-Creme gefunden. Da gabs zuletzt eine Erdbeermousse mit Kondensmilch. So hübsch anzusehen und lecker moussig. Damits weiß wird hab ich mir eine leckere, superreife Honigmelone heim getragen und sie dann mit nur einer handvoll Zutaten zu einer süß-fruchtigen Creme verquirlt. Löffelchen grapschen und losschlemmen :)


Melonen-Creme  

150 g Melone (z.B. Galia)
1 EL Limettensaft
400 ml gesüßte Kondensmilch
75 g Sahnesteif (z.B. San Apart)
200 ml Schlagsahne

Die Melone mit Limettensaft, Kondensmilch und Sahnesteif im Mixer fein pürieren.
Sahne steif schlagen und unter die Melonenmasse heben.
Gut durchgekühlt und mit Melonenbällchen garniert servieren.

Ruhig eine ganze Melone besorgen, den Rest kann man gut in tuffigen Bällchen dazu futtern :) Kekse gehn natürlich auch immer zu Cremes. So ein bisschen Kontrast auch in den Konsistenzen mag ich gerne, sonst wird mir die leckerste Mousse bald fad...


Sonntag, 23. August 2015

Woah, voi guad! Mein erster grüner Smoothie mit Banane, Ananas und Radieschengrün

Jetzt ist es doch passiert. In meinem Mixer schlurpte plötzlich so ein grüner Smoothie rum... Wies dazu gekommen ist? Tja, eigentlich bin ich da ja schon länger drumrumgeschlichen, um diese grünen Smoothie Rezepte. Aber ich war rebellisch. Sollen die Gesundheitsfritzen doch die grüne Schlonze trinken, bääh. Als mich aber eine Green Smoothie Revolution 2015-Email von Roman Firnkranz erreichte, lernte ich ganz schnell, dass die Säfte rein gar nicht bäh sind.


Grundlage für einen echten grünen Smoothie ist nämlich nach wie vor Obst. Jede Menge Obst. Dann noch etwas Blattgrün dazuwerfen und mit genügend Wasser oder Pflanzenmilch aufgießen für die richtige Konsistenz. Easy. Und mit dem richtigen Fruchtzeug mächtig lecker. Mein erster Versuch bestand aus Babyananas, Banane und dem grünen Schlabberzeug von Radieschen. Wurde super-smoothie-cremig, gesund anmutend grün und abartig guuut! Würd mein Nerdkörper Fructose besser verarbeiten können, würd ich nur noch diesen grünen Supergoo süffeln.


Grüner Smoothie mit Radieschengrün (+ Ananas + Banane)    
(ca. 500 ml Smoothie)

1 Babyananas
1 Banane
1 Radieschenbund, das Grün davon
1 Schuss Zitronensaft
200 ml Wasser

Radieschengrün waschen und in den Mixer geben. Ananas von der Schale und dem holzigen Kern befreien, klein schneiden und zum Radieschengrün geben. Banane schälen, grob stückeln und ebenfalss in den Mixer geben. Mit einem Schuss Zitronensaft übergießen und mit einem Glas Wasser auffüllen. Schön cremig mixen und in geeignete Gläser oder ein Smoothiemitnehmdingens füllen.


Was übrigens süüper wäre für die zukünftige Smoothieproduktion: Ein richtig guter Mixer, der auch die Ananasfäden cremig gehäckselt bekommt. Und da hat die Green Smoothie Revolution 2015 ein Ass im Ärmel. Jeder eingereichte Beitrag kommt in die Lostrommel für einen Vitamix Pro 300 Hochleistungsmixer *kreisch*, den ich nur zu gern in meinen zittrigen Fingerchen halten würde.

Samstag, 22. August 2015

Wos zum Essn gibts jetzt auch auf Facebook :3

So schauts aus. Endlich hat auch mein Blog seine hungrigen Tentakel nach diesem ominösen Facebook ausgestreckt und sich doch glatt dran fest gesaugt. Schaut doch mal vorbei auf facebook.com/woszumessn :)


Nach etwas Rumgebastel gibts auch rechts oben in der Sidebar den dazu passenden Facebook-Bomml. Für alle die wieder kommen mögen :3

Donnerstag, 20. August 2015

War das mal ein leckeres Fresschen - Jambalaya mit Zucchini, Erbsen und Co.

Kennt jemand noch diese lustige Szene bei Scrubs mit diesem 'Jam-ba-la-ya'? Ich fand das saukomisch und muss seitdem immer wieder an dieses doofe, langgezogene 'Jambaalayaa' denken. Bei Penne im Topf gabs vor nicht all zu langer Zeit dieses so genial klingende Gericht und ich wusste nun endlich, was das überhaupt ist. Sogar eine Version mit Gemüse und dazu noch gleich ein Rezept für selbstgemixtes Cajun-Gewürz. Bei mir flogen Erbsen, Paprika, Zucchini usw. rein und ich dachte mir so, uiui, da wird der Herr Wos zum Essn aber schauen, wenn es komischen Reisbampf gibt. Aber das Zeug war sowas von legga! Das hätt ich von dem Topf Pampe echt nicht erwartet. Obwohl es ja viele leckere Reisgerichte gibt. Paella, Djuvec-Reis, Risotto, Milchreis... Alles etwas pampig und trotzdem supergut. Und Jambalaya ist nun mein neuer Favorit auf der Reisvernichtungsliste :3


Jambalaya    
(2 - 3 Portionen)

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
150 g Paella-Reis (bzw. Risotto-Reis)
250 ml Tomaten, passiert
ca. 400 ml Gemüsebrühe
1 Handvoll Erbsen, TK
1 Paprika
1/2 Zucchini
1/2 kl. Dose Mais
4 Frühlingszwiebeln
Paprika, Cayennepfeffer, Thymian, Oregano, Basilikum
Kräutersalz, Pfeffer

Zwiebel grob würfeln, Knoblauch in Scheibchen schneiden, Paprika und Zucchini in kleine Stücke schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
In einem (beschichteten!) Topf etwas Öl erhitzen und Zwiebelwürfel darin anbraten. Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten. Reis unterrühren und mit Tomaten und ca. 250 ml Gemüsebrühe ablöschen. Erbsen zugeben und aufkochen. Ca. 25 min köcheln lassen (bei geschlossenem Deckel), bis der Reis gar ist.
15 min vor Ende die Zucchini, Paprika, Mais und Frühlingszwiebeln zugeben. Eventuell etwas Gemüsebrühe nachgeben, falls es zu trocken wird.
Mit 2 TL Paprika, je 1 TL Thymian, Oregano und Basilikum, 1/2 TL Cayennepfeffer würzen und mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.


Dazu noch ein knackiges Salätchen, dass noch eine feste Komponente mit am Tisch steht und schon ists perfekt. Da waren wir uns nämlich auch einig: So lecker die Jambalaya auch schmeckt, es fehtl noch irgendwas festes, knackiges, ja beißiges hald. Ohne den Gurkensalat wär das nach ein paar Gabeln wahrscheinlich fad geworden. Mit den knackigen Gurkenscheibchen war es dann absolut genial.

Ui und dann war da noch dieser ohrwurmige Jambalaya-Song... Naja, eigentlich singen die gar nicht Jambalaya, sondern Bamboleo. Ups. Samma wieda gscheida, hiö. Jambalaya, Jambalaya, dada dada dadadada dadadadaaa...

Sonntag, 16. August 2015

Bananaaa meets fluffy Buttercreme: Bananen-Buttercreme-Torte

Endlich gabs mal wieder einen Torten-Anlass. Kleine Herausforderung dabei war der Transportweg über zwei Stunden bei einer erwarteten Höchsttemperatur von über 35°C. Ach ja, und bitte ohne komisches Obst wie Beeren, Mandarinen und sowas oder schokoladigem Inhalt. Soll ja schließlich allen schmecken. Wegen meiner Heikelkeit fielen dann noch Nüsse und Eierlikör raus. Hmm, ja dann bleibt nur noch eines: Banana! Bei Law of Baking hatte ich mal Bananen-Schnitten gesehen und wollte seitdem sowas als Torte basteln.


Also wurde mal wieder mein Lieblings-Biskuitboden-Rezept rausgekramt, deutsche (Amaretto)Buttercreme angerührt, mit Bananen und Johannisbeergelee hantiert und mit nem leicht rumigen Schokoguss getoppt. Eine sowas von leckere Kombination. Zwar muss man wegen den vielen Abkühlzeiten früh genug anfangen, die Schritte an sich sind dann aber echt einfach und schnell gemacht. Meine Testopfer hatten auch ihre Freude dran und so war nach der Fressorgie plötzlich kein einziges Stückchen mehr da, dass ich wieder mit nach Hause nehmen hätte können. Trotz der mächtigen Buttercreme schmeckt die Torte doch irgendwie frisch, leicht fruchtig. Keine Ahnung, ob das die Bananen oder das Johannisbeergelee ausmachen. Aber egal, hauptsache lecker schmeckig!


Bananen-Buttercreme-Torte    
(28cm-Springform)

Biskuit nach diesem Rezept herstellen und komplett abkühlen lassen.

300 ml Milch
1 Pck Puddingpulver, Vanille
100 g Zucker
2 Eigelb
20 ml Amaretto
250 g Butter

Puddingpulver mit 3 EL des Zuckers vermischen. 100 ml Milch zugießen und klumpenfrei anrühren. Eigelb dazugeben und glatt rühren.
Restliche Milch und Zucker in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und die Puddingmilch unterziehen. Zurück auf den Herd stellen und unter Rühren aufkochen bis der Pudding eindickt. Amaretto unterziehen.
In eine Schale füllen, mit Frischhaltefolie abdecken ohne dabei Luftblasen einzuschließen (dann entsteht keine Haut) und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Wenn der Pudding abgekühlt ist, die Butter ca. 10 min lang aufschlagen, bis eine helle, fluffige Creme entsteht.
Pudding esslöffelweise dazugeben und zu einer glatten Buttercreme verrühren.

4 - 5 Bananen
6 EL Johannisbeergelee

Biskuit in zwei Böden schneiden, den unteren in einen Tortenring setzen. 3 EL Gelee darauf verstreichen. 1/3 der Buttercreme darauf geben und glatt streichen. Zweiten Boden in den Ring setzen und andrücken. Mit 3 EL Gelee bestreichen. Bananen schälen, längs halbieren und auf der Torte ringförmig anordnen, dabei ca. 1 cm Rand frei lassen. Restliche Buttercreme so darauf verteilen, dass alle Bananenteile bedeckt sind und glatt streichen. Im Kühlschrank etwas einkühlen, dass die Creme fest wird.

75 ml Sahne
100 g Kuvertüre, dunkel
1 TL Honig
2 EL Rum (Strohrum)

Sahne in der Mikrowelle erhitzen ohne sie zum kochen zu bringen. Kuvertüre hacken und mit der heißen Sahne übergießen. Nach ca. 5 min glattrühren, Honig unterziehen und Rum unterrühren.
Auf der gekühlten Torte verteilen und vorsichtig glatt streichen, ohne die Buttercreme darunter anzulösen.
Im Kühlschrank über Nacht gut durchkühlen.


Durch die stabile Buttercreme lässt sich die Torte auch gut transportieren. Ich hab sie mit Kühlakkus in einer Thermotasche bei übelster Hitze nach zwei Stunden Autofahrt unbeschadet ans Ziel gebracht.

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