Sonntag, 24. November 2013

Endlich nachgebruzelt: Vegane superzarte Mini-Schnitzelchen

Es ist bestimmt schon ein halbes Jahr her, als ich diese unfassbar guten veganen Bratlinge das erste mal gefuttert hab. So schön zart und vom Geschmack her wie die perfekte Symbiose aus Fleischpflanzerl und Mini-Schnitzel. Eine Freundin hat sich alle paar Minuten wieder eines vom Buffet geholt und pur gemampft und die ist alles andere als eine Vegetarierin ;) Das Rezept hab ich mir natürlich von der lieben Köchin organisieren müssen und bin nun endlich dazu gekommen es nachzubruzeln.
Wir haben aus den Bratlingen leckere Burger gebastelt, ein paar Pommes dazu geworfen und standesgemäß ohne Besteck, nur mit Serviette bewaffnet reingefuttert.


Vegane Mini-Schnitzel    
(Ergibt 6 Burger-Bratlinge oder ganz viele Mini-Schnitzel)

300 g Tofu, natur
2 Zwiebeln
1/2 Bund Petersilie
75 g Semmelbrösel
1 TL Salz
2 TL Paprikapulver
Pfeffer
1 TL 'Fleischwürze' von Gefro (oder Ähnliches, Liebstöckel, Piment,...)

Zwiebeln mit Petersilie pürieren, Tofu mit den Händen zerbröseln, restliche Zutaten zugeben und 2 min mit den Händen gut verkneten. Falls der Teig zu weich ist muss man noch mehr Semmelbrösel zugeben, das hängt davon ab wie weich der Tofu ist.
Bratlinge formen und in viel Öl braten.


Auf unseren Burgern war alles mögliche drauf: Salat, Gürkchen, Zwiebeln, Ketchup, Dijonsenf, vegane Mayo, Chilisauce, Eier usw. Vollgas lecker:D

Samstag, 23. November 2013

Einfach mit der Gabel neischaufeln: Reisbampf

Als Vorbild hat beim folgenden Fresschen die Erinnerung an Serbisches Reisfleisch hergehalten. Das ist nämlich schon echt lecker, schön tomatiger Reisbaaz mit Fleischi und Paprika. Irgendwie so. Eigentlich auch ganz super zum Reste verbrauchen, so ein Reistopf. Und sogar am nächsten Tag kalt in der Arbeit wars noch recht lecker, ich finde sogar noch besser. Ist wohl so ein Kandidat aus der 'muss noch etwas durchziehen'-Abteilung. Also vielleicht mach ich sowas das nächste mal schon etwas früher, damits noch bissle einwirken kann:) Und was ich vollgas vergessen hab, war Chili reinzuwerfen! Mensch, so ein Reisfleischzeug muss doch wenigstens ein bizerli scharf sein, argh. Jaa, das nächste mal dann...

Ok, etwas unspektakulär so ein Reisbampf, aber meistens ist einfacher Pamp doch das beste - so auch hier;)


Paprika-Puten-Reispfanne  
(2 große Portionen)

125 g Reis
300 g Putenschnitzel
1 Paprika, rot
1 Zwiebel
200 ml Tomaten, passiert
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver
1 TL Agavendicksaft
1 TL Gemüsebrühenpulver
Petersilie
Salz, Pfeffer

Reis in Salzwasser gar kochen.
Pute schnetzeln, Zwiebel grob hacken und Paprika in Würfel schneiden.
Putenstücke mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Paprika und Paprikapulver ebenfalls zugeben und kurz anbraten, mit passierten Tomaten und 200 ml Wasser ablöschen. Gemüsebrühe, Tomatenmark und Agavendicksaft zugeben und ca. 5 min einköcheln lassen.
Den gekochten Reis untermischen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und etwas gehackte Petersilie unterheben.
Bei uns gabs dazu selbstgemachten Kräuterjoghurt und einen Gurkensalat.

Montag, 18. November 2013

Geht immer: Chicken Curry

Man könnte ja fast glauben, ich würd mich nur von süßem Zeugs ernähren, wenn ich so meine letzten Posts durchgehe... Aber es gibt bei uns tatsächlich auch noch richtiges satt-mach-Futter. Indisches Hähnchen-Curry zähle ich da einfach mal dazu, obwohl ich currylastige Gerichte auch schon fast wieder etwas süß finde, zumindest wenn es nicht gerade brutal pikant gewürzt ist. Das Curry gibts bei uns inzwischen schon ziemlich regelmäßig, einerseits weils echt fix und einfach geht und andrerseits natürlich weils vollgas lecker schmeckt:)

Also ich find unser Chicken Curry ja mindestens so gut wie das beim Lieblingsinder. Deswegen kann ich dort beruhigt lecker Chicken Mango essen, weil Curry bekomm ich selber auch geil hin;)

Chicken Curry 
(2 Portionen)

400 g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
1 Bund Lauchzwiebeln
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
250 ml Milch
2 TL Curry
je 1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander
1 Chili, getrocknet
1 TL Zitronensaft
1 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Fleisch waschen und schnetzeln. Zwiebel in Ringe schneiden, Lauchzwiebeln schräg in Röllchen schneiden.
Zwiebelringe in Öl in der Pfanne glasig dünsten, Kurkuma und Curry zugeben und kurz mitrösten.
Kokosmilch und Milch zugießen, verrühren und mit Koriander, Kreuzkümmel und Chili würzen. Aufkochen lassen und Zitronensaft und Tomatenmark dazu geben.
Hähnchen in die Sauce legen und ca. 20 min offen einköcheln lassen, bis die Sauce schön sämig wird. Zum Schluss Lauchzwiebeln hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und evtl. mit etwas Sambal Oelek abschmecken.
Dazu gibts bei uns immer lecker Himalaya-Reis und frischen Salat:)

Samstag, 16. November 2013

Möhrchen-Guglhupf: überputzig im Mini-Format [vegan]

Es geht weiter im Mini-Format: Diesmal gibts einen kleinen Möhrchen-Guglhupf. Grund ist meine neue putzige Guglhupfform, die genau die richtige Größe für halbe Rezepte hat. Da sich eh ein Muffinrezept (d.h. Teig für 1/2 Kuchen) für superleckere vegane Karottenmuffins in meinem Repertoir befindet, hab ich das fürs erste Probebacken mit der neuen Mini-Backform hergenommen. Und ich finde, das Ergebnis ist echt schnuckelig und supersaftig schmatzig gut geworden.

Karottenkuchen

Edit 2019: Inzwischen gab es den Karotten-Guglhupf schon sooo oft und daher auch endlich mal neue Fotos um dem leckeren Kuchen gerecht zu werden. Aus nostalgischen Gründen musste ich das Originalbild am Ende des Beitrags noch einfügen, sehr orange, das alte Foto.

Karottenkuchen

Möhrchen-Guglhupf      
(16cm-Guglhupfform, für eine normal große Form das Rezept einfach verdoppeln)

200 g Möhren
2 Portionen Ei-Ersatz (optional)
100 g Rohrzucker
100 ml Pflanzenöl
1 Msp Zimt
2 TL Vanillezucker
3 EL Zitronensaft
Schale einer 1/2 Zitrone, gerieben
200 g Mehl
2 TL Backpulver

Ei-Ersatz nach Packungsanweisung anrühren. Zucker, Öl, Zimt, Vanillezucker, Zitronensaft und -schale unterrühren. Möhrchen fein dazuraspeln, Mehl und Backpulver mischen, zum Teig geben und alles gut verrühren.
In eine gefettete Mini-Guglhupfform (16cm) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160ºC (Umluft) ca. 30 min backen (bei einer großen Gugl-Form ca. 45 min). Stäbchenprobe machen bevor ihr den Kuchen zum Auskühlen aus dem Ofen holt ;)

75 g Puderzucker
2 Tropfen Zitronenaroma
1 EL Amaretto (optional)
gehackte Pistazien (optional)

Die Zutaten mit 1 bis 2 EL heißem Wasser (lieber erstmal weniger nehmen, wird echt verdammt schnell zu flüssig!) zu einem dicken Zuckerguss anrühren und den Guglhupf damit einpinseln. Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Karottenkuchen

Tipp:
Als Ei-Ersatz nehme ich meistens einen stärkebasierten aus dem Reformhaus (3Pauly). Inzwischen gibt es auch einige Marken in normalen Supermärkten (z.B. Hammermühle bei Kaufland). Richtig toll werden Kuchen mit dem Ei-Ersatz-Pulver von MyEy, das färbt allerdings ordentlich gelb. Beim Möhrchen-Guglhupf ist das natürlich egal, aber wenn man einen hellen Biskuit oder Rührteig machen will kann das schon stören^^.

Karottenkuchen

Mittwoch, 13. November 2013

Ultratuffig: Limonaden Cupcakes mit Marshmallow-Topping im Mini-Format

Endlich haben wir es geschafft... Eine liebe Freundin und ich wollten schon seit einer gefühlten Ewigkeit gemeinsam tuffige kleine Mini-Cupcakes mit der Mini-Muffinform basteln, aber immer kam was dazwischen. Aber jetzt wars mal endlich soweit und es wurden so putzige und leckere Miniteilchen:) Als Muffin hab ich ein Rezept aus dem Buch 'Cupcakes & Muffins' ausgesucht, die ich schon mal bei einer Freundin gefuttert hatte und echt gut waren (und praktischerweise hat sie mir auch noch eben dieses Backbuch geschenkt - yay). Oben drauf musste es aus logistischen Gründen etwas Robustes sein, aber trotzdem leicht fluffig und schön anzusehen. Also wurde es Marshmallowpampe mit süßen bunten Mini-Marshmallows als Zierde, echt supertuffig:D Passte auch sehr gut zusammen, das zitronige Muffinteil mit dem zuckrigen Marshmallow-Topping.

Ach, ich fand sie ja echt sehr putzig, unsre pastelligen Mini-Mini-Cupcakes:) Das Marshmallowzeug glänzt übrigens immer so, das Foto ist erst nach dem nach Hause transportieren entstanden, supi oder?


Limonaden Cupcakes mit Marshmallow-Topping    
(36 Mini-Muffins oder 12 normale Muffins)

100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 Eier
50 ml Pflanzenöl
Schale einer 1/2 Zitrone, gerieben
125 g Mehl
1 TL Backpulver
50 ml Zitronenlimonade

Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren. Öl und Zitronenschale unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Limonade unter den Teig heben.
Gleichmäßig auf ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 160ºC (Ober-/Unterhitze) ca. 20 min backen.

100 g Marshmallows
4 EL Sahne
1 Msp Vanille, gemahlen
Mini-Marshmallows

Alle Zutaten zusammen kurz in der Mikrowelle erhitzen, bis sich eine homogene Masse anrühren lässt.
Auf die komplett ausgekühlten Muffins jeweils einen Klecks der Marshmallowmasse geben und mit Mini-Marshmallows verzieren.

Das Marshmallow-Topping ist echt superrobust! Die kleinen Cupcakes haben unbeschadet erst Kälte, dann Hitze und notdürftig eingedost den Transport in der Sporttasche überlebt;)

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