Dienstag, 7. Oktober 2014

Mal wieder indisch futtern gewesen - Jamjam!

Wir haben wieder zugeschlagen und das Indian Palace unsicher gemacht. Ich würd das Restaurant auf jeden Fall recht weit oben auf die Liste der Inder in Regensburg setzen. Besonders nach dem letzten Besuch und diesem abartig leckeren Mandelsaucenzeug. Es ist schon ein bisschen her, das wir dort waren, da wars noch schön warm und man konnte gemütlich draußen sitzen. Für geräuschempfindliche Leute ist das nichts, weil es doch gleich an der Keplerstraße liegt. Aber viel ist da nicht unterwegs und wir mögen es gern den vorbeilaufenden Menschen zuzuglotzen:) Mit Blick auf den Eisernen Steg wimmelts da immer ordentlich an sonnigen Tagen. Aber jetzt mal zum Futter:


H.s Futter sieht ja total poplich aus, nur ein Töpfchen mit ein paar bunten Fuzeln drauf - Chicken Jalfarezi. Da schau ich mal wieder vollgas verfressen aus mit meinem vegetarischen Allerlei. Dazu gehörten von links nach rechts in den kleineren Töpfchen eine Gurken-Raita, Vegetable Korma (Paneer und Gemüse in einer abartig leckeren Mandelsauce), Dal, Palak Paneer und noch ein gemischter Salat mit würzigem Joghurtdressing.


Oh und außerdem gehörte auch noch Chapati, ein Vollkorn-Fladenbrot, und ein riesiger Haufen lecker Reis mit einem obertuffigen Gewürzherzchen drauf dazu.

Wie immer hab ich mir schon ein Gericht gefunden, das ich das nächste mal da futtern will. Hundertprozentig wirds das Mandelsaucenzeug. Mann, das war echt wahaansinnig lecker! Natürlich waren Dal und Spinatcurry auch sehr gut, aber diese cremige Mandelpampe hatte alles. Knackiges Gemüse, weiche Paneerstückchen und eine fruchtig cremige Sauce - nooom.

Und noch besser: Es ist schon wieder etwas her, dass wir dort waren. Also steht einem baldigen Mandelsaucenkoma nichts entgegen. In der Zwischenzeit waren wir sogar schon wieder bei einem anderen indischen Futtertempel, dem Ganesha. War auch sehr gut, aber die Mandelpampe war cooler;)

Sonntag, 5. Oktober 2014

Muffinwinzlinge für die Kollegen: Schokoladengespickte Kirschmuffins mit Zimtnote

Zum Anlass meines Geburtstags hab ich in der Arbeit mal ein paar Muffins mitgebracht (ist auch schon wieder etwas her^^). Damit sich jeder ein paar krallen kann, mussten es natürlich winzig kleine Minimuffins werden. Die kann man im Vorbeigehen schnell mitnehmen und muss sich nicht die Finger vollbazen oder krümelt sich beim heimlichen Reinmümmeln im Büro voll. Zur Auswahl standen Eierlikörwinzlinge und als fruchtige Alternative putzige Kirsch-Schokosplit-Muffins.



Bei den Eierlikörteilen wusste ich ja schon, dass die gut werden, weil das Rezept seit gefühlten 15 Jahren in meinem Kuchenrepertoire herumfläzt. Aber die neu ausprobierten Kirschzwerge waren auch sowas von lecker. Passte alles sehr gut zusammen: Ein heller Grundteig, Schokoladensplitter dazu, fruchtig säuerliche Kirschen mit rein und mit einer ordentlichen Schaufel Zimt und etwas Himbeergeist abgerundet.


Kirschmuffins mit Schokoladensplittern    
(ca. 36 Mini-Muffins oder 12 normale Muffins)

125 g Butter, weich
125 g Zucker
1 TL Vanillezucker
3 Eier
125 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
3 EL Himbeergeist
100 g Zartbitterschokolade, gehackt
200 g Sauerkirschen

Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier cremig schlagen. Mehl, Backpulver und Zimt mischen, mit Himbeergeist zur Eicreme geben und unterschlagen. Die Schokoladensplitter unterheben.
Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und die Förmchen zu gut 2/3 mit Teig füllen. In jeden Muffin eine Kirsche drücken (bei normal großen Muffins die Kirschen zuvor unter den Teig heben).
Im vorgeheizten Backofen bei 170°C (Umluft) 15 bis 20 min backen.

Freitag, 3. Oktober 2014

Hochzeitstortenrose ergattert! (und mein Vegan Wednesday #13)

Auch wenn ichs nicht auf die Reihe gebracht hab regelmäßig zu posten, hats in letzter Zeit schon öfters was Veganes gegeben. Sogar auf ner veganen Hochzeit waren wir eingeladen. Die coolste Hochzeit auf der wir bis jetzt waren. Neben dem total unverkrampften Programm haben besonders das supertolle Brautpaar und auch die wahnsinnig netten Hochzeitsgäste zu einem wundervollen Abend beigetragen. Boah, und das Essen war auch gut, da hab ich niemanden meckern hören. Leider hab ich nur von meinem Kuchenteller ein Foto geknipst, war an dem Tag mit meinen Gedanken nicht so sehr beim Bloggen;) Jam, und auch die Kuchen (u.a. mein Kwaak-Kuchen), Torten, Cupcakes und das Tiramisu waren genial lecker. Diese Hochzeitstorte war soooo gut. Und ich hab ne Rose ergattert, yay!


Diesen Mittwoch wurde auch wieder fleißig mitgeknipst für den Vegan Wednesday. Da ich grad Urlaub hab, gibts sogar ein Frühstück aus ner richtigen Keramikschüssel statt aus der Plastikdose. Alpro Natur mit Apfel aus Mutti und Papis Garten und lecker Waldfrüchte-Knuspermüsli.


Mittags noch allein daheim wollte ich mal wieder Grillwürschtl austesten. Es wurden die 'Rostbratwürstchen' von Eden. Dazu Kartoffelsalat und Mohnsemmelchen. Vollgas gesund *hust. Aber die Würschtelchen waren echt sehr lecker. Mit Abstand die Besten, die ich bis jetzt getestet habe.


Für Abends wurde dann das Spitzkohlgulasch vom Vortag aufgewärmt und ich hab ein paar Kartoffeln dazu gemacht. Eigentlich sollten es ja Salzkartoffeln werden, aber einen Topf brauchte ich fürs Gulasch und der andere wurde grad in der Spülmaschine bearbeitet. Topf Nr. 3 ist leider nicht induktionsgeeignet und so wurden es hald Backkartoffeln. Hat auch gepasst, aber ich hätte Salzkartoffeln lieber gemocht:/ Ich brauche mehr Töpfe!


Ui, und beinahe hätte ichs vergessen: Für das 110. Vegan Wednesday Board sammelt diesmal Annette auf ihrem neuen Blog think-care-act. Und um ihren Umzug zu feiern wird sogar unter allen Teilnehmern diesmal ein Kochbuch verlost:)

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Wohi mitm Spitzkohl? Mach ma a Gulasch draus!

Langsam kommt die Muse wieder zurück und es wird Neues geköchelt, gebacken und angerührt. Mit dazu beigetragen haben ein paar frisch eingetroffenen Kochbücher. Erst gestern erobert wurde *Vegetarisch kochen (für jeden Tag)* und noch am gleichen Tag das erste Rezept ausprobiert. Seit über einer Woche liegt nämlich ein Spitzkohl rum und ich hab mich nicht so recht rangetraut. Ist hald doch ganz schön viel Kohl. In dem Kochbuch hab ich allerdings ein recht lecker klingendes Weißkraut-Gulasch gefunden und endlich musste der Spitzkohl dran glauben. Die angebratenen, thymianisierten Champignons musste ich leider weglassen, das gab der Vorrat spontan nicht her, aber es wurde auch so sehr lecker. Bisschen Schärfe und Süße noch ergänzt und jamjam mit Tagliatelle wegschnaboliert. Nur der Paprikaanteil war uns zu hoch. Da reicht nächstes mal auch nur eine.


Spitzkohl-Gulasch    
(für 4 Futternasen)

700 g Spitzkohl
1-2 Paprikas, rot und gelb
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
125 ml Weißwein
1 Dose stückige Tomaten (400ml)
250 ml Gemüsebrühe
2 TL Paprikapulver, süß
1/2 TL Thymian
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer

Die äußersten Blätter vom Spitzkohl entfernen, Rest in Scheiben schneiden und anschließend mundgerecht würfeln. Paprika vom Strunk und den weißen Trennhäutchen befreien und klein schneiden. Zwiebel und Knoblauch grob hacken.

In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch leicht bräunlich andünsten. Tomatenmark und Lorbeerblatt zugeben und ca. 2 min unter Rühren anrösten. Mit der Hälfte des Weins ablöschen und einköcheln lassen. Die zweite Hälfte Wein zugeben und ebenfalls einkochen lassen. Mit Tomaten und Gemüsebrühe aufgießen, Paprika, Pfeffer und Salz zugeben und zugedeckt 45 min lang leise köcheln lassen.

Thymian, Cayennepfeffer nach Geschmack und eventuell eine Prise Zucker zugeben und nochmal 20 min bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen. Vor dem Servieren eventuell nochmal abschmecken.

Bei uns gabs dazu einmal Tagliatelle und am nächsten Tag Kartoffeln. Im Rezept gabs dazu Steinpilz-Semmelknödel, hört sich auch gut an, ist hald ganz schön aufwendig dann.


In *Vegetarisch kochen* sind schon eher aufwendigere Rezepte, aber ich finde die Zutaten immer sehr angenehm. Nicht sehr ausgefallen, aber doch mal Weißkraut oder Wirsing dabei, das man ja auch nicht alle Tage futtert, aber im regionalen Gemüseregal findet. Und ganz viele Fotos! Supersuper! Das hasse ich nämlich, wenn keine Bilder dabei sind. Besonders bei exotischen Rezepten nervt mich das tierisch. Für mich ist das eine superwichtige Hilfe beim Kochen, dass ich weiß, wies zum Schluss ausschaun soll...

Dienstag, 30. September 2014

Diesmal unschlonzig: Weiße Mousse au Chocolat mit Himbeersauce

Ich melde mich zurück aus meinem kleinen Kreativ-Urlaub mit einem Beitrag zum supercoolen Blog-Event bei 'feed me up... before you go-go'. Und zwar wird aufgerufen zu Runde zwei 'Blogg den Suchbegriff'. Letztes Mal hab ich ja nen ziemlich narrischen Begriff gehabt und es musste also Tapirkuchen geben. Ganz ehrlich, nochmal werd ich den nicht backen. Amaranth ist nicht so meins. Dem Tapir hätts wohl besser geschmeckt;) Diesmal hätte ich gerne den verrückten Suchbegriff noch übertroffen. Aber was soll ich zu *geiler dicker mann comic*, fuuu auge ausstechen* oder *leicht daneben und trotzdem voll drauf* denn kochen oder backen? Gut *hässliche kuchen* wär auch gegangen, find ich aber ganz schön fies, dass der Suchbegriff zu meinem Blog führt, pff. Also hab ich mich für ein Wort entschieden, das auch (tatsächlich) immer wieder in der Suchbegriffe-Kategorie auftaucht: *Schlonze*. Jawoll, ein super Wort, daraus kann ich was machen;) Natürlich soll es lecker Schlonze werden, so wie immer hier. Weil daneben ausschaun darf Essen, aber dafür muss es um so besser schmecken. Und es gibt hald mal einfach sauleckere Sachen, die egal wie mans herrichtet immer wie Schlonze aussehn. Griesbrei, Muttis Kartoffelbrei, weiße Mousse au Chocolat. Das einzige was hier hilft ist, das glibberige Zeug in tuffige Gläser oder Schüsselchen abzufüllen und irgendwas Hübsches drauf zu krümeln, zu hobeln oder zu bröseln. Also hier mein zweiter (und eindeutig hübscherer) Versuch eine appetitliche weiße Mousse au Chocolat anzurühren.


Weiße Mousse au Chocolat mit Himbeersauce*   

300 g aufschlagbare Sojasahne (z.B. Soyatoo)
2 Päckchen Sahnesteif
1 Msp Vanille, gemahlen
200 g weiße Schokolade
1 EL Himbeerschnaps

250 g Himbeeren
3 EL Puderzucker
Orangenlikör (nach Geschmack)

Zuerst die Himbeeren mit Puderzucker und einem EL Wasser zum kochen bringen. 10 min bei geringer Hitze köcheln lassen. Anschließend durchpassieren und mit Orangenlikör abschmecken. Auf zwei Whiskeygläser verteilen und abkühlen lassen. Dabei ca. 2 EL zurückbehalten für die Deko später.

Die Schokolade fein hacken und alles bis auf ein Häufchen für die Deko überm Wasserbad (oder bei sehr geringer Hitze per Induktionsfeld) schmelzen. Mit Himbeerschnaps verrühren und kurz ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne mit Sahnesteif und Vanille steif schlagen. Einen EL der geschmolzenen Schokolade unterschlagen. Den Rest der Schokolade vorsichtig unter die Sahne heben.

Die Schokoladencreme auf den Fruchtspiegel in die Gläser füllen. Jeweils mit einem Klecks Himbeersauce und den restlichen Schokoladenflocken toppen. Mindestens zwei Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

(Wers gern komplett vegan hätte braucht einfach nur vegane weiße Schokolade hernehmen. Ich habs noch nie probiert, würde mich aber auch mal interessieren, was die so kann.)

Hmm, ich dachte ja echt, wenn ich so meinen allgemeinen Sprachgebrauch überdenke, dass es mehr Schlonzentreffer in meinem Blog gäbe... Aber es sind bis dato tatsächlich nur poplige zwei Posts in denen das lustige Wort vorkommt. Erratet selbst wo hier die Schlonze vorkommt:



*Das Rezept hab ich aus einem meiner neuen Lieblingskochbücher Vegan: Tut gut - schmeckt gut! und ein bisschen nach meinem Vorratsschrank abgeändert. Vegan wars mit der normalen Schoki nämlich bei mir nicht mehr;) Aber es sind echt super Rezepte drin. Irgendwie voll nach meinem Geschmack, erinnert mich ein bisschen an die Seelenfutter-Rezepte, nur in vegan.

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff II (Abgabe bis zum 30. September 2014)

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