Dienstag, 29. Dezember 2015

Feuerzangenbowle - Eine fruchtig-feurige Silvestertradition

Ein letztes Rezept in diesem Jahr, dass schon lange auf Silvester gewartet hat. Denn die Feuerzangenbowle gabs schon bei der letzten Silvesterparty. Eigentlich machen wir die Bowle sogar schon seit mindestens drei Jahren nach diesem Rezeptchen, einfach super! Sie ist etwas süßer und fruchtiger als die Standard-Rezepte, die ich bisher gefunden habe. Da gesellen sich z.B. noch Traubensaft und Orangensaft mit zum Rotwein und es wird mit ordentlich Zucker nachgeholfen. Soll ja auch schön süffig werden, hehe. Die ca. sechs Liter Bowle haben wir dann auch mal eben zu sechst vernichtet. Die geht aber immer ganz gut weg, so lecker wie die schmeckt, nomnom. Bei unserer Lehrstuhl-Weihnachtsfeier durfte ich auch zum wiederholten Male zündeln :) Ist echt ein Riesenspaß den Rum über den brennenden Zuckerhut zu kippen, dass eine fette Stichflamme entsteht. Immer wieder. Hihi.


Feuerzangenbowle  
(Für 6 fleißige Bowlentrinker)

5 Flaschen Rotwein (je 0,7 l)
1 Flasche Rum, 54% (0,7 l)
1 l Traubensaft, rot
0,3 l Orangensaft
2 Orangen, Bio
2 Zitronen, Bio
6 Nelken
1 Stange Zimt
2 Zuckerhüte

Orangen und Zitronen in Scheiben schneiden. Nelken in zwei der Scheiben stecken, mit Zimtstange in einen großen Topf geben. Mit Rotwein, Traubensaft und Orangensaft übergießen. Erwärmen (nicht kochen!) und zwei, drei Stunden ziehen lassen (besser über Nacht).


Fürs Finale Bowle nochmal erhitzen, in ein feuerfestes Bowlengefäß geben, Zuckerhutzange auflegen, Zuckerhut drauf legen.
Den Zuckerhut gut mit Rum tränken und anzünden. Immer wieder Rum über den Zuckerhut gießen, bis er sich aufgelöst hat (bis dahin sollte grob die Hälfte des Rums aufgebraucht sein). Dann den zweiten Zuckerhut auflegen, mit Rum tränken und entzünden. Mit restlichem Rum portionsweise übergießen, dass sich aller Zucker auflöst.


Unser Bowlengefäß fasst nur knapp 5 Liter, weshalb ich von vornherein die Bowle auf zwei Portionen aufteile. Dann macht das mit den zwei Zuckerhüten auch Sinn. :)

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Mein selbst kreierter Mädchen-Cocktail: Lilibeth. Und Vorfreude auf Weihnachten :D

Juhu, morgen ist es endlich so weit, Weihnachten, whee! Ich steh einfach auf den Tag. Kleines Brüderchen einpacken, zu den Eltern brezen, den Baum supersymmetrisch schmücken (und dass mir da keiner dazwischen funkt, fauch), Mutti beobachten, wie sie leicht wahnsinnig angehaucht durchs Haus schrubbt, Papi darüber sinnieren lassen wie toll der Christbaum aufgestellt wurde (weils er gemacht hat^^), sobald Bruder Nr. 2 mit Frau (und dieses Jahr mit Mini-Neffentier <3) eingetroffen ist, Raclette vorbereiten. Daaann futtern bis alle platzen, etwas Pause. Zum Christbaum robben, Geschenkis austauschen, Plätzchenteller plündern und allweihnachtliches Weihnachtsfoto knipsen. Mutti besteht darauf. Und es müssen mindestens 20 davon gemacht werden, weil der Papa auf 15 davon grad komisch schaut oder der Mutti eine schrecklich entstellende Strähne in die Stirn baumelt, hihi. Äh ja, wie jedes Jahr. Ich freu mich so, hüpf hüpf. Dieses Jahr mit Baby-Knuddel-Bonus, yay.


Lilibeth  

3 cl Birnenbrand
2 cl Apricot Brandy
1 cl Zitronensaft
1 cl Grenadine
Sekt, trocken

Birnenbrand, Apricot Brandy, Zitronensaft und Grenadine mit ein paar Eiswürfeln im Shaker schütteln, durch ein Barsieb in eine Cocktailschale gießen. Mit Sekt aufgießen, mit Orangenschale garnieren.

Ach ja stimmt, ich hab da ja noch diesen Cocktail gemixt. Wies die Zutaten vermuten lassen, eher süßlich, fruchtig, mädchenhaft. Aber vielleicht auch ein kleiner Aperitif fürs Weihnachtsmenü? Egal, ich pfeiff mir den auch so rein, hihi. Im Martiniglas schmeckt das Süppchen übrigens nochmal extra supi :)

Samstag, 12. Dezember 2015

Aus der Platzerlfabrik: Vanillekipferl mit Haselnuss [vegan]

Mmmmh jam jam jam! Diese Vanillekipferl sind sowas von gut. Ich find das Haselnussige einfach total lecker. Und dass sie vegan sind, merkt man mal wieder rein gar nicht. Das erste mal hab ich sie bei nem VEBU-Stand probiert und war ganz verliebt in die nussigen kleinen Vanillekipferl. Zum Glück lag das Rezept aus und ich habs gleich (mit minimalen Abänderungen) nachgebastelt. Man könnte dieses Jahr fast meinen ich wäre unter die Veganer gegangen mit meinen Plätzchenrezepten. Aber eins hat sich doch untergeschlichen, das vollgas mit Butter ist. Muss nur noch abklären, ob dieses Oma-Geheimrezept freigegeben wird ;) Derweil gibts aber erstmal die haselnussigen Vanillekipferl.


Vanillekipferl mit Haselnuss      
(Ca. 150 Plätzchen)

300 g Mehl
100 g Zucker
200 g Alsan (feste, vegane Margarine)
100 g Haselnüsse, gemahlen
2 EL Vanillezucker
1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma
Puderzucker + Vanillezucker zum Bestäuben

Aus Mehl, Zucker, Margarine, Haselnüssen, Vanillezucker und Butter-Vanille-Aroma einen Teig herstellen. Abgedeckt mind. 1 h kühl stellen.
Aus dem Teig kleine Hörnchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) 10 bis 12 min backen.
Komplett auskühlen lassen und mit vanilliertem Puderzucker bestäuben.


Es ist etwas mühsam die vielen Hörnchen zu formen, aber irgendwie machts auch Spaß, Würschterl rollen, schön hinbiegen, Enden zuspitzen, und wieder von vorn. Bis man eine ganze Kipferl-Armee hat.


So, jetzt wirds dann aber mal wieder Zeit für was Herzhaftes. Was ich an Weihnachten koche, weiß ich auch noch gar nicht und hab noch nix ausprobiert. Puh. Am liebsten was in der Richtung cooles Salati, dann geniales Hauptgangdingens (noch total planlos) und danach was Cremiges, vielleicht brûléeig :)

Sonntag, 6. Dezember 2015

In der Platzerlfabrik - I dad sogn, reicht daweil

Heute hab ich doch noch einen kleinen Platzerl-Marathon hingelegt. Dafür wurden gestern noch schnell vier Teige angerührt und geknetet, damit sie über Nacht gut durchkühlen können. Eigentlich sollte es ja sogar noch Rotweinherzen und Marzipanstangen geben, aber die hab ich von Mutti schon mitbekommen :D


Also wurden es ein Berg vegane Vanillekipferl mit gemahlenen Haselnüssen (Rezept ist in Arbeit), nochmal viele, viele Schneebällchen, Spitzbuben nach Oma D.s Rezept und ein gutes halbes Kilo Schokoladenplätzchen (nach dem Rezept von Mosaiksteine).


Die Kipferl und die Schneebällchen muss man ja mühsam von Hand formen. Zum Glück war der Rest dann fix ausgerollt und zurecht gestanzt. Mit Hilfe der Backmatte klebte auch nix fest (danke Mutti, ein super Geschenk :D) und ich musste mir nur mit der Zeit Gedanken machen, wo ich die ganzen Kekse zum abkühlen zwischenlagern kann.


Puh, jetzt bin ich erstmal fertig mit der Welt. Kann keinen Süßkram mehr sehen. Und die Vanillekipferl wollen noch gepudert werden... Bah. Also mir reichts soweit mit der Weihnachtsbäckerei. Vielleicht mach ich die Woche noch Johannisbeer-Lebkuchen, aber dann muss es soweit taugen. Wir werden ja auch noch zusätzlich von allen Seiten mit Plätzchennachschub versorgt ^_^

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