Donnerstag, 19. November 2015

So basteln wir zur Zeit unsere Lieblings-Pizza

Puh, wie oft essen wir eigentlich Pizza im Monat? Ich denke so unterm Strich mit Pizza futtern gehn, mal ne Pizza liefern lassen und, allem voran, Pizza selbst bauen fast jede Woche, hui. Und es war echt schon alles dabei. Von eckliger Billigstkäse-Lieferpizza, über abgöttisch leckere Grillgemüsepizza und meine 'Kleine Ana' beim Lieblingsitaliener, schlabbrige Quark-Öl-Teig-Versuche und die ewige Suche nach dem perfekten Pizzateig zu Hause.
Nach langem Experimentieren sind wir nun bei unserem idealen Pizzateig angelangt. Nach einem Tag Ruhe im Kühlschrank (die Geduld hab ich nur fast nie) bekommt der Teig sogar diese coolen dicken Luftblasen am Rand und schmeckt eben so typisch Pizzapizza-mäßig.


Pizzateig     
(2 Bleche)

150 g Dinkelmehl
200 g Weizenmehl, 405
200 ml Wasser, lauwarm
1 Prise Zucker
1/2 Würfel Hefe
4 - 5 Prisen Salz
1 Schuss Olivenöl

Zuerst den Vorteig ansetzen: Beide Mehlsorten in eine Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken. Lauwarmes Wasser in die Mulde geben, Hefe hineinbröseln, Zucker einstreuen und mit einem Löffel leicht umrühren, dass etwas Mehl vom Rand der Mulde mituntergemischt wird. 15 min ruhen lassen, dass die Hefe schon mal loslegen kann.


Salz und Olivenöl zugeben und in ca. 10 min zu einem geschmeidigen Teig kneten. Bei mir erledigt diesen Schritt glücklicherweise die Küchenmaschine.


Den Teig in eine leicht mit Olivenöl eingeölte Schüssel geben. Abdecken und 30 - 45 min an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Idealerweise würde man den Teig nur ca 20 min gehen lassen, dann durchkneten, über Nacht in den Kühlschrank und dann nochmal ca. 20 min gehen lassen. Aber ich bin kein Vorausplanungsheld und brauche die Pizza meistens noch am selben Tag :]


In zwei gleich große Kugeln teilen und auf einer bemehlten Fläche backblechgroß ausrollen oder besser ausziehen.


Mit zuvor gewürzter Tomatensauce bestreichen, Mozzarella-Scheibchen darauf verteilen und mit den Lieblingszutaten belegen (bei mir Ananas, Paprikawürfel, eingelegte, getrocknete Tomatenstückchen und Peperoni), evtl noch mit etwas Olivenöl beträufeln und ab damit in den möglichst heißen Ofen.


Wir backen die Pizzen meistens bei ca. 250°C bis der Käse schön blubbert und leicht anbräunt. Mit Pizzastein wär natürlich nochmal cooler, weil die Hitze dann ordentlich von unten durchpfeifft. Vielleicht dieses Weihnachten dann... Aber bis dahin sind wir mit unserer Blech-Variante schon mal durchaus zufrieden.


Ja häh, genau, warum das große Philosophieren über Pizza? Gabs hier ja schon hin und wieder. Aber wenn Sandra von From-Snuggs-Kitchen ihren nahenden Blog-Geburtstag ankündigt und 'Pizza und mehr - Das Event' ruft, folgen die Minions und basteln fleißig Pizzateige, -beläge, -geheimtipps und -anleitungen. Auch ich dachte mir, ich nutze die Gunst der Stunde und halte meine bisherigen Pizza-bastel-Erfahrungen fest um in Zukunft nicht immer und immer wieder meine Notizzettelchen und Rezeptschnipsel zusammen suchen zu müssen. Schließlich ist doch in Echt jeder da draußen auf der Suche nach der ultimativen Pizza, oder? Darauf, dass am Ende des Events nie wieder eine Mistpizza auf unseren Tellern zu landen hat!

Kommentare:

  1. Ich mag die Blubberblasen auch sehr gerne :D

    Und ja, auch einige schlechte Pizzen der Lieferdienste dürfte ich schon kennen lernen... Ich schließe mich an - nie wieder Mist-Pizza!

    Danke für Deinen Beitrag zum Event :)

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden lieben Kommentar *hüpfhüpf :D

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