Sonntag, 2. August 2015

Dum Aloo: Superindisches Kartoffelcurry - Da wird der letzte Soßenrest aus der Pfanne getunkt!

Wenn mal wieder aus dem Kühlschrank nur noch ein paar traurige Krümel entgegenblinzeln, der Notfall-Pestovorrat aufgebraucht wurde und mich kein Strongman dieser Welt vor die Tür zerren könnte, wird gerne mal der Lieferservice bemüht. Indisch natürlich, weil das auch nach 30 Minuten Transport noch heiß und scheiße lecker ist. Aber warum immer bestellen, das können wir doch auch selbst inzwischen ganz gut. Panir Tikka, Navratan Korma und Aloo Gobhi sind alle drei super geniale Gerichte gewesen. Als nächstes auf der Liste war ein Kartoffelcurry: Dum Aloo*, das sowas von suhuuper geschmeckt hat, dass ichs ungeplanterweise doch verbloggen muss. Ja, kein indischer Foodprop-Krempel, sondern einfach nur schnell und hungrig auf den Alltags-Teller geklatscht. Aber abartig lecker. Die Küche hat noch den ganzen Abend so himmlisch nach indischem Restaurant geduftet, noom!


Dum Aloo - Indisches Kartoffelcurry    
(3 Portionen)

8 Kartoffeln, festkochend
1 Zwiebel
1 Tomate
1 Chili, getrocknet
Koriander, Garam Masala, Kurkuma

Kartoffeln schälen und in gleichmäßige, mundgerechte Stücke schneiden. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Kartoffelstücke darin unter mehrmaligem Wenden goldig anbraten. Aus der Pfanne nehmen und in einer abgedeckten Schüssel warm halten.
In der Zwischenzeit Zwiebel fein hacken, Tomate in Würfel schneiden.
Chili mörsern, mit 1 TL Koriander, 1/2 TL Garam Masala und 1 Msp Kurkuma zu einer Curry-Mischung vermengen.

1 Zwiebel
Kardamom, Fünf-Gewürz, Kreuzkümmel, Nelken
10 Cashewkerne

Zwiebel grob würfeln, mit ein paar Kardamomkörnern, 1 TL Fünf-Gewürz, 1 TL Kreuzkümmel, 2 Nelken und den Cashewkernen in der Pfanne (in der die Kartoffeln bruzelten) anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Dann mit etwas Wasser zu einer glatten Creme mixen.


1/4 TL Zimt
1 Lorbeerblatt
2 Chilies, getrocknet
2 TL Ginger & Garlic Paste

Zimt, Lorbeerblatt und Chilies in etwas Öl kurz anrösten.
Fein gehackte Zwiebeln zugeben und glasig dünsten.
Nun Ginger & Garlic Paste und die Cashewcreme zugeben und 2 min weiterbraten.
Tomatenstücke zugeben und so lange weiterbraten, bis es matschig wird. Dann die Curry-Mischung zugeben. Bei mittlerer Hitze ca. 5 min einköcheln.

1/2 Becher Sahne
Zitronensaft, Salz

Die Sahne schluckweise dazugeben und unterrühren.
Ca. 350 ml Wasser zugeben, die Kartoffeln unterheben und zugedeckt so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
Offen kurz weiterkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und mit Salz und Zitronensaft abschmecken.


Das hört sich aufwendig an, ist aber mit einem helfenden Händepaar, das sich derweil um die Naanbrote kümmert, doch recht einfach gegangen. Die Gewürzmischungen hab ich mir jeweils schon in Schüsselchen zusammengemischt, während die Kartoffeln angeröstet wurden. Damit musste ich danach nur noch in der richtigen Reihenfolge die Schälchen in die Pfanne kippen und rumrühren, yeah.


Das Naan-Brot war auch so der Waahn, dazu gibts natürlich auch noch das Rezept. Sowas von einfach und so lecker. Das wird jetzt öfter selbst gemacht! Absoluter Winwin-Abend, dieser letzte Indisch-Versuch.

*Das Originalrezept war von Raks Kitchen, an das ich mich auch fast genau gehalten habe^^ Da gibts endlos viele leckere indische Rezepte, auch Frühstücke, Nachspeisen, einfach alles.

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