Montag, 10. Februar 2014

Kürbis-Curry - wenn scho koa Ananas, dann hald bissl Mangochutney, muha!

Letztes Jahr wurde auch ich endlich vom Kürbis überzeugt. Bei der Schwägerin gabs ihn in angebruzelter, olivenöliger Form ausm Backofen und war aller Skepsis zum Trotz vollgas lecker. Seit einer traumatisierenden Erfahrung mit dem orangen Knollendings in einer dünnen Suppe war ich nämlich eeetwas voreingenommen diesem Kürbiszeug gegenüber. Nur in die Kartoffelsuppe durfte er mit rein. Bei bento lunch blog hab ich dann vor kurzem ein supercooles Kürbis-Rezept gefunden, dass ich gleich nachkochen wollte, aber die pürierte Ananas schreckte H. leider zu sehr ab. Die erste Hälfte des angeschafften Kürbis wurde also lieber zu Ofengemüse verschnibbelt (war saugut, Ofenkürbis ist abartig lecker) und die andere Hälfte wurde zu einem wirklich feinen Curry verarbeitet. Cremig, gemüsig, leicht süßlich durch den Kürbis, leicht säuerlich durchs Mangochutney. Einfach lecker.


Kürbis-Curry  
(Für 2 Personen)

1/2 Hokkaido-Kürbis
1 kleine Zucchini
1/2 Zwiebel
200 g Putenschnitzel
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
100 ml Sahne
je 1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander
1 EL Curry
1/2 TL Sambal Oelek
2 TL Mangochutney
Salz, Pfeffer

Kürbis schälen, Kerne und Glibber herauskratzen und würfeln, Zucchini längs halbieren und in Scheibchen schneiden, Zwiebel in Ringe schneiden. Pute in mundgerechte Stücke schneiden.
Kürbis gut anbraten, dann Zwiebeln und Zucchini dazu und kurz mitrösten. Kurkuma und Curry zugeben und 1 min mitbruzeln.
Mit Kokosmilch ablöschen. Kreuzkümmel, Koriander, Sambal Oelek und Chutney zugeben. Sahne einrühren, Putenstücke dazugeben und etwas einköcheln lassen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu passt z.B. Jasminreis.

Kommentare:

  1. Ich reibe den Kürbis (geschält und ohne Kerne) -Butternut oder Hokaido....grob auf der Reibe, Brate ihn mit Öl auf der Pfanne an und wenn er leicht angebräunt ist (was eine Weile dauern kann), kommt etwas Honig , oder Zucker , optional Curry, Kurkuma und Kreuzkümmel dazu und dann wird das Zeug mit Brühe und Sahne aufgegossen . Vegetarisch gehts auch mit Mandelmilch .
    Dieses Sugo auf Spaghetti....schmeckt köstlich .
    Ist mal aus der Not entstanden und sogar Kinder haben das Zeug gefuttert , als ob es nix Besseres gäbe...
    Ach ja, ich backe auch Brot und ich kann Dir ganz heiß den "Plötzblog "empfehlen. Die Burgerbrötchen sind der Knaller, auch wenn man erst meint, das klappt nicht , wenn der Teig 2 Tage stehen muß und mit soooo wenig Hefe.
    Schon mal Burger aus Grünkern probiert ?
    Alles Liebe
    aus München

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    1. ooh, das hört sich aber echt super an, muss ich mal testen :)
      yeah, der plötzblog, mann! den hab ich mal entdeckt, mich riesig gefreut und dann vercheckt ihn einzumerken:P voll cool, jetzt hab ich ihn wieder gefunden :D die burgerbrötchen werd ich gleich mal suchen gehn...
      in nem biergarten hab ich mal nen superguten grünkernburger gefuttert. unerwartet gut. normalerweise kann man mich mit den körnern jagen, hab da so ein grünkernbratling-trauma aus der kindheit *_* aber selbst gebaut hab ich sowas noch nicht.
      liebe grüße nach münchen :)

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Ich freue mich über jeden lieben Kommentar *hüpfhüpf :D

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