Sonntag, 24. November 2013

Endlich nachgebruzelt: Vegane superzarte Mini-Schnitzelchen

Es ist bestimmt schon ein halbes Jahr her, als ich diese unfassbar guten veganen Bratlinge das erste mal gefuttert hab. So schön zart und vom Geschmack her wie die perfekte Symbiose aus Fleischpflanzerl und Mini-Schnitzel. Eine Freundin hat sich alle paar Minuten wieder eines vom Buffet geholt und pur gemampft und die ist alles andere als Vegetarier;) Das Rezept hab ich mir natürlich von der lieben Köchin organisieren müssen und bin nun endlich dazu gekommen es nachzubruzeln.

Wir haben aus den Bratlingen leckere Burger gebastelt, ein paar Pommes dazu geworfen und standesgemäß ohne Besteck, nur mit Serviette bewaffnet reingefuttert. Ok, durchs Hühnchenei waren unsere Burger nicht mehr so supervegan *hust. Wenigstens warens Eier von den paar frei laufenden Hühnis von nebenan;)

Gehen sogar auch noch verhältnismäßig schnell, diese leckeren zarten Mini-Schnitzelchen. Perfekte Burger-Bratlinge:)


Vegane Mini-Schnitzel    
(Ergibt 6 Burger-Bratlinge oder ganz viele Mini-Schnitzel)

300 g Tofu, natur
2 Zwiebeln
1/2 Bund Petersilie
75 g Semmelbrösel
1 TL Salz
2 TL Paprikapulver
Pfeffer
1 TL Fleischwürze (oder ähnliches)

Zwiebeln mit Petersilie pürieren, Tofu mit den Händen zerbröseln, restliche Zutaten zugeben und 2 min mit den Händen gut verkneten. Falls der Teig zu weich ist muss man noch mehr Semmelbrösel zugeben, das hängt davon ab wie weich der Tofu ist.
Bratlinge formen und in viel Öl braten.

Auf unseren Burgern war alles mögliche drauf: Salat, Gürkchen, Zwiebeln, Ketchup, Dijonsenf, vegane Mayo, Chilisauce, Eier usw. Vollgas lecker:D

Samstag, 23. November 2013

Einfach mit der Gabel neischaufeln: Reisbampf

Als Vorbild hat beim folgenden Fresschen die Erinnerung an Serbisches Reisfleisch hergehalten. Das ist nämlich schon echt lecker, schön tomatiger Reisbaaz mit Fleischi und Paprika. Irgendwie so. Eigentlich auch ganz super zum Reste verbrauchen, so ein Reistopf. Und sogar am nächsten Tag kalt in der Arbeit wars noch recht lecker, ich finde sogar noch besser. Ist wohl so ein Kandidat aus der 'muss noch etwas durchziehen'-Abteilung. Also vielleicht mach ich sowas das nächste mal schon etwas früher, damits noch bissle einwirken kann:) Und was ich vollgas vergessen hab, war Chili reinzuwerfen! Mensch, so ein Reisfleischzeug muss doch wenigstens ein bizerli scharf sein, argh. Jaa, das nächste mal dann...

Ok, etwas unspektakulär so ein Reisbampf, aber meistens ist einfacher Pamp doch das beste - so auch hier;)


Paprika-Puten-Reispfanne  
(2 große Portionen)

125 g Reis
300 g Putenschnitzel
1 Paprika, rot
1 Zwiebel
200 ml Tomaten, passiert
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver
1 TL Agavendicksaft
1 TL Gemüsebrühenpulver
Petersilie
Salz, Pfeffer

Reis in Salzwasser gar kochen.
Pute schnetzeln, Zwiebel grob hacken und Paprika in Würfel schneiden.
Putenstücke mit etwas Öl in der Pfanne anbraten, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten. Paprika und Paprikapulver ebenfalls zugeben und kurz anbraten, mit passierten Tomaten und 200 ml Wasser ablöschen. Gemüsebrühe, Tomatenmark und Agavendicksaft zugeben und ca. 5 min einköcheln lassen.
Den gekochten Reis untermischen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und etwas gehackte Petersilie unterheben.
Bei uns gabs dazu selbstgemachten Kräuterjoghurt und einen Gurkensalat.

Montag, 18. November 2013

Geht immer: Chicken Curry

Man könnte ja fast glauben, ich würd mich nur von süßem Zeugs ernähren, wenn ich so meine letzten Posts durchgehe... Aber es gibt bei uns tatsächlich auch noch richtiges satt-mach-Futter. Indisches Hähnchen-Curry zähle ich da einfach mal dazu, obwohl ich currylastige Gerichte auch schon fast wieder etwas süß finde, zumindest wenn es nicht gerade brutal pikant gewürzt ist. Das Curry gibts bei uns inzwischen schon ziemlich regelmäßig, einerseits weils echt fix und einfach geht und andrerseits natürlich weils vollgas lecker schmeckt:)

Also ich find unser Chicken Curry ja mindestens so gut wie das beim Lieblingsinder. Deswegen kann ich dort beruhigt lecker Chicken Mango essen, weil Curry bekomm ich selber auch geil hin;)

Chicken Curry 
(2 Portionen)

400 g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
1 Bund Lauchzwiebeln
200 ml Kokosmilch, ungesüßt
250 ml Milch
2 TL Curry
je 1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander
1 Chili, getrocknet
1 TL Zitronensaft
1 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Fleisch waschen und schnetzeln. Zwiebel in Ringe schneiden, Lauchzwiebeln schräg in Röllchen schneiden.
Zwiebelringe in Öl in der Pfanne glasig dünsten, Kurkuma und Curry zugeben und kurz mitrösten.
Kokosmilch und Milch zugießen, verrühren und mit Koriander, Kreuzkümmel und Chili würzen. Aufkochen lassen und Zitronensaft und Tomatenmark dazu geben.
Hähnchen in die Sauce legen und ca. 20 min offen einköcheln lassen, bis die Sauce schön sämig wird. Zum Schluss Lauchzwiebeln hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und evtl. mit etwas Sambal Oelek abschmecken.
Dazu gibts bei uns immer lecker Himalaya-Reis und frischen Salat:)

Samstag, 16. November 2013

Möhrchen-Guglhupf: überputzig im Mini-Format

Es geht weiter im Mini-Format: Diesmal gibts einen kleinen Möhrchen-Guglhupf. Grund ist meine neue putzige Guglhupfform, die genau die richtige Größe für halbe Rezepte hat. Da sich eh ein Muffinrezept (d.h. Teig für 1/2 Kuchen) für superleckere vegane Karottenmuffins in meinem Repertoir befindet, hab ich das fürs erste Probebacken mit der neuen Mini-Backform hergenommen. Und ich finde, das Ergebnis ist echt schnuckelig und supersaftig schmatzig gut geworden.

Hihi, voll cool, wenn der komplette Kuchen Platz auf einem Kuchentellerchen hat:) Mmh, und er ist echt so schön saftig, Rüblikuchen hald;)

Möhrchen-Guglhupf      
(16cm-Guglhupfform, für eine normal große Form das Rezept einfach verdoppeln)

200 g Möhren
2 Portionen Ei-Ersatz (optional)
100 g Rohrzucker
100 ml Pflanzenöl
1 Msp Zimt
2 TL Vanillezucker
3 EL Zitronensaft
Schale einer 1/2 Zitrone, gerieben
200 g Mehl
2 TL Backpulver

Ei-Ersatz nach Packungsanweisung anrühren. Zucker, Öl, Zimt, Vanillezucker, Zitronensaft und -schale unterrühren. Möhrchen fein dazuraspeln, Mehl und Backpulver mischen, zum Teig geben und alles gut verrühren.
In eine gefettete Mini-Guglhupfform (16cm) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160ºC (Umluft) ca. 30 min backen.

75 g Puderzucker
2 Tropfen Zitronenaroma
1 EL Amaretto (optional)

Die Zutaten mit 1 bis 2 EL heißem Wasser (lieber erstmal weniger nehmen, wird echt verdammt schnell zu flüssig!) zu einem dicken Zuckerguss anrühren und den noch warmen Guglhupf damit einpinseln.


Jaaa und eigentlich hab ich schon etwas länger den Plan gehabt, mein cooles veganes Möhrchenkuchenrezept zu verbreiten. Katharina hatte nämlich vor ein Backspecial im November zu organisieren und für jeden Tag des Monats ein leckeres süßes Herbstrezept zusammenzutragen. Heute bin ich dran und ich habs tatsächlich geschafft einen Post an dem Tag rauszuballern, an dem er auch geplant war, yay! Gestern gabs übrigens ultraherbstliche Kürbis-Zimt-Schnecken von Kaike und morgen wird Petzi vegane Bündner Nusstorte zaubern.


Mittwoch, 13. November 2013

Ultratuffig: Limonaden Cupcakes mit Marshmallow-Topping im Mini-Format

Endlich haben wir es geschafft... Eine liebe Freundin und ich wollten schon seit einer gefühlten Ewigkeit gemeinsam tuffige kleine Mini-Cupcakes mit der Mini-Muffinform basteln, aber immer kam was dazwischen. Aber jetzt wars mal endlich soweit und es wurden so putzige und leckere Miniteilchen:) Als Muffin hab ich ein Rezept aus dem Buch 'Cupcakes & Muffins' ausgesucht, die ich schon mal bei einer Freundin gefuttert hatte und echt gut waren (und praktischerweise hat sie mir auch noch eben dieses Backbuch geschenkt - yay). Oben drauf musste es aus logistischen Gründen etwas Robustes sein, aber trotzdem leicht fluffig und schön anzusehen. Also wurde es Marshmallowpampe mit süßen bunten Mini-Marshmallows als Zierde, echt supertuffig:D Passte auch sehr gut zusammen, das zitronige Muffinteil mit dem zuckrigen Marshmallow-Topping.

Ach, ich fand sie ja echt sehr putzig, unsre pastelligen Mini-Mini-Cupcakes:) Das Marshmallowzeug glänzt übrigens immer so, das Foto ist erst nach dem nach Hause transportieren entstanden, supi oder?


Limonaden Cupcakes mit Marshmallow-Topping    
(36 Mini-Muffins oder 12 normale Muffins)

100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 Eier
50 ml Pflanzenöl
Schale einer 1/2 Zitrone, gerieben
125 g Mehl
1 TL Backpulver
50 ml Zitronenlimonade

Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren. Öl und Zitronenschale unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Limonade unter den Teig heben.
Gleichmäßig auf ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 160ºC (Ober-/Unterhitze) ca. 20 min backen.

100 g Marshmallows
4 EL Sahne
1 Msp Vanille, gemahlen
Mini-Marshmallows

Alle Zutaten zusammen kurz in der Mikrowelle erhitzen, bis sich eine homogene Masse anrühren lässt.
Auf die komplett ausgekühlten Muffins jeweils einen Klecks der Marshmallowmasse geben und mit Mini-Marshmallows verzieren.

Das Marshmallow-Topping ist echt superrobust! Die kleinen Cupcakes haben unbeschadet erst Kälte, dann Hitze und notdürftig eingedost den Transport in der Sporttasche überlebt;)

Sonntag, 10. November 2013

Supersaftiger Apfel-Schoki-Kuchen: Versuch Nr.1

Vor kurzem hab ich einen so abartig saftigen Apfel-Schokoladen-Kuchen gefuttert, dass ich mich am liebsten reingelegt hätte. Natürlich hätte ich gerne das Rezept erschnorrt, aber die Bäckerin meinte, sie hat kein Rezept, sondern einfach Zeug zusammengeschmissen und tadaa, lecker Kuchen gebacken -waaah. Sie hat die Gaaabe! Aber was noch wichtiger ist, ich muss rausfinden wie man diesen Kuchen macht! Also hier mein erster Versuch. Ein sehr schokoladiger und schon mal supersaftiger Apfelkuchen. Wirklich lecker, aber doch etwas schokoladiger als das Original und obwohl sehr saftig noch nicht so suuhuupersaftig wie der Kuchen in meiner Erinnerung. Nachahmenswert ist er auf alle Fälle, aber ich werd nochmal einen backen, mit etwas weniger Kakao, ohne die gemahlenen Mandeln und wie beim Vorbild in einer Guglhupfform:) Inzwischen hab ich nämlich auch ein Miniformat von dieser Form:D

Ja ok, er war eigentlich schon sehr lecker und saftig, aber ich glaube es geht noch saftiger;) Auf jeden Fall kommt der mal auf die Haben-Seite, hehe.


Schokoladiger Apfelkuchen    
(20cm-Springform)

130 g Butter
130 g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
130 g Mehl
1 TL Backpulver
45 g Mandeln, gemahlen
4 EL Kakaopulver
50 g Schokolade, Zartbitter
2 Äpfel
1 Schuss Rum

1 1/2 Äpfel in kleine Würfel schneiden, mit dem Rum vermischen und ziehen lassen. Die Schokolade in kleine Stücke hacken.
Butter, Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Eier einzeln dazugeben und weiterschlagen, bis eine dicke homogene Masse entstanden ist (der Zucker sollte nicht mehr knuspern). Mehl mit Backpulver mischen und mit dem Kakao und den Mandeln zu der Creme geben. Den restlichen halben Apfel dazuraspeln und alles vermixen. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, damit die Apfel- und Schokoladenstückchen später nicht absinken. Zum Schluss die Apfelwürfel und die Schokolade unterheben.
In eine gefette Springform (20cm) füllen, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 60 min backen. Nach 45 min mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht dunkel wird. Herausnehmen und noch kurz in der Form abkühlen lassen, bevor man ihn herausnimmt und auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lässt.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und losfuttern:)


Natürlich gehört das Rezept noch mit in den Fundus für das 'Veräppelt' Blog Event bei Ein Keks für unterwegs :)

Keks unterwegs

Freitag, 8. November 2013

Verfeinern wie Joe Waschl: Metaxa-Erdbeerlikör

Erdbeerlimes ist ja schon lecker, aber so ein richtiger, unbröckeliger Erdbeerlikör wär find ich auch mal was. Besonders kann man klare Liköre deutlich länger lagern und so könnte ich ausnahmsweise mal im Winter lecker Erdbeerzeug schlürfen. So zumindest der Plan. Für alle möglichen Beerenliköre findet man tausende Rezepte im Internet, aber einen ganz gewöhnlichen Erdbeerlikör, ohne x verschiedene Gewürze oder sonst einen Kaas, hab ich nicht entdeckt. Also einfach mal selber rumprobiert und der erste Versuch war ein Ansatz aus Metaxa und Wodka mit ein paar Beerchen.
Inzwischen ist der Likör ordentlich durchgezogen und er konnte von diversen Likörnasen verköstigt werden. Das Ergebnis: Scheißlecker! Der Erdbeergeschmack hat sich super mit dem Rest verbunden und es ist ein runder, nicht zu süßer, aber schön erdbeerfruchtiger Likör entstanden.

Waah, ich hab nur noch eine Flasche! Nächstes Jahr wird ordentlich Metaxa-Erdbeerlikör produziert:D


Metaxa-Erdbeerlikör     

300 g Erdbeeren
250 ml Metaxa
250 ml Wodka
2 TL Vanillezucker
1 EL Zitronensaft

Erdbeeren klein schneiden und in ein Gefäß füllen. Mit Vanillezucker bestreuen und Zitronensaft, Metaxa und Wodka darübergießen. Fest verschlossen ca. 2 Monate ziehen lassen.

Den Ansatz durchsieben und filtrieren. Die abgesiebten Erdbeeren können z.B. noch für Marmelade weiterverwendet werden.

200 g Zucker
200 ml Wasser

Zucker in kochendem Wasser auflösen, abkühlen lassen und unter den filtrierten Ansatz mischen. In Flaschen abfüllen und nochmal mindestens 4 Wochen ruhen lassen.


Hehe und weil ich bei Verfeinern (wie hier mit Metaxa) immer an 'Lässig kochen mit Joe Waschl' denken muss, hier das Video :D

Mittwoch, 6. November 2013

Heute mal kein Chicken Mango...

Unsere Mitmenschen haben inzwischen mitbekommen, dass H. und ich gern mal zum Futtern gehen und deswegen bekommen wir jedes Jahr von irgendwem das Gutscheinbuch oder die KulinarisCard, oder wie letztes Jahr gleich beides. So viele Gutscheine können auch wir schwer verbraten und so kams wies kommen musste... Die Büchlein laufen Ende November ab und wir wollten noch so viel Lokale austesten. Gut, dann besinnen wir uns auf die wichtigsten: Kreuzschänke haben wir schon durch, Brandl Bräu sowieso schon längst verfuttert, im Sam Kullman's Diner Burger verdrückt, im Spitalkeller Biergartenatmosphäre getankt, aber wer unter anderen noch fehlte, war das Indian Palace.

Mmh, Indian Palace. Das heißt für mich ja eigentlich Chicken Mango, aber diesmal war ich voll erwachsen und hab ein anderes Gericht als sonst bestellt. Ein Tandoori-Hühnchenzeug vom Spieß auf säuerlichem Gemüse mit einer leckeren pikanten Sauce und Naan-Brot. Keine Ahnung wie genau das hieß, irgendwas mit 'Pickles' von der 'Der Küchenchef empfiehlt' Kategorie. H. entschied sich für Chili Chicken.

Ich frag mich ob die Alufolie als Schutz für die Pfanne gedacht ist, vor dem scheiß scharfen Chili Chicken... Aber lecker is ja schon:)

Unfassbar viel Hühni für eine Person. Es war ja auch noch Naan-Brot und extra Sößchen dabei. Das Rote waren übrigens milde Zwiebeln, kein Paprika;)

Beide Gerichte waren wirklich sehr lecker. Das Chili Viech war sauscharf, also für mich zu krass, aber geschmacklich ein echt gutes Curry. H. hätts aber tatsächlich noch schärfer vertragen:P War ja auch nur mittelscharf... Mein Hühnizeug war einfach unfassbar viel. So lecker es war, ich habs nur halb geschafft, was ich total schade fand. Und obwohls echt gut war, find ich Chicken Mango immer noch besser, hehe:)

Alsooo, Indian Palace, wie immer, bedeutet lecker lecker Essen. Wer auch hin will, der sollte aber reservieren, es ist nämlich immer, egal an welchem Wochentag, sehr voll.

Montag, 4. November 2013

Schnibbeln, bruzeln, reinfuttern - supereinfache bunte Ofenkartoffeln

Dafür lohnt sich das Schleppen des kiloschweren Kartoffelsacks zu Fuß bis nach Hause: Leckere Ofenkartoffeln mit Gemüse. Gibts bei uns seit dem ersten Mal probieren regelmäßig, weil sie so gut sind. Ich liebe die Gemüsestückchen, wenn sie nach dem Backen so schön süß geworden sind und die knusprigen Kartoffeln... nom! Obendrein muss man sie, nach dem mans vorbereitet hat, nur noch in den Ofen schieben und kann dann warten bis die knusprigen Spalten, Scheibchen und Stückchen fertig sind. Einziger Grund warum wir die nicht noch öfters futtern ist der Knoblauch... Ist hald unter der Woche schon fieß und deswegen eher was für ein Wochenende ohne große Unternehmung in der Gesellschaft;)



Bunte Ofenkartoffeln mit Gemüse       
(für 2 Personen als Hauptgericht)

10 mittelgroße Kartoffeln, festkochend
2 Zwiebeln
1 große Spitzpaprika, rot
1 Zucchini
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 TL Paprikapulver
1 TL Thymian
1 EL Oregano, gehackt
Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in dünne Spalten schneiden. Zwiebel achteln, Paprika ebenfalls grob in große Stücke schneiden, Zucchini in Scheiben schneiden.
Aus Olivenöl, gepresster Knoblauchzehe und den Gewürzen eine Marinade anrühren. Es passen auch weitere mediterrane Kräuter dazu, je nach Geschmack.
Die Marinade mit dem Gemüse in einem Topf ordentlich vermischen und mind. 1 Stunde ziehen lassen.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und das marinierte Gemüse darauf verteilen. Das ausgetrenen Wasser zurückhalten.
Im vorgeheizten Backofen bei 190°C (Ober-/Unterhitze) 40 - 50 min backen, bis die Kartoffeln knusprig sind. Nach einer halben Stunde einmal das Gemüse wenden.
Dazu passt Zaziki und Fladenbrot oder auch lecker Bulgur:)




Mit frisch gehackter Hilde gleich noch besser, unsere bunten Ofenkartoffeln:) Echt eines meiner Lieblingsrezepte. Schnell, einfach, superlecker - was will man mehr?

Sonntag, 3. November 2013

Wia da Bliiez: Superschnelle Paprikasauce

Upsi, Feiertag und vollgas vergessen was einzukaufen... Zum Frühstück haben sich zum Glück noch ein paar letzte eingefrorene Semmelchen gefunden, aber was solls abends geben? Der Kühlschrankinhalt ist eine einzige Enttäuschung: Komische Sprossen im Glas, bedenklich alte Milch, eine überreife Avocado, schrumplige Möhrchen, ein angebrochenes Glas vegane Mayonaise... Alta, was soll das ganze Mistzeug im Gemüsefach? Puh, zum Glück fanden sich noch Spitzpaprikas aus Muttis Gewächshaus unter dem ganzen Freakzeug und die wurden dann zu Nudelsauce verarbeitet. Nichts Weltbewegendes, aber lecker, schnell und mit etwas Hilde gepimpt wenigstens für uns was Besonderes:)

Auf 10 min auf dem Teller: Blitz-Paprikasauce zu gabelfreundlichen Nudelns (ja, das Wort heißt Nudelns, so klingts für mein Gehirn netter, gahey)


Blitz-Paprikasauce zu Spirelli  
(2 Personen)

250 g Spirelli
1 Zwiebel
2 Spitzpaprikas, rot
3 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver, edelsüß
1 TL Paprikapulver, scharf
200 ml Milch
1 TL Agavendicksaft
1 TL Gemüsebrühenpulver
1 TL Oreganoblättchen, gehackt
Salz, Pfeffer

Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel hacken, die Paprika würfeln und beides in einer Pfanne kurz anbraten. Tomatenmark und Paprikapulver zugeben und kräftig anschwitzen. Mit Milch und ca. 200 ml Wasser ablöschen. Gemüsebrühe und Agavendicksaft zugeben und ca. 5 min einköcheln lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und Oregano einstreuen.
Mit den Nudeln servieren.


Zum Glück war die Milch noch gut, sonst wärs doch etwas eng geworden mit dem Sößchen. Als Alternative wär dann nur noch merkwürdige gesüßte Mandelmilch oder Kokosmilch da gewesen. Hmm, und was mach ich mit der reifen Avocado?? Nach tuffiger Avocadosauce und naschen Avocado Cupcakes muss es doch noch was Cooles geben, dass ich aus dem grünen Obstknödel machen kann...

Freitag, 1. November 2013

DAS Cookie-Rezept! Mit lecker weißer Schokolade und Cranberries - yay!

So langsam steig ich auch in die Cookie-Bäckerei mitein. Sind aber auch verdammt lecker diese außen-knusprig-innen-mürbe Kekse. Allerdings nur, wenn man das richtige Rezept hat... Denn ich hab auch schon komplett weiche und zähe Cookies herausbekommen, die kein bisschen knusprig waren.
Yay, aber diesmal hab ich das ultimative Rezept gefunden. Tonia hatte da mal ihre Geheimzutat verraten und den Tipp hab ich mir gleich geklaut, hehe. Ein wirklich einfaches Grundrezept aus fünf Zutaten ist es dann geworden, in das dann je nach Lust und Laune Schokoladenstücke, getrocknete Früchte, Nüsse, Smarties, gehackte Schokoriegel oder was einem sonst noch so einfällt, reingeschmissen werden können:)

Oh Mann, waren die lecker! Außen schön knusprig und innen leicht weich, einfach superperfekte Cookies - mit Stückchen aus weißer Schokolade, getrockneten Cranberries und ein paar Rosinchen. 

Cookies mit weißer Schokolade und Cranberries    
(12 - 14 Stück)

110 g Butter
85 g Zucker
175 g Mehl
1/2 TL Backpulver
80 g Kondensmilch
100 g weiße Schokolade
60 g Cranberries
30 g Rosinen

Schokolade in kleine Stücke schneiden (nicht wild klein hacken, sonst werden die Stückchen zu klein, was in Cookies uncool ist).
Butter und Zucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver und Kondensmilch einrühren. Zum Schluss die Schokoladenstückchen, Cranberries und Rosinen unterheben. Es wird ein ziemlich fester Teig.
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig mit einem Esslöffel jeweils eine ungefähr tischtennisballgroße Portion herausstechen, zu einer Kugel drehen und auf dem Blech platt drücken. Bei mir wurden es so 14 Cookies.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 min backen, bis die Cookies ganz leicht anbräunen. Dann rausnehmen und die Cookies mit dem Backpapier vom Blech ziehen, damit der Boden vom noch heißen Blech nicht zu dunkel wird.
Auch wenn sie frisch noch sehr weich erscheinen, sie sind durch! Und abgekühlt werden sie dann wunderbar knusprig:)

Juhu, Cookie-Stapel! Denn platt müssen sie sein...

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